Angela Köckritz Wolkenläufer - Geschichten vom Leben in China

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Inhaltsangabe zu „Wolkenläufer - Geschichten vom Leben in China“ von Angela Köckritz

Die Ostasien-Korrespondentin der ZEIT, Angela Köckritz, hat sich in China gezielt auf die Suche nach Träumen begeben und die Menschen nach Wünschen, Perspektiven und der persönlicher Motivation gefragt. So erfahren wir, wovon Chinesen schwärmen, woran ihr Herz hängt, welche Passion sie antreibt. Diese vorzüglichen Reportagen eröffnen uns einen Zugang zu den Individuen, die wir angesichts der Masse übersehen: Ob Architekt oder Eremit, Wahrsagerin oder Konkubine, Bürgerrechtler oder Tagträumer sie alle haben ihre Geschichte zu erzählen.

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  • Individuelles aus dem „Reich der Mitte“

    Wolkenläufer - Geschichten vom Leben in China

    michael_lehmann-pape

    09. June 2015 um 13:37

    Individuelles aus dem „Reich der Mitte“ Es sind schon teils sehr individuelle, besondere Menschen und Lebensweisen, denen Angela Köckritz in diesem Buch „mitten aus dem Leben Chinas“ nachgeht. Nicht unbedingt ihre Treffen und ihr Portraits der beiden Architekten, die mit ihren innovativen Ideen ihren Platz im boomenden China behaupten. Aber wenn sie einen „waschechten“ Römer in diesem kleinen Dorf in China aufsucht, dessen Physionomie sich vielleicht tatsächlich auf Kriegsgefangene aus dem Jahrhundert vor Christus zurückführen lässt und dieser dann tatsächlich als Beruf „Teilzeit-Römer“ angibt und in Legionärsrüstung posiert, dann ist das schon ein Lebensentwurf und eine Lebensgeschichte, die man in China kaum vermutet hätte. Wobei Köckritz sehr geschickt und sehr flüssig zu lesen solche individuellen Besonderheiten im Buch immer auch nutzt, dem Leser fundiert Grundsätzliches zum Alltagsleben in China mit auf den Weg zu geben. Das da um dieses Dorf mit seinen teils blau- und grünäugigen Bewohnern ein direktes Touristenzentrum mit Nachbauten alter europäischer Wahrzeichen und Gebäude entsteht, das ist eben auch eine Art des „chinesischen Weges“. Wie Köckritz ebenso im Blick auf „den Hochstapler“ eine grundlegende Einführung in das System der „Beamtenhörigkeit“ vorlegt und diese besondere „Speichelleckerei“ mit einem kurzen, aber prägnanten historischen Exkurs auf die Entwicklung unter Mao und die Veränderungen unter seinen Nachfolgern historisch verankert. Inklusive einer professionellen Einschätzung und Darlegung dessen, was Mao und, dann sehr verändert, seine Nachfolger unter „Sozialismus“ eigentlich verstanden haben. „Für Mao war der Marxismus nie mehr als ein theoretischer Rahmen gewesen, eine kraftvolle Legitimation, als Praxisleitfaden hielt er ihn für unbrauchbar“. Was so einiges erklärt an konsequenter und massiver Zerstörung traditionellen Denkens und Mao und die einzigartige Verbindung zwischen Kapital und Kommunismus seit Beginn der 80er Jahre in China. Das nebenbei noch der „Meistverehrte Anwalt des einfachen Volkes“ kurz portraitiert wird und die verbreitet Haltung der „Kopie von allem“ in China angeführt wird, ergänzt diese historischen Hinweise in bester Weise. 12 Portraits, vom „Wandersänger“ über „Die Mätresse“ bis zum „Der Nachbar“ zeigen an sehr besonderen Lebenswegen und Lebenshaltungen immer auch einen grundsätzlichen, wichtigen Aspekt der Gegenwart und der Lebensweise Chinas auf, die dem europäischen Leser sachgerecht und anregend zu lesen auf diese Weise interessante und gute Einblicke verschafft.

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