Angelika Gulder

 4.3 Sterne bei 16 Bewertungen

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Rezension zu "Seelenruhig" von Angelika Gulder

Mehr Lebensfreude, mehr Neugier und mehr inneren Frieden
WinfriedStanzickvor 2 Jahren



Das vorliegende Buch von Angelika Gulder ist ein anschaulicher, tiefgehender und unbedingt praxis- und lebensnaher Ratgeber für eine gelassene Gestaltung des Lebensalltags. Man spürt allen Texten und Beispielen die jahrelange Erfahrung und Praxiserprobung ab und auch die grundlegende Eibettung in eigene Lebenserfahrung.

Angelika Gulder will ihren Lesern und Leserinnen vermitteln, wie sie mehr Lebensfreude, mehr Neugier und mehr inneren Frieden in ihr Leben bringen können. Ansprechende und humorvolle Illustrationen lockern das Buch auf und machen das Lesen und Praktizieren der einzelnen vorgeschlagenen Übungen und Aufgaben zu einer angenehmen Übung für den alltäglichen Gebrach, denn man kann die einzelnen Teile auch je nach Thema auswählen und bearbeiten.

Ein wirklich empfehlenswertes Buch für das Selbstcoaching hin zu einem Alltag durch die Höhen und Tiefen des Lebens: "Das Leben als spannende Achterbahnfahrt mit Schmetterlingen im Bauch".




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Tialdas avatar

Rezension zu "Der Seelen-Navigator: In 7 Schritten zu deinem wahren Lebensplan" von Angelika Gulder

Richtig gut - vorausgesetzt, man ist offen dafür :)
Tialdavor 2 Jahren

Rezension:

Seit ich mich selbstständig gemacht habe, beschäftige ich mich gerne mit Persönlichkeitsentwicklung und Zielen, die ich noch erreichen möchte. Dazu bin ich noch spirituell angehaucht – und so zog Angelika Gulders „Der Seelen-Navigator“ bei mir ein.

Bevor ich ins Detail gehe, möchte ich sagen, dass dieses Buch natürlich nur für Menschen infrage kommt, die überhaupt daran glauben, eine Seele zu haben. Wer davon nicht ausgeht, wird weder das Buch noch die Rezension interessant finden. Für alle, die davon ausgehen, eine Seele zu haben: Ich feiere dieses Buch. Der Inhalt baut schlüssig aufeinander auf, sodass man das Werk nach und nach durcharbeiten kann, sich dabei besser kennenlernt, neue Ideen bekommt.

Ich hatte bisher noch nichts von der Autorin gehört, finde ihre Ansichten und Art aber sehr sympathisch. So betont sie direkt zu Anfang, dass sie dazu rät, ihr nicht grundsätzlich alles zu glauben, aber für alles offen zu sein. Sie missioniert nicht und wirkt zu keiner Zeit aufdringlich, erzählt dafür aber aus ihrem eigenen Leben und von ihren Erfahrungen.

Zu Anfang des Buches wird eine Basis geschaffen, und die Autorin umreißt das Thema und den Sinn dahinter. Der Text ist interessant und dazu flüssig geschrieben – man kann sich sehr gut auf den Inhalt konzentrieren. Es geht grob gesagt um die ‚geistige Welt‘ – die Seele an sich, Seelenfamilien und dem Mythos des Seelengefährten. Nach diesem Fundament geht es an die Arbeit. Der Seelen-Navigator umfasst sieben Aufgaben mit ausführlichen Erklärungen, was zu tun ist. Man benötigt Schreibzeug, denn man muss sich in fast jeder Aufgabe mit seinen eigenen spontanen Gedanken befassen und diese notieren, um später einen thematischen roten Faden finden zu können. Dieser rote Faden ergibt dann die sogenannte Landkarte, die die großen Themen des eigenen Lebens darstellt – bei mir ist das tatsächlich unter anderem Literatur, bzw. Menschen in ihrem kreativen Prozess zu begleiten, was ich seit einem Jahr beruflich mache :). Ich denke, ich bin auf dem richtigen Weg.

Nach dem Erarbeiten seiner Landkarte wird der Leser aber nicht einfach sich selbst überlassen. Die Autorin bestärkt den Leser im dritten Teil des Buches, seinen eigenen Weg zu gehen und sich selbst und seiner Intuition zu vertrauen.

Für mich stellte die Arbeit mit diesem Buch einen echten Mehrwert dar. Am meisten hilft das Buch, den Kopf zu ordnen – denn meist weiß man ja ohnehin schon unterbewusst, was die Aufgabe im Leben ist: Wünsche und Pläne, die im Kopf immer wieder aufploppen. Die erstellte Landkarte kann aber auch zum Entscheidungshelfer werden, wenn man sich unsicher ist, ob ein neues Projekt etc. wirklich sein muss. Im Endeffekt muss man nur gucken, ob die neuen Pläne entfernt zum roten Faden passen.

Fazit:

Wenn man offen dafür ist, eine echte Bereicherung.

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R_Mantheys avatar

Rezension zu "Aufgewacht!" von Angelika Gulder

Erkennen, was man wirklich will
R_Mantheyvor 3 Jahren

Muss man nicht ein ziemlicher Optimist sein, wenn man glaubt seinen Lebenstraum mit Hilfe eines Buches verwirklichen zu können? Vielleicht. Aber geht es darum in diesem Buch überhaupt? Wenn man es nämlich gelesen hat, fällt auf, dass der Untertitel, ob nun absichtlich oder nicht, missverständlich formuliert wurde. Das eigentliche Ziel dieses Textes besteht nämlich darin, sich erst einmal selbst darüber klar zu werden, was man wirklich will. Tatsächlich handeln wir oft gegen unseren inneren Willen, weil wir ihn meistens gar nicht kennen und stattdessen Zwängen, Konventionen oder Eingebungen anderer folgen.

Glaubt man den Worten der Autorin, dann war sie bevor sie dieses Buch schrieb an einem Wendepunkt ihres Lebens angelangt und konzipierte für sich ein Programm der Selbstfindung ihrer tatsächlichen Träume, um diese anschließend zu verwirklichen. Man kann dies auch anders formulieren: Die Methode ist von ihr nicht erprobt, sondern vielmehr erdacht oder aus den Vorstellungen und Konzepten anderer zusammengestellt. Und das merkt man gelegentlich deutlich.

Der erste Teil dieses Buches (Die Träume und das Leben) behandelt in recht allgemeiner Form die verschiedenen Arten von Träumen und ihren Sinn. Die Autorin erzählt dabei oft auch über sich und ihre Träume. Sie entwickelt ein Modell unserer Persönlichkeit, untersucht unsere verschiedenen Lebensphasen und erklärt dann, dass es ganz wesentlich ist, herauszufinden, ob unsere Träume tatsächlich aus unserem "Wesenskern" stammen oder eben nicht.

Im zweiten Teil kommt die Autorin dann zum Kern ihres "Navigators". Sie entwickelt oder beschreibt Methoden, die uns helfen sollen, zum dem vorzudringen, was sie Wesenskern nennt. Der Leser wird dabei aufgefordert aktiv mitzumachen. Beispielsweise soll er herausfinden, welchen Einfluss seine Familiengeschichte auf seine gelebten oder noch ungelebten Lebensträume besitzt. Das geht dann bis zur Thematik der "Familienaufstellung". Wenngleich die Autorin ausdrücklich darauf hinweist, dass man das nur unter fachkundiger Beratung tun sollte, so zeigt die Kürze, mit der dieses schwierige Thema abgehandelt wird, auch eine gewisse Oberflächlichkeit des Textes, die man leider auch noch später immer wieder findet.

Anschließend befasst sich die Autorin mit Lebensträumen in den verschiedenen Phasen unseres Lebens und erklärt, dass man bei einer Aufzeichnung markanter Ereignisse unseres Lebens immer wieder Gemeinsamkeiten , also einen roten Faden, entdecken kann, der "Lernaufgaben" definiert, "die wir bewältigen müssen, um wieder zurück zu unserem Wesenskern zu finden und um unser volles Potenzial leben zu können."

Dann werden sieben Traumfelder definiert: Traumjob, Traumpartner, Traumfreunde, Traumerlebnisse, Traumbesitz, Traumkörper und Träume für die Welt. Will man nun zu jedem Traumfeld erkennen, was man wirklich will, so bekommt man einige methodische Schwierigkeiten, denn entweder muss man nun einen vorliegenden Text aufnehmen, um ihn später abspielen zu können, oder einen befähigten Menschen seines Vertrauens bitten, diesen Text in der erforderlichen Weise vorzulesen. Eine beiliegende CD hätte uns diese Mühe erspart. Doch sie fehlt.

Denn nun geht es darum, eine Reise nach Innen zu beginnen, für die wir zunächst einen gewissen Entspannungsgrad benötigen. Unsere in der Folge hoffentlich in unseren Kopf entstehenden Vorstellungen offenbaren dann unsere wahren Wünsche. Diese Methode gehört zum Standardarsenal der Psychologie und wird hier ziemlich billig angeboten. Sie stellt jedoch einen zentralen Bestandteil des "Navigators" dar.

Unter anderem beim Thema "Mein Körper und die Erleuchtung" wird leider auch deutlich, dass die Autorin auch gelegentlich über Dinge schreibt, die sie nicht wirklich verstanden hat. Ihre Ausführungen zum Thema "Erleuchtung" sind eher naiv als hilfreich.

Im dritten Teil des Buches (Aufgewacht - und nun?) geht es um die Verwirklichung unserer Träume. Die Autorin beschreibt dabei verschiedene Methoden, wie wir aktiv zu unserem Ziel gelangen können. Sie widmet sich auch unseren "inneren Stimmen", wobei dem Thema Meditation immerhin eine ganze Seite gehört.

Fazit.
Die Autorin entwickelt in ihrem Buch eine Gesamtmethodik, wie wir unsere wirklichen Träume entdecken können. Neu ist das alles im Einzelnen eher nicht. Gleichwohl kann diese Gesamtsicht durchaus helfen, dass man erstmals klar erkennt, was man wirklich will. Allerdings hätte eine bessere praktische Hilfe an der zentralen Stelle dieser Methodik das Buch wesentlich verbessert.

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MiniBonsais avatar
Letzter Beitrag von  MiniBonsaivor 5 Jahren
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