Angelika Schrobsdorff Wenn ich dich je vergesse, oh Jerusalem . . .

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Inhaltsangabe zu „Wenn ich dich je vergesse, oh Jerusalem . . .“ von Angelika Schrobsdorff

Als sie in ihre Wohnung zog, mit dem weiten Blick über die judäische Wüste, als sie den strahlenden Sternenhimmel sah und die streunenden Kätzchen, da glaubte Angelika Schrobsdorff, endlich den Ort gefunden zu haben, der für sie Heimat bedeuten könnte.§Heute, fast zwanzig Jahre später, hat sie begreifen müssen, dass Frieden und Sicherheit eine Illusion bleiben werden, dass sie sich abfinden muss mit dem Zerfall einer Ära, die mit Hoffnung, mit Jugend, mit Aufbruch zu tun hatte. Aber sie weiß auch, dass sie bleiben wird in diesem schwierigen Land, "in meiner Wohnung zwischen meinen amerikanischen, russischen, israelischen und arabischen Nachbarn, auf meiner Terrasse zwischen den Bergen Moabs, von denen die Kinder Israels ins gelobte Land hinabstiegen, der goldenen Kuppel des Felsendoms, aus dem der Prophet Mohammed auf einem Schimmel in den Himmel ritt, und den begehrten jüdischen Gräbern des Ölbergs, von denen der Weg zu dem, in dessen Namen man sich umbringt, der kürzeste und unbesch werlichste sein soll; auf meinem Dach zwischen dreisten Krähen und kreischenden Katzen, zwischen einem gelben Blumenteppich und technischem Zubehör für Fernseher und Warmwasserboiler, zwischen den Eingangshallen zum Himmel und dem Vorhof zur Hölle.

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  • Rezension zu "Wenn ich dich je vergesse, oh Jerusalem . . ." von Angelika Schrobsdorff

    Wenn ich dich je vergesse, oh Jerusalem . . .

    Birkhenne

    31. March 2010 um 19:38

    Ein wunderbares Buch Was bleibt ist Trauer und Betroffenheit, leider auch Hoffnungslosigkeit für eine bessere Zukunft in einem scheinbar unlösbaren Konflikt zwischen den Israelis und den Palästinensern. Angelika Schrobsdorff erzählt von Israel, dem schwierigen Land, indem sie seit 1983 lebt. "Zweitausend weiße Friedenstauben fallen in der Milleniumsnacht tot auf Bethlehem hinab. Also wenn das kein eindeutiges Zeichen ist ! Du meinst ein eindeutiges Zeichen, dass es hier keinen Frieden geben wird ?..." Angelika Schrobsdorff schreibt über ihre Liebe zum israelischen Volk und ihre grenzenlose Enttäuschung und Traurigkeit über die Menschenrechtsverbrechen, die heute in Israel begangen werden. Meine persönliche Empfehlung: Zuerst A.Schrobsdorff's "Jerusalem war immer eine schwere Adresse" lesen. Dieses Buch kann ich nur jedem ans Herz legen, der sich auf dieser Welt Gerechtigkeit wünscht. gelesen im Herbst 2002

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