Angela und Karlheinz Steinmüller

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Angela und Karlheinz SteinmüllerPulaster. Roman eines Plabeten.
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Pulaster. Roman eines Plabeten.
Pulaster. Roman eines Plabeten.
 (2)
Erschienen am 01.01.1987

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Rezension zu "Pulaster. Roman eines Plabeten." von Angela und Karlheinz Steinmüller

Rezension zu "Pulaster. Roman eines Plabeten." von Angela und Karlheinz Steinmüller
RogerSuffovor 7 Jahren

Auf Karlheinz Steinmüller stieß ich über ein dünnes, bei Amazon nicht auffindbares Kompass-Bändchen "Der letzte Tag auf der Venus", in dem SF-Erzählungen, u.a. Der Traum vom Großen Roten Fleck veröffentlicht waren. Beeindruckend fand ich, wie unterschiedliche Welten utopische Geschichten nebeneinander bereisen können. "Pulaster" ist dagegen eine vollständig erzählte Welt. Ein Schicksalsschlag trifft einen, der als Raumfahrer bisher gewohnt war, Zeitsprünge von eine Zukunft in die nächste zu vollziehen: Eine Krankheit bindet sein Restleben an einen extrem öder Planeten. Ödes Regenwetter und ein Kleinkrieg zwischen Bürokraten. Menschen leben ein paar da. Einige wollen alles modernisieren. Aber irgendwie wirkt der Planet wie die Erde ohne den Meteoriteneinschlag vor 64 Millionen Jahre. Die Hreng sind einigermaßen intelligente Echsen, die moderne Zivilisation abzulehnen scheinen. Ausgerechnet da soll eine Expedition in ein Gebiet mit einer Anomalie führen. Sumpf. Ödnis. Fremdenfeindliche "Eingeborene". Und jene Anomalie liegt in einem Tabu-Bereich. Da darf niemand hin. Aber der "Tral" ... eine Art kollektiver Liebesrausch. Da müssen die geschlechtsreifen Echsen auf Wanderschaft. Freie Bahn ins verbotene Gebiet... Alles kommt natürlich anders. Der Held erlebt mit einem Hreng zusammen ein "Roadmovie" --- nur ohne Straße. Langsam beginnen beide, einander zu begreifen. Eine Entdeckung aus alten Zeiten lässt die Geschichte der Planetenzivilisation in neuem Licht erscheinen. Offenbar gab es schon eine höhere Entwicklung. Die Hreng jedoch drehten vorsätzlich ihre Entwicklung zurück. Eine Welt des Friedens. Ohne alle "Zivilisationskrankheiten". Doch in der Raumstation, dem Außenposten galaktischen Fortschritts wird schon an einer grundsätzlichen Änderung des Ökosystems gearbeitet, durch die sich die Lebenswelt der Hreng unumkehrbar verändern würde. Sind die Hreng noch zu retten? Das fragt ausgerechnet Fabius, der losgezogen war in die Urwelt, um sie zu verändern ...

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