Silent Scream – Wie lange kannst du schweigen?

von Angela Marsons 
4,4 Sterne bei108 Bewertungen
Silent Scream – Wie lange kannst du schweigen?
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (99):
A

Eine etwas spezielle Ermittlerin , die sich nicht immer an die Regeln hält..... gut und packend geschrieben

Kritisch (4):
happytannys avatar

Keine Spannung und zu vorhersehbar...

Alle 108 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Silent Scream – Wie lange kannst du schweigen?"

Eisig glitzert der Frost auf der tiefschwarzen Erde des Black Country, als Archäologen Detective Kim Stone den Fund menschlicher Überreste melden. Nur wenige Schritte vom Grabungsort entfernt liegt das verlassene Gebäude des Kinderheims. Eine der ehemaligen Angestellten ist bereits tot, und auch das Leben der verbliebenen hängt am seidenen Faden. Kim ist überzeugt, dass die Lösung des Falls dort begraben liegt, doch um ihm auf den Grund zu kommen, muss sie sich den Dämonen ihrer eigenen Kindheit stellen. Und noch ahnt sie nicht, was sich in Crestwood zugetragen hat und mit wem sie sich anlegt …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492311021
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:464 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:01.08.2019

Rezensionen und Bewertungen

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    AnnaSalvatores avatar
    AnnaSalvatorevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannung, Wendungen, grandioser atmosphärischer Schreibstil, tolle Charaktere... Ich freue mich schon sehr auf neue Fälle von Kim Stone!
    Spannung, Wendungen, grandioser atmosphärischer Schreibstil, tolle Charaktere... Ich freue mich sc

    GANZE REZENSION: https://annasalvatoresbuchblog.blogspot.de/2017/11/wie-lange-kannst-du-schweigen-silent.html

    MEINUNG
    Fangen wir mal mit Det. Kim Stone an.Das Mädel ist der Hammer! Bei Kriminalromanen sind die Ermittler wirklich wichtig und hier gibt es damit definitiv kein Problem. Wie der Klappentext schon sagt, ist sie zwar knallhart, aber ist trotzdem nicht aus Stein (Lol). D. h. Schicksale von Menschen berühren sie.


    Dazu gibt es genau die richtige Dosis Humor von allen Charakteren, genug um zu schmunzeln und aber nicht so viel, dass ernste Themen lächerlich gemacht wurden.Allgemein ist der Schreibstil mitreißend. Und das Thema bzw. die Entwicklungen sind nicht gerade für leichte Gemüter.Es gibt zwischendurch Kapitel von verschiedenen Personen, nicht nur von Kim, was mir sehr gefiel. Sehr flüssig und mit bedrückender Atmosphäre wartet der Stil auf. Das Buch habe ich innerhalb von 2 Tagen verschlungen!


    Der Handlungsverlauf und die Auflösung können sich wahrlich sehen lassen. Es bleibt die ganze Zeit unheimlich spannend und meine Vermutungen wurden mehrmals über den Haufen geworfen. Die Auflösung ist der Hammer. Es gibt so viel mit dem man einfach nicht rechnet, und das alles in einem unheimlich mitreißenden Showdown. Eines ist klar: Angela Marsons kann schreiben!

    FAZIT
    Ich bin hellauf begeistert! Angela Marsons' Namen habe ich mir gut gemerkt, und wenn ihr Fans von sehr spannenden Thrillern mit hohem Unterhaltungswert seid, dann solltet ihr das auch.


    Der Auftakt der Reihe zu Kim Stone ist für mich ein wahres Highlight und definitiv keine Fehlentscheidung. Spannung, Wendungen, grandioser atmosphärischer  Schreibstil, tolle Charaktere... Ich freue mich schon sehr auf neue Fälle von Kim Stone!


    - Krimi-Thriller-Highlight!! 5 von 5 Feenfaltern -


    Vielen Dank an den Piper Verlag für das Rezensionsexemplar!


    © Anna Salvatore's Bücherreich

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    misery3103s avatar
    misery3103vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eingut zu lesendes Buch, das mit DI Stone einen tollen Detective mit einem guten Team bereithält, über die ich noch viel mehr lesen möchte!
    Wie lange kannst du schweigen?

    Auf einem brachliegenden Grundstück neben einem ehemaligen Kinderheim werden menschliche Knochen gefunden, die man drei Mädchen zuordnen kann, die in dem ehemaligen Kinderheim gelebt haben und angeblich weggelaufen waren. Detective Kim Stone und ihr Team machen sich auf die Suche nach der Wahrheit, als mehrere ehemalige Mitarbeiter des Heims ermordet werden. Wer hat die damaligen Morde begangen und ist jetzt dabei, Zeugen zum Schweigen zu bringen?

    Der Fall beginnt spannend und die Morde sind brutal und gemein. Kim Stone ist eine Polizistin mit Ecken und Kanten, die als Kind selbst in den Mühlen der Kinderfürsorge steckte und deshalb den Tod der Mädchen sehr persönlich nimmt. Sie hat ihr Team gut im Griff und ist beliebt bei ihren Leuten, auch wenn sie oft sehr ruppig ist. Die Suche nach dem oder den Tätern ist spannend und bringt einige unschöne Wahrheiten ans Licht. Doch bis zum Schluss wird nicht klar, wer der Mörder sein könnte, obwohl es einige Verdächtige oder besser gesagt Personen gibt, die sich komisch benehmen. Das Finale ist dann auch entsprechend spannend und unerwartet.

    Ein gutes und gut zu lesendes Buch, das mit DI Stone einen tollen Detective mit einem guten Team bereithält, über die ich noch viel mehr lesen möchte.

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    MikkaGs avatar
    MikkaGvor einem Jahr
    Eine alte Schuld kommt ans Licht


    Detective Kim Stone ist eine Frau, die es niemandem leicht macht: Verdächtigen nicht, ihren Kollegen nicht, ihrem Chef nicht, und sich selbst schon mal gar nicht. Sie hat kein Taktgefühl und keine Geduld, sagt schonungslos, was sie denkt, ist dabei brutal ehrlich und scheut sich nicht, Menschen vor den Kopf zu stoßen. Das ist nicht mal böse Absicht, sondern einfach komplettes Unverständnis für zwischenmenschliche Feinheiten, was wahrscheinlich daher rührt, dass Kim die ersten sechs Jahre ihres Lebens mit einer schizophrenen Mutter und danach den Rest ihrer Kindheit in wechselnden Pflegefamilien und Heimen verbracht hat.


    Ermittler mit emotionalem Knacks sind dermaßen zum Standard geworden, dass es schon wieder langweilig wird. Aber hier fand ich es sehr spannend, gerade weil es auch eine Rolle für den Fall spielt – im Mittelpunkt stehen ein verlassenes Kinderheim und seine ehemaligen Bewohner, und schnell geht Kim dabei jede professionelle Distanz verloren.


    Das Buch spart nicht mit Sozialkritik. Das System lässt seine Schutzbefohlenen im Stich: oft wird viel zu lange weggeschaut, und Heimkinder, die zu ihrem eigenen Schutz von ihren Familien getrennt wurden. erleben im Heim erneut Vernachlässigung, Misshandlung und sexuelle Gewalt. Die Autorin integriert diese ernsten Themen in die Krimi-Handlung, ohne dass es der Spannung Abbruch tut, und das ist in meinen Augen sehr gut und differenziert geschrieben.
    Ungeachtet dessen, dass Kim ein sehr schwieriger Mensch ist, sind ihre Kollegen ihr in bedingungsloser Loyalität verbunden, selbst ihr vielgeplagter Chef. Auch, wenn sie direkte Befehle missachtet, sogar, wenn sich Verdächtige über sie beschweren, hat ihr Verhalten nur selten Konsequenzen, was gelegentlich etwas unglaubwürdig wirkte. Aber sie ist eine so starke, ungewöhnliche Protagonistin, dass ich nachvollziehen konnte, warum die Menschen um sie herum ihr vieles verzeihen.


    Obwohl die anderen Charaktere neben Kim manchmal verblassen, sind einige davon für sich genommen trotzdem sehr interessant, komplex und glaubhaft. Besonders faszinierend finde ich die Zwillingsschwestern Nicola und Beth, die Kim zu ihren Erfahrungen im Heim befragt, denn zwischen den beiden herrscht eine bemerkenswerte Dynamik: gegenseitiger Hass und dennoch Liebe, in gewissem Maße sogar Abhängigkeit. Wie Kim und ihr Zwillingsbruder Mikey, sind auch Nicola und Beth schon früh unter die Räder des Systems geraten.


    Positiv aufgefallen ist mir übrigens die Diversität der Charaktere! In den meisten Büchern sind die handelnden Personen allesamt weiß und heterosexuell, aber hier herrscht ganz selbstverständlich eine größere Vielfalt. 


    Der Leser bekommt schon im Prolog einen kleinen Einblick in die Vergangenheit und ist der Polizei damit direkt einen Schritt voraus. Fünf Menschen haben damals eine schwere Schuld auf sich geladen, und schnell wird klar: irgendjemand weiß von dieser Schuld, denn nach kurzer Zeit ist einer der Fünf tot und der Rest schwebt in Lebensgefahr. Was also ist in diesem Kinderheim passiert?


    Viel der Spannung beruht auf einer zunehmend dichter werdenden beklemmenden Atmosphäre. Die Autorin legt das Augenmerk mehr auf das Seelenleben der Charaktere als auf Action oder Gewaltorgien, und mir hat das sehr gut gefallen. Manchmal verläuft die Geschichte für meinen Geschmack vielleicht etwas zu gradlinig, aber gegen Ende gibt es dafür eine wirklich großartige unerwartete Wendung, durch die man im Rückblick viele Dinge mit ganz anderen Augen sieht! 


    Einige Szenen sind aus Sicht des Mörders geschrieben, und dennoch habe ich bis zum Schluss vollkommen im Dunkeln getappt, wer dahintersteckt. Das ist alles sehr gut konstruiert, so dass es trotz Überraschung im Rückblick Sinn ergibt. 


    Den Schreibstil ist einfach großartig: intelligent geschrieben, mit originellen Formulierungen, einem fantastischen Sprachrhythmus und einer Prise trockenen Humors. Gerade die Dialoge fand ich sehr gelungen: glaubhaft und in genau dem richtigen Takt und Tempo. 


    Fazit:
    Detective Kim Stone ist eine hervorragende Ermittlerin – zwischenmenschlich dafür aber eine ziemliche Niete. Es grenzt schon an ein Wunder, wenn sie mal eine Stunde lang niemandem auf den Schlips tritt, und meist ist ihr das auch noch total egal. Ich fand sie gerade deswegen interessant, weil sie alles andere als perfekt ist, und mir war sie trotz ihrer Art sympathisch. Das Herz hat sie auf dem rechten Fleck, auch wenn ihr Mundwerk keinen Filter hat!


    Der Krimi bietet Spannung, verbindet das aber mit einer guten Dosis Sozialkritik, denn es geht unter anderem um die alles andere als löblichen Zustände in einem ehemaligen Kinderheim. Die Geschichte mit ihren verschiedenen Handlungssträngen und Wendungen ist gut durchdacht, und das Ende fand ich überraschend und doch überzeugend. Auch der Schreibstil konnte mich voll überzeugen.

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    Sigismundvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein wirklich PACKENDER PSYCHO-THRILLER . Die ersten Seiten sind vielleicht etwas mühsam. Aber dann nimmt der Thriller richtig Fahrt auf.
    Packender Thriller

    Ein wirklich PACKENDER PSYCHO-THRILLER ist der Roman "Silent Scream" der britischen Autorin Angela Marsons. Anfangs ist die Vorstellung der handelnden Personen vielleicht etwas mühsam. Aber dann nimmt der Thriller richtig Fahrt auf und als Leser meinte ich fast, etwas zu verpassen, wenn ich nicht auch noch das nächste kurze Kapitel gleich lese. Der Roman handelt von einer aktuellen Mordserie, aber auch von zehn Jahre zurückliegenden mysteriösen Vorfällen. Während der Leser de n heutigen Mörder vielleicht nach drei Vierteln des Buches schon selbst entlarven kann, behält der Thriller dennoch noch einen Trumpf bis zum Ende in der Hand. Ich sage deshalb: LESENSWERT.

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    Bibliomaries avatar
    Bibliomarievor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannender Krimi mit einer eigenwilligen Ermittlerin
    DI Kim Stone

    DI Kim Stone, die „Heldin“ dieses Krimis ist eine schwierige Person. Menschliche Gefühle und Regungen hat sie tief in sich vergraben, Small Talk ist auch nicht ihrs und der freundliche Umgang mit Zeugen, Verdächtigen oder sogar Kollegen, macht ihr Probleme. Dass sie trotzdem erfolgreich ist, ihre Kolleginnen und Kollegen für sie durchs Feuer gehen, liegt sicher auch an ihrer phänomenalen Erfolgsquote und nicht zuletzt an ihrer Loyalität.


    Eine Serie von Morden, deren Muster Kim Stone, oder Guv, wie ihre Kollegen sie nennen, schnell durchschaut, führt sie auf das Gelände eines alten, verlassenen Kinderheimes und damit auch in ihre Vergangenheit, denn Kinderheime kennt Kim zur Genüge. Als dort noch Gebeine von jungen Mädchen gefunden werden, ist jedem klar, dass hier in der Vergangenheit der Schlüssel zum Täter liegt.


    Der Krimi ist wirklich sehr spannend geschrieben. Natürlich erfindet die Autorin in ihrem Debüt das Rad nicht neu, ähnliche Themen und Sujets hat man schon öfters gelesen, aber sie schafft es einen eigenen Ton zu finden. Die Figur der Kim Stone ist nicht frei von Klischees, sie folgt ganz dem Muster „harte Schale, weicher, tief versteckter Kern“, aber auch hier macht es Spaß, ihr zu folgen. Ich habe zwar das ganze Buch über nicht begriffen, warum sie von Kollegen „Guv“ genannt wird und ob das eine besondere Bedeutung hat, aber ich finde sie gut charakterisiert und die schrittweise Enthüllung ihrer eigenen Vergangenheit, macht es dem Leser leicht, ihr Verhalten zu verstehen. Auch die rotzigen Dialoge und Auseinandersetzungen mit dem korrekten Chef sind gut geschrieben. Die übrigen Teammitglieder hätten eine stärkere Rolle verdient, vielleicht werden sie im zweiten Buch mehr an Profil gewinnen.


    Die Spannung ist sehr gut aufgebaut und schon nach wenigen Seiten ist man in der Geschichte drin und wirklich begierig auf die Auflösung. Da gibt es noch ein paar Haken, die überraschend, aber in der Rückblende auch sehr logisch sind. Insgesamt ein gutes Debüt, das zu lesen sich lohnt.


    Warum allerdings der englische Titel „Silent Scream“ beibehalten wurde, hat sich mir nicht ganz erschlossen.

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    sapperlots avatar
    sapperlotvor 2 Jahren
    Wir Leser waten tief im Sumpf der Klischees

    Kurz und knapp meine Meinung zu einem Buch, dass mir so viel Lesespass breitet hat wie ein trister, nebelverhangener Herbstmorgen bei dem man ahnt, dass die Sonne es während des ganzen Tages nicht schaffen wird den Nebel aufzulösen. Dieses Krimidebüt der englischen Schriftstellerin Angela Marsons mit dem durchaus ansprechenden Cover ist meiner Meinung nach ein in jeder Beziehung unterdurchschnittlicher Thriller vor dem ich jeden Leser warnen möchte, der an sich selbst den Anspruch stellt, möglichst gute Bücher zu lesen. Normalerweise sollten Romane die in einem renommieren Verlag erscheinen für einen minimalen Standart an Klasse garantieren aber auch grosse Verlage bringen hie und da seichten Krimiquatsch auf den Buchmarkt und betreiben einen Niveaulimbo nah an der Grenze zu diesem billigen Self Publisher Zeugs.

    Bereits am Ende des 1. Kapitels auf Seite 14 hätte ich merken müssen, dass dieses Buch nichts taugt. Eine an und für sich dramatische Szene ist so unreif geschrieben, dass es bei mir keinerlei Gefühlsregungen ausgelöst hat. Das Opfer selbst benimmt aber aber auch saublöd und man möchte fast schreiben: Selbst Schuld das du ermordet wurdest du hohle Nuss! Aber was kann die arme Romanfigur dafür, dass sie sterben musste? Eigentlich nichts ... Auf ihrem virtuellen Grabstein sollte stehen: Gestorben durch die Hand einer untalentierten Autorin die ihr Handwerk nur mässig beherrscht.

    Es folgen viele, sehr viele kurze Kapitel die kaschieren, dass die Autorin weder in der Lage ist interessante Figuren zu gestalten noch eine düstere Atmosphäre zu schaffen. Ich fühle mich in meiner Meinung wieder einmal bestätigt, dass viele kurze Kapitel meist ein deutlicher Hinweis für ein Fehlen an schriftstellerischen Qualität ist. Wobei es immer Ausnahmen gibt und Schriftsteller die das verdichtete Schreiben meisterhaft beherrschen. Angela Marsons gehört leider nicht dazu. Regungslos lese ich, wie die Handlung mit Karacho auf mich zu kommt und flux an an mir vorbei schwirrt. Um mal was Positives zu erwähnen: Die finstere Geschichte an sich ist gut ausgedacht. Leider wird das vorhandene Potential kaum genutzt. Ein Grund: Die Ermittlungsarbeit schreitet zu gradlinig und zu schnell voran und jeglicher Stopp oder eine Abzweigung in Richtung Dramaturgie und atmosphärisch dichter Szenen bleibt mehrheitlich aus. Das ist zwar irgendwie spannend reicht aber in der heutigen Zeit mit der riesigen Anzahl an guten Kriminalromanen einfach nicht mehr aus.

    Bei der Hauptfigur Kim Stone greift die Autorin ganz tief in die Klischeekiste und überzieht diese mit einer dramatischen Vergangenheit und daraus folgenden Charakterzügen, dass es vor Unglaubwürdigkeit nur so trieft. Im Krimigenre sind problembehaftete Protagonisten seit ein paar Jahren die Regel aber man kann es auch übertreiben wie in diesem Fall. Dafür bliebt der Rest ihres Teams nur schablonenhaft umrissen und weitestgehend blass.

    Ich habe das Buch nur ausgelesen, wobei ich in der zweiten Hälfte ein flottes Lesetempo angeschlagen habe um der Sache ein schnelles Ende zu bereiten, weil ich zu jedem Buch das ich lese eine kurze Meinungsäusserung schreiben will. Ansonsten hätte ich diesen Krimi nach etwa 70 bis 80 Seiten abgebrochen.

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    LeseBlicks avatar
    LeseBlickvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein fast perfekter Reihenstart!! Freu mich riesig auf Band 2!
    Gestatten, Kim Stone!

    Inhaltsangabe
    Eisig glitzert der Frost auf der tiefschwarzen Erde des Black Country, als die Geräte der forensischen Archäologen den Fund menschlicher Überreste anzeigen und Detective Kim Stone den Befehl zur Grabung erteilt. Nur wenige Schritte entfernt, aber im Nebel doch kaum sichtbar, liegt das verlassene Gebäude des Kinderheims. Eine der ehemaligen Angestellten ist bereits tot, und auch das Leben der verbliebenen hängt am seidenen Faden. Kim ist überzeugt, dass die Lösung des Falls im lehmigen Boden begraben liegt, doch um ihm auf den Grund zu kommen, muss sie sich den Dämonen ihrer eigenen Kindheit stellen. Und noch ahnt sie nicht, was sich in Crestwood zugetragen hat und mit wem sie sich anlegt…

    Meine Meinung
    Das sind die ersten Worte, die mir bei diesem Buch in den Sinn kommen.
    Ich weise immer wieder gern drauf hin, dass ich eine Frauenbefürworterin bin, egal ob als Täter, als Serienmörderin oder wie hier als toughe Polizistin.
    Bei diesem Buch habe ich den Blick auf den Klappentext wieder bewusst sein lassen, weil mir bei dem Genre darin immer schon zu viel verraten wird. Aber ich habe mir die Klappbroschur genauer angeschaut. Optisch ein Hingucker und mit einem Verweis auf die Protagonistin, der mich unheimlich neugierig gemacht hat.

    In dieser Hinsicht wurde ich absolut nicht enttäuscht. DI Kim Stone gehört zu der Sorte Frau, denen ich sehr gern in meinen Buchwelten begegne. Stark, selbstbewusst und gerade aus, ist immer gut. Zu dem lässt die Autorin uns auch in ihre sensible Seiten schauen. Ja sie hat tatsächlich eine. Hat sie schwer zu kämpfen mit dem Verlust eines ihr sehr nahestehenden Menschen, tritt sie beim Thema Mutter, welche in einer psychiatrischen Klinik ist, sowas von charakterstark auf.
    Mit diesem Grundstein kann die Autoren in den Folgebänden wirklich einiges erschaffen, ich bin gespannt, ob wir auch teilhaben an einer Entwicklung der Kim Stone.

    Der Fall an sich brauchte wirklich nicht lang, um an Fahrt aufzunehmen. Für mich ein weiterer Pluspunkt nicht ewig auf Folgegeschehen zu warten. Sehr schnell gab es hier eine weitere Leiche und das Grübeln konnte beginnen. Bis zum Schluss ließ Marsons mich wirklich im Dunkeln tappen. Eine Geschichte, die aufgrund sehr vieler Personen einfach nur verzwickt, aber deshalb umso spannender war.
    Gruselige Kinderheime gehen doch immer oder?
    Für mich ist das eine Idee, die hier sehr gut umgesetzt wurde und es hat einfach Spaß gemacht, dem Geschehen an der Seite von Stone und ihrem Team Stück für Stück auf die Schliche zu kommen.

    Spannung spielt in diesem Buch eine ganz große Rolle. Man wird zum Weiterlesen gezwungen, da die Autorin gekonnt zwischen mehreren Handlungssträngen wechselt.

    Aufbau des Buches und Schreibstil machen einfach Lust auf mehr. Dieses Buch kann ich wirklich seit langem mal wieder als einen Pageturner bezeichnen.
    ____________________________________________________________

    Fast wäre dieser Reihenauftakt für mich perfekt gewesen. Die Auflösung eines Erzählsstranges, dem ich bis zum Ende nicht in die Geschichte einordnen konnte, hat mich ein wenig gedämpft. Es war nicht schlecht, aber es rief plötzliche Verwirrung auf und diesen Part hätte das Buch bei Weitem nicht nötig gehabt.

    Mein Fazit
    Passend zur aktuellen Jahreszeit kann ich euch diesen Kriminalroman nur ans Herz legen. Ich denke, aus meiner Rezension geht hervor, welche Highlights dieses Buch mit sich bringt. Der Fall hätte noch so langweilig sein können, diese Reihe hätte ich nur wegen Kim Stone trotzdem weitergelesen.
    Ganz klare Leseempfehlung!

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    Frauke2202s avatar
    Frauke2202vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannender erster Band
    DI Kim Stone in Höchstform

    Angela Marsons - Silent Scream


    Rezension



    Angela MarsonsSilent ScreamWie lange kannst du schweigen? Piper Verlag
    464 Seiten14,99€ Hier kaufen

    Zum Inhalt
    Eisig glitzert der Frost auf der tiefschwarzen Erde des Black Country, als die Geräte der forensischen Archäologen den Fund menschlicher Überreste anzeigen und Detective Kim Stone den Befehl zur Grabung erteilt. Nur wenige Schritte entfernt, aber im Nebel doch kaum sichtbar, liegt das verlassene Gebäude des Kinderheims. Eine der ehemaligen Angestellten ist bereits tot, und auch das Leben der verbliebenen hängt am seidenen Faden. Kim ist überzeugt, dass die Lösung des Falls im lehmigen Boden begraben liegt, doch um ihm auf den Grund zu kommen, muss sie sich den Dämonen ihrer eigenen Kindheit stellen. Und noch ahnt sie nicht, was sich in Crestwood zugetragen hat und mit wem sie sich anlegt …
    Zur Autorin (Quelle Piper Verlag)
    Angela Marsons ist im Black Country, einer von Bergbau und Industrie geprägten Region Englands, geboren und aufgewachsen. Mit ihrer Partnerin lebt sie auch heute noch dort. Sie arbeitete lange Jahre in der Sicherheitsbranche, schreibt seit ihrer Jugend und veröffentliche mehrere erfolgreiche Kurzgeschichten. Mit »Silent Scream« legte Angela Marsons ihr beeindruckendes Krimidebüt vor, "Evil Games" ist der zweite Band dieser Krimireihe.
    Meine Meinung
    Spannung in 78 Kapiteln. Ich weiss gar nicht, wieso dieses Buch schlechte Kritiken hat. Ich kann das kein Stück nachvollziehen. Leider habe ich damals Band zwei zuerst gelesen. Das war ein Fehler. Ich hätte dieses zuerst lesen sollen und müssen. Das Buch ist sehr spannend und absolut nch vorhersehbar. Kim Stone ist als DI einfach unschlagbar. Wie sie sich durchsetzt, welche Leichen sie selber noch im Keller hat. Gut beschrieben und ausserordentlich spannend. Ich hoffe, es folgen noch mehr Bücher.

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    antjemues avatar
    antjemuevor 2 Jahren
    Fesselnd bis zum Schluss

    Eine ganze Zeit lang habe ich Krimis und Thriller regelrecht verschlungen. Allerdings hatte ich diese dann ein bisschen über. In den letzten Monaten fand ich mein Lesevergnügen eher in historischen Romanen und Fantasy. Als ich kürzlich von Amazon Vine den Debütroman der englischen Autorin Angela Marsons als Rezensionsexemplar angeboten bekam, konnte ich jedoch nicht widerstehen und widmete mich mal wieder meinem ursprünglichen Lieblingsgenre.

    „Silent Scream – Wie lange kannst Du schweigen?“ heißt der Auftakt der neuen Krimireihe um die eigenwillige Ermittlerin Kim Stone, der seit Anfang März in der Übersetzung von Elvira Willems auf dem deutschen Buchmarkt erhältlich ist. In Originalsprache sind sogar schon Teil 2 „Evil Games“ und Teil 3 „Lost Girls“ erschienen. Ich hoffe, dass die deutschen Übersetzungen nicht allzu lang auf sich warten lassen. Denn tatsächlich schaffte es dieser Krimi wieder einmal, mich von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln.

    Als kurz hintereinander zwei Menschen ermordet werden, führen alle Spuren zu einem ehemaligen Kinderheim. Doch um herauszufinden wer der Mörder ist und was sich vor 10 Jahren in Crestwood zugetragen hat, muss sich Kim Stone auch ihrer eigenen Vergangenheit stellen…

    Nach einem kurzen Prolog, der 10 Jahre vor der eigentlichen Handlung spielt, geht es direkt los. In verschiedenen Handlungssträngen führt die Autorin mit einem flüssigen Schreibstil in einfacher aber doch bildhafter Sprache den Leser durch ihre Geschichte. Dabei legt sie ganz verschiedene Spuren aus und lässt auch den Täter anonym zu Wort kommen. Das allerdings so geschickt, dass ich bis zur Auflösung immer wieder andere Personen in Verdacht hatte. Im Gegensatz zu allen anderen Szenarien, die in Erzählperspektive geschrieben sind, sind die Wortmeldungen des Mörders in der ersten Person verfasst. Die Kapitel sind allesamt kurz gehalten und verführen dazu, selbst bei eintretender Müdigkeit kurz vor dem Schlafen, doch schnell noch eines zu lesen.

    Obwohl die Hauptprotagonistin Kim selbst keine einfache Person ist und diverse Probleme im Umgang mit Menschen hat, mag ich sie. Auch das Ermittlerteam um sie herum ist mir sehr sympathisch. Trotz der Ernsthaftigkeit, mit der sie ihre Arbeit versehen, ist dort hin und wieder auch ein eigenwilliger Humor im Spiel. Das ist auch der Hauptgrund dafür, dass ich diese Serie gern weiter verfolgen möchte. Denn ehrlich gesagt, ist es heute – bei der Vielzahl von Vertretern des Genres auf dem Buchmarkt – schwer, etwas komplett Neues zu finden oder zu erfinden. So konnte ich natürlich auch in dieser Geschichte Parallelen zu bereits früher gelesenen Storys feststellen, das allerdings ohne störende oder nervende Wirkung auf mich.

    In einer optimalen Mischung aus Fall, Ermittlungsarbeit und einem kleinen bisschen Privatleben schafft es die Autorin, in ihrer Geschichte Atmosphäre und Spannung aufzubauen und auch den Spannungsbogen zu halten. Ein Kriminalroman kommt natürlich nicht ohne Verbrechen aus, dass das Blut dafür aber nicht in Strömen fließen muss, um fesselnd zu sein, zeigt dieses Krimidebüt. Für mich war dieser Reihenauftakt eine spannend-unterhaltsame Lektüre, für die ich gern eine Leseempfehlung abgebe.

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    beneaboutbooksvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Absolute Leseempfehlung.
    Rezension - Silent Scream - Angela Marsons

    Inhaltsangabe:
    Eisig glitzert der Frost auf der tiefschwarzen Erde des Black Country, als die Geräte der forensischen Archäologen den Fund menschlicher Überreste anzeigen und Detective Kim Stone den Befehl zur Grabung erteilt. Nur wenige Schritte entfernt, aber im Nebel doch kaum sichtbar, liegt das verlassene Gebäude des Kinderheims. Eine der ehemaligen Angestellten ist bereits tot, und auch das Leben der verbliebenen hängt am seidenen Faden. Kim ist überzeugt, dass die Lösung des Falls im lehmigen Boden begraben liegt, doch um ihm auf den Grund zu kommen, muss sie sich den Dämonen ihrer eigenen Kindheit stellen. Und noch ahnt sie nicht, was sich in Crestwood zugetragen hat und mit wem sie sich anlegt … 


    Eigene Meinung:
    "Silent Scream" ist der Auftakt einer tollen Thriller Reihe rund um die Ermittlerin Kim Stone und ihrem Team. Im englischsprachigen Raum sind bereits fünf Bücher dieser Reihe erschienen. Bisher sind nur zwei deutschsprachige Bücher im Piper Verlag erschienen.
    Die Autorin hat es geschafft mich von der ersten Seite in ihre Geschichte zu fesseln, weil es von Anfang bis Ende sehr spannend und mitreißend ist. Die ganze Szenerie in der das Buch spielt ist sehr bedrückend und Unheimlich, denn das Buch spielt oft in einem alten, verlassenen Kinderheim. Ich finde das Buchcover strahlt auch diese düstere Szenerie sehr gut aus.
    Die Protagonistin Kim Stone hat eine sehr unsympathische und unfreundliche Art an sich. Sie ist zu ihren Mitmenschen weder besonders freundlich noch nett. Auch zu ihren Arbeitskollegen zeigt sie oft nur die kalte Schulter. Auch im Beruf hält sie sich nicht immer an die Vorschriften und bringt dadurch ihren Beruf in Gefahr. Trotz alledem mochte ich Kim Stone wahnsinnig gern, weil man sie in irgendeiner Art und Weiße verstehen kann, denn Kim hatte eine ziemlich heftige Kindheit über die man im Buch auch einiges erfährt. Durch ihre Vergangenheit wird das Buch noch einiges Interessanter und ich hoffe das man auch in den Folgebänden noch mehr über Kim´s Vergangenheit erfährt.
    Das Buch beinhaltet auch Perspektivenwechsel welche das Buch noch spannender gemacht haben. Die Handlung selbst hat zudem unvorhersehbare Wendungen mit denen man nicht rechnet.

    Mein Fazit:
    "Silent Scream" ist ein spannungsgeladener und unfassbar toller Thriller bei dem man nicht aufhören kann zu lesen. Ich empfehle das Buch jedem Weiter und hoffe das ihr, nachdem ihr meine Rezension gelesen habt, alle dieses Buch kauft und lest. Ihr werdet es nicht bereuen.
    Das Buch bekommt von mir 5 - 5 Sterne.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    OribaPumpkins avatar

    "Mitgefühl ist eine Fessel, die gewöhnliche Sterbliche an die Moral kettet. Ich bin nicht an diese Kette gefesselt - aber meine Opfer ..."

    Detective Kim Stone, 34 Jahre alt, Single, geht ihrer Leidenschaft nach - der Suche nach der Wahrheit. Gleich in ihrem ersten Fall hat sie es mit drei Mordfällen zu tun, die in Verbindung zu einem Kinderheim stehen. Kim ist selbst in einem Pflegeheim aufgewachsen und geht während des Falls nicht nur den Spuren der Ermordeten nach, sondern auch den Spuren ihrer eigenen Kindheit. 
    Ihr wollt mehr über Detective Kim Stones Ermittlungen und ihrer geheimnisvollen Vergangenheit erfahren? Dann werft einen Blick auf diese Seite >>Die 10 Geheimnisse der DI Kim Stone
    Und nehmt gerne an unserer Buchverlosung zu Angela Marsons packendem Kriminalromandebut teil! 


    Mehr über das Buch: 
    Eisig glitzert der Frost auf der tiefschwarzen Erde des Black Country, als die Geräte der forensischen Archäologen den Fund menschlicher Überreste anzeigen und Detective Kim Stone den Befehl zur Grabung erteilt. Nur wenige Schritte entfernt, aber im Nebel doch kaum sichtbar, liegt das verlassene Gebäude des Kinderheims. Eine der ehemaligen Angestellten ist bereits tot, und auch das Leben der verbliebenen hängt am seidenen Faden. Kim ist überzeugt, dass die Lösung des Falls im lehmigen Boden begraben liegt, doch um ihm auf den Grund zu kommen, muss sie sich den Dämonen ihrer eigenen Kindheit stellen. Und noch ahnt sie nicht, was sich in Crestwood zugetragen hat und mit wem sie sich anlegt …

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    Ich bin sehr gespannt auf eure Antworten und wünsche euch viel Glück!


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    Pressestimmen

    Detective Kim Stone – kompromisslos, knallhart und doch zutiefst mitfühlend

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