Vergiss nicht, dass du tot bist

von Angela Mohr 
4,3 Sterne bei38 Bewertungen
Vergiss nicht, dass du tot bist
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finettas avatar

Spannendes Buch das wie nebenbei ein sehr schwieriges Thema behandelt!

sunshine94s avatar

Tolles Buch, mit schwierigem Thema, dennoch super umgesetzt!

Alle 38 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Vergiss nicht, dass du tot bist"

Sabina hat ein zweites Leben geschenkt bekommen. Das neue Herz, das in ihrer Brust schlägt, ist wie ein Wunder. Doch seitdem gehen unheimliche Veränderungen in ihr vor. Veränderungen, die ganz normal sind, sagen die Ärzte. Aber Sabina spürt mit jeder Faser ihres Körpers, dass etwas nicht mit ihr stimmt. Dass jemand hinter ihr her ist - und ihr Kampf ums Überleben noch lange nicht vorbei.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783401504186
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:264 Seiten
Verlag:Arena
Erscheinungsdatum:01.06.2013

Rezensionen und Bewertungen

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    mamenus avatar
    mamenuvor einem Jahr
    Vergiss nicht, dass du tot bist

    Zum Buch
    Jemand ist in meinem Zimmer.Ich kann es nicht richtig erkennen,doch irgendein Instinkt sagt mir,dass da jemand ist.Und dann kommt die Gestalt auf mich zu.Sie sagt nichts.Kommt einfach nur langsam näher.Dann legt sich eine Hand auf meinen Mund.Ich hebe meinen Arm,um die Hand wegzuschieben,doch nun wird mein Arm ebenfalls gepackt.Plötzlich habe ich das Gefühl,mein Atem reicht nicht.Ich kann nur durch die Nase atmen und das ist zu wenig.Viel zu wenig.Panisch fange ich an,mich zu winden,doch mein Gegner ist zu stark.Ich werde nur noch tiefer ins Bett gepresst.Ich strampel,aber meine Beine sind schwer.So unendlich schwer.Ich kann förmlich spüren,wie ich unter den Händen erschlaffe.Man darf den Tod nicht betrügen,flüstert die Stimme und ich kann nichts mehr gegen sie tun.



    Meine Meinung

    Hier in diesem Jugendthriller wird ein sehr ernstes Thema behandelt.Es geht hier um Organspende, was mich doch irgendwie schon zum Nachdenken gebracht hat.
    Sabina hat irgendwie schon mit sich abgeschlossen da sie doch schon sehr lange auf ein Spenderherz wartet und nicht mehr so richtig dran glaubt das für sie das Leben noch weitergeht.
    Natürlich stehen auch ihre Eltern immer wieder Ängste aus, was die Autorin sehr gut in dieser Geschichte beschrieben hat, wobei ich immer wieder mitfiebern musste. An manchen stellen beim lesen wurde ich sehr traurig. Mir hat dieses Thema ein bisschen Angst gemacht.

    Wer mir auch noch sehr gut gefallen hat war Yuki, eine gute Freundin von Sabina, die sie in allen Lebenslagen unterstützt, was man nicht immer im Leben findet. Für mich war Yuki ein sehr aufgeschlossenes und sympathisches Mädchen, das sich sehr gut um Sabina gekümmert hat und immer an ihrer Seite stand. Doch nach der Operation hat Sabina irgendwie gemerkt, das sich doch einiges an ihrer Wesensart verändert hat, was mir dann doch ein wenig Angst eingejagt hat.
    Also ich muss sagen, auch wenn das hier ein Jugendthriller ist, hat mir dieses Buch sehr gut gefallen. Die Autorin hat sich gut mit dem Thema auseinandergesetzt.Ich hätte nicht erwartet das mich dieses Buch beim Lesen so mitreist und ich in diese Geschichte tief eintauchen konnte.

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    Schneeflocke2013s avatar
    Schneeflocke2013vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Bin wirklich erst mal durch mit solchen Büchern. War echt gut :)
    schaurig angenehm

    Inhalt::
    Sabina ist krank, schwer krank. Während ihrer Krankheit schreibt sie Listen, die fast alle mit alltäglichen Dingen gefüllt sind. Unter anderem: „Auf einen Berg steigen.“ „Einen Baum pflanzen.“ Oder „“Bei einer Geburt dabei sein.“ Nach langem Warten und Bangen die erlösende Nachricht: Es gibt ein passendes Spenderherz für sie.
    Unglaublich glücklich und erleichtert lernt sie erst jetzt was es heißt richtig zu leben. Wie es ist nicht schnell aus der Puste zu sein und all die Sachen machen zu können, die ein Teenager in Normalfall tut: Freunde treffen, tanzen, Spaß haben.
    Doch mit dem neuen Herzen verändert Sabina sich. Mag andere Lebensmittel als vorher. Andere Musik als vorher und findet Verletzungen die sie sich nicht erklären kann.
    Ja und dann ist da noch dieses Gefühl verfolgt zu werden. Hier im Dunkeln jemand, da eine kleine Nachricht. Sie hat es einmal geschafft dem Tod zu entkommen. Wer will nun dafür sorgen, dass sie wirklich stirbt? Oder bildet sie sich das alles nur ein?

    Meine Meinung:
    Ich hab beim Lesen eine richtige Gänsehaut bekommen, obwohl ich im allerersten Moment schmunzeln musste. Das ist allerdings nicht dem Buch geschuldet, sondern der Tatsache, dass ich zwei Bücher davor etwas Ähnliches zum Thema Transplantation gelesen habe. Hier in dem Buch ist es die andere Seite wie Leute darauf reagieren können, wenn derjenige tot ist und in jemand anderen weiter lebt.
    Das Buch für sich ist sehr wichtig und beinhaltet ein Thema, dass trauriger Weise – so meine Erfahrung bisher – nicht offen angesprochen wird. Für viele ist ein Tabuthema, was ich absolut nicht nachvollziehen kann. Oder um es salopp zu sagen: wenn ich tot bin, warum soll ich dann alles mitnehmen, wenn anderen damit geholfen wird?
    Die ersten Kapitel des Buches haben einen gut in die Angst und Verzweiflung von Sabina reingezogen. In die Sorge der Familie. Ihre beste Freundin Yuki redet mit ihr über die Liste und zusammen erstellen sie eine mit den Sachen die Sabina machen will, wenn sich ein Spenderherz findet und sie wieder leben kann.
    Nach der Nachricht, dass es ein Spenderherz gibt und der Operation fängt sie neu an und das wird in dem Buch wirklich gut rübergebracht. Die aufkommende Lebensfreude, die Neugier, das Ausprobieren von Sachen wo sie vorher nicht in der Lage zu war.
    Ich hatte richtig Freude daran ihr zuzusehen. Wollte ihr manchmal auf die Schulter klopfen weil es mir gefiel oder sie auch schelten, wenn es übertrieben war. Doch dann taucht im Hintergrund immer wieder diese Person auf, dieses Gefühl verfolgt zu werden und da war jedes Mal die Gänsehaut da. Auf der einen Seite wollte ich nicht weiter lesen, doch auf der anderen Seite schon. Einfach um zu wissen was genau dort passiert.
    Durch die eingefügten Seiten war mir recht schnell klar wie viel Einbildung ist und was genau dahinter steckt. Ich wusste nicht ob ich geschockt sein sollte oder nicht. Zufälle sind in meinen Augen eh so eine Sache. Hier in dem Buch wird recht schnell klar, dass es keine Zufälle gibt. Die ganze Zeit ist da diese unterschwellige Spannung die einen Verrückt macht (jetzt weiß ich auch wieder warum ich so wenig Thriller lese :D) und am liebsten abhauen lassen will.
    Sabina ist ein unheimlich starker und interessanter Charakter der wirklich viel aushält. Oder eher aushalten muss.
    Yuki ist immer für sie da und glaubt an sie. Was ich wunderbar finde. Denn wer würde sofort glauben, dass die Freundin verfolgt wird? Sind sicher alles Nebenwirkungen der Tabletten. Ich mag sie wirklich J
    Adrian ist jemand den man sich zweimal anschauen muss. Den er wirkt auf der einen Seite komplett gefühlskalt, doch sobald es um das Thema Leben und Tot geht ist er Feuer und Flamme. Erst im Verlauf des Buches kommt der Grund raus.
    Den einen oder anderen Charakter aus dem Buch kann ich nicht ausstehen, doch das liegt an mir selbst. Nicht daran, dass sie schlecht dargestellt werden. Im Gegenteil. Sie sind so gut dargestellt, dass man sie nicht mögen kann. Und dann soll man schließlich nicht.
    Ich hab viel Spaß mit dem Buch gehabt, auch wenn ich merke, dass es nicht so ganz mein Genre ist. In naher Zukunft werde ich mir das Buch auch zulegen.

    4 Sterne und eine Empfehlung für jeden der Spaß an dem Genre Thriller hat. Wirklich gut schaurig geschrieben.

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    cn8scs avatar
    cn8scvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Interessantes Thema und gut umgesetzt.
    'Vergiss nicht, dass du tot bist'

    Organspende ist ein immer wieder gern diskutiertes Thema. Die einen plädieren dafür, andere dagegen. Man sollte sich aber immer vor Augen führen, dass dahinter immer Menschenleben stecken. Dies wird auch in dem Buch ‚Vergiss nicht, dass du tot bist‘ von Angela Mohr gezeigt. Sabina ist 16 Jahre und dringend auf ein Spenderherz angewiesen. Als sie dieses dann bekommt, beginnt sie und ihr Leben sich zu verändern. Schnell nehmen diese Veränderungen lebensbedrohliche Ausmaße an.
    Was ich als aller erstes lobend erwähnen möchte ist das Thema und die Umsetzung. Ich habe bis jetzt noch nicht viel über Organtransplantation gelesen, aber in diesem Buch ist das Thema gut ‚verpackt‘ und wird auch so an die Jüngeren gut vermittelt. Man sollte sich meiner Meinung nach schon früh mit dem Thema auseinandersetzten. Die Transplantation steht in der Geschichte mehr oder weniger im Vordergrund. Es werden aber nicht allzu viele Fakten und Fremdwörter benutzt, so bleibt das Buch spannend. Die Geschichte um das Thema drum herum hat mir auch gut gefallen. Sie war spannend. Bei mir hat es echt eine Weile gedauert, bis ich wusste wer Sabina verfolgt. Das Buch geht nicht zu sehr ins Detail, wodurch es nicht langatmig wird, sondern ist genau passend von den Ausführungen her. Man kann sich gut in Sabinas Gedankenwelt einfühlen, auch wenn man selbst nie so eine Situation durchgelebt hat und dies führt dazu, dass sich der Leser wirklich Gedanken zum Thema macht.
    Das Ende konnte mich ebenfalls überzeugen. Es war schlüssig, nicht allzu vorhersehbar und nicht zu kitschig.
    Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Mir hat aber ein wenig der ‚Wow‘ – Effekt gefehlt. 

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    numinalas avatar
    numinalavor 4 Jahren
    Ein interessantes, spannendes, kurzweiliges Buch !!!

    Sabina ist erst 15 Jahre alt und wie andere Jugendliche erstellt sie verschiedene To-Do-Listen. Allerdings sind Ihre Themen anders. Es geht darum, was sie noch gerne vor ihrem 16ten Geburtstag erlebt und erledigt haben möchte, welche Lieder auf ihrer Beerdigung gespielt werden und wer welche Sachen erben soll - Sabina ist herzkrank und ohne ein passendes Spenderherz wird sie nicht mehr lange leben.

    Doch dann geschieht das Wunder. Als sie bereits an ein Kunstherz angeschlossen ist, findet sich endlich ein passendes Herz, das ihr transplantiert werden kann. Nun wird alles gut und sie kann aufatmen und 'richtig' leben ... oder etwa nicht?

    Dinge verändern sich, Sabina hat das Gefühl verfolgt zu werden - irgendetwas stimmt doch da nicht ... aber was? Gut das ihre beste Freundin Yuki ihr zur Seite steht und an sie glaubt, denn sonst würde sie noch an ihrem Verstand zweifeln...

    Fazit
    Ich habe mich an einen Thriller heran gewagt - okay an einen Jugendthriller. Aber ich muss zugeben, dass die Spannung des Buches für mich ausgereicht hat - bin ja eher ein Weichei und lese viel lieber normale Krimis :0)

    Aber trotzdem hat mir das Buch gut gefallen. Das Thema Organtransplantation wird nicht nur beschrieben, sondern auch von unterschiedlichen Standpunkten aus beleuchtet.

    Die Protagonisten wuchsen mir schnell ans Herz und ich konnte mitfühlen und auch mitfiebern - die Spannung wird langsam aufgebaut und während des Lesens gehalten, sodass ich es gern in einem Rutsch durchgelesen hätte.

    Für den Einstieg in dieses Genre, für Jugendliche und für Weicheier, wie mich, ein interessantes, spannendes, kurzweiliges Buch!

    Viele Grüße von der Numi

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    lenasbuecherwelts avatar
    lenasbuecherweltvor 4 Jahren
    Lena 13 J. rezensiert "Vergiss nicht, dass du tot bist"

    Die 16jährige Sabina wartet seit 6 Jahren auf ein passendes Spenderherz. Momentan ist sie an ein Kunstherz angeschlossen, doch es ist klar, bald wird Sabina sterben. Gemeinsam mit ihrer Freundin bereitet sie schon ihre Beerdigung vor, als das rettende Herz endlich ankommt. Sabina scheint das neue Herz gut anzunehmen und als sie entlassen wird, feiert sie erst einmal. Doch schon bald merkt sie, dass nicht alles nach Plan läuft. Sie fängt an sich in der Nacht selbst zu beißen, mag ihren Lieblingskuchen nicht mehr und hat sich völlig verändert. Als sie dann auch noch ein Drohbrief erhält, ist klar, dass jemand es auf sie abgesehen hat...
    Diese Geschichte fesselte mich von der ersten bis zur letzten Seite!

    Während die Thriller-Elemente vor allem im hinteren Teil des Buches auftauchten, wurden im ganzen  Buch die Themen "Tod" und "Organspende" angesprochen, was sehr spannend und interessant zu lesen war.

    Sabina ist 16 Jahre und obwohl sie noch so jung ist, hat sie ihr Leben schon viel zu lange im Krankenhaus verbracht. Als sie das neue Spenderherz kriegt, erfüllt sich ein Traum. Nun kann sie endlich leben und ihre geschriebenen Listen erfüllen. Sabina hat im Krankenhaus verschiedene Listen geschrieben, unteranderem die "Ich will Leben"-Liste, auf der sie die Sachen aufgeschrieben hat, die sie vor ihrem Tod noch machen will. Sie tanzt Nächte durch, will in Champagner baden... Doch das neue Herz verändert sie....

    Mit Sabina hoffte und fieberte ich mit, sie und ihre Freundin Yuki, die ihr immer hilft und immer für sie da ist, sind beide sympathische Mädchen.

    Während des Lesens klebte ich an den Seiten, wollte wissen, ob sich Sabina einbildet, verfolgt zu werden, oder ob sie wirklich verfolgt wird...

    Definitiv ein tolles und bewegendes Buch!
    Ich gebe dem Buch diese Bewertung in Schulnoten: 1 ( sehr gut)

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    D
    Darkbluerainvor 4 Jahren
    Rezension über “Vergiss nicht dass du tot bist“

    In dem Buch geht es um die 16 Jährige Sabina, die schon langem auf ein Spenderherz wartet. Als plötzlich ihr eigenes Herz aufhört zu schlagen, finden die Ärzte ein geeignetes Spenderherz. Sabina ist überglücklich und genießt das Leben. Doch seit ihrer Herztransplantation hat Sabina nach jeder Nacht Bissspuren auf ihren Oberarmen. Sie kann nicht glauben, dass sie sich das selber zufügt. Auch allgemein hat sie sich ziemlich verändert. Doch das ist nicht die einzige Sache, die ihr Angst macht. Sie hat immer wieder das Gefühl, dass sie verfolgt wird. Doch keiner glaubt ihr bis sie plötzlich in Gefahr ist.

    Ich fand das Buch ganz gut, es geht gut auf das Thema Organspende ein und ist auch ansonsten spannend geschrieben. Auch die Gefühle von Sabina werden gut beschrieben. 

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    NiWas avatar
    NiWavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Meines Erachtens handelt es sich um einen ausgezeichneten Jugendthriller, der dem Leser das ernste Thema Organspende ans Herzen legt.
    Schwieriges Thema, spannend erzählt

    Nachdem die Jugendliche Sabina unerwartet ein Spenderherz bekommt, kann sie endlich ihre „Ich will leben“-Liste in die Tat umsetzen. So viele Dinge, zB einen Baum pflanzen und eine Nacht in der Disco durchtanzen, gibt es zutun.
    Doch nach der Transplantation gehen mit Sabina bedenkliche Veränderungen vor, auf einmal mag sie Schokokuchen lieber als Himbeertorte und fährt auf Kokoseis ab. Weniger harmlos sind allerdings die Bisse, die sie sich nachts selbst an ihrem Armen zufügt und über die sie sich mit niemanden reden traut.

    Und wer ist der unheimliche Verfolger, der sie abpasst um ihr mysteriöse Botschaften zukommen zu lassen? Ist alles nur Einbildung?

    Angela Mohr beleuchtet das Thema Organspende aus vielen Perspektiven. Die Autorin bietet medizinische Fakten, thematisiert die Situationen von Spendern und Empfängern und geht darauf ein, wie schwierig es für Angehörige beider Seiten ist, damit umzugehen.

    All diese Aspekte sind in einem spannenden Jugendtrhiller mit ausgefeilten Protagonisten verpackt, der sich als wahrer Pageturner erweist.

    Am besten hat mir Yuki, Sabinas etwas eigensinnige und quirlige Freundin, die das Mädchen in allen Lebenslagen unterstützt, gefallen. Ein hinreissender Charakter, den man sich nur allzu gern als Freundin wünschen würde.

    Meines Erachtens handelt es sich um einen ausgezeichneten Jugendthriller, der dem Leser das ernste Thema Organspende ans Herzen legt. 

    Kommentare: 7
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    Katzenpersonal_Kleeblatts avatar
    Katzenpersonal_Kleeblattvor 4 Jahren
    Alles Wahn oder Realität?

    Sabina ist schwer herzkrank. Jede Bewegung ist anstrengend, selbst Luftholen wird zur Tortur. Ihr kann nur noch ein Spenderherz helfen, aber sie hat keine von den gängigen Blutgruppen, so dass die Chancen sehr schlecht für sie stehen.

    Als ihr Herz aussetzt, wird sie im Krankenhaus an eine Herzmaschine angeschlossen, die die Aufgabe des Herzens übernimmt.

    Dann heißt es plötzlich, es gibt ein Spenderherz für sie und nun geht alles ganz schnell.

    Sabina ist überglücklich und doch weiß sie, dass jemand sterben musste, damit sie weiterleben kann.

    Aber irgendetwas ist anders. Morgens muss sie feststellen, dass sie sich nachts selbst in die Arme gebissen hat, die blauen Flecke sind gut erkennbar. Außerdem fühlt sie sich beobachtet und verfolgt. 

    Realität oder Wahnsinn? Wer trachtet ihr nach dem Leben und warum? ...


    Ein ernstes Thema sehr gut verpackt in einen Thriller für Jugendliche.

    Organspende und wie man damit lebt und damit umgeht.


    Die Autorin hat beängstigend gut das Krankheitsbild und das Thema Organspende recherchiert.

    Sabina hat schlimme Zeiten durchgestanden, aber auch die Ängste und Sorgen der Eltern sind nahezu greifbar. 

    Sabina hat, obwohl noch nicht einmal 16 Jahre alt, mit dem Leben abgeschlossen. Sie weiß, dass die Chancen auf ein Spenderherz sehr gering sind. Sie hat gemeinsam mit ihrer besten Freundin Yuki Listen aufgestellt, die sie abarbeiten will. Man findet Listen wie "Ich-bin-tot-Liste", eine Liste mit der Musik, die auf ihrer Beerdigung gespielt werden soll, eine "Ich-will-leben-Liste" und andere.

    Die letztgenannte ist die Liste Nr. 21, die Liste, falls sie ein Spenderherz bekommen sollte.

    Die sogenannte Liste Nr. 21 wird nach der Operation zur Liste Nr. 1 und Yuki bemüht sich mit darum, dass diese abgearbeitet werden kann, denn da stehen Punkte drauf wie "eine Nacht durch tanzen", "einen Baum pflanzen" oder auch "Sex haben". Wünsche, die für Gesunde völlig normal erscheinen, sind für sie nach der Operation wie ein Wunder, die sie sich erfüllen möchte.


    Doch die Angst, dass ihr jemand etwas tun will, bleibt und verstärkt sich. Mit Yuki kann sie darüber sprechen, aber auch diese glaubt ihr anfangs nicht. Bis dann alles eskaliert.


    Ein schwieriges und ernstes Thema, mit dem sich die Autorin an die jugendlichen Leser wendet.

    Die Hoffnung und die Verzweiflung kann man sehr gut nachvollziehen, sie sind derart realistisch beschrieben, dass es schon fast beängstigend ist.


    Sabina und ihre Freundin Yuki sind zwei sympathische junge Mädchen, die sich sehr nahe stehen und füreinander da sind. Sehr schön finde ich die bedingungslose Aufopferung von Yuki, die ihrer Freundin bei allem beisteht, das ist in dem Alter nicht selbstverständlich.

    Auch als Leser macht man sich seine Gedanken, ob das Gefühl, dass Sabina verfolgt wird, echt ist oder nicht.

    Das Buch regt zum Nachdenken an. Das Thema Organspende steht im Mittelpunkt. 


    Ein Buch, das ich nicht nur jugendlichen Lesern empfehlen möchte

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    Lennys avatar
    Lennyvor 4 Jahren
    Vergiss nicht, dass du tot bist / Angela Mohr

    Ich lese Bücher fast immer ohne den Klappentext zu lesen. als ich die ersten 10 Seiten gelesen habe wollte ich das Buch weglegen, da ich dachte, dass es in die Richtung geht, dass Sabina am Ende sterben wird.
    So traurige Bücher sind nicht so mein Geschmack, habe dann aber den Klappentext gelesen und wusste, ich muss es weiterlesen!

    Sabina bekommt ein Spenderherz ...und alles verändert sich, wie zum Beispiel ihr Geschmack......und dann ist da noch jemand, der ihr immer wieder zu verstehen gibt, dass Sie das Leben nicht verdient hat! Wer steckt dahinter, wer will ihr böses?

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    livi-liests avatar
    livi-liestvor 5 Jahren
    Ein gutes Buch, aber noch verbesserungsfähig

    Das Cover finde ich eigentlich relativ schön, aber gleichzeitig auch wieder nicht, da es einfach nichts neues mehr ist und man zur Zeit auf einigen Covern einen Schmetterling, gefangen in einem Glas, sieht. Der Klappentext klang für mich eigentlich sehr ansprechend und ich hatte mir von dem Buch eine spannende Geschichte erwartet, vor allem da es als Thriller bezeichnet wird. Leider wurde ich in dieser Hinsicht etwas enttäuscht, denn eine wirkliche Spannung kam eigentlich nur im letzten Viertel des Buches auf. Als ich anfing zu lesen bekam ich schnell das Gefühl, dass mich diese Geschichte nicht vollständig begeistern könnte, denn die Protagonistin, Sabina, war mir nicht besonders sympathisch und ihre beste Freundin Yuki wirkte auf mich völlig übertrieben und in keinster Weise authentisch. Zwar hatte sie durchaus auch ihre guten Seiten, aber im Großen und Ganzen hat sie mich ziemlich genervt. Ganz zu Beginn des Buches hat mich der Inhalt ein wenig an "Bevor ich sterbe" erinnert, da Sabina unter anderem eine Liste schreibt bzw. geschrieben hat, mit Dingen, die sie vor ihrem Tod noch erleben möchte. Insgesamt fand ich den Inhalt zwar nicht schlecht, aber eben auch nicht richtig gut, weil alles immer nur halbherzig aufgegriffen wurde. Einmal waren da die Thriller-Elemente zum Schluss, dann Sabinas Auseinandersetzung mit dem Tod und dann noch Gedanken über Organspende. Gerade letzteres hätte wirklich interessant sein können und auch in dieser Form fand ich die Auseinandersetzung mit dem Thema einen guten Aspekt im Buch, aber leider wurde viel zu oberflächlich darauf eingegangen. Vor allem da darauf im Nachwort noch einmal hingewiesen wird und auch der Leser dazu aufgefordert wird, sich näher mit dem Thema zu beschäftigen, fand ich dies wirklich sehr schade. Letztendlich kann ich sagen, dass ich mir deutlich mehr von dem Buch erwartet habe und sehr viel ungenutztes Potenzial vorhanden ist. Die Grundidee hat mir gut gefallen, aber leider wurden die jeweiligen Themen, vor allem das vermeintliche Kernthema, die Organspende, nicht besonders tiefgehend behandelt. Trotzdem konnte mich das Buch unterhalten und ich denke auch, dass es relativ schwer ist, über so ein Thema zu schreiben. Dafür erst einmal Respekt an die Autorin, dass sie sich dem Thema angenommen hat. Im Großen und Ganzen konnte mich das Buch zwar nicht richtig begeistern, aber es war dennoch alles andere als schlecht und ich kann es euch vor allem empfehlen, wenn ihr nichts gegen Bücher habt, die nicht besonders tiefgründig sind. 

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