Angelina Whalley Der Grenzgänger

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Inhaltsangabe zu „Der Grenzgänger“ von Angelina Whalley

Wer ist Gunther von Hagens? Für die einen ist der Schöpfer von KÖRPERWELTEN ein Hochstapler, für andere ein Genie und für wieder andere ein Monster und Störenfried. Erstmals geben verwandte, private und berufliche Weggefährten aus allen Lebensabschnitten tiefere Einblicke in diese umstrittene Persönlichkeit. Die Herausgeber Dr. Angelina Whalley und Prof. Franz Josef Wetz haben in dem Buch Geschichten und Anekdoten zusammengestellt, die bislang unbekannte Seiten dieses eigenwilligen Anatomen in den Lichtkegel der Öffentlichkeit treten lassen. Dabei erzählen sie Ernstes und Witziges, Aufregendes und Anstößiges, in jedem Falle aber Abenteuerliches und Spannendes über eine rätselhafte Figur unserer Zeit. Wie die Steine eines Mosaiks fügen sich die bebilderten Beiträge von der Kindheit über die Republikflucht bis zum Uni-Anatomen und Ausstellungsmacher zu einer facettenreichen Begegnung mit dem Erfinder der Plastination und seinem Werk zusammen. Gunther von Hagens, der das Buch anlässlich seines 60. Geburtstages überreicht bekam, war überrascht von der Vielschichtigkeit der Beiträge und der Auswahl der Erzähler: "Dieses Buch hat mir vergessenes Leben zurück geschenkt. Ich war überrascht, wie viele Erlebnisse ich inzwischen einfach vergessen hatte. Dazu gehören meine frühen Präparierversuche an Kleintieren im Wald meiner Heimatstadt genau so wie meine ersten Fehlschläge in der Plastination. Alles in allem werde ich in diesem Buch treffender und vielseitiger anatomiert, als es mir selbst je möglich wäre."

Dieser Mann ist einfach nur der pure Wahnsinn! Auch wenn seine Wegbegleiter nicht alle verständlich schreiben, sein Leben ist spannend!

— TanteGhost
TanteGhost

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    Der Grenzgänger
    TanteGhost

    TanteGhost

    31. January 2017 um 11:30

    Dieser Mann ist einfach nur der pure Wahnsinn! Auch wenn seine Wegbegleiter nicht alle verständlich schreiben, sein Leben ist spannend! Der erste Satz: „Gunter von Hagens wird als Gunther Gerhard Lieblichen am 10. januar 1945 in Alt-Skladen bei Posen im heutigen Polen geboren.“ Der letzte Satz: „Seine Heimatlosigkeit fängt er durch sein Wohnen in der Arbeit auf.“ Inhalt: In dem Buch geht es um Gunther von Hagens und sein Leben. Zu Wort kommen Leute, die ihn ein Stück seines Lebens begleitet haben. Zum Beispiel ein Schulkamerad von Oder aber ein Leidensgenosse aus dem Strafvollzug. Die beiden haben wegen versuchter Republikflucht im Stasi-Knast gesessen. Studenten und Schüler erzählen über die Arbeit mit und für ihn. Seine zweite Frau und auch ein Sohn aus erster Ehe kommen zu Wort. So kristallisiert sich das Leben dieses Mannes mit vielen Höhen und Tiefen heraus. Fazit: Gunther von Hagens ist ein ganz normaler Mann. Er hat seine Ecken und Kanten wie jeder Mensch und hat sich durchs Leben beißen müssen. - Genau das wird in diesem Buch klar. Es ist auf jeden Fall besser als jede herkömmliche Biografie. Alles kommt wesentlich glaubhafter rüber. Manche Leute, hier in diesem Buch, schreiben wirklich unterhaltsam und kurzweilig. Einige wenige aber leide auch gespickt mit Fachbegriffen. Diese Leute habe ich einfach überflogen. Für diese Möchtegerns war mir meine Zeit zu schade. Allen in allem war es aber gut, dass die Schrift hier so angenehm groß war. Dauerlesen war ohne Probleme möglich. Einzig das Buch selber war nicht so handlich. Glanzpapier und broschiert ist keine bequeme Kombi. Ich musste es beim Lesen immer wieder irgendwo abstützen. Ansonsten ist mir die Hand eingeschlafen und der Arm fing an und tat weh. Aber auf jeden Fall ein lohnenswertes Buch. Ich glaube, das lese ich nicht nur einmal!

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