Buchreihe: April von Angelika Klüssendorf

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Alle Bücher in chronologischer Reihenfolge

3 Bücher
  1. Band 1: Das Mädchen

     (89)
    Ersterscheinung: 18.08.2011
    Aktuelle Ausgabe: 20.06.2013
    Die Mutter terrorisiert ihre Kinder, der Vater trinkt – wenn er überhaupt da ist. Aber ›das Mädchen‹ arbeitet sich mit Mut und unbeugsamem Lebenswillen durch die niederdrückenden Verhältnisse einer Jugend und rettet sich in »Brehms Tierleben« und Grimms Märchen. Schon am Anfang scheint hier alles zu Ende zu sein, aber ist das Ende doch ein Anfang?
    Mit ihrer klaren, knappen, präzisen Prosa, großer Lakonie und trockenem Humor versetzt Angelika Klüssendorf den Leser in eine Kindheitswelt, die das Kindsein kaum zulässt – und in der sich ›das Mädchen‹ dennoch behauptet.
  2. Band 2: April

     (45)
    Ersterscheinung: 13.02.2014
    Aktuelle Ausgabe: 10.12.2015
    Eine junge Frau, die sich April nennt und nur
    eines will: nach den Schrecken der Kindheit
    und einer Jugend ohne Jugend endlich ein
    selbstbestimmtes Leben führen. Am Anfang
    stehen ein einziger Koffer und ein Zimmer zur
    Untermiete im Leipzig der späten 70er-Jahre, am Ende ein Kind, die Ausreise nach Westberlin und ein Literaturstipendium. Beginnt jetzt ein Leben in Sicherheit?
  3. Band 3: Jahre später

     (22)
    Ersterscheinung: 29.01.2018
    Aktuelle Ausgabe: 29.01.2018
    Die Anatomie einer toxischen Partnerschaft.

    Mit »Das Mädchen« und »April« – beide auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis – schrieb Angelika Klüssendorf die Geschichte einer starken jungen Frau, die ihren Weg geht unter widrigen Umständen. »Jahre später« erzählt nun von der intensivsten, aber auch zerstörerischsten Beziehung des erwachsenen Mädchens April – ihrer Ehe.

    Auf einer Lesung lernt sie einen Mann kennen, der April zunächst durch seine dreist raumnehmende Art auffällt. Es ist nicht Sympathie, die sie zusammenführt. Es ist eine andere Form der Anziehung: Intensität. Angelika Klüssendorf erzählt, wie eine Liebe zwischen zwei radikalen Einzelgängern entsteht, die beide mit ihren eigenen Mitteln versuchen, ins Soziale zu finden und zu sich selbst. Es ist eine Geschichte von der Bereitschaft, sich zu öffnen, von glühender Gemeinsamkeit, aber auch den unaufhaltsamen Fliehkräften, die das Paar auseinandertreiben. Ohne jemals Partei zu ergreifen oder seine Figuren zu denunzieren, entwickelt »Jahre später« die Anatomie einer toxischen Partnerschaft. Als Leser wünscht man bis zuletzt, dass es gelingen möge, und zugleich, dass es endlich ein Ende hat mit den beiden. Ein Buch, das keinen Moment lang unberührt lässt.

    »Lebensprall und traurig, unsentimental und präzise, mit großer Lakonie: ein Meisterwerk« Die Jury des Deutschen Buchpreises 2014 über Angelika Klüssendorfs »April«
Über Angelika Klüssendorf
Autorenbild von Angelika Klüssendorf (© Alex Reuter)
Egal ob Drama oder Prosa, ihre Worte berühren die Leser: Die deutsche Schriftstellerin Angelika Klüssendorf wird 1958 in Ahrensburg geboren, verbringt aber ihre Kindheit und Jugend ab 1961 in Leipzig. Sie macht eine Ausbildung zur Zootechnikerin und siedelt dann 1985 ...
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