Angelika Schrobsdorff Die kurze Stunde zwischen Tag und Nacht

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Inhaltsangabe zu „Die kurze Stunde zwischen Tag und Nacht“ von Angelika Schrobsdorff

Eine schicksalhafte Bekanntschaft in Jerusalem Ich beobachtete, wie er zielstrebig das Lokal durchquerte, und fragte, ohne die Augen von ihm zu nehmen: »Eli, wer ist dieser Mann?« Jerusalem - Paris - München: das sind die Städte, mit denen die Erzählerin schicksalhaft verbunden ist. Wahlheimat die eine, Wohnsitz des Geliebten und des Sohnes die beiden anderen. Doch egal, wo sich die ›Halbjüdin‹ aufhält, die Erinnerungen reisen mit ihr ...

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  • Rezension zu "Die kurze Stunde zwischen Tag und Nacht" von Angelika Schrobsdorff

    Die kurze Stunde zwischen Tag und Nacht

    Daphne1962

    08. July 2011 um 17:14

    Angelika Schrobsdorff schreibt authentische Bücher mit starken autobiografischen Zügen. Die Erzählung über die Städte Jerusalem, Paris und München sind so gut erzählt, als wäre man direkt dabei. Vor allem, wenn man in diesen Städten schon mal war. Sie schreibt über ihren Sohn, zu dem sie keinen Zugang findet und über das schlechte Gewissen, ihn im Stich gelassen zu haben, ihrer kurzen Ehe mit einem Deutschen, über die Männer, die Liebe und Leidenschaft zu einem französischen Regiesseur, aber vor allem über Israel. Über die Menschen dort, warum sie so sind wie sie sind, ihre Freunde. Hier ist mir Alex Stiller sehr ans Herz gewachsen. Sein zynischer Humor vor allem. Über die Zeit in Paris, über ihre Einsamkeit dort, die Sprache nicht zu sprechen, keine Freunde dort zu haben und die Sehnsucht nach Israel. Wie sie die Kriege in Israel erlebt hat und wie schwer all das Erlebte zu ertragen war. Die Zerissenheit zu dieser Liebe Israel und die Fernbeziehung. Ich kann in die Bücher von Angelika Schrobsdorff sehr gut eintauchen und ein wenig die fremde Kultur genießen.

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  • Rezension zu "Die kurze Stunde zwischen Tag und Nacht" von Angelika Schrobsdorff

    Die kurze Stunde zwischen Tag und Nacht

    gst

    24. November 2010 um 10:46

    Angelika Schrobsdorf hat in Jerusalem, die sie die "Stadt der Staädte" nennt, eine neue Heimat gefunden. Doch immer wieder erinnert sie sich an ihre Kindheit in Berlin, an die kleine Ferienreise ans Schwarze Meer und an jene Zeit, als sie mit dem Begriff "Halbjüdin" erstmals konfrontiert wurde. Zwei Ehen liegen hinter ihr, als sie in Jerusalem eine schicksalhafte Bekanntschaft macht ... Auch wenn sich in diesem Buch alles um diese Bekanntschaft dreht, enthält es viel mehr als eine Liebesgeschichte. Die Autorin stellt drei Städte vor: Jerusalem, Paris und München. Ich selbst kenne nur München und habe die Wege durch und um die Stadt herum genossen. Durch Angelika Schrobsdorff gelang es mir aber auch, eine Vorstellung von Jerusalem zu bekommen, dieser Stadt, in der sich Juden aus aller Welt zusammengefunden haben. Dort herrscht ein ganz anderes Klima und damit auch Lebensgefühl. Ihre Beschreibung von Paris ist von Heimatlosigkeit gekennzeichnet. Da ich selbst schon im Ausland lebte, wo ich die Landessprache erst erlernen musste, konnte ich ihre Verzweiflung gut nachvollziehen. Die Freude, das erste Mal allein die Wohnung zu verlassen um Croissants zu kaufen, ist in meinen Augen nicht übertrieben. Und woher kommt dieser sperrige Titel? Die Erklärung ist auch im Buch zu finden: "Wenn die Sonne sich den Hügeln nähert und als rot glühende Kugel aus ihrem Strahlenkranz heraustritt, beginnt eine der schönsten Stunden und eine der einsamsten: die kurze Stunde zwischen Tag und Nacht, zwischen schrillem Licht und milder Dunkelheit, die lange Stunde zwischen schwindender Zuversicht und nahender Verzagtheit. Das Blau des Himmels vertieft sich, honigfarbenes Licht fließt auf die Stadt und lässt den bleichen, wuchtigen Stein der Häuser aufleuchten - jeder Stein Gold, das hässlichste Haus plötzlich verzaubert. Und dann wird zur Gewissheit, dass nichts in dieser Stadt ein Zufall ist, nicht das Licht, das auf sie herab fällt, nicht der Stein, aus dem sie gewachsen ist, nicht die Hügel, die sie umschließen; nicht die Menschen, die hier ihren Gott gefunden haben, und nicht die Menschen, die ihn noch manchmal finden - in der Stunde zwischen Tag und Nacht, in dem Licht, dem Stein, den Hügeln; in der Stadt Jerusalem." Wer Interesse an Menschen hat und nicht nur auf die Handlung Wert legt, wird dieses Buch lieben.

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