Angela Thirkell Tea Time bei Mrs. Morland

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Inhaltsangabe zu „Tea Time bei Mrs. Morland“ von Angela Thirkell

Eine bezaubernde Liebeskomödie aus dem England der 30er Jahre, voller Herzens wärme und Humor! England in den 1930er Jahren. Weihnachten steht vor der Tür, und die erfolgreiche Autorin Laura Morland verbringt die Feiertage gemeinsam mit ihrem jüngsten Sohn Tony in ihrem Cottage im pittoresken High Rising. Doch die verschneite Idylle wird empfindlich gestört, denn Lauras betuchter Nachbar und Freund, George Knox, hat eine neue Sekretärin, und diese wiederum hat höchst zweifelhafte Absichten – das erkennt Laura sofort. Not amused beschließt sie einzuschreiten. Kann die clevere und couragierte Lady ihren Freund tatsächlich aus den Fängen seiner Goldgräber-Sekretärin befreien – und am Ende mit ein bisschen Kuppelei auch noch Georges Tochter zu ihrer langersehnten Verlobung verhelfen?

Hab ich nach fünfzig Seiten abgebrochen. War nicht so mein Ding.

— AllerleiRausch
AllerleiRausch

Zieht sich etwas....Leider.

— Tatzentier
Tatzentier

Eine ziemlich schwerfällige Geschichte mit jeder Menge Tee, die mich leider so gar nicht überzeugen konnte.

— Svenjas_BookChallenges
Svenjas_BookChallenges

Typisch englischer Humor gepaart mit fraulicher Ehrlichkeit zur Kindererziehung

— MargareteRosen
MargareteRosen

Schon auf den ersten Seiten verlief alles sehr schleppend und wenig interessant, dies steigerte sich die ersten 150 Seiten kaum

— Heartbooks
Heartbooks

Ein wirklich guter Unterhaltungsroman, voller charmanter Charaktere und mit einer nicht unspannenden Handlung.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Eine ziemlich langatmige Teestunde...

    Tea Time bei Mrs. Morland
    Svenjas_BookChallenges

    Svenjas_BookChallenges

    04. November 2015 um 18:38

    Für diesen vom Umfang her doch recht kompakten Roman habe ich ungewöhnlich lange gebraucht und musste ihn zwischenzeitlich auch mal ganz aus der Hand legen, weil ich einfach ein bisschen Action brauchte. Der Titel passt hervorragend, was allerdings nicht unbedingt von Vorteil ist, denn alles in allem istTea Time bei Mrs. Morland eine einzige, extrem langgezogene Teestunde mit ab und an wechselnden Gästen. Die Hauptperson ist die Mittvierzigerin Laura Morland - Witwe, recht erfolgreiche Autorin von Unterhaltungsromanen und Mutter von vier Söhnen. Sie macht einen resoluten, cleveren und schlagfertigen Eindruck und weiß genau, wie sie mit den Menschen in ihrer Umgebung umgehen muss. Hin und wieder haben mir ihre witzigen und oftmals ehrlichen Aussagen ein Lächeln entlockt - sie ist mit Abstand der interessanteste Charakter im Buch und trägt die Handlung zu großen Teilen. Von einigen anderen Personen war ich hingegen eher genervt, allen voran Lauras Sohn Tony mit seinem Faible für Eisenbahnen und seinem ellenlangen, unsinnigen Geschwafel und George Knox, der irgendwie wie eine ältere Ausgabe von Tony wirkt, da er genauso viel quasselt, ohne jedoch dabei etwas bestimmtes zu sagen. Bei der im Klappentext angekündigten Sekretärin handelt es sich um Una Grey, über die man insgesamt nicht wirklich viel erfährt. Als Leser lässt man sich von den Meinungen der anderen handelnden Personen beeinflussen und muss sich auf deren Schilderungen verlassen. Miss Grey scheint tatsächlich eine freche, leicht aufbrausende und unangenehm aufdringliche Person zu sein, aber irgendwie hatte ich mir doch etwas mehr erhofft. Einen verschlagenen Mord vielleicht - im Stil vonMord im Pfarrhaus zum Beispiel. Una Grey hätte einfach noch um einiges hinterhältiger und boshafter sein können, dann wäre die Handlung sicher auchdynamischer und spannender geworden. Die Handlung an sich ist nämlich eher träge. Tatsächlich geschieht das meiste während der Teestunden und andauernd wird irgendjemand von irgendjemandem zum Tee eingeladen. Ich persönlich hatte nach einer Weile wirklich die Nase voll von Tee und hätte mir sehr gewünscht, dass die Charaktere vielleicht auch einmalKaffee trinken - sprich, aus ihrem sich immer wiederholenden Alltagstrott ausbrechen. Außerdem hatte ich mir irgendwie mehr Spannung erwartet. Klar, ich wusste, dass es sich um eine Komödie mit romantischen Aspekten handeln soll, aber dass diese romantischen Aspekte im Großen und Ganzen darin bestehen, dass scheinbar jeder jedem erstmal einen Heiratsantrag macht - damit hatte ich nun nicht gerechnet. Wobei die offensichtliche Verwirrung der Protagonisten schon wieder ziemlich komisch und unterhaltsam war. Insgesamt wirkt Tea Time bei Mrs. Morland weniger wie ein Roman als vielmehr wie ein Theaterstück, eine Komödie eben. Auf der Bühne oder als Familien-Film im Abendfernsehen kann man sich das Ganze eigentlich recht gut vorstellen, als Roman hat es mich allerdings nicht wirklich überzeugt. Thirkell musste sich einfach zu sehr auf seitenlange Beschreibungen konzentrieren, um die Atmosphäre der 1930er Jahre heraufzubeschwören. Das ist ihr auf jeden Fall gelungen - auch die Dialoge wirken wie aus einer anderen Zeit und man kann sich alle Charaktere und das verschlafene Städtchen High Rising wirklich gut im England der 1930er Jahre vorstellen. Allerdings hat es der Handlung einfach an Biss gefehlt. Sie konnte mich schlicht nicht so fesseln wie andere Geschichten, die zu dieser Zeit spielen, oder auch die TV-Serie Downton Abbey, nach der ich absolut süchtig bin. So eine Lady Violet Crawley, gespielt von Maggie Smith, hätte Laura Morlands Teestunde wirklich aufgemischt. So war Laura leider der einzige Charakter mit Temperament, um den die anderen Personen alle irgendwie herumtrieben, ohne selbst viel beizutragen. Mein Fazit: Angela Thirkells Roman Tea Time bei Mrs. Morland ist genau das, was der Titel vermuten lässt: Eine einzige, endlos lange Teestunde. Obwohl der Schreibstil, die Eigenarten einiger Charaktere und der subtile Humor den Leser direkt ins England der 1930er Jahre versetzen und einen ab und zu zum Schmunzeln bringen, trifft das Buch einfach nicht meinen Geschmack. Das liegt vor allem an den - bis auf Mrs. Morland - faden Charakteren und der wenig spannenden Handlung. Ich hatte mich einfach auf mehr Drama und Überraschung gefreut und musste mich teilweise richtig durch die Seiten quälen und zum Aufwachen erstmal einen Thriller zwischenlesen.

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  • wunderbare Äußerungen über Kindererziehung und dem Liebesleben um 1930

    Tea Time bei Mrs. Morland
    MargareteRosen

    MargareteRosen

    27. October 2015 um 16:20

    Ich mag sanfte und stillere Bücher. Dieses erzählt aufs amüsante Weise über das Leben rund um 1930 in England. Die alleinerziehende Mrs. Morland äußert sich auf herzerfrischende Weise über ihre Jungs. Besonders der Kleinste, ein absoluter Eisenbahnfan, spiegelt das Verhalten 10jähriger. Immer wieder stahl sich ein Lächeln bis hin zu einem riesigen Lacher in mein Gesicht. Gott sei Dank unterscheiden sich die 10jährigen damals und heute in keinster Weise voneinander. Mrs. Morland äußert sich leicht naiv und doch sehr direkt zum Liebesleben ihrer Mitmenschen. Ihre fraulichen Ambitionen alle miteinander verkuppeln zu wollen, wirkt durch die "feine englische Art" besonders charmant. Die Geschichte habe ich in nur zwei Tagen ausgelesen und fühlte mich dabei sehr wohl. Wer gerne eine schöne ruhige Geschichte, die ganz ohne Gruseln und eklige Szenen auskommt, mag, sollte Mrs. Morlands Tea Time genießen. Das Cover ist wunderbar gelungen. Dadurch das die Figur aus glänzendem Material ist, wirkt es fast schon wie ein Bild. Ich habe schon lange kein so schönes und passendes Cover gesehen.

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  • Leider Fade Story

    Tea Time bei Mrs. Morland
    Heartbooks

    Heartbooks

    19. April 2015 um 22:29

    Cover: Das Cover ist weitestgehend in Blau und Weiß gehalten, denn es zeigt eine im Schnee liegende Stadt. Vorne auf dem Cover sehen wir Mr. Morland in einem roten Wintermantel vor der kleinen Stadt, in der sie wohnt. Meine Zusammenfassung und Meinung: Als Mrs. Morland in den Weihnachtsferien 1930 zusammen mit ihrem Sohn nach High Rising fährt, erfährt sie, dass ihr guter Freund, der Autor Mr. Knox eine neue Sekräterin namens Una Grey hat. Diese scheint auf mehr aus zu sein als nur auf diesen Job. Stattdessen scheint sie nur eines im Sinne zu haben, nämlich an das Vermögen des alten Mannes zu gelangen. Zusammen mit ein paar alten Freunden beschließt Mrs. Morland, das Ganze zu verhindern, jedoch ohne das Mr. Knox etwas davon erfährt. Der zunächst einfache Plan gestaltet sich jedoch zunehmend als schwieriger als geplant, denn Una Grey ist eine Frau, die genau weiß, wie sie das bekommt, was sie möchte. Ich persönlich muss leider sagen, dass das Buch für mich nicht wirklich etwas war. Schon auf den ersten Seiten verlief alles sehr schleppend und wenig interessant, dies steigerte sich die ersten 150 Seiten kaum. Die Story verläuft wirklich sehr langsam und besonders am Anfang wurden die Sätze meiner Meinung nach mit viel Belanglosem gefüllt, als würde die Autorin einfach keinen passenden Anfang zu ihrer Geschichte finden und so den Anfang mit, wie man umgangssprachlich sagt, “Wortmüll” zu füllen. Als das Buch dann endlich etwas an Fahrt gewinnt, konnte mich fast als Einziges der große Humor-Anteil an einigen Stellen überzeugen. Die Story an sich erinnerte mich leider ein wenig an die neusten RTL-Shows, die uns gegen Mittag vorgesetzt werden. Bewertung: Von mir gibt es leider nur 2 Sterne, denn das Buch war leider so gar nichts für mich. Einige Witze fand ich jedoch ganz amüsant.

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  • Mrs. Morland lässt zum Ende nach

    Tea Time bei Mrs. Morland
    Traumfeder

    Traumfeder

    08. April 2015 um 09:46

    Inhalt Mrs. Morland kommt in den Weihnachtsferien mit ihrem Sohn nach High Rising. Durch ihre Haushälterin und auch ihre Sekretärin erfährt sie von der neue Sekretärin ihres Freundes Mr. George Knox. Allerlei Sorgen und Gerüchte machen Mrs. Morland neugierig, denn der Autor und seine Tochter liegen ihr am Herzen. Es ist klar, Miss Una Grey hat die Absicht mehr zu werden, als bloß eine Angestellte. Zusammen mit ihren Freunden will sie Mr. Knox aus den Fängen der Goldgräberin befreien, allerdings ohne seine Aufmerksamkeit zu erregen. Obwohl die Aufgabe leicht klingt, müssen doch so manche Hindernisse überbrückt werden. Meine Meinung Die Handlung des Buches spielt um 1930 Weihnachten und den anschließenden Frühlingsferien des nachfolgenden Jahres. Als Handlungsort wurde dabei eine kleine Ortschaft unweit von London gewählt, die hier zum Großteil in High Rising und Low Rising unterteilt wird. Mrs. Laura Morland ist Witwe, Mutter von vier Söhnen und erfolgreiche Autorin für Bücher über Mode, verbunden mit einer Kriminalgeschichte. Auch wenn sie ihre Jungs über alles liebt, ist sie doch froh, dass momentan nur noch der Jüngste, Tony, bei ihr lebt. Allerdings ist dieser ausreichend um ihre Nerven zu strapazieren. Mrs. Morland genießt ihre Freiheit, glaubt nicht wirklich gut in ihrem Job zu sein, macht ihn aber gerne. Sie ist nicht auf den Mund gefallen und sagt zumeist alles, was sie denkt frei heraus. Ihre Freunde sind ihr wichtig und für sie ist sie da. Mr. George Knox ist Witwer, Vater und ebenfalls Autor. Seine Werke behandeln aber eher historische Persönlichkeiten. Er hat ein gutes Herz, ist weich und kann sich einfach nur sehr schwer durchsetzen. Seine Tochter, Sybil, liebt er über alles, allerdings versteht er nur wenig von ihr und hält sie doch etwas für dumm. Er lässt sich leicht von Frauen einwickeln und hat keine Ahnung, wie er manche von ihnen zurückweisen soll. Angela Thirkell hat eine unterhaltsame Geschichte über Frauen geschrieben, die versuchen einen Freund zu beschützen, da dieser in die Fänge einer gefährlichen Frau geraten ist ohne es zu merken. Dabei gibt es nicht nur reichlich Gerüchte und Gerede, auch Tränen und Eifersüchteleien spielen eine große Rolle. Doch neben den Ärger um die Frau, müssen auch zwei Liebende ihrem Glück zugeführt werden, die sich jedoch sehr stur stellen können. Obwohl die Problematiken nicht sonderlich groß sind und es eigentlich kaum Spannung gibt, kann die Geschichte durch ihrem Humor überzeugen. Mrs. Morlands Sprüche waren klasse. Sie bringt in so manche Situationen Peinlichkeiten hinein, ohne es beabsichtigt zu haben. Es gibt nun mal Fettnäpfchen, in die sie tritt, eben weil sie die Wahrheit sagt. Zudem hat Mrs. Morland eine wunderbare mütterliche Art Männer, aber auch ihren Sohn, herum zu kommandieren ohne dabei ihren Charme zu verlieren. Die Situation mit der Sekretärin, die mehr will, ist sicherlich nichts unbekanntes, hat aber so ihren Reiz. Das Durcheinander, das sie anrichtet, ist unterhaltsam. Una Grey ist eine Frau, die weiß, wie sie ihre Fänge in jemanden schlagen kann, aber auch mehr will, als sie kriegen kann. Zudem unterhält die Autorin durch das Gefühlschaos so mancher Charaktere. Es ist schließlich nicht nur die Sekretärin, die mehr will. Da sich die Liebe aber nicht so einfach einstellen kann, muss hier und da ein Stupser ausgeteilt werden. Da dieses Buch bereits 1933 zum ersten Mal erschienen ist, wirkt der Schreibstil etwas steif. Damals herrschten nun mal andere Sitten und in der Gesellschaft ging man anders miteinander um als wir es heute tun. Doch trotz dieses Unterschiedes, lässt sich die Geschichte flüssig lesen. Einzig zum Ende hin, hat Mrs. Morland in meinen Augen nachgelassen. Sie hat sich nicht so verhalten wie zuvor und einen Teil ihrer Stärke eingebüßt. Das andere Manko ist ihr Sohn Tony. Sein ganzes Gefasel über Züge ist einfach zu nervig. Der Junge kann aber auch seinen Mund nicht halten. Zum Glück, fühlen sich auch die anderen Charaktere von ihm genervt. Fazit Mrs. Morland bietet eine unterhaltsame Geschichte über Intrigen, Freundschaft und die Liebe. Die wunderbare Laura mischt ihre Freunde so richtig auf und sorgt dafür. dass alles wieder in geregelte Bahnen gerät und das Glück sich verbreitet.

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  • Rezension zu "Tea Time bei Mrs. Morland" von Angela Thirkell

    Tea Time bei Mrs. Morland
    aba

    aba

    Mrs. Morlands Gedanken Mrs. Morland als Freundin müsste man haben. Sie ist kultiviert, emanzipiert, intelligent, ehrlich und hilfsbereit. Ein Teenachmittag bei ihr könnte damit enden, dass man weniger Probleme hat, mehr Freunde oder sogar einen neuen Job, und wenn es passt, könnte unter den Gästen die Liebe des Lebens sein, dafür würde Mrs. Morland sorgen. Angela Thirkell hat ihren Roman "Tea Time bei Mrs. Morland" im Jahr 1933 geschrieben. Er wurde 2012 in England wiederveröffentlicht und 2014 vom Manhattan Verlag ins Deutsche übersetzt. Dieses Buch ist der erste Teil einer Reihe von Romanen über Mrs. Morland, ihre Familie und Freunde, die sogar Bestseller wurden. Der Erfolg dieser Bücher kann man nachvollziehen. Mrs. Morland ist Schriftstellerin und hat viele Fans. Allein die Tatsache, dass sie - alleinerziehende Mutter - als Buchautorin gut verdient, ist ein Grund, um respektiert und bewundert zu werden. Sie ist schlagfertig und sagt immer, was sie denkt, und trifft dabei meistens den Kern der Sachen. Angela Thirkell erzählt aber auch, was sich im Mrs. Morlands Kopf abspielt. Und das ist nicht immer schön. In ihrem Kopf ist Mrs. Morland oft nicht ganz diplomatisch. Häufiges Opfer ihrer manchmal sogar gnadenlosen Gedankengänge ist ihr jüngster Sohn, eine Art anstrengender monothematischer Nerd. Auch sie selber steht aus meiner Sicht kurz vor einem burn out. Kein Wunder also, dass Angela Thirkell mit ihrer Buch-Reihe einen Hit nach dem anderen bei den braven Hausfrauen Englands der 30er Jahre landete. Die Handlung von "Tea Time bei Mrs. Morland" ist schlicht, aber unterhaltsam und raffiniert. Das Motiv "wer gehört zu wem" und vor allem "wie kann man sie miteinander verkuppeln", wichtige Themen an den Teenachmittagen, ist immer ein Kassenschlager gewesen. Oft sind solche Geschichten vorhersehbar, nicht aber in diesem Buch. Zum Schluss erlebt man eine Überraschung, gerade dann, wenn man denkt, dass man weiß, wie alles endet. "Tea Time bei Mrs. Morland" ist ein perfektes Buch für solche Winternachmittage, an denen man am liebsten ganz allein sein möchte... mit Mrs. Morlands Gedanken.

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  • todlangweilige Irrungen und Wirrungen

    Tea Time bei Mrs. Morland
    Felice

    Felice

    03. January 2015 um 18:26

    im England der 30er Jahre. Tut mir Leid, aber ich konnte diesem Roman gar nichts abgewinnen, auch wenn ich es wirklich versucht habe! Angelockt durch die wirklich gute Rezi und das ansprechende Coverbild (das jedoch nicht Mrs. Morland darstellen kann, da diese als "Matrone" bezeichnet wird), wählte ich dies als erste Lektüre des Jahres, passend zur Handlung, die auch um die Weihnachtszeit spielt. Nach dem schleppenden Beginn mit schlechten Dialogen  hoffte ich nur noch, dass es besser wird und getröstet, da es nur 300 Seiten umfasst, hielt ich tapfer durch. Aber außer unendlichen Einladungen, etlichen Verwicklungen, wer wen liebt und heiraten will sowie einem Zehnjährigen, dessen Gedanken nur um seine Modelleisenbahn kreisen (was noch leidlich amüsant ist) und einer Mutter, die ihn abwechselnd hasst und liebt, ihn aber immer kurz abfertigt (Tony....lag mit wachen Augen auf dem Sofa und freute sich auf einen angenehmen Plausch. "Jetzt schlaf endlich, Tony, ich bin müde", sagte seine Mutter und verschwand im Badezimmer), wusste ich: hier ist nichts mehr zu retten.

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  • Rezension zu Tea Time bei Mrs. Morland von Angela Thirkell

    Tea Time bei Mrs. Morland
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. October 2014 um 18:38

    Mehr Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele “Tea Time bei Mrs. Morland” ist der erste von fast 30 Romanen der“Barsetshire”-Serie, die Angela Thirkell von den 1930er Jahren bis zu ihrem Tod Anfang der 60er Jahre geschrieben und veröffentlicht hat. Dabei hat sich die Autorin übrigens allem Anschein nach großzügig bei anderen Autoren bedient, angefangen mit Anthony Trollope, dessen Werken sie kurzerhand das komplette Setting, die fiktive Grafschaft Barsetshire, entnommen hat. Entstanden ist dabei allerdings ein wirklich sehr schöner, unterhaltsamer und gemütlicher Roman, der sich sehr gut lesen lässt. Die Protagonistin Laura Morland war mir von Anfang an sympathisch. Die verwitwete Mutter dreier Kinder ist freundlich und gutherzig, hat einen leichten Hang zum Tratschen und ist, für eine Frau ihrer Zeit, überraschend unabhängig. Sie und die anderen Charaktere sind es, die “Tea Time bei Mrs. Morland” seinen Zauber verleihen, denn sie sind allesamt einfach bezaubernd. Dazu kommen diverse Liebschaften, eine bösartige Sekretärin und ein Mord, die das Grundgerüst für die Handlung liefern und für diverse hochgradig amüsante Situationen bilden. Getragen wird die Geschichte aber wirklich vor allem von den Charakteren, das Zusammenspiel zwischen Handlung und Figuren erschafft eine spannende, gleichzeitig aber gemütliche Atmosphäre. Alles in allem ist Angela Thirkells “Tea Time bei Mrs. Morland” ein wirklich guter Unterhaltungsroman, voller charmanter Charaktere und mit einer nicht unspannenden Handlung. Ich würde jedenfalls gerne weitere Romane der “Barsetshire”-Serie lesen.

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