Angela Bajorek Wer fast nichts braucht, hat alles

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Inhaltsangabe zu „Wer fast nichts braucht, hat alles“ von Angela Bajorek

Oh, wie schön ist Panama, Tigerente und der kleine Bär — Janosch ist der bekannteste deutsche Kinderbuchautor. Sein Werk umfasst über 300 Bücher, übersetzt in 40 Sprachen. Über ihn selbst weiß man nur wenig. Angela Bajorek ist es gelungen, von Janosch Einblicke in sein bewegtes Leben zu erhalten.
In seinen Kinderbüchern erschuf Janosch phantastische Welten — und damit einen Kontrast zu seiner eigenen schwierigen Kindheit. 1931 im oberschlesischen Hindenburg (heute Zabrze) geboren, haben die Gewalterfahrung zu Hause und in der Jesuitenschule ihn zu einem Traumsucher gemacht und zu einem zwischen Humor und Sarkasmus schwankenden Eigenbrötler. In ihrer einfühlsamen Biographie präsentiert Angela Bajorek Janosch als faszinierenden Künstler, aber auch als ungewöhnlichen, durch Krankheiten gezeichneten und dennoch optimistischen Menschen — als einen Mann, der nach einem aufregenden Leben heute große Ruhe und Gelassenheit ausstrahlt.

Umfassend und ungeschönt! Beeindruckend und begeisternd! http://irveliest.wordpress.com

— Irve

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    Wer fast nichts braucht, hat alles

    Irve

    17. June 2016 um 12:08

    . In „Wer fast nichts braucht, hat alles“ nimmt Angela Bajorek den Leser mit auf eine Reise quer durch das Leben des Horst Eckert, vielen besser bekannt als Janosch. Es ist ein Leben, das eine so hohe Dichte an Erlebnissen hat, dass der Autor sie in einer Vielzahl von Büchern verarbeitete. Es ist ein Leben, bei dem ich mich während des Lesens immer wieder gefragt habe, wie man diese Geschehnisse überstehen kann. Wie man solche Negativ-Ereignisse in der Familie so gut verkraften kann. Wie man es schafft, trotz dieser düsteren Kindheit, in der alle Institutionen völlig versagten, derart glückliche, grundzufriedene Geschichten von Tiger und Bär zu ersinnen. Mit jeder Seite, die ich las, wuchs meine Hochachtung vor dem sympathischen Herrn Janosch. Er hatte auch im späteren Leben häufig Pech, ließ sich auf die falschen Menschen ein, traf falsche Entscheidungen, lag häufig am Boden – und stand immer wieder auf. Sehr beeindruckend, wie ich finde! Der Titel der Biographie ist gut gewählt, denn Horst Eckert hat gemessen an seinem großen Erfolg und dem hohen Bekanntheitsgrad keinen hohen materiellen Besitz. „Wer fast nichts braucht, hat alles“ ist pünktlich zu des Autors 85. Geburtstag erschienen. Selten habe ich eine derart umfassende Biographie gelesen. Angela Bajorek schneidet die einzelnen Lebensstationen des Autors nicht nur an, sie scheint den Leser an die Hand zu nehmen und ihn in die Vergangenheit zu führen. Bei vielen Erlebnissen bekommt die Lektüre durch die Ausführlichkeit, die vielen Details der Schilderungen, die intensiven Charaktere eine große Tiefe. Das Lesen war somit sehr tief und berührend für mich. ‚Glück ist ein Zustand im Kopf. Ich kann es zu fast jeder Zeit herstellen.‘ Ich bin sehr froh, dass Horst Eckert seine Aversion gegenüber Journalisten in Bezug auf Angela Bajorek abgelegt und vor ihr in einem überdimensionalen Email-Austausch sein Leben schonungslos und ungeschönt ausgebreitet hat. Sie hat – sich ihrer Sonderposition sehr wohl bewusst – ein großartiges Werk über einen Ausnahmemenschen (zumindest für mich) daraus gefertigt. Inhalt Oh, wie schön ist Panama, Tigerente und der kleine Bär — Janosch ist der bekannteste deutsche Kinderbuchautor. Sein Werk umfasst über 300 Bücher, übersetzt in 40 Sprachen. Über ihn selbst weiß man nur wenig. Angela Bajorek ist es gelungen, von Janosch Einblicke in sein bewegtes Leben zu erhalten. In seinen Kinderbüchern erschuf Janosch phantastische Welten — und damit einen Kontrast zu seiner eigenen schwierigen Kindheit. 1931 im oberschlesischen Hindenburg (heute Zabrze) geboren, haben die Gewalterfahrung zu Hause und in der Jesuitenschule ihn zu einem Traumsucher gemacht und zu einem zwischen Humor und Sarkasmus schwankenden Eigenbrötler. In ihrer einfühlsamen Biographie präsentiert Angela Bajorek Janosch als faszinierenden Künstler, aber auch als ungewöhnlichen, durch Krankheiten gezeichneten und dennoch optimistischen Menschen — als einen Mann, der nach einem aufregenden Leben heute große Ruhe und Gelassenheit ausstrahlt. Autorin Angela Bajorek ist Germanistin und lehrt am Neuphilologischen Institut der Pädagogischen Universität Krakau. Für ihre Habilitationsarbeit über Janosch begann sie an den Originalschauplätzen und in Archiven zu forschen. Schließlich tauschte sie über 900 E-Mails mit Janosch aus und besuchte ihn zweimal auf Teneriffa. Quelle: Ullstein Buchverlage

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  • Janosch - Wer fast nichts braucht, hat alles

    Wer fast nichts braucht, hat alles

    Lese-Krissi

    Aufmachung des BuchesDas Buch „Wer fast nichts braucht, hat alles“ von Angela Bajorek ist ein Hardcover mit einen Schutzumschlag. Auf dem Cover sieht man Janosch vor einem Bild mit dem bekannte Bären und den Tiger. Eine gute Wahl für die Gestaltung des Buches, finde ich.Inhalt In der Janosch-Biographie „Wer fast nichts braucht, hat alles“ von Angela Bajorek erfährt man einiges aus Janoschs Leben: Wie seine Kindheit in damaligen Schlesien verlief, wie er erwachsen wurde und wie er schließlich durch verschiedene Umstände zum Kinderbuchautor wurde. Janoschs Kindheit war nicht einfach, einmal durch die familiäre Situation,  aber auch dadurch, dass er den zweiten Weltkrieg miterlebte. Die Biographie zeigt, dass Janosch viele Erlebnisse in seinen Büchern verarbeitet hat. Ein interessantes Buch über den bekannten Kinderbuchautor.Zur Autorin (übernommen aus der Biographie): „Angela Bajorek ist Germanistin und lehrt am Neuphilologischen Institut der Pädagogischen Universität Krakau. Für ihre Habilitationsschrift über Janosch begann sie an den Originalschauplätzen und in Archiven zu forschen. Schließlich tauschte sie über tausend E-Mails mit dem Künstler aus, besuchte ihn auf Teneriffa und erfuhr dadurch so viel über sein Leben wie nie jemand zuvor.“ Meine Meinung Pünktlich zum 85. Geburtstag von Janosch am 11. März 2016 erschien diese Janosch Biographie, die laut Klappentext die „erste umfassende Biographie“ sei. Das glaube ich nachdem ich dieses Buch gelesen habe sehr, denn Janosch scheint sich bei Angela Bajorek das erste Mal richtig geöffnet zu haben. Er mag nämlich Journalisten, Interviews usw. überhaupt nicht. Zu oft werden Worte im Munde verdreht. Durch eine Mail des Ullstein Verlags bin ich auf das Buch aufmerksam geworden und freue mich es als Rezensionsexemplar erhalten zu haben. Vielen Dank dafür! Mich hat die Biographie vor allem deshalb interessiert, weil – wie soll es anders sein – ich als Kind mit Janoschs Kinderbücher vertraut gemacht wurde. Ich gehöre zu der Generation in der Janosch sehr publik war, zum einen mit seinen Büchern, aber auch mit vielen Kaufartikeln der Tigerente usw. Auch der "Tigerenten-Club" im Ersten war in meiner Kindheit sehr populär. Von daher wollte ich somit gerne mal mehr über Janosch selbst lesen. In dieser Biographie lernt man Horst Eckert alias Janosch auch besser kennen. So erfährt man, wie seine Kindheit verlaufen ist und muss feststellen, dass sie nicht einfach war. Seine Erlebnisse aus dieser Zeit in Schlesien verarbeitete Janosch auch immer wieder in seinen Büchern, die auch ausführlich in „Wer fast nichts braucht, hat alles“ erwähnt werden. Angela Bajorek hat viel über Janosch erfahren und in diesem Buch zusammengefasst. Ab und zu kam es mir beim Lesen mal so vor, als würde vieles wiederholt werden, aber so bleibt es im Nachhinein besser im Gedächtnis des Lesers. Das Buch wird mit interessanten Bildern ausgeschmückt. Am Ende findet man einen Familienstammbaum, was ich sehr gut finde, und eine Bibliographie der deutschen Ausgaben von Janosch. Ein Interview zwischen Angela Bajorek und Janosch ist auch in der Biographie enthalten.Es gibt 12 Kapitel, die jeweils nochmal in Unterabschnitte unterteilt sind. Jedes Kapitel beginnt mit einem Zitat von Janosch. All diese Dinge machen das Buch zu einem kleinen „Schatz“ und ich bin froh mehr über die Persönlichkeit Horst Eckert alias Janosch erfahren zu haben.Mein Fazit Ich habe das erste Mal eine Rezension über eine Biographie geschrieben (glaube ich zumindest ;-)). Deshalb hoffe ich, dass sie aussagekräftig ist. Ich gebe der Janosch-Biographie 4 Sterne. Mir hat sie gut gefallen, allerdings kann ich Bücher dieser Art nicht an einem Stück lesen und brauchte zwischendurch immer wieder eine kleine Lesepause. Deshalb hat das Lesen auch ein wenig gedauert.Vielen Dank noch einmal für das Rezensionsexemplar.

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