Angela Steidele Geschichte einer Liebe: Adele Schopenhauer und Sibylle Mertens

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Inhaltsangabe zu „Geschichte einer Liebe: Adele Schopenhauer und Sibylle Mertens“ von Angela Steidele

Adele Schopenhauer, Schriftstellerin, Künstlerin und Schwester des Philosophen Arthur Schopenhauer, und die »Rheingräfin« Sibylle Mertens-Schaaffhausen verband eine Liebesbeziehung, die leidenschaftlicher, turbulenter und skandalöser nicht hätte sein können.

Ich hatte mehr Leidenschaft/Gefühl erwartet.

— Grossstadtheldin
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  • Rezension zu "Geschichte einer Liebe: Adele Schopenhauer und Sibylle Mertens" von Angela Steidele

    Geschichte einer Liebe: Adele Schopenhauer und Sibylle Mertens
    Leselampe

    Leselampe

    04. June 2012 um 13:49

    Zu einer Zeit, in der Homosexualität bei Frauen keinen Namen hatte und daher unvorstellbar, verlieben sich Adele Schopenhauer und Sibylle Mertens. Aus einer leidenschaftlichen Liebe wird Freundschaft um sich dem Lebensende zuneigend, beides zu geben. Viele Figuren kreuzen ihren Lebensweg und bilden einen Zirkel. Annette von Droste-Hülshoff, Adeles gelegentlicher Ziehvater Goethe, Ottilie von Goethe, Anna Jameson. Wissenschaftlich untermauert, flüssig zu lesen, Spannungsbogen eines Krimis, feinfühlig deren Lebenswege beschreibend, ist es eine Freude Seite 7 aufzuschlagen. Sich bis zur letzten Seite durch die Abenteuer der Italienfahrten, ihrer begeisterten Liebe zur Archäologie, das Knüpfen und Scheitern ihrer Freundschaften, Krankheiten, Tratsch und Klatsch, Erbstreit, durchzuschlagen, macht das Lesen zu einem vergnüglichen und schmökerhaft erschöpfendem Leseerlebnis. Angela Steidele recherchierte ausgezeichnet und der Leser darf sich freuen, in das 19. Jahrhundert hineingewürfelt zu werden.

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  • Rezension zu "Geschichte einer Liebe: Adele Schopenhauer und Sibylle Mertens" von Angela Steidele

    Geschichte einer Liebe: Adele Schopenhauer und Sibylle Mertens
    virago

    virago

    30. May 2010 um 18:38

    Auf diese schöne Neuerscheinung aus dem Insel Verlag passt die Feststellung „es liegt im Auge des Betrachters“...jahrhundertlang werden Lebensentwürfe ignoriert, weil sie einfach unvorstellbar waren. Allein die Tatsache, dass die Literaturwissenschaftlerin Angela Steidele eine solche Fülle von Quellen über das Leben von Adele Schopenhauer und Sibylle Mertens gefunden hat, spricht Bände über die Subjektivität jeder Erkenntnis, Geschichtsschreibung u.v.m. Frauenbeziehungen zuhauf treten da „plötzlich“ zutage und es machte mir, unter diesem Blickwinkel viel Spaß mal wieder in die Welt des 19. Jahrhundert einzutauchen. Und es bieten sich wirklich viele Anknüpfungspunkte, Goethe und seine Nachkommen, Johanna Schopenhauer, die Mutter der Hauptperson Adele, Arthur Schopenhauer, dessen Bruder, der ein unerträglicher Mann gewesen sein muss, die Droste, schöne adelige Italienerinnen und vor allem eine Frauenbeziehung, die zwar mit Trennungen, aber eigentlich doch ein Leben lang gehalten hat. Sibylle Mertens, war eine verdienstvolle Altertumsforscherin, Mäzenin, Komponistin u.v.m die eigentlich in allen Städten, in denen sie gelebt hat, einen Salon betrieben hat, in dem alle von Rang und Namen und die interessanten Menschen des Zeitalters verkehrt zu haben scheinen. Eine unbedingtes Leseempfehlung, nicht nur für Frauenbewegte.

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