Angela Temming

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Angela Temming

Lebenslauf von Angela Temming

Angela Temming, 1969 in Mannheim geboren, lebt mit ihrer Familie in Berlin. Nach Kurzkrimis in Anthologien veröffentlichte sie im Juli 2016 ihren Kriminalroman „Schlaf, mein Kind“ bei Midnight by Ullstein. Sie bloggt unter http://www.angelatemming.de, ist Mitglied der „Mörderischen Schwestern“ und liebt Texte, in denen kein Wort zu viel ist.

Alle Bücher von Angela Temming

Angela TemmingGottlieb W. zieht seine Hosen nicht mehr hoch (Edition Pardon! 1)
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Gottlieb W. zieht seine Hosen nicht mehr hoch (Edition Pardon! 1)
Angela TemmingHütchenspiel vor Weihnachten
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Hütchenspiel vor Weihnachten
Hütchenspiel vor Weihnachten
 (0)
Erschienen am 15.11.2014
Angela TemmingSchlaf, mein Kind
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Schlaf, mein Kind
Schlaf, mein Kind
 (2)
Erschienen am 15.07.2016

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Rezension zu "Schlaf, mein Kind" von Angela Temming

Schlaf, mein Kind
CarolinHafenvor 2 Jahren

Hauptkommissar Lennartsson ermittelt im Fall der verschwundenen Olivia Sartori und stößt auf Ungereimtheiten. Lügen, überall Lügen. Bald ist die Vermutung Gewissheit, Olivia ist tot. Lennartsson beginnt seine Ermittlungen bei Mila, der Schwester des Opfers. Die Frauen hatten jahrelang keinen Kontakt, aber Mila schweigt über den Grund.

Zwischen Lennartsson und seinem Partner Hardy brodeln unterschwellig die Konflikte, dieser Fall wird zur Bewährungsprobe für alle. Wer steht auf welcher Seite? Es ist spannend, für mich als Leserin zu verfolgen: Eigentlich bräuchte es nicht viel um aus den zwei unterschiedlichen Ermittlern ein gutes Team zu machen. Ich finde alle Figuren und auch die Handlung glaubwürdig, bzw. gut ausgearbeitet. Ich muss nicht, wie bei anderen Kriminalgeschichten schon geschehen, die Figuren für ihre dämlichen Aktionen anbrüllen, weil sie meinen klüger als der Mörder zu sein und sich dann in Situationen begeben, die eine Hase-aus-dem-Hut-Trick-Rettung benötigen. Hier stimmt alles. Dramatik und Logik!

Dieser Krimi ist sehr spannend aber nicht blutrünstig. Ich mag, dass hier Handlung, Motive, und Figurenzeichnung wichtig sind und nicht das Augenmerk darauf liegt den Leser mit Horrorszenarien zu schockieren.

Die Geschichte ist toll geschrieben, sie fesselte mich von der ersten Seite an. Es war spannend bis zum Schluss. Ich spielte selbst Miss Marple, stellte Vermutungen an, wer es gewesen sein könnte, die Autorin hatte aber noch ein paar Fährten für mich - leicht machte sie es mir nicht. Ihr Erzählstil ist leicht, unkompliziert, ich folgte mit klopfendem Herzen allen Brotkrumen - ins Hexenhaus.

Ich kenne einige Kurzgeschichten der Autorin (die ich mit Begeisterung gelesen habe) und war sehr gespant auf den Debüt-Roman von Angela Temming. Sie beherrscht auch die lange Form! Lennartsson und Hardy, das schreit nach weiteren Fällen. Ich will mehr von dem schwäbischen Schweden. :)

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Rezension zu "Schlaf, mein Kind" von Angela Temming

Krimi mit vielen Längen
SaintGermainvor 2 Jahren

Ein schwedischer Ermittler auf den Spuren eines düsteren Familiengeheimnisses Mila Sartori führt ein geordnetes Leben. Bis eines Tages Hauptkommissar Lennartsson vor ihrer Tür steht. Gemeinsam mit seinem Partner Hardy sucht er nach Milas Schwester Olivia, die seit Tagen nicht bei der Arbeit erschienen ist. Mila hat jedoch vor Jahren den Kontakt zu ihrer Schwester abgebrochen. Über den Grund schweigt sie beharrlich. Lennartsson fühlt sich immer mehr zu der zierlichen Mila hingezogen, doch er ahnt auch, dass sie ihm etwas Wichtiges vorenthält. Plötzlich macht die Polizei einen schrecklichen Fund, der den Fall in ein neues Licht rückt. Für Lennartsson wird klar: Bei Familie Sartori stimmt etwas ganz und gar nicht …

Das Cover passt einigermassen zum Buch, ist auffällig und düster, wie bei den meisten Skandinavien-Krimis.

Nur ist dies eben ein deutscher Krimi, der in Deutschland spielt, aber immerhin einen schwedischen Ermittler hat.

Das Buch beginnt relativ mit einer Befragung, irgendwie fehlte mir ein richtiger Anfang zum Einstieg, sodass ich einige Zeit brauchte um in die Geschichte zu finden.

Der Beginn war relativ langwierig, dies zog sich aber wieder durchs Buch, auf spannende Stellen folgten wieder langgezogene Dialoge.

Dazu kamen einige Ungereimtheiten. Als z.B. Hardy das erste Mal zu Sartoris Eltern kommt, stellt er sich nicht vor, trotzdem "erkennen" sie ihn.

Die Protagonisten waren mir alle unsympathisch - mit Ausnahme von Linda, die aber (für mich) zu selten vorkommt.

Was mir gut gefallen hat, ist dass im Prinzip (fast) alle verdächtig waren.

Auch das Ende des Buches, das für mich nicht wirklich abgeschlossen ist, konnte mir nicht gefallen - gerade ein Krimi sollte definitiv abgeschlossen sein (außer es ist eine Fortsetzung geplant).

Fazit: Das Thema des Buches ist sehr gut, die Umsetzung leider nicht - kein sehr guter Schreibstil, sehr viele Längen.

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