Angela L. Forster

 4.5 Sterne bei 79 Bewertungen
Autorin von Heidefeuer, Monerl und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Angela L. Forster

Angela L. Forster lebt und arbeitet im Hamburger Süden, fünf Autominuten vom Alten Land entfernt. Zum Schreiben fand sie nach dem Mord an einem Familienmitglied. Ihre magere Freizeit verbringt sie mit ihrem Mann am Meeresstrand oder in der Genealogie, wo sie nach ihrem eventuellen Urururgroßvater, dem Revolutionär und Schriftsteller Johann Georg Adam Forster, forscht.

Neue Bücher

Heidesturm

Erscheint am 30.06.2020 als Taschenbuch bei CW Niemeyer.

Alle Bücher von Angela L. Forster

Sortieren:
Buchformat:
Cover des Buches Heidefeuer9783548287539

Heidefeuer

 (17)
Erschienen am 14.03.2016
Cover des Buches Monerl9783740749101

Monerl

 (10)
Erschienen am 25.09.2018
Cover des Buches Schuldlos tot9783862822645

Schuldlos tot

 (9)
Erschienen am 29.04.2014
Cover des Buches Faule Ernte9783958199392

Faule Ernte

 (9)
Erschienen am 11.05.2018
Cover des Buches Kalte Tage9783958192676

Kalte Tage

 (8)
Erschienen am 02.07.2019
Cover des Buches Heidegift9783548288383

Heidegift

 (7)
Erschienen am 14.10.2016
Cover des Buches Opfergabe9783958190719

Opfergabe

 (7)
Erschienen am 15.04.2016

Neue Rezensionen zu Angela L. Forster

Neu

Rezension zu "Heidegift" von Angela L. Forster

tolle und lesenswerte Fortsetzung
Inasbuecherregalvor 2 Monaten

Er muss auf seine Schwester aufpassen wenn sie in der Heide unterwegs sind, hat die Mutter gesagt. Daran muss er immerzu denken. Und an das Reh das sein Vater geschossen hat als er ihn auf die Jagd mitnahm. Er sieht immer noch die toten augen vor sich, das Loch in der Stirn. Es wird kalt, die Nacht bricht herein. Doch seine Schwester und er können nicht nach Hause, die Hilfeschreie verhallen ungehört…


Das Buch beginnt Angela L. Forster mit einem spannenden Rückblick vor 17 Jahren. Dann wechselt die Geschichte in das Jahr 2014, ein Klassentreffen steht an. Und schon die ersten Zeilen über einen der ehemaligen Schüler zeigen mir einen äußerst unsympathischen Zeitgenossen. Die Autorin hat hier eine Figur gezeichnet, die so ziemlich alle schlechten Eigenschaften in sich versammelt: Gier, Großkotzigkeit und rücksichtslos, diese beschreiben Detlev Klammer ganz gut. Die anderen Teilnehmer sind anfangs recht unscheinbar, nach und nach lernt der Leser auch diese kennen.

Inka Brandt ist hier wie im ersten Teil Heidefeuer die Hauptprotagonistin. Da ihr Chef im Urlaub ist, hat sie die Leitung übernommen und wirkt mit Exmann, Kind, Kollege und neuem Fall leicht überfordert. Zwar ermittelt sie mit Bravour, dennoch kann man immer wieder kleine Zeichen der Überlastung zwischen den Zeilen lesen. Und das finde ich gut, Inka Brandt wird hier als normale Frau mit Schwächen dargestellt und nicht als Super-Ermittlerin. Dennoch könnte sie manches mal energischer auftreten und ihren Standpunkt klar machen. Einerseits ist sie so taff, andererseits macht sie nicht oder viel zu spät den Mund auf.

Der unaufgeregte Schreibstil gefällt mir wieder sehr gut. Die Autorin beschreibt die Gegend als malerisch und ruhig, zumindest im Nomalfall, und das nehme ich ihr auch sofort ab. Man merkt dass sie weiß wovon sie schreibt. Dennoch verliert sie sich nicht in Details, die Geschichte läuft mehr oder weniger strikt geradeaus. Kleine Nebenschauplätze bringen zusätzlich etwas Schwung hinein. Wörtliche Rede und Erzählung sind hier im Gleichgewicht, auf lange Schachtelsätze wird verzichtet.

Die Auflösung überrascht, ist aber schlüssig. Aber auch hier ist Inka meiner Meinung nach wieder zu gutmütig, auch da hätte ich mir klarere Worte von ihr gewünscht, sei es dem Kollegen Amselfeld oder Dr. Klammer gegenüber. Dennoch eine tolle und lesenswerte Fortsetzung. 

Kommentieren0
1
Teilen

Rezension zu "Heidefeuer" von Angela L. Forster

Mord und Totschlag in der schnuckeligen Heide
bk68165vor 2 Monaten

Inka Brandt, Hauptkommissarin und Mutter einer kleinen Tochter, zieht es wieder aufs Land. In der Stadt ist die Beziehung gescheitert. Auf dem Land könnte es so ruhig und angenehm sein. Inkas Schwester hat einen Biobauernhof und dank der Feriengäste immer genug zu tun. Auch wenn es mit Inkas Schwager nicht immer reibungslos läuft, kommt Inka auf dem Lande langsam zur Ruhe. Aber damit ist es dann auch schneller vorbei als gedacht! Ein Toter liegt im Dorfteich! Also Schluss mit ruhigem Leben auf dem Land und ran an die Leiche. Alle Spuren führen in den Seerosenhof, einer psychosomatischen Klinik, in der man sich für das nötige Kleingeld in Therapie geben kann. Aber damit nicht genug. Schon bald gibt es den zweiten Mord und langsam stellt sich nicht nur Inka die Frage, ob das Leben auf dem Land wirklich so beschaulich ist, wie es sich immer anhört.

 

Natürlich möchte ich es mir nicht nehmen lassen ein paar eigene Worte zu diesem Buch zu schreiben. Hier stimmt die Kombination Wohlfühlkrimi zu 100%. Es gibt Tote in diesem Buch und trotzdem ist die Gegend einfach zum Wohlfühlen. Inka ist eine taffe Frau, die ihr Leben sehr gut meistert, auch wenn es Hauptkommissarin mit einem kleinen Kind nicht immer einfach ist. Ihre Situation wird gut beschrieben ohne dabei zu viel Gewicht einzunehmen. Die Geschichte ist flüssig geschrieben und lässt sich sehr gut lesen. Die einzelnen Charaktere erhalten eine gute Beschreibung ohne dabei zu dominant aufzutreten. Auch die Geschichte hat immer wieder die eine oder andere Wendung, die den Leser auch immer mal wieder auf den Holzweg führt. Das passt alles sehr gut zusammen. Ich kann der Geschichte ohne Bedenken 5 Sterne geben und freue mich schon auf den nächsten Fall von Inka.

Kommentieren0
1
Teilen

Rezension zu "Schuldlos tot" von Angela L. Forster

Spannung aus dem Alten Land
Lady-Katarivor 3 Monaten

Schuldlos tot von Angela L. Forster

Petra Taler, Kommissarin aus München, erbt von ihrer Großmutter ein marodes Bauernhausanwesen im Alten Land. Mit der Versetzung nach Hamburg-Harburg gerät sie schlagartig in einen brisanten Fall: Die Ermordung der Tierarztgattin Regine Carlsen aus der Harburger Geldadel-Gemeinde Eißendorf. War sie tatsächlich ohne Schuld , wie die Nachricht des Mörders am Tatort lautet? Doch warum musste Regine dann sterben? §Neben Erbstreitigkeiten der Familie, ständigem Stress mit den Handwerkern und weiterem privaten Ärger versucht Taler nun, Licht ins Dunkle zu bringen und die Suche nach der berühmten Nadel im Heuhaufen beginnt.


Meine Bewertung :


Ich liebe ja die Romane aus dem alten Land  und ich mag die Petra Taler und ihr Team. Wieder wurde ich total überrascht, hatte zwar auch schon überlegt wer der Mörder war, doch da wäre ich im Traum nicht drauf  gekommen. Wer es war, was eigentlich passiert ist und was Petra Taler noch an privaten Stress hat, das solltet ihr, liebe Leser, selber lesen.


Ich kann euch sagen, ihr werdet nicht enttäuscht sein, Spannend von der ersten bis zur letzten Seite, mit vielen Hintergrundinformationen zum Alten Land und den Einwohnern.


Wer mich kennt, weiß das ich nicht der große Romanschreiber bin, was Rezensionen angeht und hoffe dennoch, das sich die Autorin etwas freut.


Ich kann das Buch nur jedem nahe legen, der Krimis aus Deutschland mag.

Cover  : 5/5 ***** Sehr passend zum Roman

Autorin : 5/5 ***** Eine tolle Frau und Autorin, mit dem Herz am rechten Fleck

Buch : 5/5 ***** Wie immer spannend von der ersten bis zur letzten Seite


~Katari


Kommentieren0
1
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks