Der Weihnachtswald

von Angelika Schwarzhuber 
4,4 Sterne bei7 Bewertungen
Der Weihnachtswald
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KaraMellis avatar

Buchiger Glühpunsch für das Leserherz

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Total berührend - Weihnachtsfeeling pur!

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Inhaltsangabe zu "Der Weihnachtswald"

Klappentext zu "Der Weihnachtswald" Es ist der Tag vor Heiligabend. Eva Lankers - schön, erfolgreich, doch ein bisschen einsam - reist von Frankfurt nach München. Hier will sie gemeinsam mit ihrer hochbetagten Großmutter Anna Koffler in deren märchenhaftem, verwunschenen alten Haus das Weihnachtsfest feiern. Anna hat, vorgeblich aus reiner Wohltätigkeit, noch einen anderen Gast eingeladen: das kleine Waisenmädchen Antonie. Zudem trifft Eva im Haus auf Philipp, den Sohn der Haushälterin - und ihre einstige Jugendliebe. Doch die idyllische Vorweihnachtsstimmung ist bedroht: Anna hat Schulden und die Bank setzt sie unter Druck. Zum Entsetzen Philipps nimmt Eva das Gespräch mit dem Banker auf und plant, nach Annas Tod als Alleinerbin das kostbare Grundstück zu verkaufen. Zudem löst die Anwesenheit der schüchternen kleinen Antonie in Eva heftige Gefühle aus. Sie fühlt sich mit ihrer eigenen Vergangenheit - auch sie ist Waise - konfrontiert. Schon bald ahnt Eva, dass ihr Schicksal durch ein altes Geheimnis mit dem des Waisenmädchens verbunden ist. Kurz vor dem Fest tauchen Eva, Philipp und Antonie auf märchenhafte Weise in die Vergangenheit der Familie Koffler ein und stellen fest, dass Antonie darin eine besondere Rolle einnimmt. Und so kommt es schließlich zu einem ganz und gar ungewöhnlichen und ergreifenden Weihnachtsfest, das das Leben all dieser Menschen für immer verändert ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783959732321
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:Weltbild
Erscheinungsdatum:01.01.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    buecherschluckers avatar
    buecherschluckervor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Total berührend - Weihnachtsfeeling pur!
    Eine unglaublich berührende Weihnachtsgeschichte!


    Ganze Rezi: Hier


    Meine Meinung:
    Die Geschichte beginnt mit dem Hintergrund von Antonie, wie sie in ihrem Waisenhaus wohnt, mit welchen Problemen sie zu kämpfen hat und was ein bezauberndes Mädchen sie eigentlich ist. Dieser Teil hat mich von der ersten Sekunde an unglaublich sehr berührt, was eben auch ein Grund dafür war, dass ich Antonie sofort ins Herz geschlossen habe. Man hat das Gefühl bekommen, dass sie so viel mehr verdient hat, als diese Wenigkeit, die sie besitzt und hat. Gleich danach folgt die Beschreibung von Eva, die genau das Gegenteil an Gefühlen in einen Auslöst - ich war unglaublich wütend auf sie und mochte sie überhaupt nicht!


    Die Autorin hat es also schon während den ersten Seiten des Buches geschafft, dass man Charaktere lieben und hassen kann, dass man irgendetwas bestimmtes fühlt und daher nicht aufhören möchte, zu lesen. So etwas findet man in Büchern nicht oft. Auch der Schreibstil war sehr anders, aber gut anders. Es hat zwar ein bisschen gebraucht, bis ich zurecht gekommen bin, aber im Endeffekt habe ich das Zusammensetzen der Worte von der Autorin sehr gemocht. 

    Der Lauf der Geschichte blieb sehr spannend und besonders, was auch der Zeitreise in die Vergangenheit zu verdanken ist. Ich fand die Idee hier total klasse und auch interessant, denn gerade zur Weihnachtszeit passieren besondere Dinge in Familien und mit Kindern und das in zwei verschiedenen Epochen zu erleben, war sehr interessant. Die Zeit, die die Charaktere in der Vergangenheit verbracht haben, war wie eine Achterbahnfahrt und irgendwann hatte man das Gefühl, selbst ein Stück in diese Zeit zu reisen, sobald man das Buch in die Hand nimmt! 


    Da es ja ein Weihnachtsbuch ist, habe ich auch eine bestimme Stimmung erwartet, die zum größten Teil auch tatsächlich erfüllt wurde. Gerade am Anfang und am Ende war diese Winterstimmung da, auch wenn es manchmal ein bisschen frostig oder kalt war, aber sie bestand. Zwischendurch war die Weihnachtsstimmung auch irgendwie da, zwar nicht konstant, aber ich denke, das muss es auch nicht.

    Gerade auf die Rollenentwicklungen haben mir sehr gefallen, weil es nicht dieses typische gut zu böse, böse zu gut war. Der Sinn hinter de Entwicklung war zwar schon der gleiche, aber es hat sich nicht so angefühlt. Gerade für das Ende war das ein sehr wichtiger Punkt. Als sie von der Vergangenheit wieder zurück gekommen sind, konnten sie sich erst nicht an ihre kleine Reise erinnern, was mir zuerst das Herz gebrochen hat...Aber dann kam das kleine Weihnachtswunder, was alles wieder gut werden lies. 


    Fazit:
    Wer nicht an Weihnachtswunder glaubt, tut es spätestens nach diesem Buch sicher! Diese Geschichte hat mir wieder gezeigt, wie magisch Winter und Weihnachten eigentlich ist und wie sehr ich Bücher liebe, die auch in der Vergangenheit spielen. Danke dafür - ich kann es definitiv weiter empfehlen! 

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    KaraMellivor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Buchiger Glühpunsch für das Leserherz
    O Tannenbaum...

    Das Buch beginnt und man wähnt sich in einer RosamundePilcher-Verfilmung: stereotype Charaktere in idyllischer Landschaft.
    Aufgrund des begrenzten Settings, die Handlung findet ausschließlich im Haus und auf dem Grundstück des Familienanwesens statt, konzentriert sich das Geschehen auf die Mitglieder der Familie Koffler sowie deren Angestellten.
    Einfach, ja. Vorhersehbar, na klar.
    Mit Sicherheit literarisch nicht der weiteste Wurf, ABER: im Verlauf entwickelt sich eine unglaubliche Wärme und Zärtlichkeit in dieser Familiengeschichte, die das Herz des Lesers glühen lässt.
    Statt schwerer Kost gibt´s ein kleines, feines Weihnachtsplätzchen in Buchform - die Keksrezepte für den Ofen finden sich im Anschluss an die Geschichte.

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    V
    Vossivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Nicht dieser typische Weihnachtsroman. Überraschende Wendung.
    Weihnachtlich !

    Ein wunderschönes Weihnachtsbuch. Zuerst denkt man das Buch gehört zu den typischen Weihnachtsbüchern. Sie hasst Weihnachten.
    Sie trifft ihn und er schafft es das Weihnachten doch schön wird. Aber nein. Das Buch nimmt eine ungewohnte Wendung wo man gar nicht mit rechnet ( Wird hier nicht erzählt, da sonst die Überraschung weg ist.
    Ich fand das Buch wunderschön und empfehle es mit sehr gerne weiter.

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    Petra54vor 2 Jahren
    gut erzähltes Märchen

    Der Weihnachtswald – ein schöner Titel mit netten Bewertungen und einem interessanten Klappentext. Ich kaufte das Buch und begann noch am gleichen Tag mit dem Lesen. Die Schreibart gefiel mir sofort, der Text liest sich flüssig, man ist mitten im Geschehen, das allerdings so vorhersehbar ist, dass ich bereits im 2. Kapitel das Ende ahnte. Logisch wäre das zwar nicht, denn eine eiskalte Anwältin, die Weihnachtsbräuche als altmodisch und furchtbar empfindet, aus dem geschäftigen Frankfurt passt wohl kaum zu einem liebevollen Blumenzüchter aus dem herzlichen München, der noch dazu der Sohn der Haushälterin ist. Zu viele Klischees - doch wirklich wunderbar erzählt.

    Dann folgt eine Reise in die Vergangenheit, die ich komplett überblätterte. Leider erklärte sich diese weder mit der Kopfverletzung der Anwältin noch als Wunschtraum einer hochbetagten Dame. Das hätte mich mit der Geschichte noch versöhnt. Statt dessen gab es gleich mehrere „Beweise“ für die Erlebnisse vor knapp 100 Jahren.

    Mir wäre es deshalb lieb gewesen, wenn das Buch nicht als Roman, sondern als Märchen bezeichnet worden wäre, um falsche Erwartungen auszuschließen.


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    Mika2003vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein verzaubertes modernes Weihnachtsmärchen
    Der Weihnachtswald

    Als erstes hat mich hier das wunderschöne Cover angesprochen, das so viel aussagt und so liebevoll gestaltet wurde. Der Klappentext klang für mich sehr interessant und war der zweite Grund, dass das Buch auf meiner Wunschliste landete. Dass das Buch dann schnell auf meinem SUB wanderte, verdanke ich Angelika selber, die mir das Buch mit einer sehr liebevollen und persönlichen Widmung zukommen ließ.

    Es hat ein wenig gedauert, bis ich dann tatsächlich zugegriffen hab und zu Lesen beginnen konnte.

    Gibt es den Zauber der Weihnacht wirklich? Dieser Frage geht Angelika Schwarzhuber in ihrem neuen Buch auf zauberhafter Weise nach.

    Eigentlich mag ich keine Zeitenwandlergeschichten, mag ich es gar nicht wenn in einem Roman fantastische Elemente vorkommen. Ich bin nicht unbedingt ein großer Fantasy-Fan – von Harry Potter mal angesehen.

    Aber hier muss ich, trotz aller Vorbehalte, sagen: es passt. Die Zeitenwandlerelemente passen wundervoll in das Buch rein und ergänzen es perfekt, anstatt (wie von mir befürchtet) die Geschichte zu (zer)stören.

    Die Magie des Buches – und des Weihnachtsfestes – zieht den Leser in seinen Bann. Das liegt auch und hauptsächlich an dem wunderbaren Schreibstil der Autorin Angelika Schwarzhuber, die es schafft, Spannung und Gefühl zu erzeugen. Die es schafft, die Protagonisten zu lebendigen Figuren werden zu lassen.

    Ich habe Angelika Schwarzhuber gefragt, warum sie diese Geschichte geschrieben hat. Sie hat mir meine neugierige Frage mit folgenden Worten beantwortet:

    Die Idee für die Geschichte trug ich schon sehr lange in mir. Sie geht auf ein Ereignis zurück, das sich in meiner Familie mütterlicherseits in den Zwanzigerjahren tatsächlich zugetragen haben soll. Da es um den Heiligen Abend geht, konnte diese Geschichte nur ein weihnachtlicher Roman werden. Mehr kann ich dazu leider nicht sagen, um nicht zu viel vom Inhalt der Geschichte zu verraten. Genaueres dazu erfährt man jedoch am Ende des Romans im Epilog.

    Für mich war das Buch – einmal mehr – ein Lesegenuss. Ich freue mich darüber, dass ich es lesen durfte und kann es mit 5 von 5 Sternen nur wärmstens weiterempfehlen.

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    Linea1vor 2 Jahren
    Annika93s avatar
    Annika93vor 2 Jahren

    Gespräche aus der Community zum Buch

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