Angelika Lauriel Frostgras

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Inhaltsangabe zu „Frostgras“ von Angelika Lauriel

Die Begegnung mit einem Unbekannten, dessen Blick sie berührt, stellt das Leben der 18-jährigen Julia auf den Kopf. Als sie sein Notizbuch findet und darin auf poetische Texte und Zeichnungen stößt, die sie auf eigenartige Weise aufwühlen, ahnt sie, dass mehr dahinter steckt als eine Schwärmerei für einen hübschen Jungen.
Eigentlich sollte Julia rundum zufrieden sein. Sie beginnt gerade ein Psychologiestudium, hat mit Paul einen treuen Freund, den sie schon seit Sandkastentagen kennt, und nabelt sich langsam, aber sicher von ihrer besitzergreifenden Mutter ab. Doch Julia ahnt, dass das fremde Tagebuch ein Familiengeheimnis birgt, mit dem auch sie verbunden ist.
Ihre unermüdlichen Nachforschungen und die unbequemen Fragen, die Julia nicht nur sich selbst, sondern auch Paul und ihrer Mutter stellt, führen sie schließlich auf die Spur einer gigantischen Lüge.
Darf sie Jan, den Fremden, lieben und wird sie ihrer Mutter noch trauen können? Julia setzt bei ihrer Suche alles aufs Spiel.

Ein anspruchsvolles, aber von seinem Schreibstil lässig gehaltenes Jugendbuch, das von familiären Problemen nicht ablenkt!

— Faidit

Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen. Ich hatte etwas anderes erwartet.

— Grossstadtheldin

In meinen Augen ist die Autorin an ihrem hohen Anspruch an Tiefe&Betroffenheit gescheitert&der Schreibstil war zu kitschig.

— ColourfulMind

Konnte mich leider nicht ganz überzeugen. Zu viele Ansätze für eine so kurze Geschichte.

— Lesefee86

bestes jugendbuch, das ich in den letzten (geschätzt) 10 jahren gelesen habe. keine klischees, echte gefühle und mut, konlikte auszuhalten.

— Simarek

Überraschend tiefgründig und emotional. Ein Roman über Trauer, Betrug, Liebe und das Leben. Geht unter die Haut!

— Ywikiwi

Sehr geheimnisvoll

— RosaSarah

Überraschungen, Wendungen, Rätsel und jede Menge Geheimisse gepaart mit kontinuierlicher Spannung zeichnen dieses tolle Buch aus.

— Janine2610

hat meine Erwartungen noch übertroffen! Wunderbar, einfühlsam .... 5 Sterne plus

— dieFlo

Aus einer einmaligen Begegnung wird ein großes Mysterium. Einfach nur: SUPER!

— SarahKreativeFeder

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  • Anspruchsvolles Jugendbuch in leicht zugänglichem, gutem Schreibstil

    Frostgras

    Faidit

    15. May 2017 um 14:50

    Der Titel „Frostgras“ macht neugierig. Und diese Neugierde behält man bei, wenn man im ersten Drittel des Buches noch rätselt, welches Genre genau damit bedient wird. Wer einen einfach gestrickten Jugend-Liebesroman mit oberflächlichen Liebeleien und Bäumchen-wechsle-dich- Spielchen erwartet, wird bald überrascht werden. Denn da gibt es eine rätselhafte Begegnung, die die Protagonistin aus auserklärlichem Grund bis ins Mark erschüttert und beinahe die familiären Verbindungen zerrüttet. Ist das ein Krimi? fragt man sich im zweiten Drittel des Buches. Mehr will ich von der Dramaturgie des Plots nicht verraten…Ein erwachsener, anspruchsvoller Leser soll sich nicht von der einfachen, der jugendlichen Mentalität perfekt angepassten Sprache abschrecken lassen und dieses Buch allzu schnell als oberflächlich abtun. Denn die Autorin hat einen Spagat gewagt, wie nur wenige Autoren und auch kaum Verlage den Mut zur Veröffentlichung haben, die nur Unterhaltung respektive Ablenkung vom Alltag bieten wollen. Angelika Lauriel hat ein heißes Eisen angepackt, das in vielen Familien – vielleicht mit anderen Themen, aber dennoch – gang und gäbe ist: Den Missbrauch der Kindesliebe, eine psychologische Vergewaltigung von Eltern, die angeblich nur das Beste für ihre Kinder wollen. Tatsächlich aber sind viele nur darauf bedacht, ihre eigene egoistische Liebesunfähigkeit zu befriedigen, weil sie Verlustangst und eine unbeschreibliche Kontrollsucht haben, die die Kinderseelen in den meisten Fällen nicht nur quält, sondern auch insoweit schädigt, dass aus ihnen später unselbständige Nesthocker werden, die mit den Herausforderungen des Lebens nicht zurechtkommen. Diesbezüglich ist dieser Roman sogar noch zu milde. Aber es ist ja ein Jugendroman, der betroffenen Jugendlichen das Gefühl von Verständnis für ihre eigene familiäre Problematik geben kann – und der Familienmitglieder trotz aller Fehler und Unfähigkeit der Eltern miteinander versöhnen kann. Denn das ist, was zählt: Die Liebe – zu der in diesem Roman die Kinder in einem höheren Grad befähigt sind als ihre Eltern. Dies ist die einzige Lösung für eine gutes Miteinander, die auch der Roman "Frostgras" anbietet.Vielleicht sollte dieses Buch dann doch nicht nur von Jugendlichen gelesen werden, damit auch Eltern ihre Fehler erkennen…        

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  • Geschichte toll, Stil manchmal etwas überladen

    Frostgras

    IraWira

    23. February 2016 um 16:25

    Ich bin bei diesem Buch sehr hin- und hergerissen, weil ich die eigentliche Geschichte toll finde und auch die Art wie sie erzählt wird - eigentlich. Und trotzdem habe ich das Buch zwischendurch ewig lange zur Seite gelegt, weil ich mit ihm nicht ganz warm wurde. Warum? Ganz einfach, weil der Schreibstil mir streckenweise einfach ein bisschen zu kitschig, zu süßlich und mit zu viel Pathos untermalt war. Okay, rein inhaltlich hat es mich auch manchmal auf die Palme getrieben, weil mir einige Charaktere einfach zu schwach und zu egoistisch waren, allerdings war hier eher das Problem, dass sie so gut beschrieben waren, dass es mich immer wieder geschüttelt hat und ich immer wieder das Gefühl hatte, ebenfalls eingeengt zu werden. In dem Fall also eine sehr gelungene Darstellung, da mich das Buch in der Hinsicht definitiv mitgenommen hat. Und wer ist noch nie jemandem begegnet, der Kindern zu viel aufbürdet, der seine ganz eigenen egoistischen Gründe für etwas hat und dabei die ganze Zeit betont, dass er das ja nur für....wen auch immer getan/gesagt/gedacht/ge-irgendwas-t hat und dass er den anderen einfach nur schützen wollte. Oder vielleicht doch eher sich selbst? Flucht ist keine Lösung und manchmal muss man anderen auch weh tun und sich frei strampeln, wenn man selbst mit sich ins Reine kommen will. Manchmal muss man Strukturen aufbrechen, um wieder Luft zu bekommen und um sehen zu können, was man eigentlich wirklich hat. Der Anfang, so wichtig die Entwicklung für die Geschichte ist, zog sich für mich etwas hin, dies war auch der Teil, in dem ich das Buch immer wieder aus der Hand legte und wieder etwas Zeit verstreichen musste, bis ich es wieder in die Hand nehmen mochte. Ab dem Moment allerdings, in dem Julia endlich anfing, ihr Leben in die Hand zu nehmen und sich aus den engen Grenzen, die ihre Mutter ihr gesteckt hat, zu befreien, flogen die Seiten nur so dahin. Die Intensität, mit der ihre Mutter ihr Leben bis ins kleinste Eck gemanaged hat und sogar Paul hier in einem nicht mehr akzeptablen Rahmen mit eingebunden hat, hat mich ziemlich wütend gemacht, muss ich gestehen. Das Ende entwickelte sich dann für mein Empfinden recht schnell, war aber in sich rund und passte. Gute drei Sterne, weil ich das Buch zwar mochte, ich mit dem Stil aber dennoch manchmal Probleme hatte.

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  • Leserunde zu "Schwerelos mit dir" von Angelika Lauriel

    Schwerelos mit dir

    TinaZang

    In meiner Funktion als Verlegerin starte ich eine Leserunde für diesen wunderschönen Young-Adult-Liebesroman. Die Autorin Angelika Lauriel wird mitlesen und gerne eure Fragen beantworten. Es werden e-Books wahlweise im Format mobipocket (für Kindle) oder epub (für alle anderen Reader) verlost. Zum Inhalt: Woran erkennt man, wann es wirklich Liebe ist? Die sechzehnjährige Alena spielt virtuos Klavier und geht völlig darin auf. Ihr Freund, der Sportfreak Hendrik, kann das nicht nachvollziehen. Auch wenn er der coolste Typ an der Schule ist, bekommt Alena immer mehr Zweifel, ob ein Junge, der ihre Musik als "Geklimper" bezeichnet, sie wirklich lieben kann – und sie ihn. Als sich ihr die Gelegenheit bietet, einen Ferienjob in Frankreich anzunehmen, greift sie zu, auch wenn das ihre Beziehung zu Hendrik auf eine schwere Probe stellt. Die Distanz, so hofft sie, wird ihr helfen, sich über ihre Gefühle klar zu werden. Aber das ist schwer, vor allem, als sie auf Dominic trifft. Der geht ihr zuerst gewaltig auf die Nerven, doch allmählich erkennt sie seine verborgenen Qualitäten. Als Hendrik überraschend in Frankreich auftaucht, stürzt Alena in ein Gefühlschaos. Möchtest du dich bewerben? Dann schreibt einfach kurz, welche Art von Musik du gerne hörst. Das Los entscheidet. Viel Glück Tina (alias Christine Spindler von www.26books.de)

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  • Leserunde zu "Frostgras" von Angelika Lauriel

    Frostgras

    AngelikaLauriel

    Am 01.03.2013 erscheint mein Jugendroman "Frostgras" bei Schwarzkopf&Schwarzkopf. In der Verlagsvorschau heißt es dazu: Drei junge Menschen wecken die Geister der Vergangenheit: ein sehr einfühlsamer und emotionaler Beziehungsroman über Betrug und Selbstbetrug, Trauer, Liebe und das Leben   Die Begegnung mit einem Unbekannten, dessen Blick sie berührt, stellt das Leben der 18-jährigen Julia auf den Kopf. Als sie sein Notizbuch findet und darin auf poetische Texte und Zeichnungen stößt, die sie auf eigenartige Weise aufwühlen, ahnt sie, dass mehr dahinter steckt als eine Schwärmerei für einen hübschen Jungen. Eigentlich sollte Julia rundum zufrieden sein. Sie beginnt gerade ein Psychologiestudium, hat mit Paul einen treuen Freund, den sie schon seit Sandkastentagen kennt, und nabelt sich langsam, aber sicher von ihrer besitzergreifenden Mutter ab. Doch Julia ahnt, dass das fremde Tagebuch ein Familiengeheimnis birgt, mit dem auch sie verbunden ist. Ihre unermüdlichen Nachforschungen und die unbequemen Fragen, die Julia nicht nur sich selbst, sondern auch Paul und ihrer Mutter stellt, führen sie schließlich auf die Spur einer gigantischen Lüge. Darf sie Jan, den Fremden, lieben und wird sie ihrer Mutter noch trauen können? Julia setzt bei ihrer Suche alles aufs Spiel. Interessiert? Dann meldet euch doch zur Leserunde mit mir an. Ich bin sehr gespannt, wie dieser Roman bei den Lesern aufgenommen wird und stelle mich gerne allen Fragen und Kommentaren zu meinen liebgewonnenen jungen Protagonisten. Beginn der Leserunde: Samstag, 16.03.2013 Wenn ihr möchtet, könnt ihr auf meiner Homepage in den Roman hineinlesen und auch -hören. Ich habe hier eine Hörprobe und den zugehörigen Text hochgeladen. Verlosungsbedingungen: Der Verlag stellt fünf Leseexemplare zur Verfügung. Ich verlose sie unter allen, die sich hier bewerben und mir in einem kurzen Posting erzählen, ob sie auch schon mal - mehr oder weniger heimlich - in den Notizen eines Fremden gelesen haben. Oder ob sie selbst Tagebuch schreiben. Wenn ja - warum? Wenn nein - warum nicht? Bis zum letzten Februartag könnt ihr euch um die Verlosungsexamplare bewerben. Natürlich sind alle Interessenten eingeladen, an der Leserunde teilzunehmen, auch wenn sie nicht zu den glücklichen GewinnerInnen gehören. Ich würde mich sehr freuen, wenn viele sich für mein Buch interessieren und mit mir gemeinsam darüber reden möchten. Die Einteilung der Leseabschnitte nehme ich später noch vor. Herzliche Grüße in die LB-Gemeinde von Angelika Lauriel

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  • Frostgras

    Frostgras

    pelia

    11. June 2015 um 08:02

    Meine Meinung zum Cover: Das Cover passt sehr gut zum Titel "Frostgras". Warum das Buch allerdings Frostgras heiß weiß ich bis heute nicht. Meine Meinung zum Buch: Ehrlich gesagt hatte ich von dem Buch wesentlich mehr erwartet. Der Klappentext klingt doch sehr viel versprechend, an der Umsetzung hat es doch ziemlich gehapert. So richtig wollte der Funke bei mir nie überspringen. Die Story wirkt zu abgehackt, zu emotionslos und viel zu langatmig auf gerade mal 240 Seiten. Auch mit Julia, der Hauptprotagonistin, konnte ich mich nicht wirklich anfreunden. Ich kann auch nicht wirklich sagen an was es genau lag, aber teilweise fand ich sie zu stark, dann wieder zu emotional und teilweise auch sehr naiv. Irgendwie passte das für mich nicht so recht zusammen ... Ein Knackpunkt war für mich die "Besessenheit" gegenüber dem Fremden. Obwohl sie ihn nur einmal gesehen hat, spürt sie eine Verbindung zu ihm und entgleitet immer mehr ihrer Mutter und ihrem Freund. So richtig konnte ich dem ganzen nicht folgen. Und der nächste Knackpunkt war das Familiengeheimnis. Ein interessantes Thema das eigentlich auch gut verpackt gewesen wäre, wenn es mehr an Tiefe besessen hätte. Auf einmal war das Geheimnis gelüftet und das Buch vorbei. Fazit: Eine interessante Thematik mit guten Ansätzen. Sicher ist die Story bewegend, aber für mich war es einfach kein Buch, daher empfehle ich es auch wirklich nur Lesern die in dem Genre "zu Hause" sind.

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  • Ein bisschen weniger Poesie und mehr Substanz bitte!

    Frostgras

    ColourfulMind

    01. February 2015 um 15:45

    Worum genau geht es hier eigentlich? Das war so ziemlich der erste Gedanke, als ich begonnen habe „Frostgras“ zu lesen. Denn zu Beginn begegnen wir der jungen Studentin Julia, die nicht wirklich weiß, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Dann trifft sie im Zug einen geheimnisvollen Fremden, nimmt sein Notizbuch mit und von da an....ja von da an ist das ganze irgendwie ziemlich wirr und blass. Denn die Geschichte an sich gleicht eher einer einzigen großen Charakterstudie. Es wirkte auf mich oft so, als wollte die Autorin ihrer Geschichte Tiefe verleihen und dem Schluss eine schockierende Enthüllung verpassen. Doch für mich hat das irgendwie alles nicht zusammen gepasst. Denn zuerst geht es ca. ¾ des Buches nur um Julia und die Beziehungen, die sie führt. Wir erhalten Einblick in ihren Charakter, denen von ihren Freunden und ihrer Mutter. Dazwischen gibt es ziemlich viel Geschwafel, am Ende kommt dann das schockierende Geheimnis ans Licht, von dem ich bis zum Schluss nicht verstand, warum unter den Charakteren so viel Aufsehen drum herum gemacht wurde. Denn was die Autorin hier als dunkles Geheimnis und emotional total niederschmetternd darstellt, wurde in meinen Augen einfach nur überspitzt und in ein falsches Licht gerückt. Warum hat die Mutter es so lange geheim gehalten und verschweigt es überhaupt ihrer Tochter? Warum wird die große Enthüllung so überdramatisiert, als würde sich dadurch in der Gegenwart nun alles ändern? Natürlich ist das, was geschehen ist, grausam und ich wünsche es keiner Familie dieser Welt....nur irgendwie wurde das ganze in meinen Augen einfach zu überspitzt. Nun zum Schreibstil. Mit dem kam ich leider auch so gar nicht klar. Die Autorin versucht sich an einem poetischen Schreibstil, rutscht jedoch meiner Meinung nach zu oft ins Kitschige ab. Unter Anderem funktionierten einige der Metaphern für mich nicht. Zum Beispiel hat sie ständig geschrieben, dass wenn Jemandes Stimmung in den Keller ging, „er plötzlich von einem dunklen Nebel umgeben zu sein schien“. Das funktionierte für mich so nicht, wurde zu oft verwendet und erzeugt bei mir nicht das Bild einer schlecht gestimmten Mimik.Nicht nur dadurch wirkten die Dialoge oft hölzern. Die Charaktere sprachen eigentlich ständig viel zu konstruiert, hochgestochen und unnatürlich. Mehr als einmal habe ich mich deswegen gefragt, ob wirklich, irgendwo auf dieser Welt, irgendjemand so redet... Ein weiteres Stilmittel, welches mich eher genervt als gefesselt hat, war der Dialog, den die Autorin zwischen Julia und ihrer...tja was war das eigentlich? Inneren Stimme? Ihrem Gewissen? Auf jedenfall irgendeiner Stimme aus ihrem Inneren hergestellt hat. Diese waren oft Seitenlang und konnten für mich meistens durch kurze, zeilenweise Gedankengänge alternativ dargestellt werden. Deswegen habe ich diese Seiten auch oft übersprungen oder auch nur überflogen. Leider war „Frostgras“ eine dieser Geschichten für mich, die weder im Inhalt noch im Stil funktionieren. In meinen Augen ist die Autorin an ihrem hohen Anspruch an Tiefe und Betroffenheit gescheitert und schaffte es auch nicht durch ihren Schreibstil zu fesseln. 1.5 Sterne.

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  • Guter Einstieg, mit vielen Abstrichen...

    Frostgras

    Lesefee86

    29. December 2014 um 11:40

    Julia und Paul scheinen das Traumpaar. Schon seit Kindesbeinen an, sind die beiden unzertrennlich und so war kein Wunder, dass die beiden in ihrer Jugend ihre Liebe zueinander entdeckten. Nun aber nach Jahren, scheint sich einiges zu wandeln. Auf einer Zugfahrt begegnet Julia einem unbekannten jungen Mann. Sogleich zieht er ihren Blick auf sich und in ihr wird ein unbestimmtes, aber intensives, Gefühl geweckt. Der Unbekannte vergisst, in seiner Eile den Zug zu verlassen, sein Notizbuch und sobald Julia das erste Wort gelesen hat, kann sie nicht anders als ihn zu suchen. Aus dieser Suche macht sie gegenüber Paul ein Geheimnis und nicht nur sie selbst ist sich ihrer Gefühle plötzlich nicht mehr sicher. Doch kann sie den Fremden nicht finden und ihre Gefühle geraten in ein einziges Chaos. Aber auch Paul muss sich eingestehen, dass die Liebe mittlerweile andere Kreise zieht. Als Julia dann noch von ihrer Mutter erfahren muss, was zu all deren Schmerz geführt hat, den sie all die alleine mit sich ausgemacht hat, fährt Julia völlig aus der Haut und muss erst einmal zu sich selbst finden... Dabei ist ihre Vergangenheit der Schlüssel zu ihren wahren Gefühlen... Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht und ich war dank der intensiven Beschreibungen an die Zeilen gefesselt. Auch die Aufmachung der jeweiligen Kapitel, sowie die unterschiedlichen Perspektiven haben mir sehr gut gefallen. Leider aber fehlte mir in der Geschichte der Wunsch dran zu bleiben. Dieser verlor sich für mich irgendwann, denn es war immer ein Hin und Her, bei dem es schien, dass es kein Vorwärts kommen geben kann. So legte ich das Buch auch ein Weilchen zur Seite und fand nicht den Elan es weiter zu lesen. An ein paar freien Tagen nun, konnte ich mich noch einmal in die Geschichte fühlen und habe sie beendet. Zwischendurch kam wieder ein positiver Impuls auf, denn es war interessant zu verfolgen, was in Julias Vergangenheit alles geheim gehalten wurde, was ihren Vater betrifft. Für mich war dann das Geheimnis um den jungen Mann, doch etwas zu weit hergeholt, bzw. einfach zu viel in einer Geschichte. Gleichzeitig fehlte mir die klare Erklärung des "Sehens". Wäre dies ausgereifter gewesen, hätte mir dies besser gefallen. Die Grundstory ist interessant und auch die Anspielung auf Gefühle, die sich wandeln können, auch wenn man meint, sie seien noch immer die selben, fand ich gut. Auch das man gespürt hat, welchem Druck Paul eigentlich unterlag und wie befreit beide Protagonisten waren, als sie sich endlich trauten der Wahrheit ins Gesicht zu sehen, gefiel mir gut. Meiner Meinung nach hat die Autorin leider versucht zu viel in eine so kurze Geschichte zu packen. Dabei blieben ein paar Erklärungen auf der Strecke. Daher kann ich der Geschichte leider nur 3 von 5 Sternen geben.

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  • Rezension "Frostgras"

    Frostgras

    Ywikiwi

    Die Begegnung mit einem Unbekannten, dessen Blick sie berührt, stellt das Leben der 18-jährigen Julia auf den Kopf. Als sie sein Notizbuch findet und darin auf poetische Texte und Zeichnungen stößt, die sie auf eigenartige Weise aufwühlen, ahnt sie, dass mehr dahinter steckt als eine Schwärmerei für einen hübschen Jungen. Eigentlich sollte Julia rundum zufrieden sein. Sie beginnt gerade ein Psychologiestudium, hat mit Paul einen treuen Freund, den sie schon seit Sandkastentagen kennt, und nabelt sich langsam, aber sicher von ihrer besitzergreifenden Mutter ab. Doch Julia ahnt, dass das fremde Tagebuch ein Familiengeheimnis birgt, mit dem auch sie verbunden ist. Ihre unermüdlichen Nachforschungen und die unbequemen Fragen, die Julia nicht nur sich selbst, sondern auch Paul und ihrer Mutter stellt, führen sie schließlich auf die Spur einer gigantischen Lüge. Darf sie Jan, den Fremden, lieben und wird sie ihrer Mutter noch trauen können? Julia setzt bei ihrer Suche alles aufs Spiel. Meine Meinung: Überraschend tiefgründig und emotional. Ein Roman über Trauer, Betrug, Liebe und das Leben. Geht unter die Haut! Ich muss sagen, Frostgras hat mich richtig überrascht. Ursprünglich hatte ich das Buch gewählt, weil ich Lust auf eine nette kurze Geschichte für zwischendurch hatte und dachte es ginge halt um ein Rätsel / ein Familiengeheimnis und eine typische Dreiecksbeziehung. Doch, weit gefehlt! Die Geschichte nahm ab der Mitte eine starke Wendung und wurde so emotional und tiefgründig, dass ich öfter mal schlucken musste. Und das bei gerade mal 240 Seiten! Julia ist ein liebenswerter Charakter, auch wenn ich mich nicht ganz mit ihr identifizieren konnte. Das Verhältnis mit ihrer Mutter ging mir auch oft total gegen den Strich und als Julia dann dieses Tagebuch findet, waren ihre Handlungen für mich nicht nachvollziehbar. Ich kann einfach nicht verstehen, warum die Menschen, nicht miteinander reden? Dann wäre einiges so viel einfacher… aber warum einfach - wenn es auch schwer geht? Getreu diesem Motto, macht Julia sich auf die Suche nach Mr. Tagebuchführer, was sich als gar nicht so leicht herausstellt. Aber je tiefer sie gräbt, desto deutlicher wird ihr klar, dass hinter diesem Tagebuch mehr steckt, als es den Anschein hat. Der Schreibstil ließ sich leicht und flüssig lesen. Erzählt wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, was mir immer besonders gut gefällt. Leider steht bei den Kapiteln aber nicht dabei, in welcher Perspektive wir uns gerade befinden, so dass ich am Anfang leicht verwirrt war. Nach ein paar Kapiteln kam ich dann aber gut damit klar. Fazit: Frostgras hat mich überzeugt! Am Anfang zeigte die Geschichte zwar noch leichte Schwächen und eine Protagonistin, die nicht weiß was sie will, aber dann kam die Wendung und Auflösung des Rätsels und diese ließ mich begeistert und ein wenig traurig zurück. Wer also Lust auf eine ruhige emotionale Geschichte über Trauer, Liebe, Betrug und Geheimnisse hat, der macht mit Frostgras absolut nichts falsch. Mich hat die Geschichte jedenfalls begeistert, allerdings hätten ein paar Seiten mehr auch nicht geschadet. 4,5/5 Sterne.

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    • 4

    lievke14

    31. August 2014 um 18:36
  • sehr berührend

    Frostgras

    Zauberzeichen

    05. July 2014 um 20:59

    Inhalt: “Die Begegnung mit einem Unbekannten, dessen Blick sie berührt, stellt das Leben der 18-jährigen Julia auf den Kopf. Als sie sein Notizbuch findet und darin auf poetische Texte und Zeichnungen stößt, die sie auf eigenartige Weise aufwühlen, ahnt sie, dass mehr dahinter steckt als eine Schwärmerei für einen hübschen Jungen.  Eigentlich sollte Julia rundfum zufrieden sein. Sie beginnt gerade ein Psychologiestudium, hat mit Paul einen treuen Freund, den sie schon seit Sandkasten­tagen kennt, und nabelt sich langsam, aber sicher von ihrer besitzergreifenden Mutter ab. Doch Julia ahnt, dass das fremde Tagebuch ein Familiengeheimnis birgt, mit dem auch sie verbunden ist. Ihre unermüdlichen Nachforschungen und die unbequemen Fragen, die Julia nicht nur sich selbst, sondern auch Paul und ihrer Mutter stellt, führen sie schließlich auf die Spur einer gigantischen Lüge.” Meinung: *Hach*. Bedarf es mehr? Ein wunderbares Buch, das mich ungemein verzaubert hat und leider viel zu kurz war. Julia begibt sich auf eine schwierige Suche. Sie muss wissen, warum dieses Tagebuch sie so mit nimmt. Warum sie sich dem unbekannten Jungen so nah fühlt. Sie stellt alles bisherige in Frage. Die Beziehung zu ihrem Piraten-Paul. Liebt sie ihn, wie sie ihn lieben sollte? Es ist sehr schwierig für sie. Sie möchte Paul nicht verletzten, muss aber einfach ihrem Herzen folgen. Irgendwas an dem Tagebuch hat mit ihr zu tun. Sie begibt sich auf eine Suche in die Vergangenheit. Das Buch wird abwechselt aus Julias und Pauls Perspektive geschrieben. So erhält man sehr gut Einblick in ihr Gefühlschaos. Durch die Tagebucheinträge hat man aber auch das Gefühl den Fremden sehr gut zu kennen. Ich hab gerade das Gefühl, dass ich eigentlich gar nicht wirklich beschreiben kann und mich an sinnlosen Sätzen rumhangel. Darum: Fazit: Ein sehr berührender Jugendroman, den man lesen sollte, um zu verstehen, was ich hier eigentlich vermitteln wollte ;)

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  • Auf der Suche - aber wonach?

    Frostgras

    Janine2610

    30. January 2014 um 20:30

    Inhalt: Die 18-jährige Julia Sonn hat eigentlich ein ganz angenehmes Leben. Gerade erst hat sie ihr Abitur gemacht, Paul, den sie schon seit Sandkastentagen kennt und mit dem sie seit frühester Schulzeit ein Paar ist, ist der Traumpartner schlechthin und ihre Mutter liebt sie über alles. Ihr einziges Problem dürfte zur Zeit eigentlich nur die Frage nach der Gestaltung ihrer beruflichen Zukunft sein. Und doch beschäftigt Julia seit dem Tag, an dem ihr dieser dunkelhaarige Junge im Zug begegnet ist und sie seitdem sein Tage- und Notizbuch mit sich herumträgt, irgendetwas. Ein Gefühl der inneren Unvollständigkeit macht sich bei ihr breit. Julia hinterfragt ihre Beziehung zu Paul und auch zwischen ihr und ihrer Mutter Grete tun sich Schwierigkeiten auf. Hat es etwas mit dem Jungen zu tun, den sie von irgendwoher zu kennen scheint? Meine Meinung: Ich konnte leider nicht wirklich schnell in die Geschichte eintauchen. Anfangs habe ich mich durch die Seiten geschleppt. Zu der jungen Protagonistin Julia habe ich erst einen Draht bekommen, als ich schon ein Drittel des Buches hinter mir hatte und man erfahren hat, dass in ihrem Leben wohl irgendwas "im Busch" ist. Die Tatsache, dass ihr, in meinen Augen, perfekter "Überfreund" Paul, mit dem sie scheinbar nie Streit hat, und dieses schwarze Notizbuch, das für sie plötzlich so eine Bedeutung bekommt, dass sie es kaum noch aus den Augen lässt, war für mich etwas unwirklich. Sodann ist es aber trotzdem immer spannender geworden, weil ich ja schon immer wissen wollte, was da los ist/war, wie es weitergeht, was Julia für Geheimnisse aufdeckt und von ihrer Mutter (Mutsch), also Gretes Vergangenheit, sonst noch in Erfahrung bringt. Grete hat Julia schon einiges verheimlicht, und zuerst dachte ich mir nur, es ginge um Julias leiblichen Vater, aber wie auch Julia, hatte auch ich das Gefühl, dass da noch was kommt und Grete noch nicht die ganze Wahrheit preisgegeben hat... Das Rätsel um den ominösen Dunkelhaarigen im Zug, hat die Autorin fast ganz bis zum Schluss aufrecht erhalten, auch wenn ich da schon etwas erahnen konnte. ;-) Durch die Spannung, die sich für mich kontinuierlich ab dem zweiten Drittel des Buches aufgebaut hat, durch die vielen Geheimnisse und Wendungen, bis hin zur großen Auflösung am Ende, habe ich mich, trotz des für mich "unguten" Einstiegs in die Geschichte, dazu entschlossen 4 Sterne, mit einer Tendenz zum 5., zu vergeben.

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  • Leserunde zu "Der Tod steht mir nicht" von Angelika Lauriel

    Der Tod steht mir nicht

    AngelikaLauriel

    20 Leseexemplare für eifrige MitleserInnen zu gewinnen! Am 05.02.2014 erscheint meine Krimikomödie "Der Tod steht mir nicht" beim Gmeiner-Verlag. Wie der Vorgängerroman "Bei Tränen Mord" stellt auch dieser Roman einen Mix aus frechem Frauenroman und Krimi dar. Protagonisten sind Kommissar Frank Kraus und Lucy Schober, die man aus Band 1 bereits kennt. Der Roman ist ohne Kenntnis von Band 1 lesbar. Wer von euch hat Lust, sich an der Leserunde zu beteiligen? Ihr könnt ein Exemplar des Buchs gewinnen, wenn ihr mir folgende Frage beantwortet: Wie heißt die seltsame neue Kollegin im "Callcenter Mediaboutique", die von Anfang an nicht wirklich freundlich, aber auch nicht unfreundlich zu Lucy ist? Die Antwort könnt ihr in der Leseprobe, der Hörprobe oder im Zitate-Countdown finden. Stöbert einfach mal auf meiner Homepage unter dem Link "Der Tod steht mir nicht". www.angelikalauriel.de Bitte schickt sie mir per PN und tragt euch hier ein, wenn ihr mitlesen möchtet. Klappentext D i e Uh r t i c k t ! Das Leben könnte so himmlisch joghurtleicht sein! Sommer, Sonne, die schönste Stadt des Saarlandes – und Lucy ist verliebt in ›ihren‹ Kommissar Frank Kraus. Doch mit einem Mal platzt die rosarote Traumblase: Jemand versucht, Lucy zu töten. Wie so oft wird Lucy nicht ganz für voll genommen, neigt sie doch das ein oder andere Mal zur Überreaktion. Für sie selbst ist jedoch klar: Sie hat nur dieses eine Leben, und wenn es damit zu Ende gehen soll, muss sie ihre Prioritäten neu setzen. Flugs hält Lucy auf einer To-do-Liste zehn Dinge fest, die sie vor ihrer Ermordung tun möchte. Doch wird sie dafür noch die Gelegenheit haben? Als Lucy wieder einmal dem scheinbaren Unfalltod von der Schippe springt, nehmen schließlich auch ihr Freund Frank und sein Partner die Sache ernst und beginnen zu ermitteln. Statt joghurtleichtem Sommertraum erleben Lucy und Frank einen Wettlauf gegen die Zeit!Bewerbungsschluss für die Leseexemplare ist der 02.02.2014, 24 h Die Verlosung findet am 03.02. statt. Erscheinungstermin ist der 05.02.2014 Beginn der Leserunde 17.02.2014 Bis dahin müssten alle ihre Bücher bekommen haben.

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    • 361
  • Eine anrührende Geschichte nicht nur für Jugendliche

    Frostgras

    Buchdaisy

    17. January 2014 um 21:26

     "Frostgras" von Angelika Lauriel ist ein Buch, wie ich es mag! Schon nach wenigen Seiten konnte ich es kaum noch aus der Hand legen. Die Geschichte nimmt einen einfach gefangen und irgendwie mit auf die Reise. Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht der Protagonisten Julia und Paul beschrieben, ein Paar, dass sich seit der Sandkiste kennt. Später kommt noch Jan hinzu, der zwar schon am Anfang auftaucht, als Julia sein Tagebuch findet, dessen Identität aber lange im Dunkeln bleibt. Immer mehr wird deutlich, dass es ein Geheimnis gibt, das die jungen Leute verbindet, aber auch deren Eltern. Es ist eine anrührende Geschichte, die so oder ähnlich direkt neben uns geschehen könnte, ohne dass wir davon etwas merken würden. Umso mehr habe ich mit allen Figuren mitgelitten (und das nicht nur, weil auch ich ein Kind durch einen Herzfehler verloren habe...). Meiner Meinung nach ist der Begriff Jugendroman zu eng für dieses Buch. Es ist tiefsinnig und unterhaltsam zugleich, und damit für jeden etwas, der sich für Familiengeschichten interessiert. Ein tolles Buch! 5 Sterne!

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  • Dieser Blick- fremd und vertraut zugleich

    Frostgras

    SarahKreativeFeder

    25. October 2013 um 21:32

    Ein Blick- so berührend, so flüchtig, aber doch so vertraut. Dieser Blick hat sich sofort in die Seele der 18-Jährigen Julia gebohrt,  ihr Leben vollkommen verändert. Zufällig findet sie das Notizbuch des fremden Jungen und stößt auf poetische Texte und Zeichnungen. Immer wieder sieht sie diesen einen Blick wie eine Endlosschleife vor sich, fühlt sich von den Worten angesprochen. Kann man sich in einen Fremden verlieben?  Ist er überhaupt fremd? Julia versteht die Welt nicht mehr und beginnt eine riskante Suche nach Antworten, immer mit der einen Frage im Kopf: Woher kenne ich diesen Jungen? Je tiefer sie in ihrer Vergangenheit gräbt, desto mehr setzt sie ihr ganzes Leben aufs Spiel- die langjährige Beziehung zu ihrem Freund Paul, das Verhältnis zu ihrer Mutter,  ihre Karriere, ihre geliebten Erinnerungen. Zweifel und Ängste blendet Julia komplett aus und richtet somit noch mehr Chaos an. All diese Veränderungen ereignen sich nur wegen des einen geheimnisvollen Blicks.   Aus  einer einmaligen Begegnung wird ein großes Mysterium. Als neugieriger Leser erlebt man jedes einzelnes Looping der Gefühlsachterbahn mit: Bei Gefahr klopft das Herz wild, bei Erfolg huscht ein Lächeln über das Gesicht. Angelika Lauriel schafft es die Spannung bis zum Ende aufrecht zu erhalten und zeigt, dass man sich manchmal auf eine lange Reise begeben muss, um zu sein wahres Ich zu finden. Es gibt im Leben Höhen und Tiefen, Wahrheiten und Lügen, Momente der Trauer und Freude. Sie lehrt uns auf die richtige Art und Weise mit den Ereignissen in der Vergangenheit umzugehen um sich nicht die Zukunft zu ruinieren. Ein gelungener Wegweiser für die schweren Zeiten im Leben.

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  • Die Sehnsucht die Lücke, die man spürt zu füllen

    Frostgras

    Taluzi

    15. September 2013 um 18:37

    Julia will gegen den Willen ihrer Mutter eine Ausbildung zur Krankenschwester machen. Als sie das Tagebuch eines unbekannten Jungen findet, ändert sich alles. Julia fängt ein Studium an, stellt ihre Liebe zu Paul in Frage und ihre Gedanken kreisen immer wieder um den geheimnisvollen Jungen. Irgendwas scheint sie mit ihm zu verbinden. Julias Leben gerät aus den Fugen. Ihre Mutter, die ihr immer nur ein Teilstück der Wahrheit präsentiert, ist ihr dabei auch keine große Hilfe. Was verschweigt ihre Mutter? Wer sind Jan, Frederic und Viktor? Schnell war ich in der Geschichte drin und wollte nichts anderes als mit Julia heraus finden, welches Geheimnis, die Mutter zu verbergen versucht. Der Jugendroman lässt sich flüssig lesen. Die Sätze sind meist kurz und gut verständlich. Die Kapitel sind nicht allzu lang und oftmals noch mal durch kleine Absätze eingeteilt. Die Erzählperspektive wechselt zwischen Julia und Paul. Es werden ihre Erlebnisse und Gedanken erzählt, dadurch kann man sich recht schnell in die Personen rein versetzen - besonders in Julia, um die sich alles dreht. Irritierend fand ich Julias Selbstgespräche. Die Selbstgespräche sind kenntlich gemacht mit Spiegelstrichen und kursiver Schrift. Gut gefallen hat mir, dass Julia bei ihrem Gegenüber die Aura sieht. Ich habe schon einiges über Aurafarben gehört, daher fand ich in die Beschreibungen der verschiedenen Farben bei gewissen Stimmungen interessant. Das hat mich neugierig gemacht und ich werde sicherlich mich noch mehr mit dem Thema Aura beschäftigen. Das Buch bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung. Es ist ein emotionaler Roman über Familie, Liebe und Verlust ist.

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  • gute Geschichte, schlechte Umsetzung

    Frostgras

    summi686

    12. September 2013 um 13:53

    ACHTUNG - SPOILER Die 18-jährige Julia ist seit sie denken kann mit ihrem Kindergartenfreund Paul zusammen. Die beiden verbindet nicht nur eine innige Liebe zueinander, sondern auch eine große Vertrautheit und bedingungsloses Vertrauen. Sie stehen immer füreinander ein, egal in welcher Situation.  Doch als Julia dann im Zug auf einen Unbekannten trifft, der ihr mit seinen durchdringenden Augen sofort durch Mark und Bein geht, gerät ihre Welt ins Wanken.  Sie findet sein liegengelassenes Notizbuch und beginnt darin zu lesen. Erst zügelt sie ihre Sehnsucht nach seinen Worten, doch nach und nach verliert sie sich in diesem Buch, das sowohl poetische Texte, als auch einige Zeichnungen erhält. Sie fühlt sich durch ein durchsichtiges Band mit ihm verbunden und merkt schnell, dass mehr hinter diesen Worten steckt. Eine ungewohnte Tiefe, die auch ihr eigenes Leben betrifft.  Mit der Suche nach ihm und den HIntergründen gerät ihr langjährig aufgebautes Gerüst ins Wanken und sie muss sich überlegen, was aufzugeben sie bereit ist.  Die Geschichte gefällt mir gut, man hätte sehr viel aus ihr machen können, doch leider ist die Umsetzung nicht so gut gelungen. Die ständigen Gespräche mit ihrer inneren Stimme sind für dieses schwere Thema einfach zu leicht geschrieben, sie irritieren sehr und verschleiern einiges.  Die Protagonisten sind ganz gut dargestellt, man kann sie sich leicht bildlich vorstellen, wohingegen man sich die Umgebungen nur schwer vorstellen kann, weil nicht mit großer Liebe fürs Detail gearbeitet wurde.  Ich hatte oft das Gefühl dass es sehr emotional wurde, an Stellen als sie von ihrem Vater erfuhr, als sie erfuhr dass sie einen kleinen Bruder hat der gestorben ist, und auch als das ganze Leid ihrer Mutter zutage getragen wurde.  Aber sie konnten mich einfach nicht erreichen, weil sie nicht einfühlsam genug geschrieben wurden und sehr schnell abgehandelt wurden.  Generell hatte ich das Gefühl, dass es als es gegen Ende ging und die ganze Wahrheit ans Licht kam, die Autorin sehr durch das Buch gerast ist und sich keine Zeit genommen hat, die wirklich wichtigen Dinge herauszuarbeiten.  Daher an dieser Stelle von mir 3 von 5 Punkten - für Darsteller und Geschichte an sich. 

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