Viel näher als zu nah

von Angela Kirchner 
4,5 Sterne bei47 Bewertungen
Viel näher als zu nah
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

H

Wirklich interessantes Thema. Sehr empfehlenswert.

FabiolaNonns avatar

Stimmungsvoll, originell und berührend - genau das Richtige für Fans von John Green oder Kira Gembri.

Alle 47 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Viel näher als zu nah"

Am Anfang war der Knall. Es ist diese Nacht, diese Party, die alles verändert im Leben von Fey und Lucas. Fey und ihre Freundin wollen eigentlich nur nach Hause und geraten mitten rein in das Motorradrennen von Lucas und Ben, mitten rein in den Unfall. Mitten rein in ein neues Leben. Und dann treffen Fey und Lucas sich wieder. Obwohl sie sich hassen sollten, sprüht es Funken, und nicht nur vor Wut!
Modern, eindringlich und ungeschminkt: Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte, erzählt aus zwei Perspektiven.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783791500577
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:256 Seiten
Verlag:Dressler
Erscheinungsdatum:25.09.2017

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,5 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne25
  • 4 Sterne20
  • 3 Sterne2
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    Buecherheikes avatar
    Buecherheikevor 3 Monaten
    Viel näher als zu nah

    Dieses Buch ist …

    Ich weiß es einfach nicht. Ich habe es in einem Post auf Facebook entdeckt und mir sofort bestellt. Als es kam, war das Cover das erste, was mich umgehauen hat. Ich bin ja sonst nicht so der Coverjunkie, aber Wahnsinn war das erste Wort, das mir einfiel. Dieses Cover ist der Hammer. Es schaut aus wie handgefertigt. Dieser Einband, dieses Gefühl, wenn man das Buch in der Hand hat. Ich will immer nur darüberstreichen, es anfassen und bewundern.

    Gestern Abend wollte ich nur einfach mal anfangen, ein paar Seiten lesen. Geendet hat es damit, dass es halb 4 war, der Morgen schon langsam graute und ich von der Geschichte total geplättet war. Auch für den Fall, mich zu wiederholen, Wahnsinn…

    Der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Erwartet habe ich eine Liebesgeschichte. Ich habe sie auch bekommen, aber das drumherum… Mir fehlen immer noch die Worte, um zu beschreiben, was diese Geschichte mit mir gemacht hat. Ja, es ist eine Geschichte über die erste Liebe, aber auch eine Geschichte über Fehler, über Verantwortung, über Freundschaft und Familie. Eine Geschichte über das Leben.

    “Viel näher als zu nah” ist eins dieser ganz besonderen Bücher, das mich auch nach dem Lesen nicht mehr loslässt. Ein Buch, dass mir noch lange im Kopf herumschwirren wird und mich nachdenken lässt, eins, das einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen und meinem Regal bekommen und es auch nie wieder verlassen wird.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Cookie_Minxs avatar
    Cookie_Minxvor 5 Monaten
    Viel zu nah

    Kann es sein, dass das Schicksal Spaß daran hat, bösartig im Leben zweier Menschen herum zu pfuschen? So in etwa fühlt sich Lucas, als er einen schweren Verkehrsunfall verursacht. Und warum kommt er Fey, dem Mädchen, das wegen ihm so lange im Krankenhaus war, immer wieder so gefährlich nahe? Wie viel kann man anderen Menschen verzeihen, oder noch wichtiger, wie viel kann man sich selbst verzeihen? Ein Buch über zwei Jugendliche, die sich gerne mögen würden, sich selbst aber im Weg stehen und erst miteinander anfangen einen Weg um sich herum zu finden.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    FabiolaNonns avatar
    FabiolaNonnvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Stimmungsvoll, originell und berührend - genau das Richtige für Fans von John Green oder Kira Gembri.
    Stimmungsvoll, originell und berührend

    Der Titel hält was er verspricht: Mit ihrer fast poetischen, doch unkomplizierten Erzählstimme erzeugt Angela Kirchner eine atmosphärische Nähe zu den Protagonisten, die den Leser sofort in die sonderbare Begegnung von Fey, Lucas und Ben eintauchen lässt. Dass der Zufall den beiden anfangs erstaunlich oft in die Hände spielt (oder besser gesagt in die Quere kommt), war für mich nur ein kleiner Kratzer in der ansonsten sehr gut durchdachten Geschichte. Die Handlung nimmt rasch an Fahrt auf, und hat mich spätestens ab der Hälfte gezwungen, das Buch in einem Rutsch durchzulesen. Besonders gut gefallen haben mir dabei die bildhafte Sprache, und die authentische Beziehung der Protagonisten untereinander. Mit Tiefgang und Charme stellen die drei sich ihrem Schicksal und erobern dabei die Herzen der Leser im Sturm. Wer gerne John Green oder Kira Gembri liest, sollte sich diesen Schatz nicht entgehen lassen!

    Kommentare: 1
    0
    Teilen
    Nele75s avatar
    Nele75vor 7 Monaten
    Viel näher als zu nah ... von Angela Kirchner

    Als Lucas eines Abends mal wieder eine Party besucht, ist es eigentlich nichts allzu besonderes für ihn – es könnte ein Abend wie viele andere werden. Doch dann trifft er zufällig im Garten des Hauses auf Fey, und diese Begegnung ändert alles für ihn. Doch als Fey die Party überstürzt verlässt und Lucas noch nicht einmal den Namen des Mädchens erfahren hat, muss er sich abreagieren….und überredet seinen Freund Ben zu einer Aktion, die er später bitter bereuen wird……

    Dieses Jugendbuch zieht vom ersten Moment an die Blicke auf sich, was natürlich zuerst an der wirklich außergewöhnlich schönen Gestaltung des Covers liegt. Die Schrift ist glänzend und in einer tollen Farbe, doch erst wenn man das Buch in die Hand nimmt, merkt man, dass es sich wie um eine Art sehr stabilen Karton/Pappe handelt, was einfach unglaublich toll wirkt.

    Doch natürlich ist es nicht nur das Cover, was bei dieser Geschichte wirkt, denn auch die Story rund um Fey und Lucas erzählt die Autorin Angela Kirchner in einer etwas anderen Art und Weise. Einerseits bekommt die Geschichte durch die wechselnden Perspektiven zwischen den beiden Protagonisten (wobei die Gedanken von Lucas einen deutlich größeren Teil einnehmen, was mir nicht ganz so gut gefallen hat) eine Erzählweise, die eigentlich immer für schnelleres Lesen bei mir sorgt, da man meist erfahren möchte, wie es bei dem jeweils anderen weitergeht – und andererseits ist es die einfühlsame Schreibweise und die Themen (Unfallopfer, Schuldgefühle, beginnende Liebe, Freundschaft), welche die Geschichte zu etwas Besonderem werden lassen.

    Anders als man zunächst annehmen könnte, geht es eben nicht nur um eine beginnende Liebe zwischen zwei Jugendlichen, sondern es ist noch viel mehr, was die Leser von Seite zu Seite erfahren. Doch auch hier gelingt es der Autorin in einer scheinbar nüchternen, aber dennoch nicht gefühllos wirkenden Art und Weise, die Geschichte mit der richtigen Dosis Gefühl zu erzählen, ohne die Sätze mit allzu viel Kitsch zu umranden.

    „Viel näher als zu nah“ von Angela Kirchner ist ein Jugendroman, bei dem der Inhalt vielleicht eine andere Geschichte erzählt, als man zunächst vom Cover vermuten könnte, welcher mich angenehm überrascht und auf den meisten Seiten gut unterhalten hat.

    Erschienen ist das Buch im Dressler-Verlag.

    Kommentare: 3
    16
    Teilen
    Skyline-Of-Bookss avatar
    Skyline-Of-Booksvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Dieses Buch spielt mit den Kontrasten und regt so zum Nachdenken an
    Dieses Buch spielt mit den Kontrasten und regt so zum Nachdenken an

    Klappentext

    „Am Anfang war der Knall. Es ist diese Nacht, diese Party, die alles verändert im Leben von Fey und Lucas. Fey und ihre Freundin wollen eigentlich nur nach Hause und geraten mitten rein in das Motorradrennen von Lucas und Ben, mitten rein in den Unfall. Mitten rein in ein neues Leben. Und dann treffen Fey und Lucas sich wieder. Obwohl sie sich hassen sollten, sprüht es Funken, und nicht nur vor Wut!“

     

    Gestaltung

    Die Aufmachung des Buches finde ich atemberaubend, denn der Titel ist auf schlichte Pappe gedruckt, glitzert dabei aber metallisch-pink, wodurch er sofort ins Auge springt. Auch mag ich die Schriftart des Titels sehr gerne, die aussieht, als sei sie per Hand aufgemalt oder aufgesprayt worden. Die Blumen gefallen mir ebenso, da sie dem Cover das gewisse Etwas verleihen. Zudem mag ich die außergewöhnliche Bindung, durch die der Buchrücken mit einem rauen Stoff überzogen und ganz gerade ist.

     

    Meine Meinung

    Angesprochen durch das wirklich gelungene Cover, wollte ich dieses Buch unbedingt lesen und ich fand es insgesamt auch inhaltlich sehr ansprechend. In „Viel näher als zu nah“ geht es um Fey und Lucas, die sich beide nach einem Unfall sehr nahe kommen und sich ineinander verlieben. Das mag nun zunächst nicht besonders klingen, ist es aber, denn Lucas ist schuld am Unfall von Fey und ihrer Freundin.

     

    Durch diese besondere Verbindung scheint eine Liebesbeziehung zwischen beiden eigentlich unmöglich und doch ist genau sie es, die sich in den düsteren Zeiten nach dem Unfall, zaghaft entwickelt. Dieses Spiel mit den Kontrasten in dem Buch hat mir sehr gut gefallen, denn es schwankt stets zwischen den Extremen. Auf der einen Seite ist da die Schuld am Unfall, der mehrere Menschen schwer verletzt hat und auf der anderen Seite steht die Vergebung für diese unbeabsichtigte Tat. Auch Hass in verschiedenen Formen spielt mit hinein, ebenso wie Liebe, die sich trotz all der negativen Empfindungen entwickelt. Diese Kontraste, die sich auch in einer Täter- und Opferrolle oder in Verzweiflung und Hoffnung manifestieren, hat die Autorin sehr greifbar herübergebracht und mir direkt unter die Haut gehen lassen, da ich alle Seiten sehr gut nachvollziehen konnte.

     

    Da das Buch aus den Perspektiven sowohl von Lucas als auch von Fey erzählt wird, wird dem Leser die Möglichkeit gegeben, in beide Sichtweisen auf die Geschehnisse einzutauchen und sich so eine eigene Meinung zu bilden. Dies fand ich sehr wichtig und von der Autorin wundervoll gelöst. Zwar nimmt Lucas Part den größeren Anteil im Buch ein, aber Fey kommt nicht zu kurz und ihre Passagen sind dafür auch jedes Mal sehr eindringlich und emotional. Durch den Wechsel konnte ich beide Perspektiven betrachten und in die Gedanken sowie Gefühle beider Figuren eintauchen, um sie besser zu verstehen. Dies sorgt dafür, dass man als Leser intensiv nachdenkt, wodurch ich automatisch noch mehr in die Geschichte involviert wurde.

     

    Besonders beeindruckend fand ich den Schreibstil von Angela Kirchner, der mit verschiedenen Stilmitteln wie Wiederholungen oder Vergleichen arbeitet und der mir die Gefühle der Figuren hat lebendig erscheinen lassen. Sehr angenehm fand ich, wie die Autorin es schafft, an den richtigen Stellen, kurze Sätze oder lange Sätze zu verwenden und so mit der Satzlänge zu spielen. In Momenten, wo die Gefühle überbrodeln oder Dramatisches passiert, werden die Sätze beispielsweise kurz und übertragen so ein Gefühl der Aufgeregtheit auf den Leser. So macht das Lesen unheimlich Spaß und die Seiten fliegen geradezu nur so dahin, weil ich man einfach mitten im Geschehen ist.

     

    Sehr berührend fand ich es, wie Fey und Lucas sich gegenseitig bei der Genesung helfen und sich so auch näher kommen, obwohl er an seinen Schuldgefühlen zu zerbrechen droht und sie ihn eigentlich nicht ausstehen kann. Die Gefühle der Figuren wurden für mich sehr transparent und greifbar. Etwas schade fand ich, dass die ganzen zufälligen Begegnungen, die zwischen den beiden passieren, etwas zu konstruiert wirkten. Es ist für mich zwar verständlich, warum und dass sie einander mehrmals begegnen mussten, aber irgendwann ging diesen Begegnungen einfach der Charakter des Zufalls verloren. Dass sie einander auf einmal immer gegenüberstanden, war einfach irgendwann zu oft, sodass es auf mich etwas zu entworfen wirkte.

     

    Ich mochte Lucas sehr gerne, denn er entwickelt sich unglaublich weiter. Zu Beginn ist er ein gewissensloser Bad Boy, der nur auf sein Image bedacht ist und durch die Geschehnisse mit dem Unfall beginnt er sich langsam zu ändern. Wie er sich zurückgezogen hat und weder von seinen Freunden noch seiner Familie Hilfe wollte, war sehr berührend. Besonders schön fand ich dann auch wie er am Ende versucht hat, seine Fehler wiedergutzumachen und sich ihrer bewusst wurde. Auch Fey ist ein besonderer Charakter, den ich als sehr interessant wahrgenommen habe. Sie hasst Lucas zunächst, kann sich seiner Anziehung aber nicht entziehen. Dieser hieraus entstehende Konflikt hätte für mich gerne noch etwas stärker verdeutlicht und thematisiert werden können, aber dennoch fand ich gerade die Enthüllungen um ihren Charakter, die ganz am Ende erfolgen, als sehr spannend und fesselnd, da sie so bis zum Schluss Rätsel aufwirft.

     

    Fazit

    „Viel näher als zu nah“ ist ein fesselndes Buch über eine Liebe, die aus schweren Zeiten heraus entsteht. Besonders das Spiel mit den Kontrasten wie Schuld und Vergebung, Opfer und Täter oder Liebe und Hass hat mich hierbei fesseln können, aber auch der wirklich geniale Schreibstil der Autorin hat dazu beigetragen, dass ich geradezu durch die Seiten geflogen bin. Abgesehen von ein, zwei Kleinigkeiten wie die etwas zu oft stattfindenden, „zufälligen“ Begegnungen, konnte mich die Geschichte von sich überzeugen. Neben dem Perspektivwechsel, der die Gefühlsebenen der Figuren  wunderbar veranschaulicht hat, mochte ich vor allem auch die Entwicklung dieser.

    4 von 5 Sternen!

     

    Reihen-Infos

    Einzelband

    Kommentare: 1
    0
    Teilen
    Hellomymedias avatar
    Hellomymediavor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Kurzweilig, packend, berührend, außergewöhnlich!
    Kurzweilige und außergewöhnliche Liebesgeschichte!

    Ich kann mich all den vorangehenden positiven Rezensionen zu vorliegendem Buch nur anschließen. „Viel näher als zu nah“, welches als un- und außergewöhnliche Liebesgeschichte beworben wird, ist tatsächlich einen zweiten Hingucker wert. Was das Buch alles richtig und vielleicht auch falsch macht, erfahrt ihr in der folgenden Rezension.

    Ich konnte mich gut in die Figuren hineinversetzen. Ein leichter, flüssig zu lesender Schreibstil sorgte dafür, dass ich mich relativ schnell in dem Szenario wohlgefühlt habe und die Seiten nur so verflogen sind. Mit den Personen bin ich alles in allem gut klargekommen; manchmal handeln sie meiner Meinung nach dann doch etwas zu künstlich und nicht wirklich realistisch.
    Das Buch ist allein von der äußeren Gestaltung her ein Hingucker. Würde mich das Frontcover in einer Buchhandlung belächeln, dann würde ich wegen der herausstechenden Optik in die Hand nehmen und mir zumindest den Klappentext durchlesen. Hier hat jemand, was das Thema „Covergestaltung“ betrifft, etwas goldrichtig gemacht.
    Die Liebesgeschichte ist, na klar, das kennt man aus solcher Art von Jugendbuch, ziemlich vorhersehbar und teilweise etwas konstruiert. Dennoch gibt es eine Besonderheit, etwas Außergewöhnliches, dass dieses Buch von anderen seines Genres unterscheidet und einzigartig macht.
    Sobald man die erste Seite des Buchs aufgeschlagen hat, kann man ein kurzweiliges und spaßiges Lesevergnügen gefasst machen, welches hier geboten wird. Es werden lebensbejahende Töne angeschlagen, aber auch etwas dunklere Gedanken, von Schuld erschwerte Gedanken, wie beispielsweise einem schlechten Gewissen, werden gut und glaubwürdig beschrieben.
    Viel lässt sich zu dem Buch nicht sagen. Es ist ein Buch, welches man gerne liest und schnell beendet hat, und an welches man sich auch gerne erinnert, aber auch schnell wieder vergisst. Dennoch kann ich es jedem Menschen ans Herz legen, der mal wieder Lust auf eine besondere Liebesgeschichte hat, eine leichte Lektüre, oder sich einfach vom Klappentext angesprochen fühlt.

    „Viel näher als zu nah“ ist ein sympathisches Jugendbuch, welches ich jedem unbesorgt ans Herz legen kann, der Interesse an einer solchen Art von Geschichte hegt. 

    Kommentare: 1
    1
    Teilen
    I
    Isabell47vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Grandioses Jugendbuch über die Folgen eines Unfalls, Freundschaft, Schuld und Liebe...für Jungen und Mädchen trotz der pinken Schriftzüge
    Das Leben geht weiter....

    Kurz zum Inhalt:
    ....auf einer Party lernen  sich Lucas, seines Zeichen ein Aufreißertyp und Mädchenschwarm, und Fey kennen bzw. stolpert Lucas und fällt ihr im Garten zu Füßen. Dieses Kennenlernen ist kurz, denn noch bevor Lucas den Namen des Mädchens mit den farbigen Haaren erfährt, trennen sie sich schon wieder. ..... Minuten später kommt es aufgrund einens Motorradrennens zwischen Lucas und seinem Freund zu einem Unfall.... Opfer u.a. das Mädchen von der Party... Wochen später, mit körperlichen und seelischen Folgen des Unfall kämpfend, will sich Lucas bim Opfer des Unfalls entschuldigen und steht vor dem Mädchen der Party, was ihn fasziniert hat.
    Cover:
     Das Buch hat einen dicken Pappeinband mit besonderer Haptik und Optik... die pinken Buchstaben und Blumen sind nämlich auch zu fühlen....  Richtig klasse!  Einziges Manko, damit werden in der Regel sich nur weibliche Leser angesprochen fühlen und dabei ist dieses Buch, was vermehrt Lucas'  Sicht der Dinge beschreibt, mindestens genauso für Jungen zu empfehlen. Also, liebe männlichen Leser, ignoriert den Einband und lest...!

    Aufgrund des Covers erwartet man einen klassischen Liebesroman, was dieses Buch aber nicht ist (s. Inhaltsangabe).
    Die Geschichte dieses Buches zeigt viele Facetten anhand von Lucas und Fey. Es verdeutlicht einerseits die Folgen eines Motorradrennens, andererseits schafft es die Autorin dies zu beschreiben ohne mit erhobenen Zeigefinger da zu stehen. Die Perspektive des Erzählers wechselt zwischen Lucas und Fey, wobei Lucas' Perspektive einen weit größeren Raum einnimmt, was aber auch sehr gut der Geschichte passt. 
    Ich erlebe einen sehr selbstsicheren Lucas, zunächst mal nicht besonders sympathisch, der durch seinen Unfall seine "Schale" verliert und eine Wandlung erlebt bzw. seine guten Seiten werden sichtbar. Aus seiner Sicht erfahre ich, wie er sich fühlt, was er denkt und erlebt. Verwoben wird dies mit Feys Sichtweise, da die beiden nach dem Unfall häufig aufeinandertreffen. Hiervon erzählt die Autorin auf entzückende, berührende, teilweise zynische und ironische Art.... Ihr Sprachstil und ihre Wortspielereien sind ein Genuss .....Einmal in die Hand genommen, konnte ich das Buch kaum zu Seite legen .....
    Es ist eine  vielschichtige, tiefgründige Geschichte über Freundschaften ( Fey und Ihre Freundin, Lucas und sein Freund Ben), über Familien, über Schuldgefühle, Ängste und Liebe..... trotz schwerer Themen, die behandelt werden, immer mit einer gewissen Leichtigkeit, so dass ich als Leser hoffnungsvoll das Buch aus der Hand legen kann.

    Ich würde für dieses Buch mehr als 5 Sterne vergeben, wenn ich könnte.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    Anchesenamuns avatar
    Anchesenamunvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Einfühlsamer Jugendroman über die erste große Liebe, Schuld und Vergebung
    Rezension: "Viel näher als zu nah" (Angela Kirchner)

    Die Geschichte ist aus Lucas‘ und Feys Sicht geschrieben. Der Perspektivenwechsel wird durch zwei verschiedene Schriftarten deutlich gemacht, wodurch Verwechslungen vermieden werden. Lucas‘ Sicht ist hier jedoch eindeutig dominierend. Dies war zwar manchmal etwas schade, aber letztendlich finde ich, dass es gut so ist. Der Fokus liegt hier eben auf Lucas, der eine ganz starke Wandlung erfährt und sich von einem eingebildeten, sich selbst unwiderstehlich findenden Typen zu einem sympathischen, nachdenklichen und feinfühligen jungen Mann entwickelt. Zwar entwickelt sich Fey auch weiter, aber nicht in dem Maße wie Lucas. Während ich Lucas anfänglich sehr unsympathisch fand und erst nach und nach begann, ihn zu mögen, hinterlässt Fey direkt zu Beginn einen positiven Eindruck.
     
    Neben den beiden Protagonisten spielt noch Lucas’ bester Freund Ben eine wichtige Rolle, der ebenfalls in den Unfall verwickelt war und mit seinen Schuldgefühlen ganz anders umgeht als Lucas, der im Gegensatz zu Ben auch körperlich stets an sein Fehlverhalten erinnert wird. Die Freundschaft zwischen Lucas und Ben empfand ich als etwas Besonderes. Heutzutage bezeichnet man sowas wohl als echte „Bromance“. Nach außen hin die coolen Typen, die auf keiner Party fehlen dürfen, ist ihre Beziehung zueinander jedoch echt und tiefgehend, was bei Jungs in diesem Alter nicht selbstverständlich ist.
    Der flüssige Schreibstil ist angenehm zu lesen, und ich bin förmlich durch die Seiten geflogen. Angela Kirchner schreibt anspruchsvoll, aber dennoch jugendgerecht. Ihre Schreibweise ist gefühlvoll, sie drückt vieles mit Bildern aus. Sehr gut dargestellt werden die Emotionen der Figuren. Die Anziehungskraft zwischen Fey und Lucas, aber auch und vor allem die Schmerzen, die die beiden nach dem Unfall haben. Man schleppt sich förmlich mit den lädierten Protagonisten durch die Welt und fühlt die Beklemmung beim Lesen.
    Es ist eigentlich ein eher leises Buch, das sich zum Großteil im Innenleben der Protagonisten abspielt, und so wirkt auch die Liebsgeschichte zwischen Fey und Lucas zart und fast schon unschuldig. Diese leisen Töne transportiert die Autorin sehr gut.
    Ein paar Kritikpunkte hätte ich dennoch:
    Mir waren es nach dem Unfall zu viele zufällige Begegnungen zwischen Lucas und Fey. Ok, sie wohnen in der gleichen Stadt und sind ungefähr gleich alt. Da kann man sich schon öfter über den Weg laufen. Aber wenn sie sich jetzt erst kennengelernt haben, ist es komisch, dass sie danach plötzlich überall gleichzeitig sind. Auf Veranstaltungen, in der Physiopraxis, auf dem Friedhof. Natürlich muss man Möglichkeiten für Begegnungen schaffen, es war auch nicht total unrealistisch, aber halt ein bisschen zu konstruiert.
    Des Weiteren hätte ich gerne mehr über Jennifer, Feys beste Freundin und das Unfallopfer mit den schwersten Verletzungen, erfahren. Sie taucht erst am Ende des Buches kurz auf und hat dann einen Auftritt, als wäre sie eine Heilige ohne irgendwelche Makel. Ich denke aber, sie hätte mehr „leisten“ können für die Geschichte und wäre ein bereichender Charakter gewesen. Andererseits kann ich auch nachvollziehen, dass die Autorin den Fokus ganz bewusst auf Lucas und Fey gelegt hat und nicht alle Figuren gleichermaßen tief gezeichnet wurden. Trotzdem schade.
    Der Konflikt, dass Fey Lucas total anziehend findet, aber ihn eigentlich hassen sollte, hätte für meinen Geschmack stärker ausfallen dürfen. Trotz des ewigen Hin und Her zwischen den beiden war das Ende natürlich relativ vorhersehbar, wie bei den meisten Liebesgeschichten. Das letzte Gespräch zwischen den Protagonisten empfand ich als viel zu schmalzig. Aber bei diesem Kritikpunkt darf man natürlich der Autorin zu Gute halten, dass das Buch in erster Linie Jugendliche ansprechen soll und ich mit 36 nicht mehr zur eigentlichen Zielgruppe gehöre.
    Doch trotz dieser Kritikpunkte hat mir die Lektüre dieses Romans viel Freude bereitet, und so ist Angela Kirchners Debütroman „Über den Dächern wir zwei“ schonmal direkt auf meine Leseliste gewandert. 
    „Viel näher als zu nah“ ist ein empfehlenswerter Roman, nicht nur für junge Leser – und nicht nur für weibliche, wohlgemerkt, auch wenn das feminin wirkende Cover dies vielleicht vermuten lässt.  In diesem Buch steckt viel mehr drin als eine Liebesgeschichte zwischen zwei jungen Menschen. Ich kann mir den Roman auch wunderbar als Schullektüre vorstellen, da hier ernste und wichtige Themen einfühlsam aufgearbeitet werden. Die Gefühle zwischen Lucas und Fey spielen zwar eine große Rolle, aber es gibt noch so viele andere Themen und Emotionen, die aufgearbeitet werden: Schuld, Verantwortung, Verzeihen, Freundschaft, Neuanfang.

    Kommentare: 1
    1
    Teilen
    elafischs avatar
    elafischvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Gefühlvoll, berührend, mit viel Tiefgang und doch einer Prise Humor. Mich hat das Buch von Anfang bis Ende gefesselt!
    Eine unbedachte Idee und ihre Folgen

    Cover:
    Die Besonderheit dieses Covers kommt auf Bildern nicht richtig rüber. Der Einband besteht aus zwei dicken Kartons, in die Titel bzw. Klappentext eingeprägt sind. Die Schriftfarbe hat einen glänzenden Effekt. Das Cover ist zwar etwas empfindlich, aber wirklich außergewöhnlich und wunderschön!

    Inhalt:
    Lucas hat sich von seinem Kumpel Ben zu einer Party überreden lassen,auf die er eigentlich gar keine Lust hatte. Er hofft dort ein Mädchen abschleppen zu können, doch irgendwie läuft alles schief und er findet sich mit einem ganz anderen Mädchen auf einer Gartenbank wieder. Sie ist irgendwie anders, aber gut anders. Doch als sie überhastet von der Party verschwindet und Lucas auffällt, dass er nicht mal ihren Namen kennt, ist sein Frust so groß, dass er sich abreagieren muss. Er schlägt Ben ein Motorradrennen vor, mit verhängnisvollen Folgen, nicht nur für ihn.

    Meinung:
    Der gefühlvolle und flüssige Schreibstil, der auch immer eine Prise Humor enthält, hat mich von Anfang an gepackt. Ich kann gar nicht richtig in Worte fassen warum, aber das Buch hat mich so gefesselt, dass ich zwei Nachtschichten eingelegt habe, um es durch zu lesen (tagsüber war leider keine Zeit). Ich denke die Mischung aus Tiefgründigkeit, Leichtigkeit, Tragik und Romantik, macht dieses Buch einfach zu einem gelungenen Jugend-Liebesroman.
    Mir hat sehr gefallen, wie hier ein schwieriges Thema mit viel Feingefühl behandelt wird, ohne schwermütig zu sein. Dazu passt für mich dann auch das positive, hoffnungsvolle Ende, das dennoch klarmacht, dass noch ein langer Weg vor den Protagonisten liegt.
    Es gab zwischendurch zwar Momente, in denen ich das Gefühl hatte, dass es etwas viele Zufälle und tragische Schicksalsschläge auf einmal sind, aber irgendwie hat es für mich dann doch gepasst.

    Fazit:
    Gelungener Jugend-Liebesroman voller Tiefgang, Humor und Romantik.
    Ganz klare Leseempfehlung!

    Kommentare: 1
    2
    Teilen
    Amber144s avatar
    Amber144vor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Eine schöne Geschichte
    Eine schöne Geschichte

    Das Cover ist wunderschön und zurückhaltend gestaltet. Es hat mich sofort angesprochen, da es nicht so überladen ist, wie manch andere Cover.

    Der Schreibstil fesselt den Leser sofort und macht das Buch zu etwas ganz besonderen. In genau den richtigen Situationen findet die Autorin die richtigen Worte um den Leser zu fesseln und die Gefühle der Charaketere nahe zu bringen. Gerade das macht das Buch zu einem Leseerlebnis und bereitet einem als Leser ganz besonderes Lesevergnügen.

    Das Thema fand ich für ein, das mich an ein Jugendbuch erinnert, eher ungewöhnlich, aber genau deswegen hat es mich angesprochen. Ich möchte keine Geschichte lesen, die es in ähnlichen Konstellationen schon zigfach gibt und sich immer wieder das gleiche wiederholt.

    Gerade die Geschichte, die die Autorin erschafft finde ich wirklich gut und auch spannend. Manchmal zieht es sich ein bisschen, aber es ist noch in einem Rahmen, dass es in Ordnung ist und mich nicht gelangweilt hat.

    Schade fand ich, dass man von manchen Charaktere nicht sehr viel erfährt, sondern die Geschichte dann endet. So bleibt dem Leser die Weiterstrickung der Geschichte in diesen Aspekten überlassen.

    Insgesamt aber ein wirklich toller Roman, der mich einige Stunden sehr gut unterhalten hat und Spaß beim lesen macht.

    Verdiente 4 Sterne.

    Kommentieren0
    16
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    AngelaKirchners avatar
    Klopf Klopf!

    Hast Du Lust auf eine Leserunde zu einem literarischen Jugendbuch mit ganz viel Herz, ein bisschen Schmerz und einem gewaltigen Knall am Anfang? Dann suche ich genau DICH!
    Wir lesen hier gemeinsam "Viel näher als zu nah", mein zweites Jugendbuch. Zu diesem Zweck spendiert der Verlag zehn gebundene Bücher, und Du kannst Dich für ein Exemplar bewerben (alternativ sind auch E-Books sind möglich).

    Übrigens:
    Falls Du das Buch bereits besitzt und mitlesen willst, freut mich das doppelt! Je mehr Leser und Eindrücke, desto super! :D

    Inhalt: Am Anfang war der Knall. Es ist diese Nacht, diese Party, die alles verändert im Leben von Fey und Lucas. Fey und ihre Freundin wollen eigentlich nur nach Hause und geraten mitten rein in das Motorradrennen von Lucas und Ben, mitten rein in den Unfall. Mitten rein in ein neues Leben. Und dann treffen Fey und Lucas sich wieder. Obwohl sie sich hassen sollten, sprüht es Funken, und nicht nur vor Wut!

    So bist Du dabei: Bewirb Dich hier und lass mich wissen, warum ausgerechnet Du ausgewählt werden und eins der Bücher bekommen solltest.
    Voraussetzung ist, dass Du schon zwei oder mehr Rezensionen verfasst und genügend Luft hast, auch über "Viel näher als zu nah" zeitnah eine Bewertung zu schreiben.
    Ein Blog ist kein Muss, aber falls Du einen führst, schreib gern die Adresse in die Bewerbung.

    Sobald jeder sein Buch hat, legen wir los.
    Ich freu mich schon und bin ganz gespannt auf Deine Bewerbung!
    AngelaKirchners avatar
    Letzter Beitrag von  AngelaKirchnervor 9 Monaten
    Zur Leserunde

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks