Angelika Kirchmaier Gugelhupf

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Inhaltsangabe zu „Gugelhupf“ von Angelika Kirchmaier

Im Biedermeier wurde er zum Statussymbol und seither ist er aus der Küche nicht mehr wegzudenken: der Gugelhupf. §Selbst Kaiser Franz Joseph, so erzählt man, habe den in der typischen Kranzform gebackenen Kuchen über alles geschätzt. Vom Glanz allerhöchster Wertschätzung ist noch immer ein Hauch geblieben; in geselliger Runde, zu Kaffee und Tee, ist der Gugelhupf ein echter Klassiker und ohne Zweifel nach wie vor ein Höhepunkt der Mehlspeiskultur. §Für alle, die noch der Meinung sind, Gugelhupf sei eine allzu aufwendige Sache, zeigt nun die Tiroler Back-Expertin Angelika Kirchmaier, dass es ganz im Gegenteil einfach und schnell gehen kann. Sie hat auch die Lösung für alle, die ein Zuviel an Kalorien scheuen: Sie bietet für jedes Rezept eine gesunde Variante mit Vollkornmehl an und dem Trend der Zeit folgend auch zahlreiche Rezeptideen für köstliche Mini-Gugelhupfe.

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  • Rezension zu "Gugelhupf" von Angelika Kirchmaier

    Gugelhupf
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. March 2013 um 20:31

    Manche kennen ihn als Napfkuchen, Radonkuchen, Guglhupf, Bäbe, Didschkuchen oder oder oder, doch letztendlich meinen alle die selbe Leckerei, den Gugelhupf. Diesem leckeren Gebäck widmet die Ernährungsexpertin Kirchmaier ein ganzes Buch. Bis vor Kurzem galt der Gugelhupf als altbacken und geriet ein wenig in Vergessenheit. In den letzten Jahren erlebt er jedoch, vor allem durch die fantastischen Minigugls, eine Wiedergeburt, der die Autorin Rechnung trägt. Sie nimmt den Leser anfangs auf eine Tour durch die Geschichte es Gugelhupfes, erläutert seine Besonderheiten, vor allem in der Zubereitung im Wandel der Zeit. Dann erklärt sie Wissenswertes zu den Zutaten wie Mehl, Flüssigkeit, Öl, Butter und Süßungsmittel. Besonders ausführlich geht sie auf mögliche Gewürzmischungen ein, die jeden Hupf individuell aufpeppen. Backformen bekommen auch ihren Platz und Kirchmaier erklärt hier Vor- und Nachteile von Silikon-, Emaille-, Glas-, Antihaftbeschichteten- und Porzellanformen. Auch die verschiedenen Größen erklärt sie kurz. Wissenswertes rund um Aufbewahren, Tiefkühlen und Zubereitungsvarianten ergänzen das Angebot und schon geht es in medias res. Es gibt in diesem Buch folgende Kapitel: Gugelhupf aus Biskuitmasse Gugelhupf aus Rührteig und Sandmasse Gugelhupf aus Strudelteig Gugelhupf aus Topfenteig Gugelhupf aus Germteig (Hefeteig) Glasuren und Marmelade Übrigens gibt es zum Schluss noch ein kleines Wörterbuch Österreichisch-Deutsch, das manch Missverständnis aufklärt. (Unglaublich manchmal, dass es sich um dieselbe Sprache handelt ;) ). Hinweise für Diabetiker, zu Nährwertangaben finden sich ebenfalls im Anhang. Jedes Kapitel beginnt einer kurzen Zusammenfassung über die Besonderheiten des jeweiligen Teiges. Im ersten Kapitel über die Biskuitgugels gibt es zwei Zubereitungsmöglichkeiten: „Zubereitung mit dem Mixer“ und „Zubereitung in einer Küchemaschine mit planetarischem Rührsystem“ - hier musste ich zugegebenermaßen doch erstmal schmunzeln, dass es für KitchenAid und Co. spezielle Anleitungen gibt. Es folgen Rezepte für folgende Backformgrößen: Große Gugelhupfform (22-24cm), Mittlere (14-16cm), Kleine (10-12cm) und Mini-Gugelhopfformen (4cm). Kirchmaier bietet zu jedem Rezept Hinweise für Diabetiker und liefert einige leckere Rezepte, die milchfrei sind, und/oder eifrei oder Hinweise, wie man auf Milch verzichten kann. Was mir besonders gefällt, Kirchmaier nutzt meist Vollkornmehle und sehr wenig Zucker, so dass man das schlechte Gewissen etwas zurückstellen kann. Einige ihrer Freunde haben Rezepte zu diesem Buch beigesteuert, diese sind meist nicht so gesundheitsbewusst wie die restlichen Rezepte, doch Kirchmaier bietet hier eine adaptierte Version. Schritt für Schritt erläuert sie das Vorgehen, so dass Anfänger und Fortgeschrittene nichts falsch machen können. Zahlreiche Bilder lockern das Buch auf. Man findet hier: Milchbrot-Gugelhupf von 1900, Bananensplit-Gugelhupf, Nussstrudel-Gugelhupf, Mandelgugelhupf mit Holunderbeeren, Resteverwertungs-Mini-Hupfis, Vegane Mohn-Mini-Hupfis, Kartoffel-Gugelhupf, Müsli-Gugelhupf, Marmorgugelhupf, Sacher-Gugelhupf von 1903, Rübli-Gugelhupf, Milchrahmstrudel-Gugelhupf und und und, hier dürfte für jeden Geschmack etwas dabei sein. Besonders schön finde ich die alten Rezepten aus der Zeit um 1900, auch diese hat Kirchmaier adaptiert, da sich Mehl und Weiteres doch sehr von damals unterscheiden. Aber ihren Charme haben sie durch die neue Version nicht verloren. Glasuren und Marmelade finden sich auch noch, dazu kann ich jedoch nicht viel sagen, da mir Glasur meist schon zuviel des Guten ist. Insgesamt ist dies ein Backbuch, dass ich aus unterschiedlichsten Gründen sehr schätze. Hier findet man gesundheitsbewusstere Rezepte, ich liebe Gugelhupfe, es gibt für jede Backformgröße leckere Rezepte. Doch genau hier ist auch mein riesengroßer Wehmutstropfen: Ich hätte mir eine Umrechnung für die anderen Größen jeweils gewünscht. Ansonsten empfehle ich dieses Buch aber allen, die den Gugelhupf wiederentdecken wollen und einmal neue Rezepte mit Vollkornmehlen ausprobieren möchten. Klassiker findet man natürlich auch, hier wird einfach jeder glücklich, ob Groß ob Klein, Pikantliebhaber oder süßer Gaumen. Toll geschrieben, ansprechende Bilder und dabei noch ein wenig gesünder – was will man mehr?

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