Angela Kirchner Viel näher als zu nah

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Inhaltsangabe zu „Viel näher als zu nah“ von Angela Kirchner

Am Anfang war der Knall. Es ist diese Nacht, diese Party, die alles verändert im Leben von Fey und Lucas. Fey und ihre Freundin wollen eigentlich nur nach Hause und geraten mitten rein in das Motorradrennen von Lucas und Ben, mitten rein in den Unfall. Mitten rein in ein neues Leben. Und dann treffen Fey und Lucas sich wieder. Obwohl sie sich hassen sollten, sprüht es Funken, und nicht nur vor Wut! Modern, eindringlich und ungeschminkt: Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte, erzählt aus zwei Perspektiven.

Außergewöhnlich und sehr gefühlvoll. Leider konnte mich die Story nicht ganz so packen - der Schreibstil und die Charaktere sind aber super!

— CorniHolmes

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  • Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte - modern und ungeschminkt!

    Viel näher als zu nah

    CorniHolmes

    16. October 2017 um 11:09

    Hier hatte mich der Verlag auf das Buch aufmerksam gemacht. Das Cover hatte mich auf den ersten Blick nicht so angesprochen, als ich mir dann aber den Klappentext und die Leseprobe durchgelesen hatte, bin ich richtig neugierig auf das Buch geworden. Eine Liebesgeschichte, erzählt aus zwei Perspektiven, das hat sich sehr interessant angehört. Da mir der Schreibstil in der Leseprobe auf Anhieb richtig gut gefiel, wollte ich Angela Kirchners zweite Werk unbedingt lesen! Fey und Lucas begegnen sich das erste Mal auf einer Party. Mit ihren pinken Haaren ist sie Lucas sofort aufgefallen. Er ist ganz fasziniert von diesem Mädchen und spricht sie an. Die beiden verstehen sich auf Anhieb richtig gut. Dies soll sich aber ändern, denn noch in derselben Nacht kommt es zu einem schlimmen Unfall. Lucas und sein Freund verlassen die Party gemeinsam und liefern sich auf dem Heimweg ein rasantes Rennen auf ihren Motorrädern. Hätte Lucas seinen Freund doch nur nicht dazu herausgefordert. Dann wäre es nie zu diesem furchtbaren Zusammenprall mit dem kleinen Fiat gekommen, in welchem sich zwei junge Mädchen befanden. Und zwar nicht irgendwelche Mädchen. Bei diesen handelt es sich um Fey und ihre Freundin Jennifer. Lucas und Fey sind mit Verletzungen davongekommen, Jennifer aber musste ins künstliche Koma versetzt werden. Erst als sich Lucas und Fey kurz nach dem Unfall wieder begegnen, erfährt Fey, wer an dem Unfall Schuld war. Sie möchte Lucas dafür hassen, nur fällt ihr das erstaunlich schwer. Immer wieder kreuzen sich nun ihre Wege. Und obwohl sich beide dagegen wehren, können sie es dennoch nicht verhindern, dass sie sich voneinander angezogen fühlen. Ich war ja von der Aufmachung des Buches ganz erstaunt. Von den Bildern im Internet hatte ich damit gar nicht gerechnet. Der Einband ist Kartonartig, aber natürlich sehr fest und stabil. Es ist auf jeden Fall mal etwas ganz Anderes und Außergewöhnliches. Was mir ja richtig gut gefallen hat, ist der wunderschöne Titel und die Blumen. Deren lila Farbe schimmert richtig toll, wenn man das Buch ins Licht hält. Obwohl das Buch äußerlich schon sehr besonders aussieht, muss ich gestehen, dass mir die Einbandgestaltung nicht so wirklich gut gefallen hat. Da ist mir ein ganz normaler Einband doch etwas lieber. Auch muss ich leider sagen, dass mich das Buch nicht so richtig begeistern konnte. Der Schreibstil ist toll, den muss ich wirklich loben. Angela Kirchner schreibt wunderbar flüssig und herrlich leicht. Lesen lässt sich das Buch wirklich schön und sehr angenehm. Die Handlung aber konnte mich nicht wirklich packen. Dass nicht allzu viel passieren kann, kann man sich ja schon denken, schließlich hat das Buch ja nur gute 250 Seiten. Aber auch auf denen passiert ziemlich wenig. Zumindest habe ich es so empfunden. Für mich war einfach viel zu wenig Spannung vorhanden. Ich habe das Buch dank des tollen Schreibstils dann doch sehr schnell durchgelesen, nur hielt sich mein Lesespaß dennoch etwas in Grenzen. Was mir sehr gut gefallen hat, waren die Charaktere. Nicht nur die beiden Protagonisten Lucas und Fey waren mir sofort sehr sympathisch, auch die Nebencharaktere wie zum Beispiel Lucas‘ Freund Ben wurden sehr gut und authentisch von der Autorin ausgearbeitet. Auch die Handlung ist sehr realistisch und lebensecht. Und auch recht ernst, schließlich geht es hier darum, mit einem schlimmen Unfall klarzukommen und sich einander verzeihen zu können. Die Entwicklung von Lucas und Fey wird sehr gefühlvoll und authentisch von der Autorin beschrieben. Besonders gut gefallen haben mir die wechselnden Perspektivwechsel, sodass man sowohl Lucas als auch Fey näher kennenlernt und man von beiden deren Gefühls- und Gedankenwelt erfährt. Hier hätte ich mir gewünscht, dass wir die Geschichte auch etwas mehr aus der Sicht von Fey erfahren. Den größeren Anteil übernimmt schon Lucas. Dieser ist mir zwar von den beiden deutlich sympathischer, dennoch hätte ich ein etwas ausgeglicheneres Verhältnis schöner gefunden. Mir fällt es erstaunlich schwer, dieses Buch zu bewerten. Die Idee finde ich super, auch die Charaktere gefallen mir sehr und der Schreibstil ist echt klasse. Gefühl ist auch sehr viel vorhanden. Dennoch hat mir einfach etwas gefehlt. Meiner Meinung nach hätte man mehr aus der Idee machen können. Ein paar mehr überraschende Wendungen, sodass etwas mehr Spannung vorhanden ist und man auch mehr das Gefühl hat, dass auch wirklich etwas passiert ist, hätten der Handlung schon gut getan. Eine Kleinigkeit, die mich auch etwas beim Lesen gestört hat, waren die Benennungen von Lucas‘ Eltern. So ist dieser da ständig hin und her gesprungen. Nennt er sie in einem Satz noch Mum und Dad, so spricht er sie im nächsten plötzlich mit ihren Vornamen an. Das hatte mich beim Lesen immer etwas irritiert. Da hätte ich es besser gefunden, wenn die Autorin sich für eine Variante entschieden hätte. Für zwischendurch ist das Buch sehr nett. Hellauf begeistert bin ich nun nicht davon, aber gut gefallen hat es mir dennoch. Empfehlen kann ich es auf jeden Fall. Wenn man gerne gefühlvolle Liebesgeschichten liest und sich nicht daran stört, dass wenig Spannung vorhanden ist, dann wird einem „Viel näher als zu nah“ bestimmt sehr gut gefallen. Laut dem Klappentext handelt es sich hier um eine ungewöhnliche Liebesgeschichte. Dem stimme ich vollkommen zu. Ungewöhnlich ist diese wirklich und auch mal etwas anderes. Nur wie oben bereits erwähnt hätte man in meinen Augen aus dieser tollen Idee mehr machen können. Fazit: Sehr gefühlvoll und authentisch. Die Liebesgeschichte von Lucas und Fey ist ungewöhnlich und mal etwas Anderes. Allerdings konnte mich diese dennoch nicht so wirklich packen. Mir war zu wenig Spannung und Handlung enthalten. Da sich das Buch aber dank des großartigen Schreibstils sehr leicht und angenehm lesen lässt und auch die Charaktere sehr sympathisch sind, hat mir der neue Jugendroman von Angela Kirchner letztendlich doch recht gut gefallen. Für zwischendurch ist es eine sehr nette Lektüre. Von mir erhält „Viel näher als zu nah“ 3,5 – gerundet auf 4 von 5 Sternen. 

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