Angela Huth Das verheiratete Leben

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Inhaltsangabe zu „Das verheiratete Leben“ von Angela Huth

Einen Tag und eine Nacht dauert die Party der Farthingoes auf ihrem viktorianischen Landsitz. Für eine Nacht und einen Tag umkreisen sich die Gäste wie die Gestirne am Himmel der Liebe. Mit sehr britischem Humor hat Angela Huth eine feinsinnige Komödie über die Rituale des Ehelebens geschrieben.

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  • Englischer Gesellschaftsroman über die Ehe

    Das verheiratete Leben
    Zauberberggast

    Zauberberggast

    08. July 2013 um 14:12

    Der Roman spielt in seiner Entstehungszeit, also im ausgehenden 20. Jahrhundert in England. Wir lernen zunächst vier Ehepaare kennen: Rachel und Thomas Arkwright, Bill und Mary Lutchins, Ursula und Martin Knox, Toby und Frances Farthingoe. Letztere wollen im September des Jahres auf ihrem viktorianischen Landsitz ein typisch englisches Gartenfest veranstalten, zu dem u.a. die drei anderen Ehepaare eingeladen sind. Um diese Tatsache herum, beginnend mit dem Erhalt der Einladungen im Frühjahr, entspinnt sich die ganze Handlung. Wie für einen Gesellschaftsroman typisch wird immer wieder abwechselnd aus der Sicht einer anderen Person erzählt, wodurch der Leser nach und nach erfährt, wie es dieser Person geht und wie es - aus ihrer Sicht - um die Ehe bestellt ist. Die einen sind glücklich, die anderen nicht, wieder andere haben sich auseinandergelebt bzw. leben vor sich hin. Es ist ein erstaunlich nüchternes, mit typisch englischer Ironie gesegnetes Bild von "Ehe" das hier gezeichnet wird. Hier wird nichts beschönigt, aber gleichzeitig wird das Leben auch nicht unnötig dramatisiert. Es ist wie es ist und läuft so vor sich hin. Natürlich trägt jeder der Partner ein Problem, eine geheime Leidenschaft oder einen Plan mit sich herum, der im Laufe der Handlung immer wieder thematisiert wird. Auch andere Personen spielen zunehmend eine Rolle, die die Harmonie oder auch Disharmonie der jeweiligen Ehe aufbrechen, sie gefährden oder ihr einen zusätzlichen Reiz verleihen. Da wäre zum einen Ralph Cotterman, der heimlich oder ganz offensichtlich in Ursula verliebt ist, bei ihr aus und ein geht - ein Verhalten das von ihrem Ehemann Martin, Uniprofessor in Oxford, still geduldet wird. Man will ja keinen Skandal entfachen oder aus einer Mücke einen Elefanten machen. Dann ist da Mary, die zusammen mit Bill den Ruhestand genießen möchte, aber immer wieder von einer heimlichen Angst vor dem Tod und dadurch dem frühzeitigen Verlassen ihres Ehemanns daran gehindert wird. Auch Tom, der beruflich viel unterwegs und eingespannt ist, hat sich mit seiner Frau Rachel, die vom Hausfrauendasein gelangweilt resigniert hat, nicht mehr viel zu sagen. Viel lieber trifft er sich mit seiner Geliebten oder kauft sich ein Cotterman-Gemälde. Auch die Gastgeber der anstehenden Gartenparty, die Farthingoes, sind zwar schwerreich, aber während die Interessen von Toby Farthingoe Computern und Dachsen gehören, langweilt sich Frances und gibt ihrem Leben nur durch das Organisieren ihrer Partys einen Sinn. Mir hat das Buch durch seine "No nonsense"-Haltung und der augenzwinkernden Schilderung des ehelichen Lebens ausnehmend gut gefallen. Ich finde Angela Huth ist eine Autorin, die auf jeden Fall wiederentdeckt werden sollte.

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