Barfuß im Sommerregen

von Angelika Schwarzhuber 
4,4 Sterne bei21 Bewertungen
Barfuß im Sommerregen
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S

Ein wunderbarer Roman zum Schmunzeln und mitfiebern. Schöne Geschichte mit viel Charm.

ChattysBuecherblogs avatar

Hm... das Buch war eigentlich ganz okay. Dennoch konnte es mich nicht so richtig gefangen nehmen und begeistern.

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Inhaltsangabe zu "Barfuß im Sommerregen"

Komm, tanz mit mir ins Glück!

»Kostenloses Wohnen auf dem Bauernhof. Gegenleistung: Unterstützung unseres noch rüstigen Onkels Alfred.« Als Romy den Aushang im Supermarkt entdeckt, scheint das die Lösung all ihrer Probleme zu sein, denn die Singlemama aus München hofft auf einen Neuanfang auf dem Land. Alfred ist zwar wenig begeistert, doch nach anfänglichen Schwierigkeiten entsteht eine ganz besondere Freundschaft zwischen Romy und ihm. Zusammen entwickeln sie dann auch eine Geschäftsidee, die dem Hof finanziell auf die Beine helfen soll – unterstützt durch Hannes, der Romy nicht gerade kaltlässt. Doch dann taucht der Vater ihres Sohnes auf und stürzt Romy in ein Gefühlschaos.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783734105531
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:19.03.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Stellina_Frauke_Amicafiglias avatar
    Stellina_Frauke_Amicafigliavor 2 Monaten
    Barfuß im Sommerregen

    Klappentext 


    »Kostenloses Wohnen auf dem Bauernhof. Gegenleistung: Unterstützung unseres noch rüstigen Onkels Alfred.« Als Romy den Aushang im Supermarkt entdeckt, scheint das die Lösung all ihrer Probleme zu sein, denn die Singlemama aus München hofft auf einen Neuanfang auf dem Land. Alfred ist zwar wenig begeistert, doch nach anfänglichen Schwierigkeiten entsteht eine ganz besondere Freundschaft zwischen Romy und ihm. Zusammen entwickeln sie dann auch eine Geschäftsidee, die dem Hof finanziell auf die Beine helfen soll – unterstützt durch Hannes, der Romy nicht gerade kaltlässt. Doch dann taucht der Vater ihres Sohnes auf und stürzt Romy in ein Gefühlschaos.


    Meine Meinung 

    Mir hat der Roman gut gefallen, der Schreibstil der Autorin ist federleicht zu lesen. Es ist ein Roman der eine Lust auf eine Kurzurlaub macht oder gleich Urlaub auf dem Bauernhof. Denn trotz der Probleme für die Protagonisten Romy und Alfred, die beide ihre probleme der Vergangenheit haben, weiß man natürlich wie es ausgehen wird, was aber nichts negatives ist, denn ich mag solche Geschichten, die einen von der Realität ablenken. Die Entwicklung von Romy ist schön mitzuerleben, wie sie wieder Vertrauen fässt und lernt wieder unbeschwert zu leben mit ihren kleinen 4 jährigen Sohn. Auch der am Anfang griesgrämig wirkende Alfred kann am Ende ein jahrzehntealtes Missverständnis aus dem Weg räumen. 

    Fazit

    Ein sehr schöner Sommerroman, der an manchen Stellen vielleicht ein bisschen zu viele Details beschreibt, der Lust auf Urlaub und Sommer macht. 

    Vielen Dank an das Bloggerportal und dem Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar. 

    Fraukesbuecher 

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    Kristin84s avatar
    Kristin84vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ganz nett für zwischendurch. Irgendwie hat mich das Buch dauernd an einen Heimatfilm erinnert, was leider nicht meinen Geschmack trifft.
    Nicht ganz mein Geschmack

    Zum Inhalt:

     
    Romys Leben könnte definitiv ein wenig Glück vertragen: Sie braucht dringend einen neuen Job und am besten noch eine neue Wohnung, den ihre kann sie sich nicht mehr leisten. Doch wie heißt es so schön: Nach Regen folgt Sonnenschein. Und der hält Einzug in Romys Leben in Form eines älteren, etwas grummeligen Bauern namens Alfred, der nicht nur die Beiden auf seinem Hof aufnimmt, sondern bei dem Romy auch noch arbeiten kann. Romy kann ihr Glück kaum fassen. Doch die nächsten Regenwolken lassen nicht lange auf sich warten und Romy muss lernen, dass es manchmal auch gut ist, über seinen Schatten zu springen.
     
     
    Meine Meinung:
     
    Der Sommer ist da und da braucht man natürlich die passende Sommerlektüre. Etwas leichtes, bei dem man jetzt vielleicht nicht so viel nachdenken muss und das einen unterhält. Das Cover des Buches, der Titel und die Kurzbeschreibung haben mich dazu verleitet, bei den derzeitigen Temperaturen zu diesem Buch zu greifen, obwohl ich mit der Autorin bisher noch keine guten Erfahrungen gemacht habe (das erste Buch, das ich von ihr gelesen habe, habe ich abgebrochen).
     
    Gleich auf den ersten Seiten läuft uns Romy über den Weg, die verzweifelt nach einem neuen Job sucht um sich und ihren Sohn ein halbwegs vernünftiges Leben bieten zu können. Nebenbei muss sie sich noch eine neue Wohnung umsehen, denn nach dem Auszug ihrer besten Freundin kann sich Romy die Wohnung in München nicht mehr leisten. Hier muss ich gleich sagen, dass die Autorin die Probleme, die eine alleinerziehenden Mutter haben kann - und Romy hat sie hier definitiv - nicht übertrieben darstellt, aber doch klar und sachlich darauf hinweist. Das fand ich ganz gut, denn im wahren Leben ist ja auch nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen.
    Natürlich - wie soll es in einem solchen Buch auch anders sein - verhilft das Glück Romy doch zu einem neuen Job und einer neuen Bleibe. Und hier kommt Alfred ist Spiel. Ein älterer Bauer, der am Anfang ein wenig griesgrämig wirkt, dann aber doch langsam auftaut. Ein wenig wie der Alm-Öhi. Und da kommen wir schon zu dem Problem, das ich mit dem Buch hatte: Es hat mich zu sehr an einen Heimatfilm erinnert! Es spielt in Bayern, auf einem Bauernhof, der in der Nähe eines kleinen Dorfs steht. Jeder hilft jedem und selbst wenn ein Problem auftaucht, wird es ganz schnell und einfach gelöst. Ganz ehrlich, das war mir einfach zu viel des guten! In vielen Dingen war mir die Geschichte einfach zu glatt, weil vieles einfach zu leicht geklappt und funktioniert hat. Die Autorin hat dann versucht mit Rückblicke in die Vergangenheit der Charaktere dem Leser zu zeigen, dass auch sie kein einfaches Leben hatten. Das mag wohl auch stimmen, aber im Nachhinein bin ich auch der Meinung, dass das Leben der Charaktere einfacher und besser verlaufen wäre, wenn sie viel früher versucht hätten an sich zu arbeiten und nicht erst, wenn es fast schon zu spät ist. Ich weiß, sowas kommt oft in Büchern vor, aber hier fand ich es schon ein wenig extrem, gerade was Romy angeht. Sie steht sich zu oft selbst im Weg und hindert sich selbst daran, ein schönes Leben zu haben. Ganz nebenbei mutiert sie manchmal zu einer Art "Helikopter-Mutter", die ihren Sohn nur sehr ungerne in die Obhut andere Menschen gibt, weil sie dann kein Auge mehr auf ihn hat.
    Wenn ich ehrlich bin, hat mir von allen Charakteren, die im Buch vorkommen, Alfred noch am besten gefallen, weil er für mich so natürlich und ehrlich rüberkam. Bei den anderen wollte der Funke nicht so wirklich überspringen.
     
    Der Schreibstil der Autor war "einfach" und flüssig, sprich man muss nicht über Fremdwörter nachgrübeln und stolpert auch nicht über irgendwelche Satzmonster. Eben leichte Lektüre für zwischendurch. Manchmal hätte mich mir aber schon ein wenig mehr Tiefgang gewünscht, damit ein wenig Abwechslung da ist.
    Wenigstens kann ich jetzt sagen, dass ich ein Buch von Angelika Schwarzhuber ganz gelesen habe. Ob noch weitere folgen werden, glaube ich aber eher nicht.
     
     
    Mein Fazit:
     
    Leichte Lektüre mit dem Charme eines Heimatfilms. Wem so etwas gefällt, ist hier auf jeden Fall gut aufgehoben.

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    twentytwos avatar
    twentytwovor 3 Monaten
    Barfuß im Sommerregen

    Romy, die als alleinerziehende Mutter nach der Auflösung ihrer WG, finanziell mit dem Rücken zur Wand kämpft, ist auf der verzweifelten Suche nach einem Job. Dabei entdeckt sie einen Aushang der kostenfreies Wohnen auf einem Bauernhof verspricht – wenn man den dort wohnenden älteren Herrn unterstützt. Dieser ist von dieser eigenmächtigen Idee seiner Nichte aber alles andere als begeistert und jagt alle Bewerberinnen zum Teufel. Doch Romy gibt nicht auf. Es gelingt ihr eine Woche Probezeit auszuhandeln, die nicht nur ihr Leben vollkommen auf den Kopf stellen wird.

    Fazit
    Eine liebenswerte Geschichte, die in einer gelungenen Mischung aus Gefühl, Romantik, Ängsten und Visionen für kurzweilige und unterhaltsame Lesestunden sorgt.

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    Athenes avatar
    Athenevor 3 Monaten
    Ein Wohlfühl-Buch zum Entschleunigen

    Ein neues Buch von Angelika Schwarzhuber:
    Barfuß im Sommerregen!

    Die alleinerziehende junge Mutter Romy entdeckt im Supermarkt einen lebensrettenden Aushang: kostenloses Wohnen auf einem Bauernhof. Als Gegenleistung soll ein rüstiger älterer Herr namens Alfred unterstützt werden.

    Doch als Romy auf dem Hof ankommt, ist Alfred alles andere als begeistert. Die beiden raufen sich jedoch zusammen und aufgrund einer Verkettung an Vorfällen entwickeln beide eine Geschäftsidee, die Romy und auch den Hof voranbringen soll. Gut, dass es noch Alfreds Neffen Hannes gibt, der Romys Gefühlsleben zusätzlich in Aufruhr bringt. Ach und dann gibt es noch Marco, der Vater des kleinen Tommis, der einfach so aus der Versenkung auftaucht.

    Romy ist aufgrund ihrer familiären Schicksalsschläge ängstlich und zurückhaltend. Sie möchte ihren Sohn am Liebsten in Watte packen. Doch dieser entdeckt das Landleben nach und nach für sich und möchte sich lieber ins Heu oder auf die matschige Wiese mit dem Esel Herakles schmeißen.

    Die beschriebenen Probleme einer allein erziehenden Mutter sind ohne Augenwischerei treffend dargestellt. Es ist nachvollziehbar, dass Vertrauen erst neu gelernt werden muss.

    Dabei hilft Hannes, der sich gern über die extreme Vorsicht von Romy lustig macht. Nach und nach nähern sich die beiden an. Romy entschleunigt auf Alfreds Hof. Der Wegzug aus München ins Umland von Passau tut ihr und auch Alfred gut.

    Und der alte Herr hat selbst ein Geheimnis. Durch zahlreiche Rückblicke erfährt der Leser davon. Wie sich alles fügt, ist absolut lesenswert.

    Ein echtes Wochenend-/Urlaubsbuch zum Entschleunigen, denn der Hof mit seinen nach der griechischen Mythologie benannten Tieren, den schrulligen Dorfbewohnern und der Liebesgeschichte von Romy beruhigt auch die Nerven eines angespannten Lesers (Dank des Schreibstils von Angelika Schwarzhuber.).

    Zum Ende bekommt man noch einen ordentlichen Ohrwurm (Christina Aguilera - Candyman) und Rezepte, die Appetit machen, verpasst. Ende gut, alles gut: volle Punktzahl.

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    schnaeppchenjaegerins avatar
    schnaeppchenjaegerinvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Wohlfühlbuch über eine Frau, die lernt ihren Weg zu gehen und sich ihren Ängsten zu stellen - Heimatidylle mit Happy End-Garantie
    Wohlfühlbuch über eine Frau, die lernt ihren Weg zu gehen und sich ihren Ängsten zu stellen

    Romy ist alleinerziehende Mutter eines vierjährigen Sohnes, die seit der Geburt von Tommi mit Singlemama Teresa in einer WG in München zusammengewohnt hat. Als diese zu ihrem neuen Freund nach Wien zieht, begibt sich die arbeitslose Romy auf die Suche nach einem Teilzeitjob und einer bezahlbaren Wohnung. In einem Supermarkt stößt sie zufällig auf einen Aushang, mit welchem eine Haushaltshilfe für "Onkel Alfred" auf einem Bauernhof bei Passau gesucht wird. Seine Nichte Helga macht sich Sorgen um den knapp 70-Jährigen, der Zeit seines Lebens den Hof allein bewirtschaftet hat. Nach anfänglichem Widerstreben lässt sich Alfred auf die Hilfe von Romy ein, die selbst schnell Anschluss im Dorf findet und sich mit Tommi auf dem Bauernhof wohlfühlt. 
    Selbst für eine neue Liebe scheint sich Romy langsam öffnen zu können, bis sie plötzlich von ihrer Vergangenheit eingeholt wird und ihre Ängste, die sie von Bindungen abgehalten haben, wieder gegenwärtig sind und ihrem Glück im Wege stehen. 

    "Barfuß im Sommerregen ist ein typisches Wohlfühlbuch. Auf dem Land in Niederbayern ist die Welt noch in Ordnung. Hier bekommt das Kind noch ein Scheibchen Gelbwurst beim örtlichen Metzger geschenkt, man kennt sich untereinander seit Geburt und hilft sich nachbarschaftlich in der Gemeinschaft auch spontan aus, wenn ein Einzelner in Not gerät. 

    Mich hat dieser unbeschwerte Roman mit Happy End-Garantie, der dank des eingängigen Schreibstils der Autorin federleicht zu lesen ist, gut unterhalten. Es ist ein Roman, der sich wie ein Kurzurlaub auf dem Land liest, ein Stück heile Welt, das einem vermittelt wird. Denn trotz auftretender Probleme für die zentralen Protagonisten Romy und Alfred, die sich beide noch den Geistern der Vergangenheit stellen müssen, um ihr persönliches Glück zu finden, weiß man, dass am Ende alles gut werden wird. So lernt die sympathische Romy in diesem Sommer ihre Ängste zu überwinden und positive Veränderungen zuzulassen, ohne einen nächsten Schicksalsschlag zu befürchten. Und auch der anfänglich mürrisch wirkende Alfred kann am Ende ein jahrzehntealtes Missverständnis aus dem Weg räumen. 

    Der Roman liest sich flüssig, beschreibt aber auch jeden einzelnen beiläufigen Handlungsschritt der Protagonisten vom Gemüseschnippeln bis zum Toilettengang des Kindes ins kleinste Detail. Diesen ausführlichen Stil muss man mögen, genauso wie die ländliche Idylle, die manchmal etwas klischeehaft und bieder wirkt. 

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    santinas avatar
    santinavor 5 Monaten
    Hab mich mit dem Buch sehr wohl gefühlt

    Die Protagonistin und ihre Geschichte

    Die Singlemama Romy braucht dringend einen Job und eine neue Wohnung und das am besten außerhalb von München, weil die Stadt schlichtweg zu teuer für sie geworden ist. Nach einen gescheiterten Bewerbungsgespräch entdeckt sie eine Annonce. Es wird eine Haushälterin für den Rentner Alfred gesucht, gegen kostenlose Unterbringung auf seinem Hof. Das wäre ideal für Romy und den vierjährigen Tommi.

    Nach einigen Startschwierigkeiten entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen Alfred und Romy und die junge Frau hat auch schon einige Ideen, wie die beiden ihre Kasse aufbessern können. Als dann auch noch Hannes in ihr Leben tritt, fühlt Romy sich angekommen. Doch dann wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt.

    Meine Gedanken zum Buch

    Während Romy anfangs eine übervorsichtige Mutter ist, kommt Alfred etwas rauhbeinig daher, doch Romy und Tommi können Alfreds Herz gewinnen und Alfred macht Romy seinerseits klar, dass Tommi seine Freiheiten braucht, um seine eigenen Erfahrungen machen zu können. Zwischen den beiden entwickelt sich eine wunderbare Freundschaft. Nach und nach offenbaren sie sich und erzählen aus ihrer Vergangenheit. So erfährt der Leser, dass Romy aus einer schweren Enttäuschung heraus ihren Beruf und Alfred seinen Traum, zur See zu fahren, aufgegeben hat.

    Angelika Schwarzhuber hat es erneut geschafft, mir Bilder von Landschaften in den Kopf zu zaubern. Die Geschichte ist bis hin zu Kleinigkeiten wie den Schwierigkeiten einer allein erziehende Mutter bei der Jobsuche, den Mietpreisen in München und dem Zusammenhalt auf dem Dorf authentisch.  Ich habe mich mit dem Roman, bei dem es um Zusammenhalt, Freundschaft und Liebe geht, sehr wohl gefühlt

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    Natalie77s avatar
    Natalie77vor 5 Monaten
    Schon fast zu viel des Guten, aber nur fast

    Inhalt:
    Romy ist ganz schön in Bedrängnis. Sie hat keinen Job und muss aus ihrer Wohnung raus, da kommt der Aushang bei dem eine Haushaltshilfe gesucht wird gerade Recht. Kostenloses Wohnen und sich nur um den noch rüstigen Onkel Alfred kümmern, doch der ist zunächst gar nicht begeistert.
    Mit der Zeit gewöhnt er sich jedoch an den Gedanken und Romy möchte gar nicht mehr weg. Doch dann holt sie die Vergangenheit ein und alles scheint wieder auf der Kippe zu stehen.

    Meine Meinung:
    Auf die Bücher von Angelika Schwarzhuber bin ich vor langer Zeit zufällig gekommen, doch nach dem ersten Buch wusste ich schon, dass sie zu den Autoren gehören wird von denen ich alles lesen möchte. So freute ich mich sehr das nun endlich ein neues Buch erschien.

    Barfuß im Sommerregen klingt schon recht romantisch und wenn man dann den Rückentext liest merkt man schnell das es auch romantisch werden könnte. ein romantisches Landleben.
    Von beginn an war ich gefesselt von der Geschichte. Es war Romy die mich in ihren bann zog und ihre Geheimnisse, aber auch die Spannung ob Alfred sie wirklich auf dem Hof leben lässt und natürlich was es mit Hannes auf sich hat.

    So las ich mich durch unterhaltsame Kapitel und konnte zeitweise kaum aufhören. Die Zeit verging wie im Flug und die knapp 400 Seiten waren, leider, recht schnell vorbei.

    Romy und ihr Sohn Tommi sind sehr liebenswerte Figuren. Romy hat Angst vor allem und ist sehr auf Sicherheit bedacht. Warum sie so ist wird im Laufe der Geschichte klar und von der anfänglich ängstlichen Übermutter ist am Ende kaum noch etwas zu spüren. Denn dafür das sie so viel Angst hat ist sie irgendwie auch sehr mutig. Alles stehen und liegen zu lassen und von der Stadt aufs Land zu ziehen.
    Die andere, für mich total tolle, Figur ist Alfred. Der grummelige Alleinstehende Hofherr, der das Herz einfach auf dem rechten Fleck hat und mit der Zeit für Romy wie Familie ist.
    Hannes macht zunächst auch einen eher überheblichen Eindruck, doch auch er kann sehr einfühlsam sein. So hat man viele herzliche Figuren und ein wunderschönes Idyll von das jeder träumt.

    Ein Leben in voller Glück. Schwarze Wolken gibt es kaum. fast schon zu viel des Guten, denn wer schon mal auf dem Land gelebt hat, weiß das es nicht nur gute Seiten hat, wie Nachbarschaftshilfe und schnelle Kontakte. Da gibt es normalerweise auch Neid, Missgunst und die Gerüchteküche. Die schlug hier nur einmal zu und das so eher nebenher. Doch am Ende steht ein sehr unterhaltsamer und auch gefühlvoller Roman, der den Leser in eine traumhafte Welt bringt.

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    RoRezeptes avatar
    RoRezeptevor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein bewegender Roman, der schmunzeln lässt
    Ein bewegender Roman, der schmunzeln lässt

    Barfuß im Sommerregen ist eine Geschichte um eine tapfere, alleinerziehende Mutter, welche versucht ihr Leben zu meistern und ihren Sohn glücklich aufwachsen zu lassen. Romy verzichtet auf viele Dinge; nur ihrem Sohn sollte es an nichts fehlen.

    Durch eine Supermarktanzeige landen Romy & Tommi bei Alfred auf dem Holler-Hof. Alfred lebte schon so lange alleine, dass der grantig gewordene Zeitgenosse anfangs sehr Probleme mit den helfenden Mitbewohnern hatte und sich stets zurück zog. Doch mit der Zeit entwickelt sich zwischen Romy und Alfred eine freundschaftliche, enge Verbundenheit. Für alle drei ist das Gefühl nicht mehr ganz allein zu sein eine Wohltat. Sie durchleben auf ganz natürlichem Weg eine Entwicklung, die dem Leser Freude bereitet und an das Gute glauben lässt.

    In Romys neuer Wahlheimat Hallingen, ein Dorf in der Nähe von Passau, leben aber noch zahlreiche andere Bewohner (Helga, Zentra, Hannes usw.), welche untereinander eine Art Zusammenhalt, Basis und Vertrauen aufzeigen. Romy beginnt sich zu öffnen und ihre Ängste und schlimmen Erlebnisse aufzuarbeiten.

    Wer an dieser Stelle denkt, dass hier sonst gar nichts passiert, hat falsch gedacht. Angelika Schwarzhuber verpackt einige Zwischenfälle auf ganz natürliche Art in das Buch, sodass man es einfach nicht aus der Hand legen kann. Sei es ein Feuer, eine Hochzeit, welche auszufallen droht, ein erkrankter Esel, eine Zwillingsmama, deren Fruchtblase platzt, eine verkorkste Liebesgeschichte nach 40 Jahren oder ein spontan auftauchendes RTL-Filmteam. Es ist einiges los in Hallingen.

    Für mich war Barfuß im Sommerregen einfach bewegend. Die Art wie Romy versucht alles zu meistern, die Geschichte um Alfred, das schöne träumerische Happy End & die Tränchen, die ich vergaß, als Alfred sich am Ende an die eigene Nase tippt. Selbst der Titel des Buches „Barfuß im Sommerregen“ hat eine besondere und bewegende Bedeutung:

    „»Der Sommerregen lässt uns entweder Schutz suchen […] oder aber er wäscht alle Sorgen von uns ab und verleitet dazu, uns seiner Magie hinzugeben.«“

    Die Rezepte aus Barfuß im Sommerregen gibt's unter www.rorezepte.com & https://rorezepte.com/2018/04/21/barfuss-im-sommerregen-angelika-schwarzhuber/

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    Leyla1997s avatar
    Leyla1997vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Wem die Inhaltsangabe zusagt und wer kein Problem mit einem ausführlicheren Schreibstil hat, der wird von diesem Roman nicht enttäuscht sein
    Wem die Inhaltsangabe zusagt, der wird von diesem Roman nicht enttäuscht sein!

    Kurz zum Inhalt: Unsere Protagonistin Romy ist auf der Suche nach einer neuen Arbeit als sie ein Angebot auf einem Bauernhof durch Zufall entdeckt. Sie darf kostenlos mit ihrem Sohn auf dem Hof leben, wenn sie sich um den Haushalt kümmert. Was anfänglich nach einer perfekten Lösung für all ihre Probleme klingt, entpuppt sich allerdings, als etwas komplizierter als sie dachte, denn das Leben mit dem eigensinnigen Besitzer Alfred ist alles andere als einfach und es kommt zu Schwierigkeiten.

    Leider hatte der Roman viele Längen, was vor allem an den meist zu langen und nicht relevante Beschreibungen lag. Ich lese lieber einen Schreibstil, der sich knapp hält und nicht zu sehr ins Detail geht. Natürlich empfindet das jeder anders und die Geschichte an sich hat mir wirklich gut gefallen, daher kann ich den Roman im Großen und Ganzen weiterempfehlen.

    Onkel Alfred ist mit seiner eigenartigen und absolut liebenswürdigen Art mein Lieblingscharakter aus dem Roman. Man muss den alten Griesgram einfach gern haben. Ich fand es schön, dass auch seine Vergangenheit – samt Kindheit – im Buch erläutert wird. Dadurch hatte ich das Gefühl, als kenne ich diese Figur persönlich.

    Romy hingegen mochte ich nicht besonders. Anfang des Buches fand ich sie wirklich liebenswert, aber von Seite zu Seite hat die Sympathie einfach nachgelassen. Mich hat ihre Art angefangen zu nerven und es wurde nicht mehr besser. Sie ist zu vorsichtig und oft konnte ich ihre Handlungen nicht wirklich nachvollziehen, was sich negativ auf mein Lesevergnügen ausgewirkt hat.

    Dennoch muss ich erwähnen, dass ich die Grundidee zur Geschichte mochte und auch die Probleme, welche Romy hat, wurde erschreckend realistisch aufgezeigt, was ich positiv auffasse. Es wurde nichts beschönigt oder überdramatisiert, sondern die Wirklichkeit dargestellt.

    Fazit: Wem die Inhaltsangabe zusagt und wer kein Problem mit einem ausführlicheren Schreibstil hat, der wird von diesem Roman nicht enttäuscht sein! 

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    Ritjas avatar
    Ritjavor 6 Monaten
    Unterhaltsame und lockere Geschichte

    Angelika Schwarzhubers Geschichten sind locker und leicht und wollen auf keinen Fall die Welt retten. Sie wollen unterhalten und den Alltag vergessen lassen. Und auch diesmal hat sie es geschafft, dass man mit ihrer alleinerziehenden Mutter Romy ein Landabenteuer mit Happy End besteht. Natürlich weiß man schon nach den ersten Kapiteln, dass hier alles gut werden wird, aber bis dahin lernt man viele (hauptsächlich) sympathische Charaktere kennen. 

    Es gibt Liebesromane, die schaffen es bei mir nicht bis zur Halbzeit, weil so vieles unrealistisch und überzogen ist und die Charaktere zu blass sind. Bei Angelika Schwarzhuber gibt es die beschriebenen Situationen durchaus (Wohnungsnot in München, zu hohe Mieten für alleinerziehende Elternteile, Mietrückstände und Probleme bei der Jobsuche, wenn man allein mit Kind ist). Natürlich lässt sie ihre Hauptfigur nicht scheitern und irgendwie fügt sich alles ganz wunderbar. Es sind die Figuren, die die Geschichte nahbar und unterhaltsam machen. Es gibt ein paar Höhen und Tiefen und ein Finale, welches dann doch etwas kitschig und zu überstürzt endet. 

    Und trotzdem kann man sich durch den leicht zu lesenden Schreibstil, die lockere Geschichte und die herzlichen Figuren ein unterhaltsames Wochenende mit diesem Buch schaffen.

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