Angela Huth

 3.9 Sterne bei 29 Bewertungen
Autor von Brombeertage, Meeresleuchten und weiteren Büchern.

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Angela HuthBrombeertage
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Brombeertage
Brombeertage
 (16)
Erschienen am 01.03.2017
Angela HuthLilys Rosengarten
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Lilys Rosengarten
Lilys Rosengarten
 (2)
Erschienen am 01.08.2006
Angela HuthDas verheiratete Leben
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Das verheiratete Leben
Das verheiratete Leben
 (1)
Erschienen am 01.01.1999
Angela HuthSeptembergold
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Septembergold
Angela HuthQuartett für zwei
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Quartett für zwei
Quartett für zwei
 (0)
Erschienen am 01.02.2017
Angela HuthMeeresleuchten
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Meeresleuchten
Angela HuthQuartett für zwei
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Quartett für zwei
Angela HuthLand Girls
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Land Girls
Land Girls
 (1)
Erschienen am 03.09.1998

Neue Rezensionen zu Angela Huth

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Rezension zu "Brombeertage" von Angela Huth

Krieg auf dem Land
Streifivor 6 Monaten

England 1941: Im Krieg muss jeder seinen Beitrag leisten. Stella, Ag und Prue sind Landmädchen geworden und treten nun ihre erste Stelle an.
Auf sie wartet harte Arbeit auf einem Bauernhof, aber auch eine lebenslange Freundschaft untereinander und allerlei Vergnügungen mit den jungen Männern der Umgebung.
Angela Huth ist es gelungen den Alltag in dieser Zeit auf einem Bauernhof einzufangen. Das frühe Aufstehen, die Arbeit, die manchmal körperlich sehr anstrengend ist und nach der man auch oft nicht gut riecht.
All das konnte ich mir gut vorstellen und nach und nach sind mir alle Beteiligten ans Herz gewachsen.
Der Krieg scheint auf diesem Bauernhof weit weg zu sein, aber manchmal hinterlässt auch er seine grausamen Spuren.

Mir hat das Buch gut gefallen, es war mal ein etwas anderes Buch aus der Zeit des zweiten Weltkrieges.

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Pokerfaces avatar

Rezension zu "Brombeertage" von Angela Huth

Brombeertage
Pokerfacevor 8 Monaten

Zum Buch:

Drei sehr unterschiedliche junge Frauen aus der Großstadt kommen im Kriegsjahr 1941 auf eine abgelegene Farm in England, um Volk und Vaterland zu dienen. Die unternehmungslustige Prue, die in puncto Männer nichts anbrennen lässt, die ernste Studentin Agatha und die verträumte Stella. Doch der Umgang mit Hühnern, Melkeimer und Mistgabel will gelernt sein. Dabei sorgen amouröse Verwirrungen um den attraktiven Joe für Liebe und Leidenschaft zwischen Kornfeldern und Kuhställen.

Meine Meinung:

Sehr schönes Buch, in dem wir die drei jungen Frauen begleiten, die die Landarbeit für die eingezogenen Männer übernehmen. Drei ganz unterschiedliche Charaktere, die einem aber im Laufe des Buches immer mehr ans Herz wachsen.

Sie lernen die Landarbeit kennen, die kein Zuckerschlecken ist, müssen morgens früh aufstehen und bis das die Sonne untergeht hart arbeiten.

Mit der Zeit lernen die Frauen den Hof kennen und die Arbeiten, die damit verbunden sind. Sie gehen auf die Felder, fahren den Traktor und bedienen die Landmaschinen. Sie melken Kühe, füttern Hühner und Schweine, misten Ställe aus und helfen den Schafen beim Lammen.

Am Anfang ist es auch für die Familie auf dem Hof nicht einfach, die drei fremden Frauen zu akzeptieren. Eine sehr große Distanz zwischen Familie und den Arbeiterinnen ist spürbar. Doch im Laufe der Geschichte wachsen sie sich gegenseitig immer mehr ans Herz, was mir sehr gut gefallen hat.

Joe, der Sohn der Familie leidet unter Asthma und konnte deswegen nicht in den Krieg ziehen. Er ist verlobt, seine Verlobte und er können sich aber nicht oft sehen, da sie so weit entfernt wohnt. Es entsteht der Eindruck, dass Joe nicht wirklich glücklich ist. Weder über sein Dasein auf dem Hof, noch mit seiner Verlobung.

Hierzu wird es im Buch die eine oder andere Überraschung geben.

Fazit:

Sehr schön geschrieben. Konnte mich völlig abholen und ich habe die Zeit mit dem Buch sehr genießen können. Klare Leseempfehlung.


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Aspasias avatar

Rezension zu "Brombeertage" von Angela Huth

Leider langweilig
Aspasiavor 9 Monaten

In dem 1994 erstmals erschienen Roman "Land Girls" von Angela Huth, einer bekannten britischen Journalistin, Kritikerin und Filmemacherin, der 1998 von Hollywood verfilmt und im März 2017 auf Deutsch vom Piper Verlag erneut aufgelegt wurde, geht es um jene bis heute offiziell nicht anerkannte Gruppe von etwa 27.000 noch lebender Mitglieder der Women’s Land Army (WLA). Jene jungen Frauen, die während des Zweiten Weltkriegs nach kurzer Ausbildung die eingezogenen Landarbeiter für einen kleinen Obolus gegen Kost und Logis ersetzten. Ein Thema, das es wert wäre erzählt zu werden.



Klappentext:

Drei sehr unterschiedliche junge Frauen aus der Großstadt kommen im Kriegsjahr 1941 auf eine abgelegene Farm in England, um Volk und Vaterland zu dienen. Die unternehmungslustige Prue, die in puncto Männer nichts anbrennen läßt, die ernste Studentin Agatha und die verträumte Stella. Doch der Umgang mit Hühnern, Melkeimer und Mistgabel will gelernt sein. Dabei sorgen amouröse Verwirrungen um den attraktiven Joe für Spannungen, für Liebe und für Leidenschaft zwischen Kornfeldern und Kuhställen.



Wie der Klappentext schon vermuten lässt, geht es Huth weniger darum diesen Frauen und ihren Leistungen nun endlich, wenn auch fiktionalisiert, eine Stimme zu geben, sondern für sie ist historische Authentizität nur ein unscharfes Bühnenbild für ihre Geschichte. Der Weltkrieg nur ein sehr leises Hintergrundgrollen, wie die deutschen Kriegsflugzeuge, die Südengland nur überfliegen, um das ferne London zu bombardieren.

Die Charaktere, eher Abziehbilder, da ist der grummelige, hartarbeitende Farmer & seine, schmallippige, noch härter arbeitende Frau. Beide natürlich gute Menschen. Dann gibt es den wegen seines Asthmaleidens kriegsuntüchtigen Sohn, Joe, der aber nicht zu schwach für die körperliche Anstrengungen auf dem Hof ist und vor allem viril genug für nächtlicher "Stelldicheine" mit dem weiblichen Hilfsarbeiterinnen auf dem heimischen Heuboden. Des Weiteren gehört zum Personal ein älterer, wortkarger Vorarbeiter mit einer Schreckschraube von Frau verehelicht und ein Meister des Erduldens.

Zu dieser eingeschworenen Gemeinschaft kommen nun die drei fremden, sehr unterschiedlichen, jungen Frauen hinzu. Da ist Ag, die Kurzform von Agapanthus, logisch, dass ihr die Rolle der kurzhaarigen Intellektuellen mit Elite-Unizugang zukommt. Dann ist da Prue, Prudence, die "Friseuse", mit stets getuschten Wimpern und zu viel Revlon Lippenstift und Rouge im Gesicht, deren Handlungsauftritte nie ohne das Adjektiv "nymphomanisch" vor oder hinter ihrem Namen auskommt. Und als dritte gibt es da noch Stella, die den Farmer höchst selbst wenigstens in Gedanken wieder jung werden lässt. Die unglücklich Schmachtende, sich nach ihrem schreibfaulen und unromantische Verlobter Philip verzehrende Kriegsbraut, der seinen Dienst am Vaterland im Ärmelkanal versieht.

Dazu phantasielose Beschreibungen von Strickpullis passend zu Haarbändern und irritierende Jungenzimmer-Wanddekorationen beim Koitus über sich auflösenden Bettüberwürfen, romantisch wabernder Nebel, der sich des Abend auf frisch gepflügte Äcker legt, oder blökender Schafumtrieb begleitet von fröhlich springenden Hütehunden, aber trotz all der Anstrengung ein Stimmungsbild zu entwerfen, wirkte das ganze auf mich leblos, wie der prachtvoll röhrende Hirsch über Omas Sofa. 

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