Angela Marsons Evil Games – Wer ist ohne Schuld?

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Inhaltsangabe zu „Evil Games – Wer ist ohne Schuld?“ von Angela Marsons

Als DI Kim Stone zu einem Leichenfund gerufen wird, ist für sie schnell klar: Hier handelt es sich um einen Racheakt, denn Allan Harris saß jahrelang wegen einer brutalen Vergewaltigung im Gefängnis. Tatsächlich bekennt sich das damalige Opfer Ruth bald zu der Tat, die es nicht ertragen konnte, Harris wieder auf freiem Fuß zu wissen. Doch Stone hat so ihre Zweifel an Ruths Geständnis und sucht deshalb deren Psychotherapeutin Dr. Alexandra Thorne auf. Und die scheint Ruth manipuliert zu haben, nur kann Stone es ihr nicht beweisen. Ein grausames psychologisches Katz-und-Maus-Spiel beginnt, bei dem es nur einen Gewinner geben kann …

Kim Stone ist einfach eine der beste Ermittlerinnen, von der ich je gelesen habe. Die Reihe liest sich wie im Rausch.

— eulenmatz

Ich liebe diese Reihe und hoffe, dass ganz bald neue Fälle mit Kim Stone folgen. Großartig.

— AberRush

Was für ein Thriller und eine Story. Kim Stone bekommt hier eine absolute gleichwertige Gegnerin. Sehr zu empfehlen!

— Uwes-Leselounge

Was eine Reihe <3 MEHR!!!

— LeseBlick

Ich bin von dieser Reihe restlos überzeugt!

— Mira20

Ein spannendes Katz- und Mausspiel! Dieser Fall hat mich begeistert!

— Aleida

Auch der zweite Band ist extrem spannend !!

— Die-Rezensentin

Alles Licht genommen - Band 2 der Kim Stone Reihe

— Nisnis

Spannend und fesselnd - gerne mehr aus der Feder der Autorin

— SillyT

Absolut zu empfehlen! Bis zur letzten Seite Spannung und Verwirrung. Für Fans von Krimis und Thrillern ein Muss.

— Frauke2202

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    Evil Games – Wer ist ohne Schuld?

    Kleine8310

    10. May 2017 um 19:21

    "Evil Games - Wer ist ohne Schuld?" ist der zweite Band einer Thrillerreihe der Autorin Angela Marsons. Da mir der Auftakt der Reihe wirklich gut gefallen hat, war für mich ganz klar, dass ich unbedingt wissen möchte, wie es mit Detective Inspector Kim Stone weitergehen würde ...   In diesem zweiten Band bekommt es DI Kim Stone mit einem Fall zu tun, der ihr auch persönlich einiges abverlangt. Alles beginnt mit einem Leichenfund, bei dem Kim schnell klar ist, dass es sich wahrscheinlich um einen Racheakt handelt, denn der Tote saß jahrelang wegen einer brutalen Vergewaltigung im Gefängnis.    Tatsächlich bekennt sich nur kurze Zeit später sein damaliges Opfer Ruth zu der Tat, doch Kim Stone hat erhebliche Zweifel an Ruth's Geständnis. Daher beschließt sie sich an Ruth's Psychotherapeutin zu wenden, bei der ihr schnell klar wird, dass mit Dr. Alexandra Thorne's Aussagen etwas nicht zu stimmen scheint. Leider fehlen Kim die Beweise und sie scheint die Einzige zu sein, die an einen Zusammenhang glaubt ... Der Einstieg in diesen Thriller ist mir gut gelungen. Ich mag den Schreibstil von Angela Marsons sehr gerne und das Buch liess sich flüssig lesen. Was ich besonders gut fand war, dass die Autorin es wirklich gut versteht Spannung aufzubauen, insbesondere die psychologische Spannung, die ich mir auch von der Geschichte erwartet hatte.   Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir gut gefallen und ganz besonders überzeugt hat mich erneut die Protagonistin Kim Stone. Besonders schön fand ich, dass bei ihr deutliche Entwicklungen stattfinden und ich mochte sie sogar noch mehr als in Band 1. Allerdings muss ich sagen, dass die Autorin mich auch mit der Antagonistin und Soziopathin Dr. Alexandra Thorne total überzeugt hat. Nicht nur fachlich korrekt, sondern vorallem weil mir dieser Charakter extrem unter die Haut gegangen ist. Sie ist, meiner Meinung nach, jemand, der einem durch seine Art wahre Albträume bescheren kann.  Die Handlung ist interessant gestaltet und durch die Einblicke in die Planungen und Gedankengänge der Antagonistin kommt auch die nötige Spannung hinzu. Manches fand ich allerdings ein bisschen langatmig geschildert, was besonders im ersten Drittel der Fall war. Danach, so hatte ich den Eindruck, zog die Autorin das Tempo an und die Dichte der Geschichte nahm kontinuierlich zu! Das Ende deutet daraufhin, dass es Anteile aus der Story auch in den Folgebänden geben könnte, worüber ich mich freuen würde! Sehr gerne gebe ich dieser Geschichte 4,5 Rosen aufgerundet auf 5! Positiv:  * flüssiger und angenehm zu lesender Schreibstil * gut gehaltener Spannungsbogen * überzeugende Antagonistin * die psychologischen Elemente sind fachlich und emotional überzeugend   Negativ:  * das erste Drittel hätte, für mich, gern dichter und spannender sein dürfen   "Evil Games - Wer ist ohne Schuld?" ist ein toller zweiter Band, der mich über weite Strecken überzeugt hat und bei dem mir die Protagonistin wieder sehr gut gefallen hat!  

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  • Ein genialer Thriller der sehr mit der Psyche spielt ...

    Evil Games – Wer ist ohne Schuld?

    Uwes-Leselounge

    17. March 2017 um 13:19

    In "Evil Games" bekommen es Kim Stone und ihr Team gleich mit zwei Fällen zu tun. Nach langer Recherchearbeit haben sie genug Beweise, um einen mutmaßlichen Kinderschänder dingfest zu machen. Im Haus finden sie weitere grausame Details dieser perversen Gräueltaten. Der Fall scheint wasserdicht zu sein und alles deutet auf einen schnellen Richterspruch hin. Doch etwas stört Kim daran und so lässt sie nicht locker, bis das Geheimnis gelüftet ist. Während diesen Ermittlungen werden Kim Stone und ihr Kollege Bryant zu einem Leichenfund gerufen. Der ehemalige Vergewaltiger Allan Harris wurde auf offener Straße umgebracht. Alle Anzeichen sprechen für das damalige Opfer als Täterin. Auf Grund der brutalen Vergewaltigung war das Opfer Ruth bei der Psychotherapeutin Dr. Alexandra Thorne in Behandlung. Bei der Befragung der Therapeutin spürt Kim Stone, dass hier nicht alles so ist, wie man auf den ersten Blick meinen könnte. Denn hinter dem Mord steckt viel mehr, als nur bloße Rache, da ist sich die leitende Ermittlerin sicher. Doch hat Dr. Alexandra Thorne damit wirklich etwas zu tun? Ein psychologisches Katz-und-Maus-Spiel auf höchstem Niveau beginnt und dabei kann es nur einen Gewinner geben.Durch ihren Debütroman "Silent Scream" konnte mich Angela Marsons bereits begeistern und ich war angetan von der Polizistin Kim Stone. Deshalb hatte ich sehr hohe Erwartungen an den 2. Band und um es vorweg zu nehmen, ich wurde nicht enttäuscht.Was mir gleich zu Beginn positiv auffiel war, dass sich die Autorin nicht mit Rückblenden aus dem 1. Band aufgehalten hat, sondern einfach die Geschichte um ihre Ermittlerin weiter erzählt. Dabei mochte ich auch die etwas ruppigen und bissigen Kommentare zwischen Kim und ihrem Kollegen Bryant sehr, sorgten sie doch des Öfteren für ein Schmunzeln. Durch die Erfahrungen die das noch recht neue Team im Verlauf ihrer Arbeit bereits machen mussten, spürte man beim Lesen, dass sie dieses zusammengeschweißt hat. Nebenbei erfahren wir so auch etwas mehr über Stacey und Dawson, was nicht von den eigentlichen Fällen ablenkt. Denn gerade die beiden Fälle haben es echt in sich. Zum einen haben wir einen Kindesmissbrauch innerhalb einer Familie und einen Mord aus Rache. Augenscheinlich sind beide Fälle recht schnell ermittelt und scheinen aufgeklärt. Doch durch interessante Wendungen schafft es Angela Marsons sehr geschickt, den Leser an die Seiten zu fesseln. Kim ist nach wie vor in sich gekehrt und lässt niemanden an sich heran. Obwohl sie Bryant nicht nur als Kollegen, sondern irgendwie auch als Freund sieht, bleibt hier eine gewisse Distanz zwischen den Beiden. Kim hat ein Herz aus Eis und dies konnte ich auf Grund ihrer Vergangenheit, die hier noch etwas deutlicher thematisiert wird, absolut nachvollziehen. Allerdings gibt es eine Szene in dem Buch, die mich in Verbindung mit ihr sehr gerührt hat. Ich mag Kim sehr und bewundere ihre Hartnäckigkeit sich an Dingen festzubeißen, dabei aber nicht den Überblick zu verlieren. Eine Frau mit Ecken und Kanten und doch ist sie verletzlich, kann aber auch einfühlsam sein.Genau diese vielen Facetten von Kim bringt ihre Gegnerin Dr. Alexandra Thorne an die Oberfläche. Die Psychotherapeutin ist eine echte Bitch (sorry für den Ausdruck), das beschreibt sie einfach am besten. Sie ist bildhübsch, aber auch eiskalt, unberechenbar und verfolgt eisern ihren Plan. Welchen Plan sie genau verfolgt, lässt die Autorin lange Zeit offen, was bei mir für viel Spekulation sorgte. Dabei greift Alex zu allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln und manipuliert äußerst geschickt ihre Mitmenschen.Neben dem sehr einnehmenden Schreibstil, kreiert Angela Marsons immer wieder Charaktere wie z. B. Barry. Diesem wurde so übel mitgespielt, dass er mir einfach nur leidgetan hat. Er ist ein armes Schwein und hätte ein besseres Leben verdient gehabt. Nach dem Ende des Buches musste ich erstmal durchatmen. Was für ein Showdown. FAZIT: Ein genialer Thriller der sehr mit der Psyche spielt, dabei aber ohne viel Blut und Gemetzel auskommt. Der Titel passt absolut zur Geschichte. Durch kurze prägnante Kapitel, einer unterschwelligen Spannung und dem psychologischen Kampf zwischen Kim Stone und Dr. Alex Thorne muss man immer weiterlesen - 5 von 5 Nosinggläser.

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  • Kim vs. Alex

    Evil Games – Wer ist ohne Schuld?

    LeseBlick

    06. March 2017 um 08:16

    InhaltsangabeSie ist bildhübsch. Sie ist eiskalt. Und sie bringt den Tod.Als DI Kim Stone zu einem Leichenfund gerufen wird, ist für sie schnell klar: Hier handelt es sich um einen Racheakt, denn Allan Harris saß jahrelang wegen einer brutalen Vergewaltigung im Gefängnis. Tatsächlich bekennt sich das damalige Opfer Ruth bald zu der Tat, die es nicht ertragen konnte, Harris wieder auf freiem Fuß zu wissen. Doch Stone hat so ihre Zweifel an Ruths Geständnis und sucht deshalb deren Psychotherapeutin Dr. Alexandra Thorne auf. Und die scheint Ruth manipuliert zu haben, nur kann Stone es ihr nicht beweisen. Ein grausames psychologisches Katz-und-Maus-Spiel beginnt, bei dem es nur einen Gewinner geben kann…Meine MeinungDie Reihe um DI Kim Stone habe ich Anfang des Jahres begonnen und endlich habe ich auch den zweiten Band der Reihe gelesen. Die Protagonistin konnte mich mit ihrer Person und den Fällen aus dem ersten Band total begeistern und um den Finger wickeln. Sie ist anders. Kühl. Verschlossen. Geheimnisvoll. Schraubt gern an Motorrädern. Hört Beethoven. Für meinen Geschmack einfach eine wahnsinnig interessante Person, deren Geschichte ich unheimlich gerne weiterverfolgen möchte.In „Evil Games“ kämpft Kim an zwei Fronten. Aufgrund ihrer eigenen schicksalhaften Kindheit kommt es mir so vor, als wenn ihr Fälle, bei denen Kinder betroffen sind, besonders ans Herz gehen und ihren Kampfgeist anregen. Sie kann nicht locker lassen, bevor der Fall gelöst und ist und der Täter seine gerechte Strafe bekommen hat. So ist es auch hier. Der Fall des Kindesmissbrauchs steht allerdings eher an zweiter Stelle. Das Hauptaugenmerk liegt bei genanntem Fall in der Inhaltsangabe.Ein Punkt, der ihre Persönlichkeit wohl ausmacht, ist, dass Kim Stone sehr skeptisch ist und meist einen anderen Riecher hat, als der Rest ihres Teams.Vor allem als die sexy Psychotherapeutin Alex ins Spiel kommt, ist ihr Kollege Bryant geblendet. Er sieht eine hübsche, erfolgreiche Frau, die ihren Patienten helfen will. Kim selbst sieht eine Frau, die sie überhaupt nicht einschätzen kann. Sie hält eine Fassade aufrecht und ist in der Lage keinerlei Emotionen zu zeigen.Kim merkt schnell, dass diese Frau eine Gefahr ist.Und wir Leser merken sehr schnell, dass Alex auch eine gebührende Gegnerin ist.Im Verlauf der Story erfahren wir sehr schnell, dass Alex wirklich nicht ganz unschuldig an diesen seltsamen Racheakten ist. Nur welches Motiv hat sie?Wenn man sie auf den Punkt beschreiben müsste, würde ich sagen eine kranke Irre. Das trifft es wirklich perfekt. Zu dem ist sie unheimlich intelligent, gerissen und gefühlskalt, eine wahre Soziopathin.Spannend für mich waren auch die Einblicke in die Behandlung von verschiedenen Patienten und die Herangehensweisen in der Psychotherapie, welche uns Alex verständlich zu erklären versucht.Die große Aufgabe der Autorin lag in diesem Band darin, den Leser bei Laune zu halten, auch wenn dieser bereits von Anfang an den Täter kennt. Und dieser Punkt ist ihr fabelhaft gelungen.Mein persönliches Highlight neben dem fantastischen Schreibstil, der einen Pageturner garantiert, war vor allem das Tiefergehen in die Persönlichkeit Kim und dem damit verbundenen Fressen für Alex. Diese beiden unheimlich starken Frauen geben sich hier einen Kampf der Meisterklasse. Vor allem zum Ende hin ist allen Lesern ein actionreicher Showdown versprochen.Mein FazitNachdem Band 1 mich positiv gestimmt hat, konnte Band 2 mich wirklich überzeugen! Ich liebe Kim, ihr verrücktes und dennoch eingespieltes Team und deren Arbeit. Hier passt wirklich alles.Allen Krimi- und Thrillerfans muss ich diese Reihe ans Herz legen.Nach diesem Buch bezeichne ich mich als Kim-Stone-Fan und erwarte sehnlichst die weiteren Übersetzungen der Reihe

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  • Evil Games - Band 2 um Ermittlerin Kim Stone

    Evil Games – Wer ist ohne Schuld?

    Aleida

    03. February 2017 um 21:01

    Evil Games von Angela Marsons Inhalt: Kim Stone und ihr Team ermitteln in einem Fall von Kindesmissbrauch. Die Ermittlungen ziehen sich hin, da die entscheidenden Beweise fehlen. Dem ganzen Team macht diese schlimme Tat schwer zu schaffen. Gleichzeitig wird ein Mann erstochen aufgefunden. Die Mörderin ist schnell gefasst und geständig. Sie wurde von diesem Mann vor einigen Jahren vergewaltigt. Ein Mord aus Rache! Kim Stone spricht mit der Psychotherapeutin der Mörderin, um sich ein genaures Bild von der Täterin zu machen.   Meinung: Es handelt sich um den zweiten Band der Reihe um Kim Stone und ihr Ermittlungsteam im Black Country. Der erste Band hatte mich schon überzeugt und ich freute mich bereits auf diesen neuen Fall. Die beiden Fälle entwickeln sich zunächst langsam nebeneinander, nehmen aber bald deutlich an Spannung zu. Das Buch teilt sich in viele kurze Kapitel, wodurch ich immer gleich noch etwas weiter lesen wollte. Die Perspektive wechselt immer wieder zwischen Kim und ihren Ermittlungen und der Psychotherapeutin Alex. Schnell ahnt man, dass Alex nichts Gutes im Sinn hat. Auch Kim beschleicht bereits bei der ersten Begegnung mit Alex ein ungutes Gefühl, allerdings wird dies von ihrem Team nicht geteilt. Obwohl Kim selbst wenig Emotionen zeigt, und auf Grund ihrer traumatischen Vergangenheit, Probleme hat ihre Gefühle auszudrücken, kann sie andere Personen immer sehr gut einschätzen. Dies kommt ihr auch bei diesen Ermittlungen zu Gute. Es entwickelt sich ein spannendes Katz- und Mausspiel zwischen Kim und Alex. Die Spannung war hier zum Greifen! Kim Stones Charakter ist stark von ihrer traumatischen Vergangenheit geprägt. Diese spielt auch in diesem Fall immer wieder eine Rolle. Ich finde, Angela Marsons hat hier eine wirklich tolle Protagonistin mit vielen Facetten entworfen. In diesem Band lernen wir Kim Stone noch etwas besser kennen, und ich finde es wirklich bewundernswert, wie sie ihr Leben meistert. Die anderen Ermittler bleiben dafür etwas blass. Dieser Fall konzentriert sich ganz auf Kim und Alex. Auch Alex wird sehr gut beschrieben. Besonders ihre Gedankengänge jagen einem einen Schauer über den Rücken. Solch einem Menschen möchte man wirklich nicht im echten Leben begegnen. Ich war gleichzeitig fasziniert und abgestoßen. Cover: Eine Person steht auf Bahngleisen, die ins Nichts führen. Über ihr dunkelrote, bedrohliche Wolken. Das Cover gefällt mir sehr gut. Es wirkt durch die dunklen Farben bedrohlich und selbst die Schrift scheint drückend über der Person zu schweben. Ein gelungenes Cover! Fazit: Angela Marsons hat mich auch mit ihrem zweiten Fall um Kim Stone wieder voll überzeugt. Eine Lesehighlight!

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  • Evil Games

    Evil Games – Wer ist ohne Schuld?

    -sabine-

    26. December 2016 um 12:31

    Den ersten Band um die Ermittlerin Kim Stone fand ich schon sehr gut, den zweiten Band fand ich sogar noch etwas besser. Und eins vorweg – man kann dieses Buch auch lesen, wenn man den ersten Band nicht kennt, denn der Fall ist in sich abgeschlossen und die Charaktere werden so eingeführt, dass man keine Vorkenntnisse braucht.Es war vor allem der Plot, der mich sehr neugierig gemacht hat. Es gibt mehrere Morde, die nicht zusammenzuhängen scheinen, doch immer wieder taucht bei den Ermittlungen eine Psychiaterin auf, die mehr mit den Morden zu tun hat, als sie Kim Stone glauben lassen will.Wie auch schon Band 1 konnte mich auch dieses Buch von der ersten Seite an fesseln. Die Autorin versteht es, die einmal erzeigte Spannung zu halten und immer wieder auch anzufachen, weil Neues geschieht oder sich Wendungen ergeben, mit denen man als Leser nicht rechnet. Auch die kurzen Kapitel und die Erzählweise erhöhen nochmal die Spannung – ich zumindest konnte das Buch nur schlecht beiseitelegen, weil ich immer wissen wollte, wie es weitergeht und was es mit den Morden denn nun auf sich hat. Das Buch ist aus wechselnden Perspektiven erzählt – mal ist es ein allwissender Erzähler, der von den Geschehnissen berichtet, dann gibt es die Sichtweise von Kim Stone, die man bei ihren oft sehr eigenwilligen Ermittlungen begleitet, und es gibt die Sichtweise der Psychiaterin Dr. Alexandra Thorne. Durch diese wechselnden Perspektiven kann man sich sehr gut in die jeweiligen Figuren hineinversetzen und bekommt nochmal mehr Einblicke in spezielle Situationen.Gefallen haben mir vor allem die Eindrücke aus der Welt der Psychotherapie. Wie Alexandra Stone die Gespräche mit ihren Klienten führt, wie sie sie durch die Therapie begleitet und dabei Methoden anwendet, die einen an Manipulation denken lassen, hat mich einerseits fasziniert, andererseits aber auch schockiert. Mit diesem Buch im Hinterkopf, sehr ich die Welt der Psychotherapie nun mit anderen Augen und bin da deutlich voreingenommener als vor der Lektüre. Tiefe Einblicke in die Psyche gibt es auch bei der Ermittlerin Kim Stone – sie hat Schreckliches in ihrer Kindheit erlebt und hat an vielem noch zu knabbern; deshalb ist sie jetzt so wie sie ist. Auf den ersten Blick erscheint sie kalt, abgebrüht, zynisch und sehr zurückgezogen, auf den zweiten Blick aber erkennt man ihren weichen Kern. Diesmal war mir Kim Stone sympathischer als im Vorgängerband, einfach weil sie auch mal ihre Schwächen zugestehen konnte und sie dadurch sehr authentisch und menschlich wirkte. Auch die anderen Figuren sind sehr gut gezeichnet, vor allem hat mir wieder die Psychiaterin gefallen, deren Figur sehr gut ausgearbeitet ist und viel Einblicke in ihre Psyche gewährt. Aber auch Kims Kollegen habe ich ins Herz geschlossen, weil sie so glaubwürdig und echt wirken, so wie Menschen, die einem wirklich begegnen könnten.Die Ermittlungen sind zu keinem Zeitpunkt langweilig, was sicherlich an der etwas unkonventionellen Arbeitsweise Kim Stones und ihres Teams liegt. Man sollte also nicht denken, dass in diesem Buch langweilige Ermittlungsarbeit beschrieben wird – klassische Ermittlungsarbeit gibt es nur selten und wird eher nebenher gemacht. Im Mittelpunkt stehen tatsächlich Kim Stone und ihr Ehrgeiz, den Grund für die unterschiedlichen Morde herauszufinden – und das auf eher unkonventionelle Weise. Bis zum Schluss steigt dann kontinuierlich die Spannung, und das Ende ist dann sehr schlüssig und hat mich ohne Fragen zurückgelassen.Ich gebe dem Buch gute 4 von 5 Sternen und bin schon auf den nächsten Fall von Kim Stone sehr gespannt!Mein FazitFesselnd und spannend von der ersten Seite an, konnte ich das Buch nur schlecht aus der Hand legen. Mich hat vor allem der Plot sehr angesprochen, weil es einfach sehr interessant ist, wie menschliches Verhalten beeinflusst werden kann. Die Figuren sind sehr gut gezeichnet, der Schreibstil ist mit seinen kurzen und prägnanten Sätzen eingängig und durch die vielen kurzen Kapitel liest sich das Buch sehr schnell. Ich gebe diesem Buch gute 4 von 5 Sternen und freue mich schon auf den nächsten Fall!

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  • Auch der zweite Band hat mich voll überzeugt!!

    Evil Games – Wer ist ohne Schuld?

    Die-Rezensentin

    17. December 2016 um 13:18

    Im zweiten Band der Kim Stone Reihe lässt die Autorin die junge Detective Inspector verzweifeln.Es beginnt mit einem Mord auf offener Strasse. Ein Vergewaltiger, der seine Strafe abgesessen hat, wird niedergestochen. Verdächtigt wird direkt das damalige Opfer Ruth und sie gesteht auch sofort.Irgendetwas erscheint Kim Stone aber komisch und sie unterhält sich mit Ruths Therapeutin Alex. Die Frau ist ihr von Anfang an unsympathisch, aber sie kann nicht erfassen warum. Kurz darauf passieren weitere Todesfälle und immer scheint die Therapeutin die Täter zu kennen.Kim steht mit ihrer Meinung jedoch völlig allein da, denn Alex ist eine anerkannte Psychologin.Angelas Marsons erster Kim Stone Krimi hat mich schon begeistert und auch der zweite hat mich wieder voll überzeugt.Die Autorin gewährt dem Leser einen kleinen Vorsprung, indem sie uns in Alex` empathielose Gedankenwelt hineinblicken lässt.In verschiedenen Handlungssträngen lässt sie die Täter, die gleichzeitig Opfer sind, selbst zu Wort kommen und der Leser bekommt einen anderen Blickwinkel.Flüssiger Schreibstil, vielschichtige Charaktere, eine spannende Handlung, was will man mehr?Ich hoffe, dass es bald einen dritten Band geben wird!!

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  • Packender zweiter Fall für Kim Stone!

    Evil Games – Wer ist ohne Schuld?

    Line1984

    17. November 2016 um 10:58

    Auf diesen zweiten Band rund um Kim Stone haben ich mich riesig gefreut, schon ihr erster Fall konnte mich begeistern.Ich war gespannt was mich wohl hier erwarten würde.Eins kann ich euch jetzt schon sagen, ich wurde nicht enttäuscht!Kim Stone wird zu ihren nächsten Fall gerufen, in einer versteckten Seitengasse wurde Alan Harris tot aufgefunden. Dieser ist erst seit kurzem auf freien Fuß denn er saß im Gefängnis wegen Vergewaltigung. Kim begibt sich auf die Suche nach dem Täter.Lange muss sie allerdings nicht Suchen denn schon bald stellt sich Alans Opfer und gesteht den Mord an ihren Peiniger.Kim findet das ganze äußerst merkwürdig, und stößt auf Dr. Alexandra Thorne.Schnell wird ihr klar das mit ihr etwas nicht stimmt, doch wie soll sie ihr eine Mitschuld beweisen?Schon der einstieg in das Buch war unglaublich spannend, Ruth ein Opfer ersticht nach ihren Gespräch mit Dr. Thorne ihren Peiniger. Sie kann es einfach nicht ertragen ihn auf freien Fuß zu wissen.Die Story baut sich schnell auf, die Ereignisse überschlagen sich und ich saß teilweise atemlos vor dem Buch.Auch der Schreibstil der Autorin gefällt mir richtig gut. Sie schreibt sehr locker und flüssig.Die Kapitel sind kurz und knackig, genauso muss ein guter Krimi sein.Die Charaktere in diesem Buch sind sehr vielschichtig gezeichnet.Dadurch erhält es eine unglaubliche Tiefe denn es sind halt Menschen wie du und ich, hier wird nichts beschönigt.Ruth die die Vergewaltigung überlebte aber dennoch nicht vergessen kann und ihr Schicksal schließlich selbst in die Hand nimmt.Doch auch die Geschichte und der Hintergrund von Kim sind einfach traurig und emotional.Doch damit nicht genug, auch der Missbrauch von Daisy und ihrer kleinen Schwester schockierten mich.Es ist eine, wie ich finde, sehr emotionale und auch düstere Stimmung. Aber das wiederum passte einfach.Die Handlung ist fesselnd, spannend und nervenaufreibend.Dieses Buch konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite packen und mitreißen.Ich für meinen Teil bin völlig begeistert. Ich kann gar nicht anders als euch dieses Buch zu empfehlen.Klare und uneingeschränkte Empfehlung.Fazit:Mit "Evil Games - Wer ist ohne Schuld" ist der Autorin ein Kriminalroman der besonderen Art gelungen. Emotional aufwühlend, spannungsgeladen bis zum Schluss und nervenaufreibend überzeugte mich dieses Buch völlig!Natürlich vergebe ich hier die volle Punktzahl.

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  • Alles Licht genommen - Band 2 der Kim Stone Reihe

    Evil Games – Wer ist ohne Schuld?

    Nisnis

    16. November 2016 um 13:05

    Ruth, Opfer einer brutalen Vergewaltigung, ist entsetzt, dass ihr Peiniger Allan Harris schon vorzeitig aus der Haft entlassen wird. Ruth befindet sich bei Dr. Alexandra Thorne in psychologischer Behandlung, doch die überwältigenden Gefühle des Hasses rauben ihr trotz der inzwischen vergangenen zwölf Jahre immer noch den Verstand. In Ruths Leben ist alles dunkel und sie glaubt, dass Allan Harris ihr das Licht des Lebens gestohlen hat. Als Detective Kim Stone die Leiche von Allan Harris betrachtet, ist sie sich sicher dass es sich um einen Racheakt handelt. Kurz danach wird Ruth bereits verhaftet und sie gesteht den Mord an Harris. Doch DI Kim Stone bezweifelt Ruths Geständnis, denn sie glaubt dass Ruth von der Psychotherapeutin manipuliert wurde.Ein spannendes, psychologisches Spiel beginnt.Die Autorin:Angela Marsons ist im Black Country, einer von Bergbau und Industrie geprägten Region Englands, geboren und aufgewachsen. Mit ihrer Partnerin lebt sie auch heute noch dort. Sie arbeitete lange Jahre in der Sicherheitsbranche, schreibt seit ihrer Jugend und veröffentliche mehrere erfolgreiche Kurzgeschichten. Mit »Silent Scream« legte Angela Marsons ihr beeindruckendes Krimidebüt vor, "Evil Games" ist der zweite Band dieser Krimireihe. (Quelle: Piper Verlag)Reflektionen:Angela Marsons Debüt Silent Scream – Wer ist ohne Schuld? habe ich mit Begeisterung gelesen. Deshalb war ich besonders auf den zweiten Teil der Reihe um Detectiv Kim Stone gespannt.Angela Marsons bleibt ihrem Stil treu und besticht auch in diesem Kriminalroman durch charakterstarke Figuren und einen spannenden psychologischen Aufbau, der die Handlung geschickt durchwebt. Ihre Sprache ist glasklar und ihr Ausdruck angenehm kompromisslos. Schon der Einstieg in die Geschichte geht leicht von der Hand, bevor man sich völlig in der Geschichte verliert. Evil Games ist ein Buch, das mich durch ein hohes Tempo unwahrscheinlich stark dazu aufforderte zügig zu lesen, um in der Story voranzukommen. Mit der Hauptfigur Kim ist Angela Marsons ein wahrlich interessanter Charakter gelungen. Kim ist überzeugter Single und sie liebt es an ihrer BSA Goldstar von 1954 zu schrauben. Um den Kopf frei zu bekommen, rast sie durch die Region Black Country und fordert dadurch leichtfertig, aber für sie begründet, ihr Schicksal heraus. Außenstehende mögen ihr Verhalten rätselhaft empfinden, doch wenn man erst weiß, welch beklemmendes Schicksal sie gezeichnet hat, dann bleibt man sehr berührt zurück.Kim ist eigensinnig und tut nur selten das, was man von ihr erwarten würde. Ihre Ermittlerarbeit ist brillant, risikofreudig und ohne jegliche Angst selbst zugrunde zu gehen. Im Laufe der Geschichte von Evil Games stößt sie jedoch tatsächlich an ihre persönlichen Grenzen und sie muss sich auf ein psychologisches Spiel einlassen, um zu gewinnen. Angela Marsons findet das richtige Maß den Leser durch eine interessante Handlung zu faszinieren und durch einen weiten Spannungsbogen mit einem perfekten, psychologischen Spiel zu fesseln. Die Idee zum Buch ist erschreckend, denn wenn das was hier passiert möglich wäre, dann sollten wir auf der Hut sein.Die Perspektive der glaubhaften Polizeiarbeit wechselt sich mit der Perspektive aus Sicht der Psychologin Dr. Alexandra Thorne ab, die dem Leser tiefe Einblicke in die kranke Seele der Ärztin erlaubt. Hier hat Angela Marsons eine wahrlich gruselige Idee umgesetzt, die zugleich äußerst beängstigend und bedrückend wirkt. Mehrere Verbrechen durchziehen die Handlung, die wiederum die Leben von zahlreichen, feingezeichnete Figuren berühren. Ein wahrer Lesegenuss.Fazit und Bewertung:Erneut überzeugt Angela Marsons mit einem hoch spannenden Kriminalroman. Er ist definitiv ein Pageturner, den ich wirklich sehr gern empfehle.

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    • 4
  • Spannend von Anfang bis Ende

    Evil Games – Wer ist ohne Schuld?

    SillyT

    14. November 2016 um 15:53

    Als Alan Harris in einer Seitengasse tot aufgefunden wird, begibt sich Detective Kim Stone auf Tätersuche. Doch lange muss sie nicht suchen, denn Ruth, die einst von Harris vergewaltigt wurde, hat sich gerächt und ihren einstigen Peiniger erstochen. Stone jedoch hat Zweifel an diesem Geständnis und an die Zurechnungsfähigkeit der jungen Frau, deshalb nimmt sie Kontakt zu deren Psychotherapeutin Dr. Alexandra Thorne auf und diese benimmt sich äußerst merkwürdig. Stone vertraut ihr nicht und beschließt die Psychotherapeutin genauer zu durchleuchten, doch diese scheint völlig unauffällig. Aber auch weitere Fälle verlangen Beachtung und halten Stone und ihre Kollegen in Atem. Gibt es Zusammenhänge? Wenn ja, welche?Meine Meinung:Auch wenn ich zu spät geschaltet habe, dass es sich bei diesem Buch um einen zweiten Teil handelt, fiel es mir sehr leicht, in die Story zu finden. Die Geschichte beginnt gleich mitten im Geschehen und man begleitet Stone und ihre Kollegen bei einem Einsatz, der mir einen kalten Schauer über den Rücken laufen ließ. Kindesmissbrauch durch den eigenen Vater ist hier einer der Handlungsstränge und ein Thema, das leider heute nur allzu oft Realität ist. Durch diesen Einstieg mitten in der Handlung ist dieses Buch von der ersten Seite an spannend und mitreißend und zog mich förmlich mit, es fiel mir sehr schwer, hier Pausen einzulegen und so war der Thriller schnell verschlungen. Das Spannungslevel wird konstant hoch gehalten und langweilig wird es hier nie. Dank kurzer Kapitel und einem flüssigen, gut verständlichen Schreibstil ist dieses Buch ein Pageturner, der durchweg glaubhaft erscheint. Durch viele Wechsel in der Perspektive lernen wir nicht nur Detective Stone und ihr Team kennen, sondern sehen auch ihrer Gegenspielerin Dr. Alexandra Thorne zu, aber auch die Taten mancher Charaktere werden erzählt. Nebenbei gibt es auch noch den ersten Fall, mit dem das Buch beginnt, zu lösen. Viele kleine Puzzleteile werden geschickt verteilt und durch die Perspektivenwechsel erfuhr ich als Leserin auch mehr, als die Detectives und konnte mir so nach und nach vieles zusammenreimen. Auch der Autorin gelingt es hervorragend ihre Handlungsstränge nebeneinander her laufen zu lassen und diese nach und nach miteinander zu verweben. Dabei bleibt der rote Faden durchweg erhalten und auch leicht verfolgbar, dabei gibt es auch noch die ein oder andere Wendung, die überraschen kann. Erzählt wird das Ganze durch einen Erzähler in der dritten Person, der die Geschichte gut beschreibt und ich ein permanentes Bild des Geschehens vor Augen hatte. Die Charaktere fand ich hier sehr gut dargestellt. Kim Stone wirkt auf den ersten Blick kalt und unnahbar, doch schon sehr schnell wird klar, dass sie so einige Altlasten ihrer eigenen Vergangenheit mit sich herumträgt. Doch so kalt, wie sie sich nach außen gibt, ist sie nicht, stattdessen hat sie eine Mauer des Selbstschutzes um sich errichtet. Ein sehr glaubwürdiger und ehrlicher Charakter, der auf der eine Seite zwar relativ klischeehaft erscheint, aber hier trotzdem glaubwürdig wirkt. Aber auch ihre Gegenspielerin Dr. Thorne ist ein äußerst interessant gestalteter Charakter, die sehr gut ausgearbeitet wurde und die in mir durchaus ein ungutes Gefühl aufkommen ließ. Man erfährt sehr viel von ihren Gedanken und diese ließen mich so manches Mal schaudern, eine sehr berechnende Person, der man ihr auftreten durchweg glaubte, eine erschreckende Persönlichkeit. Auch eine Vielzahl an Nebencharakteren wirken auf die Handlung und lassen die Story glaubwürdig wirken.Mein Fazit:Ein Thriller, der von der ersten Seite an fesseln und begeistern kann, flüssig geschrieben, interessante Geschichte und gut ausgearbeitete Charaktere lassen die Seiten nur so vorbei fliegen. Sehr spannend und gut durchdacht, mit einer Ermittlerin die äußerlich knallhart erscheint und mir sehr gut gefallen hat und überzeugen konnte. Auch die Gegenspielerin ist für mich sehr glaubwürdig dargestellt und wirkt deshalb auch umso beängstigender auf mich. Von mir bekommt der Thriller eine Leseempfehlung!

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  • Spannung bis zur letzten Seite

    Evil Games – Wer ist ohne Schuld?

    Frauke2202

    01. November 2016 um 23:30

    Angela MarsonsEvil GamesPiper Verlag480 Seiten14,99€Hier kaufenZum InhaltAls DI Kim Stone zu einem Leichenfund gerufen wird, ist für sie schnell klar: Hier handelt es sich um einen Racheakt, denn Allan Harris saß jahrelang wegen einer brutalen Vergewaltigung im Gefängnis. Tatsächlich bekennt sich das damalige Opfer Ruth bald zu der Tat, die es nicht ertragen konnte, Harris wieder auf freiem Fuß zu wissen. Doch Stone hat so ihre Zweifel an Ruths Geständnis und sucht deshalb deren Psychotherapeutin Dr. Alexandra Thorne auf. Und die scheint Ruth manipuliert zu haben, nur kann Stone es ihr nicht beweisen. Ein grausames psychologisches Katz-und-Maus-Spiel beginnt, bei dem es nur einen Gewinner geben kann …Zur Autorin (Quelle Piper Verlag)Angela Marsons ist im Black Country, einer von Bergbau und Industrie geprägten Region Englands, geboren und aufgewachsen. Mit ihrer Partnerin lebt sie auch heute noch dort. Sie arbeitete lange Jahre in der Sicherheitsbranche, schreibt seit ihrer Jugend und veröffentliche mehrere erfolgreiche Kurzgeschichten. Mit »Silent Scream« legte Angela Marsons ihr beeindruckendes Krimidebüt vor, "Evil Games" ist der zweite Band dieser Krimireihe.Zur Reihe Silent ScreamEvil GamesZur Leseprobe "Evil Games"Zum CoverDas Cover ist düster, es ist kaum etwas zu erkennen. Es erinnert erstmal sehr an einen Psychothriller. Neben Bäumen und Bahnschienen, kann man eine Gestalt erahnen. Aber auch wirklich nur erahnen. Außerdem glaubt man, es sei in der Abenddämmerung aufgenommen worden. Nach dem Lesen des Buches muss ich sagen, das Cover hätte nicht besser gewählt werden können. Es ist überaus passend und stimmt den Leser gleich auf das ein, was ihn erwartet. Nichts für schwache Nerven.Meine MeinungAuch wenn es sich hier um Band zwei der Reihe handelt, ist es kein Nachteil, dass ich den ersten Band nicht gelesen habe. Natürlich kannte ich die Ermittlerin noch nicht und eventuell sind mir die ein oder anderen Spitzen oder Feinheiten entgangen, dennoch kam ich sehr gut rein und kam damit auch gut klar. Das Buch ist trotz der höheren Seitenzahl leicht und gut zu lesen. Ich muss aber auch sagen, dass ich generell sehr gerne Krimis und Thriller lese. Daher bin ich schnell für solche Thematiken zu begeistern.Das Thema an sich ist ebenfalls sehr spannend. Es ist ja nicht selten, dass sich Leute über zu milde Strafen ecetera aufregen. Wen wundert es, dass es da auch mal einen Krimi zum Thema Selbstjustiz gibt. Ich bin sicher, der ein oder andere hat sich schon mal gefragt, warum man nach bestimmten Straftaten relativ zeitig aus dem Gefängnis frei kommt.Dennoch ist Selbstjustiz keine Lösung. Man ist dann ja selbst nichts besser.Aber geht es hier wirklich um Selbstjustiz? Ist das das Motiv? Oder geht es in Wahrheit doch um was anderes? Es bleibt sehr, sehr lange spannend. Und meinen Verdacht musste ich häufig revidieren. Und leider, leider lag ich dann auch am Ende daneben. Passiert mir selten.Es ist eine klare Leseempfehlung für jeden Krimifan.

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  • spannungsgelandener Krimi mit außergewöhnlichen Charakteren

    Evil Games – Wer ist ohne Schuld?

    Buchmagie

    08. October 2016 um 18:25

    „... war sie bereit, diesen Kampfplatz zu betreten und ihre eigene zerbrechliche Psyche aufs Spiel zu setzten, um die Wahrheit zu erfahren?“ (Zitat aus dem Buch) Rezi zu: „Evil Games“ Autorin: Angela Marsons Genre: Krimi Sonstiges: Band 2 (Vorband „Silent Screm“) Verlag: Piper Inhalt: Dieses Mal bereiten mehrere mysteriöse Todesfälle Detectiv Inspector Kim Stone Kopfzerbrechen. Das erste Mordopfer ist Allan Harris, er saß jahrelang wegen einer brutalen Vergewaltigung im Gefängnis. Schnell wird das damalige Opfer Ruth verdächtigt, die sich auch zur Tat bekennt. Doch Kim hat Zweifel am Geständnis der Täterin und sucht deren Psychotherapeutin Dr. Thorne auf. Bei ihr beschleicht Stone das Gefühl, das mit der Therapeutin etwas nicht stimmt. Steckt sie vielleicht hinter den Morden? Hat sie irgendwie ihre manipuliert?  Ein grausames, psychologisches Katz- und Maus-Spiel beginnt, bei dem es am Ende nur einen Gewinner geben kann ... Meinung: Nach dem der erste Band „Silent Screm“ mich bereits in den Bann gezogen hat, legt die Autorin hier noch eins drauf. So hat sie es geschaft mich von Anfang an mitzunehmen,  es entwickelte sich ein regelrechter Sog aus kontinuierlichen Spannungsaufbau und überraschenden Wendungen, das ich das Buch in einem Rutsch durchlesen musste und nicht mehr aus der Hand legen konnte. Am Ende war dann auch nichts so, wie ich es erwartet hatte und es kam zu einigen Überraschungen, mit denen ich zu keinem Zeitpunkt gerechnet hatte. Geschickt hat mich die Autorin in die Irre geführt. Die Hauptprotagonisten wird sehr roh, mit vielen Ecken und Kanten dargestellt, sie umwittern einige Geheimnisse aus ihrer Kindheit und sie hat als Erwachsene ungewöhnliche Hobbys. Dennoch ist es der Autorin gelungen ihre Kommissarin zwar außergewöhnlich und Geheimnis umwittert aber sehr menschlich darzustellen. Genau das macht ihre Protagonisten so „liebenswert“ und lässt sie authentisch wirken. Hat mir dies bereits in Band 1 gefallen, konnte ich mich in Band 2 noch besser in diesen Charakter hineinversetzten, da hier viele Geheimnisse aus dem Leben der Ermittlerin gelüftet wurden. Vom Inhalt her „liefert“ die Autorin einen sehr spannenden Thriller, bei dem nix überzogen oder unglaubwürdig wirkte. Es gab Einblicke in die menschliche Psyche und zeigte auf erschreckender Weise auf, wie manipulierbar ein Mensch sein kann. Der Schreibstil ist bereits wie aus Band 1 gewöhnt sehr gut. Mit einer Orientierung am Wesentlichen liest er sich schnell und flüssig. Insgesamt kann ich sagen, wer nach einem spannungsgeladenen Krimi mit außergewöhnlichen Charakteren sucht liegt bei diesem hier genau richtig.

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  • Je tiefer das Böse, umso tödlicher das Spiel

    Evil Games – Wer ist ohne Schuld?

    JulesBarrois

    05. October 2016 um 08:25

    Evil Games – Wer ist ohne Schuld? - Angela Marsons (Autorin), Elvira Willems (Übersetzerin), 480 Seiten, Verlag: Piper Paperback (1. September 2016), 14,99 e, ISBN-13: 978-3492060394   Sie hat es wieder getan. Nach dem sehr brillanten „Silent Cream“, ihrem ersten Fall mit DCI Kim Stone legt sie mit ihrem zweiten Fall, „Evil Games“ nochmals nach. Ein ganz außergewöhnliches Buch erwartet Sie. Über den Inhalt werde ich nur so viel verraten: Kim Stone und ihr Team, mit den Detektiven Bryant, Dawson und Stacey haben eine Leiche. Keine Zeugen, keine Hinweise. Als ans Licht kommt, dass er noch nicht lang aus dem Gefängnis entlassen wurde, nehmen die Dinge eine andere Wendung. Die Detektive haben alle ihre eigenen Stärken und Schwächen und haben gelernt, wie sie ihre Fähigkeiten zu bündeln haben, um ein erfolgreiches Team zu sein, das Ergebnisse erzielt. Im Mittelpunkt steht zwar DI Kim Stone, aber ihr gegenüber auch die Psychologin Dr. Alexandra Thorne. Diese ist perfekt für ihre Rolle in der Geschichte, charmant, abscheulich, gefühllos, ignorant. Wir werden mehr über Kim Stone erfahren, mehr aus ihrer Kindheit und auch woher sich bestimmte Verhaltensweisen erklären lassen, das macht sie realistischer und sympathischer. Wir lernen aber auch das Böse in ihr erkennen. Und im Zusammentreffen mit Dr. Alexandra Thorne entwickelt sich ein psychischer Kampf zwischen den Beiden Angela Marsons nimmt uns mit auf eine Reise in die Denkweise eines Soziopathen. Wir hören seine Gedanken und können ein gewisses Verständnis für seine Motivationen entwickeln. Evil Games ist eine kluge, actionreiche Reise zu einigen der dunkelsten Orte der Gesellschaft und der kriminellen Psyche, die Angelas Marsons besonders gut zu verstehen scheint. Die Geschichte ist emotional, traurig und vor allem hat sie eine Tiefe, die nicht viele Romane zu haben von sich behaupten können. Angela Marsons ist eine sehr gute Geschichtenerzählerin mit einem Händchen für Tempo. Sie schreibt grobkörnig, realistisch und manchmal ist es auch unbequem zu lesen. Ein intensiver Psycho-Thriller, mit einem explosives Finale, das ich nicht kommen sah und dich wirklich trifft. Dieser Fall bringt Kim an ihre Grenzen, wo wir uns fragen, was wird sie wirklich tun und wie wird das enden. Und auch der Leser werden mit kritischen Themen und ethische Fragen konfrontiert. Hier geht es direkt zum Buch auf der Seite des Piper Verlages https://www.piper.de/buecher/evil-games-wer-ist-ohne-schuld-isbn-978-3-492-06039-4 Wenn Sie es noch nicht kennen, dann lesen Sie vor diesem Buch unbedingt den 1. Fall mit der Detektivin Kim Stone „Silent Scream“ https://www.piper.de/buecher/silent-scream-wie-lange-kannst-du-schweigen-isbn-978-3-492-06034-9

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  • Ein weiterer fesselnder Fall für D.I. Kim Stone!

    Evil Games – Wer ist ohne Schuld?

    Nabura

    04. October 2016 um 22:25

    Wochenlang haben D.I. Kim Stone und ihr Team sich vorbereitet, um einem Vater das Handwerk zu legen, der seinen Töchtern im Keller vor laufender Kamera Ungeheuerliches angetan hat. Die Mutter will von nichts gewusst haben, doch es war eindeutig eine weitere Person im Raum. Während die Ermittlungen nur zäh voranschreiten, wird Kim zum Schauplatz eines Mordes gerufen. Eine Frau hat den Mann erstochen, der sie Jahre zuvor vergewaltigt hat und seit kurzem wieder auf freiem Fuß war. Sie ist einsichtig, doch ein Besuch bei ihrer Psychologin Alex Thorne bringt Kim ins Grübeln: Hat Alex statt ihrer Patientin zu helfen sie womöglich erst auf den Gedanken einer solchen Tat gebracht? Durch ihre Nachforschungen wird Kim selbst Teil eines höchst gefährlichen Spiels. Kann sie die Wahrheit herausfinden, ohne sich dabei selbst zu verlieren?Nachdem mich der erste Fall für Kim Stone, „Silent Scream“, im Frühjahr dieses Jahres begeistern konnte, war ich richtig neugierig auf die Fortsetzung. „Evil Games“ startet schockierend und temporeich, denn nach Wochen der Ermittlung greifen Kim und ihr Team in einem Fall von Kindesmissbrauch durch. Sehr gut konnte ich Kims Frustration nachvollziehen, als die Ermittlungen schnell ins Stocken geraten und ihr durch das Verhalten von Kollegen zusätzliche Steine in den Weg gelegt werden.In den Vordergrund tritt bald ein weiterer, vom ersten unabhängiger Fall. Hier scheint die Situation eigentlich sofort klar zu sein – eine Frau bringt aus Wut ihren ehemaligen Vergewaltiger um. Doch Kim ist bald der Ansicht, dass noch mehr dahinter steckt und die Frau zu ihrer Tat angestiftet wurde. Dank einiger Perspektivenwechsel, die dem Leser sehr früh Einblicke in die Gedankenwelt der Antagonistin geben, weiß man, dass Kim auf den richtigen Weg ist. Es entwickelt sich ein psychologisches Duell, das spannend zu verfolgen war: Eine Meisterin der Manipulation gegen die entschlossene Kim, die ihre Verletzlichkeit tief in sich begraben hat. Kann das gut für Kim ausgehen? Angela Marsons skizziert hier Soziopathie ohne Wenn und Aber in ihrer extremsten Form, was ihr definitiv gelungen ist.Kim hat mir als Protagonistin erneut sehr gut gefallen. Sie will um jeden Preis ihr Ziel erreichen und die Schuldigen zur Rechenschaft ziehen. Ihre schwierige Vergangenheit macht sie diesmal besonders verletzlich, denn ihre Gegnerin legt es darauf an, düstere Erinnerungen ans Tageslicht zu zerren. Zum Glück erhält sie tatkräftige Unterstützung durch ihre drei Mitarbeiter, die man allmählich ebenfalls besser kennenlernt. Außerdem sucht Kim aktiv weitere Hilfe in menschlicher und tierischer Form - hier dürft ihr euch auf neue, interessante Nebenfiguren freuen.Dank der zwei parallel laufenden Fälle beinhaltet das Buch alles, was sich das Krimiherz wünscht. Während im einen Erzählstrang fieberhaft nach einer bislang unbekannten Person gesucht wird, liegen im anderen Strang die Karten auf dem Tisch und man erfährt dank der Perspektivenwechsel in den Kopf der Soziopathin und ihrer Opfer, in welche Gefahr sich Kim begibt. Die Antagonistin ist zudem weiterhin aktiv und ich fieberte mit, zu welchen extremen Schritten sie sich als nächsten hinreißen lässt. Immer wieder kommt es zu dramatischen Momenten, die mich bis zum Schluss ans Buch fesselten. Zwei weitere Fälle liegen im Original bereits vor – also bitte mehr davon, lieber Piper Verlag!„Evil Games“ ist der zweite Fall für D.I. Kim Stone, der mir ebenso gut gefallen hat wie der Auftakt der Reihe. Die Protagonistin beim Ermitteln zu begleiten konnte mich bestens unterhalten. Während ein Teil der Handlung lange rätselhaft bleibt und zu Mutmaßungen einlädt, verschärft sich das Katz-und-Maus-Spiel zwischen Kim und einer Soziopathin zunehmend und wird seine Opfer fordern, wenn Kim dem nicht rechtzeitig ein Ende setzen kann. Das Gesamtpaket konnte mich überzeugen, weshalb ich eine klare Leseempfehlung ausspreche!

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  • Mitreissend und spannend bis zur letzten Seite!

    Evil Games – Wer ist ohne Schuld?

    MissRichardParker

    26. September 2016 um 11:17

    DI Kim Stone wird zu einem Leichenfund gerufen und schnell wird klar, dass es sich hier um einen Racheakt handeln muss. Die Täterin ist schnell gefasst und Kim beschleicht das Gefühl, dass die Täterin manipuliert worden sein muss. Die Spur führt zu Dr. Alexandra Thorne, einer Psychotherapeutin, die ganz klar etwas  zu verbergen sucht. Doch mit dieser Meinung ist Kim offensichtlich alleine. Ein fieses Spiel beginnt und Kim wird gewarnt, aus diesem Spiel nicht mehr heil heraus zu kommen....Auch der 2. Teil der Reihe um Kim Stone hat mich vollends überzeugt. Die Geschichte besteht aus vielen kleinen Geschichten und macht das Buch um so spannender und abwechslungsreich. Die Charaktere werden gefestigt und man erfährt einiges mehr aus Kims Vergangenheit. Kaum hatte ich das Buch angefangen, war es auch schon fertig gelesen, so sehr konnte ich mich darin vertiefen, ich habe kaum gemerkt wie schnell ich war. Daumen hoch. Eine ganz klare Leseempfehlung von mir!

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  • Spannend und raffiniert

    Evil Games – Wer ist ohne Schuld?

    sternenbrise

    21. September 2016 um 11:18

    Titel: Evil Games – Wer ist ohne Schuld? Autor: Angela Marsons Verlag: Piper Genre: Kriminalroman Seitenanzahl: 474 Preis: € 14,99 [D], € 15,50 [A] ISBN: 978-3-492-06039-4Vor dem BuchVor einigen Monaten hatte ich bei Was Liest du? das Buch Silent Scream gewonnen, den Vorgänger von Evil Games. Da mir Silent Scream so gut gefallen hatte, musste ich auch Evil Games haben und habe es netterweise vom Piper Verlag zur Verfügung gestellt bekommen.KlappentextMehrere mysteriöse Todesfälle bereiten Detective Inspector Kim Stone Kopfzerbrechen. Doch als sie bei ihren Ermittlungen immer wieder auf die kühle, schöne Psychiaterin Dr. Alexandra Thorne stößt, beschleicht Stone schon bald das Gefühl, dass diese Ärztin hinter den Morden stecken muss. Nur wie kann sie deren Schuld beweisen?Meine MeinungAuf die Fortsetzung von Silent Scream habe ich mich wirklich sehr gefreut. Und ich kann vorab schon sagen, dass ich von Evil Games genauso begeistert bin wie vom ersten Band der Reihe. Auch wenn es einen kleinen Unterschied zwischen den Büchern gibt. Bei Silent Scream musste der Täter erst gefunden werden. Jedoch ist in diesem Buch von Anfang an klar, wer die Fäden in der Hand hat. Aber das ist überhaupt nicht schlimm, denn die Spannung wird deswegen kein bisschen genommen. Da der Leser weiß, was der Täter als nächstes vorhat, hofft man, dass Detective Inspector Stone die Tat aufhalten kann.Besonders mag ich an dem Buch also, dass die Geschichte aus vielen Sichten geschrieben ist. Zum einem natürlich aus der von Inspector Detective Kim, aber auch aus der des Täters und aus Opferrollen ebenso. So hat der Leser einen großen Überblick über das Geschehen.Die Charaktere sind wieder sehr interessant gestaltet. Besonders mochte ich Dr. Alexander Thorne, die Psychiaterin. Ihre Gedanken sind wirklich nervenaufreibend. Diesen Charaktere finde ich fantastisch und glaubwürdig. Sie hat mir so manchen Schauer beschert mit ihrem Handeln. Mit Kim Stone hatte ich schon im ersten Teil Probleme und diese sind weiterhin vorhanden. Sie ist mir einfach zu unsympathisch, aber das ist nicht weiterhin schlimm. Denn trotz ihres Verhaltens ist da auch etwas, das ich sehr an ihr mag. In diesem Buch erfahren wir wieder mehr über ihre geheimnisvolle Vergangenheit.Die Geschichte ist wieder sehr spannungsgeladen. Es gibt mehrere Fälle, die gelöst werden müssen und die Polizei auf Trab halten. Jede Seite ist überzogen mit Spannung und diese lässt auch nicht nach. Besonders mochte ich, dass dieses Buch nicht blutig ist, sondern dass es mehr von der Psyche und Manipulation handelt. Psychothriller an sich mag ich ja sowieso sehr. Daher ist dieses Buch auch in der Art beängstigend, da man mehr über die Psyche lernt und sich fragen muss, ob man selbst mit solchen Menschen in Kontakt steht, ohne es zu wissen.Die Geschichte nimmt viele Wendungen und Marsons hat es geschafft, mich in die Irre zu führen und zu überraschen. Auch wenn der Leser durch die vielen Sichtweisen viel weiß, wird die Spannung also nicht genommen. Denn es gibt da noch einen Fall, der aufgeklärt werden muss, bei dem der Täter aber unbekannt ist.Der Schreibstil gefällt mir wirklich sehr gut. Das Buch ist flüssig zu lesen und die Seiten fliegen nur so dahin: Auch mag ich die kurzen Kapitel sehr, die jedoch oft mit einem Cliffhanger enden.In dem Buch wurde ein sehr schwieriges Thema angesprochen, mit welchen ich in Büchern immer ein großes Problem habe. Jedoch ging es nie ins Detail und wurde auf eine gute Art behandelt, sodass ich keine Probleme hatte, darüber zu lesen.FazitEvil Games ist ein sehr spannender und raffinierter Kriminalroman, der mich begeistert hat. Das Spiel mit der Psyche hat mir sehr gut gefallen. Wer Spannung, Überraschungen und Manipulation mag, sollte zu diesem Band greifen!ICH DANKE DEM PIPER VERLAG FÜR DAS REZENSIONSEXEMPLAR https://sternenbrise.wordpress.com/2016/09/21/rezension-evil-games-angela-marsons/

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