Angelika Lauriel Bei Tränen Mord

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Inhaltsangabe zu „Bei Tränen Mord“ von Angelika Lauriel

Frühsommer in Saarlands heimlicher Hauptstadt Saarlouis. Die toughe Callcenter-Mitarbeiterin Lucy versteht die Welt nicht mehr. In ihrer Nähe sterben mehrere Menschen durch eigenartige Unfälle und alle haben sie kurz zuvor wüst beschimpft. Bald gilt sie als Hauptverdächtige. Die Tatsache, dass sie Kriminalkommissar und Traumtyp Frank Kraus genauso unwiderstehlich findet wie er sie, erleichtert die Ermittlungen nicht gerade. Ist Lucy etwa psychisch gestört? Oder war am Ende doch alles nur Zufall?

Heulsuse und Mörderin? Das ist bei diesem Roman die Frage. Witzig geschrieben und mal ganz anders.

— Susanne_Boeckle

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Eine interessante Geschichte mit sehr unerwarteten Wendungen, die dieses Buch ausmachen... hat mir insgesamt gut gefallen...

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  • Leserunde zu "Bei Tränen Mord" von Angelika Lauriel

    Bei Tränen Mord

    AngelikaLauriel


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  • Manolos oder wenn Tränen töten können

    Bei Tränen Mord

    Tanzmaus

    02. December 2014 um 10:33

    Lucy Schober arbeitet als Angestellte in einem Callcenter in Saarlouis. Als Tochter eines erfolgreichen Arztes und einer Apothekerin steht sie mit ihrer Berufswahl immer in der Kritik. Vor allem, nachdem zwei ihrer Geschwister den Anwaltsberuf ergriffen haben. Lediglich mit ihrer Schwester Kat, auch Rebellenkat genannt, hat sie ein inniges Verhältnis. Lucy macht ihr Job Freude, auch wenn nicht jeder Anruf ein Erfolg ist. Am schlimmsten sind leider die Anrufe, bei denen sie beschimpft und beleidigt wird. Zwar ist Lucy nicht nah am Wasser gebaut, dennoch bricht sie bei manchen Kunden in Tränen aus. Das war auch bisher kein großes Problem, doch plötzlich verunglücken die Personen, die Lucy zum Weinen gebracht haben. Kriminalkommissar Frank Krause glaubt zunächst an Unfälle, aber alle Opfer hatten Kontakt zu Lucy. Ist Lucy etwa eine Mörderin? Kriminalkommissar Frank Krause möchte das Gegenteil beweisen, denn irgendwie gefällt ihm Lucy. Aber auch Lucy beginnt langsam an sich zu zweifeln. Ist sie psychisch gestört? Wie kann sie die Morde verhindern? Und wer steckt dahinter? Bei dem Buch handelt es sich um den ersten Teil über Lucy Schober. Lucy wird dem Leser schnell sympathisch. Als Tochter aus gutem Haus hat sie gegen die Ansichten ihrer Eltern rebelliert und landete so nach einem abgebrochenen Studium schließlich in einem Callcenter in Saarlouis. Ihren tagtäglichen Kampf mit sogenannten Horrorkunden am Telefon, kompensiert Lucy mit ihrer Vorliebe für tolle Schuhe. Die Protagonisten sind facettenreich, authentisch und dadurch sehr gut voneinander zu unterscheiden. Die Geschichte ist eine Verknüpfung von mehreren Elementen. So wechseln sich die Krimielemente mit den Chicklit und Erotikteilen ab. Beim Lesen konnte ich die Unterschiede deutlich wahrnehmen und es war für mich eine ganz neue Erfahrung, dass man diese feinen Nuancen so gut voneinander trennen konnte. Dem Lesefluss bildete das keinen Abbruch, sondern steigerte ihn eher, da man nicht nur von einem Krimi gefangen genommen wurde, sondern auch zur Entspannung ein wenig Chicklit oder Erotik dazwischen hatte. Zeitgleich lässt die Autorin noch ein wenig regionalen Touch mit in die Geschichte einfließen. Nicht nur die Lokalitäten in und um Saarlouis, sondern auch der typische saarländische Dialekt erhalten hier ihren Auftritt. Für Nicht-Saarländer sind diese kurzen Passagen eine kleine Herausforderung, jedoch nicht gänzlich unverständlich. Für Saarländer, wie mich, ist es ein Stückchen Heimat zwischen zwei Buchdeckeln. Der Erzählstil ist ebenfalls gemischt. Wird die Geschichte vor allem in der auktorialen Erzählweise geschrieben, so sind die Teile um Lucy zum einen in der Ich-Form und zum anderen im Präsens geschrieben. Am Anfang verwirrte mich das noch, jedoch bald schon hatte ich mich daran gewöhnt und konnte problemlos zwischen den einzelnen Erzählperspektiven hin und her wechseln. Durch die recht kurzen Kapitel ist das Buch schnell gelesen. Der rote Faden bildet nicht nur die Frage, wer der Mörder sein könnte, sondern auch, wer das nächste Opfer ist, wie Lucy damit in Verbindung gebracht werden kann und wie der- oder diejenige umkommt. Fazit: Eine interessante und gelungene Mischung aus Krimi, Chicklit und Erotik. Nicht nur für Saarländer eine Empfehlung für unterhaltsame Lesestunden.

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  • Rezension zu "Bei Tränen Mord" von Angelika Lauriel

    Bei Tränen Mord

    Susanne_Boeckle

    06. December 2012 um 12:22

    Eigentlich ist Lucinda Schober, die Protagonistin in Angelika Lauriels Roman "Bei Tränen Mord", keine Heulsuse. Eigentlich! Aber jedes Mal, wenn sie in ihrem Job im Callcenter "Mediaboutique" in Saarlouis von einem ihrer Kunden beleidigt wird, geschieht eine Katastrophe. Ihr Chef, Herr Dürrbier, hat es besonders auf sie abgesehen, denn immer wieder muss sie die sogenannten "Horrorlisten" abtelefonieren. Das sind Listen mit besonders unangenehmen und schlimmen Kunden, bei denen Beleidigungen und Beschimpfungen quasi vorprogrammiert sind. So kommt es bei Lucinda unweigerlich zu Tränenausbrüchen. Komisch ist dabei nur, dass genau den Kunden, die Lucinda am Telefon beleidigt und beschimpft haben, danach plötzlich etwas Schlimmes passiert. Die Leute haben Unfälle oder kommen sogar auf unerklärliche Weise zu Tode. Und jedes Mal ist Lucinda in ihrer unmittelbarer Nähe. Das ist auch für den Polizeikommissar Frank Kraus ein Rätsel, der die ungewöhnliche Unfall- und Todesserie bearbeitet. Sein Problem ist zudem, dass Lucinda ihn fasziniert, obwohl sie doch eigentlich eine Verdächtige ist. Die beiden ziehen sich unweigerlich an und kommen sich immer näher. Gleichzeitig reißen die mysteriösen Unglücke nicht ab, mit denen Lucinda scheinbar in Verbindung steht. Frank geht schließlich doch eine Beziehung mit Lucinda ein und steht gleichzeitig vor einem Rätsel. Mein Fazit: Eine außergewöhnliche Krimigeschichte um die Mitarbeiterin eines Callcenters in Saarlouis. Mir gefielen die lokalen Bezüge zum Saarland und auch der saarländische Dialekt, den die Autorin gekonnt eingestreut hat und der dem Roman ein gewisses Lokalkolorit verleiht. Besonders gut gefielen mir die unterschiedlichen Figuren, die alle ihre ganz persönlichen Eigenheiten mitbringen und so alles andere als stereotyp wirken. Alle haben mit ihren speziellen Problemen zu kämpfen und zusätzlich noch mit der merkwürdigen Unfallserie, die immer einen Zusammenhang mit Lucinda Schober zu haben scheint. Ich bin kein ausgesprochener Krimifan und folge auch nicht dem Trend der "Regionalkrimis", der in den letzten Jahren aufgekommen ist. Aber "Bei Tränen Mord" hat mir alles in allem gut gefallen. Ich finde, die Geschichte ist eine gelungene und außergewöhnliche Mischung verschiedener Genres, zum einen ein Frauenbuch, das typische Frauenthemen aufgreift, zum anderen ein Lokalkrimi, dem eine besondere Idee zugrunde liegt. Auch sprachlich fand ich das Buch durchaus überzeugend. Der einzige Kritikpunkt, der mir einfällt, ist, dass ich relativ früh eine Ahnung bekam, wer der Täter ist. Und diese Ahnung hat sich am Ende dann auch bestätigt. Das fand ich ein wenig schade, denn da wäre ich ganz am Ende der Geschichte gerne noch mal überrascht worden. Allerdings schmälert dies allein nicht den positiven Gesamteindruck des Buches. Ich habe "Bei Tränen Mord" gerne gelesen.

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  • Rezension zu "Bei Tränen Mord" von Angelika Lauriel

    Bei Tränen Mord

    Zabou1964

    12. November 2012 um 07:07

    Auf dieses Buch aufmerksam geworden bin ich bei Facebook. Diverse positive Meinungen von Lesern ließen mich neugierig werden. Das Cover konnte mich bereits begeistern. Es zeigt eine Hälfte des Gesichtes einer jungen Frau mit verlaufener Wimperntusche. Die Inhaltsangabe versprach einen Genremix zwischen Frauenroman und heiterem Krimi. Meinen Entschluss, dieses Werk zu lesen, habe ich nicht bereut. Lucy arbeitet in einem Call-Center. Sie ist Single und mit ihrem Leben soweit zufrieden. Wenn es nicht immer wieder Kunden gäbe, die vollkommen aus der Rolle fallen und sie am Telefon beschimpfen. Eigentlich ist sie keine Heulsuse, wie sie immer wieder betont, aber ab und an kommen ihr doch die Tränen bei den verbalen Attacken, denen sie häufig ausgesetzt ist. Nach und nach geschehen immer mehr seltsame Unfälle. Deren Opfer haben eine Gemeinsamkeit: Sie haben alle kurz zuvor mit Lucy telefoniert und sie zum Weinen gebracht. Dem ermittelnden Polizisten Frank wird schnell klar, dass es sich nicht um Unfälle handelt und dass der Täter in Lucys Umfeld zu suchen ist. Sie selbst schließt er als Täterin aus, denn sie ist für ihn viel mehr ... Die Geschichte wird abwechselnd aus Lucys und Franks Perspektive beschrieben, wobei Lucys Sicht der Dinge in der Ichform verfasst ist. Besonders gut haben mir die Zwiegespräche ihrer inneren Stimmen – der Heulsuse und Lady Tough – gefallen. Als immer mehr Anrufer zu Schaden kommen, beginnt Lucy langsam aber sicher an ihrem Verstand zu zweifeln. Mir war dagegen relativ schnell klar, wer hinter diesen ominösen Unfällen steckt. Aber das tut dem Unterhaltungswert der Geschichte keinen Abbruch. Denn auch die zarten Bande zwischen Frank und Lucy gestalten sich recht kurzweilig. In Frank habe ich mich während des Lesens sogar ein wenig verliebt. Die Story spielt in Saarlouis. Einige Beschreibungen ließen ein Bild der mir unbekannten Stadt vor meinem Auge entstehen. Besonders gelungen fand ich die nicht zu häufigen Dialoge im saarländischen Dialekt. Obwohl ich diesen überhaupt nicht beherrsche, hatte ich keine Schwierigkeiten zu verstehen, worum es geht. Die Schilderungen der einzelnen, zum Teil skurrilen Figuren, wie z. B. Lucys Chef oder einem Schuster, der Lucys ruinierte Manolos (sehr teure Designerschuhe) repariert, haben mich immer wieder schmunzeln lassen. Einige Charaktere waren bis ins Klischeehafte überzeichnet, was für mich eine gute Satire ausmacht. Ich werde mir in Zukunft jedenfalls überlegen, wie ich mich gegenüber Call-Center-Mitarbeitern verhalten. Dies war meine erste Begegnung mit der Autorin. Ich hoffe, dass es schon bald weitere Werke von ihr geben wird. Über eine Fortsetzung der Geschichte um Lucy und Frank würde ich mich besonders freuen. Fazit: Eine perfekte Mischung aus heiterem Frauenroman, Krimi und Satire, die ich sehr gerne weiterempfehle. Ich vergebe vier von fünf Sternen.

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  • Rezension zu "Bei Tränen Mord" von Angelika Lauriel

    Bei Tränen Mord

    ConnyS77

    08. November 2012 um 19:32

    Ich bin von dem Buch begeistert. Es war mein erster ChickLit-Roman, da ich eher der Krimi/Thriller-Leser bin. Das Buch war eine gute Mischung aus Liebesroman und Krimi. Sehr leicht zu lesen und recht amüsant. Ich konnte mit Lucy so gut mitfühlen und jeder von uns hat das eine oder andere Gefühl von Lucy bestimmt auch schon einmal erlebt. Es war an keiner Stelle zu langatmig. Ich hätte mir den Schluss vielleicht etwas "ausgiebiger" gewünscht. Ich hatte das Gefühl, dass es schnell zu Ende gehen musste. Das Buch wurde einerseits aus der Sicht von Lucy in der Ich-Forum und anderseits aus der Sicht von Frank in dritter Person. Alles im allen kann ich dieses Buch empfehlen und freue mich auf weitere Büche von Angelika Lauriel.

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  • Leserunde zu "Manchmal muss es eben Mord sein" von Frida Mey

    Manchmal muss es eben Mord sein

    FridaMey

    Habt Ihr Lust auf einen witzigen Büro-Krimi von einem Autorinnen-Duo? Dann laden wir Euch zu einer Leserunde unseres brandneuen Buches Manchmal muss es eben Mord sein ein. Worum geht es in unserer Geschichte? Wer andere schikaniert, lebt gefährlich – zumindest in der Umgebung von Elfriede Ruhland, die als freiberufliche Office-Managerin von Büro zu Büro zieht. Dank ihr werden Arbeitsabläufe optimiert, Papierberge und Büroleichen aller Art verschwinden einfach. Denn ganz nebenbei, immer mit einem Lächeln auf den Lippen, entsorgt Elfie kurzerhand die wahren Problemfälle eines jeden Unternehmens – despotische Deppen mit Entscheidungsgewalt, intrigante Zicken, fiese Vorstandsmitglieder und perfide Controller. Wer auch immer auf seinen Untergebenen rumhackt, wird von Elfie mit geschickt inszenierten »Unfällen« aus dem Weg geräumt. Ordnung muss schließlich sein. Doch dann geht etwas schief, und die junge Kommissarin Alex kommt ihr auf die Fährte. Obwohl die eigentlich ganz andere Sorgen und ebenfalls mit einem echten Drachen zu kämpfen hat – mit der herrischen Tante Lydia ihres Freundes Hubert, die mitsamt Mops bei ihnen einzieht und die sie nur zu gern zum Schweigen bringen würde. Eine Leseprobe findet Ihr auf unserer Homepage www.fridamey.de Die Leserunde startet am 22. Oktober. Dafür stellt der Aufbau Verlag 25 Freiexemplare zur Verfügung, die wir unter denen verlosen, die sich bis zum 14. Oktober bewerben und uns folgende Fragen beantworten: Passen Krimi und Komödie zusammen? Was gefällt Euch an dieser Mischung? Neben den glücklichen Gewinnern kann natürlich jeder an der Leserunde teilnehmen, der sich das Buch anderweitig besorgt. Wir freuen uns auf eine rege Diskussion mit möglichst vielen Lesern und werden beide – Frida und Mey – Euch gern Rede und Antwort stehen. Mehr Infos über Frida Mey findet Ihr auf unserer Homepage www.fridamey.de und auf unserer Facebook-Seite http://www.facebook.com/frida.mey.7

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  • Du liest gerne Krimis und Thriller? Du bewertest gerne Bücher? Schon morgen ein kostenloses Exemplar von "Und ich vergebe dir nicht" in deinem Briefkasten?

    Und ich vergebe dir nicht

    erasmus_herold

    Hallo liebe LovelyBooks Community. ============================================================== ACHTUNG ACHTUNG ACHTUNG ACHTUNG ACHTUNG ACHTUNG ACHTUNG Diese Aktion wurde bereits nach 2 Stunden beendet. Die Nachfrage war GIGANTISCH! ============================================================== Danke für das große Interesse !!!   Gruss - Erasmus Herold ============================================================== *** vorerst: closed *** Auf der Suche nach interessierten Krimi-Rezensenten möchte ich euch einladen, meinen frisch erschienen Thriller "Und ich vergebe dir nicht" heute (24.10.2012) kostenlos anzufordern. Um meinen Roman auch weit über die regionalen Grenzen bekannt zu machen (ist nicht fast jeder Krimi eine regionale Geschichte?), suche ich begeisterte Leser in ganz Deutschland. Welche Voraussetzungen solltest du erfüllen? - du interessierst dich für Krimis und Thriller - du bist belesen, du vergräbst dich gerne in Büchern, liest viel - du hast Freude daran, ein Buch im Nachgang zu bewerten - deine Rezension postest du nicht nur auf LovelyBooks, sondern mindestens auch auf Amazon - du hättest jetzt Zeit für das Rezensionsexemplar Was biete ich? - die Auslosung findet noch heute statt (du erhältst am 24.10.2012 Antwort!) - alle Bücher gehen heute in die Post, liegen schon morgen in eurem Briefkasten Ich habe dein Interesse geweckt? - dann schick eine kurze (ein, zwei Sätze) Bewerbung an: mail@ErasmusHerold.de und erkläre, warum du dich als Rezensenten für "Und ich vergebe dir nicht" eignest. Vergiss nicht dein komplette Postanschrift mitzugeben. Ich freue mich auf eure Unterstützung und eure ungefiltertes Feedback. Viele andere Rezensionen, weitere Informationen zum Thriller, eine Leseprobe, und vieles mehr unter: www.ErasmusHerold.de Erasmus Herold

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  • Rezension zu "Bei Tränen Mord" von Angelika Lauriel

    Bei Tränen Mord

    schlumeline

    26. September 2012 um 20:57

    Wer kennt sie nicht, diese netten Callcenter-Mitarbeiter, die von Zeit zu Zeit anrufen und versuchen die unterschiedlichsten Dinge an den Mann oder an die Frau zu bringen. Lucy, die Protagonistin dieses Romans, ist eine solche Mitarbeiterin. Sie verkauft die unterschiedlichsten Dinge und ist eigentlich mit ihrem Job ganz zufrieden. Eine hohe Erfolgsquote ist ihr meist gewiss, aber gerade deshalb muss Lucy auch häufig eine oder mehrere der Horrorlisten abtelefonieren. Auf diesen besonderen Listen finden sich die schwierigen Kunden, die sich beständig weigern etwas zu kaufen und gerade auf diese hat es Lucys Chef, Herr Dürrbier, abgesehen. Kein Wunder, dass diese Leute genervt sind vom Callcenter und Lucy bzw. ihre Kollegen und Kolleginnen dafür im Gegenzug auch von Ihnen. Als dann ausgerechnet mehrere dieser Personen zu Tode kommen bzw. Unfälle haben und sich meist eine Verbindung zu Lucy herstellen lässt, wird die Polizei hellhörig. Mit der Aufklärung der mysteriösen Unfallserie wird der Kommissar Frank Kraus betraut. Dieser hat gerade einige private Probleme, denn er lebt zwar von seiner Frau, die einen neuen Partner hat, getrennt, bewohnt aber noch mit ihr gemeinsam ein Haus, allerdings in der Kellerwohnung. Ausgerechnet Lucy scheint es ihm nun angetan zu haben und die Gefühle beruhen wohl auf Gegenseitigkeit. Aber sie ist verdächtig und somit für ihn eigentlich tabu. Die Autorin Angelika Lauriel verbindet in ihrem Buch eine kriminalistische Handlung mit einer schönen Liebesgeschichte, die jede Frau genießen kann. Hier kommt vor allen Dingen der Humor nicht zu kurz und der Bezug zum realen Leben ist immer präsent, auch wenn er manchmal in Ansätzen etwas übertrieben scheint. Es gibt so einige Zufälle und da wäre weniger vielleicht mehr gewesen, aber die gute Story und die interessanten Charaktere schaffen hier garantiert Abhilfe. Besonders gut gelungen ist auch die wechselnde Erzählperspektive. Ein Roman für Schuhliebhaberinnen und solche, die es werden wollen und für alle, die sich mit einem Buch gerne unterhalten lassen wollen. Ein Blick in die Arbeitswelt eines Callcenters macht das hier möglich.

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  • Rezension zu "Bei Tränen Mord" von Angelika Lauriel

    Bei Tränen Mord

    angel2212

    05. September 2012 um 11:21

    Bei Tränen Mord Angelika Lauriel ❧❧❧❧❧❧❧❧❧❧❧❧❧❧❧ Zum Inhalt: Lucy Schober, eine junge Frau Anfang dreißig, arbeitet in einem Callcenter, in Saarlouis. Eigentlich hätte die Tochter eines Arztes und einer Apothekerin, studieren sollen, doch Lucy bricht das Studium ab, und arbeitet seither in dem Callcenter einer Mediaboutigue. Doch unter ihren Kunden gibt es nicht nur nette, sondern auch solche, die Lucy auf das übelste, am Telefon beschimpfen. Ja sie bringen sie sogar zum weinen. Und jedes mal wenn Lucy weinen muss, geschieht ein Unglück. Und zwar immer genau den Personen, die Lucy kurz zuvor, am Telefon so sehr beschimpft haben. Doch sind das alles nur Unfälle, oder sogar Morde? Da Lucy fast immer in der Nähe der Vorfälle ist, ist sie schnell die Hauptverdächtige. Doch Frank Kraus, ermittelnder Beamter in dem Fall, ist da ganz anderer Meinung. Nicht nur weil er sich sehr zu Lucy hingezogen fühlt. Wird er Lucy´s Unschuld beweisen können und den wahren Täter finden? Und wird seine Liebe zu Lucy eine Chance haben? Meine Meinung: Das Cover gefällt mir sehr gut und es ist auch richtig passend zu dem Titel ausgewählt. Doch wer hier einen Thriller oder harten Krimi vermutet, dem muss ich widersprechen. Bei Tränen Mord, ist ein lustiger Krimi mit einem Hauch Chick – Lit. Der Schreibstil ist sehr flüssig, so das man sehr schnell in der Geschichte voran kommt. Die Protagonisten sind sehr detailreich beschrieben, und waren mir sofort sympathisch. Was mir auch besonders gut gefallen hat, ist der Saarländische Slang, der in manchen Sätzen verwendet wurde, das lockerte die ganze Geschichte noch einmal mehr auf. Zwar war mir relativ früh klar, wer der wahre Täter ist, doch das nahm dem Buch keineswegs die Spannung, denn allein zu erfahren, wie sich die Beziehung zwischen Lucy und Frank entwickelt, lies mich immer weiter lesen. Die Autorin Angelika Lauriel hat mit „Bei Tränen Mord“, einen wunderschönen, leichten Krimi hervorgebracht. Den ich wirklich jedem, der mal gerne etwas leichtes zwischendurch lesen möchte, nur wärmstens empfehlen kann.

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  • Rezension zu "Bei Tränen Mord" von Angelika Lauriel

    Bei Tränen Mord

    hproentgen

    23. August 2012 um 17:12

    » Immer wenn ich weinen muss, passiert eine Katastrophe. Kennen Sie das auch? Ich bin keine Heulsuse, wirklich nicht. Ich, Lucinda Schober, bin eine typische deutsche Singlefrau in den Dreißigern, Sternzeichen Zwilling. Meine kleine Schwester Kat behauptet ja, dass dieses Sternzeichen der Grund für viele meiner Probleme sei.« So beginnt Lucys Geschichte, die Manolos und Pralinen kauft, die sie sich nicht leisten kann, vor allem dann, wenn mal wieder ein Kunde sie im Callcenter zur Minna gemacht hat. Wobei letzteres verständlich ist. Sowohl, dass die Kunden genervt sind, wie auch, dass Lucy immer mal wieder in Tränen ausbricht. Denn dieses Callcenter und sein Chef Dürrbier bemühen sich sehr, alle Negativklischees dieser Branche zu erfüllen. Wer einmal dort auf die Liste kommt, wird die Anrufer nie mehr los. Dafür sorgt schon Dürrbier, ein heißer Kandidat für den Titel «Ekel des Jahres«. Der sammelt genervte Kunden auf speziellen Listen. Und diese Listen muss abtelefonieren, wer dem Chef in die Quere kommt. Lucy gehört immer wieder dazu. Dass die angerufenen Kunden mehr als genervt sind und Lucy beschimpfen, ist kein Wunder. Dass die manchmal in Tränen ausbricht, auch nicht. Doch plötzlich endet es tödlich. Wer Lucy nervt, der stirbt bald bei einem Unfall. Und der Kripobeamte Frank Kraus schöpft Verdacht. Auch Lucy selbst weiß nicht mehr, ob sie vielleicht schizophren ist und an den Unfällen nicht ganz unschuldig. Furios und witzig folgen wir der Ich-Erzählerin durch ihren Alltag, ein wenig Chicklit, ein wenig Krimi und sehr unterhaltsam. Der Gegenpol Frank Kraus, seines Zeichens Kripobeamter und Liebhaber der Fußerotik kann da anfangs nur schwer mithalten. Anfänglich wirkt seine Perspektive sehr mühsam und er selbst wie ein Luschi, ebenso willen- wie emotionslos, der sich von seiner Ex in die Kellereinliegerwohnung abschieben lässt, als die sich einen neuen Lover zulegt. Nur langsam kann er im Buch Statur gewinnen. Angelika Lauriel hat einen witzigen Genremix aus Krimi und Chicklit vorgelegt, ungewöhnlich auch die Mischung aus Ich-Perspektive und der Perspektive aus der dritten Person. Ebenso ungewöhnlich und unterhaltsam auch die Zwillinge, die in ihrem Kopf um die Herrschaft kämpfen. Die eine Lady Tough, die andere Frau Übervorsichtig. Ein unterhaltsamer Roman für den Strand oder einen kuscheligen Abend zu Hause. Leseprobe: http://www.amazon.de/gp/reader/3839212871/ref=sibdpkd#reader-link Homepage der Autorin: http://www.angelikalauriel.de.tl/ Bei Tränen Mord, Chicklit Krimi, Angelika Lauriel, Gmeiner, 2012 ISBN-13: 978-3839212875, Tb, 278 Seiten, Euro 9,90

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  • Rezension zu "Bei Tränen Mord" von Angelika Lauriel

    Bei Tränen Mord

    PMelittaM

    20. August 2012 um 17:19

    Lucy arbeitet in einem Callcenter. Das ist nicht immer leicht, denn nicht jeder Kunde freut sich, von ihr angerufen zu werden und so muss sie sich schon mal Beschimpfungen anhören. Hin und wieder bringen sie diese auch zum Weinen. Und dann haben auf einmal Kunden, die sie kurz vorher noch beschimpften, zum Teil tödliche Unfälle. Lucy wird schnell zur Hauptverdächtigen und traut sich schließlich selbst nicht mehr. Gott sei Dank sieht Frank, der nette Kommissar das etwas anders, der findet Lucy nämlich sehr sympathisch, vor allem ihre Füße haben es ihm angetan. Das Cover gefällt mir gut und es passt auch zum Titel, macht aber einen recht traurigen Eindruck und lässt einen Thriller erwarten, weswegen es meiner Meinung nach nicht zum Buch passt, das eben gar nicht traurig und auch kein typischer Krimi ist sondern sehr lustig und eher Chick-Lit mit einem Schuss Krimi und dadurch eine ganz besondere Zusammensetzung, die ich richtig klasse finde. Die Geschichte wird abwechselnd aus zwei Perspektiven erzählt, zum einen aus Sicht Lucys in der Ich-Form zum anderen aus Sicht Franks in der dritten Person. Das macht das Buch sehr abwechslungsreich und man erfährt nicht nur Lucys Gedanken und Gefühle unmittelbar sondern durch Frank auch den Stand der Ermittlungen. Außerdem haben beide Protagonisten ein etwas chaotisches Privatleben, das zusätzlich Würze ins Geschehen bringt. Die Charaktere sind dabei sehr gut gezeichnet, man kann sich in sie hineinversetzen und ihre Motivationen und Handlungen nachvollziehen. Bis in die kleinsten Nebenrollen findet man hier authentische Personen, die so oder so ähnlich jeder kennt. Das Buch ist sehr spannend geschrieben, man mag es kaum aus der Hand legen. Ich freue mich schon auf weitere Romane aus der Feder Angelika Lauriels. Diesen hier kann ich jedem uneingeschränkt empfehlen, der gerne Spannung mit Humor kombiniert liest.

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  • Rezension zu "Bei Tränen Mord" von Angelika Lauriel

    Bei Tränen Mord

    Cappuccino-Mama

    20. August 2012 um 11:21

    Mal wieder Lust auf eine Krimikomödie? Diesmal allerdings nicht im Fernsehen in Form eines Films, sondern in Buchform. Dann empfehle ich hiermit BEI TRÄNEN MORD – eine Kombination aus Chick Lit („junge“ Frauenliteratur) und Krimi, eine gelungene Kombination wie ich finde, denn hier kommen sowohl Romanleser, die ansonsten Krimis eher ablehnend gegenüberstehen, als auch Krimileser auf ihre Kosten. Das Cover: Das Cover passt von der Gestaltung sehr gut zum Buchtitel und zur Handlung, denn das Titelbild zeigt das Gesicht einer jungen Frau mit tränenverschmierten Augen-Make-up. Das Foto wirkt recht farblos, da es sich um ein Schwarz-weiß-Foto handelt, wobei das Bild allerdings einen hübschen, sehr dezenten Blaustich hat. Ich finde es gut, dass hier kein Farbfoto gewählt wurde, denn so wirkt das Bild im ganzen einfach dramatischer und aussagekräftiger. Und so wie die abgebildete junge Frau, könnte man sich die Hauptperson Lucy auch durchaus vorstellen, denn sie wird im Buch als dunkelhaarig beschrieben. Lediglich Lucys Locken sind auf dem Bild nicht erkennbar, was allerdings nicht stört, steht doch hier das Gesicht im Vordergrund, während der Rest in den Hintergrund zurücktritt. Ein scheinbar angesagtes Element der Covergestaltung, das mir in letzter Zeit bei Büchern auffällig oft begegnet, ist die Kombination von glänzenden und matten Oberflächen auf dem Cover. So wurde auf diesem Cover der Großteil matt gestaltet und nur wenige Merkmale glänzend hervorgehoben, in diesem Fall sind es die Textfelder mit dem Namen der Autorin und des Buchtitels. Was mir, wie ich gestehen muss, erst später auffiel, als ich das Buch kippte und sich der Lichteinfall veränderte, war das glänzend hervorgehobene Auge, was mir übrigens sehr gefällt, denn das Auge mit seinen Tränen spielt schließlich eine wichtige Rolle in diesem Buch. Die Handlung: Lucinda Schober, genannt Lucy, ist dreiunddreißig Jahre alt und arbeitet, zum Missfallen von ihren Eltern und Geschwistern, in einem Callcenter in Saarlouis als Telefonistin. Nur Schwester Katharina, genannt Kat, steht hinter ihr, denn eines haben die beiden gemeinsam: Sie sind beide die schwarzen Schafe in der Familie, die aus Akademikern besteht. Durch diesen Umstand stehen die beiden eher bodenständigen jungen Frauen stets im Schatten der erfolgreichen Juristengeschwister und müssen um die Anerkennung der Eltern kämpfen. Doch die beiden Schwestern halten (gegen die Verwandten) zusammen wie Pech und Schwefel und versuchen ihren eigenen Weg zu gehen – weitab der Vorstellungen von Eltern und Geschwistern. Und so verkauft Lucinda Tag um Tag Wein, Zeitschriften, Kinderspielzeug, und Spielzeug für Erwachsene, sowie weitere nützliche und weniger nützliche Dinge am Telefon. Alles wäre so schön, hätte ihr widerwärtiger Chef Herr Dürrbier da nicht seine gefürchtete Horrorliste, auf der die Kunden stehen, die der Alptraum sämtlicher Callcenter-Mitarbeiter sind, weil sie weder freundlich, noch kaufbereit sind. Und da wird am anderen Ende der Leitung schon mal geschimpft, verflucht oder beleidigt, wobei es oftmals unter die Gürtellinie geht, was wiederum der armen Lucy schon ab und zu die Tränen in die Augen treibt. Doch zum Glück findet sie Trost bei Maurice, der ebenfalls im Callcenter als „Mädchen für Alles“ arbeitet und bei ihrer lesbischen Schwester Kat, die mit ihrer Freundin Susa einen Bio-Hühnerhof betreibt. Und eines versetzt Lucy in beste Laune: ihre neuen, sonnenblumengelben Manolos, die sie sich regelrecht vom Munde abgespart hat und die ihr ganzer Stolz sind. Doch die Gefahr lauert bereits in Form eines Gitterschachts... Und dann taucht eines Tages Lucys absoluter Traummann im Callcenter auf. Doch schnell bekommt der Besuch des gutaussehenden Mannes einen bitteren Beigeschmack. Frank Kraus, so lautet der Name von Lucys Traumtyp, entpuppt sich als Kriminalkommissar, der in einigen ungeklärten Todesfällen ermittelt. Und eines haben die Toten gemeinsam, sie alle haben Lucy am Telefon aufs Übelste beschimpft. Doch sie bleiben nicht die einzigen Toten. Im Laufe der Ermittlungen kommen sich Lucy und Frank immer näher, doch da ist auch noch Franks schwangere Frau und weitere mysteriöse Vorkommnisse... Meine Meinung: Mir gefiel der Schreibstil der Autorin sehr gut, denn er hebt sich von vielen anderen Romanen ab. Verschiedene Erzählperspektiven liebe ich sowieso, da dies meiner Meinung nach einfach zu einer abwechslungsreichen und Spannung erzeugenden Erzählweise beiträgt. So wird mal aus der Sicht von Lucy erzählt, dann wieder aus Franks Perspektive. Lucys Erzählweise gefällt mir hierbei besonders gut, wendet sie sich doch ab und zu direkt an den Leser indem sie ihn persönlich anspricht und beispielsweise fragt: „Kennen Sie ...“ (Tom und Jerry, Christoph Maria Herbst), um beispielsweise die eigene Mimik in bestimmten Situationen zu beschreiben, was ich wirklich sehr erfrischend und witzig fand. Weitere markante Lieblingssätze: Immer wenn ich weinen muss, passiert eine Katastrophe. Ich bin keine Heulsuse, wirklich nicht. Ich hätte es besser gefunden, wenn statt dem Wort ROMAN auf dem Cover ( HEITERER) KRIMI gestanden hätte, denn ROMAN ist doch sehr allgemein gehalten und eher nichtssagend. Andererseits kam ich dem Täter dermaßen schnell auf die Schliche, dass es vielleicht so, wie dies gehandhabt wurde, doch die bessere Lösung ist, denn dann kann sich auch keiner beschweren. Die Charaktere gefielen mir sehr gut, seien es jetzt die Haupt-Protagonisten Frank und Lucy, oder aber der cholerische, zigarillorauchende, etwas strengriechende Chef Herr „Dürri“ Dürrbier (dieser gefiel mir sozusagen im negativen Sinne, als „Lieblings-Hassfigur), oder aber Rebellen-Kat, die oft sehr aufbrausend wird, wenn ihre Schwester schlecht behandelt wird. Der Zusammenhalt der beiden Geschwister gegen ihre Familie fand ich sehr schön, da wurde nicht mit Ellbogeneinsatz um die Gunst der anderen gekämpft, sondern durch Solidarität. Sehr erfrischend finde ich die Einbringung des saarländischen Dialekts („Familie Heinz Becker“ lässt grüßen), der allerdings in abgeschwächter Form angewandt wird, so dass auch Nicht-Saarländer keinerlei „Verständlichkeitsschwierigkeiten“ haben (dürften). Gerne vergebe ich hier für einen ungewöhnlichen, unterhaltsamen, durchaus spannenden und witzig erzählten Roman die Höchstwertung von 5 Sternen.

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  • Rezension zu "Bei Tränen Mord" von Angelika Lauriel

    Bei Tränen Mord

    Wildpony

    20. August 2012 um 09:33

    Bei Tränen Mord - Angelika Lauriel Kurzbeschreibung Amazon: Frühsommer in Saarlands heimlicher Hauptstadt Saarlouis. Die toughe Callcenter-Mitarbeiterin Lucy versteht die Welt nicht mehr. In ihrer Nähe sterben mehrere Menschen durch eigenartige Unfälle und alle haben sie kurz zuvor wüst beschimpft. Bald gilt sie als Hauptverdächtige. Die Tatsache, dass sie Kriminalkommissar und Traumtyp Frank Kraus genauso unwiderstehlich findet wie er sie, erleichtert die Ermittlungen nicht gerade. Ist Lucy etwa psychisch gestört? Oder war am Ende doch alles nur Zufall? Mein Leseeindruck: Ein ganz neuartiges Leseerlebnis für mich! Eine Mischung zwischen ChickLit und Krimi.... und so spannend, daß man das Buch wirklich nur ungern aus den Händen legt. Man fiebert und leidet mit der Hauptprotagonistin mit, die einen Job in einem Callcenter hat, den Erwartungen ihrer beruflich und finanziell sehr gut gestellten Eltern nicht erfüllt und sich bei der Arbeit immer von pöbelden und beleidigenden Kunden viel gefallen lassen muß. Und dann beginnen die Todesfälle und Unfälle. Alles Kunden, die Lucy zuvor am Telefon auf übelste beschimpft hatten. Kunden, die Lucy zum weinen brachten.... Ein fasznierendes Buch! Ein Buch über Eltern-Kind Konflikte, Zusammenhalt zwischen Schwestern, Verliebtheit und der krasse Gegensatz dazu... Unfälle und Mord. Ich kann das Buch nur wärmsten empfehlen.... und an alle Frauen, die einen Schuhtick haben und Manolos lieben... auch die spielen eine schöne Rolle in dem Buch! Von mir bekommt das Buch 5 Sterne! Sehr lesenswert !!!! Ich hoffe auf eine Fortsetzung....

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  • Rezension zu "Bei Tränen Mord" von Angelika Lauriel

    Bei Tränen Mord

    janaka

    19. August 2012 um 19:51

    Dies ist kein Krimi im herkömmlichen Stil eher ChickLit mit Krimi-Touch, was mir sehr gut gefallen hat. Im Umkreis von Lucy, eine Call-Center-Mitarbeiterin, passieren immer wieder Unfälle, einige sogar mit tödlichem Ausgang und immer ist Lucy in der Nähe. Mit allen Opfern hatte Lucy ein paar Tage vorher lautstarke Differenzen am Telefon. Sie gerät durch diesen Umstand in Verdacht und zweifelt auch manchmal an ihren Verstand. Durch die Unfälle lernt Lucy den gutaussehenden Kommissaren Frank Kraus kennen und lieben. Der Schreibstil von Angelika Lauriel gefällt mir gut, sie beschreibt die Personen lebensecht und die Situationen wie aus dem Leben gegriffen. Was ich echt witzig an diesem Buch finde, dass es immer abwechseln aus zwei Perspektiven erzählt wird. Durch die Ich-Form bei Lucy fühlt man sich näher bei ihr und bekommt alle Gedanken und Gefühle von ihr mit. Die Er-Form bei Frank vermittelt uns auch seine Gedanken und Gefühle aber etwas distanzierter. Die Autorin hat witzige Einfälle und setzt sie auch gut um. Es ist ja eigentlich ein ernstes Thema mit diesen Unfällen, aber schmunzeln muss ich trotzdem. Es ist so eine Art Selbstjustiz, aber manch einer kann gut einen Denkzettel vertragen. Natürlich lache ich nicht bei den tödlichen Unfälle. Dies ist eine leichte Sommerlektüre mit einem Krimi-Touch. Wer ChickLit-Krimis lesen mag, sollte dieses Buch unbedingt lesen.

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  • Rezension zu "Bei Tränen Mord" von Angelika Lauriel

    Bei Tränen Mord

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. August 2012 um 16:38

    Mein erster Chick-Krimi * "Zehn Minuten vor Schluss. Ich muss mindestens noch einen Namen der nicht enden wollenden Liste abarbeiten. Zu gerne würde ich den vertrockneten Dürrbier wenigstens einen Erfolg präsentieren. "Rupert Kunze. Hallo?" "Schönen guten Abend, Herr Kunze, Mediaboutique hier, Lucinda Schober am Apparat." "Hey Kätzchen, geile Stimme. Warum rufst du nicht immer an?" Ach Gott, so einer auch noch! Wenn der Dürrbier schon solche Horrolisten führt, nach Bundesländern und Artikeln sortiert, dann könnte er wenigstens ein paar warnende Bemerkungen neben die Namen schreiben. Bei Rupert zum Beispiel so was wie "notgeil". Puh, ich merke schon an meiner Wortwahl, dass ich meine Grenzen erreicht habe." (S.23) * Lucinda Schober arbeitet im Callcenter und ist entsetzt. Immer wenn sie weint passiert ein Unfall. Oder ist es doch Mord? Zumindest steht irgendwann der hübsche Kommissar Frank Krause vor ihr und befragt sie und ihre Kollegen zu den immer häufiger auftretenden Unglücksfällen in ihrer Umgebung. Das lässt Lucy natürlich nicht kalt, Frank übrigens auch nicht... * Für mich war das Lesen von "Bei Tränen Mord" ein eintauchen in eine ganz neue literarische Welt. Für mich ist dieses Buch mein erster "Chick-Lit-Krimi" und es hat mir unwahrscheinlich gut gefallen wie Angelika Lauriel die verschiedenen Genres gemixt hat und daraus eine so amüsante und lesenswerte Geschichte gemacht hat. * Ihr Schreibstil ist sehr gut und flüssig zu lesen, die Seiten fliegen einfach nur so vor sich hin und man merkt fast nicht, wie die zeit vergeht, während man in Lucys turbulentes und chaotisches Leben eintaucht. Für mich persönlich ist es auch immer sehr angenehm, wenn der Einstieg nicht mit zu vielen Protagonisten gesäumt ist und auch das stimmt für meine Ansprüche hier völlig. Nach und nach lernt man natürlich die komplette Bilderbuchfamilie von Lucy kennen. * Die Eltern gehen angesehenen Berufen nach, ebenso zwei Geschwister, die Jura studiert haben. Nur Lucy und ihre rebellische Schwester Kat haben ihren eigenen Kopf durchgesetzt und gestalten ihr Leben nicht nach Mamas und Papas wünschen. Kat lebt mit ihrer Freundin Susa auf ihrem Hühnerhof und Lucy hat ihr Studium abgebrochen und arbeitet nun schon seit 10 Jahren im Callcenter. Ihre Eltern werden hellhörig, als der gutaussehende Kommissar sich auch bei ihnen nach Lucy erkundigt. * Was mir an "Bei Tränen Mord" am besten gefallen hat, neben der aufkeimenden Liebesgeschichte zwischen Lucy und Frank waren definitiv die Kundengespräche. Ich hatte wirklich immer ein Schmunzeln auf dem Mund, wenn ich nicht laut loslachen musste - auch wenn die Telefonate mit den stänkernden und wüst schimpfenden Kunden für Lucy und ihre Kolleginnen wahrscheinlich nicht ganz so amüsant waren. * Das einzige Manko bei diesem unterhaltsamen Buch war für mich, dass ich relativ schnell den Mörder im Visir hatte. Aber ich sage ja immer, so lange die Geschichte interessant ist und nicht langweilig und vorhersehbar kann ich damit umgehen. Manchmal bin ich ja auch ein wenig stolz auf mich, wenn ich denn Mörder schon vor der großen Aufklärung herausgefiltert habe. * Wenn ihr Chick-Lit mögt und Krimis liebt, dann solltet ihr auf jeden Fall Angelikas Krimi-Debüt lesen! Humorvoll, unterhaltsam und spannend!

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