Angela Schmidt-Bernhardt Spätsommerhimmel in Sanssouci

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Inhaltsangabe zu „Spätsommerhimmel in Sanssouci“ von Angela Schmidt-Bernhardt

Kurz vor ihrem Tod erzählt die 85-jährige Puti von ihren Jugendjahren in Nazideutschland. Angela Schmidt-Bernhard, Tochter und Autorin, kannte sie als eine Frau, die ein Leben lang ihre Identität verbarg und mit der Scham lebte, zu den Überlebenden zu gehören, die sich selbst nicht wichtig nahm, weil sie so viel anderes Leid gesehen hatte. Eine Frau, die nur ein einziges Mal wagte, über ihre 'Abstammung' zu sprechen – auf einem Spaziergang durch den verdämmernden Park von Sanssouci. Damals, im Spätsommer 1943, als die große Liebe kam, mitten im Krieg, öffnete sie ihr Herz: der Vater Halbjude, sie Vierteljüdin. Danach, und in der Nachkriegszeit, folgten das große Schweigen – und das immer wiederkehrende Erschrecken über Neonazis mitten in Deutschland. Angela Schmidt-Bernhard notiert die Erzählungen ihrer Mutter, findet Briefe und Tagebucheintra-gungen aus jener Zeit und nähert sich dem Erleben und den Gefühlen einer in der gewaltsamen Atmo-sphäre Nazideutschlands verstummten Frau.

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  • Rezension zu "Spätsommerhimmel in Sanssouci" von Angela Schmidt-Bernhardt

    Spätsommerhimmel in Sanssouci
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. December 2012 um 13:05

    Inhalt: Anhand Briefen, Tagebucheintragungen und Notizen, die sie bei Gesprächen kurz vor dem Tod der Mutter gemacht hat, schildert die Autorin die Jugendjahre ihrer Mutter. Diese ist zu einem Viertel Jüdin und wächst in unruhigen Zeiten auf, in denen es besser ist, nicht über seine nichtarische Abstammung zu sprechen... und doch schüttet sie genau in den Jahren der Kriegswirren - im Spätsommer 1943 im Park von Sanssouci - einem Mann ihr Herz aus und spricht mit ihm darüber... Meine Meinung: Dieses Buch gewährte mir interessante Einblicke in das Leben einer jungen Frau, die in einer schwierigen Zeit erwachsen wird. Nicht genug, dass die Vorkriegsjahre, die Kriegsjahre und auch die Zeit danach schwer genug waren - ihr Vater war Halbjude und ihre Schwester und sie somit Vierteljüdin. Dies sollte natürlich kein Aussenstehender wissen. Auch nach dem Krieg wurde Putis Leben nicht leichter... Putis Leben bzw. die Einblicke, welche die Autorin mit diesem Buch gewährt, finde ich sehr interessant und es dürstete mich bei der Lektüre nach mehr, doch die Umsetzung war nicht nach meinem Geschmack. Anfangs wirkte alles recht stichpunktartig und holprig, was sich gegen Ende des Buches jedoch ändert. Der Großteil des Buches besteht aus Briefen von einem Herrn Albert Simmer, der Puti viele Jahre lang schrieb - an sich finde ich es sehr schön, dass Briefe mit abgedruckt wurden, doch es fehlte mir persönlich etwas. Was mich stark irritierte war der Wechsel zwischen "die Mutter" und "meine Mutter" bzw. "die Tochter" und "ich". Fazit: Dieses Buch ist ein persönlicher Einblick in ein Leben mit mehreren Schicksalsschlägen. Wer solche Lektüre mag und sich auch mit den Jahren um den zweiten Weltkrieg herum gerne beschäftigt, für den ist dieses Buch sicherlich interessant.

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