Angelika Felenda

 4.1 Sterne bei 152 Bewertungen
Autor von Der eiserne Sommer, Wintergewitter und weiteren Büchern.
Angelika Felenda

Lebenslauf von Angelika Felenda

Nach einem Studium der Geschichte und Germanistik lebt die Autorin Angelika Felenda in München, wo sie auch als literarische Übersetzerin arbeitet. Ihr Kriminalroman »Der eiserne Sommer« erschien 2014 und bildet den Auftakt zur Roman-Reihe um Kommissär Reitmeyer.

Alle Bücher von Angelika Felenda

Der eiserne Sommer

Der eiserne Sommer

 (76)
Erschienen am 11.09.2016
Wintergewitter

Wintergewitter

 (47)
Erschienen am 29.10.2016
Herbststurm

Herbststurm

 (26)
Erschienen am 12.11.2018
Der eiserne Sommer

Der eiserne Sommer

 (3)
Erschienen am 18.08.2014

Neue Rezensionen zu Angelika Felenda

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Rezension zu "Herbststurm" von Angelika Felenda

Polizeiliche Ermittlungsarbeit im hochbrisanten München der 20iger Jahre
elmidivor 16 Tagen

„Herbststurm“ ist nach „Der eiserne Sommer“ und „Wintergewitter“ der dritte Roman der Krimiserie von Angelika Falenda. Die Reihe spielt im München der 20iger Jahre, schon ist zu ahnen und zu spüren, dass das rechte Lager an Macht gewinnt. Aber auch die Folgen des ersten Weltkriegs sind noch allzu sichtbar – sei es in seelischen und körperlichen Kriegsverletzungen oder in den drückenden finanziellen Verhältnissen des neuen demokratischen Staates.

In dieser Zeit ist Kommissär Reitmeyer mit polizeilichen Ermittlungen befasst, denn es geht um zwei Mordfälle, die zu Rätseln aufgeben. Viele bereits aus den früheren Büchern bekannte Personen sind wieder mit von der Partie, wie etwa der Rechtsanwalt Sepp Leitner, der einen Suchauftrag zu einer vermissten jungen Frau annimmt und dabei unvermittelt mit Reitmeyers Mordermittlungen kollidiert. Und Caroline, die von Reitmeyer immer noch aus der Ferne angeschmachtete junge Ärztin, die es jetzt in die Pathologie verschlagen hat. Und Rattler, der junge Ermittler, gerade aus der Ausbildung, aber von einem Gasangriff im Krieg schon schwer mitgenommen. Er trifft eine junge Russin und wird in ihre verworrene Geschichte mit hineingezogen.

Es wird schon jetzt klar, dass man besser den einen oder anderen Vorgängerroman gelesen haben sollte, um einigermaßen mit den parallelen privaten und beruflichen Geschichten Schritt halten zu können. Als Einstieg in die Reihe ist „Herbststurm“ nicht unbedingt zu empfehlen.

Überhaupt brauchte es meine ganze Konzentration, um das Buch in seiner Komplexität zu verstehen. Denn im Laufe der Ermittlungen tauchen einige rechte Soldatenvereinigungen auf und auch russische Gruppen und Einzelpersonen, die miteinander im Geheimen zusammenarbeiten. Oder doch nicht?

Im Ganzen habe ich weniger einen spannenden Krimi gelesen. Vielmehr handelt es sich um einen Roman über polizeiliche Ermittlungsarbeit im politisch und gesellschaftlich hochbrisanten München der 20ger Jahre. Dabei sind die Protagonisten in diesem Krimi allesamt sehr sympathische und lebensnah dargestellte Akteure. Sie tragen durch eine hochkomplexe Handlung und sind insgesamt die starke Seite dieses Romans.

Am Ende des Buches findet man eine gute Darstellung der geschichtlichen Verhältnisse und im Buch erwähnten Organisationen und Vereinigungen. Reitmeyer selbst positioniert sich in diesem Krimi durchaus deutlich in Opposition zu den ihn umgebenden rechten Gesinnungen. Eine spannende Vorlage für die zukünftigen Romane, denn dies führt ihn ganz sicher in gefährliche Situationen.

Wer diesen Krimi liest, sollte sich Zeit dafür nehmen und ihn mit Konzentration lesen können. Sicher ist diese absolute brisante und spannende Zeit, die hier gut und kenntnisreich geschildert ist, es wert und Angelika Falendas Arbeit, die in der ausgefeilten Recherche liegt, ist sehr zu würdigen.

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Rezension zu "Herbststurm" von Angelika Felenda

Spannende Geschichtsstunde
SusanDvor einem Monat

""Herbstturm" ist der dritte Band der Tetralogie der Autorin Angelika Felenda um den Münchner Kommissär Reitmeyer in den 20er JAhren des letzen Jahrhunderts, der sich jedoch auch problemlos ohne Vorkenntnisse der vorhergehenden Bände lesen lässt.

Der Rechtsanwalt Sepp Leitner (ein guter Freund Reitmeyers) wird von einer russischen Emigrantin beauftragt, deren verschwundene Tochter zu suchen, während zeitgleich der Kommissär in zwei Mordfällen ermittelt. Unterstützt wird er dabei von dem jungen engagierten Kollengen Rattler, der bei einer schönen Russin Russischunterrricht nimmt. Und alle drei Erzählstränge sind miteinander verknüpft....

Der intelligente Schreibstil der Autorin überzeugt dabei.
Leben tut der Roman jedoch von dem einfühlsam beschriebenen KLima der Zeit; er ist eine spannende und sehr realistische Geschichtsstunde, der vor den damals aktuellen Themen der Inflation, der Armut vieler Menschen, den Problemen und Anfeindungen gegen Russen und Franzosen und dem beginnenden REchtsruck nict Halt macht.  Authentisch und zum Greifen nah ist das München der 20er Jahre.

Die Charaktere sind dabei genauestens beschrieben und sehr einprägsam; allerdings erfordern die vielen (für mich neuen) Personen einiger Konzentration.

Die Auflösung der Mordfälle bzw. des Verschwindens sind schlüssig und folgerichtig und auch überraschend.

Obwohl die Entwicklung des Krimis lange Zeit nicht wirklich als hochspannend zu bezeichnen ist, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und war absolut gefesselt.

Kritisch sehe ich das ein wenig klischeehafte Benehmen Rattlers, das jedoch erfahrungsgemäß nicht wirklich ungewöhnlich scheint,

Für dieses lebensnahe "Geschichtsbuch" aus einer spannenden und sehr wichtigen Zeit möchte ich eine klare Leseempfelung geben!

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Rezension zu "Herbststurm" von Angelika Felenda

Nicht Fisch und nicht Fleisch
heinokovor einem Monat

Nicht Fisch und nicht Fleisch

Dies war mein erstes Buch von Angelika Felenda. Zweifellos zeichnet sich das Buch aus durch einen gekonnt-routinierten Schreibstil, dennoch habe ich zweimal mit längeren Pausen das Lesen unterbrochen und erst nach einer Weile neu gestartet. Etwas, was mir nur ganz selten passiert. Und was ich mir nicht wirklich erklären kann, denn eigentlich ist das Buch flüssig zu lesen.

Der Kriminalroman spielt in den Kreisen russischer Exil-Monarchisten, die sich nach der Oktoberrevolution in München niedergelassen haben. Diese Zeit der galoppierenden Inflation und der stets drohenden Gefahr von Anschlägen bietet eine nicht einschätzbare und durchaus gefährliche Kulisse für die Ermittlungen des Kommissar Reitmeyer in zwei Mordfällen. Seinem jungen Assistenten Rattler, eigentlich klug und kriminalistisch sehr geschickt, wird von einer schönen Deutschbaltin der Kopf verdreht. Dazu ist zeitgleich Reitmeyers bester Freund, der Rechtsanwalt Leitner, im Auftrag einer russischen Emigrantin auf der Suche nach deren verschwundener Tochter Anja Alexandrowa. Was haben die beiden Morde mit dem Verschwinden der Russin zu tun? Und welche Rolle spielt die verführerische Deutschbaltin? Die Ermittlungen führen immer tiefer in verschiedene Milieus, in die der Armen und der ganz Reichen, die der Spelunken, der Bars, die der aufflammenden rechtsorientierten Gruppierungen und in die der Musikkonzerte für Privilegierte. Eine Auflösung bietet der Kriminalroman erst zum spektakulären Schluss.

Die Autorin fängt das Lebensgefühl dieser Zeit sehr gut ein. Sie zeichnet anschaulich und lebendig, wie die Inflation das tägliche Leben der Menschen zusehends beeinträchtigt, wie aufkeimende Fremdenfeindlichkeit und rechte Gesinnung Fuß fassen. Dennoch konnte mich das Buch nicht packen. Die Protagonisten blieben für mich bis zum Schluss blass und distanziert-fremd. Die Handlung mäandert zwischen Politik und Krimi etwas unentschlossen hin und her und geht daher weder im politischen Zeitbild noch im Krimigeschehen noch in der Psychologie der Protagonisten wirklich in die Tiefe. Manche Handlungsstränge verlaufen im Nichts. Über viele, viele Seiten hinweg fehlt jegliche Spannung. Die Vermischung von Kriminalroman und geschichtlichem Roman ist meiner Meinung nach nicht geglückt, da keines der beiden Genres optimal bedient wird: die Kriminalgeschichte wird zu langatmig dargestellt, sie wird von den geschichtlichen Aspekten fast verschluckt. Und die historisch-politische Romangestaltung bleibt letztlich zu oberflächlich, wird durch das Krimigeschehen gewissermaßen als Kulisse missbraucht. Ein Buch, das gewissermaßen nicht Fisch und nicht Fleisch ist.


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Gespräche aus der Community

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Babylon München – ein stürmischer Mord im Herbst 1922


Sibirische Kälte über München im Jahr 1922: Im Kriminalroman Herbststurm von Angelika Felenda ermittelt Kommissär Reitmeyer in gleich zwei Mordfällen und einem Vermisstenfall. Dabei gerät er in die Kreise von russischen Exil-Monarchisten und nationalen Freikorps-Gruppen. Reitmeyers dritter Fall entführt Euch in die bayrische Hauptstadt der 1920er Jahre – ein Muss für Liebhaber von Babylon Berlin.

Kommissär Reitmeyer ist zurück!

Worum geht’s genau?
München, 1922: In der bayrischen Hauptstadt tummeln sich illustre Gesellschaften, die ausufernde Partys feiern, russische Exil-Monarchisten und Mitglieder der Französischen Gesandtschaft, die wegen der Reparationszahlungen und der steigenden Inflation von den Nationalisten bedroht werden. Als zwei Leichen auftauchen ist klar, wer sich den Fällen annehmen muss: Der unerschrockene Kommissär Reitmeyer nimmt die Ermittlung auf und hilft nebenbei seinem besten Freund, dem Rechtsanwalt Sepp Leitner, bei der Suche nach der vermissten Tochter einer russischen Adligen. Nach und nach wird deutlich, dass die Fälle miteinander in Verbindung stehen … 

Das klingt schon mal gut? Dann schau doch mal in unsere Leseprobe » 

Wollt Ihr mit Kommissär Reitmeyer auf Spurensuche gehen? Dann bewerbt Euch einfach bis zum 22. November über den blauen „Jetzt bewerben“-Button* für die Leserunde – und beantwortet uns dazu folgende Frage:

Wenn Ihr eine Zeitreise unternehmen könntet – wie würdet Ihr einen Tag im München der 1920er Jahre verbringen?


Über die Autorin: Nach einem Studium der Geschichte und Germanistik lebt die Autorin Angelika Felenda in München, wo sie auch als literarische Übersetzerin arbeitet. Ihr Kriminalroman Der eiserne Sommer erschien 2014 und bildete den Auftakt zur Roman-Reihe um Kommissär Reitmeyer.

PS: Um über alle Leserunden und Buchverlosungen aus dem Insel Verlag auf dem Laufenden zu bleiben, schaut mal hier vorbei ...

* Im Gewinnfall verpflichtet Ihr Euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Veröffentlichen einer ausführlichen Rezension auf LovelyBooks.de, nachdem Ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet Ihr vor Eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir die Bücher nur innerhalb Europas verschicken. 
Zur Leserunde

Wer schwach ist, muss untergehen.

Adventszeit ist Lesezeit! Und was gibt es da Schöneres, als sich mit einem packenden Krimi in den Lieblingssessel zu verkrümeln? Deswegen haben wir ein tolles Gewinnspiel für Euch vorbereitet und verlosen 15 Leseexemplare von Angelika Felendas mitreißendem Krimi Der eiserne Sommer!

Zum Buch:
Juni 1914: Zwei Schüsse fallen in Sarajewo, und die Welt rückt an den Abgrund. Franz Ferdinand, der Thronfolger Österreich-Ungarns, ist tot. Zur gleichen Zeit steht Kommissär Reitmeyer in München vor einer schwierigen Entscheidung. Er hat es satt, die Marionette des Polizeipräsidenten zu sein. Die Leiche eines jungen Mannes führt ihn von den Arbeitervierteln bis in die Villen der Großbürger. Und in das berüchtigte Café Neptun, Vergnügungsort der Offiziere. Der Polizeipräsident drängt ihn, nicht noch tiefer zu schürfen, und gegen das Militär darf er per Gesetz nicht ermitteln. Da macht Reitmeyer eine ungeheuerliche Entdeckung, die nicht nur ihn selbst zum Abschuss freigibt, sondern die das ganze Land in den Untergang stürzen könnte. Hier geht’s zur Leseprobe »

Als kleinen Vorgeschmack könnt Ihr Euch schon einmal den Trailer anschauen:

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»Die Zeit um 1914, der Beginn des Ersten Weltkriegs, das war für mich immer weit weg ... Der eiserne Sommer lässt diese Zeit in meinem Kopf lebendig werden. Schafft ein Gefühl für die Verklemmtheiten, das Obrigkeitsdenken und die geistigen Zwänge. Spannend und lehrreich!« – Christian Beisenherz, WDR

Na, Lust auf einen historischen Krimi bekommen? Dann beantworte uns bis 8. Dezember 2014 einfach folgende Gewinnfrage:

Wie stellst Du Dir München im Jahr 1914 vor?


Wir freuen uns auf Eure Antworten!

Zur Autorin:
Angelika Felenda hat Geschichte und Germanistik studiert und arbeitet als literarische Übersetzerin in München. Der eiserne Sommer ist ihr erster Roman.

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