Angelika Schwarzhuber Der Weihnachtswald

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Inhaltsangabe zu „Der Weihnachtswald“ von Angelika Schwarzhuber

Wenn der Weihnachtsstern am hellsten leuchtet, ist es Zeit, einander zu vergeben …
Wie jedes Jahr an Weihnachten macht sich die alleinstehende Anwältin Eva auf den Weg zu ihrer Großmutter Anna. Das stattliche Anwesen der Familie, umringt von einem Garten mit einem Wald aus Tannenbäumen, ruft viele Erinnerungen hervor. Hier wuchs Eva auf, nachdem ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben gekommen waren. Im Haus trifft sie nicht nur auf ihren Jugendfreund Philipp, sondern auch auf das Waisenkind Antonie. Während draußen ein Schneesturm tobt, verschwindet das Kind plötzlich spurlos. Auf der gefährlichen Suche nach Antonie landen Eva und Philipp unversehens in der Vergangenheit ...

Wunderschöne Geschichte mit Überraschender Handlug und kurzer Länge in der Mitte.

— Kati1272

Eine schöne Geschichte, mit einem etwas zu langen Mittelteil

— Judiko

wunderschöne Weihnachtsgeschichte, sehr emorional und bewegend

— janaka

Ein winterliche Kulisse,die uns in den Weihnachtswald entführt und wir uns in einer anderen Zeit wiederfinden...

— Ayda

zauberhafte Weihnachtsreise in die Vergangenheit

— Minangel

Puhh, für mich war Eva zu unsympathisch und die Geschichte zu monoton ...

— Unzertrennlich

Wer eine wunderschöne Geschichte sucht, um sich auf die Weihnachtszeit einzustimmen, dem kann ich diesen märchenhaften Roman empfehlen!

— tinstamp

Ein wundervoller Roman, der wie ein Märchen wirkt.

— AmyJBrown

Ein schönes Weihnachtsmärchen fürs Herz

— Sissy0302

eine wunderbar märchenhafte Weihnachtsgeschichte die ans Herz geht

— knusperfuchs

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Tolles Cover, spannende Handlung, sprachlich ausgefeilt, Leseempfehlung!

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  • Sehr schöne Weihnachtsgeschichte die sich in ein Märchen verwandelt (4,5 Sterne)

    Der Weihnachtswald

    Kati1272

    12. December 2017 um 22:00

    Ich bin absolut kein Coverkäufer, aber dieses Cover hat mich zusammen mit dem Klappentext sehr neugierig gemacht. Und was soll ich sagen, diese Geschichte hat mich irgendwie verzaubert. Es ist eine wunderschöne Geschichte fürs Herz passend zur Weihnachtzeit. Aber es steckt nicht nur eine Weihnachtsgeschichte drin, sondern wird auch allen, die gerne Märchen mögen gefallen, denn auch davon hat diese zauberhafte Geschichte z.B. durch die Zeitreise eine Menge zu bieten. Dies empfand ich als eine wirklich schöne und Abwechslungsreiche Kombination. Trotzdem habe ich auch einen kleinen Kritikpunkt, da die Geschichte in der Mitte mir etwas zu viel Länge hatte. Aber auch diese Länge wurde auf schöne Weise erzählt, so dass man sich nicht wirklich langweilt. Auch sonst ist die Geschichte sehr schön und flüssig geschrieben und ich konnte mich sehr gut in die verschiedenen Zeiten  reinversetzen. Die Autorin hat eine sehr gefühlvolle Art zu erzählen, was der Geschichte absolut zu gute kam. Erzählt wurde die Geschichte im Perspektiven- und Zeitenwechsel, der aber immer gut erkennbar war und den Lesefluss nicht störte. Die Protagonisten waren alle sehr lebendig dargestellt, so dass ich alle auf ihre Art sofort mochte. Selbst Eva, die am Anfang noch etwas Kälte besitzt, war mir sympathisch. Die Autorin machte im Werdegang der Protagonisten sehr deutlich, was wichtig im Leben ist. Emotional bot mir die Geschichte jede Menge, denn ich war absolut in der Lage mit den Protagonisten das erlebte mitzuerleben und mitzufühlen. Es ist eine sehr schöne und herzliche Geschichte, die mir mit ihrer Märchenhaften Wendung ein wunderschönes Leseerlenbis bescherte und mich in Weihnachtsstimmung versetzte.   Fazit   Ein absolut schönes und herzliches Weihnachtsmärchen, das voller Gefühl steckt und eine Richtung einschlägt, die man nicht erwartet. Ich habe es sehr genossen, diese Geschichte zu lesen und wurde verzaubert. Die kurzen Längen im Buch, waren kein wirkliches Problem für mich. Absolute Leseempfehlung

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  • Eine schöne Geschichte, mit einem etwas zu langen Mittelteil

    Der Weihnachtswald

    Judiko

    12. December 2017 um 08:59

    Ein Wintermärchen   Ein Waisenhaus in München. Dort lebt die achtjährige Antonie. Ihr Handicap – sie stottert. Jedes  Jahr vor Heilig Abend, kommen Paare dort hin, um ein paar Jungen und Mädchen, über die Feiertage, mit nach Hause zu nehmen. Manchmal ergibt sich daraus auch eine längere Pflegschaft, was wirklich toll wäre. Auch Antonie träumt davon eines Tages in eine liebevolle Familie zu kommen, doch immer dann, wenn sie gefragt wird, wie sie heißt, bekommt sie kein Wort über die Lippen oder sie fängt an zu stottern. Wie nun auch. Nachdem sie sich holprig vorgestellt hatte, entschied sich das Pärchen, wie immer, für jemand anderes. Antonie beschließt,  dass sie ab jetzt lieber im Heim bleiben möchte. Als Anna, die alte Dame in ihrem Rollstuhl herein kommt, um wie jedes Jahr Geschenke zu verteilen, erblickt diese Antonie und fragt sie, ob sie mit zu ihr nach Hause möchte. Antonie verneint, doch Anna ließ nicht locker und so kam es, dass die kleine Antonie, einen Tag vor Heilig Abend, direkt in ein Märchen schlitterte. **** Zeitgleich macht Annas Enkelin Eva sich gerade auf den Weg zu ihrer Großmutter, um, wie jedes Jahr Weihnachten mit ihr zu verbringen. Als Eva Antonie entdeckt, ist sie wütend, dass Anna wieder ein Kind aus dem Waisenhaus geholt hat. Antonie spürt diese Ablehnung und läuft davon. Philipp, der Sohn von Annas Haushälterin und besten Freundin und Eva machen sich direkt auf, um Antonie zu finden. Ein Unwetter naht und es ist eisig kalt… ...was wird mit Antonie geschehen? Ob sie sie finden und was in diesem Wintermärchen alles passiert, müsst ihr schon selbst herausfinden. Ich fand die Geschichte richtig schön, auch wenn ich es im Mittelteil manchmal etwas langatmig fand. Dennoch kann ich sagen, dass sich diese Geschichte lohnt zu lesen, denn sie vermittelt Weihnachten, Vorfreude, Liebe und ein Hauch von „Magie“.

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  • Eine ungewöhnliche Geschichte, die ans Herz geht

    Der Weihnachtswald

    santina

    10. December 2017 um 14:20

    Die Protagonisten und ihre Geschichte Eva hat früh ihre Eltern verloren und ist bei der Großmutter aufgewachsen. Sie ist zwischenzeitlich eine erfolgreiche Anwältin und nur noch selten in ihrer Heimat. Jedes Jahr zu Weihnachten kehrt sie auf das große Anwesen ihrer Großmutter zurück.Dort trifft sie auf ihren Jugendfreund Philipp, der, ebenfalls in alter Tradition, einen großen Weihnachtsbaum in Annas Haus aufstellt und schmückt. Nach den Weihnachtsfeiertagen wird der Baum seinen Platz im „Weihnachtswald“ finden, einem Wäldchen, das seit Generationen jedes Jahr um einen weiteren Weihnachtsbaum erweitert wird.Evas Großmutter Anna hat ein großes Herz und hat das Waisenkind Antonie zu Heiligabend in ihr Haus eingeladen. Doch Evas wirsche Reaktion auf das Mädchen veranlasst dieses, zu verschwinden. Als Eva und Philipp sie schließlich im Schneesturm finden, finden sie sich selbst in der Vergangenheit wieder. Meine Gedanken zum Buch Mir war zunächst nicht klar, wie zutreffend der Zusatz „Wintermärchen“ ist. Doch schon nach wenigen Seiten hat mich das Buch verzaubert und in eine andere Welt geführt.Zugegeben, die Geschichte ist unrealistisch, aber sie ist so tiefsinnig, dass das für mich überhaupt keine Rolle gespielt hat.Der Roman geht ans Herz und verbreitet eine märchenhafte Weihnachtsstimmung. Die Charaktere sind wunderbar gezeichnet und vermitteln gemeinsam die Botschaft des Märchens, Familie ist alles und der Zusammenhalt nicht ersetzbar.„Der Weihnachtswald“ ist eine ungewöhnliche Geschichte, die ich innerhalb weniger Stunden gelesen habe und die mich mit einem zufriedenen Gefühl zurückgelassen hat.

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  • Leserunde zu "Der Weihnachtswald" von Angelika Schwarzhuber

    Der Weihnachtswald

    AngelikaSchwarzhuber

    Wer von euch hat Lust, gemeinsam mit mir in eine weihnachtliche Leserunde meines Romans "DER WEIHNACHTSWALD – Ein Wintermärchen" einzutauchen? Mein großartiger Verlag Blanvalet stellt 20 Taschenbücher zur Verfügung. Bewerben für die Leserunde könnt ihr euch bis einschließlich 5. November 2017. Verratet mir doch bitte, was für euch als Kinder am Weihnachtsfest das Schönste war.Und darum geht es in der Geschichte:Wie jedes Jahr an Weihnachten macht sich die alleinstehende Anwältin Eva auf den Weg zu ihrer Großmutter Anna. Das stattliche Anwesen der Familie, umringt von einem Garten mit einem Wald aus Tannenbäumen, ruft viele Erinnerungen hervor. Hier wuchs Eva auf, nachdem ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben gekommen waren. Im Haus trifft sie nicht nur auf ihren Jugendfreund Philipp, sondern auch auf das Waisenkind Antonie. Während draußen ein Schneesturm tobt, verschwindet das Kind plötzlich spurlos. Auf der gefährlichen Suche nach Antonie landen Eva und Philipp unversehens in der Vergangenheit ... https://www.youtube.com/watch?v=AbOH35HCJiwwww.angelika-schwarzhuber.deIch freue mich sehr auf unsere gemeinsame Leserunde.Herzlichst, Angelika

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    • 338

    janaka

    10. December 2017 um 07:17
    AngelikaSchwarzhuber schreibt Herzlichen Glückwunsch der Tochter zum Geburtstag :-) Ich hoffe, ihr hattet einen schönen Tag zusammen.

    Ja, danke. Wir hatten einen schönen Abend. :-)

  • Ein winterliche Kulisse,die uns in den Weihnachtswald entführt...

    Der Weihnachtswald

    Ayda

    07. December 2017 um 21:26

    Buchbeschreibung: Wenn der Weihnachtsstern am hellsten leuchtet, ist es Zeit, einander zu vergeben … Wie jedes Jahr an Weihnachten macht sich die alleinstehende Anwältin Eva auf den Weg zu ihrer Großmutter Anna. Das stattliche Anwesen der Familie, umringt von einem Garten mit einem Wald aus Tannenbäumen, ruft viele Erinnerungen hervor. Hier wuchs Eva auf, nachdem ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben gekommen waren. Im Haus trifft sie nicht nur auf ihren Jugendfreund Philipp, sondern auch auf das Waisenkind Antonie. Während draußen ein Schneesturm tobt, verschwindet das Kind plötzlich spurlos. Auf der gefährlichen Suche nach Antonie landen Eva und Philipp unversehens in der Vergangenheit ... Meine Meinung: Das Cover ist wirklich sehr schön und passend zum Inhalt der Geschichte gestaltet. Auch die Geschichte fand ich bezaubernd. Man taucht gleich in die Geschichte ein und schaltet vom Alltag ab. Die Anwältin Eva ist eine sehr kühle junge Frau,die Weihnachten nicht besonders mag und auch so nicht viele Gefühle zeigt,bis sie auf ihre Jugendliebe Phillip und die kleine Antonie aus dem Waisenhaus trifft und sie zu dritt in der Vergangenheit landen... Die Geschichte las sich sehr schön und die Szenen sind sehr bildhaft geschildert. Man spürt die winterliche,kalte und weihnachtliche Stimmung. Auch das Ambiente in dem Haus ist sehr gemütlich,ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Die Protagonisten sind alle sehr authentisch und liebenswürdig,vor allem Antonie habe ich schon in den ersten Seiten ins Herz geschlossen. Neben einer schönen Geschichte erleben wir hier auch Spannung,Humor und Gefühle. Passend zur Jahrezeit habe ich das Buch sehr gerne gelesen und kann es weiterempfehlen, auch als Geschenk unter dem Weihnachtsbaum und vielleicht landet man ja dann auch in der Vergangenheit :) Autorin: Die bayerische Autorin Angelika Schwarzhuber lebt mit ihrer Familie und einem äußerst willensstarken Kater, der in Eigenregie ihre Schlafzeiten bestimmt, in einer kleinen Stadt an der Donau. Sie arbeitet auch als Drehbuchautorin für Kino und TV (u.a. »Eine unerhörte Frau«). Wenn sie nicht am Computer Texte dichtet, verzieht sie sich gerne mit Freunden in kleine Berghütten zum Schafkopfspielen. (Quelle: www.randomhouse.de)

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  • Ein Weihnachtsmärchen

    Der Weihnachtswald

    dermoerderistimmerdergaertner

    07. December 2017 um 11:55

    Inhalt: Wie jedes Jahr an Weihnachten besucht die ehrgeizige Anwältin Eva ihre Großmutter Anna, die in einem stattlichen Anwesen wohnt, das schon lange in Familienbesitz ist. Hier wuchs Eva auf, nachdem ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben gekommen waren. In diesem Jahr hat ihre Großmutter das Waisenkind Antonie eingeladen, sowie Evas Jugendfreund Philipp, um gemeinsam Weihnachten zu feiern.Die kleine Antonie fühlt sich sehr unwohl bei den fremden Menschen und läuft ausgerechnet während eines Schneesturms weg. Philipp und Eva machen sich auf die Suche nach ihr und landen plötzlich zusammen mit Antonie in der Vergangenheit…Meine Meinung: Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht und die Geschichte lässt sich flüssig lesen. Auch die Charaktere sind bis auf Eva und das Kind Anna alle sympathisch und warmherzig beschrieben. Natürlich ist das so gewollt, denn Eva und Anna machen beide während der Zeit von Evas Besuch in der Vergangenheit eine große positive Entwicklung durch. Die Veränderung von Eva passiert sehr schnell und ist meiner Meinung nach zu extrem, und auch die Liebesgeschichte, obwohl sie vorhersehbar ist, hat keine Zeit sich langsam zu entwickeln.Die Idee, eine Reise in die Vergangenheit zu machen und seine eigenen Vorfahren kennenzulernen, finde ich faszinierend. Leider hat mich dann aber die Handlung nicht so überzeugt und stellenweise fand ich die Geschichte etwas langweilig. Das Setting ist für einen Weihnachtsroman sehr schön gewählt und weihnachtliche Stimmung kommt beim Lesen auf jeden Fall auch auf. Auf den letzten Seiten gibt es noch einige alte Plätzchenrezepte, was mich gefreut hat. Ein nettes „Weihnachtsmärchen“, aber kein Highlight für mich.Das Buch habe ich vom Bloggerportal der Verlagsgruppe Random House als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen. Vielen Dank dafür.

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    • 2
  • Eine weihnachtliche Zeitreise

    Der Weihnachtswald

    buecherwurm1310

    30. November 2017 um 15:15

    Weihnachten steht vor der Tür und Eva macht sich auf den Weg zu ihrer Großmutter Anna, von der sie aufgezogen wurde nach dem Tod der Eltern. Eva hasst das Getue um Weihnachten und lässt sich nur wegen ihrer Großmutter auf den Besuch ein. Es kommt, wie sie es befürchtet hat, alles ist weihnachtlich dekoriert und auch ihr Jugendfreund Philip ist wieder zur Stelle, um traditionsgemäß den Weihnachtsbaum aufzustellen. Als dann auch noch das Waisenkind Antonie auftaucht, ist Eva sauer und lässt ihre Laune an dem kleinen Mädchen aus. Antonie glaubt, dass niemand sie mag und verschwindet klammheimlich. Als Eva und Philip sich im Garten auf die Suche nach Antonie machen, kommen es zu einem Wintergewitter mit ungeheurem Schneefall und plötzlich finden sie sich in der Vergangenheit wieder. Es ist eine unterhaltsames Märchen in moderner Form. Anna weiß, dass sie nicht mehr lange zu leben hat und es scheint, als hätte sie einen besonderen Plan. Sie ist eine großzügige Frau, die das Waisenhaus unterstützt, aber nicht immer war Anna zu lieb und freundlich. Ihre Enkelin Ava ist mit dem Beruf verheiratet. Sie wirkt anfangs wie ein Eisklotz. Kein Wunder, dass Antonie Angst bekommt und wegläuft. Obwohl sie keine Gefühle zeigen will, spürt man doch, dass ihre Großmutter ihr am Herzen liegt. Kaum ist sie angekommen, zeigt sich, dass einiges im Argen ist und Eva geht die Sache auf ihre nüchterne Art und Weise an. Philip ist ein sympathischer Mann, der Eva mag, aber wie kann man das zeigen, wenn sie immer die Stacheln ausfährt. Es muss schon ein seltsames Gefühl sein, wenn man plötzlich bei Verwandten in der Vergangenheit auftaucht, die man nur vom Hörensagen kennt und es läuft auch nicht alles glatt. Dieser Teil nimmt auch den meisten Raum ein. Es ist ein Weihnachtsmärchen und am Ende muss ja alles gut werden und das wird es auch. Aber bis dahin passiert auch einiges… Eine unterhaltsame und etwas magische Geschichte.

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  • zauberhafte Weihnachtsreise in die Vergangenheit

    Der Weihnachtswald

    Minangel

    29. November 2017 um 21:28

    Inhalt: Wie jedes Jahr an Weihnachten macht sich die alleinstehende Anwältin Eva auf den Weg zu ihrer Großmutter Anna. Das stattliche Anwesen der Familie, umringt von einem Garten mit einem Wald aus Tannenbäumen, ruft viele Erinnerungen hervor. Hier wuchs Eva auf, nachdem ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben gekommen waren. Im Haus trifft sie nicht nur auf ihren Jugendfreund Philipp, sondern auch auf das Waisenkind Antonie. Während draußen ein Schneesturm tobt, verschwindet das Kind plötzlich spurlos. Auf der gefährlichen Suche nach Antonie landen Eva und Philipp unversehens in der Vergangenheit ... Meine Meinung:  Eva, die taffe kalte Geschäftsfrau mag Weihnachten nicht, ihr Herz hält sie fest verschlossen nach dem frühen Tod ihrer Eltern in ihrer Kindheit. Gerade ihrer Großmutter zuliebe erscheint sie an den Feiertagen und unterbricht ihre Arbeit nur für einige Stunden. Philipp, ein Freund seit ihrer frühen Kindheit ist dabei ungeplant an ihrer Seite, als sie ihre Reise in die Vergangenheit antritt. Die zwei haben einander wenig zu sagen, nachdem Philipp vermutet, dass Eva das Anwesen der Großmutter verkaufen will. Dabei ist er eine absolut sympathische Figur, bei der mir am besten gefällt, dass er sehr aufmerksam und liebevoll mit Kindern agiert, was ja Eva absolut nicht kann. Bei ihm ist das Waisenkind Antonie sehr gut aufgehoben, bei all den Verwirrungen. Der Rahmen rund um Weihnachten ist einfach traumhaft und im Nu war ich in einer sehr schönen Weihnachtsstimmung. Hilfreich dabei waren für mich das schöne Herrenhaus, die verschiedenen Kinder, der viele Schnee, das neugierige Warten auf die Bescherung, Kekse backen, eine gemeinsame Sorge… und natürlich die schön gewählte bildliche Sprache der Autorin. Es gelingt dieser ein tolles Märchen in Romanform zu erzählen. Erwähnen möchte ich noch, dass ich von Evas Art manchmal genervt war, was mir zeigt, dass die Charakterbeschreibungen gelungen sind. Wir bekommen auch die Chance, sich auf die einzelnen Veränderungen der Charaktere einzulassen und sie auf ihrer Entwicklung zu begleiten. Wie sie voneinander profitieren, ist schön herausgearbeitet. Fazit: Ich liebe Weihnachten wie früher, die Familie, die Traditionen, die Wurzeln der Ahnen, die Liebe und die Magie und daher war es für mich ein wunderbar bezauberndes Weihnachtsbuch, welches ich sehr genossen habe! Klare Leseempfehlung für Weihnachts(b)engerl und 5 Weihnachtssterne!

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  • nette Grundidee, aber in der Umsetzung stellenweise sehr monoton!

    Der Weihnachtswald

    Unzertrennlich

    28. November 2017 um 09:41

    Schreibstil Es ist wieder einmal so weit: Weihnachten steht vor der Tür und wie jedes Jahr habe ich mir vorgenommen, wenigstens ein weihnachtliches Buch zu lesen. In diesem Jahr fiel meine Wahl auf "Der Weihnachtswald" von Angelika Schwarzhuber, Der Stil der Autorin ist sehr einfach, an einigen Stellen zwar etwas holprig, im Großen und Ganzen aber gut lesbar. Es ist eine Geschichte, die wohl vor allem für Weihnachsmuffel geeignet ist, zu denen ich auf jeden Fall zähle. Sie ähnelt etwas der Idee von "Eine Weihnachtsgeschichte" von Charles Dickens, denn auch in "Der Weihnachtswald" haben wir eine sehr griesgrämige und wenig sympathische Protagonistin ... Charaktere Eva Puhh, Eva war hier wirklich eins sehr schwerer Charakter, mit dem ich einfach nicht warm werden wollte. Sie lebt eigentlich nur für ihre Arbeit und besucht einmal im Jahr zu Weihnachten ihre Großmutter Anna, von der sie aber denkt, dass sie eh bald sterben wird. Dieses pragmatische Denken habe ich an Eva leider nicht leiden können, sie wirkte dadurch von Anfang an furchtbar unsympathisch. Natürlich ist dies von der Autorin so beabsichtigt, sie soll sich schließlich hier im Laufe des Buches entwickeln und vor allem, mit sich selbst ins Reine kommen. Leider ging mir die Entwicklung auch zu schnell und war für mich wenig nachvollziehbar, sodass ich mich auch am Ende mit der "veränderten" Eva nicht anfreunden konnte. Antonie Eigentlich müsste ich an dieser Stelle noch Philipp erwähnen, aber über ihn erfahren wir reichlich wenig. Stattdessen konzentriere ich mich hier auf Antonie, die ich wirklich süß finde. Antonie wird am Anfang der Geschichte von der Großmutter aus dem Waisenhaus geholt und natürlich frat sich der Leser, wie ihre Rolle in dem Ganzen ist. Ich empfand Antonie als tolles und liebenswertes Mädchen und konnte es einfach nicht verstehen, warum niemand sie haben wollte! Sind die Menschen wirklich so oberflächlich, dass sie ein armes, stotterndes Mädchen so schnell verurteilen? Meine Meinung Ich brauchte ein Paar Seiten, um mit der Geschichte so richtig warm zu werden. Das erste Kapitel hat mir hier allerdings sehr gut gefallen, denn dort lernen wir das stotternde Mädchen Antonie kennen, das im Waisenhaus ist und sich eigentlich schon damit abgefunden hat, von niemanden gewollt zu werden. Dann kommt jedoch eine alte Dame, die den Kindern jedes Jahr Geschenke bringt und diese nimmt Antonie mit. Hier sind wir dann auch schon kurz vor den gemeinsamen Weihnachtstagen im Anwesen der Großmutter. Eva fährt wie jedes Jahr hin, ist aber sehr gestresst, als plötzlich auch noch ein Bankangestellter auftaucht und sie erfährt, wie es um das Anwesen steht. Leider war mir Eva wie bereits erwähnt recht unsympathisch, vor allem da sie auch schon an die Zeit nach dem Tod ihrer Großmutter denkt. Das konnte ich ihr leider während der gesamten Geschichte nicht verzeihen. Natürlich gibt es hier auch eine kleine Liebesgeschichte und eine Reise in die Vergangen. Auf dieses Abtauchen in die Vergangenheit habe ich mich besonders gefreut, auch wenn ich etwas vollkommen anderes erwartet habe. Dennoch konnte ich ab hier das Buch endlich mehr genießen, auch wenn mir Eva selbst noch immer recht unsympathisch blieb! Es hat aber auf jeden Fall Spaß gemacht, mit den beiden Protagonisten ins Jahr 1931 zu reisen, auch wenn die Autorin hier wenig wert auf die Beschreibung der Zeit gelegt hat. Interessant war aber hier das Familienleben, das im Mittelpunkt dieses Romans steht. Eva trifft in dieser Zeit natürlich auch auf ihre Großmutter, die damals aber sehr jung war. Hier schließt sich aber der Kreis rund um diese sonderbare "Zeitreise" und das hat mir ausgesprochen gut gefallen! Die Geschichte in "Der Weihnachtswald" ist gut konstruiert, war mir aber eine Spur zu monoton. Zwar passiert am Ende noch ein Ereignis, das unsere Protagonisten kurzzeitig aus der Bahn läuft, aber das was es auch schon. Die Liebesgeschichte von Eva und Phillip zog einfach an mir vorbei, ich konnte sie nicht recht nachvollziehen und deswegen konnte sie mich auch nicht berühren. Evas Entwicklung hat mir zwar gut gefallen, aber insgesamt ging mir alles zu schnell und teilweise lief mir die Handlung etwas zu monoton ab. Ich sag dies bei Büchern nicht gerne, aber ich habe mich streckenweise tatsächlich gelangweilt und musste mich zwingen am Ball zu bleiben. Für mich daher leider eine, trotz Happy End, keine Geschichte, die mich nun in Weihnachtsstimmung bringen konnte! Schade! Fazit Von meiner diesjährigen weihnachtlichen Lektüre hätte ich mir wahrlich mehr erwartet. Das Thema der kurzen "Zeitreise" klang hier interessanter, als es letztendlich umgesetzt wurde. Die Liebesgeschichte ließ mich recht kalt und letztendlich war es mehr eine nette Geschichte für zwischendurch, die ich aber wohl schnell wieder vergessen haben werde ...

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  • Wunderschönes Weihnachtsmärchen

    Der Weihnachtswald

    tinstamp

    27. November 2017 um 17:17

    Bewertung: 4 1/2 SterneEva Lankers, eine junge und ehrgeizige Anwältin, fährt jährlich zu Weihnachten zu ihrer Großmutter Anna nach München. Diese lebt in einer alten Villa mit großem Garten, die seit Generationen im Familienbesitz ist. Dort ist Eva aufgewachsen, nachdem ihre Eltern verunglückt sind und sich ihre Großmutter ihrer angenommen hat. Deren Angewohnheit zu den Feiertagen dem Waisenhaus eine großzügige Spende zukommen zu lassen und ein Waisenkind am Heiligen Abend einzuladen, findet sie ebenso unerträglich, wie Weihnachten und Kinder im Allgemeinen.Doch einmal im Jahr nimmt sie den Weg auf sich und feiert das Weihnachtsfest zusammen mit ihrer Großmutter, obwohl Eva am liebsten auch während der Feiertage durcharbeiten würde, was sie auch von ihren Mitarbeitern verlangt. Deshalb begleitet sie auch ihre Sekretärin Sandra auf dem Weg nach München. Als sie dort ankommt muss Eva feststellen, dass es um die alte Villa nicht sehr gut steht und ihre Großmutter hoch verschuldet ist. Sie berechnet bereits in Gedanken, wie viel sie aus dem Haus und Grundstück herausschlagen kann, als sie erfährt, dass der Sohn von Haushälterin Margret und ihre einstige Jugendliebe Philipp, einen Teil des Grundstückes gemietet hat und darauf Christbäume pflanzt....einen kleinen Weihhnachtswald...Antonie, das Waisenkind, das dieses Jahr von Anna Koffler zum Weihnachtsfest eingeladen wurde, fällt durch ihr Stottern auf. Immer wieder wird von zukünftigen Pflegeeltern abgelehnt, sobald sie zu sprechen beginnt. Auch die Kinder im Waisenhaus hänseln sie deswegen. Die sehr schüchterne Antonie spürt auch sofort Evas Abneigung und flüchtet während eines Schneesturmes aus dem Haus. Sie will lieber zurück ins Waisenhaus, als bei dieser herzlosen Frau zu bleiben. Eva und Philipp machen sich auf die Suche nach dem Mädchen und geraten unversehens in die Vergangenheit....Eigentlich wollte ich nur kurz in die Geschichte reinlesen und ein anderes Buch zuerst beenden, doch ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Wer nach einer wunderschönen und märchenhaften Weihnachtsgeschichte sucht, dem kann ich "Der Weihnachtswald" wirklich empfehlen. Hier stimmt einfach alles: Das Gefühl und die festliche Stimmung, die für einen Weihnachtsroman das A und O sind. Und trotzdem steht hier, wie so oft üblich, keine Liebesgeschichte im Fokus. Es geht vielmehr um Familie, Zusammenhalt und das Schicksal. Auch das Märchenhafte kommt nicht zu kurz, denn Angelika Schwarzhuber hat noch einen ganz besonderen Effekt eingebaut....Dass Eva eine nicht gerade herzliche und sympathische Zeitgenossin ist, liest sich bereits aus den obigen Zeilen. Auf die karrieresüchtige und kühle Frau warten einige Aufgaben, die sie sich in ihren kühnsten Träumen nicht vorgestellt hat. Sie macht eine spürbare Wandlung durch, wobei Eva allerdings auch nicht zum Gutmenschen mutiert, sondern glaubwürdig bleibt.Mit Antonie hatte ich hingegen fast die ganzen vierhundert Seiten lang Mitleid. Das arme Kind erfährt so viel Ablehnung, dass es sogar beim Lesen schmerzt.Anna hinterlässt beim Leser zwiespältige Gefühle....warum das so ist, kann ich leider nicht erklären ohne zu spoilern...Die Autorin hat mich mit ihrem Weihnachtsroman überzeugt, so dass ich mir bereits einen weiteren Roman von ihr gekauft habe.Schreibstil:Sowohl die Charaktere, als auch die Orte wurden so lebendig beschrieben, dass man tief in die Geschichte eintaucht. Der Schreibstil ist locker und leicht, wie es für eine Weihnachtsgeschichte gehört, bei der man sich einfach nur zurücklehnen will und den Charme der Weihnachtszeit genießen möchte. Auch die Emotionen kommen dabei nicht zu kurz, wobei es nie kitschig wird.Am Ende des Buches gibt es noch ein paar leckere Keksrezepte, die nach einem Aufruf der Oberhofener Lokalzeitung an ihre Leser, zur Verfügung gestellt wurden.Fazit:Wer nach einer wunderschönen Geschichte sucht, um sich auf die Weihnachtszeit einzustimmen, dem kann ich diesen märchenhaften Roman empfehlen. Er erwärmt das Herz an kalten Tagen und erzählt eine etwas andere Weihnachtsgeschichte. Von mir gibt es deswegen 4 1/2 Sterne und eine Leseempfehlung!

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    • 2
  • Ein wundervoller Roman, der wie ein Märchen wirkt.

    Der Weihnachtswald

    AmyJBrown

    26. November 2017 um 16:06

    Handlung:Eva ist eigentlich ein Weihnachtsmuffel und trotzdem kann sie sich von einem Familientreffen an den Feiertagen nicht drücken, weil sie befürchtet, dass es womöglich das Letzte ist, bei dem Großmutter Anna noch anwesend ist, die Gute ist nämlich schon fünfundneunzig Jahre alt. Gegenüber dem Haus von Anna steht ein Waisenhaus, deswegen hat sie die kleine Antonie zu sich eingeladen, die schon lange kein schönes Weihnachtsfest mehr vorstellen kann.Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt, dazu kann ich leider nicht viel mehr sagen, sonst würde ich spoilern. Den Plot fand ich richtig toll und auch der Schluss der Geschichte hat mir wahnsinnig gut gefallen. Die Geschichte ist alles andere als kitschig, der Untertitel des Buches passt in meinen Augen perfekt, es liest sich ein wenig so, als würde man ein Märchen vor dem Kamin vorlesen.Figuren:Die kleine Antonie ist schüchtern und stottert, deswegen möchte keine Familie sie adoptieren, und was mir fast das Herz gebrochen hat war, dass sie die Erwachsenen da verstehen kann. Mit dieser Erkenntnis fristet sie ihr Dasein im Waisenhaus.Eva ist zu Beginn der Geschichte sehr mies gelaunt, weil sie Weihnachten hasst, sie hatte etwas von Ebeneezer Scrooge aus "Eine Weihnachtsgeschichte". Im Laufe der Geschichte ändert sich das allerdings, was mich sehr gefreut hat und nachvollziehbar geschrieben war.Auch Philipp spielt eine große Rolle in der Geschichte. Er ist Eva's Freund aus Teeniezeiten und der Sohn von Anna's Haushälterin.Alle Figuren der Geschichte (mit Ausnahme von Eva zu Beginn) sind sehr ausführlich ausgearbeitet und ganz tolle Menschen, die man in einer solchen Jahreszeit gerne um sich hat.Schreibstil:Bei dieser Geschichte habe ich des Tränen vergossen, weil ich so berührt war. Angelika Schwarzhuber erzählt mit einem wunderbaren leisen, aber sehr warmen Stil und ist für die Geschichte genau die richtige Autorin. Der Roman ist mit seinem Setting und dem Anlass wie geschaffen dafür, die Weihnachtszeit einzuläuten und einen in die passende Stimmung zu versetzen. Hier vergebe ich die 5 Sterne nur zu gerne. Ein wirklich bezaubernder Roman.

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  • Der Weihnachtswald

    Der Weihnachtswald

    Tigerbaer

    26. November 2017 um 14:59

    Im Rahmen einer Leserunde durfte ich „Der Weihnachtswald“ von Angelika Schwarzhuber lesen.Eva ist auf dem Weg zu ihrer Großmutter, um mit dieser Weihnachten zu verbringen. Darauf hat die toughe Anwältin eigentlich so gar keine Lust. Wer braucht schon die Feiertage? Man könnte seine Zeit viel sinnvoller mit dem Erledigen von Arbeit verbringen, so die Prämisse von Eva.Das staatliche Anwesen ihrer Großmutter ruft viele Erinnerungen in Eva wach, die nach dem Unfalltod ihrer Eltern, hier ihre Kindheit verbracht hat. Aber nicht nur ihre Großmutter erwartet sie sondern auch ihr Jugendfreund Philipp und das Waisenkind Antonie. Eva ist die Tradition ihrer Großmutter am Heiligen Abend ein Waisenkind einzuladen zuwider und so straft sie das Kind, das keinen Ton spricht, mit Nichtachtung.Während draußen ein Schneesturm aufzieht, verschwindet das Waisenkind spurlos und Eva und Philipp landen auf der Suche nach Antonie plötzlich in einer Zeit, die schon lange Vergangenheit ist.Das Buch bezeichnet sich selbst im Untertitel als „Wintermärchen“ und diese Bezeichnung trifft es für mich perfekt.Die Autorin kreiert Charaktere mit Ecken und Kanten und lässt diese im Rahmen der Handlung auf Situationen treffen, die von jedem der Protagonisten Veränderungen einfordern. So durchläuft jede Figur eine spürbare Wandlung und besonders schön ist diese bei den Hauptcharakteren gelungen. Gerade Eva, die mich anfangs nur schwerlich für sich gewinnen kann, macht im Lauf der Geschichte eine beachtliche Wandlung durch und zeigt ihr mitfühlendes Herz, dass trotz aller zur Schau getragenen Kaltschnäuzigkeit in ihrer Brust schlägt.Gepaart mit fantasievollen Elementen und der Magie der Vorweihnachtszeit entspinnt sich so eine märchenhafte Geschichte, die mit einem mitreißenden Schreibstil an die Buchseiten fesselt.Ich hatte viel Freude mit der Geschichte und habe mich gerne in ihren Bann ziehen lassen. Dafür gibt es von mir 4 Bewertungssterne!

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    • 5
  • So anders aber sooo wunderschön

    Der Weihnachtswald

    zessi79

    26. November 2017 um 13:03

    Inhaltsangabe: Wenn der Weihnachtsstern am hellsten leuchtet, ist es Zeit, einander zu vergeben… Wie jedes Jahr an Weihnachten macht sich die alleinstehende Anwältin Eva auf den Weg zu ihrer Großmutter Anna. Das stattliche Anwesen der Familie, umringt von einem Garten mit einem Wald aus Tannenbäumen, ruft viele Erinnerungen hervor. Hier wuchs Eva auf, nachdem ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben gekommen waren. Im Haus trifft sie nicht nur auf ihren Jugendfreund Philipp, sondern auch auf das Waisenkind Antonie. Während draußen ein Schneesturm tobt, verschwindet das Kind plötzlich spurlos. Auf der gefährlichen Suche nach Antonie landen Eva und Philipp unversehens in der Vergangenheit...  Meinung: Der Schreibstil ist flüssig und das Buch lässt sich super lesen. Es war zu keiner Zeit langweilig und hat sich auch nicht gezogen, sondern spannend. Ich wollte ständig wissen, wie die Geschichte weiter geht. Ich muss zugeben, dass ich mir aufgrund der Inhaltsangabe eine andere Geschichte vorgestellt habe und zwischendurch echt nicht wusste, was ich von der Geschichte halten soll. Mir hat aber gefallen, dass der Klappentext endlich mal nicht alles verrät.   Ich habe nicht damit gerechnet, dass fast die komplette Geschichte in der Vergangenheit spielt, aber es hat super in die Geschichte gepasst. Das Ende war großartig, es blieben keine Fragen offen und ich habe einige Tränchen vergossen. So wunderschön.  Tolles Weihnachtsmärchen, das mich echt überrascht hat und mit total gut gefallen hat.  Fazit: So anders aber sooo wunderschön. Kann das Buch nur empfehlen.

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  • Ein schönes Weihnachtsmärchen

    Der Weihnachtswald

    Sissy0302

    26. November 2017 um 11:01

    Die ehrgeizige Anwältin Eva fährt wie jedes Weihnachten zu ihrer Großmutter Anna. Eigentlich mag Eva kein Weihnachten, aber ihrer Oma zuliebe nimmt sie das Fest auf sich. Ihre Großmutter hat sie nach dem Tod ihrer Eltern aufgenommen und sie fühlt sich doch mit ihr verbunden.Als sie auf dem großen Anwesen der Familie ankommt muss sie zum einen erfahren, das ihre Oma hochverschuldet ist, zum anderen hat ihre Oma ein Waisenkind zum Fest eingeladen, obwohl Eva Kinder absolut nicht mag. Da auch die kleine Antonie Evas Ablehnung spürt, haut sie mitten in einen Wintersturm ab. Eva und ihr Jugendfreund Phillip machen sich auf die Suche nach der Kleinen - und es geschehen wundersame Dinge.Die Geschichte ist in einem schönen, leicht zu lesendem Stil verfasst. Man kann komplett darin versinken. Die Charaktere sind auch sehr angenehm dargestellt, selbst die kalte Eva und den hartherzigen Maximilian muss man mögen.Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen was die Erzählung, die Charaktere anbetrifft. Auch der Sinn dieser Geschichte war ein wunderschöner und passend zu Weihnachten. Auch die Zeit in der Vergangenheit war sehr ansprechend erzählt. Womit ich mir aber etwas schwer getan habe, sobald ich meinen Kopf eingeschaltet habe beim Lesen und nicht nur mein Gefühl, war eben diese Zeitreise. Aber nicht umsonst steht auf dem wunderschönen Buchcover "Ein Wintermärchen".Ich kann dieses Buch absolut empfehlen, wenn man sich einlassen kann auf ein liebenswertes Märchen.

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  • Der Weihnachtswald

    Der Weihnachtswald

    MarySophie

    25. November 2017 um 17:45

    Handlung: Die äußerst erfolgreiche Anwältin Eva verbringt die Weihnachtsfeiertage wie jedes Jahr bei ihrer Großmutter Anna. Nach dem frühen Tod ihrer Eltern wuchs Eva in dem Haus der Großmutter auf und verbindet mit dem staatlichen Anwesen so einige positive, wie auch negative Erinnerungen. Wie jedes Jahr hält sich die Vorfreude der jungen Frau auf das bevorstehende Weihnachtsfest in Grenzen und auch ihre Großmutter behält eine Tradition bei, welche von Eva nicht gerne gesehen wird: Sie unterstützt ein Waisenheim in der Nähe und das Mädchen Antonie verbringt das Fest mit in Anna´s Haus. Eva fällt es sichtbar schwer, mit der Situation umzugehen und auch das Kind spürt den Unwillen der jungen Frau deutlich. Während eines Schneesturms ist Antonie plötzlich verschwunden und nicht nur Eva und Anna machen sich Sorgen um den Verbleib des Kindes, sondern auch Philipp, ein Jugendfreund von Eva. Philipp und Eva machen sich sofort auf die Suche nach dem Kind und geraten dabei aus heiterem Himmel in die Vergangenheit. Meinung: Das Cover ist sehr schön weihnachtlich und wirkt gleichzeitig märchenhaft, eine gelungene Kombination, nicht nur für einen Weihnachtsroman, sondern auch sehr passend zu dem Inhalt des Buches. Die Farben sind recht leicht gewählt wurden, was mir gut gefällt, und zeigen die schönsten Seiten des Winters. Schon von der ersten Seite an war der Schreibstil recht locker und hat geradezu dazu verleitet, dass man immer mehr lesen will und das Buch erst aus der Hand legen will, wenn es ausgelesen ist. Mit wenigen und simplen Worten ist es der Autorin perfekt gelungen, ein modernes Märchen zu schreiben, welches meiner Meinung nach in keinster Weise als kitschig beschrieben wird. Die Sprache ist einfach gewählt wurden, hat mich jedoch nicht gestört, das hat für mich noch zu dem weihnachtlichen Faktor gepasst, als wenn in einer Passage plötzlich irgendwelche hochtrabenden Begriffe gewählt wurden wären. Diese hätten den Inhalt irgendwie aus dem Gleichgewicht gebracht und auch der märchenhafte Aspekt des Buches wäre verschwunden gewesen. Die Protagonisten haben mir sehr gut gefallen. Jeder einzelne wurde sehr lebendig dargestellt und auch Macken und Angewohnheiten wurden erwähnt, sodass man das Gefühl hatte, eine teilweise wahre Geschichte zu lesen. Besonders gelungen ist die Entwicklung, welche die Charaktere durchmachen. Auch wenn diese womöglich einen kleinen Tacken zu schnell passiert ist, habe ich lange keinen Roman mehr gelesen, in dem die Protagonisten einen so deutlichen Wandel mitmachen. Nicht jeder Charakter wurde sofort als sympathisch und liebenswürdig dargestellt, bei einigen brauchte ich einige Zeit, ehe ich mit ihnen warm wurde und mit ihnen mitfiebern konnte. Jedoch war auch diese Detail etwas, was mir ein Gefühl von Authentizität vermittelt hat. Die Anzahl der Charaktere war recht beschränkt, als Leser lernt man fast nur Personen der Familie Koffler kennen. Zwar gab es innerhalb der Familie recht viele Personen, welche man durch eine kleine Zeitreise kennenlernt, jedoch fiel es mir sehr leicht, diese einzuordnen und bei wiederholtem Auftauchen sofort wiederzuerkennen. Fazit: Schon auf dem Cover wird ein „Wintermärchen“ angepriesen und für mich passt dieser Begriff perfekt zu dem Roman. Von der ersten bis zur letzten Seite hat der Roman mich überzeugt und war nicht nur sehr liebevoll geschrieben, sondern hat die schönen Seiten des Weihnachtsfestes perfekt dargestellt.

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