Angelika Godau Ein Streuner mit Sommersprossen

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Inhaltsangabe zu „Ein Streuner mit Sommersprossen“ von Angelika Godau

Ich kann euch sagen: Wenn man als Welpe einfach auf den Straßen einer Großstadt ausgesetzt wird, dann hat ein Hund nur zwei Möglichkeiten: kämpfen, um zu überleben, oder aufgeben und sterben. Ich habe mich fürs Kämpfen entschieden, auch deshalb, weil ich mich als Beschützer meiner beiden Schwestern fühlte. Die machten mir meine Aufgabe nicht gerade leicht und mehr als einmal wäre ich doch beinahe gestorben! Ein Glück, dass mich das Schicksal nach fünf langen Jahren auf der Straße nach Deutschland verschlagen hat

Nach langer Odyssee endlich am Ziel

— monja1995
monja1995

wirklich süß und herzergreifend.) für hundefans genau das richtige!

— thiefladyXmysteriousKatha
thiefladyXmysteriousKatha

Eine tolle Lebensgeschichte, aus der Sicht eines Hundes erzählt. Vor allem für Tierliebhaber zu empfehlen

— xDropsyx
xDropsyx

sehr rührende Hunde-Biografie

— esposa1969
esposa1969

Ein ganz tolles Buch, kann man jedem nur ans Herz legen. Für jeden Tierliebhaber ist es einfach ein muss.

— Bibi78
Bibi78

Wir beide, mein Chihuahuababy Orlando und ich, würden auch gerne mitmachen :-) Liebe Grüße und ein zärtliches Wau von Sandra & Orlando

— Lillibeththings
Lillibeththings

also ich würde auch sehr gerne mitmachen, vielleicht verstehe ich dann meine fellnase ein bissel besser ;-)

— eklis1973
eklis1973

Ein rundherum gelungenes Buch zum mitfiebern, lachen und auch manchmal weinen.

— SinaP
SinaP

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  • Indianer-Ben und seine lange Reise ins Glück

    Ein Streuner mit Sommersprossen
    monja1995

    monja1995

    21. August 2014 um 11:23

    Klappentext: Ich kann euch sagen: Wenn man als Welpe einfach auf den Straßen einer Großstadt ausgesetzt wird, dann hat ein Hund nur zwei Möglichkeiten: kämpfen, um zu überleben, oder aufgeben und sterben. Ich habe mich fürs Kämpfen entschieden, auch deshalb, weil ich mich als Beschützer meiner beiden Schwestern fühlte. Die machten mir meine Aufgabe nicht gerade leicht und mehr als einmal wäre ich doch beinahe gestorben! Ein Glück, dass mich das Schicksal nach fünf langen Jahren auf der Straße nach Deutschland verschlagen hat… Mein Umriss: Ben wurde in der Nähe von Mailand geboren. Seine Mutter eine Herdenschutzhündin der Rasse Maremmana brachte ihn zur Welt. Noch ganz klein wurde er mit seinen beiden Schwestern ausgesetzt, die er von nun an beschützen wollte. Sie erlebten zusammen das Leben auf der Straße und in Parks, wurden von Kindern mit deren Pausenbroten und manchmal auch von Touristen gefüttert. Meist jedoch hatten die drei Hunger. Als der erste Winter kam, spürten sie, dass das Leben noch härter werden kann. Immer weniger Menschen hielten sich draußen auf und fütterten sie und es wurde immer kälter. Sie sahen auch sehr schnell, dass es nicht nur Menschen gab, die es gut mit ihnen meinten. Viele vertrieben sie mit Steinwürfen und Geschrei. Im Frühjahr darauf bemerkte Ben, dass die Weibchen plötzlich anders rochen. Für ihn einfach hinreißend. Auch wenn er noch nicht wusste, warum das so war. Als ihn in einem Park ein anderer Rüde schwer verletzte, wurde er von einem Menschen zu einer Tierärztin gebracht, die ihn wieder gesund pflegte. Hier flüchtete er jedoch, als er die Gelegenheit dazu bekam. Wieder zurück im Park suchte er nach seinen Schwestern. Nach einer weiteren schweren Verletzung scheint er endlich ein neues Zuhause bei obdachlosen Frauen gefunden zu haben. Auch wenn er dort nicht immer satt wurde, hatte er doch ein Dach über dem Kopf und liebevolle Hände, die ihn streichelten. Als jedoch seine Bezugsperson nach einem Angriff auf deren Holzhütte verstirbt, geht Bens Odyssee wieder weiter und lässt ihn weitere Abenteuer bestehen….. Mein Eindruck: Zuerst dachte ich, was das soll, einen Hund von seinen Erlebnissen erzählen zu lassen. Aber sehr schnell habe ich mich eingelesen und freute mich über jedes neue Kapitel über Indianer-Ben und seine positiven, wie auch negativen Erlebnisse. Sehr einfühlsam und mit viel Hundeverstand erzählt Angelika Godau über das Leben ihres Maremmana, der schlußendlich bei ihr ein liebevolles Zuhause fand. Sie lässt Ben über seine Kindheit erzählen und wie er auf vielen Umwegen endlich das bekam, was er verdiente. Seine „Herde“ die er beschützen kann, so wie es ihm im Blut liegt. Eigentlich sollte sie diesen Hund nicht behalten, er sollte an ein Ehepaar nach Berlin vermittelt werden, aber dem Unterfangen machte Ben einen Strich durch die Rechnung. Wäre das nicht geschehen, so gäbe es dieses Buch sicherlich nicht. Godau schönte Bens Leben auf der Straße in keinster Weise, ebenso, wie sie auf so manches Unverständnis zwischen Hund und Mensch eingeht. Sie zeigt, dass nicht jeder der denkt, einen Hund zu verstehen, dies auch wirklich tut. Auch sie hatte zusammen mit ihrem Mann eine nicht allzu leichte Zeit. Aber als sie mit Ben zu einem Fachmann gingen, der ihnen den Hund als solchen erklärte, spielte sich alles ein, sodass Ben nicht mehr befürchten musste, falsch aus falschem Wissen heraus behandelt zu werden. So lässt die Autorin, die sich in diesem Buch einzig Ben widmete, zwischendurch auch durchscheinen, wie schwer es Ben mit ihr und ihrem Mann am Anfang hatte. Angelika Godau bedient sich einer für jeden Verständlichen Ausdrucksweise ohne tiefer auf medizinische Fachausdrücke einzugehen, die sie bestimmt im Laufe der Zeit mit Ben zu hören bekam. Trotzdem ist für den Leser klar zu erkennen, dass Bens Verletzungen nicht immer nur kleine Kratzer waren. Sie lässt Ben immer wieder betonen, dass er als Hund Opportunist ist und ihn somit nichts so leicht aus der Bahn wirft, denn morgen kommt ein neuer Tag und Hunde blicken nicht zurück. Dass sie jedoch von schwerwiegenden Ereignissen geprägt werden, läßt Godau nicht ausser Acht. Das Cover zeigt Ben so, wie er wohl jetzt ist. Ein rundherum glücklicher, ehemaliger italienischer Straßenhund, der sein Zuhause nach fünf Jahren auf der Straße nun in Deutschland in der Nähe von Köln fand. Fazit: Ein rundherum gelungenes Buch, das ein Hundeleben aus der Sicht des Hundes erzählt und das ist ausnahmslos jedem mit bestem Gewissen ans Herz legen kann.

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  • Die Abenteuer von Indianer-Ben

    Ein Streuner mit Sommersprossen
    thiefladyXmysteriousKatha

    thiefladyXmysteriousKatha

    01. June 2014 um 11:16

    Ein Streuner mit Sommersprossen Ich habe dieses süße Buch von der Autorin zum Wichteln bekommen, nochmal herzlichen Dank. ich war erst skeptisch ob es mir gefallen würde, bin aber nun total begeistert. Inhalt Ich kann euch sagen: Wenn man als Welpe einfach auf den Straßen einer Großstadt ausgesetzt wird, dann hat ein Hund nur zwei Möglichkeiten: kämpfen, um zu überleben, oder aufgeben und sterben. Ich habe mich fürs Kämpfen entschieden, auch deshalb, weil ich mich als Beschützer meiner beiden Schwestern fühlte. Die machten mir meine Aufgabe nicht gerade leicht und mehr als einmal wäre ich doch beinahe gestorben! Ein Glück, dass mich das Schicksal nach fünf langen Jahren auf der Straße nach Deutschland verschlagen hat. Cover Ich finde das Cover total niedlich und passend zum Buch. Der Verlag scheint ein Kleinverlag zu sein .Hut ab, dass sie so eine schöne Gestaltung hinbekommen haben. Meinung Da ich ein absoluter Katzenmensch bin war ich erst skeptisch ob mir dieses Buch gefallen würde. Aber ich wurde überzeugt: Das Buch ist toll und herzergreifend. Man leidet mit Ben, sorgt sich um ihn und freut sich als er endlich sein Glück findet. Ich fand es sehr bewegent was er alles durchmachen musste. Es ist schlimm wie viele Menschen über herrenlose Hunde denken und was sie denen antun. Die Stelle mit den vergifteten Welpen fand ich besonders emotional. Die einzige Kritik ist meiner Meinung nach, dass es ein bisschen zu kurz war, hätte mir noch 50 Seiten mehr gewünscht. Aber ansonsten gibt es nichts zu meckern. Dass der Hund in diesem Buch die Menschen versteht (Sprache) fand ich zwar seltsam aber ist natürlich Fiktion, hat mich auch nicht gestört. Wirklich ein tolles Buch für Hundefans.

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  • Buchverlosung zu "Ein Streuner mit Sommersprossen" von Angelika Godau

    Ein Streuner mit Sommersprossen
    AngelikaGodau

    AngelikaGodau

    Hallo, hier ist erneut Euer ehemaliger Indianer mit einer neuen Buchverlosung von

    "Ein Streuner mit Sommersprossen"
    Wenn Ihr also eins von zwei Printausgaben mit meiner persönlichen Widmung gewinnen möchtet, geht mal auf meine indianer-ben.de Homepage und lasst im Gästebuch einen Gruß für mich da

    • 21
  • Indianer-Ben und wie er die Welt sieht

    Ein Streuner mit Sommersprossen
    QueenSize

    QueenSize

    Das Cover mit dem freundlichen Hundegesicht fällt auf. Nein, freundlich trifft es eigentlich nicht ganz – ich würde fast sagen verschmitzt ;-) Einfach nur auf das Wesentliche reduziert, verspricht die Abbildung eine nette Hundegeschichte.  Der Klappentext allerdings spricht eine andere Sprache: Hier erklärt uns Ben, wie schwer es ist, als Welpe in der Großstadt zu überleben. Und das macht neugierig. Zum Inhalt: Ben, ein Mix aus Herdenschutzhund und ??? - Vater unbekannt -, wird mit seinen beiden Schwestern einfach ausgesetzt. Mühsam versuchen die drei sich durchzuschlagen. Dass das nicht einfach ist und viele Hürden und Hindernisse überwunden werden müssen, kann man sich ja vorstellen. Aber was Ben da erleben muss und wie er doch immer wieder auch Glück im Unglück hat und trotz aller Gefahren überlebt, geht ans Herz. Nicht zuletzt seine Reise in ein neues Zuhause in Deutschland zeigt, dass es immer wieder auch Menschen gibt, die nicht nur an sich selbst denken.     Mich hat das Buch von Anfang an in seinen Bann gezogen. Erzählt wird die Geschichte aus Sicht des Hundes Ben. Besonders gut haben mir die menschlichen Vergleiche und das Aufzeigen der Missverständnisse zwischen Tier und Mensch gefallen. Im Nachhinein verstehe ich jetzt das Verhalten meines mittlerweile gestorbenen Hundes besser.  Toll finde ich auch, dass Ben trotz alledem nicht zu einem verkorksten Hund geworden ist!    Ein Buch das nachdenklich macht und aufzeigt, dass es mit dem Tierschutz in anderen Ländern nicht so gut bestellt ist wie hier in Deutschland. Nur gut, dass es immer wieder Menschen gibt, die ein Herz für Streuner haben (egal ob Hund oder Katze) und die sich liebevoll um sie kümmern.      Von mir gibt es verdiente 5 Sterne!

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    • 2
    AngelikaGodau

    AngelikaGodau

    27. March 2014 um 06:14
  • Themen-Challenge 2014 - Bücher, die weniger als 250 Seiten haben

    Daniliesing

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 10 austauschen!

    • 66
  • Leserunde zu "Ein Streuner mit Sommersprossen" von Angelika Godau

    Ein Streuner mit Sommersprossen
    AngelikaGodau

    AngelikaGodau

    Ein fröhliches Wau- Wau an alle, die Hunde lieben! Hunde im allgemeinen und im besonderen, mich natürlich ganz besonders.  Ich bin Ben! Indianer-Ben, genauer gesagt und ich bin alles das, was eigentlich keiner will: Aus dem Ausland, ein Straßenhund, ein Streuner, ein Mischling und noch dazu ein Herdenschutzhund-Mischling, ein Maremmano - Abruzzese. Und doch sagt mein Frauchen über mich: "Dass ich kein Hund bin, sondern ein Herz mit Fell drumherum, das Beste auf vier Beinen, was einem Menschen überhaupt begegnen kann!" Ja, und darum und um das mal möglichst vielen Leuten klar zu machen, habe ich mein Buch geschrieben. Okay, getippt hat es mein Frauchen, weil sich meine Pfoten dazu nicht wirklich gut eignen, aber es ist mein Leben, meine Gedanken und Hoffnungen und vor allen Dingen: Mein Humor, der : "Ein Streuner mit Sommersprossen" zu einem ganz besonderen Lesevergnügen macht. Ja, Ihr werdet sicherlich auch mal ein Taschentuch brauchen, aber ich verspreche Euch, Ihr werdet auch herzhaft lachen und Euch mit mir freuen. Und ich würde mich jetzt freuen, wenn sich möglichst viele hier zu meiner Leserunde melden würden, auch wenn ich selber da noch nicht wirklich durchblicke. Ich verlasse mich aber darauf, dass Ihr mir helfen werdet, ok? Euer Ben

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    • 361
  • Lebensweg eines Straßenhundes

    Ein Streuner mit Sommersprossen
    Spatzi79

    Spatzi79

    24. February 2014 um 13:24

    Eigentlich bin ich kein großer Freund von Geschichten, die aus Sicht eines Tieres erzählt werden. Da es hier um einen Herdenschutzhund(Mischling) geht, war ich aber dennoch neugierig, teile ich Haus und Sofa doch selbst schon seit vielen Jahren mit einem solchen großen, weißen Hund, auch wenn es in meinem Fall nicht der italienische Maremmano ist, um den es im Buch geht. Ben heißt der Hund, der hier seine aufregende und teilweise bestürzende Lebensgeschichte erzählt. Als Welpe gemeinsam mit seinen zwei Schwestern ausgesetzt, müssen sich die drei jungen Hunde in den Straßen Mailands irgendwie durchschlagen. Dabei stoßen sie auf steinewerfende Kinder, stärkere Artgenossen und viele weitere unangenehme Begegnungen mehr. Ben hat aber auch das Glück, immer wieder Menschen zu treffen, die es gut mit ihm meinen und ihm helfen. Hier zeigt sich auch, dass manchmal die Ärmsten der Armen mehr tun, während diejenigen, denen es eigentlich viel leichter möglich wäre zu helfen, lieber wegsehen. Letztendlich kommt Ben irgendwann zu einer Tierschutzorganisation und wird dann auf eine Pflegestelle in Deutschland gebracht, bei der er schließlich auch sein endgültiges Zuhause findet. Bis dahin ist es aber ein langer, schwieriger Weg, der beim Lesen immer wieder sehr betroffen macht. Ein schönes Buch über den Lebensweg eines Straßenhundes – in diesem Fall mit Happy-End, welches vielen seiner Artgenossen in südlichen Ländern nicht vergönnt ist. Dennoch sollte man sich immer gut überlegen, was für einen Hund man sich anschafft und sich nicht nur vom unglaublichen Charme so eines kleinen weißen „Eisbären“ einwickeln lassen, sondern sich genau informieren, was ein Herdenschutzhund ist und was er braucht, um glücklich zu sein!

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  • Emotional und fesselnd

    Ein Streuner mit Sommersprossen
    xDropsyx

    xDropsyx

    Beschreibung: In diesem Buch geht es um die Lebensgeschichte von Indianer Ben einem Herdenschutzhund Mix aus Italien. Besonders ist hierbei, dass die Geschichte aus der Sicht des Hundes erzählt wird. Hier werden die ersten Jahre in Italien und der Weg in ein neues Leben nach Deutschland beschrieben. Buchrückentext: Ich kann euch sagen, wenn man als Welpe einfach auf den Straßen einer Großstadt ausgesetzt wird, dann hat ein Hund nur zwei Möglichkeiten: Kämpfen, um zu überleben, oder aufgeben und sterben. Ich habe mich fürs Kämpfen entschieden. Auch deshalb, weil ich mich als Beschützer meiner beiden Geschwister fühlte. Die machten mir meine Aufgabe nicht gerade leicht und mehr als einmal wäre ich doch beinahe gestorben! Ein Glück, dass mich das Schicksal nach fünf Jahren auf der Straße nach Deutschland verschlagen hat… Das Cover: Hier sehen wir den Kopf von Ben mit einem tollen zufriedenen Hundelachen, was vielleicht auf die schönen Momente im Buch hindeuten kann. Der Hindergrund ist dunkel gehalten, was vielleicht auf die traurigen Seiten in Bens leben hinweisen kann. Charaktere: Ben: Ein starker Hund der auch nach vielen schlimmen Erlebnissen, nicht das Vertrauen in die Menschen verliert, auch wenn er seine Zeit braucht. Zu anderen Hunden, Tieren und auch zu Kindern ist er sehr liebe voll und lässt sich so einiges gefallen. Retter in der Not: Sehr liebe Frauen, die selber nicht viel haben, aber dafür ein umso größeres Herz für Tier… Die Italiener: Viele Menschen, den Tiere und vor allem die Hunde auf der Straße ein Dorn in Auge sind. Was sie dazu veranlasst, nicht gerade zimperlich mit den Vierbeinern umzugehen… Die Touristen: Tolle Futterspender, die auch mal Streicheleinheiten vergeben. Nur leider sind sie so schnell wieder weg… Zum Inhalt: An dieser Stelle möchte ich euch nicht so viel verraten, um euch die Spannung beim Lesen nicht zu verderben. Ben und seine zwei Schwestern landen plötzlich ohne Mutter auf der Straße und sind als Welpen auf sich alleine gestellt, was sie vor so einige Probleme und neue Herausforderungen stellt. Natürlich kommen dann auch einige nicht schöne Ereignisse auf Ben und auch auf seine Schwestern in Italien zu, aber auch in Deutschland wird er noch so einiges erleben. Meine Meinung: Schon nach den ersten paar Seiten hat mich Bens Geschichte gefesselt und ich konnte kaum aufhören zu lesen. Fragte mich immer, was kommt jetzt, wird er sich erholen, findet er Futter. Es war als würde ich an seiner Seite mitlaufen und alles direkt sehen, so etwas hatte ich schon lange bei keinem Buch mehr gehabt. Vor allem gefielen mir Bens Vergleiche zu uns Menschen, die einen doch sehr nachdenklich stimmten. Man könnte schon fast sagen, das es nicht nur die Biografie eines Straßenhundes ist, sondern auch ein sehr bewegendes Beispiel, wie es auch vielen anderen Hunden ergangen sein kann. Das Buch ist in einzelne kurze Kapitel aufgeteilt, die aber ineinander übergreifen und immer ein spannendes, wenn auch meist trauriges Ereignis beinhalten. Dennoch kann ich sagen, es wird ein Happy End geben, was Ben endlich zu dem Leben führt, was er sich bestimmt gewünscht hat… Das Cover zeigt uns schon ein tolles Bild von ihm, aber auch im Buch werdet ihr noch schwarz/weiß Bilder von ihm sehen. Die Textabschnitte sind kurz und flüssig zu lesen. Was mit den oben erwähnten Gründen für mich einen tollen Schreibstil widerspiegelt. Mein Fazit: Dieses Buch wird auf jeden Fall einen festen Platz in meinem Regal behalten, was mich auch veranlasst es allen weiter zu empfehlen. Wer Hunde liebt, sich für Tierschutztiere interessiert und einen Einblick in ihr Leben erhalten möchte, für den ist dieses Buch auf jeden Fall das richtige. Natürlich ist es auch für alle anderen etwas, die gerne emotionale Geschichten lesen, die einen in ihren Bann ziehen, bei denen man nicht anders kann als mitzufiebern.

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    • 3
  • Ein Hund gibt nicht auf

    Ein Streuner mit Sommersprossen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. February 2014 um 11:21

    „Ein Streuner mit Sommersprossen“ ist die Geschichte des Straßenhundes Ben. Ben ist bereits als Welpe in den Straßen von Mailand zu Hause ist und hat nur  die Möglichkeit sich der Situation zu ergeben oder zu kämpfen um zu überleben. Ben kämpft und nach 5 Jahren mit vielen schrecklichen Erlebnissen bekommt Ben die Chance auf ein glücklicheres Lebens. Er bekommt ein neues zu Hause bei liebevollen Menschen in Deutschland.   Der steinige Weg und die unfassbar schrecklichen Momente bis zu seinem neuen Leben in Deutschland werden aus Sicht von Ben in diesem Buch erzählt. Der Leser taucht ein in eine Welt die man sonst nur mal eben nebenbei erzählt bekommt wenn es um den Tierschutz geht. Gerade durch die  Perspektive von Ben bekommt  das Thema einen noch nachdenklicheren Aspekt.   Es ist schön zu lesen, dass es Menschen gibt, denen das Schicksal der Straßenhunde nicht egal ist und die alles tun um Hunden wie Ben zu helfen. Wie aber geht man mit einem Hund um der soviel Schreckliches erlebt hat? Auch hier gibt Ben einem interessante Einblicke, welche einen animieren sich weiter zu informieren.   Ich bin froh die Gelegenheit erhalten zu haben Ben’s Geschichte zu lesen und empfehle es eindeutig weiter.

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  • Rührende "Autobiografie" eines Streuners

    Ein Streuner mit Sommersprossen
    AlSuFe

    AlSuFe

    Bei dem Buch "Ein Streuner mit Sommersprossen" von Angelika Godau handelt es sich um die Lebensgeschichte des ehemaligen Streuners Indianer-Ben, welche aus seiner Sicht geschrieben ist. Erschienen ist das Buch im Jahr 2013 im Wagner Verlag und kostet in Deutschland 12,80€. Klappentext: Ich kann euch sagen, wenn man als Welpe einfach auf den Straßen einer Großstadt ausgesetzt wird, dann hat ein Hund nur zwei Möglichkeiten: Kämpfen, um zu überleben, oder aufgeben und sterben. Ich habe mich fürs Kämpfen entschieden, auch deshalb, weil ich mich als Beschützer meiner beiden Schwestern fühlte. Die machten mir meine Aufgabe nicht gerade leicht und mehr als einmal wäre ich doch beinahe gestorben! Ein Glück, dass mich das Schicksal nach fünf langen Jahren auf der Straße nach Deutschland verschlagen hat... Cover: Das Cover des Buches zeigt Indianer-Ben, einen weißen/creme farbenen Maremmano irgendwas (Vater ist nicht bekannt). Abgesehen von dem Hund ist der Rest des Covers selbst relativ dunkel gehalten. Inhalt: Inhaltlich möchte ich nicht allzu viel verraten. Was im Großen und Ganzen passiert kann man dem Klappentext entnehmen. Wobei hier gesagt werden muss, dass es auch in Deutschland angekommen sehr spannend für Indianer-Ben bleibt. Meine Meinung: Mir hat das Buch sehr sehr gut gefallen. Die Idee aus der Sicht eines Hundes zu schreiben finde ich gut, ich frage mich z.B. auch oft was meine Hunde gerade Denken würden. Auch wenn man bei einem Straßenhund vielleicht nicht alles wissen kann wirkt das Buch sehr authentisch und kann sich so abgespielt haben. Ben erzählt seine Geschichte mit einer großen Portion Emotionen und es teilweise unfassbar wie Menschen mit Hunden und Tieren im Allgemeinen umgehen. Auch wenn das Buch nicht immer schöne Dinge beschreibt, macht das Lesen trotz allem viel Spaß. Besonders schön finde ich, dass auch zwischendurch immer mal erklärt wird, warum der Hund z.B. knurrt oder sich "quer" stellt. So haben auch Menschen ohne eigene Hundeerfahrung die Möglichkeit das Buch nachzuvollziehen. Das Buch zeigt, dass auch Straßenhunde wunderbare Begleiter werden können und man Ihnen die Chance geben muss, eine tolle Familie zu bekommen. Fazit: Eine sehr gelungene, traurige und schöne Geschichte über das einstige und jetztige Leben des Indianer- Ben.

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    • 2
  • Aus Ben wird Indianer-Ben

    Ein Streuner mit Sommersprossen
    JanaBabsi

    JanaBabsi

    In dem Buch „Ein Streuner mit Sommersprossen“ erzählt der Herdenschutzhund-Mischling Ben aus seinem Leben. Seine Mutter ist eine reinrassige Maremmana, eine Herdenschutzhündin, die Rasse seines Vaters ist leider unbekannt. Irgendwo in Mailand wurden Ben und seine Geschwister geboren und schon bald findet et sich mit 2 seiner Schwestern auf einem Schrottplatz wieder, ohne Mutter. Selbst noch ein Welpe, übernimmt er die Verantwortung für seine Schwestern und so machen sie sich zu 3 auf in ein Leben in dem sie nicht immer auf schöne Umstände treffen. Sie lernen erwachsene Menschen kennen die ihnen wohl gesonnen sind, aber auch Menschen die Hunde nicht mögen. Ebenso lernen sie Kinder kennen die sie mit ihren Schulbroten füttern, aber auch Kinder die mit Schneebällen nach ihnen werfen. Die Suche nach etwas fressbarem bestimmt ganz oft den Tag, aber auch Angst, Schmerzen und Kampf. 3 Frauen werden in Italien zu wichtigen Personen in seinem Leben, allen verdankt er auf gewisse Art und Weise sein Leben, jedoch jeder Frau zu einer anderen Zeit in seinem Leben. Nach vielen Abenteuern – mit und ohne seine Schwestern - wegen derer er den Namen Indianer-Ben erhält, landet Ben in einer Tierpension in Italien und von dort aus wird er nach Deutschland auf eine Pflegestelle vermittelt. Eigentlich fängt dann das Leben erst richtig an für Ben. Angelika Godau hat die Geschichte von Ben so authentisch aufgeschrieben, dass man permanent mit ihm hofft und bangt und fast schon das Gefühl des Hungers in sich spüren kann wenn Ben mal wieder nichts zu Fressen gefunden hat. Das Buch ist voller Emotionen, die nicht immer schön sind aber zum Leben als Straßenhund dazugehören, leider. Für mich ganz klar eine Buchempfehlung mit 5 Sternen !!

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    • 3
  • Indianer Ben

    Ein Streuner mit Sommersprossen
    thenight

    thenight

    17. February 2014 um 07:27

    Klappentext: Ich kann euch sagen: Wenn man als Welpe einfach auf den Straßen einer Großstadt ausgesetzt wird, dann hat ein Hund nur zwei Möglichkeiten: kämpfen, um zu überleben, oder aufgeben und sterben. Ich habe mich fürs Kämpfen entschieden, auch deshalb, weil ich mich als Beschützer meiner beiden Schwestern fühlte. Die machten mir meine Aufgabe nicht gerade leicht und mehr als einmal wäre ich doch beinahe gestorben! Ein Glück, dass mich das Schicksal nach fünf langen Jahren auf der Straße nach Deutschland verschlagen hat. Inhalt: Das Buch beschreibt die ersten Jahren des italienischen Herdenschutzmix Ben, auf den Straßen Mailands aus der Sicht des Hundes. Niedergeschrieben wurde die Geschichte von Bens CO. Autorin Angelika Godau, die das große Glück Ben nach seinen Streunerjahren aufnehmen zu dürfen, als es Ben zu guter Letzt nach Deutschland verschlägt. Meine Meinung: Ein Streuner mit Sommersprossen ist ein sehr emotionales Buch, jeder Mensch mit Herz leidet mit Ben und seinen Schwestern als sie sich im Großstadtgetümmel wieder finden, hungrig und ohne die Hundemutter, man möchte die Hunde aufnehmen und sie wärmen als sie sich, völlig durchnässt, unter einem Busch aneinander kuscheln und man möchte die Menschen strafen, die sie mit Steinen bewerfen und vergiften. Für einen kurzen Moment, wird dieses Buch seinen Lesern wieder bewusst machen das es mit dem Tierschutz und der Tierliebe in anderen Ländern nicht immer weit her ist, das Hunde und Katzen darauf angewiesen sind das es Menschen gibt, die ihnen selbstlos helfen, einige dieser Menschen werden im Buch vorgestellt, das ist allerdings auch eine Gefahr in diesem Buch, denn es wird auch einige Menschen geben die sich denken *Oh Ja, so einen Hund will ich auch* ohne sich groß Gedanken darüber zu machen, das die Tiere die unterschiedlichsten Schicksale haben und nicht alle diese Schicksale so großartig meistern und sich so gut in einer völlig fremden Umgebung zurechtfinden wie Ben, nicht alle sind freundlich und friedlich. Da hätte ich mir gewünscht das sich Bens Frauchen, vielleicht am Ende des Buches einmal zu Wort meldet, denn Ben schrieb zwar von seinen Eingewöhnungsschwierigkeiten, aber viel von den Sorgen und Ängsten seiner neuen Familie, die sicherlich vorhanden waren, erfährt man nicht. Das ist allerdings auch schon der einzige Punkt im Buch an dem ich Kritik üben möchte. Die Geschichte ist schön, der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig, alles in allem, ein empfehlenswertes Buch.

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  • Eine wunderschöne Geschichte mit Herz

    Ein Streuner mit Sommersprossen
    Suselpi

    Suselpi

    Ben wurde, mit mindestens 2 Schwestern, in der Nähe von Mailand geboren. Von seiner schlauen Mutter versteckt zur Welt gebracht, aber trotzdem wurde er samt seiner Schwestern entdeckt und in Mailand auf einem Schrottplatz ausgesetzt. Dort mussten sie ihre ersten schlechten Erfahrungen mit Menschen machen. Mit Steinen beworfen und vertrieben. Danach retten sich die drei in einen Park, der in den nächsten Jahren immer wieder zu ihrem Treffpunkt wird. Irgendwie schaffen die drei es erwachsen zu werden, trotz Mangel an Nahrung. Ben wird von 4 Frauen aufgenommen, die selber nicht viel haben, aber trotzdem ihr Essen mit ihm teilen. Zum ersten Mal hat Ben so etwas wie ein Zuhause. Doch auch das sollte nicht von Dauer sein. Bens Wege in Italien waren nicht von Frieden und Glück gesäumt, aber er hatte immer wieder Glück auf Menschen zu treffen die ihm in dieser Stadt halfen. Er hat Angriffe, Böllerattacken und Hundehass überlebt. Nun ist er in Deutschland und hat endlich sein Glück gefunden. Bens Leben in Italien hat mich wirklich mitgenommen. Dass eine Stadt die so von Touristen überrannt wird letztendlich so hundefeindlich ist, fand ich furchtbar. Meiner Meinung nach sind die Menschen dort selbst Schuld, dass sie von einer Flut von Straßenhunden überlaufen werden. Eine Operation und schon könnte man sich sicher sein, dass der eigene Hund keine Nachkommen zeugen kann, aber nein, die Welpen auszusetzen geht viel einfach und günstiger. Ben hat so viel Schmerz in Mailand erlebt, dass ich teilweise wirklich an den Menschen zweifeln musste, aber es gab auch gute Menschen. Die Frauen die Ben aufgenommen haben, der alte Mann mit dem Regenschirm der einen Hund vertrieben hat, der Ben vermutlich sonst getötet hätte, die Tierärztin die ihn immer wieder zusammengeflickt hat und die Mitarbeiterinnen von „Zalva la Zampa“, die Ben letztendlich nach Deutschland vermittelt haben. Dieses Buch zeigt die guten und leider auch die schlechten Seiten der Menschen, aber alles in allem ist es ein Buch voller Herz. Ein Straßenhund der ein Happy End erlebt hat. Vielleicht sollten wir alle uns daran erinnern, dass wir einem Tier aus einem Tierheim ein gutes Zuhause schenken könnten und dass es nicht immer ein Welpe sein muss. Ich kann dieses Buch Hundefreunden und allen guten Menschen nur empfehlen. Indianer Ben, ich freue mich für dich!

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  • Ein Streuner mit Sommersprossen

    Ein Streuner mit Sommersprossen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Bens Mutter ist ein reinrassiger Herdenschutzhund, sein Vater leider nicht. Und so landet er zusammen mit seinen beiden Schwestern wie so viele Hunde, die in Züchterkreisen nichts wert sind, auf der Straße. Und das ausgerechnet in Italien, wo die Hundefänger nicht gerade zimperlich mit Streunern umgehen. Das Buch ist aus Sicht des Hundes geschrieben, und so erleben wir als Leser hautnah den Überlebenskampf mit. Wir fiebern mit Ben mit, wenn er mal wieder auf der Suche nach etwas Essbarem leer ausgeht. Im Laufe der ersten Jahre lernt er aber auch gute Menschen kennen, auch wenn das eher die Ausnahme zu sein scheint. Trotz der vielen, recht kurzen Kapiteln wird der Lesefluss nie unterbrochen. Und obwohl jedes Kapitel eine Überschrift trägt, die oftmals schon das Ende verrät, liest man mit Spannung jede einzelne Seite um sich immer wieder zu fragen „Was kann jetzt noch Schlimmeres kommen?“. Ein Buch, das nicht nur Hundebesitzer berührt, sondern das jeder Urlauber, der in die südlichen Länder fährt, gelesen haben sollte. Und dann sollte er sich vor Augen halten, dass dieses barbarische Gemetzel nur wegen der Touristen veranstaltet wird. Ob man das ruhigen Gewissens mit verantworten kann, muss jeder für sich selbst entscheiden. Eine ganz klare Leseempfehlung von mir für dieses tolle informative Buch.

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  • Lebensgeschichte eines ehemaligen Streuners

    Ein Streuner mit Sommersprossen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Dieses Buch ist die Geschichte aus der Sicht von Ben und beginnt als Straßenhund in Italien. Hier ist er mehr oder weniger auf sich allein gestellt und lebt hier fünf Jahre bis er nach Deutschland zu seinem Pflegefrauchen kommt. Hier erlebt er viel Neues, mit dem er erst mal umgehen muss. Ben hat mehrmals großes Glück gehabt das er letztendlich ein gutes Leben mit seinem Pe-ef hat. Ich finde die Geschichte flüssig geschrieben und spannend, realistisch, manchmal sehr traurig, aber auch zum schmunzeln. Es zeigt was für ein prima Hund, aus einem ehemaligen Straßenhund werden kann.

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