Angela Jung wurde 1961 in der ehemaligen DDR geboren. Auf eine sehr schlichte und klare Weise schildert sie dem Leser ihre Geschichte, ich hatte das Gefühl während des Lesens, als würden wir bei einem Kaffee zusammensitzen und und uns austauschen. Sie erzählt vom Leben ihrer Eltern, die im Dritten Reich aufwuchsen und die DDR als Erwachsene durchlebten. Ihr Vater war Pfarrer und Angela trifft schon früh ihre Entscheidung für Jesus, sie bewahrt sich den kindlichen Glauben und das Vertrauen bis ins Erwachsenenalter und lässt ihren Glauben nie los.
Er begleitet sie auch durch tiefe Täler von Krankheit, Schmerz und Verlust. Nach der Schule macht sie eine Ausbildung zur Krankenschwester. Mit 19 Jahren heiratet sie ihren Mann Werner und sie leben gemeinsam mit ihren sechs Kindern im Erzgebirge einen sehr einfachen Lebensstil, doch sie klagt nicht, sie beschreibt es einfach. Nach der Wende verlieren beide ihren Arbeitsplatz und das Geld wird knapper, doch Angela verliert nicht ihr Vertrauen in Gott, sondern bleibt unaufhörlich im Gebet. Dabei erlebt sie oftmals Wunder und übernatürliche Versorgung. Auch im erwachsenen Alter bleiben ihr Schmerz und Leid nicht erspart, doch sie bleibt weiter an ihrem Jesus.
Die Autorin ist eine aktive Beterin, Fürbitterin und hält ihr Herz offen für die Nöte von Menschen, besonders für die Kinder. So kam sie über die Sozialen Medien mit einem afrikanischen Jungen in Kontakt, dem sie es durch Glauben und Gebet ermöglichte nach Deutschland zu kommen um eine lebenswichtige OP zu bekommen. Immer lässt sie sich von ihrem Jesus zugewandten Herzen leiten, wird durch Träume und Visionen geleitet und im Gebet bestätigt, berichtet ehrlich auch von Irrwegen und falschen Haltungen und das macht ihre Geschichte so authentisch. Ihr Name Angela hat sie nicht von ungefähr bekommen, ihr Name ist ihr Auftrag und das erlebt der Leser in diesem Buch. Angela wurde für viele Menschen zum Engel, ein Lichtstrahl seiner Liebe. Ein sehr tröstliches und ermutigendes Buch, absolut lesenswert!




