Angelika Schwarzhuber Hochzeitsstrudel und Zwetschgenglück

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Inhaltsangabe zu „Hochzeitsstrudel und Zwetschgenglück“ von Angelika Schwarzhuber

Eine herrlich witzige Komödie um einen Bauernhof, ein stattliches Vermögen und eine Liebe wider Willen. Aufs Land ziehen und heiraten! Der letzte Wille von Oma Berta hört sich für Hanna wie ein schlechter Witz an. Zunächst will sie das Erbe erbost ausschlagen, doch ihrem Cousin Max mag sie es auch nicht so einfach überlassen. Hanna beschließt: Ein Ehemann muss her, und zwar schnell. Doch die Suche nach dem geeigneten Kandidaten gestaltet sich turbulenter als sie es sich je hätte träumen lassen – und dann gibt es da noch jemanden, der Hannas Pläne unbedingt vereiteln will …

Tolles Buch mit bayerischem Charme.

— Lesefeuer
Lesefeuer

Unterhaltsamer & lustiger Roman für Zwischendurch mit einer interessanten Idee! Genau richtig für leichte Frühlingstage.

— Katja_Wolke
Katja_Wolke

Eine flüssige Geschichte, in die Charaktere kann man sich gut hineinfinden. Am Ende nur leider doch etwas strukturiert und vorhersehbar.

— Soafi
Soafi

Schönes Lesen .... mit interessanter unerwarteter Handlung... meistens!

— Tonili
Tonili

Ein erheiterndes Lesevergnügen!

— NiWa
NiWa

Angelika Schwarzhubers Romane machen süchtig !!!!

— Yukon77
Yukon77

Komisch, charmant, spannend! Definitiv ein Lesetipp!

— Kankra
Kankra

Liebesgeschichte mit bayrischem Flair

— yari
yari

Eine unterhaltsame Liebesgeschichte mit bayrischem Charme, die ich gerne weiterempfehl!

— Nabura
Nabura

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  • Gut gelungener SonntagsLeseRoman

    Hochzeitsstrudel und Zwetschgenglück
    Engelmel

    Engelmel

    05. March 2017 um 19:37

    Hannah, oder Bea - wie sie sich in ihrer Firma nennt - scheint mit der Firma und ihrem Gespür für diese Aufgabe Erfolg zu haben. Als  eines Tages die Nachricht über den Tod ihrer Großmutter ihr Leben verändert, beginnt das Buch erst richtig spannend zu werden. Zwar ist es zwischenzeitlich ein wenig schwierig, bei den ganzen Namen, vor allem der Männer, den Überblick zu behalten, dennoch bleibt bis zuletzt ein gewisser Nervenkitzel um das Rätsel " Wer wird es?" Immer wieder hatte ich das Gefühl, dass sich die Geschichte nun aufgelöst und geklärt hat, bis dann doch wieder eine andere unvorhergesehene Handllung um die Ecke spaziert gekommen ist. Somit war von Anfang bis Ende ein interessanter Spannungsbogen erhalten, der zum Durchlesen, Lachen, Weinen, Mitfiebern einlädt. Insgesamt in meinen Augen ein gut gelungener Roman einer Autorin, die es geschafft hat, mich als Fan für ihren Schreibbstil zu gewinnen.

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  • Typisch bayrisch mit Herz und Humor

    Hochzeitsstrudel und Zwetschgenglück
    friederickesblog

    friederickesblog

    13. February 2017 um 09:56

    Klappentext: Aufs Land ziehen und heiraten! Der letzte Wille von Oma Berta hört sich für Hanna wie ein schlechter Witz an. Zunächst will sie das Erbe erbost ausschlagen, doch ihrem Cousin Max mag sie es auch nicht so einfach überlassen. Hanna beschließt: Ein Ehemann muss her, und zwar schnell. Doch die Suche nach dem geeigneten Kandidaten gestaltet sich turbulenter als sie es sich je hätte träumen lassen – und dann gibt es da noch jemanden, der Hannas Pläne unbedingt vereiteln will … Die Autorin: Die bayerische Autorin Angelika Schwarzhuber lebt mit ihrer Familie und einem äußerst willensstarken Kater, der in Eigenregie die Schlafzeiten der Autorin bestimmt, in einer kleinen Stadt an der Donau. Sie arbeitet auch als Drehbuchautorin für Kino und TV. Wenn sie nicht am Computer Texte dichtet, verzieht sie sich gerne mit Freunden in kleine Berghütten zum Schafkopfspielen. Cover:   Das Cover ist vom Stil angelehnt an den Roman „Liebesschmarrn und Erdbeerblues“, ebenfalls von Angelika Schwarzhuber. Es werden nur sehr wenige, kleine Bildmotive verwendet – lediglich ein Blütenzweig (vermutlich von Oma Bertas Zwetschgenbaum) sowie zwei Hühner mit einem Herzchen. Doch mehr braucht es gar nicht. In Verbindung mit der verschnörkelten, etwas altmodisch (im positiven Sinne!) wirkenden Schrift zeigt das Cover ganz genau, was den Leser im Buch erwartet: eine romantische Geschichte vom Lande mit viel Herz und Charme. Auch die Innenseiten des Buches sind im Stil des Covers liebevoll gestaltet. Die Geschichte (Spoiler!): Die Geschichte handelt von Hanna, Single und Inhaberin der Agentur „BeauCadeau“ in München, die für ihre Kunden außergewöhnliche Geschenke organisiert. Eines Tages erhält sie einen wichtigen Großauftrag: Sie soll für die Ehefrau eines reichen Unternehmers das Geschenk finden, das sich diese am allermeisten wünscht – für eine Provision von 100.000 Euro wohlgemerkt. Als kurze Zeit später Hannas Großmutter Berta stirbt, macht sich Hanna auf den Weg in das kleine Dorf in der Nähe von Passau, wo Oma Berta gelebt hat und wo auch Hanna selbst aufgewachsen ist. Dort trifft sie unter anderem ihren Cousin Max wieder, mit dem sie eine unbeschwerte Kindheit verbracht hat. Doch plötzlich wird aus dem guten Freund von damals ein „Rivale“, denn Oma Berta hat Hanna ihren Bauernhof und eine beträchtliche Summe Bargeld vermacht – unter einer Bedingung: Hanna muss auf den Hof ziehen und innerhalb von drei Monaten einen Landwirt heiraten, sonst fällt das Erbe an Max. Für Hanna steht fest: Sie will alles versuchen, um die Auflagen der Erbschaft zu erfüllen – nicht zuletzt um ihre Firma zu retten, die durch den Großauftrag inzwischen in eine finanzielle Schieflage geraten ist. Doch woher einen Landwirt zum Heiraten nehmen? Schließlich gibt sie sogar unter dem Motto „Frau sucht Bauer“ eine Annonce auf. Daraufhin tauchen verschiedene Bewerber bei ihr auf, unter anderem der gutaussehende Alex, der jedoch etwas zu verbergen scheint. Ob er der Richtige zum Heiraten ist? Natürlich gibt es wie in jedem guten Liebesroman vor dem Happy End noch ein paar Turbulenzen, nicht zuletzt weil Max alles daran setzt, Hannas Hochzeit zu verhindern – und das aus einem ganz anderen Grund, als man zuerst vermuten mag.   Die Geschichte um Hanna und ihre mögliche Erbschaft wird immer wieder durch einzelne Szenen unterbrochen, die auf den ersten Blick überhaupt nichts mit Hanna zu tun haben. Darin geht es um einen jungen Mann, Wolfgang, der alleine in den Bergen unterwegs ist, während einer Rast seiner großen Liebe einen Brief schreibt und kurz darauf in ein Unwetter gerät. Viele Jahre später finden zwei Wanderer seinen Rucksack und beschließen, ihn an die Anschrift zu senden, an die auch Wolfgangs Brief adressiert war. Erst relativ spät im Buch wird der doch etwas überraschende Zusammenhang zwischen Wolfgangs und Hannas Geschichte aufgedeckt. Meine Meinung: Dies ist nach „Liebesschmarrn und Erdbeerblues“ und „Servus heißt vergiss mich nicht“ schon der dritte Roman, den ich von Angelika Schwarzhuber gelesen habe. Obwohl alle drei Romane in sich abgeschlossen sind, empfiehlt es sich, sie in der Reihenfolge zu lesen, in der sie auch erschienen sind, denn teilweise tauchen Figuren aus den vorherigen Büchern im aktuellen Band wieder auf. Vor allem sollte man erst „Hochzeitsstrudel und Zwetschgenglück“ lesen und danach dann „Servus heißt vergiss mich nicht“ (ich habe das leider genau umgekehrt gemacht). Diese beiden Romane weisen doch eine gewisse Verbindung auf, was die Figuren und die Rahmenhandlung mit der Agentur „BeauCadeau“ anbelangt.   Wie schon die anderen beiden Romane hat mich auch „Hochzeitsstrudel und Zwetschgenglück“ mit nur ganz wenigen Abstrichen nicht enttäuscht. Der lebendige, sehr humorvolle, locker-leichte Schreibstil der Autorin macht es einem einfach, in das Buch einzutauchen und sich beim Lesen wohlzufühlen. Allerdings hätte es für meinen Geschmack ruhig etwas mehr bayerische Mundartausdrücke geben dürfen, um den regionalen Bezug des Romans noch deutlicher zu machen. Dennoch hat die Autorin das bayerische Lebensgefühl und die Charakteristika von Land und Leuten sehr gut herausgearbeitet. Die Schauplätze passen optimal zur Geschichte und sind anschaulich beschrieben, alle Figuren (sogar die Randfiguren) wirken authentisch mit einer eigenen Persönlichkeit. Hannas Mutter konnte ich zu Beginn wenig Sympathie entgegenbringen, was sich jedoch am Ende des Buches gebessert hat und von der Autorin wahrscheinlich auch so beabsichtigt war.   Hannas Suche nach dem perfekten Heiratskandidaten wird mit viel Humor und auf eine lebendige, anschauliche Weise erzählt. Zwischendurch hatte ich allerdings das Gefühl, dass die Suche doch ein wenig zu sehr in die Länge gezogen wird, da hätte ich mir etwas mehr Tempo gewünscht. Gerne hätte ich immer mal wieder Hanna ein wenig auf die Sprünge geholfen. Das lag vielleicht auch daran, dass für mich ab einem gewissen Punkt schon vorhersehbar war, ob und mit wem Hanna ihr Happy End finden wird, und ich dann eigentlich nur noch darauf gewartet habe, wie sich das ganze Durcheinander auflöst. Auch konnte ich mir beim Lesen schon sehr früh denken, wer für die Sabotageakte gegen Hanna verantwortlich ist – das konnte eigentlich nur auf eine Person hinauslaufen. Demgegenüber wurde erst relativ spät aufgedeckt, wodurch Hannas Happy End schließlich ermöglicht wird und wie das alles mit der separaten Geschichte rund um Wolfgang zusammenhängt. Diese Überraschung am Schluss hat mich dann auch wieder weitgehend mit der leichten Langatmigkeit, die zwischendurch herrschte, versöhnt.   Alles in allem handelt es sich um einen sehr flüssig, eindrücklich und humorvoll geschrieben Liebesroman. Der Autorin gelingt es mit ihrer charmanten, herzlichen Erzählweise sehr gut, eine Wohlfühlatmosphäre zu schaffen, der man sich als Leser nur ungern entziehen mag. Daher gibt es von mir für dieses Buch eine klare Leseempfehlung.   Susanne von „friederickes Bücherblog“

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  • [Rezension] „Hochzeitsstrudel und Zwetschgenglück“ von Angelika Schwarzhuber

    Hochzeitsstrudel und Zwetschgenglück
    Lesefeuer

    Lesefeuer

    24. October 2016 um 16:38

    „Hochzeitsstrudel und Zwetschgenglück“ ist ein Roman von Angelika Schwarzhuber und erschien 2013 im Blanvalet Verlag.Oma Berta hat einen letzten Willen: Hanna soll aufs Land ziehen und heiraten. Ansonsten darf ihr Cousin Max das Erbe antreten. Das will Hanna aber nicht zulassen. Also beschließt sie: Ein Ehemann muss her. Aber die Suche gestaltet sich turbulent. Und außerdem scheint es noch Leute zu geben, die Hannas Pläne durchkreuzen wollen. Meine Meinung:Auch mit diesem Buch hat mir Angelika Schwarzhuber wieder schöne Lesestunden bereitet. Sie schreibt so schön leicht und locker. Die Protagonisten sind allesamt toll, und waren mir direkt von Anfang an sympathisch. Letztlich dachte ich mir, dass das Buch ausgeht wie es ausgeht…aber so ganz sicher war ich mir zwischendurch dann doch nicht. Es gab immer wieder Überraschungsmomente. Toll! Ein tolles Buch mit bayerischem Charme. Klare Leseempfehlung.Mit einem schönen farbenintensiven Cover sticht dieses Buch einfach hervor.Angelika Schwarzhuber lebt mit ihrer Familie an der Dona und arbeitet auch als Drehbuchautoring für verschiedene Produktionsfirmen und Sender.Fazit: 5 Sterne. 

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  • Hochzeitsstrudel und Zwetschgenglück - Genau richtig für Frühlingstage

    Hochzeitsstrudel und Zwetschgenglück
    Katja_Wolke

    Katja_Wolke

    06. April 2015 um 12:08

    Hannah hat geerbt, aber nur unter einer Bedingung: Sie muss innerhalb der nächsten drei Monate einen Mann zum Heiraten finden... "Und dann gab es Küsse, die waren wie eine Fußmassage in einer Achterbahn mit einem Glas prickelndem Champagner. Genauso fühlte sich der Kuss mit Alex an. Absolutes Wohlgefühl traf auf Adrenalienexplosion. Ich hätte am liebsten nie wieder aufgehört." (Seite 189) Meinung zu... ...Cover, Titel, Klappentext, Gestaltung: Das pink-lilane Cover mit der weißen Schrift fällt natürlich sofort ins Auge. Schön und passend ist was anderes, aber es fällt immerhin auf. Den Titel finde ich gut gewählt mit dem Wortdreher drin und zeigt eigentlich schon, worum es in dem Buch geht. Der Klappentext verspricht eine lustige Geschichte und macht neugierig auf das Buch. ...Grundidee & Verlauf: Die Geschichte beginnt mit einer Art Prolog über einen jungen Mann, der Klettern geht und von einem Unwetter überrascht wird und es bitterlich bereut, niemandem erzählt zu haben, wo es hingeht. Im nächsten Kapitel geht es auch schon in Hannahs normalen Alltag weiter, wie sie auf dem Weg zu ihrem Geschäftstermin ist und mal wieder zu spät kommt. Eigentlich war ich schon nach wenigen Seiten in der Geschichte drin und war gespannt, was mich noch so erwarten würde. Die Idee war irgendwie mal was anderes mit dieser seltsamen Testamentsbedingung für Hannah: Sie muss innerhalb der nächsten drei Monate einen Landwirt heiraten und muss bis dahin jede Nacht auf dem Hof schlafen. Dabei führt sie doch eigentlich eine Firma in München und ist Single. Da muss man sich erst mal zurecht finden. Wer jetzt denkt, alles ist heiterer Sonnenschein, Hannah findet sofort den Richtigen und alles ist gut, der irrt sich. Die Geschichte hält einige Schwierigkeiten und Überraschungen bereit. Irgendwer scheint Hannahs Glück verhindern zu wollen und die Suche nach dem Landwirt gestaltet sich schwieriger als erwartet. Nebenher muss Hannah sich natürlich noch um ihre Firma kümmern und dabei treten auch allerlei Schwierigkeiten auf. Das Ende fand ich super! Da hat die Geschichte noch einmal etwas Tempo bekommen, offenes wurde geklärt und alles ist gut gegangen. Meine Vermutung hat sich bestätigt und ich konnte das Buch zufrieden zuklappen. ...Schreibstil: Der Schreibstil ist locker leicht und passt einfach super zur Geschichte. Die Seiten lassen sich so einfach weg lesen und trotzdem ist man irgendwie an die Geschichte gefesselt. Man muss einfach wissen, was passiert und inhaliert ein Kapitel nach dem anderen. ...Charaktere: Hannah steht eigentlich mit beiden Beinen fest im Leben. Ihre Firma läuft gut und plötzlich hat sie einen riesigen Auftrag am Haken, den sie unbedingt perfekt meistern möchte. Und dann erfährt sie von dem Erbe und der Bedingung, in den nächsten drei Monaten zu heiraten. Am liebsten würde sie alles hinschmeißen, aber die Genugtuung möchte sie ihrem Cousin Max nicht geben. Also kämpft sie. Hannah war mir gleich zu Anfang sympathisch und eigentlich konnte ich mich super in sie hineinversetzen. In manchen Punkten hatten wir unterschiedliche Meinungen, aber das ist ok. Sie hat sich im Laufe der Geschichte toll entwickelt. Max war für mich schwer einzuschätzen. Auf der einen Seite möchte er Hannah helfen und auf der anderen sagt er ihr immer wieder, dass sie sowieso scheitern wird und dass sie doch gleich aufgeben soll. Anfangs war er mir etwas suspekt, aber irgendwann habe ich ihn doch verstanden und fand ihn wirklich liebenswürdig, auch wenn er das nicht so zeigen kann. Aber auch die restlichen Personen waren gut dargestellt, nicht unbedingt total ausführlich, aber man hatte ein Bild von ihnen im Kopf und sie haben zur Geschichte gepasst. Fazit: Ein schönes, leichtes, unterhaltsames Buch für Zwischendurch! Es hält Überraschungen, Schwierigkeiten und eine Liebesgeschichte bereit. Außerdem eine seltsame und witzige Idee dazu authentische Charaktere und der bayerische Charme. Mich konnte es gut unterhalten und für die kommenden Frühlingstage oder den Sommer bestimmt genau das Richtige! Ich empfehle es daher jedem, der eine leichte, unterhaltsame Lektüre für Zwischendurch sucht, die mehr bereit hält, als man anfangs denkt, aber die so weg gelesen werden kann!

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  • Komödie mit Liebe

    Hochzeitsstrudel und Zwetschgenglück
    dorothea84

    dorothea84

    19. March 2015 um 19:22

    Hanna führt eine eigene Firma, davon weis aber eigentlich ausser ein paar Personen niemand. Ihr Geschäft läuft gut doch sie hat ein paar Finanzielle Probleme. Dann stirbt ihre Oma Berta und hinterlässt ihr den Bauernhof und viel Geld. Achtung nur unter einer Bedienung das sie auf dem Hof schläft bis sie Heiratet und sie muss sich beeilen, den das ist befristet bis sie alles verliert. Ihr Cousin Max würde alles bekommen und das will sie auf keinen Fall. Also Frau sucht Bauer. Ich war erst etwas skeptisch, doch gleich nach der ersten Seite hat sich das geändert. Ich habe mich köstlich amüsiert. Immer wieder konnte man aus vollem Halse Lachen und mitfiebern. Ab der Hälfte wird es dann auch noch spannend. Versteckte Andeutungen werden gemacht und nicht jeder die Person als der sie sich ausgibt. Man merkt es gar nicht wie man an das Buch gefesselt wird und irgendwann kann man nicht mehr aufhören zu lesen. Mal will ja gewisse Geheimnisse lüften, wissen was hinter den Andeutungen steckt und ein großes Finale das alles in den Schatten stellt, kommt ja auch noch. Eine wunderbare Lektüre um mal für ein paar Stunden einfach mal sich zu amüsieren und seine Sorgen zu vergessen. Meine weiteren Rezensionen können ihr auf meinem Blog buecherebooksmehr.wordpress.com lesen.

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  • Witzig und charmant

    Hochzeitsstrudel und Zwetschgenglück
    Ritja

    Ritja

    Oma Berta schafft es selbst nach ihrem Tod noch für Chaos und Unruhe zu sorgen. Hanna wird erben. Viel Geld und einen guten Hof, aber nur, wenn sie es schafft sich zu binden und zwar richtig. Mit Hochzeit und bis der Gott sie scheidet. Blöd für Hanna, dass da niemand ist, den sie mal eben schnell heiraten kann. Sie will aber auch nicht so ganz auf das Erbe verzichten und dem Max gönnt sie es erst recht nicht. Also werden Pläne geschmiedet und das Chaos nimmt seinen Lauf. Ich habe sehr gehofft, dass es nicht platt und offentsichtlich wird. Und tatsächlich hat Angelika Schwarzhuber einen leichten, lockeren und witzigen Roman geschrieben, der mich immer wieder zum Schmunzeln brachte und für ein paar Stunden abschalten ließ. Hanna ist herrlich frech, bockig und manchmal zu laut. Sie nimmt vor den Fettnäpfchen noch mal so richtig Anlauf, um dann mit Schwung hineinzuspringen. Aber genau das macht die Figur so symphatisch und witzig. Sie ist keine Überfliegerin, sie hat gelegentlich ein ramponiertes Selbstbewußtsein (was wohl jeder mal erlebt hat) und sie muss für ihre Träume kämpfen. Gut fand ich, dass man nicht sofort wußte, wer was im Schilde führte und man nur häppchenweise die Wahrheit erfährt. Der Schluß ist zwar dann doch wieder wie gehabt (und wenn man ehrlich ist, erwartet man es auch), aber das schadet der Geschichte weniger als gedacht . Wer etwas zum Schmunzeln, zum Abschalten und entspannen sucht, kann hier gern zugreifen. Eine wunderbare Geschichte natürlich über die Liebe, deren Wirrungen und vieles mehr.

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  • Frau sucht Bauer - mit Scheidungsgarantie

    Hochzeitsstrudel und Zwetschgenglück
    gaby2707

    gaby2707

    20. April 2014 um 21:47

    Die Münchnerin Hanna Gruber führt unter ihrem Pseudonym Bea die Geschenkeagentur "BeauCadeau". Bis ihre Oma stirbt und ihr einen Bauernhof in dem kleinen Ort Halling bei Passau, wo Hanna aufgewachsen ist, und eine Menge Geld vermacht. Aber bei der Testamentseröffnung platzt eine Bombe: Hanna muss drei Monate auf dem Hof übernachten und innerhalb dieser Zeit heiraten. Die Suche nach einem geeigneten Kandidaten beginnt. Und damit beginnen Missverständnisse, Irrungen und Verwirrungen und ein altes Geheimnis kommt auch noch ans Licht. Die Geschichte, die zuletzt auch in die Vergangenheit zielt, wird von Hanna bzw. Bea selbst erzählt. Kurze Kapitel und ein leicht zu lesender Schreibstil haben mich durch das Buch fliegen lassen. Hanna, die es wirklich nicht leicht hat und immer mal wieder gern in ein Fettnäpfchen tritt, habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Sie bringt mich auch immer wieder zum Schmunzeln. Insgesamt sind alle Protagonisten liebevoll und detailliert gezeichnet. Kursiv gehaltenen Zwischenkapitel enthüllen ganz zum Schluss noch ein lange und sehr gut gehütetes Geheimnis. Ein Glossar mit bayerischen Begriffen aus dem Text und die Rezepte zum Nachkochen der in der Geschichte angesprochenen Gerichte runden das Ganze ab. Tolle Unterhaltung für einige kurzweilige Stunden bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung!

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  • Ungewöhnliche Ausgangsidee, tolle Umsetzung

    Hochzeitsstrudel und Zwetschgenglück
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    13. February 2014 um 18:27

    Hanna hat einen ungewöhnlichen Beruf. Sie hilft überforderten Männern, passende Geschenke für ihre Frauen/Geliebten/Freundinnen/Verwandten zu finden. Das läuft eigentlich gar nicht schlecht, aber im Moment hat sie einen finanziellen Engpass, weil sie bei einem äußerst lukrativen, aber auch äußerst komplizierten Auftrag einen Fehler gemacht hat. Da kommt es wie gerufen, dass Hannas Oma Berta stirbt und ihr ihren Hof hinterlässt. Leider hat das Erbe einen Haken: Hanna bekommt den Hof und das Vermögen nur, wenn sie auf dem Hof lebt und einen Landwirt heiratet, und zwar in den nächsten drei Monaten. Gelingt Hanna das nicht, bekommt ihr Cousin Max das Erbe. Und das will Hanna auf keinen Fall, denn Max hat sie schon immer geärgert. Hanna zieht also auf dem Hof in ihrem Heimatdorf ein, versucht, ihr Geschäft aus der Entfernung weiter zu führen, und sucht unter Hochdruck einen Bauern zum Heiraten. Kandidaten gibt es auf ihr Inserat „Frau sucht Bauer“ genügend, aber was für welche! Ziemlich frustrierend das Ganze, und Max wirft ihr auch noch dauernd Steine in den Weg. Und dann warten auch noch schockierende Erkenntnisse auf Hanna… Liebesromane lese ich recht selten, aber dieser hier hat mich begeistert. Die ungewöhnliche Ausgangsidee ist hervorragend umgesetzt. Die Charaktere waren mir sympathisch, und sie haben im Lauf des Buches eine positive Entwicklung durchgemacht. Auch der humorvolle und lockere Schreibstil hat mir gefallen. Das Buch liest sich leicht weg und ist ganz prima dazu geeignet, den Alltagsstress zu vergessen. Besonders positiv fand ich die überraschende Wendung gegen Ende des Buches, die der Geschichte eine Tiefe verleiht, die ich in einem unterhaltsamen Liebesroman nicht erwartet hätte.

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  • Eine lustige und auch ein wenig spannende Liebesgeschichte mit bayrischem Flair

    Hochzeitsstrudel und Zwetschgenglück
    Ichbinswieder

    Ichbinswieder

    10. February 2014 um 15:47

    Die ersten Sätze fand ich sehr lustig, doch dann wurde das erste Kapitel etwas schwermütiger, fast schon dramatisch. Als das zweite Kapitel begann war ich zunächst verwirrt, doch mir dämmerte schnell, dass die Geschichte nun einige Jahre später weiter geführt wurde. Das ließ einen gewissen Grad an Spannung aufkommen, denn in unregelmäßigen Abständen war immer mal wieder ein Rückblick eingefügt, den ich erstmal nicht so recht zu deuten wusste. Hanna gefiel mir sehr. Ich muss gestehen, dass ich eine ähnliche Figur bereits aus einem anderen Roman kenne, doch das machte sie nicht minder sympathisch. Sie zeigte sehr menschliche Stärken und Schwächen, für die man sie einfach gern haben musste. Nach und nach wurden immer weitere Figuren eingeführt, die mir je nach Naturell mal mehr, mal weniger ans Herz wuchsen. Aber trotz der unterschiedlichen Sympathiewerte waren sie immer unverwechselbar, authentisch und wirkten auch in ihrem Zusammenspiel stimmig. Die Geschichte, die sich um das Erbe und die damit verbundenen Bedingungen rankte, fand ich äußerst amüsant. Ich kam nicht umhin mit Hanna zu leiden, auch wenn ich ihre verbissenen Bemühungen nicht immer nachvollziehen konnte. Die Suche nach der großen Liebe nimmt relativ viel Raum ein, und daneben ist noch Hannas nicht alltäglicher Beruf, der für so manche Turbulenzen sorgt. Wer jetzt allerdings denkt, dass die Geschichte vorhersehbar wäre, der irrt. Es gibt so manche Irrungen und Wirrungen, die ich sehr frisch und überraschend fand. Da hat die Autorin viel Fantasie walten lassen. Mir hat das sehr gut gefallen, ebenso wie die letztliche Auflösung der gesamten Geschichte. Ich hatte letztlich das Gefühl, dass sich der Kreis gekonnt schließt. Eine turbulente, lustige und auch ein wenig spannende Liebesgeschichte mit bayrischem Flair. Sehr lesenswert!

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  • Frau sucht Bauer!

    Hochzeitsstrudel und Zwetschgenglück
    Leselotteliese

    Leselotteliese

    26. December 2013 um 23:24

    Inhalt: Hanna ist 32 Jahre alt und lebt in München. Als ihre Oma verstirbt wird sie zur Alleinerbin eines Hofes in Niederbayern und einer großen Geldsumme - jedoch nur unter folgenden Bedingungen: Sie muss fortan 3 Monate lang auf dem Hof nächtigen und am Ende der 3 Monate einen Landwirt heiraten. Ansonsten bekommt alles ihr Cousin Max vererbt. Nun muss schnell ein Bauer her!   Meinung: Ich bin mit geringen Erwartungen an das Buch drangegangen - ich habe es total unterschätzt. Die Geschichte von Hanna ist mit soviel Charme und Humor geschrieben! Innerhalb einem Tag hab ich es gelesen. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Die Protagonistin Hanna ist total sympathisch. Eine tollpatschige Stadtfrau, die jetzt auf dem Land klar kommen muss. Sie ist taff und versucht gegen ihren Cousin Max klarzukommen. Eine klasse Frau! Die Familiengeschichte, die von der Autorin miteingebaut wurde war spannend. Dadurch hat sie der Handlung immer wieder neuen Wind gegen, der den Leser zum Weiterlesen animiert hat. Der Schreibstil der Autorin war sehr einfach gehalten. Dies erlaubte aber auch ein schnelles Lesen des Buches. Dieses Buch empfehle ich gerne weiter!    

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  • Finde einen Ehemann in drei Monaten

    Hochzeitsstrudel und Zwetschgenglück
    Natalie77

    Natalie77

    26. December 2013 um 11:34

    Inhalt: Der letzte Wille von Oma Berta ist doch wieder nur eine Gemeinheit von ihr. So empfindet es Hanna als sie erfährt das sie Hof und Vermögen nur erben soll, wenn sie innerhalb der nächsten drei Monate auf dem Hof schläft und einen Mann heiratet der sich mit Landwirtschaft auskennt. Sie möchte das Erbe zunächst ausschlagen, doch Max ihr Cousin würde alles erben und ihm möchte sie es nicht so einfach überlassen. Die Suche nach einem heiratswilligen Kandidaten gestaltet sich aber schwieriger als gedacht... Meine Meinung: Natürlich musste nach dem Liebesschmarrn der Hochzeitsstrudel folgen. Mir hohen Erwartungen bin ich dran gegangen. Zunächst musste ich mich aber ein wenig umstellen. Schließlich gab es hier wieder ganz neue Figuren in der Geschichte und eine vollkommen andere Handlung auch wenn es natürlich wieder eine Liebesgeschichte mit Hindernissen ist. Der Schreibstil und Hanna hat mich aber recht schnell in dem Buch heimisch werden lassen. Außerdem kamen auch alte Bekannte wieder vor denn Lene und Karl hatten auch ihre Rolle in der Geschichte, was ich sehr schön fand hatte ich sie im Vorgänger doch ins Herz geschlossen. Der Plot hat sich auch hier wieder interessant gestaltet und barg einigen Zündstoff. Hanna hatte schon immer das Gefühl das ihre Oma Berta sie nicht mag und nun auch noch das. Gerade mal drei Monate Zeit um einen Mann zu finden. Die Ideen wie sie versucht erfolgreich zu sein sind genauso vielseitig wie witzig. Dazu kommt noch das ganze Vorleben von Hanna was sie sehr geheimnisvoll erscheinen lässt und trotzdem offen wie ein Buch ist. Womit wir schon bei den Personen der Handlung wären. Über Hanna habe ich ja nun schon etwas geschrieben. Ich kann ihre Gründe verstehen warum sie auf diesen Kuhhandel eingehen möchte und versucht eine Lösung und/oder einen Mann zu finden. Sie wirkt dabei auch nicht unsympathisch. Ganz im Gegenteil. An Hanna gibt es für mich nichts auszusetzen, denn sie hat ihr Herz am rechten Fleck. Dann gibt es noch ein paar Verwandte, Freunde und Bekannte. Max ihr Vertrauter aus Kindertagen, der ihr Gegner ist und der stichelt wo es nur geht. Er war mir trotzdem als Figur sympathisch. Daniela ihre Angestellte in ihrer Firma und der Retter in der Not. Sie und ihr Sohn Benny dürften hier nicht fehlen. Willy und Pit zwei Hofangehörige, die mal mehr mal weniger eine Rolle spielen. Ihre Schwester Pauline die ihr zuhört aber doch eher unscheinbar ist wie ich finde Dann noch einige nicht näher erwähnenswerte Figuren weil es Randfiguren sind, wenn auch für den Fortgang der Geschichte Wichtig. Im Gegensatz zum Vorgänger fand ich diese Geschichte sehr vorhersehbar. Das mag daran liegen das ich den ersten Roman kurz davor gelesen habe und somit das Muster sah, das vermag ich nicht zu sagen. Gestört hat es aber nicht. Spaß am Buch hatte ich trotzdem. Wie das so oft ist wenn man einen zweiten Band liest fragt man sich heute oft ob er Teil einer Reihe ist. Hier tauchen zwar Figuren wieder auf, aber es wäre nicht zwingend erforderlich den Vorgänger zu lesen, aber man wüsste warum mir Lene so sympathisch ist ;-) Am Ende wird alles gut in einer Richtung die ich schon geahnt hatte und doch hier und da überraschend.

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  • Frau sucht Bauer

    Hochzeitsstrudel und Zwetschgenglück
    NiWa

    NiWa

    06. December 2013 um 23:14

    Hanna ist Anfang 30, eine Städterin und karriereorientiert. Ihre größte persönliche Schwäche – anderen Menschen ständig unter die Arme zu greifen – hat sie sich zum Beruf gemacht und ihr eigenes Unternehmen auf die Beine gestellt. Versteckt hinter dem Pseudonym Bea wählt sie nun exklusive Geschenke für Ehefrauen und Geliebte der betuchteren Herrschaften aus – natürlich mit Erfolgsgarantie.  Plötzlich hat sie es mit einem ungeahnten Härtefall zutun, wo selbst ihr die Ideen ausgehen. Und noch dazu ist die Oma in Bayern unerwartet gestorben. Bei der Testamentseröffnung zeigt sich, dass Hanna die Alleinerbin des Bauernhofs samt eines beträchtlichen Geldbetrags ist – unter der Bedingung innerhalb der nächsten 3 Monate zu heiraten und durchgehend auf dem Hof zu nächtigen.  Anfangs noch skeptisch, dann aber doch, beschließt Hanna, sich dem Willen der Oma zu beugen, nicht zuletzt um ihr Unternehmen aus der drohenden finanziellen Not zu retten. Ein passender Mann muss her! Und mit passend ist laut Testament natürlich ein Landwirt gemeint.  Eigentlich gehören solche Romane so gar nicht in mein Beuteschema, aber hier musste ich nicht nur häufig schmunzeln, sondern manchmal oft richtig lachen. Die Beschreibung der ländlichen Kultur, ihrer Umgangsformen und Gewohnheiten wirken zwar teilweise überspitzt, ich kann sie aus eigener Erfahrung aber nur bestätigen. Während sich die Protagonistin Hanna zwischen rustikalem Pragmatismus und städtischer Nonchalance windet, lässt sie natürlich kein Fettnäpfchen aus und verzaubert triste Abendstunden in ein erheiterndes Lesevergnügen.  (c) NiWa

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  • Frau sucht Bauer - oder braucht?

    Hochzeitsstrudel und Zwetschgenglück
    Malibu

    Malibu

    23. November 2013 um 08:49

    Wie weit gehen wir für ein Erbe? Wenn die Verstorbene erst Aufgaben erwartet, die in einer genannten Zeit erledigt sein müssen? In Angelika Schwarzhubers Roman hat die Protagonistin ein schönes Ziel auferlegt bekommen, wird sie es schaffen? Hanna lebt und arbeitet in München. Sie ist Unternehmerin einer eigenen Firma, die nicht mehr sehr viel abwirft im Moment. Da muss sie dringend aufs Land, da ihre Oma gestorben ist. Eigentlich hatte sie nicht mehr viel mit ihr zu tun und dachte, dass die Oma sie auch nicht sehr mochte. Doch bei der Testamentseröffnung wird sie überrascht: Sie ist Alleinerbin! Aber nicht ohne Haken – sie muss innerhalb 3 Monaten einen Bauern gefunden und geheiratet haben, erst dann gehört ihr der Hof und einen Haufen Geld. Die drei Monate muss sie so lange auf dem Hof verweilen. Eigentlich wollte sie das Erbe erbost ausschlagen, was denkt die Oma sich dabei? Doch ihrem Cousin Max will sie es auch nicht leicht machen, schon gar nicht, als er ihren gutgemeinten Vorschlag eines Deals ausschlägt. Und so macht sie sich auf die Suche... Wenn nicht schon allein das schöne lila Cover anlockt, so schafft es der Klappentext. Auch wenn es solche Geschichten annähernd schon gab, anders geschrieben, ist dies ein weiteres Abenteuer wert und es geschieht ja doch immer wieder etwas Neues! Dass die Protagonistin sympathisch ist, merkt der Leser gleich. Die Autorin führt einen direkt in deren chaotisches Leben, erst einmal in München und dann auf dem Land auf dem Hof. Sie scheint eine gute Person zu sein, mit der man sich super verstehen würde. Und so kommt es auch, dass man hinter ihr steht soweit es nur geht und richtiggehend mit ihr mitfiebert. Man hat hier nicht eine hochgepuschte Superfrau vor sich, wie es in vielen Frauenromanen gehandhabt wird, sondern eine normale Frau, die den Alltag meistert so wie wir Ottonormalverbraucher. Was man von ihrem Cousin Max halten soll, kann man so schnell noch nicht erkennen. Er kommt zwar nett herüber, ist aber eher ein hinterlistiger Mensch, der es dick hinter den Ohren hat. Er glaubt nicht daran, dass Hanna es schafft und zeigt dies auch. Alle anderen Verwandten sind eigentlich niedliche alte Tantchen, die sich um Hanna sorgen und sie verhätscheln. Ihre Stiefschwester Pauline ist ein aufgewecktes Mädchen, das für alle Abenteuer bereit ist. Nur mit dem Hund der verstorbenen Oma Berta wird man nicht so ganz warm, denn dieser mag Hanna nicht, das Herz wurde bereits an Pauline verschenkt. Es macht Spaß durch den leichten Schreibstil der Autorin zu fliegen und Seite um Seite umzublättern. Man möchte dem Ziel nahe kommen und irgendwie doch nicht, da ja sonst die Geschichte schon zu Ende wäre. Spannend ist aber, ob Hanna es tatsächlich in drei Monaten schafft, einen geeigneten Mann zu finden, den sie womöglich auch noch gern hat. Man fragt sich ständig, wie ist so etwas zu schaffen? Auf Zwang verlieben geht doch gar nicht und wie will man in einer solchen Einöde einen gescheiten Kerl finden? Wie stellt man das an? Die Autorin hat hier eine gut durchdachte, erheiternde Geschichte erfunden, die den Leser einfach nur mitreissen kann. Sie hat das alles in eine schöne ländliche Geschichte verpackt und durch die vielen Dialoge macht das Lesen erst richtig Spaß. Schmunzeln muss man ab und zu, wenn bei den Charakteren der bayrische Dialekt durchkommt bei einigen Wörtern. Man fühlt sich richtig in die Idylle versetzt, als wäre man selbst dort und würde alles sehen, hören und erleben. Man ahnt es irgendwann, worauf es hinauslaufen wird, aber nicht im Konkreten. Es bleibt viel Spielraum, um sich mehrere Ausgänge auszudenken, die Szenarien könnten nicht verschiedener sein. Das Leben der Protagonistin wird ein paar Mal auf den Kopf gestellt und man kann sich das eine oder andere Tränchen nicht verkneifen – sei es vor lauter Schmunzeln oder aber auch Mitgefühl für diejenige Situation. Der Roman ist flüssig und gut geschrieben und unterhält gut – man fühlt sich versetzt in eine wunderbare Atmosphäre und fragt sich ständig, wie man selbst handeln würde an Hannas Stelle. Würden wir das Erbe ausschlagen oder würden wir auch erst recht Gas geben, um es zu bekommen? Es kommen auf jeden Fall viele Fragen auf, die man selbst zu beantworten versucht, die die Autorin aber nach und nach löst und es bleibt ein logisches Bild zurück. Am Ende schlägt man die Seiten zu mit einem Lächeln im Gesicht und hätte eigentlich gerne weitergelesen. Empfehlenswert an diejenigen, die gerne einmal lustige idyllische Unterhaltung zwischendurch haben möchten und sich auf eine Reise nach Niederbayern begeben möchten. Es ist nicht zuviel versprochen, wenn ich hier sage, dass man das Buch kaum aus den Händen legen kann, da man das Leben auf dem Hof und der Protagonistin keinesfalls aufgeben möchte, um etwas anderes zu tun als zu erfahren, wie es endet!

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  • Ehemann gesucht

    Hochzeitsstrudel und Zwetschgenglück
    Hutschnbay

    Hutschnbay

    10. October 2013 um 07:22

    Hanna soll nach dem Tod ihrer Oma deren Bauernhof erben. Wäre ja alles sehr schön,  wenn da nicht die saublöde Bedingung wäre,  dass sie innerhalb von drei Monaten einen Bauern heiraten soll. Sonst fällt das Erbe an ihren Cousin Max. Der macht es Hanna alles andere als leicht einen passenden Mann zu finden.  Das Cover ist meiner Meinung nach sehr ansprechend gestaltet. Es ist im gleichen Stil wie der Vorgänger.  Die Geschichte gefällt mir sehr gut und ich hatte das Buch schnell durch. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen.  Was mich sehr gefreut hat,  dass auch Lene, die Hauptperson des ersten Romans, wieder mit dabei war. Alles in allem eine sehr lustige Handlung,  die mir mehr als einmal ein Schmunzeln entlockt hat. Teilweise voraussehbar aber trotzdem nicht langweilig. Fazit: absolut lesenswert! 

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  • Auf nach Niederbayern mit diesem herrlich komischen Roman

    Hochzeitsstrudel und Zwetschgenglück
    Kankra

    Kankra

    19. August 2013 um 13:31

    Die 33-jährige Münchnerin Hanna Gruber steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Ein Jobangebot, das ihr 100.000 Euro verspricht könnte sie retten. Hanna hat einen außergewöhnlichen Beruf, sie such im Auftrag von ratlosen Männern Geschenke für deren Frau, Töchter, Geliebte, Mütter, … Dieser neue Auftrag mit einem Budget über 1 Million Euro bringt einige Probleme mit sich. Auch die Erbschaft, die Hanna winkt, sieht zwar auf den ersten Blick verlockend aus, aber die Bedingungen sind alles andere als leicht zu erfüllen. Wie soll sie innerhalb von 3 Monaten einen Bauern zum Heiraten finden? Aber doch muss sie es versuchen, sie will ja nicht, dass ihr Cousin Max den Hof ihrer Oma erbt. Angelika Schwarzhubers zweiter Roman, der in Niederbayern spielt, ist am 15. April 2013 im Blanvalet Taschenbuch Verlag erschienen und umfasst 416 Seiten.   Das Buch läuft etwas schleppend an. Ich bin nicht so richtig in die Geschichte gekommen, war vielleicht auch erst nicht richtig in der Stimmung. Hanna kam mir gerade am Anfang in Bezug auf ihre Männer Wahl für die Erbschaft etwas naiv vor. Bei mir sind alle Alarmglocken angegangen und sie hat so herrlich blauäugig über alles, was an dem Kerl seltsam war, hinweggesehen. Allerdings wurde das Buch nach der Hälfte super spannend und die letzten Kapitel konnte ich es gar nicht mehr aus der Hand legen. Alle losen Fäden haben sich zusammen gefügt und alle Fragen wurden beantwortet, so dass ich mir als Leser im Epilog dann sogar die eine oder andere Träne wegwischen musste.   Besonders gut hat mir die Umgebung des Romans gefallen. Das Setting in Niederbayern hat mich an meine Kindheit bei meiner Uroma in Oberbayern erinnert. Die Dialektausdrücke konnte ich gut verstehen und habe mich am Schluss über das Glossar amüsiert. Auch Hannas Beruf als Bea von BeauCadeau fand ich sehr interessant. Manchmal würde ich mir auch wünschen jemanden zu haben, der einem die perfekten Geschenke aussucht. Es gibt doch immer mal den einen oder anderen, bei dem einem einfach nicht einfallen will, was man schenken will. Dazu dann noch die Idee mit den Verpflichtungen, die sich an die Erbschaft knüpfen machen aus diesem Roman etwas ganz besonderes. Ich finde er folgt nicht dem ausgelutschten Schema F, wie man es in so vielen Romanen für Frauen findet. Sondern erhält durch diese zwei Themen einen ganz besonderen Charakter, der der Handlung sehr viel Würze verleiht.   Der Roman sprüht geradezu vor Wortwitz und lustigen Begebenheiten. Ich musste sehr oft laut lachen. Die Charaktere sind gut beschrieben, vielschichtig und liebenswert. Vor allem der Labrador/Schäferhund Mischling Fanny ist mir ans Herz gewachsen, erinnerte sie mich doch an meinen eigenen Labradormischling Lexi. Hanna hat wurde mir mit der Zeit auch immer sympathischer. Sie ist sehr nett und menschlich. Gerade das gefällt mir an ihr, sie ist nicht perfekt und damit kann man sich als Leser doch sehr leicht und gut mit ihr identifizieren. Es gibt einige Nebenhandlungen, die sehr gut in die Hauptgeschichte eingebunden sind und am Schluss für sehr viel Spannung sorgen.   „Hochzeitsstrudel und Zwetschgenglück“ ist ein super lustiger Roman, der mich in das schöne Niederbayern entführt hat. Ein ideales Buch für den Sommer oder einen verregneten Herbsttag. Wer einen Roman sucht den man einfach so weglesen kann, bei dem man lachen kann und der am Ende nochmal richtig spannend wird, dem kann ich diesen Roman empfehlen. Mir hat er sehr gut gefallen und der erste Roman „Liebesschmarrn und Erdbeerblues“ in dem es um Lene und Karl geht, werde ich mir sicher auch bald kaufen.  

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