Angel Gutierrez

 2.9 Sterne bei 13 Bewertungen
Autor von Janus, La senal / The Signal und weiteren Büchern.

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Angel GutierrezJanus
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Janus
Janus
 (13)
Erschienen am 09.02.2010
Angel Gutierrez97 segundos/ 97 Seconds
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97 segundos/ 97 Seconds
97 segundos/ 97 Seconds
 (0)
Erschienen am 24.08.2009
Angel GutierrezLa senal / The Signal
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La senal / The Signal
La senal / The Signal
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Erschienen am 01.03.2010

Neue Rezensionen zu Angel Gutierrez

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simonfuns avatar

Rezension zu "Janus" von Angel Gutierrez

Verstrickungen
simonfunvor 2 Jahren

Eine duraus interessante Geschichte, die allerdings viel zu spät die cleveren Zusammenhänge offenbart. Der Rest ist solide Schreibarbeit.
Wei auch immer - leider Potenzialverschwendung.

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Jeamis avatar

Rezension zu "Janus" von Angel Gutierrez

Thriller mit Mystiktouch
Jeamivor 4 Jahren

Zwei Handlungsstränge die sich miteinander verbinden.

* Ian - IT-Professor, der kurz vor der Vollendung eines Programms "Janus" steht, mit dessen Hilfe man sich in sämtliche Computerprogramme der Welt unbemerkt einschleichen kann. Als ihm die Gefährlichkeit des Programms bewusst wird, verweigert er den US-Militärs die Aushändigung - mit fatalen Folgen für sich und seine Familie.

* Eine FBI-Sonderabteilung verfügt über ein weltweites, geheimes Computernetzwerk, das große Katastrophen vorhersagen kann. Kens - Sonderermittlerin dieser Abteilung wird in ein abgelegenes amerikanisches Kaff beordert um die dort stattfindende Katastrophe zu verhindern.

- hier treffen die Beiden aufeinander.

...... altbekanntes Strickmuster - zwei "hochintelligente, an Körper und Seele Verletzte" Menschen in einem pseudo/wissenschaftlichen Thriller verpackt.

Das war nicht so der Hit.

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antjemues avatar

Rezension zu "Janus" von Angel Gutierrez

Rezension zu "Janus" von Angel Gutierrez
antjemuevor 9 Jahren

Eher eine leichte Brise, als ein Sturm
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Aus dem Bücherpool orderte ich mir kürzlich ein Rezensionsexemplar. "Janus - Im Zeichen des Sturms" wurde als atemberaubender Wissenschaftsthriller ausgeschriebenen und stammt aus der Feder des spanischen Autorenteams

===David Zurdo (Bj. 1971) und Angel Gutierrez (Bj. 1972).===

Beide studierten Ingenieurwesen und Physik, sind aber heute als Journalisten für Zeitschriften, Radio und Fernsehen tätig. Unter anderem beschäftigen sie sich mit Grenzwissenschaften und übersinnlichen Phänomenen. Mit "616 - Die Hölle ist überall" landeten sie einen Bestseller. Ich persönlich kenne ihr deutsches Debüt nicht. "Janus" war mein erster Lesekontakt mit ihnen.

===Abgeschnitten in der Einöde===

Der talentierte Wissenschaftler Ian Moone hat ein Computerprogramm entwickelt, welches sich unbemerkt in jedes Netzwerk der Welt einschleichen und dort die Steuerung übernehmen kann. Klar, dass sich das Militär der USA brennend dafür interessiert. Arbeitet Moone anfangs noch bereitwillig daran, die letzten Fehler von „JANUS“ zu beseitigen und das Programm zu perfektionieren, will er in dem Moment, in dem ihm aufgeht, was für eine gefährliche Waffe es in den falschen Händen ist, aussteigen. Doch dabei hat er die Rechnung ohne den Wirt, oder in dem Fall ohne Major Kyle Smith und seine Schergen gemacht. Diese haben nämlich Ians Frau und sein ungeborenes Kind bei einem als Unfall getarnten Anschlag getötet. Moone selbst ist knapp entkommen und auf der Flucht nach Kanada.

Maia „Kens“ Kensington ist FBI Agentin, die für eine spezielle, paranormale Abteilung des FBI arbeitet. Das Projekt „Lachesis“ empfängt mittels Zufallsgeneratoren Signale, die auf große, weltverändernde Ereignisse hinweisen. Sie wissen wann es geschieht und wo es geschieht, doch das WAS, müssen sie noch ermitteln. Kurz vor dem Jahreswechsel hat Lachesis das stärkste Signal der Geschichte des Projektes aus einem unbedeutenden Ort namens Brownton in der Nähe der kanadischen Grenze aufgefangen. „Kens“ hat genau 26 Stunden Zeit, zu ermitteln was passieren wird und es zu verhindern.

Bereits auf dem Weg nach Brownton hat sie einen Unfall und Ian Moone rettet sie. Gemeinsam hängen sie dann in dem von starken Schneestürmen von der Außenwelt abgeschnittenen Brownton mit unterschiedlichen Plänen fest…

=== Was wäre, wenn alle Computer auf der Welt still stehen? ===

Im Vorwort stellt sich das Autorenteam die (berechtigte) Frage, was würde passieren, wenn zeitgleich fast alle Computer auf dieser Welt ausfallen würden. Das regt natürlich zum Nachdenken an, denn irgendwie ist ja mittlerweile jeder Lebensbereich von Computern abhängig. Diese Situation im realen Leben möchte ich mir eigentlich nicht wirklich vorstellen. Daher finde ich das als Thema sehr interessant. Auch dass es paranormale Ereignisse oder Empfindungen gibt, ist für mich vorstellbar. Bei Beteiligten wie Militär und FBI hätte das Ganze durchaus ein guter Thriller werden können. Doch atemberaubend? Das sieht für mich anders aus.

In einem durchaus flüssigem und wohl formulierten Schreibstil führen mich die Autoren durch das Buch, aber irgendwie immer ein bisschen zu lasch, zu vorhersehbar, fast würde ich sogar sagen, sie haben das Pferd von hinten aufgezäumt. Sie nutzen verschiedene Handlungsstränge und auch verschiedene Perspektiven der Protagonisten, um ihre Geschichte zu erzählen. Obwohl ich dabei viel über die Hauptfiguren erfahre, wird das interessanteste bereits am Anfang enthüllt, eine Steigerung gibt es nicht. So plätschern sie dann vor sich hin.

Vielleicht hätte ich das Buch nicht mal zu Ende gelesen, wären die Themen an sich, nicht so interessant gewesen. Da war das Computerprogramm Janus – der Namensgeber des Buches – was mir aber, im Nachhinein betrachtet, zu halbherzig behandelt wurde. Dagegen wurde auf der nach wie vor noch sehr fiktiven Paranormalität ein bisschen zu viel herumgeritten, ohne dabei jedoch etwas wirklich „Wichtiges“ zu sagen. Außerdem wurden noch heikle Themen wie der Vietnamkrieg, jahrelange Versuche an Menschen durch das US-Militär und Macht besessene Skrupellosigkeit angesprochen, die allesamt zwar die Denkmaschine im Kopf in Gang setzten, aber dann doch nicht so weit behandelt wurden, dass sie mich als Leser irgendwie befriedigt zurückließen.

Trotz Rückblicken und Themenvielfalt baute zwar jedes der Ereignisse ganz logisch auf das Vorherige auf. Jedoch ohne jegliches Überraschungsmoment für den Leser. So kam nie die Hochspannung auf, die sich ein Liebhaber des Genre Thriller wünscht. Deswegen kann ich diesem Buch auch keine uneingeschränkte Empfehlung geben. Man kann es lesen – wenn man vielleicht gerade nichts anderes zur Hand hat – und wird dann auch den einen oder anderen interessanten Aspekt finden. Wenn man es nicht liest, hat man definitiv aber auch nichts verpasst.

Knaur Verlag 2010
Übersetzung: Alice Jakubeit
ISBN: 978-3-426-66378-3
442 Seiten
Für 14,95 € als broschierte Ausgabe im deutschen Buchhandel erhältlich.

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