Angela Huth Brombeertage

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Inhaltsangabe zu „Brombeertage“ von Angela Huth

Drei sehr unterschiedliche junge Frauen aus der Großstadt kommen im Kriegsjahr 1941 auf eine abgelegene Farm in England, um Volk und Vaterland zu dienen. Die unternehmungslustige Prue, die in puncto Männer nichts anbrennen läßt, die ernste Studentin Agatha und die verträumte Stella. Doch der Umgang mit Hühnern, Melkeimer und Mistgabel will gelernt sein. Dabei sorgen amouröse Verwirrungen um den attraktiven Joe für Spannungen, für Liebe und für Leidenschaft zwischen Kornfeldern und Kuhställen.

»Brombeertage« - jetzt wieder bei Piper Edition erhältlich

kurzweiliges Buch um das Erwachsenwerden in Kriegszeiten

— kadiya

Landleben während des Krieges, verpackt in einen wunderschönen Roman

— katikatharinenhof

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  • Krieg auf dem Land

    Brombeertage

    Streifi

    19. April 2018 um 09:22

    England 1941: Im Krieg muss jeder seinen Beitrag leisten. Stella, Ag und Prue sind Landmädchen geworden und treten nun ihre erste Stelle an. Auf sie wartet harte Arbeit auf einem Bauernhof, aber auch eine lebenslange Freundschaft untereinander und allerlei Vergnügungen mit den jungen Männern der Umgebung. Angela Huth ist es gelungen den Alltag in dieser Zeit auf einem Bauernhof einzufangen. Das frühe Aufstehen, die Arbeit, die manchmal körperlich sehr anstrengend ist und nach der man auch oft nicht gut riecht. All das konnte ich mir gut vorstellen und nach und nach sind mir alle Beteiligten ans Herz gewachsen. Der Krieg scheint auf diesem Bauernhof weit weg zu sein, aber manchmal hinterlässt auch er seine grausamen Spuren. Mir hat das Buch gut gefallen, es war mal ein etwas anderes Buch aus der Zeit des zweiten Weltkrieges.

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  • Brombeertage

    Brombeertage

    Pokerface

    27. February 2018 um 10:41

    Zum Buch: Drei sehr unterschiedliche junge Frauen aus der Großstadt kommen im Kriegsjahr 1941 auf eine abgelegene Farm in England, um Volk und Vaterland zu dienen. Die unternehmungslustige Prue, die in puncto Männer nichts anbrennen lässt, die ernste Studentin Agatha und die verträumte Stella. Doch der Umgang mit Hühnern, Melkeimer und Mistgabel will gelernt sein. Dabei sorgen amouröse Verwirrungen um den attraktiven Joe für Liebe und Leidenschaft zwischen Kornfeldern und Kuhställen. Meine Meinung: Sehr schönes Buch, in dem wir die drei jungen Frauen begleiten, die die Landarbeit für die eingezogenen Männer übernehmen. Drei ganz unterschiedliche Charaktere, die einem aber im Laufe des Buches immer mehr ans Herz wachsen. Sie lernen die Landarbeit kennen, die kein Zuckerschlecken ist, müssen morgens früh aufstehen und bis das die Sonne untergeht hart arbeiten. Mit der Zeit lernen die Frauen den Hof kennen und die Arbeiten, die damit verbunden sind. Sie gehen auf die Felder, fahren den Traktor und bedienen die Landmaschinen. Sie melken Kühe, füttern Hühner und Schweine, misten Ställe aus und helfen den Schafen beim Lammen. Am Anfang ist es auch für die Familie auf dem Hof nicht einfach, die drei fremden Frauen zu akzeptieren. Eine sehr große Distanz zwischen Familie und den Arbeiterinnen ist spürbar. Doch im Laufe der Geschichte wachsen sie sich gegenseitig immer mehr ans Herz, was mir sehr gut gefallen hat. Joe, der Sohn der Familie leidet unter Asthma und konnte deswegen nicht in den Krieg ziehen. Er ist verlobt, seine Verlobte und er können sich aber nicht oft sehen, da sie so weit entfernt wohnt. Es entsteht der Eindruck, dass Joe nicht wirklich glücklich ist. Weder über sein Dasein auf dem Hof, noch mit seiner Verlobung. Hierzu wird es im Buch die eine oder andere Überraschung geben. Fazit: Sehr schön geschrieben. Konnte mich völlig abholen und ich habe die Zeit mit dem Buch sehr genießen können. Klare Leseempfehlung.

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  • Leider langweilig

    Brombeertage

    Aspasia

    01. February 2018 um 01:48

    In dem 1994 erstmals erschienen Roman "Land Girls" von Angela Huth, einer bekannten britischen Journalistin, Kritikerin und Filmemacherin, der 1998 von Hollywood verfilmt und im März 2017 auf Deutsch vom Piper Verlag erneut aufgelegt wurde, geht es um jene bis heute offiziell nicht anerkannte Gruppe von etwa 27.000 noch lebender Mitglieder der Women’s Land Army (WLA). Jene jungen Frauen, die während des Zweiten Weltkriegs nach kurzer Ausbildung die eingezogenen Landarbeiter für einen kleinen Obolus gegen Kost und Logis ersetzten. Ein Thema, das es wert wäre erzählt zu werden.Klappentext:Drei sehr unterschiedliche junge Frauen aus der Großstadt kommen im Kriegsjahr 1941 auf eine abgelegene Farm in England, um Volk und Vaterland zu dienen. Die unternehmungslustige Prue, die in puncto Männer nichts anbrennen läßt, die ernste Studentin Agatha und die verträumte Stella. Doch der Umgang mit Hühnern, Melkeimer und Mistgabel will gelernt sein. Dabei sorgen amouröse Verwirrungen um den attraktiven Joe für Spannungen, für Liebe und für Leidenschaft zwischen Kornfeldern und Kuhställen.Wie der Klappentext schon vermuten lässt, geht es Huth weniger darum diesen Frauen und ihren Leistungen nun endlich, wenn auch fiktionalisiert, eine Stimme zu geben, sondern für sie ist historische Authentizität nur ein unscharfes Bühnenbild für ihre Geschichte. Der Weltkrieg nur ein sehr leises Hintergrundgrollen, wie die deutschen Kriegsflugzeuge, die Südengland nur überfliegen, um das ferne London zu bombardieren.Die Charaktere, eher Abziehbilder, da ist der grummelige, hartarbeitende Farmer & seine, schmallippige, noch härter arbeitende Frau. Beide natürlich gute Menschen. Dann gibt es den wegen seines Asthmaleidens kriegsuntüchtigen Sohn, Joe, der aber nicht zu schwach für die körperliche Anstrengungen auf dem Hof ist und vor allem viril genug für nächtlicher "Stelldicheine" mit dem weiblichen Hilfsarbeiterinnen auf dem heimischen Heuboden. Des Weiteren gehört zum Personal ein älterer, wortkarger Vorarbeiter mit einer Schreckschraube von Frau verehelicht und ein Meister des Erduldens.Zu dieser eingeschworenen Gemeinschaft kommen nun die drei fremden, sehr unterschiedlichen, jungen Frauen hinzu. Da ist Ag, die Kurzform von Agapanthus, logisch, dass ihr die Rolle der kurzhaarigen Intellektuellen mit Elite-Unizugang zukommt. Dann ist da Prue, Prudence, die "Friseuse", mit stets getuschten Wimpern und zu viel Revlon Lippenstift und Rouge im Gesicht, deren Handlungsauftritte nie ohne das Adjektiv "nymphomanisch" vor oder hinter ihrem Namen auskommt. Und als dritte gibt es da noch Stella, die den Farmer höchst selbst wenigstens in Gedanken wieder jung werden lässt. Die unglücklich Schmachtende, sich nach ihrem schreibfaulen und unromantische Verlobter Philip verzehrende Kriegsbraut, der seinen Dienst am Vaterland im Ärmelkanal versieht.Dazu phantasielose Beschreibungen von Strickpullis passend zu Haarbändern und irritierende Jungenzimmer-Wanddekorationen beim Koitus über sich auflösenden Bettüberwürfen, romantisch wabernder Nebel, der sich des Abend auf frisch gepflügte Äcker legt, oder blökender Schafumtrieb begleitet von fröhlich springenden Hütehunden, aber trotz all der Anstrengung ein Stimmungsbild zu entwerfen, wirkte das ganze auf mich leblos, wie der prachtvoll röhrende Hirsch über Omas Sofa. 

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  • Kriegszeiten

    Brombeertage

    AngiF

    11. January 2018 um 11:38

    Im Jahre 1941 werden die drei jungen Mädchen Agatha, Prue und Stella von der Women's Land Army auf die Farm des Ehepaares Lawrence geschickt, sie sollen hier den Mangel an jungen Männern wettmachen, die zur Armee einberufen wurden. Während Stella und Agatha die Abwesenheit von ihrem Elternhaus bereits durch einen Internatsbesuch gewohnt sind, ist es für Prue eine große Umstellung und sie wird bereits am ersten Tag vom Heimweh geplagt, zudem ist sie die jüngste der Drei. Durch einen vierwöchigen Kurs vorbereitet, finden sie sich schnell in ihre Aufgaben ein. Doch für John und Faith Lawrence ist es ebenso nicht einfach, die Mädchen als Gäste in ihrem Haus zu haben, wie gerne wären sie nur allein für sich, jedoch die Farmarbeit könnten sie allein niemals bewältigen. Dann ist da noch ihr Sohn Joe, der die Mädchen beeindruckt ... In wunderschöner, harmonischer, mit feinen Akzenten versehenen Sprache und in herrlich flüssigem Schreibstil berichtet die Autorin Angela Huth die Story der Landmädchen. Sie beweist damit auf eindrucksvolle Weise, welch eine hervorragende Geschichtenerzählerin sie ist. Ich schwebe als Leserin nur so durch ihren Text und bin völlig gefangen. Der Roman erzählt nicht nur von den drei Mädchen, die zur Aushilfe in Kriegszeiten auf eine Farm geschickt wurden, sie zeichnet auch ein beeindruckendes Gesellschafts-Bild der damaligen Zeit. Die Farm ist ein kleiner Kosmos, wo nun die unterschiedlichsten Charaktere aus verschiedenen Welten aufeinander prallen. Sachte versuchen sie einander zu ergründen und zu verstehen. Dabei kochen die unterschiedlichsten Gefühle hoch, auch die Liebe. Von Herzen gerne vergebe ich dem Buch fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es natürlich weiter. Ich bin froh, auf dieses neu aufgelegte Buch von einer großartigen Autorin gestoßen zu sein, wieder einmal findet eine Autorin Platz in meiner Favoritenliste. Leser, die interessiert sind, in die Gesellschaft Großbritanniens und die Zeit des zweiten Weltkrieges, werden begeistert sein und dieses Buch verschlingen, so wie ich es tat. https://angisbuecherkiste.blogspot.se/2018/01/brombeertage-von-angela-huth.html

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  • Landleben während des Krieges, verpackt in einen wunderschönen Roman

    Brombeertage

    katikatharinenhof

    28. December 2017 um 11:00

    Auf den ersten Blick haben die ernste Agatha, die träumerische Stella und die unternehmungslustige Prue so gar nichts gemeinsam. Es verschlägt alle drei im Kriegsjahr 1941 auf eine abgelegene Farm in England, um Volk und Vaterland zu dienen. Doch der Alltag mit Hühnern, Mistgabeln und vor allen Dingen Melkschemel und Melkeimer ist nicht ganz so einfach, wie sich das die drei vorgestellt haben. Als dann auch noch der attraktive Joe den Staub der Farm aufwirbelt , ist für Stallromantikund Verwirrungen gesorgt..."Brombeertage" entführt uns mit seinem wundervollen Schreibstil in das Kriegsjahr 1941 und zeigt auf, dass auch während des Zweiten Weltkrieges nicht alles grau und düster gewesen ist, sondern dass es trotz Bombenhagel und Massenvernichtung auch noch ein Leben auf dem Land gegeben hat, das lebenswert und voller Abenteuer ist. Die drei jungen Frauen aus der Großstadt wachsen, trotz anfänglicher Schwierigkeiten, immer mehr zu einem tollen Kleeblatt zusammen, dass nichts und niemand trennen kann. Es fällt mir leicht, mich in die jeweiligen Charaktere hineinzuversetzen, denn jeder einzelne ist sehr schön ausgearbeitet und überzeugt durch sehr viel Lebendigkeit und Herzenswärme. Die Mädels vermitteln mir das Gefühl, ihnen bei der Arbeit auf der Farm zuzusehen und bei ihrem schweren Arbeitsalltag dabei zu sein. Auch kommt die Schwärmerei nicht zu kurz und die aufkeimenden Gefühle, die wirklich für amouröse Verwirrungen sorgen, finde ich toll dargestellt und für die damalige Zeit sehr schön beschrieben. Im Verlauf des Buches wachsen mir die Mädels, die Farmbewohner und auch Joe immer mehr ans Herz und die Seiten, die voller Wortwitz, Gefühl und manchmal auch ein bisschen Ironie stecken, fliegen nur so dahin. Ein Buch, dass echtes Suchtpotential hat und Landleben anno 1941 auf beschauliche Art und Weise darstellt, ohne den Bezug zur Realität zu verlieren. Herzlichen Dank an den Verlag, die mir über Net Galley dieses Rezi.-Exemplar kostenfrei zur Verfügung gestellt hat

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