Angelika Rainer Luciferin

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Inhaltsangabe zu „Luciferin“ von Angelika Rainer

In ihrem außergewöhnlichen Debüt umkreist Angelika Rainer das Leben einer kleinwüchsigen Frau, einer Zwergin: Ausgestoßen aus dem Dorf, aus der Gesellschaft, weicht sie tief in die Natur zurück und entzieht sich den Menschen und ihren Beschreibungsversuchen. Eine vage Annäherung ist nur möglich in den Gerüchten, die über sie verbreitet werden, in Selbstgesprächen und von ihr losgelösten Reden wie aus einer anderen Welt. Dennoch bleibt sie unnahbar: 'Ich sehe alles und erzähle nichts. Ich halte mich an den Mond, sein ehrbares Schweigen.' Wie durch eine Wand von der Welt der Menschen getrennt, durchstreift sie die Nacht auf der Suche nach dem Luciferin, dem Licht der Glühwürmchen, mit dem sie die Dunkelheit, die sie umgibt, brechen kann. Angelika Rainer gelingt mit ihrer lyrischen Erzählung Luciferin ein Werk von atemberaubender Musikalität: Die vertrauten Bilder der Natur, der Abgeschiedenheit und Weltentfremdung, mit denen die Autorin spielt, erscheinen in ihrer silbrig schimmernden, poetischen Sprache so, als hätte man sie noch nie gesehen.

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  • Rezension zu "Luciferin" von Angelika Rainer

    Luciferin
    Bücherwahnsinn

    Bücherwahnsinn

    11. February 2011 um 07:53

    Zum Buch -------------- Eigentlich sollte hier die Geschichte einer Zwergin erzählt werden. Einer Randständigen die von ihrem Dorf ausgestossen wurde. Diese wiederum zieht sich in die Natur zurück um da ein ganz abgeschiedenes Leben zu führen. . Der Klappentext: ---------------------- In ihrem außergewöhnlichen Debüt umkreist Angelika Rainer das Leben einer kleinwüchsigen Frau, einer Zwergin: Ausgestoßen aus dem Dorf, aus der Gesellschaft, weicht sie tief in die Natur zurück und entzieht sich den Menschen und ihren Beschreibungsversuchen. Eine vage Annäherung ist nur möglich in den Gerüchten, die über sie verbreitet werden, in Selbstgesprächen und von ihr losgelösten Reden wie aus einer anderen Welt. Dennoch bleibt sie unnahbar: "Ich sehe alles und erzähle nichts. Ich halte mich an den Mond, sein ehrbares Schweigen." . . . Meine Meinung -------------------- Titel & Cover: Ein Bezug auf die besagte Story kann ich hier nur ganz am Rande herstellen, denn der Titel wie auch das Bild zeigt eigentlich nur worauf das Buch hinsteuert. Nicht mal der Klappentext passt dazu. . Schreibstiel: Oh... wo fang ich hier an? Also, wer hier ein Roman, oder eine "normale" Erzählung erwartet liegt wohl völlig daneben. Denn die Sprache ist alles andere als einfach. Diese Art von "poetischer" Prosa ist für solche die anscheinend studiert sind oder so tun als würden sie das ganze verstehen. Die ganze Zeit, während ich das Buch gelesen habe, dachte ich nur..."Bin ich echt so dumm?" oder "versteht das wirklich jemand"? Da musste ich oft dran denken, wie es ist bei abstrakter Kunst, keiner weiss eigentlich was der Künstler damit aussagen will. Aber dann kommt der Künstler selber, referiert über seine Kunst und dann kommt das "Ahhhhhhh.....!" Oder sagen wir mal das möchte gerne Verstehen, man will ja nicht als einziger da stehen und zugeben das man das nicht versteht. Aber genau so gehts mir mit dem Buch... es wurde wirklich von vielen als "besonderes Erstlingswerk" betitelt. Ja, es ist besonders! Besonders ... abstrakt. Es ist schwierig zu lesen, weil es ohne Rhythmus geschrieben ist, abgehackt, zusammenhanglos, manchmal. Dann wechselt das ganze zwischen der erzählenden Person und der Angesprochenen. Aufgebaut ist das Buch so, das die Geschichte aus einzelnen, verschieden langen Versen besteht. Viel zu lesen gibt es auf den 72 Seiten nicht. . Geschichte: Ja, so etwas gibts. Aber der Klappentext führt einen irgendwie in die Irre. Find ich zumindest. Ok, wenn man sich Mühe gibt kann man da noch einen Zusammenhang sehen aber sonst? Hier komm ich wieder mit dem Vergleich der abstrakten Kunst, man verlässt sich irgendwann einfach auf dass was der Künstler sagt was es sein soll, was er sich dabei gedacht hat, weil man selber es einfach nicht versteht. . Person: Es geht um Lucy, die Zwergin. Hm... wirklich? Irgendwie geht die Person aber in all den Worten, Versen und Andeutungen einfach unter. Manchmal weiss man was die Autorin einem erzählen will, dann wiederum schüttelt man einfach ungläubig den Kopf weil man sich fragt was das jetzt wieder soll. Indentifiziern kann man dich mit der Protagonistin nicht, denn man kommt ihr viel zu wenig nah. Ich hab mit dem Text so was von gekämpft das es gar nicht möglich war mich auf Lucy einzulassen. Mich ihr anzunähern. . FAZIT: Ein Debüt das wieder mal hoch gelobt wird, aber eine Normalsterbliche wie ich, nicht nachvollziehen kann. Da frag ich mich woran das liegt? Wird das Buch jetzt so hoch gelobt weil die Autorin eine erfolgreiche Musikerin ist? So nach dem Motto, dann kann das Buch ja nicht schlecht sein? Ich versteh es nicht. Also, wer es versuchen möchte, kann das Buch sicher lesen aber leichte Kost ist es sicher nicht. Ein Buch so abstrakt und surrealistische wie die Kunst wie zum Beispiel von Dali. Wems gefällt...?

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