Ich liebe ja solche Bücher, die sich mit Biografien berühmter Persönlichkeiten beschäftigen, auch solche, die thematisieren, wo sie lebten und wirkten. Jean Paul und das Frankenland sind Thema im Büchlein aus dem Hause der Edition AB Fischer.
Das Büchlein ist reich bebildert. Die Texte sind sehr informativ und gut zu lesen. Sie erzählen von Jean Paul und seinem Leben im Frankenland. Er wurde in Wunsiedel geboren, war viel unterwegs, kam aber dann zurück und macht Bayreuth und die markgräfliche Residenz berühmt. Nicht nur Pauls Leben und Wirken im Frankenland, sondern auch die Zeit und die Örtlichkeiten werden lebendig. Sehr tiefgründig und intensiv erlebt man das Erzählte.
Leseprobe:
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Als asketischer Jüngling mit prächtigem Lockenkopf hatte er einst die Heimat verlassen. Nun war er endgültig zurückgekehrt, mit Halbglatze, ungebrochenem Dialekt ...
Sehr gut gegliedert kann man sich schrittweise einlesen.
Bin begeistert und wurde informativ und kurzweilig in Wort und Bild unterhalten.
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Angelika Fischer
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
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Neue Rezensionen zu Angelika Fischer
Der letzte Satz auf der Titelseite dieses Buches hat mich neugierig gemacht und so habe ich das Buch in die Hand genommen. „Ehrlich und gesund mit Ärger, Angst und Traurigkeit umzugehen.“ Männer heißt es, sind nicht so gut in der Lage ihre Gefühle auszudrücken und mit ihnen umzugehen. Ob das nun im Allgemeinen so ist oder nicht, eigene Gefühle und die von Mitmenschen bestimmen unser Leben. Warum ist der Kollege oder die Kollegin so wütend auf mich oder wieso habe ein „flaues“ Gefühl im Magen in einer Situation? Diesen Gedanken kann ich zustimmen oder verneinen, aber was mache ich mit meinen Gefühlen, die so unrationell sind. Gott hat uns unsere Gefühle genauso wie unseren Verstand gegeben, dass sie uns eine Hilfe und Wegweiser sind.
Ich bin mit Hilfe dieses Buches auf Entdeckungsreise zu meinen Gefühlen gegangen. Ich habe mit großem Interesse die genauen Beschreibungen der verschiedenen Gefühle, die ein Mensch haben kann, verfolgt. Das hört sich zwar vielleicht komisch an, aber fühlen wir uns nicht manchmal den eigenen Gefühlen ausgeliefert und sind verwirrt, was da in uns passiert? Mir geht es jedenfalls so und ich konnte durch die Beschreibungen im Buch verstehen, wie wertvoll dies für mich, mein Leben und meine Umgebung ist, mich in diesem Sinn besser zu verstehen, besonders bei den Menschen, die mir nahestehen. Und dadurch auch ein weitergehendes Verständnis für das Wirken unseres Schöpfers zu erlangen, welches nicht allein durch den Verstand zu ermessen ist.
Ich kann das Buch besonders denjenigen empfehlen, die Probleme haben mit ihren Gefühlen umzugehen und Schwierigkeiten haben, diese zu formulieren. Die Autorin gibt mit viel Verständnis, diesem Personenkreis Möglichkeiten an die Hand, ihre Gefühle zu deuten und damit mehr Lebensqualität zu bekommen. Aber auch allen anderen kann es eine hilfreiche Klarstellung sein und falsche Vorstellung revidieren.
Man merkt dem Buch deutlich an, dass die Autorin nicht nur überzeugte Christin, sondern auch Psychotherapeutin ist. So bekommt man viel psychologisches Know-How mit auf den Weg: Welche Grundbedürfnisse hinter den Grundemotionen stecken oder was es für Folgen haben kann, wenn man bestimmte Gefühle einfach wegdrückt (Depressionen, psychosomatische Beschwerden, Angst-Panik-Störungen). Sie plädiert dafür, Gefühle ehrlich zuzulassen und authentisch zu kommunizieren, z.B. mit dem Ansatz der Akzeptanz- und Commitment-Theorie (ACT) oder der gewaltfreien Kommunikation.
Gegen Ende geht sie auch darauf ein, dass Gott selbst ja auch unterschiedliche Gefühlsregungen zeigt und auch Jesus nicht nur fröhlich grinsend durch die Gegend lief. Dass Gott durchaus negative menschliche Gefühle aushält, zeigen auch die Psalmen, in denen es ganz schön zur Sache geht.
Die Autorin möchte eine Brücke bauen zwischen Psychologie und Seelsorge, und ich finde, das gelingt ihr auch. Als ein großes Plus empfand ich, dass sie authentisch von ihren Erfahrungen in der Praxis als Psychotherapeutin berichten kann. Sie weiß also, wovon sie spricht und verlässt sich nicht auf irgendwelche Vermutungen, wie es sein könnte. Manchmal sind es zwar auch etwas viele Hintergrundinfos auf einmal, aber bis zum Ende durchzuhalten lohnt sich auf jeden Fall.













