Angela S. Choi Hello Kitty muss sterben

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Inhaltsangabe zu „Hello Kitty muss sterben“ von Angela S. Choi

Rasant und sexy – eine Frau sieht rot! Fiona Yu ist eine hochintelligente junge Frau. Eine unterforderte Spitzenjuristin. Aber Fiona ist auch ein bisschen verwirrt. Vor allem, was ihr Frausein angeht. Denn sie kommt aus einem freundlichen, aber sehr traditionellen chinesischen Elternhaus. Und sie lebt in San Francisco, einer freundlichen, aber sehr freiheitssüchtigen Stadt. Fiona will nicht länger die »Hello-Kitty-Rolle« spielen, die ihre Eltern von ihr erwarten: stumm sein, keine Emotionen zeigen, einen chinesischen Mann heiraten. Doch erst als sie einen alten Schulfreund wiedertrifft, der sich vom Außenseiter zum eleganten Serienkiller gemausert hat, nimmt ihr Leben richtig Fahrt auf.

Achtung! Schwarzer Humor ;) Leichte Lektüre für zwischendurch! & für jeden Hello Kitty Fan eine tolle Abwechslung zum ewigen Niedlich dasein

— DremCatcher
DremCatcher

Bitterböse, aber gut

— Bianca26
Bianca26

Spritzig, lustig und skurril - Daumen hoch

— YviMoy
YviMoy

Schräges Buch, aber mit einem gewissen Charme.

— Bine2209
Bine2209

GEILON!

— PrincessCrissa
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  • HELLO KITTY MUSS STERBEN

    Hello Kitty muss sterben
    DremCatcher

    DremCatcher

    04. March 2015 um 09:21

    HELLO KITTY MUSS STERBEN Titel: HELLO KITTY MUSS STERBEN Genre: Roman Preis: 8,99 Taschenbuch | ebook 7,99 Format: Taschenbuch & ebook AutorIn: Angela S. Choi Verlag: btb Verlag Seiten: 288 Klapptext: Fiona Yu ist eine hochintelligente junge Frau. Eine unterforderte Spitzenjuristin. Aber Fiona ist auch ein bisschen verwirrt. Vor allem, was ihr Frausein angeht. Denn sie kommt aus einem freundlichen, aber sehr traditionellen chinesischen Elternhaus. Und sie lebt in San Francisco, einer freundlichen, aber sehr freiheitssüchtigen Stadt. Fiona will nicht länger die »Hello-Kitty-Rolle« spielen, die ihre Eltern von ihr erwarten: stumm sein, keine Emotionen zeigen, einen chinesischen Mann heiraten. Doch erst als sie einen alten Schulfreund wiedertrifft, der sich vom Außenseiter zum eleganten Serienkiller gemausert hat, nimmt ihr Leben richtig Fahrt auf. Das sag ich dazu: Ich bin ehrlich, ich habe das Buch bestimmt nicht wegen dem Klapptext in der Hand genommen, nein. Das Pinke Cover schrie förmlich das ich es in der Hand nehmen musste. Immerhin hatte ich es aus einen Kasten M-Exemplare gefischt, da musst es auffallen. Dazu kam der preis für nur 3,99 dachte ich mir, würde es nicht wehtun, wen das Buch nicht so Dolle ausfiel. Schlussendlich kaufte ich es, (der entscheidende Grund war, das Hello Kitty drauf stand. Da ich total vernarrt in die Kleine Katze war, konnte das Buch doch nur gut sein oder?) Schon in den ersten Seiten war mir klar, ja das buch ist gut, es ist sogar SEHR GUT! Voller schwarzen Humor und erfrischenden Dialogen reißt es einen aus den Alltags Trott raus. In den kleinen Vogel hatte ich mich sofort verliebt, auch wen er gerne mal seine Scheiße in Fionas Mund steckte um sie zu Ärgern, war das doch irgendwie Witzig. Auch ihre Art zu ihren Vater Ja & F*tze zu sagen war einfach anders erfrischend (Zitat "Hai Dad") Ihre Schnelle Entwicklung von Mauerblümchen zur Mörderin war recht gut beschrieben und hinterließ keine Lücken. Das sie sich gegen die ewigen Dates mit Chinesischen Männer wehrt und schließlich 365 Tage ohne Date verweilen darf, ist kein Wunder bei ihrem Männlichen Freund und Serienkiller. Fazit: Wer Hello Kitty Fan ist oder eben auch nicht, sollte zu diesen Buch greifen, es ist erfrischend. Voller Schwarzer Humor und abseits der Typischen Rosa Roten Mädchen Welt die wir kennen. Es ist eine Art befreiungsruf für die Frauen die nicht nur nett Lächeln und stumm sind. Nein wir haben krallen und diese können wir zeigen, Fiona lebt uns dies vor! 5 Verdiente Sterne!

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  • Tödlich witzig

    Hello Kitty muss sterben
    awogfli

    awogfli

    Die einzige Frage bei dieser Geschichte war: Kann, und darf mir nach Dumb House ein leichter Roman mit schwarzem Humor über ein witziges Psychopathenpärchen, das mordend durch die Gegend läuft, überhaupt gefallen? Ob es das darf kann ich nicht beurteilen, aber es hat mir gefallen :D. Die Unterhaltung ist zwar leicht, aber genau das bezweckt ja dieses Werk. Die kuriosen Figuren strotzen nur so von guten Einfällen der Autorin. Sean hat sich als Psychopath von Kindheitstagen an eine äußerst erfolgreiche Existenz als Hymenrekonstrukteur aufgebaut. Fiona hadert mit dem Spagat zwischen der traditionellen Chinesischen Kultur ihrer Eltern und dem Leben als modernes Amerikanisches Mädchen. Sie kann zwar Nein sagen, aber da ihr nie jemand zuhört, muss sie sich irgendwann abgrenzen und tut dies mit Mord (was übrigens bei weiblichen Massenmördern das übliche Täterprofil ist). Beide treffen sich nach ihrer Schulzeit wieder und ergeben ein kongeniales Duo, das sich zuerst nur von der Vergangenheit und den Fesseln der Kultur emanzipiert. Nach und nach tritt aber die Lust am Töten in den Vordergrund und endet in einem für Psychos ganz logischen Finale. Fazit: Der Humor ist wirklich bitterböse und grenzwertig, also nichts für jedermann.

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    • 5
    awogfli

    awogfli

    16. February 2015 um 09:00
  • Hello Kitty hätte lieber nicht sterben sollen..

    Hello Kitty muss sterben
    buecherkaetzchen

    buecherkaetzchen

    15. February 2014 um 18:40

    Dieses Buch fällt schon durch seine Sprache auf, aber dass es dann doch noch so krass wird, hätte ich nicht gedacht. Schon nach den ersten vier Kapiteln kam mir das Buch komisch vor. Trotzdem gut für zwischendurch. :)

  • Leider ziemlich enttäuschend

    Hello Kitty muss sterben
    MoonlightBN

    MoonlightBN

    Ich habe mich bei diesem Buch absolut vom Cover und dem Titel zum Kauf verleiten lassen. Das ist auch schon eine Weile her. Damals habe ich das Buch sofort angefangen, aber schon nach der ersten Seite keine Lust gehabt. Jetzt habe ich es durchgelesen und es war leider ziemlich anstrengend. 1) Die Protagonistin, Fiona, und ihr Freund Sean sind die einzigen Menschen, die andere Menschen verbal verstehen können. Ihrem Vater kann sie drei Seiten lang erzählen, dass sie einen bestimmten Mann nicht geküsst hat, und der Vater versteht es irgendwie nicht. Und leider sind alle Menschen so total dumm (?), die mit der lieben Fiona zu tun haben. 2) Es sind potenziell gute Witze vorhanden, würde sich Fiona nicht drei Sätze später alle Menschen tot vorstellen oder extrem großkotzig antworten. Mal im Ernst, diese Frau ist so verbittert... das ist nicht normal. 3) Sie liebt Serienkiller - okay, dann ist sie eben ein wenig psychisch gestört. Sie ist allerdings so dermaßen krank, dass ich null Sympathie für diese Frau entwickeln konnte (zu allem Überfluss zieht sie auch noch über Stolz und Vorurteil her - Hexe!). Ihr Bild von Alles und Jedem ist so verdammt ekelhaft und unnormal, dass ich sie am liebsten auch umgebracht hätte. 4) "Hello Kitty muss sterben" - okay... aber muss Hello Kitty sämtliche Asiatinnen darstellen und alle 5 Minuten so absolut in den Dreck gezogen werden. Als wenn sie die einzige Asiatin ist, die "ausbrechen" möchte. Und dann tut sie es nicht... trägt Schuhe von Prada und Anzüge von Armani, lebt bei ihren Eltern und ist nicht glücklich, dass ihr Vater sie verkuppeln will. Ähm, ausziehen? Geld wäre da... Sie redet vom freien Amerika und wie anders sie doch ist... schafft es aber nicht mit fast 30 aus dem Haus ihrer Eltern auszuziehen? Wow! Außerdem kommt es mir so vor, als ob die Autorin nicht sehr einfallsreich ist. Selbst Asiatin, die als Anwältin in San Francisco lebte - wie Fiona. Vielleicht kann sie sich ja deshalb besser mit ihr identifizieren? Ich konnte es auf jeden Fall überhaupt nicht. Leider war dieses Buch mehr Schlecht als Recht und ich kann es leider nicht weiter empfehlen.

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    • 2
    PrincessCrissa

    PrincessCrissa

    11. January 2014 um 23:08
  • GESCHLOSSEN/BEENDET! Wanderbuch: "Hello Kitty muss sterben" von Angela S. Choi

    Hello Kitty muss sterben
    MaryLouise

    MaryLouise

    Eine junge Chinesin in San Francisco: Den Traditionalismus ihrer Eltern im Kreuz und die Herausforderung totaler Freiheit vor sich, trifft Fiona Yu einen alten Schulfreund wieder, der sich vom Außenseiter zum eleganten Serienkiller gemausert hat. Gemeinsam erleben sie eine rasante Zeit jenseits aller gängigen Klischees von Leidenschaft und Sex. Dass eine gehörige Zahl von Menschen für diese Vision mit dem Leben bezahlt, ist es ihnen wert. Ich würde eine Liste erst einmal für 5 Leute haben wollen. Je nachdem, wie der Anklang ist, kommen mehr Plätze dazu. Maximal, aber 14. Hier nun ein paar allgemeine Regeln: - jeder hat zwei Wochen Zeit, es zu lesen - falls es doch länger dauern sollte, bitte hier bescheid geben die Adresse von dem, der das Buch nach euch bekommt, erfragt ihr bitte selbständig, sodass das hier  flüssig durchläuft und keine unnötigen Pausen entstehen - falls das Buch verloren geht, teilen sich Absender und Empfänger die Kosten für ein neues Exemplar - falls einer - aus welchen Gründen auch immer - nicht mehr teilnehmen will, sagt er bitte rechtzeitig  bescheid, damit ich ihn von der Liste nehmen kann - jeder sagt bitte bescheid, wenn er das Buch erhalten hat und wenn er es wieder weiterschickt,  sodass wir hier immer wissen, wo es sich gerade befindet ( am liebsten würde ich gerne wissen, an welchem Tag das buch angekommen ist - ich kann es nicht ganz so leiden, wenn ich nicht weiß an welchem Tag sich meine Sachen wo aufhalten...) - Ich möchte euch bitten das Buch vorsichtig zu lesen. Ich hasse nichts mehr als Leserillen im  Buchrücken..^^ - es wird hier im Thema gerne um hitzige Diskussionen gebeten! :D - ich bitte alle, oben auf Follow zu klicken, so kann euch keine Neuigkeit entgehen und es ist einfacher dem ganzen schicken usw. zu folgen... :D EDIT: Ich bitte wirklich jeden in Zukunft bescheid zu geben, wenn das Buch da ist oder abgeschickt ist!!! Hier die Liste derer, die mitlesen wollen: von der ersten abgeschickt am 10.07. Sophie333                                     (angekommen 14.08. - 17.08. abgeschickt) lexxi2k                                             (angekommen 03.09. - irgendwann abgeschickt...)  Lizzy1984w                                    (angekommen 06.10. -  19.10. abgeschickt) Pandakind                                     (angekommen 22.10. -  29.10. abgeschickt) flaschengeist1962                       (angekommen 15.11. -  26.11. abgeschickt) Lesefee_booklover                      (angekommen 02.12. - 05.12. abgeschickt) xoxoJade                                         (angekommen 12.12. - ????????) ina-kzeptabel                                 (angekommen - abgeschickt) Morgoth666                                   (angekommen - ) MiraSun  kolokele chatty68 Steinflut Warteliste:  ? Wenn es irgendwelche Probleme gibt, dann schickt mir eine Email an: schmoeker-welt@gmx.de Ich weiß nicht, ob ich genug Zeit habe, hier immer reinzuschauen. ;D

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    • 185
  • Gut für zwischendurch..

    Hello Kitty muss sterben
    Rebel_Heart

    Rebel_Heart

    03. August 2013 um 20:26

    Ich muss ehrlich gestehen, dieses Buch war ein reiner Titelkauf. Der Titel hat mich förmlich angesprungen und bei einer der letzten Rebuy - Bestellungen ist es wie von selbst in meinen Warenkorb gehüpft. Fiona Yu ist Chinesin. Sie ist in ihrem Job als Spitzenjuristin oft genug unterfordert und sehnt sich nach etwas mehr Abenteuer. Fiona wurde sehr traditionell erzogen, ihre Eltern haben ihr förmlich eingetrichtet, wie sie zu sein hat. Ihr Vater versucht zudem sie mit allen möglichen Männern - natürlich chinesischen - zu verkuppeln, was Fiona so gar nicht in den Kram passt. Um die chinesische, hochheilige Familienehre zu zerstören, beschließt sie kurzerhand ihr Jungfernhäutchen zu zerstören, denn welcher chinesische Mann will - laut ihren Eltern - schon eine Frau, die genau das nicht mehr besitzt.  Zu ihrer eigenen Überraschung glaubt sie jedoch, nicht mal ein Jungfernhäutchen zu besitzen, was sie sich hätte zerstören können, also bleibt nur eine für sie denkbare Lösung: Es muss ein neues her, was zerstört werden kann.  Bei der Durchführung für dieses "teure" Vergnügen trifft sie auf ihren alten Schulfreund Sean und zusammen rebellieren die beiden noch ein wenig mehr gegen die chiniesische Etikette. Das Buch ist - wie ich ehrlich gestehen muss - ein wenig seltsam. Ich habe zwar etliche Schmunzeln gehabt und der Schreibstil ist auch durchaus flüssig, aber ich glaube, ich habe von dem Buch etwas anderes erwartet, als das es das letztendlich war. Fiona war mir manchmal ein wenig zu... ach gott, ich weiss gar nicht, wie ich sie am besten beschreiben soll. Manchmal hätte ich ihr am liebsten rechts und links eine geknallt, aber auf der anderen Seite konnte ich sie auch wieder verstehen. Der Wunsch aus ihrem traditionellen Elternhaus ausbrechen will, dass sie ihr eigenes Leben leben will, wie sie es sich vorstellt.. auch wenn ich persönlich dabei nicht uunbedingt ausschließlich und sprichwörtlich über Leichen gegangen wäre. 3 von 5 Sonnenblumen für dieses Buch, was sich für zwischendurch eignet, ebenso für den einen oder anderen Schmunzler, wenn man ihn gerade braucht. 

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  • Rezension zu "Hello Kitty muss sterben" von Angela S. Choi

    Hello Kitty muss sterben
    melanie_reichert

    melanie_reichert

    22. February 2013 um 16:18

    Als bekennender Hello Kitty Fan musste ich dieses Buch früher oder später lesen. Die Richtung, in die die Geschichte dann ging, war irgendwie überraschend. Generell weiß ich nicht so recht, was ich von dem Buch halten soll. Schon der erste Satz ist schräg: “Es fing alles mit meinem fehlenden Jungfernhäutchen an.” Eine Moral ist während der ganzen Geschichte auch nicht vorhanden, denn Personen, die im Weg stehen, werden durch komische “Unfälle” aus dem Weg geräumt, ohne darüber nachzudenken. Da kommt die Ich-Erzählweise der Protagonistin gerade recht, weil man sonst überhaupt nicht mehr durchblicken würde. Mit schlanken 288 Seiten hat mich das Buch zwar ein paar Stunden unterhalten, ernst nehmen kann ich es allerdings nicht, weil es gar keine richtige Geschichte gibt. Am Anfang hatte ich mich noch gefragt, auf was es letztendlich hinaus laufen würde und am Ende hatte ich eine Menge Fragezeichen über dem Kopf. Lustig ist es auf alle Fälle, wenn man einen sarkastischen, düsteren Humor besitzt. Die Protagonistin Fiona könnte man wohl als Unikat bezeichnen. Sie versucht aus ihrer Familientradition auszubrechen und bekommt dabei immer wieder Stolpersteine in den Weg gelegt. Vielleicht hat sie sich deshalb zu einer verbissenen Zynikerin entwickelt, man weiß es nicht. Auch Sean ist irgendwie schräg drauf. Am Anfang wirkt er noch relativ normal. Auch was wir über seine Vergangenheit erfahren, könnte man als grobe Jugendsünden abtun, aber warum er dann plötzlich ohne Grund zum Serienkiller wird, kann ich persönlich nicht nachvollziehen. Die Message des Buches hat mich trotzdem erreicht: Schwimmt nicht immer mit dem Strom und seid keine mundlosen, niedlichen Hello Kittys, die immer brav nicken. Was die Familie von Fiona verlangt, ist für unsere moderne Welt teilweise unvorstellbar und deshalb hat mich ihre Charakterstärke positiv zurückgelassen.

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  • Rezension zu "Hello Kitty muss sterben" von Angela S. Choi

    Hello Kitty muss sterben
    ina_kzeptabel

    ina_kzeptabel

    09. February 2013 um 12:55

    "Sean setzte mich zu Hause ab. An dem Abend dankte ich Jesus dafür, das er Sean einfach so vor dem Restaurant hatte aufkreuzen lassen. Ich fragte mich nicht, warum Sean dagewesen war. Vor allem aber war es mir gleichgültig." (S. 74 (c) Randomhouse) Zur Story: Fiona Yu, kurz Fi, ist 28 Jahre alt und lebt noch zu Hause. Sie ist Firmenanwältin, arbeitet dabei viel und gern und ist überzeugter Single. Doch ihr Vater möchte das gern ändern, denn schließlich muss man mit 28 verheiratet sein und die Kinderplanung angehen. Doch Fi sieht das ganz anders, sie möchte weder einen Mann noch Kinder. Das einzige was sie möchte, ist ein Hymen (auch als Jungfernhäutchen bekannt). Denn das fehlt ihr seit Geburt an. Ein Arzt ist schnell gefunden, entpuppt sich dieser doch als ihr alter Schulfreund Sean, den sie zuletzt vor 16 Jahren gesehen hat. Die beiden kommen sich wieder näher, aber völlig anders als man es sich vorstellen mag... Der Stil: Fi erzählt uns diesen doch recht kurzen Lebensabschnitt aus der Perspektive eines Ich-Erzählers. Dabei schweift sie gedanklich oft in die Vergangenheit, zurück zu ihrer Schulzeit mit Sean und den damaligen elterlichen Erziehungsmethoden. Sarkasmus und eine gehörige Portion Verbitterung lassen Fis Gedanken oft sehr unreif wirken. Entsprechend unreif und naiv wirken daher auch ihre vom Vater ausgesuchten Dates. Und auch leider fehlt Sean der nötige Tiefgang, den diesen Buch dringend gebraucht hätte. Die Kapitel sind gut eingeteilt, es gibt ausreichend Unterbrechungen um von Fi mal eine Pause zu machen. Ich habe diese Pause auch genutzt, den Fis Charakter empfand ich stellenweise doch als nervig. Sie hat witzige und leuchtende Momente, aber meiner Ansicht nach zu wenig davon. Mein Fazit: Mich hat das Buch nicht begeistert, es war okay. Für ein Wanderbuch optimal, ich hätte es mir nicht selbst gekauft bzw. den Kauf wohl später doch irgendwie ein wenig bereut. Aus einem guten Thriller über ein Serienkiller"paar" wird hier leider nur eine mittelmäßige Geschichte gemacht.

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  • Rezension zu "Hello Kitty muss sterben" von Angela S. Choi

    Hello Kitty muss sterben
    RomyFischer

    RomyFischer

    16. January 2013 um 09:25

    Ich konnte im Buchladen nicht einfach mehr am Regal vorbeigehen, als ich das Cover und den Titel gesehen hatte. Ich musste einfach stehen bleiben, das Buch zur Hand nehmen und den Klappentext lesen. Das Buch sprach mich sofort an! Ich als durchgeknallte, erwachsene (!) Hello Kitty Liebhaberin (allerdings nur in der frechen Rockabilly-/Gothic-Variante) wusste sofort, daß dieses Buch exakt das Richtige für mich war. Also habe ich es mir gekauft. Es handelt um eine Chinesin, die mit ihrn Eltern seit ihrer Kindheit in San Francisco lebt und zwischen den Kulturen pendelt. Zum einen liebt sie die amerikanische Freiheit, zum anderen möchte sie aber auch ihre Eltern nicht enttäuschen - und somit unterwirft sie sich hin und wieder eher ungewollt den chinesischen Traditionen, die ihre Eltern noch immer ausleben. Das bedeutet z.B. kein Sex vor der Ehe bzw. grundsätzlich keine (Liebes-)Beziehung ohne Trauschein; als Frau putzt und kocht man, man wäscht die Wäsche, bezieht das Bett und führt ein ruhiges, traditionelles, konservatives Familienleben - oh, Kinder hat frau ja auch noch zu bekommen. Schwierig wird es dann, wenn man so ein Leben partout nicht führen will, sondern mit seinem Wellensittich glücklich ist, seinem Beruf als Rechtsanwältin nachgeht, und zu der Erkenntnis kommt, daß ein Dildo tatsächlich jeden Mann ersetzen kann. Dildo? Oh ja, da war ja was... In den ersten 3 Kapiteln kam ich mir vor wie in einem Charlotte Roche Roman. Zum Glück war es nicht so ekelig - nur Porno, aber nicht ekelig. Also schlug ich mich so durch die ersten Kapitel. Aber lachen musste ich trotzdem von Anfang an. Denn jede einzelne Handlung ist so witzig beschrieben, daß man - sofern man über Humor verfügt - nichts weiter als lachen kann/muss! Nachdem man den anfänglichen Porno überstanden hat, wird es mit jeder weiteren Seite besser! Fiona stellt fest, daß sie ganz offenbar ohne Jungfernhäutchen geboren wurde. Also wollte sie sich - um ihre Ehre wieder herzustellen - von einem Arzt ein künstliches Jungfernhäutchen in den Körper basteln lassen. Dabei trifft sie ihren alten Schulfreund wieder. Zusammen sind sie so gemein, so furchtbar, so sarkastisch und zynisch, so... oh man, sie sind so genial und für einen Lachanfall nach dem nächsten zu haben. Wer also auch liebend gerne über unheimlich gemeine, fiese Dinge lacht, dem sei dieses Buch ans Herz zu legen. Und das gilt nicht nur unbedingt für Frauen :-)

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  • Rezension zu "Hello Kitty muss sterben" von Angela S. Choi

    Hello Kitty muss sterben
    Rilana

    Rilana

    11. January 2013 um 01:17

    Wer möchte schon gerne eine brave kleine Hello Kitty sein, ohne Zähne, ohne Krallen? Die Handlung Fiona Yu, gennant Fi, ist chinesischer Abstammung, lebt aber gemeinsam mit ihren Eltern in San Francisco und arbeitet dort als Anwältin. Das Problem ist, dass sich der kalifornische Lebensstil so gar nicht mit dem vereinbaren lässt, was Fis Eltern sich von ihrer Tochter wünschen. Allem voran: Kein Sex vor der Ehe. Doch Fi hat genug davon. Sie ist 28 Jahre alt und will endlich aus dem traditionellen Wahnsinn ausbrechen. Zu diesem Zweck muss als Erstes ihr Jungfernhäutchen verschwinden. Was sich als überraschend kompliziert herausstellt, ob sie es nun mit oder ohne Mann versucht. Der Grund dafür scheint zu sein, dass sie gar kein Jungfernhäutchen hat. Um aber die Ehre ihrer Familie höchstpersönlich zerstören zu können, braucht sie eines, weshalb sie sich an einen Hymenalchirurgen wendet. In der Praxis erkennt sie dann in dem Arzt ihren alten Freund aus Kindertagen, den sie nicht mehr gesehen hat, seit er einer Klassenkameradin die Haare abgefackelt hat. Nach regem Austausch über schöne Kindertage überzeugt Sean seine alte Freundin davon, die Sache mit dem Jungfernhäutchen zu vergessen und stattdessen loszuziehen und ihre Freundschaft wieder aufleben zu lassen. Was Fi gerade recht kommt, denn Sean war schon immer derjenige, der Fi dazu bringen konnte, sich nichts bieten zu lassen, zumindest nicht ohne sich zu rächen. Mein Eindruck Die Einbandfarbe ist ein knalliges, fetziges Pink. Der optische 'Wow-Eindruck', den diese Farbe hervorruft, wird durch die leicht geriffelte Struktur der Pappe noch verstärkt. Praktischer Vorteil: Die Struktur macht das Buch schön griffig, was verhindert, dass man es beim Lachen fallen lässt. Womit wir auch schon beim Inhalt wären. Das Buch strotzt nur so vor Sarkasmus und fast schon bösartigem Humor. Die Protagonistin Fi, wurde ihr Leben lang unterdrückt. Sie sollte sich immer den chinesischen Bräuchen beugen, denen ihre Eltern noch immer viel Bedeutung beimessen. Das Ganze hat bei ihr einen Haufen unterdrückter Wut aufgestaut, für die ihr bisher einfach das Ventil fehlt. Als dann plötzlich ihr alter Schulfreund Sean wieder in ihr Leben tritt und sie daran erinnert, dass auch sie dazu in der Lage ist ordentlich auszuteilen, findet sie Dank ihm andere Wege als Hymenausrottung, um sich das Leben ein wenig erträglicher zu machen. Zwar sind auch diese Ausweichmanöver alles andere als orthodox, aber wer von allen Seiten in eine Schublade gezwängt werden soll, kann es sich eben nicht leicht machen. Die Freundschaft von Fi und Sean nimmt einen großen und wichtigen Teil der Geschichte ein. Sie scheinen sich schon von Kindesbeinen an auf einer höheren Ebene des gegenseitigen Verstehens zu befinden, was ihre (platonische) Beziehung interessant und einzigartig macht. Die Dynamik der Beiden formt das Geschehen und man wartet, teilweise ungläubig, teilweise einfach fasziniert, auf das was als Nächstes kommt. Der Schreibstil ist genauso fetzig wie das Cover und genauso bissig wie der Titel. Sarkasmus und Zynismus gehen Hand in Hand mit Seitenhieben in Richtung Kultur und Benimmregeln. Und zwar sowohl in Richtung alte Chinesische als auch moderne Westliche. Es gibt keine Längen in dem Buch. Man kann es zügig durchlesen und ist am Ende enttäuscht darüber, dass es schon vorbei ist. Mein Fazit Es bleibt jedem selbst überlassen, ob er diese Buch als frech-gesellschaftskritisch, total krank oder einfach nur genial bezeichnen möchte. Ich würde zu einer Mischung aus allen Dreien tendieren. Müsste ich mich entscheiden, würde ich allerdings total krank wählen. Wobei das ja nichts Schlechtes sein muss.

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  • Rezension zu "Hello Kitty muss sterben" von Angela S. Choi

    Hello Kitty muss sterben
    Steffi_Peepunkt

    Steffi_Peepunkt

    06. January 2013 um 17:19

    Ich will mich kurz halten ;-) Wer auf schwarzen Humor steht ist hier genau richtig! Und wer hat noch nicht davon geträumt, lästige Gesellschaft einfach aus dem Weg zu räumen?!? Hier lebt jemand diesen Traum....

  • Rezension zu "Hello Kitty muss sterben" von Angela S. Choi

    Hello Kitty muss sterben
    flaschengeist1962

    flaschengeist1962

    25. November 2012 um 13:27

    Was für ein Buch! Das war mal etwas ganz Ungewöhnliches. schräger Humor gepaart mit Mord und Familientragik. Die Geschichte von Fiona und dem Heiratskandidaten, ohje...ich muß schon sagen, ganz schön skurill das Ganze, aber ich kann mir auch gut vorstellen, das es sowas wirklich in chinesischen Familien gibt. Fiona ist amerikanisch aufgewachsen, soll sich aber an chniesische Familienregeln halten. Das sowas nur aus den Ruder laufen kann, das ist schonmal klar und wenn man dann noch so einen frauenmordenden Freund hat, dann kann die Story nur irrwitzig sein. Das Buch muss man einfach weiterempfehlen. Tolle Story und guter Schreibstil. TOP!:D

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  • Rezension zu "Hello Kitty muss sterben" von Angela S. Choi

    Hello Kitty muss sterben
    Bücherwurm

    Bücherwurm

    21. November 2012 um 03:10

    Ein sehr seltsames Buch! Ich weiss nicht mehr, was ich erwartet habe, aber ganz bestimmt nicht diesen seltsam zusammengewürfelten Inhalt! Dazu muss ich folgendes berichten: Als ich das erste Kapitel las, habe ich mich ausgeschüttet vor Lachen, habe es meinem Ex laut vorgelesen, und wir hatten wirklich Spass. Dann las ich das zweite Kapitel und beschloss spaontan, dieses Buch muss ich nicht weiterlesen, das wird abgebrochen, so einen Mist muss man sich nicht antun! Das Buch wurde verpackt und sollte als Wanderbuch weitergeschickt werden. Zwei Tage kam ich nicht zur Post, am dritten Tag habe ich das Buch wieder ausgepackt und weitergelesen! Ich nehme an, es war die Farbe pink, die mich zum Weiterlesen zwang. Nichtsdestotrotz, mehr als zwei Sterne ist einfach nicht drin! Fiona ist eine 28jährige Anwältin in San Francisco. Zweihundertfünfundsiebzig Dollar rechnet sie pro Stunde ab, teuerste Schuhe, Kleidung und Bars. Aber sie wohnt bei den Eltern, weil man so viel Geld spart und das Essen sich "von alleine kocht"! Allerdings prallt Fiona täglich mit der strengen, ihrer Meinung recht unlogischen, chinesischen Kultur zusammen, endlose Diskussionen mit Vater und Mutter, Fiona ist nicht wirklich glücklich. Sie ist noch Jungfrau und das unzerstörte Hymen belastet sie doch sehr. Als nach unzähligen Selbst-Entjungferungsversuchen feststeht, dass sie offensichtlich gar kein Hymen hat, ist das Drama perfekt! Aber man lebt ja als reiche Anwältin ohne grössere Sorgen (Sorry, meine Auslegung!) nicht umsonst in den USA, in denen nicht nur Brust vergrössert, Gesichter verändert, sondern auch täglich unzählige zerstörte Hymen rekonstruiert werden! Die Überraschung ist gross, als der Hymen-Operateur ein ehemaliger Schulfreund ist, der nach Knastaufenthalt zum erfolgreichen Hymen-Operateur aufstieg, allerdings sein ehemaliges Hobby nicht aufgegeben hat! Wo fange ich an? Das Buch ist sehr locker und teils auch witzig geschrieben, mir blieb allerdings oft das Lachen im Hals stecken, weil diese unglaubliche Wut der Autorin auf ihre Herkunft, ihr chinesisches Aussehen und der Druck der Kultur, gepaart mit vielen Vorurteilen, im Vordergrund steht, und das war nicht mehr komisch! Statt lächelnd darüberzustehen, mit Abstand entweder ernsthaft über die Probleme zu berichten, oder aber das Ganze ad absurdum zu ziehen, ist es eine sehr verbitterte Anprangerung von Tatsachen, die man nun mal nicht ändern kann. Schon gar nicht so! Es war sehr interessant für mich über viele chinesiche Gepflogenheiten aufgeklärt zu werden, aber meine Güte, dieses Mädel könnte auch anders, erwachsener und reifer damit umgehen. Und dann wieder war das Buch ein "umgedrehter Thriller eines Serienmörders". Allerdings komplett unlogisch und nicht wirklich spannend oder raffiniert. Es gibt ja schon einige dieser Bücher, bei denen der Mörder Protagonist ist und scheinbar schuldlos zum Serienmord gezwungen wird. Das ist hier nicht so, hatte aber die gleiche Strickmasche. Es fehlte allerdings der Humor, der Sinn der Tat, die Glaubwürdigkeit, sehr nüchtern und ehrlich könnte man auch sagen: Kompletter Unsinn, Zeitverlust. Wirklich schade, ich hätte diese Mischung nicht gewählt, sondern mir für dieses Buch etwas weniger Wut und Frustration, dafür mehr Spannung und Humor gewünscht. Denn mal ganz ehrlich: Wirklich schlecht geht es weder der Autorin noch der Protagonistin, also eigentlich kein Grund für solch eine Wut auf die amerikanische und/oder chinesische Gesellschaft.

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  • Rezension zu "Hello Kitty muss sterben" von Angela S. Choi

    Hello Kitty muss sterben
    miss_mesmerized

    miss_mesmerized

    11. October 2012 um 19:43

    Fiona Yu, 28, Anwältin chinesischer Herkunft. Lebt immer noch bei ihren Eltern in San Francisco. Denn wie jedes gute chinesische Mädchen wird sie erst ausziehen, wenn sie heiratet. Dafür wird es jetzt endlich Zeit, ebenso für Kinder - finden ihre Eltern und arrangieren geschwind ein Date. Fiona hat derweil ganz andere Pläne und Sorgen. Immer noch Jungfrau will sie die Dinge nach einer gescheiterten Entjungferung selbst in die Hand nehmen. Doch das bereut sie schnell und wie es der Zufall will trifft sie bei dem Hymenrekonstruktionsspezialisten auf ihren alten Schulfreund Sean. Die beiden haben schlicht keine Lust auf ein angepasstes Leben oder sich selbiges von irgendwem verderben zu lassen. Wer ihnen in den Weg kommt, wir diskret beseitigt. Ein skurriles Buch. Der Wunsch nach Ausbruch aus der chinesischen Tradition ist ja noch nachvollziehbar. Dass dies gleich in derartige Gewaltexszessen enden muss, ist sicherlich etwas over the top. Nüchtern betrachtet schier unerträglich, aber mit so viel Witz und Biss erzählt, dass man fast Verständnis für Fiona entwickelt. Der Stil macht hier das Buch aus. Unterhaltsam, wenn auch absurd und sicherlich auch mit nicht wenig Verbitterung der Autorin erzählt. Dass sie Hello Kitty, das Synonym für das angepasste immer lächelnde chinesische Mädchen, in sich endlich loswerden will, ist ein berechtigter Wunsch.

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  • Rezension zu "Hello Kitty muss sterben" von Angela S. Choi

    Hello Kitty muss sterben
    SitataTirulala

    SitataTirulala

    31. August 2012 um 00:40

    Fiona Yu ist 28, hat ihren Doktor in Jura, kriegt ein sechsstelliges Gehalt bei einer renommierten Kanzlei - und sie ist Jungfrau. Chinesische Tradition, kein Sex vor der Ehe, wie Papa es im Namen der Familienehre gepredigt hat. In einem trotzigen Versuch, sich selbst mit einem Silikondildo zu entjungfern, stellt sie allerdings fest, dass sie gar kein Jungfernhäutchen hat. Was Frau nicht hat, muss Frau haben! Und dank der modernen Chirurgie ist alles möglich, auch das Einsetzen eines neuen Jungfernhäutchens. Doch als sie den Termin bei Dr. Killroy hat, stellt sich raus, dass er ein alter Bekannter ist - Sean, ihr bester Freund aus Schulzeiten. Die alte Verbindung ist schnell aufgefrischt und Sean, der beruflich Jungfernhäutchen wiederherstellt und in seiner Freizeit Menschen tötet, ist genau der Richtige, um Fiona dabei zu helfen, aus ihrem von Traditionen und Klischees geprägten Leben auszubrechen und nicht länger die artige, stumme Hello Kitty zu sein, auch wenn Seans Mittel ein wenig unorthodox scheinen... ---------- Wenn einem ein Buch gleich von zwei Seiten empfohlen wird, dann muss ja irgendwas dran sein. Und tatsächlich, Fiona ist eine dermaßen direkte wie sympathische Protagonistin, dass man gleich nach den ersten paar Seiten total mit in ihrem Leben drin hängt. In ihrem Leben, in dem sie zwar ihren Doktor in Jura in Yale gemacht hat, ein sechsstelliges Gehalt bekommt, aber in dem sie trotzdem noch bei ihren chinesischen Eltern wohnt, in deren Waschsalon aushilft und widerwillig zu den Dates geht, die ihr Vater mit den ausnahmslos chinesischen Söhnen seiner ausnahmslos chinesischen Freunde für sie arrangiert, weil er der Ansicht ist, dass sie mit fast 30 heiraten und eine Familie gründen müsse. Fiona, auch Fi genannt, ist beständig hin und hergerissen zwischen Eigenständigkeit und traditioneller Hörigkeit ihrer Familie gegenüber. Und erst Sean, der ohne große Gewissensbisse die Menschen aus dem Weg räumt, die ihm in selbigem stehen oder die es seiner Ansicht nach einfach verdient haben - Tyrannen, aufgedonnerte Schlampen, etliche andere -, hilft ihr, sich daraus zu lösen. Sich durchzusetzen. Und den Menschen, die auf sie spucken, das zu geben, was sie verdienen. Angelia S. Choi hantiert humorvoll, manchmal sogar zynisch mit vielen Klischees, aber auch mit der Gratwanderung zwischen Tradition und dem 'American Dream'. Ich habe bei etlichen Stellen schmunzeln oder grinsen müssen, was für die Menschen in meiner Umgebung sicher amüsant war. Der ganze Schreibstil hat mir einfach sehr gefallen und vielleicht bin ich die nächste, die das Buch mit dem ausgefallenen Titel irgendwem empfiehlt. Es lohnt sich in jedem Fall und ist angenehm kurzweilig.

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