Fünf Frauen, die unterschiedlicher kaum sein könnten, teilen sich weiterhin ihr Zuhause und ihren Alltag. Das Zusammenleben bringt kleine Reibereien, viel Vertrautheit und immer wieder Momente, die zum Schmunzeln einladen. Genau aus diesen ganz normalen Situationen entsteht auch diesmal der besondere Charme der Geschichte, der leicht wirkt und trotzdem Nähe schafft.
Im Mittelpunkt stehen erneut Freundschaft, Zusammenhalt und das Älterwerden mit all seinen kleinen Herausforderungen. Die Frauen gehen sehr unterschiedlich mit Veränderungen um, sei es im Alltag, in Gedanken oder im Umgang miteinander. Dabei entstehen Gespräche, Missverständnisse und herzliche Augenblicke, die vertraut wirken und oft überraschend ehrlich sind.
Der Gin des Lebens steht dabei sinnbildlich für kleine Auszeiten, für das Innehalten und für die Frage, was wirklich guttut. Ohne große Dramatik, dafür mit feinem Humor und viel Menschlichkeit, zeigt die Geschichte, wie wichtig es ist, sich gegenseitig Raum zu lassen und trotzdem füreinander da zu sein. Gerade diese leisen Momente machen den Reiz aus und sorgen dafür, dass sich vieles sehr nah am echten Leben anfühlt.
Der Schreibstil bleibt angenehm locker und gut lesbar. Dialoge wirken natürlich, Situationen nachvollziehbar und die Figuren sind längst vertraut. Man erkennt sie wieder, mit all ihren Eigenheiten, Macken und liebenswerten Seiten. Es fühlt sich an wie ein Wiedersehen mit alten Bekannten, bei dem sofort wieder eine Verbindung da ist.
Auch dieser fünfte Band der Reihe hat mich begeistert und ich musste das Buch einfach in einem Rutsch durchlesen.
5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.






















