Darius, früher selbstbewusst und ein geachteter Magier, wurde bei einem Unfall, bei dem er einer Schülerin mit unzuordenbarer Magie helfen wollte ihre Wildmagie zu kanalisieren, schwer verletzt und ist seither ein aus der Magiergilde ausgestoßenes Wrack.
Toby ist ein junger Wildmagier, dessen Magie sich bisher nicht kanalisieren ließ und da die sturen alten Magier der Gilde ihm nicht helfen können wollen sie ihn töten. Sie verkaufen es als Sterbehilfe, weil er ja eine Gefahr für sich und alle anderen sei, aber einen jungen Mann gegen seinen Willen zu sedieren und verhungern zu lassen ist Mord. Das sehe nicht nur ich als Leserin so, sondern auch Toby, der flieht und sich zu Darius durchschlägt.
So treffen der eigenbrötlerische, depressive Darius und der halb verhungerte, doch immer noch lebenshungrige, freche, junge Toby aufeinander. Diese Konfrontation und die langsame Annäherung, Darius' Weg zurück ins Leben und sein Versuch Toby zu helfen, haben mir gut gefallen.
Doch mit der ganzen Magiergeschichte hatte ich so meine Probleme. Den Begriff Arkana hatte ich schon zuvor gehört, doch irgendwie wurde ich als Ahnungslose in die Welt der Magie förmlich hineingeworfen. Ich habe einige Zeit gebraucht bis ich begriffen habe was es mit den Netzen, Strömen und Kanälen, den Haupt- und Nebenarkana auf sich hat. So konnte mich die gemeinsame Suche nach Tobys Hauptmagie auch nicht so wirklich fesseln und was hätte spannend sein sollen, die Flucht vor den Gildenhäschern und Tobys Entführung, konnte mich nicht wirklich berühren.
Ich habe mit Darius mitgefühlt und der Showdown, den Toby auslöste, fand ich wirklich klasse doch so richtig mitnehmen konnte mich die Geschichte nicht immer. Vielleicht lag es am Schreibstil, vielleicht einfach daran dass ich zu wenig Erklärungen zur magischen Welt der Geschichte bekam, doch irgendwas hat mir gefehlt.






