Angelika Selina Braun Taguari

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Inhaltsangabe zu „Taguari“ von Angelika Selina Braun

Taguarí erzählt die Geschichte von Don José Ariza, einem heute 111-jährigen kolumbianischen Schamanen, der im zarten Alter von 14 Jahren den Urwald am Amazonas betritt und dort von einem indigenen Stamm aufgenommen und zum Schamanen ausgebildet wird. Der Leser begleitet ihn auf seinem Weg der Erinnerung an seine innewohnenden Fähigkeiten und der Tatsache, dass Mutter Erde uns alles zur Verfügung stellt, was wir benötigen, um gesund und glücklich zu leben. Alles Wissen darum ist in uns, wir müssen es nur wieder entdecken.

Verschlungen wie die Wege des Amazonasurwalds und dabei unheimlich aufschlussreich.

— wakinyan
wakinyan

Taguari in Kolumbien ist schwer nach Europa in die Zivilisation zu transportieren . Baumgespräche mögen geschehen - sind aber weit weg.

— Guccini
Guccini

Harry Potter auf Kolumbianisch - Das Buch führt einen in die magische Welt der Regenwald-Indianer

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Verschlungene Wege im Innen und Außen

    Taguari
    wakinyan

    wakinyan

    03. January 2017 um 16:48

    "Taguari" entführt in die Welt des Amazonas-Schamanismus. Die Deutsche Angelika Selina Braun traf den kolumbianischen Schamanen Don José Ariza, dessen Heilername "Taguari" ist, in seinem Heimatland und lauschte in vielen Gesprächen über insgesamt drei Jahre seiner Lebensgeschichte. Ausführlich wird die achtjährige schamanische Ausbildung des damals 14-jährigen bei den Piapocos, einem Stamm, der im Urwald des Amazonas lebt, beschrieben. Der Leser taucht tief in die Mystik und Magie ein, wird mit Baumgeistern, heilkräftigen Pflanzen, Krafttieren, aber auch inneren Dämonen konfrontiert, die es gilt kennenzulernen, zu bezwingen und als wohlwollende Begleiter zu gewinnen. Verschiedene Initiationsriten und Prüfungen sind zu bestehen. Wer sich bereits mit Schamanismus beschäftig hat, erkennt zweifelsohne die typischen Stufen auf dem Weg zum schamanischen Heiler, wobei es gleich ist, ob die Vorgänge nun im Amazonas oder dem Mischwald um die Ecke stattfinden. Doch viele Suchende wählen die kraftvolle und ursprüngliche Wildnis bewusst, weil es die inneren Prozesse beschleunigt. Gleichwohl muss man diesem Tempo gewachsen sein. Mir hat diese Reise mit Taguari wirklich eine Menge Erkenntnisse und Antworten gebracht. Dieses hautnahe Miterleben war faszinierend und es geschah wirklich das, worauf es im Schamanismus ankommt: es geht um das Fühlen und Tun, weniger um Worte und Erklärungen. Tatsächlich konnte ich wunderbar mitfühlen, was eindeutig der Kunst der Autorin geschuldet ist, die Erlebnisse von Don José Ariza in eine verständliche Reihenfolge und Sprache zu bringen. Herzlichen Dank dafür. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung von "Taguari".   

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  • Sind Amazonas und Europa kompatibel ?

    Taguari
    Guccini

    Guccini

    21. February 2016 um 11:01

    Eine tolle Geschichte. Die Geschichte der Verwandlung von Don José in einen Schamanen ist interessant zu verfolgen. Auch das Ablegen der weltlichen Bedürfnisse und verlangen nehmen einen mit auf dieser Reise. Allerdings ist das Geschehen im Amazonas doch sehr weit weg von der Zivilisation in Europa. Die Baumgespräche die Veränderungen des Wetters die Dimension des Wanderungen sind für Laien schwer nachzuvollziehen. Man muss es einfach als Begebenheit hinnehmen. Ob man es dann teilt bleibt jedem selbst überlassen. Für meinen Geschmack zu sehr im Detail während des Aufenthaltes im Amazonas

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  • Eintauchen in die Welt der Magie - Ein Weißer lässt sich von Indianern zum Schamanen ausbilden

    Taguari
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. November 2014 um 17:09

    Das ist die (wahre) Geschichte des mittlerweile 111 Jahre alten Schamanen Taguari aus Kolumbien - so wie er sie der Berlinerin Selina Braun erzählt hat. Ein weißer Kolumbianer, der bereits als Kind merkt, dass er übersinnliche Fähigkeiten besitzt, geht mit 14 Jahren in den Urwald Kolumbiens, um sich zum Schamanen ausbilden zu lassen. Es ist eine harte Lehre, die etwa 5 Jahre dauert. Anfangs lachen ihn die Indianer aus, da er nie nackt herumlaufen will und sich jeden Morgen unter einem Wasserfall duschen will. Doch nach und nach lernt er, die Macht seines Geistes zu gebrauchen, mit Tieren und Pflanzen zu sprechen und die Pflanzen des Urwalds einzusetzen. Taguari, so der Name des Mannes, lernt, Dinge buchstäblich mit seiner Geisteskraft zu bewegen, Kranke zu heilen und in die Seelen anderer einzutauchen. Wenn er beispielsweise einen Vogel mit purer Gedankenkraft zu sich herlockt oder eine Liane, fühlt man sich ein wenig an Harry Potter erinnert. Das wichtigste allerdings, was aus diesem Buch hängen bleibt: Dass Liebe die stärkste Macht der Welt ist und dass wir Menschen nur deshalb keinen Zugang zur Magie haben, weil wir von der Natur ("Mutter Erde") komplett abgetrennt leben. Ein tolles Buch!

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