Angelika Leik

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Cover des Buches Fische, Fische überall (ISBN: 9783791373867)
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Rezension zu "Fische, Fische überall" von Britta Teckentrup

Gwhynwhyfar
Welche Arten von Fischen es gibt, Lebensräume, Aufzucht, Ernährung, Schutzmechanismen

Das Cover besticht in Optik und Haptik. Leinenbezogen, ein bunter Fischschwarm, figürlich, tastbar aufgesetzt, die Fische silbern schimmernd machen das Cover zum Hingucker. Fische sind Tiere, es gibt sie überall, wo es Wasser gibt, sie gehören zu den ältesten Tieren der Welt, wird erklärt. Auf der nächsten Doppelseite wird erklärt, wie sich Knochenfische von Knorpelfischen unterscheiden, wie sie atmen. Dann geht es weiter zur Entwicklung der Fische, Süßwasserfische, Meeresfische. Gut dargestellt ist die Lebenswelt im Meer – welche Fische, in welcher Tiefe leben. Und weiter geht es zum bunten Korallenriff. Fische ernähren sich nicht alle auf die gleiche Art und Weise und manche von ihnen können sich wundervoll tarnen. Und wie schützen sich die kleinen Fische vor Räubern? Sie machen sich groß, indem sie Schwärme bilden, die hier als Fischschulen beschrieben werden, etwas verwirrend. Ein absoluter Fachausdruck, der auch in Biologiebüchern nicht vorkommt – der Ausdruck, Schwarm wäre für Kinder sinnvoller gewesen. Fischeltern und die Wanderung des Lachses sind weitere Themen. Am Ende wird das Thema Fisch und Mensch besprochen, und was mir gut gefallen hat, Überfischung und Plastikmüll werden thematisiert.


Sachinformation über Fische in kleine Informationskästchen aufgeteilt, kurz und prägnant, eine Aufforderung, sich bei Interesse, mehr Wissen anzueignen. Das Buch ist ab 6 Jahren ausgewiesen und die Texte und Informationen entsprechen dem Alter. Auf manchen Seiten werden Suchaufgaben gestellt, einen bestimmten Fisch zu finden – ein zusätzlicher Mitmachspaß. Von der Grafik her hat mir das Buch gut gefallen, denn die Hintergrundfarbe passt zum Lebensraum der jeweiligen Arten. Die Fische sind in Collage- und Drucktechnik eingefügt, in natürlichen Farben gehalten, lebensnah. Ein rundum gelungenes Sachbilderbuch für Kinder. Das Cover würde ich offen hinstellen, künstlerisch so fein gestaltet, dass man es fast aufhängen mag.


Britta Teckentrup ist in Hamburg geboren und studierte Kunst und Design an der Central Saint Martins College of Art and Design und auf der Royal College of Art in London. Sie illustrierte viel Bücher und erhielt diverse Preise dafür. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Berlin.


Cover des Buches Alles, was Kinder über Kunst wissen sollten (ISBN: 9783791373942)
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Rezension zu "Alles, was Kinder über Kunst wissen sollten" von Louise Lockhart

Gwhynwhyfar
Ein Bilderbuch ab acht Jahren, das mich in keiner Weise überzeugt

Klappentext: »Was ist Kunst? Das sind Höhlenmalereien, prächtige Schlösser, die ›Mona Lisa‹, die Graffitis von Bansky und Vieles mehr. In diesem Buch entdeckst du die großen Epochen und Meisterwerke der Kunst.«


Von diesem Buch bin ich ziemlich enttäuscht. Vielleicht liege ich falsch, aber zu Beginn würde ich zunächst einmal den Begriff Kunst für Kinder erläutern. Stattdessen fällt man sofort in das erste Thema: Urgeschichte (ca. 30 000-2000 v. Chr.). Kleine beschriftete Grafiken weisen auf das Thema: Farbe aus Holzkohle, Mammutstoßzähne, Fackel, Umriss einer Hand, ein gravierter Stab, ein Gewand auf Tierhaut, Statuette eines katzenartigen Wesens, die Venus von Brassempouy, die Cueva de las Manos usw. Schon auf dieser ersten Seite wird klar, es ist ein anspruchsvolles Buch – allein ist ein Kind hiermit überfordert. Das Buch ist ausgewiesen ab 8 Jahren. Jetzt mal ganz ehrlich, Kunstgeschichte wird in der Schule ab der 10. Klasse unterrichtet – und es hat sicher einen Grund, warum der Stoff nicht in der Grundschule angeboten wird. Natürlich sollen Kinder frühzeitig an Kunst herangeführt werden. Höhlenmalereien haben den Menschen schon immer fasziniert, die ägyptische Kunst, Picasso, Miro, alles Themen, die in der Museumspädagogik gern angewandt werden. Aber hier wird nichts kindgerecht erklärt, sondern es wird mit Fachausdrücken gearbeitet. Und nun kommt es auf den Erwachsenen an, mit wie viel Freude er kindgerecht die Begriffe erklären kann, sich die Zeit nimmt, mit dem Kind im Internet zu surfen, um sich die Kunstwerke, Arbeitsmaterialien und Gebäude anzuschauen. Den zehn großen Epochen der Kunst sind jeweils zwei Doppelseiten gewidmet. Zunächst sind auf ersten Doppelseite bedeutende Schlüsselvokabeln zum Zeitalter illustriert: Gemälde, Skulpturen, Künstler, Architektur, Entwicklungen in der Kunst, Kunstwerke, die die jeweilige Epoche auszeichnen. Auf der folgenden Doppelseite soll ein Suchspiel in ein epochales Bild integriert sein – nun ja das ist sehr gewollt und ziemlich mager, die Auflösung gibt es am Ende des Buchs. Am oberen Rand findet man einen kurzen Text, der die Epoche zusammenfasst. Der Text überfordert von Satzlänge und Ausdruck, sowie vom Inhalt, Achtjährige auf jeden Fall. 


»Scharen von dicken Engelkindern, Skulpturen mit wirbelndem Faltenwurf, marmorverkleidete Bauwerke – der Barockstil feiert den Überfluss an überbordenden, üppigen Formen. Während in Italien die italienische Kirche eine Kunst der Maßlosigkeit hervorbringt, setzt Frankreich dieser reichen und ornamentalen Kunst den Klassizismus entgegen – mit dem harmonischen Gleichgewicht seiner Kompositionen und einer von der Welt der Antike beeinflussten Klarheit.«


Kommen wir zur Grafik. Das ist alles Geschmack – ich fand sie fürchterlich. Die Darstellung einer Epoche, sollte sich meiner Meinung nach doch auch in Form und Farbe widerspiegeln. Dieses Buch erinnert an die Werke von Andy Warhol – nichts gegen Andy. Durchgehend wird ein schrilles Neongelb verwendet, das den Augen weh tut, dazu gibt es Cyan-Blau, teils mit einem dunkleren Blau oder Grün überdruckt und kaum sichtbar. Noch etwas zartes Rosa und Tannengrün vervollständigen die Farbauswahl. Eigentlich sieht jede Seite aus, wie die andere. Das ist langweilig und das Gelb ist für die Augen unangenehm. Jede Epoche ist ja visuell von der anderen wunderbar zu unterscheiden. Hier nicht! Wenn ich Kindern den Epochenunterschied zeigen möchte, bieten sich reale Darstellungen von Bildern und Skulpturen, Architektur, Bekleidung und Haarfrisuren (das alles ist Kunst) wunderbar an. Hier sieht man sofort den Unterschied, der sicher auch im Gedächtnis hängen bliebe. Aber was macht dieses Buch? Bunte Bildchen im Positiv-Negativ-Effekt zu Begrifflichkeiten – sozusagen ein Vokabelheft. Vokabeln, die nicht unbedingt kindgerecht sind.


»Von der Höhlenmalerei bis zu Banksy - dieses Kinderbuch ist der perfekte Start zu einem lebenslangen Kunstverständnis.« (Der Verlag zu diesem Buch)


Von der Urgeschichte über die Antike, das Mittelalter, die Renaissance, Barock und Klassizismus bis hin zu Revolutionen im 19. Jahrhundert, der Avantgarde, der zeitgenössischen Kunst und der Kunst von heute. Hier frage ich mich, was unterscheidet zeitgenössisch von der Vokabel heute? Ich bin ein Kunstfan und auch der Meinung, man soll Kinder und Kunst zusammenbringen, praktisch und theoretisch – allerdings kindgerecht. Es tut mir leid – aber dieses Buch ist bei mir völlig durchgerasselt, didaktisch, wie künstlerisch. Meine Altersempfehlung: ab 12 Jahre.


Louise Lockhart zeichnet, seitdem sie einen Stift halten kann. Heute freut sie sich, dass sie von ihren charmanten Illustrationen für Haushaltswaren, Spielzeuge sowie Magazine oder Bücher leben kann. Sie wohnt in einer kleinen Stadt in England, wo sie auch ein eigenes kleines Label mit Laden namens „The Printed Peanut“ eröffnet hat.

Cover des Buches Fische, Fische überall (ISBN: 9783791373867)
M

Rezension zu "Fische, Fische überall" von Britta Teckentrup

milchkaffee
Alles wissenswerte über Fische

Dieses Buch ist sehr hochwertig gestaltet. Es bietet kindgerecht sehr viele Informationen über Fische. Einige Informationen sind durchaus auch für mich als Erwahsene neu. Meiner Tochter hat das Buch leider nicht gefallen. Ihren Freundinnen, die ein Aquarium zu Hause haben, hat dieses Buch dafür sehr gut gefallen.

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