Angela Mohr Zwei Tage, zwei Nächte und die Wahrheit über Seifenblasen

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Inhaltsangabe zu „Zwei Tage, zwei Nächte und die Wahrheit über Seifenblasen“ von Angela Mohr

**** Manchmal ist das Glück nur einen Kuss entfernt **** Nik rennt vor seinen Schulden davon. Aino vor ihrer Schuld. Nik ist fasziniert von diesem Mädchen mit der zerbrechlichen Stimme - und fassungslos. Denn Aino will ins Kloster und schweigen, für immer. Gestrandet im Nirgendwo schließen die beiden einen Pakt: Aino verpfeift Nik nicht, der in Dauerschwierigkeiten steckt. Und Nik zeigt Aino, was sie auf dieser Welt verpasst. Für 48 Stunden steigen die beiden aus ihrem Leben aus. Aber wie beweist man jemandem, wie schön die Welt ist - mit einem Banküberfall, einem Besuch in einem Sexshop oder einer Nacht im Wald? Sicher ist nur: Das Leben hat für die beiden einen ganz anderen Plan.

Hat mir nicht ganz so gut gefallen. Konnte mich nicht so in die Protagonisten hineinversetzen.

— HanniinnaH

Ganz nett, hätte ich aber nicht zwingend lesen müssen. Möglicherweise bin ich nicht mehr die Zielgruppe ;-)

— PollyMaundrell

Ein Buch mit einer tollen Idee und tiefgründigen Themen, doch die Umsetzung hat mich leider enttäuscht.

— Lovely_Lila

Sehr schönes Buch mit gewöhnungsbedürftigem Einstieg, dass sich als Liebeserklärung an das Leben herausstellt!

— Sireadh

Ein sehr interessantes Buch, was mich zum Nachdenken bewegt hat

— MilenasBookWorld

Das Buch wird nicht zu meinem Lieblingsbuch werden, aber ich denke es wird sich nachhaltig in mein Gedächtnis einbrennen.

— bibliophilehermine

Ungewöhnlicher Jugendroman mit außergewöhnlichen Charakteren!

— _juuules

Etwas schwerer Einstieg, aber zum Ende hin besser. Mal ein "anderes" Jugendbuch - tief und bewegend.

— Tintenklex

Sehr mutiges Jugendbuch in jeder Hinsicht: Schreibstil, Charaktere & Handlung sind etwas Besonderes & haben mich nachhaltig beeindruckt! <3

— Tini_S

Geheimnisvoll, ein wenig anspruchsvoll, nachdenklich machendes Jugendbuch mit besonderen Charakteren und einem ganz eigenen Stil.

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  • Ein Buch, das beschäftigt und zum Nachdenken bringt ...

    Zwei Tage, zwei Nächte und die Wahrheit über Seifenblasen

    Die-wein

    05. January 2017 um 16:14

    Nik und Aino lernen sich unter merkwürdigen Bedingungen, während einer Zugfahrt, kennen. Nik ist auf der Flucht und hat weder Geld dabei, noch eine Fahrkarte. Als Aino ihm kurzerhand aus der Patsche hilft, während der Fahrkartenkontrolle, ist Nik unheimlich erleichtert und dankbar. Wenig später stoppt der Zug und die beiden landen auf einem verlassenen Bahnsteig, wo sie notgedrungen erst mal ausharren müssen. Nach und nach fassen sie Vertrauen zueinander und als Nik schließlich erfährt, dass Aino auf dem Weg in ein Kloster ist, versucht er sie umzustimmen ... innerhalb von 48 Stunden. Auf dieses Buch, welches ich im Rahmen einer Blogtour lesen durfte, war ich unheimlich neugierig, da die Autorin viele eigene Erfahrungen hat einfließen lassen und zugleich waren die ersten Rezensionen, die ich las, eher niederschmetternd. Teilweise konnte ich auf den ersten Seiten die Lesermeinungen auch noch nachvollziehen, da die Geschichte eher ruhig und unspektakulär startete, aber dann wiederum fand dich die vorsichtige Annäherung der Protagonisten so wundervoll und authentisch, dass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen mochte. Nik war mir anfangs gar nicht mal sympathisch, da er sich unhöflich und frech gegenüber Aino benahm und sie wenig später auch noch bestahl, dennoch fand ich es dann jedoch später niedlich, wie er versuchte Aino von ihrem Vorhaben abzubringen und sich so bemühte um ihre Zuneigung. Dabei hat er eigentlich genügend eigene Probleme, da sein Bruder ihm auf den Fersen ist und er nicht wieder zurück in die Trostlosigkeit zu Hause möchte. Aus Aino wurde ich nicht so recht schlau, da sie eben während dieser Geschichte so wenig redet und ihre ganze Vergangenheit ein einziges Geheimnis zu sein schien. Ich hätte gerne mehr über sie erfahren und konnte mit den Szenen der Altaikriegerin kaum etwas anfangen. Am Ende ergab das alles zwar einen Sinn, aber gerade in den ersten Kapiteln empfand ich diese eher störend. Die Erzählperspektive wechselt sich zwischen den beiden Hauptprotagonisten immer wieder ab, sodass man beide Seiten sehr gut nachvollziehen kann und auch erfährt, was sie so beschäftigt. Während dieser 48 Stunden geschehen soviele außergewöhnliche Dinge, dass das Buch niemals langweilig wird und zugleich lernen sie so bewundernswerte Menschen kennen, dass man darüber nachdenkt, wie sehr der erste Eindruck doch täuschen kann. Mein Fazit: Mich hat diese Geschichte unheimlich beschäftigt und zum Nachdenken gebracht. Manchmal ist es wirklich sinnvoller, einen Menschen genauer kennenzulernen bevor man sich ein Urteil bildet. Wie sehr der erste Eindruck trügen kann, kann man anhand dieser Geschichte sehr gut nachempfinden und die Eindrücke dieser kurzen Roadstory hallten noch lange nach bei mir. Gleichzeitig fand ich die Vergangenheit der beiden Hauptprotagonisten megaspannend und hätte gerne noch viel viel mehr darüber erfahren.

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  • Wenn dir 48 Stunden bleiben um jemandem die schönen Seiten des Lebens zu zeigen

    Zwei Tage, zwei Nächte und die Wahrheit über Seifenblasen

    PollyMaundrell

    10. October 2016 um 16:48

    KlappentextManchmal ist das Glück nur einen Kuss entferntNik rennt vor seinen Schulden davon. Aino vor ihrer Schuld. Nik ist fasziniert von diesem Mädchen mit der zerbrechlichen Stimme – und fassungslos. Denn Aino will ins Kloster und schweigen, für immer. Gestrandet im Nirgendwo schließen die beiden einen Pakt: Aino verpfeift Nik nicht, der in Dauerschwierigkeiten steckt. Und Nik zeigt Aino, was sie auf dieser Welt verpasst. Für 48 Stunden steigen die beiden aus ihrem Leben aus. Aber wie beweist man jemandem, wie schön die Welt ist – mit einem Banküberfall, einem Besuch in einem Sexshop oder einer Nacht im Wald? Sicher ist nur: Das Leben hat für die beiden einen ganz anderen Plan...Erster Satz Ich spüre die Schritte, bevor ich sie höre.Meine Meinung Ein Mädchen, trifft auf einen Jungen. Sie spricht nicht, er hingegen zu viel. Nun hat er zwei Tage und zwei Nächte zeit ihr zu zeigen was das Leben zu bieten hat. Denn Aino will ins Kloster gehen und ein Schweigegelübde ablegen. Das kann Nik so nicht hinnehmen und versucht alles, damit sie es sich doch nochmal anders überlegt.Die Grundidee, die dahinter steckt, fand ich wirklich super. Die Umsetzung hingegen, konnte mich nicht gänzlich überzeugen. Aber ein schlechtes Buch ist es nicht.Nik ist auf der Flucht. Er hat Schulden, dreht ein krummes Ding nach dem anderen und hat das Motorrad seines Bruders versetzt - das findet dieser natürlich nicht so lustig. Aino spricht nicht und hat sich vorgenommen, es auch nie wieder zu tun. Dass es ordentlich was zu erleben gibt, wenn diese zwei Persönlichkeiten aufeinandertreffen ist klar. Zu Beginn findet Nik Aino total spannend. Ein Mädchen, das nicht spricht, obwohl sie nicht stumm ist. Irgendwann - und das kann ich absolut nachvollziehen - nervt es ihn. Doch ihm zu liebe versucht es Aino immer mal wieder. Sie stottert. Und das ziemlich stark. Da beginnt dann auch Nik zu verstehen, warum es ihr so schwer fällt.Nik mit seiner großen Klappe war mir von Anfang an sympathisch. Dieser Junge redet ohne Punkt und Komma und wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Da Aino nicht spricht, ist es ziemlich schwierig eine Bindung zu ihr aufzubauen. So ging es zumindest mir. Zwar wechseln sich die Kapitel zwischen Nik und Aino ab, aber ihre waren am Anfang recht kurz und übervoll mit Informationen zu Sprachen und sprachlosen Gesängen. Das ist so als Info zwar ganz nett, aber jetzt auch eher so semispannend. Hinzu kommt noch die Geschichte eines Kriegers, die sie "erzählt", die auch nicht so mein Fall war. Wie es so ist, am Ende schließt sich der Kreis und Logik stellt sich ein, aber dafür musste ich mich über einige Längen hinweglesen. Beim Anfang und dem Mittelteil hätte man die ein oder andere Seite abzweigen können, die das Ende gebraucht hätte. Das kam dann nämlich viel zu fix.Wirkliche Spannung blieb leider aus. Klar, ich war hier und da natürlich neugierig und wollte auch wissen wie die Geschichte enden wird, aber leider konnte dieses Buch kein Feuer in mir entfachen.Auch gab es viele Wiederholungen und oftmals war es mir einen Tick zu umgangssprachlich. Möglicherweise bin ich in meinem Alter auch einfach nicht mehr die Zielgruppe.Auch die Aktionen, mit der Nik Aino im Leben außerhalb des Klosters lassen will, waren jetzt nicht bombastisch und stellenweise ziemlich unlogisch.Dennoch hat dieses Buch Humor und vor allen Dingen Nik, einen gewissen Charme. Fazit Ein Buch, dass ich okay fand, aber leider auch nicht mehr. Ich hätte es nicht wirklich zwingend lesen müssen.Wer allerdings ein Jugendbuch mit Geheimnissen, Emotionen und der ersten Liebe lesen möchte und sich von zwischenzeitlichen Längen nicht abschrecken lässt, dem könnte es gefallen.Schaut doch auch mal auf meinem Blog vorbei!

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  • Ein gefühlvolles Buch

    Zwei Tage, zwei Nächte und die Wahrheit über Seifenblasen

    CookiesLesewelt

    02. October 2016 um 13:18

    Das Cover passt für mich persönlich wieder sehr zum Buch. Man merkt, dass die Protagonisten Spaß am Leben haben. Genau darum soll es auch gehen. Ich fand die Idee dahinter richtig toll und rührend. Aino spricht nicht und will ins Kloster und Nik kann mit reden nicht aufhören und will Aino zeigen wie schön es außerhalb des Klosters sein kann. Das er Aino aber nicht zu normalen Aktivitäten mitnimmt, sondern in einen Sexshop und viele andere Dinge mit ihr macht, macht das ganze umso interessanter. Nik ist damit ein bisschen überfordert. Wie zeigt man jemand der ins Kloster will, was derjenige verpasst? Genau diese Frage stellt sich auch Nik. Unterschiedlicher hätten die Charaktäre nicht sein können aber genau das macht sie besonders. Nik hat genau zwei Tage und zwei Nächte Zeit sie umzustimmen und er macht nicht garnicht mal so schlecht. Ich habe diese Geschichte sehr genossen und fand die Entwicklung von Aino sehr interessant. Sie versucht immer wieder kleine Teile zu sprechen und das sie stottert macht es nicht einfacher. Aber sie schlägt sich tapfer. Ich bewundere die beiden sehr und die Geschichte sehr erfrischend. Normalerweise hätte ich zu dem Buch bestimmt nicht gegriffen aber ich war froh es gelesen zu haben. Auch wenn das Buch ein paar längen hatte, war es doch eine tolle Geschichte. Natürlich war ich auch sehr gespannt was es mit den Seifenblasen auf sich hat. Aino will diese nämlich auch mit ins Kloster nehmen. Die Geschichte dahinter ist doch sehr traurig aber man muss es erfahren um Aino zu verstehen. Genau das macht dieses Buch auch so emotional. Ich kann das Buch jedem Empfehlen, der mal etwas anderes lesen möchte. Aber lest es auf jeden fall <3

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  • Individuell, besonders und stilistisch weltklasse!

    Zwei Tage, zwei Nächte und die Wahrheit über Seifenblasen

    Damaris

    28. September 2016 um 10:17

    "Zwei Tage, zwei Nächte und die Wahrheit über Seifenblasen" gehört zu den Büchern, bei denen das Cover täuscht - und zwar gewaltig. Der Titel passt perfekt zum Inhalt, jedoch erhält man hier kein easy-fluffiges Sommerbuch, sondern einen tiefgründigen, herausfordernden Roman, mit polarisierenden Protagonisten. Mich hat dieser Umstand positiv überrascht.Das Thema ist klasse: Nik ist auf der Flucht. Vor seinen Schulden, seinen Diebstählen, vor seinem Bruder. Er trifft auf Aino, ein Mädchen, das sich entschieden hat, nie wieder zu reden. Sie ist auf dem Weg in ein Schweigekloster, denn auch sie fühlt sich schuldig. Zuerst ist Nik etwas verunsichert, angesichts der schweigenden Aino, dann genervt. Schließlich entwickelt sich zwischen den beiden eine Art Übereinkunft. Nik bekommt von Aino zwei Tage Zeit ihr zu beweisen, was sie verpasst, wenn sie ins Kloster geht.Beide Charaktere sind markant, sehr auffällig und sperrig, was von der Autorin alleine stilistisch perfekt hervorgehoben wurde. Da ist Nik, mit schwierigem Hintergrund, und oftmals wie ferngesteuert von einem inneren Captain, der in schwierigen Situationen "übernimmt" und Nik zur Seite steht. Nik redet wie ihm der Mund gewachsen ist (hat oftmals einen unkontrollierten Laberflash), ist somit das komplette Gegenteil von Aino. Er hat etwas sehr Liebenswertes. Aino hingegen ist schwer einschätzbar und verunsichert. Sie macht es dem Leser gar nicht leicht, hat aber auch Eigenschaften, die überraschen.Das Buch hat einige spezielle Eigenarten, die es einzigartig machen. Sprachlich ist es sehr extravagant, wirkt professionell und extrem gut durchdacht. Es fordert den Leser stellenweise sehr heraus, hauptsächlich durch die Charaktere und ihre speziellen Anwandlungen. Niks imaginäre Begleitung, der Captain, Ainos Affinität für Sprachen und ein Märchen, das die Geschichte begleitet, und dessen Sinn sich erst am Ende erschließt - das alles ist recht viel für die Geschichte.Bei allen Herausforderungen macht es aber auch unheimlichen Spaß, Nik und Aino auf ihrem gemeinsamen Trip zu begleiten. Die Geschichte ist besonders, überraschend und oftmals humorvoll. Sie hat ein wunderbares, sehr passendes Ende.Zusammengefasst:"Zwei Tage, zwei Nächte und die Wahrheit über Seifenblasen" ist stilistisch weltklasse, dabei kein locker-leichtes Sommerbuch, sondern ein tiefgründiger Roman, der den Leser teilweise ganz schön herausfordert. Charaktere und Geschichte sind speziell, aber auch einzigartig und besonders. Dennoch kommen Humor und Überraschungsmomente nicht zu kurz, und die Geschichte wird zu einem wunderschönen Ende gebracht.Ein individuelles, sehr gutes Buch!

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  • Hat mich leider insgesamt enttäuscht

    Zwei Tage, zwei Nächte und die Wahrheit über Seifenblasen

    Lovely_Lila

    22. August 2016 um 22:53

    ~ Ein Buch mit einer tollen Idee und tiefgründigen Themen, doch die Umsetzung hat mich leider enttäuscht. Das lag vor allem am sehr umgangssprachlichen, mit bewussten Wiederholungen gespickten Schreibstil, an den Personen, mit denen ich einfach nicht warm werden konnte, und an der stellenweise fehlenden Spannung. ~ Inhalt 48 Stunden hat Nik Zeit, dem Mädchen, das er gerade kennengelernt hat und das in ein Schweigekloster gehen will, zu zeigen, was es dann alles im Leben verpassen würde. Wird die Zeit reichen? Informationen Erzählstil: Ich- Erzähler, Präsens; Perspektive: abwechselnd Kapitel aus männlicher und weiblicher Sicht (Nik und Aino) Meine Meinung Schreibstil Der Einstieg fiel mir nicht leicht, denn ich fand den lockeren Schreibstil sehr gewöhnungsbedürftig, denn leider traf er überhaupt nicht meinen Geschmack. Vom Stil her erinnerte er mich stellenweise stark an jenen im Buch „Young World“. Wer dieses Buch also mochte, wird auch mit dem vorliegenden glücklich werden. Die Sätze sind oft sehr kurz und unvollständig, oft sind es nur knappe Sinneseindrücke. Vor allem in Niks Kapiteln ist die Sprache stellenweise sehr umgangssprachlich, was ich anstrengend fand. Es befinden sich im Buch außerdem unglaublich viele Wiederholungen und gleiche Satzanfänge. Diese Wiederholungen sind Absicht und offensichtlich ein Stilmittel, das die Autorin nutzt, aber mir persönlich hat das gar nicht gefallen, im Gegenteil, es hat mich nach kurzer Zeit sehr genervt. Im Mittelteil trat aufgrund der zunehmenden Spannung der Schreibstil manchmal in den Hintergrund, doch viel zu oft gelang es mir nicht, ihn auszublenden, was der Hauptgrund dafür war, dass ich dieses Buch leider nicht genießen konnte. „Ich sage es, als sei es selbstverständlich, dass ich sie finde. Als hätten wir uns hier verabredet und ich hätte mich bloß um eine Viertelstunde verspätet. Als sei es nicht ein Zufall, der kein Zufall sein kann, weil es solche Zufälle überhaupt nicht gibt. Weil es irgendwas anderes sein muss.“ Seite 282 „Was geht hier ab? Kann die Gedanken lesen oder was?“ Seite 12 Personen Mit den Personen wurde ich leider das ganze Buch über nicht richtig warm, denn manches ihrer Geständnisse konnte mich nicht so sehr berühren oder schockieren, wie es hätte der Fall sein können. Ich habe leider nicht wirklich mitgelitten, was sehr schade ist. Während des Lesens war besonders zu Aino immer sehr viel Distanz da, sie war für mich einfach nicht greifbar, wohl auch, weil man als Leserin erst sehr spät mehr über sie erfährt. Nik konnte ich ein bisschen besser verstehen, doch auch er wird mir nicht im Gedächtnis bleiben. Einmal gab es auch eine Handlung der beiden, die ich leider überhaupt nicht nachvollziehen konnte, weil ich sie „out of character“ fand. Die Erklärung dahinter rief in mir Unverständnis hervor. Richtig glänzen konnten dafür viele Nebenpersonen, die mir bereits in der kurzen Zeit, in der sie vorkamen, sympathisch waren. Spannung Richtig gespannt war ich selten, wohl aber stellenweise ziemlich neugierig, wie es weitergehen würde. Leider gab es auch vor allem in der zweiten Hälfte immer wieder Stellen, an denen ich mich zwingen musste weiterzulesen. Das lag wahrscheinlich am Schreibstil. Meine Erwartungen und Hoffnungen bezüglich dieses Buches waren recht hoch, denn ich habe mir diese 48 Stunden irgendwie ein bisschen anders (emotionaler, berührender, mitreißender) vorgestellt. Idee und Themen Die Idee ist mit Sicherheit gut und hat viel Potential. Nur die Umsetzung konnte mich nicht wirklich überzeugen. Einmal zum Beispiel wird ein für mich nach dem Lesen zahlreicher Jugendbücher bereits zum Klischee gewordenes Handlungsmuster leider genau erzählt wie so oft zuvor, was in mir leider ein gedachtes „Nein, nicht schon wieder!“ auslöste. Auch ist die Auflösung der mühsamen Geschichte um den Altaikrieger für mich als Leserin nicht Belohnung genug gewesen. Ich verstand nicht wirklich, warum der Sachverhalt auf derart ausschweifende Weise erzählt wurde, weil mich die Einschübe immer wieder aus dem Lesefluss gerissen haben. Manchmal schienen es mir auch zu viele „Zufälle“ zu sein, die beiden hatten einfach zu viel Glück, zu viel schien den geldlosen Jugendlichen einfach in die Hände zu fallen. Dennoch gab es auch einiges, was mir gut gefallen hat: Das Ende war rund und glaubwürdig und die Geheimnisse, die enthüllt wurden, waren überraschend und schockierend. Auch viele der angesprochenen Themen wie Schuldgefühle und Freundschaft fand ich anschaulich und tiefgründig behandelt. Einen Extrapunkt gibt es dafür, dass die Autorin bewusst Klischees bricht und mit den Erwartungen des Lesers spielt – das fand ich wirklich sehr gut gemacht! Liebesgeschichte Die Liebesgeschichte, die sich zwischen Nik und Aino entwickelt, ist glaubwürdig und hat mir gefallen - auch wenn es mir eher wie eine Freundschaft vorkam und beim Lesen nur selten Romantik aufkam. Mein Fazit Ein Buch mit einer tollen Idee und tiefgründigen Themen, doch die Umsetzung hat mich leider enttäuscht. Das lag vor allem am sehr umgangssprachlichen, mit bewussten Wiederholungen gespickten Schreibstil, an den Personen, mit denen ich einfach nicht warm werden konnte, und an der stellenweise fehlenden Spannung. Meine Empfehlung: Ein Buch für alle, die einen umgangssprachlichen, lockeren Schreibstil à la „Young World“ von Chris Weitz schätzen. Bewertung: Idee: 5 Sterne Ausführung: 2 Sterne Schreibstil: 1,5 Sterne Personen: 3 Sterne Spannung: 2 Sterne Liebesgeschichte: 3 Sterne Insgesamt: ❀❀ Diese Buch erhält von mir leider nur zwei Sterne, weil es mich trotz der guten Ansätze nicht überzeugen konnte.

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  • Leserunde zu "Zwei Tage, zwei Nächte und die Wahrheit über Seifenblasen" von Angela Mohr

    Zwei Tage, zwei Nächte und die Wahrheit über Seifenblasen

    Arena_Verlag

    *** Manchmal ist das Glück nur einen Kuss entfernt *** Im neuen Jugendroman von Angela Mohr geht es um zwei Jugendliche, die sich auf der Flucht befinden. Behutsam freunden sie sich an. Wovor sie weglaufen? In erster Linie vor sich selbst ... Ein Roman über Schuld und Vergebung - und über eine verrückte, große Liebe für LeserInnen zwischen 14 und ca. 110 Jahren. Gleichzeitig ein rasanter Roadtrip, vielschichtig und humorvoll, der nur darauf wartet, von euch verschlungen, diskutiert und rezensiert zu werden. Und darum geht's: Nik rennt vor seinen Schulden davon. Aino vor ihrer Schuld. Nik ist fasziniert von diesem Mädchen mit der zerbrechlichen Stimme – und fassungslos. Denn Aino will ins Kloster und schweigen, für immer. Gestrandet im Nirgendwo schließen die beiden einen Pakt: Aino verpfeift Nik nicht, der in Dauerschwierigkeiten steckt. Und Nik zeigt Aino, was sie auf dieser Welt verpasst. Für 48 Stunden steigen die beiden aus ihrem Leben aus. Aber wie beweist man jemandem, wie schön die Welt ist – mit einem Banküberfall, einem Besuch in einem Sexshop oder einer Nacht im Wald? Sicher ist nur: Das Leben hat für die beiden einen ganz anderen Plan.   Bitte bewerbt euch bis Donnerstag, den 21. Juli, für diese Runde mit der Antwort auf die Frage: Was bedeutet für euch Glück? Wir losen am Freitag, den 22. Juli, die 10 Gewinner eines Leserunden-Exemplars aus - und bitten um etwas Geduld, falls es Nachmittag wird, bis der Gewinnerpost erscheint. Angela Mohr wird die Leserunde begleiten. Liebe Grüße! Angela Mohr & Arena

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  • Zwei Tage, zwei Nächte und die Wahrheit über Seifenblasen

    Zwei Tage, zwei Nächte und die Wahrheit über Seifenblasen

    Sireadh

    15. August 2016 um 16:45

    Ich hatte das Glück, vor ein paar Wochen ein Frei-Leseexemplar des Jugendromans "Zwei Tage, Zwei Nächte und die Wahrheit über Seifenblasen" von Angela Mohr zugeschickt bekommen zu haben. Obwohl der Einstieg für mich ein bisschen schwierig war, hat sich der Roman als sehr nachdenklich und insgeheim als eine Liebeserklärung an das Leben herausgestellt.In dem Buch geht es um die beiden Jugendlichen Nik (Nikita) und Aino. Nik will eigentlich nur vor den Leuten, die hinter ihm her sind abhauen und nimmt deshalb den erstbesten Zug, den er bekommt - ohne Fahrschein. Kurz bevor er vom Schaffner erwischt werden kann, wird er von einem schwarzhaarigen Mädchen im blauen Polohemd mit rotem Rucksack gerettet. Aus Höflichkeit bleibt Nik bei ihr um sich so zu bedanken und erfährt dadurch, dass das Mädchen, Aino, stumm ist. Von ihrem Auftreten und ihrer Stummheit gepackt, will Nik sie erstmal nicht verlassen. Als dann auch noch der Zug ausfällt stranden die beiden in einem kleinen Dorf mitten in der Pampa. Nik versucht mehr über Aino herauszufinden und erfährt dadurch, dass Aino unterwegs in die Schweiz ist, um den Rest ihres Lebens in einem Schweigekloster zu verbringen. Geschockt schließt er mit ihr einen Pakt: Er bekommt 48 Stunden Zeit um dem Mädchen zu zeigen, wie lebenswert das Leben ist... Der Anfang des Romans war für mich insofern schwierig, dass ich erstmal mit dem Schreibstil im Buch warm werden musste. Es sind sehr kurze, abgehackte Sätze und der Sprachstil ist manchmal etwas merkwürdig, aber man gewöhnt sich daran. Außerdem gibt es im Buch zwei Sichtweisen: Die von Aino und die von Nik, wobei die von letzterem überwiegen. Bei beiden gibt es auch noch so etwas wie eine zweite Persönlichkeit. Bei Nik heißt diese Captain, er fungiert als sein Unterbewusstsein und gibt ihm in brenzligen Situationen Tipps oder kommentiert Niks Lage. Zu Beginn kann einem das etwas schizophren vorkommen, aber wie schon erwähnt: man gewöhnt sich dran. Bei Aino gibt es auch diese zweite Persönlichkeit, allerdings in einer anderen Form. Sie selbst erzählt sich immer wieder die Geschichte der Altaikriegerin, die sich aufmacht um einen bösen Dämon zu besiegen. Durch das Buch hindurch merkt man dann, dass diese Altaikriegerin Aino selbst repräsentiert, die gegen ihre Erlebnisse, Geheimnisse und Ängste ankämpfen will. Zum eigentlichen Schreibstil der Autorin muss man sagen, dass sie sehr tiefgründige und auch leicht philosophische Gedanken in das Buch eingebunden hat, die einen echt berühren. Mein Lieblingszitat aus dem Buch:"Ich bin alleine. Wir sind alleine, jeder für sich: kalte Meteoriten, die durch ein kaltes Universum taumeln. Wir suchen und suchen nach einem Sinn in dem Ganzen, aber die Wahrheit ist: Es gibt keinen Sinn." ∼ AinoDas Buch besteht aus vielen kleinen Erlebnissen, die Aino und Nik miteinander teilen und man kann eigentlich das Buch am Ende nur als eine Liebeserklärung an das Leben beschreiben. Das Buch richtet sich meiner Meinung zwar hauptsächlich an Jugendliche, aber kann auch von jeder anderen Person gelesen werden, die etwas gewillt ist sich mit dem Jugendjargon im Buch auseinanderzusetzen.Letzter Punkt: Das Cover. Finde ich eigentlich sehr gut gestaltet, weil es auf eine Szene im Buch hindeutet und die Freiheit und die Lebenslust der beiden am Ende des Buches verdeutlicht. Echt toll gemacht.Mein Fazit:• kleine Anfangsschwierigkeiten, sonst: gut - sehr gut zu lesen• tiefgründige und einen nachdenklich stimmende Gedanken im Buch• verschiedene Sichtweisen + zweite Persönlichkeiten• sehr gutes Cover⇓Sehr schöne Jugendliteratur, die einen zum Nachdenken bringt und sich ins Gedächtnis brennen wird

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  • Zwei Tage, zwei Nächte und die Wahrheit über Seifenblasen

    Zwei Tage, zwei Nächte und die Wahrheit über Seifenblasen

    MilenasBookWorld

    09. August 2016 um 16:25

    Klappentext:„Nik rennt vor seinen Schulden davon. Aino vor ihrer Schuld. Nik ist fasziniert von diesem Mädchen mit der zerbrechlichen Stimme – und fassungslos. Denn Aino will ins Kloster und schweigen, für immer. Gestrandet im Nirgendwo schließen die beiden einen Pakt: Aino verpfeift Nik nicht, der in Dauerschwierigkeiten steckt. Und Nik zeigt Aino, was sie auf dieser Welt verpasst. Für 48 Stunden steigen die beiden aus ihrem Leben aus. Aber wie beweist man jemandem, wie schön die Welt ist – mit einem Banküberfall, einem Besuch in einem Sexshop oder einer Nacht im Wald? Sicher ist nur: Das Leben hat für die beiden einen ganz anderen Plan.“Meine Meinung:Hier war es wieder der Titel, der mich auf das Buch aufmerksam gemacht hat. Anfangs konnte ich mir noch nicht so richtig vorstellen wie die Seifenblasen in die Geschichte passen aber zum Schluss hin wusste ich bescheid.Ich hatte am Anfang ein paar Schwierigkeiten mich in die Geschichte hineinzuversetzen aber als ich mich dann reingelesen habe hatte ich keine Probleme mehr.Mir hat sehr gefallen, dass die Geschichte sowohl aus Ainos als auch aus Niks Sicht erzählt wird. So weiß der Leser was jeweils der eine oder andere denkt und fühlt. Im Laufe der Geschichte habe ich sehr viele Fragen gehabt und war mir nicht sicher ob jede eine Antwort bekommt. Doch zum Schluss ist keine Frage offen geblieben. Ich fand Nik von Anfang an sehr sympathisch. Bei Aino hat es etwas länger gedauert, aber auch mit ihr konnte ich mich anfreunden. Nachdem der Pakt geschlossen wurde, hat das Abenteuer richtig angefangen. Aus zwei Fremden jungen Leuten wurden mit der Zeit Freunde. Es war besonders schön die Entwicklung von Aino und Nik zu lesen. Beide haben sich „ergänzt“. Nachdem sehr interessanten und lustigen Abenteuer von den beiden habe ich nicht mit diesem Ende gerechnet  :)Ich kann das Buch nur weiterempfehlen. Für mich war es anfangs etwas schwer mich mit dem Buch anzufreunden, aber mit der Zeit hat mir das Buch sehr gut gefallen.

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  • Ein tiefgründiges und berührendes Jugendbuch....

    Zwei Tage, zwei Nächte und die Wahrheit über Seifenblasen

    Ayda

    06. August 2016 um 19:24

    Ein tiefgründiges und berührendes Jugendbuch... Lesehighlight 2016 5 Rosen 🌹🌹🌹🌹🌹 "Also gut.Wenn Du mir beweist,dass ich IRGENDWAS auf dieser Welt verpasse.Irgendwas, das mir fehlen wird. Dann zeige ich dich nicht an. Und das mit dem Beten lasse ich auch..." (Auszug aus dem Buch;Aino S.73) Der schöne Titel und das sommerliche Cover haben meine Neugier geweckt und ich wurde nicht enttäuscht. In dieser besonderesn Geschichte lernen wir zwei Jugendliche kennen. Nik, der vor seinen Schulden wegläuft und von einem "Captain" begleitet wird und Aino, die sich entschieden zu schweigen, weil sie die Schuld der Vergangenheit nicht mehr tragen kann und in ein Schweigekloster möchte. Beide lernen sich in einem Zug kennen und natürlich kommt alles ganz anders und wer wissen was was Nik und Aino in den zwei Tagen und zwei Nächten erleben und was die Wahrheit über Seifenblasen ist,sollte das Buch lesen! Wir erleben die Geschichte in abwechselnden Perspektiven der beiden Protagonisten. Anfänglich war der Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig, da mir die Sätze so abgehackt vorkamen aber ich habe mich dann relativ schnell daran gewöhnt weil mich die Geschichte so gepackt hat. Ich war total in der Geschichte und die Ganze Idee zu dem Buch finde ich sehr interessant und außergewöhnlich. Nik und Aino sind besondere Jugendliche, die hier geschaffen wurden. Sie sind sehr emotional und haben eine gewisse Reife für Ihr Alter und auch die Art ihrer Gedanken haben mich immer wieder beeindruckt. Trotz spannender und durchaus humorvollen Szenen gibt es immer eine gewisse Melancholie die hier mitschwingt. Es ist nicht nur eine leichte Sommerlektüre,in der es um eine jugendliche Liebesgeschichte a la Roadtrip geht,sondern es ist viel tiefgründiger und ergreifender gewesen für mich. Es geht um Ängste und Sehnsüchte,Verantwortung und Verlust und dem Erwachsen werden. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und kann es wärmstens empfehlen:) Autorin: Angela Mohr, geboren in Stuttgart, hat sich die Welt wegen eines Sprachfehlers in ihrer Kindheit und Jugend von Anfang an schreibend erschlossen. Nach ihrem Theater- und Literaturstudium war sie in den verschiedensten Berufen tätig. Heute lebt sie im Rhein-Neckar-Kreis und arbeitet neben der Schriftstellerei am Aufbau einer Freien Schule mit. www.angela-mohr.de (Quelle:www.arena-verlag.de)

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  • Durchhalten wird belohnt . Ein Sehr besonderes Buch

    Zwei Tage, zwei Nächte und die Wahrheit über Seifenblasen

    bibliophilehermine

    04. August 2016 um 11:54

    Worum geht es?Nik und Aino sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Aber sie haben eine Gemeinsamkeit. Sie laufen davon. Der eine vor seinen Schulden, die andere vor ihrer Schuld. Das Schicksal bringt sie ans Ende der Welt. Na gut es ist nur ein Bahnhof mitten in der Pampa aber dort nimmt ihre gemeinsame Geschichte ihren Lauf. Aino will ins Kloster und für immer schweigen. Nik will ihr zeigen was sie verpasst und aus einem unfreiwilligem Anfang wird ein Roadtrip durch den Odenwald, der die beiden für immer verändern wird.Meine MeinungEins habe ich bei dem Buch gelernt. Durchhalten lohnt sich. Am Anfang hatte ich arge Schwierigkeiten. Das Buch ist aus zwei Sichten geschrieben Ainos und Niks. Während Nicks Kapitel vor Wörtern sprudelten waren Ainos Kapitel , wie sie selbst, sehr Wortkarg. Abgehackte kurze Sätze, die Ainos Denkweise, zwar wunderbar passend zum Charakter, wieder gaben aber leider auch teilweise sehr anstrengend zu lesen waren. Ich wurde jedesmal aus meinem Lesefluss raus gerissen.Grade mal Zwei Tage und Zwei Nächte in 310 Seiten zu packen ohne das sich die Geschichte überschlägt und zu schnelllebig wird ist wirklich nicht einfach. Aber Frau Mohr hat dies wirklich gut verpackt, so gut, dass es manchmal sogar etwas langatmig erschien.Zur Mitte hin hatte ich wirklich mit dem Gedanken gekämpft abzubrechen. Und Gott sei Dank habe ich es nicht getan. Denn Aino öffnete sich langsam und die Geschichte nahm fahrt auf, warf Fragen auf auf die ich eine Antwort brauchte. Und um so mehr Aino auftaute und angenehmer wurden auch ihre Kapitel. Ihre Denkweise ist manchmal etwas verquer , wie sie sich selbst Geschichten erzählt, aber das was mich am Anfang nervte wurde nun doch noch spannend.Und am Ende konnte ich das Buch mit einem lächeln schließen. Froh durchgehalten zu haben. Froh die beiden bis zum Ende hin begleitet zu haben. Froh diese beiden Charaktere ,die so unterschiedlich sind sich aber so ergänzen ,kennen gelernt zu haben.Das Buch wird nicht zu meinem Lieblingsbuch werden, aber ich denke es wird sich nachhaltig in mein Gedächtnis einbrennen. Das Buch hat auf seine Art seinen ganz eigenen Charme und ich denke, dass ist es auch was das Buch ausmacht. Es einzigartig.Trotzdem kann ich diesem Buch nur 3/5 Sterne geben, weil mich am Anfang der Schreibstil einfach nicht mitreißen konnte. 

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  • Perfekt in ihrer Unperfektheit, fernab von Klischees, berührend, authentisch & besonders hoch 10!

    Zwei Tage, zwei Nächte und die Wahrheit über Seifenblasen

    Tini_S

    02. August 2016 um 18:40

    Meine Meinung: Puh und wow und oh Gott, was war das für ein Buch! o.O Es hat mich am Ende sprachlos gemacht. Ich wusste nicht, wohin mit meinen Gefühlen und musste alles erstmal sacken lassen. Aber von vorn … Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive zweier Charaktere erzählt, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Nik, ein Junge, mit einer ordentlichen Prise krimineller Energie, hat mich sofort an seine Seite geholt. Ich war ab dem ersten Satz als unsichtbarer Zuschauer direkt neben ihm bzw. als heimlicher Gast direkt in seinem Kopf. Apropos Gast: Er kommuniziert immer wieder mit einem „Captain“, der in seinem Kopf sitzt, und es ist an den Lesern, sich zu überlegen, was es mit ihm auf sich hat. Es ist auf jeden Fall eine interessante und besondere Idee. Ebenfalls genial war, wie Nik uns Leser direkt angesprochen hat. Ich mag seine Umgangssprache und seine ganz eigene Sicht der Dinge. Ein Beispiel: Ich renne die Rolltreppe runter, rempele an Menschen vorbei, höre, wie jemand etwas hinter mir herruft. Ich kann keine Rücksicht nehmen. Jemand ist hinter mir her, Leute, denke ich, vielleicht will er mich umbringen, also einfach mal die Fresse halten. Menschen, die keine Ahnung haben, stehen einem ständig irgendwo im Weg rum. Und die meisten Menschen haben keine Ahnung. (Nik, S. 8) Das hat mich sofort in die Story reingezogen und mich verzaubert. Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass Nik ein ausgedachter Charakter ist, er ist durch und durch ECHT. Genau so wie Aino, die wir gleich darauf kennenlernen. Sie ist ein schweigsames, etwas merkwürdiges und in sich gekehrtes Mädchen. Warum, erfahren wir im Laufe der Geschichte. Ihre Kapitel sind zu Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, denn sie denkt sehr sprunghaft in kurzen, abgehackten Sätzen und rhetorischen Fragen, baut außerdem eine kryptische „Altaikrieger-Geschichte“ ein und auch noch jede Menge Fakten über Sprachen und Gesänge. Darauf muss man sich erstmal einlassen. Aber ich mochte das. Wie sage ich immer? Lieber besonders und schräg, als langweilig und Mainstream. Außerdem schürt dieses spezielle Art des Erzählens die Spannung und ich wollte unbedingt wissen, warum Aino so hartnäckig schweigt … Ich bin allein. Wir sind alle allein, jeder für sich: kalte Meteoriten, die durch ein kaltes Universum taumeln. Wir suchen und suchen und suchen nach einem Sinn in dem Ganzen, aber die Wahrheit ist: Es gibt keinen Sinn. (Aino, S. 209) Die Story ist ebenso speziell wie die Charaktere. Wer hier aufgrund des Covers ein fluffig-sommerliches Roadtrip-Romance-Jugendbuch erwartet, könnt eventuell enttäuscht werden. Und das meine ich absolut positiv, denn in der Geschichte steckt so viel mehr. Sie ist meilenweit davon entfernt, gewöhnlich zu sein! Ich hätte es bei der Autorin auch eigentlich wissen müssen. Schließlich schreibt Angela Mohr immer besondere Bücher zu besonderen Themen. Kein Mainstream weit und breit, nicht mal, wenn man das Fernrohr rausholt. :) Nik und Aino erleben also ihr ganz eigenes Roadtrip-Abenteuer mit allem drum und dran: Diebstahl, Besuch im Sexshop, Übernachtung im Wald und Motorrad-Spritztour inklusive. Dabei haben aber beide Charaktere ihr Päckchen zu tragen, das immer wieder angedeutet, aber erst sehr spät aufgelöst wird. Schlecht für uns Neugierige, aber gut für die Spannung! So wollte ich immer weiter lesen … Es gibt eigentlich keine großen Überraschungen und doch ist der Weg dorthin eine einzige große Überraschung. Man weiß nie, was als Nächstes passiert, und blättert deshalb rasend schnell durch die Seiten! Angela Mohrs Schreibstil hat dabei eine ganz eigene Melodie, bei der kein Wort fehl am Platz ist. Ich habe ja auch schon gesagt, dass er besonders ist. Genau wie das ganze Buch. Aber Moment, besonders reicht hier gar nicht aus. Besonders hoch 10, hoch 20! Vor allem das Ende hat mich (wie passend) sprachlos gemacht. Ich war danach echt fertig, weil die Worte mich beeindruckt und sich in meine Gehirnwindungen gebrannt haben. Dabei fordert das Buch einiges vom Leser – traut ihm aber auch einiges zu. Ihr solltet am besten euren Kopf ausschalten und auf euer Herz hören. Es passiert mir wirklich selten, dass mir so ein tief empfundenes Buch unterkommt, das mein Herz zum Rasen bringt, mich nachdenklich macht und zu Tränen rührt. Ich habe das Gefühl, dass die Geschichte GENAU SO niedergeschrieben werden musste. Und das finde ich von der Autorin absolut mutig, denn so gefällt die spezielle Geschichte nicht jedem Leser und man muss sich darauf einlassen. Abschließend bleibt mir nur zu sagen, dass Angela Mohr hoffentlich nie aufhören wird, zu schreiben, denn DAS ist Literatur und genau aus diesem Grund lese ich – um solche Geschichten zu entdecken! <3 Irgendwann fange ich an zu lachen und bekomme kaum mehr Luft, weil der Rucksack schwer an meinen Schultern zieht. Und Aino lacht mit, ich höre ein Glucksen von ihr, und auch wenn sie nicht lauthals schreit, so lacht sie doch wenigstens, und das ist das schönste Geräusch, das ich jemals gehört habe, das schönste, das es wahrscheinlich gibt in dieser monströs lauten Welt. Und auch wenn ich mir wünschen würde, dass sie schreit, dass sie singt und laut lacht und nicht nur gluckst, höre ich nicht auf zu rennen, ihre Hand in meiner, wo sie so genau hinpasst, als hätte sie schon immer dorthin gehört. (Nik, S. 137f.) Fazit: Diese Geschichte ist perfekt in ihrer Unperfektheit und fernab von Klischees. Berührend, ehrlich mit Ecken und Kanten. Ein mutiges Jugendbuch in jeder Hinsicht: Schreibstil, Charaktere und Handlung sind etwas ganz Besonderes und haben mich nachhaltig beeindruckt. Ich war am Ende wie die Protagonistin erstmal sprachlos. Unbedingt lesen, wenn ihr Jugendbücher mögt, die besonders sind – besonders hoch 10! Oder, um es mit Ainos Worten zu sagen: Worte sind Waffen. Sie können verletzen. Verführen. Verändern. Trilliarden von Worten in meinem Kopf. Ich bin sprachlos. Kann man auch schreiblos sein? Ich denke so viel. Ich will nicht denken. Nur fühlen.

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  • Nach Anfangsschwierigkeiten sehr lesenswert!

    Zwei Tage, zwei Nächte und die Wahrheit über Seifenblasen

    _juuules

    02. August 2016 um 16:52

    Nik und Aino lernen sich zufällig auf einer Zugfahrt kennen. Nik ist auf der Flucht und in dieser Not springt er in den nächstbesten Zug. Jedoch hat er keine Fahrkarte. Aino, die ein paar Meter von ihm entfernt sitzt, scheint das zu bemerken und zeigt den Kontrolleuren an, dass sie zusammen mit Nik unterwegs ist, obwohl sich die beiden ja eigentlich gar nicht kennen. Da Nik von dieser Geste überrascht ist, setzt er sich kurzerhand neben Aino und versucht ein Gespräch anzufangen, merkt jedoch bald, dass er wie gegen eine Wand redet, denn Aino antwortet nicht. Stattdessen holt sie einen Notizblock und Stift heraus, um ihre Antworten aufzuschreiben. So erfährt Nik auch von Ainos Plan, in ein Schweigekloster zu gehen, da sie angeblich eine schwere Last trage, von der sie sich befreien möchte. Aino selbst spricht immer wieder von Schuld. So nimmt als die Geschichte seinen Lauf und Nik und Aino schließen den Pakt, dass Nik 48 Stunden Zeit hat, Aino zu beweisen, dass sie einiges verpassen würde, wenn sie in ein Kloster ginge.  Die Story an sich ist eher außergewöhnlich: Ein schweigendes Mädchen, das Nonne werden will, um sich von ihrer Schuld frei zu machen, und ein Junge, der vor seinem Bruder, seiner Kindheit und einer Menge Konsequenzen flieht, treffen aufeinander. Tatsächlich eine Idee, die man so noch nicht gelesen hat. Im Laufe des Buches erfährt man, dass Aino unter anderem deshalb lieber schweigt und Dinge aufschreibt als sie auszusprechen, da sie seit ihrem 4. Lebensjahr stottert. Auch das ist für den Leser plausibel. Jedoch hat mich zu Anfang des Buches der Schreibstil sehr irritiert und es hat mehrere Kapitel gebraucht, bis ich mich daran gewöhnt habe. Denn die (teils auch sehr kurzen) Kapitel, die immer abwechselnd aus Ainos und Niks Sicht erzählt werden, zeichnen sich durch  sehr kurze und abgehackte Sätze aus. Das klingt zwar eigentlich eher einfach zu lesen, war für mich allerdings genau das Gegenteil: Anstrengend. Allerdings gewöhnt man sich, wie gesagt, nach einiger Zeit an diesen Stil. Objektiv betrachtet passt er auch zu den Charakteren des Buches. Innerhalb der 48 Stunden, die diese Geschichte (bis auf die letzten Abschnitte) umfasst, kommen sich Aino und Nik immer näher und erleben viele Dinge miteinander. Das gegenseitige Interesse am anderen entwickelt sich langsam und zaghaft und passt gut in die Story hinein. Die Geschichte hatte nur ab und an noch ein paar Stellen, die zumindest nicht meinen Geschmack trafen. So führte Nik Aino beispielsweise in einen Sexshop, um sich dort alle Arten von Sexspielzeug anzuschauen, verstrickte sie in einen Diebstahl in einem Lebensmittelladen, animierte sie, bei einem Überfall auf eine Tankstelle zu helfen... Alles Situationen, bei denen ich mir nicht sicher war, ob da für Aino nicht längst der Punkt erreicht gewesen wäre, abzuhauen. Denn was mag man wohl denken, wenn ein wildfremder Junge dich in einen Sexshop schleift oder dich in einen Diebstahl verwickelt? Zu diesem Zeitpunkt habe ich tatsächlich schon überlegt, ob ich dem Buch später nur zwei Sterne geben kann, jedoch hat es sich gelohnt, die Geschichte bis zum Ende zu lesen. Denn der Leser erfährt bis kurz vor Ende nicht, welche Schuld Aino so bedrückt und wovor Nik eigentlich flieht. Und ich muss sagen, dass es zum "Finale" hin doch sehr spannend wird und mich das Buch doch noch fesseln konnte. Als Leser möchte man dann einfach endlich die Auflösung der ganzen Geschichte erfahren und kann es kaum erwarten, wie das Ende aussieht. Und das Ende sah tatsächlich anders aus, als ich es erwartet hätte. Einen einzigen Punkt gibt es, bei dem ich mir nicht sicher bin, ob ich ihn positiv oder negativ bewerte: Ainos Kapitel beinhalten immer auch eine Off-Story, die von einem sogenannten "Altaikrieger" handelt, welcher sich einem Dämonen gegenüber behaupten muss. Auch das war zu Anfang sehr gewöhnungsbedürftig und irritierend, mit Fortschreiten der Geschichte merkte man jedoch, dass es sich hierbei um ein Gleichnis handelte, um Ainos innere Kämpfe mit ihrer Stimme/Sprache und/oder Schuld darzustellen. In der Hinsicht ist es also vermutlich gut gelungen. Insgesamt bekommt Angela Mohrs "Zwei Tage, zwei Nächte und die Wahrheit über Seifenblasen" 3/5 Sternen, da ich am Anfang doch ziemliche Schwierigkeiten hatte, in die Geschichte reinzukommen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass das ein Buch ist, welches beim zweiten oder dritten Lesen besser wird.

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  • Rezension zu "Zwei Tage, zwei Nächte - und die Wahrheit über Seifenblasen"

    Zwei Tage, zwei Nächte und die Wahrheit über Seifenblasen

    Tintenklex

    02. August 2016 um 14:18

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich anfangs ein paar Schwierigkeiten hatte, hinein zu finden. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht der beiden Hauptpersonen geschildert. Aino will in ein Schweigekloster gehen, um dort für eine Schuld zu büßen, die dem Leser fast bis zum Schluss Rätsel aufgibt. Nik läuft ebenfalls vor seiner Vergangenheit davon - und vor seinem Bruder, doch auch hier erfährt man erst zum Schluss was eigentlich vorgefallen ist. Der Schreibstil ist etwas ungewöhnlich, aber auf eine interessante Art, die einen irgendwie in seinen Bann schlägt. Dabei ist der Unterschied zwischen Ainos und Niks Kapiteln ebenso krass wie zwischen den Charakteren selbst.  Aino spricht oft in Bildern (gar Rätseln), während Nik die Dinge gern auf den Punkt bringt. Die Abwechslung hat mir hier wirklich gut gefallen. Während der Geschichte nähern sich die beiden Protagonisten zwar an, doch es dauert sehr lange, bis man wirklich dahinter kommt, was sich hinter ihren jeweiligen Fluchten verbirgt. Da war es manchmal schon etwas frustrierend, wenn man wieder und wieder hingehalten wurde, wenn man gerade dachte, das Rätsel jetzt aufdecken zu können. Andererseits erhält das natürlich auch die Spannung. Ein paar Ungereimtheiten haben sich (für mein Empfinden) in das Buch geschlichen, aber grundsätzlich kann ich es jedem empfehlen, der auf der Suche nach einem Jugendroman ist, der eigentlich gar keiner ist. Die Figuren sind tiefsinniger und die ganze Geschichte regt zum Nachdenken an. Ein sehr gelungenes Werk.

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  • Jugendbuch- Challenge bei LovelyBooks 2016

    Buchraettin

    Lest ihr gerne Jugendbücher? Habt ihr Lust, dies gemeinsam mit anderen begeisterten Jugendbuchliebhabern zu tun und neue Bücher kennen zu lernen? Dann macht gleich bei unserer Jugendbuch-Challenge 2016 mit. Diese Challenge soll vor allem viel Spaß machen und zum Entdecken neuer Bücher einladen. Anmeldungen sind natürlich jederzeit möglich!Hier geht es zu Challenge 2017https://www.lovelybooks.de/thema/Jugendbuchchallenge-2017-1358395874/ Hier sind die Regeln: Es sollen jeweils 2 Bücher aus den unten folgenden Kategorien gelesen werden - Natürlich könnt ihr auch mehr lesen! Die Challenge läuft vom 1.1. bis 31.12.2016. Es zählen all jene Rezensionen, die ab dem 1.1.2016 geschrieben worden sind. (hier bei LB) Da dies eine Challenge ist, soll sie selbstverständlich eine kleine oder auch größere ;-) Herausforderung sein und dazu anregen, vielleicht auch Bücher aus einem Genre zu lesen, das ihr so sonst eher nicht gelesen und dann auch nicht entdeckt hättet. Es sollte zu jedem Buch eine Rezension geschrieben werden, eine Kurzmeinung reicht leider nicht aus. Die Rezension sollte die hier bei Lovely Books sein, die hier verlinkt wird, alle anderen zählen hier nicht. Für die Jugendbuch-Challenge zählen alle Bücher, die für ein Lesealter ab ca. 13 Jahren bis ca. 18 Jahren empfohlen sind. Das Alter der Hauptfiguren im Buch sollte in diesem Rahmen liegen. Das hier ist ein Beispiel für einen Sammelbeitrag: Jeweils 2 Bücher pro Unterpunkt - insgesamt 12 Bücher sollen gelesen werden. Fantasy, Science Fiction, Dystopie (Erscheinungsdatum 2016) Gesellschaftsliteratur, aktuelle Jugendthemen, historische Jugendbücher (Erscheinungsdatum 2016) Liebesromane, Romantic Fantasy (Erscheinungsdatum 2016) Krimis und Thriller aus dem Jugendbuchbereich (Erscheinungsdatum 2016) Alte Schätze, Jugendbuchreihen, Sachbuch, Hörbuch und 2 dürfen frei ausgewählt werden! ( auch in Bezug auf das Erscheinungsdatum, gilt auch für Punkt 5 und hier dürfen auch englische Bücher einsortiert werden)   Jeder Teilnehmer erstellt einen Sammelbeitrag, um dort seine Rezensionen übersichtlich zu sammeln und zu aktualisieren. Verlinkt in diesem Sammelbeitrag außerdem ein Regal mit dem Namen "Jugendbuchchallenge 2016", das ihr in der Bibliothek in eurem Profil erstellt. Bitte schickt mir den Link des Sammelbeitrages per persönlicher Nachricht. Dann verlinke ich diesen mit eurem Namen in der Teilnehmerliste. Die aktuellen Verlosungen, Leserunden usw. verlinke ich nachfolgenden Beitrag. ( Es gibt keine Garantie für Vollständigkeit, ich mache das hier alles in meiner Freizeit:) Thema Halloween Halloween in der Kinder und Jugendliteraturgruppe Thema Lesemuffel Tipps für Lesemuffel in der Kinder und Jugendliteraturgruppe Kleiner Anreiz um die Challenge zu schaffen. Das LB Team wird ein Buchpaket stellen, das wird dann verlost Anfang nächstes Jahr unter allen, die die Challenge geschafft haben:) Liste für Neuerscheinungen im Jugendbuchbereich 2016    Challenge Beendet Mira20 MiraxD danielamariaursula Marbuerle Mrs_Nancy_Ogg Connychaos lenicool11 Floh Seelensplitter cytelniczka73 Enys Books annlu ank3006 Lotta22, Icelegs Teilnehmer 62.61.60.59. EnysBooks challenge beendet58. JamieRose57. anjazwerg56. icelegs Challenge beendet55. Peachl54. Lea-Krambeck53. Mira12352. czarnybalerinja51. ShellyBooklove50. Lotta22 Challenge beendet49. saskiaundso48. yunasmoondragon747. BeaSurbeck46. freakygirli45. Mira20  Challenge beendet44. Buchgeborene43. Curin42. ChubbChubb41. Getready40. Gwendolina39. annlu Challenge beendet38. Danni8937. Kuhni7736. ch3yenne35. Paulamybooksandme abgemeldet 22.134. Solara30033. Schluesselblume32. Kylie131.littleowl 30. MiraxD  Challenge beendet 29. DieBerta 28. danielamariaursula   Challenge beendet 27. Mabuerle Challenge beendet 26. Delphyna 25. Mrs_Nanny_Ogg Challenge Beendet 24. Connychaos   Challenge beendet 23. christaria 22. ban-aislingeach 21. marinasworld 20. lenicool11 Challenge beendet 19.Bambi-Nini 18.JuliB abgemeldet 17.Cithiel 16.Buchgespenst15.cytelniczka73  Challenge beendet 14.Bookfantasyxy 13.Vielleser18 12.xxslxa 11.buchfeemelanie 10.Claddy 9.Foreverbooks02 8.Floh Challenge beendet 7.Lesezirkel 6.Alchemilla 5.Seelensplitter Challenge beendet 4.Xallaye 3.anke3006 challenge beendet  2.Katja78 1.Buchraettin

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    • 1098
  • Geheimnisvoll, ein wenig anspruchsvoll, nachdenklich machendes Jugendbuch mit besonderen Charakteren

    Zwei Tage, zwei Nächte und die Wahrheit über Seifenblasen

    Buchraettin

    31. July 2016 um 12:27

    Aino schweigt, sie will in ein Kloster, für immer Schweigen. Aber warum? Nik rennt davon. Aber vor wem, warum? Was hat er getan in seiner Vergangenheit? In einem Zug begegnen sich die beiden. Welche Geheimnisse oder auch Abgründe verbergen die beiden in ihrer Vergangenheit? Die Geschichte wird abwechselnd  aus der Sicht der zwei Protagonisten erzählt.   Bei Niks Sichtweise hat mir besonders gefallen, dass er immer wieder den direkten Kontakt zum Leser sucht, er spricht den Leser immer wieder an und nimmt einen so mit mitten rein in die Geschichte. Bei Aino war es eher so, dass sie viel über sich selbst berichtet, ihre Traumwelt über diesen Krieger, eine Art inneren Monolog führt, aber dennoch erfährt der Leser nur Andeutungen für einen Grund zum Schweigen. Es ist kein leichtes Jugendbuch sondern es besitzt, wie ich finde eine Tiefe, die auch durch die Erzählweise deutlich wird. Anfangs brauchte ich ein wenig um in die Geschichte einzutauchen, mit den Personen warm zu werden, mich einzufühlen. Sie scheinen beide eine Art Begleiter zu haben. Nik erzählt von seinem Captain, der ihm Anweisungen gibt. Aino erzählt immer wieder Geschichten von diesem Krieger. Das macht die Erzählung ein wenig besonders. Das Verhalten der beiden während ihrer Zeit des ich nenne es mal, zusammen Reisens, empfand ich ein wenig grenzwertig, weil sie schon Grenzen überschreiten. Für mich bleiben Fragen offen, nach dem Lesen der Geschichte. Fragen, die nicht geklärt wurden und die mich als Leser auch nach dem Zuklappen des Buches noch beschäftigen. Ein Buch, das nachhallt, den Leser ein wenig nachdenklich zurück lässt. Die Geschichte hatte etwas Geheimnisvolles, melancholisches, sie fesselt beim Lesen, da auch die Figuren immer wieder Fragen aufwerfen und den Leser mit ihren Geheimnissen am Lesen halten. Ich finde, das Buch ist ein tolles Geschenk für Jugendliche, die gern mal ein wenig geheimnissvolle, etwas andere Geschichten lesen mit ein wenig anderen Charakteren, ein wenig Tiefe. Dazu würde ich ein paar Seifenblasen packen, denn die mögen nicht nur Kinder. Geheimnisvoll, ein wenig anspruchsvoll, nachdenklich machendes Jugendbuch mit besonderen Charakteren und einem ganz eigenen Stil. Vollste Leseempfehlung.

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