Angelo Colagrossi Herr Blunagalli hat kein Humor

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Inhaltsangabe zu „Herr Blunagalli hat kein Humor“ von Angelo Colagrossi

Angelo Colagrossi sitzt aufgeregt in einem Zug Richtung Hamburg: Es ist sein Tag, denn ein Filmproduzent hat Interesse an seinem Drehbuch "Amore und so’ n Quatsch". Doch der Zug bleibt im Schneechaos stecken, und aus der Reise wird eine Odyssee. Und während seine deutschen Mitfahrer die Bahn beschimpfen, nach dem Freibier im Bord-Bistro eine Polonaise machen und der niederkommenden Frau im nächsten Abteil beistehen, blickt Colagrossi zurück: auf seine Anfänge im deutschen Showgeschäft, die ersten Drehbücher, das tägliche Ringen mit der neuen Sprache und darauf, wie man sich als temperamentvoller Römer so weit im Norden zurechtfindet.

Hab's mir humorvoller vorgestellt.

— Synapse11

Fängt lustig an, wird aber zunehmend langweilig

— mistellor

Eher langweilig

— VeraHoehne

Nett und ganz amüsant für Zwischendurch. Für mehr hat es nicht gereicht. Vielleicht habe ich ja auch "kein Humor".

— Wortwanderin

mir gings genauso wie den meisten: ganz nett für zwischendurch, manchmal musste ich laut lachen. die drehbuchausschnitte waren aber eher nervig und wenn man sie so liest auch ohne witz...

— Minni

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    • 2011
  • Rezension zu "Herr Blunagalli hat kein Humor" von Angelo Colagrossi

    Herr Blunagalli hat kein Humor

    Supergluecksfee

    19. April 2012 um 14:21

    Kartoffeln al dente ist etwas amüsanter.

  • Rezension zu "Herr Blunagalli hat kein Humor" von Angelo Colagrossi

    Herr Blunagalli hat kein Humor

    Bastelfee

    11. September 2011 um 22:10

    Mit viel Humor schildert Angelo Colagrossi seine Erlebnisse mit der Deutschen Bahn. Von Pleiten, Pech und Pannen sowie lustigen Erlebnissen. Durchaus lesenswert.

  • Rezension zu "Herr Blunagalli hat kein Humor" von Angelo Colagrossi

    Herr Blunagalli hat kein Humor

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. September 2011 um 11:28

    Mit der Deutschen Bahn kommen Sie immer an... die Frage ist hier anscheinend nur wann? Angelo Colagrossi beschreibt in seinem Roman "Herr Blunagalli" hat kein Humor seine Irrfahrt mit der Deutschen Bahn. Dazu noch an seinem großen Tag, zumindest sollte es dieser sein. Angelo ist auf dem Weg nach Hamburg um dort sein neuestes Drehbuch vorzustellen damit es verfilmt werden kann. Irgendwann steht er "mitten in der Pampa zwischen Osnabrück und Bremen", da nach starkem Schneefall ein Baum auf die Schienen gekippt ist. Er vertreibt sich und uns die Zeit mit Anekdoten aus seinem früheren Leben und diversen anderen Drehbüchern, beschreibt aber auch ansehnlich, was in dieser Zeit in dem Zug vor sich geht. Dieses reicht von einer kleinen Karnevalsgesellschaft im Bord Bistro bis zu einer Geburt. Alles in allem läßt sich das Buch gut und flüssig lesen. Ich denke, es ist besonders für die Bahnfahrt geeignet. Mich persönlich haben die Drehbuchausschnitte ein wenig gestört, da teilweise kaum ein Zusammenhang herzustellen war. Trotzdem bekommt das Buch für seine Geschichte an sich 3 Sterne von mir.

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  • Rezension zu "Herr Blunagalli hat kein Humor" von Angelo Colagrossi

    Herr Blunagalli hat kein Humor

    Sonna1902

    21. November 2010 um 20:34

    Ein Italiener auf Reisen... Angelo Colagrossi stellt sein aktuelles Drehbuch "Amore und so´n Quatsch" einem Hamburger Film- und Fernsehproduzent vor. Dieser ist davon sehr angetan und lädt Colagrossi kurzerhand nach Hamburg ein, um das Drehbuch zu besprechen. Da der Termin schon in 48 Stunden ist, sitzt der Italiener 36 Stunden später im Zug, um die Fahrt von Düsseldorf aus anzutreten. Doch wie das so ist, wenn man mit der deutschen Bahn reist, muss man sich auf einiges gefasst machen. So auch bei dieser Fahrt. Es dauert nicht lange und der Zug bleibt irgendwo im Nirgendwo in einem heftigen Schneegestöber stehen und kann die Fahrt fürs erste nicht fortsetzen. Doch dank der Mitreisenden wird es nicht langweilig und es bleibt genug Zeit, um witzige Anekdoten zu erzählen und um einen kurzen Blick in verschiedene Drehbücher zu werfen. A. Colagrossi hat einen sehr locker-leichten und humorvollen Schreibstil. Damit kann er den Leser von der ersten Seite in seinen Bann ziehen. Seine Gedanken und Gefühle sind leicht nachzuvollziehen, besonders jene, die die deutsche Bahn betreffen , und man gewinnt schnell Sympathien für den in Deutschland gestrandeten Italiener. Sehr witzig werden die sprachlichen Barrieren beschrieben. Da wird einem richtig bewusst, wie gut man es hat, deutsch als Muttersprache zu haben und es nicht lernen zu müssen. In regelmäßigen Abständen gibt der Autor dem Leser die Möglichkeit, sich einen Einblick in verschiedene Drehbücher zu verschaffen. Hierbei fand ich es manchmal schwierig, mich direkt in die verschiedenen Szenen hinein zu versetzen. Alles in allem handelt es sich um eine leichte Lektüre, die sich sehr gut zum zwischendurch lesen eignet. Mit Witz und Charme schafft es der Autor gut zu unterhalten. Für meinen Geschmack hätten es etwas weniger Drehbuchszenen sein dürfen. Die fand ich zum Teil schwer zu verstehen und etwas langatmig. Aber ansonsten hat mir das Buch gut gefallen. Gelungen finde ich auch die Widmung des Buches der deutschen Bahn. Das macht das Ganze zu einer runden Sache.

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  • Rezension zu "Herr Blunagalli hat kein Humor" von Angelo Colagrossi

    Herr Blunagalli hat kein Humor

    Carriecat

    23. June 2010 um 19:40

    DIe Szenen mit der Deutschen Bahn waren großartig, die reingeschusterten Drehbuchausschnitte eher befremdlich. Frei nach dem Motto: Reim dich oder ich fress dich...
    Ich hatte das Gefühl, dass das "Schleichwerbung" für andere Bücher/ Filme/ CDs ist.

  • Rezension zu "Herr Blunagalli hat kein Humor" von Angelo Colagrossi

    Herr Blunagalli hat kein Humor

    elschummi

    22. May 2010 um 18:03

    Herr Blunagalli, ein Italiener in Deutschland. Könnte auch ein anderes Land sein. Die Altags- und Familengeschichten kommen überall vor. Bei manchen Gedanken des Herrn Blunagalli kommt man schon dazu, zu schmunzeln. Manchmal auch nur zum Kopfschütteln. Die Erzählungen aus dem Leben des Herrn Blunagalli hauen mich nicht weg, vieles erinnert an seine eigene Geschichte. Aber na gut, für die kurzweiligen Geschichten gibt es bestimmt ein paar Interessenten, für mich allerdings nicht Weltbewegendes.

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  • Rezension zu "Herr Blunagalli hat kein Humor" von Angelo Colagrossi

    Herr Blunagalli hat kein Humor

    sheepy

    27. January 2010 um 14:37

    Ganz nett für Zwischendurch bsp Bahnfahrten. Zwischenzeitlich schwer zu lesen, wegen der Drehbuchausschnitte.

  • Rezension zu "Herr Blunagalli hat kein Humor" von Angelo Colagrossi

    Herr Blunagalli hat kein Humor

    Calaming

    13. January 2010 um 18:19

    In dem Buch "Herr Blunagalli hat kein Humor" erzählt uns der Autor Angelo Colagrossi von seinen Erlebnissen, die er auf einer winterlichen Bahnfahrt von Düsseldorf nach Hamburg zu einer Verabredung mit dem bekannten Film- und Fernsehproduzenten, Herrn Endruweit, hat. Dieser Termin in Hamburg ist äußerst wichtig, denn es geht um die Absprache von Feinheiten zu dem Drehbuch "Amore und so'n Quatsch", seinem neuen Film. Nachdem er lange, sehr lange auf eine Rückmeldung in Bezug auf sein Drehbuch gewartet hat meldet sich endlich die Sekretärin von Herrn Endruweit und verkündet dessen Interesse. Der Tag für einen Termin zur Besprechung ist mehr oder weniger schnell gefunden. Herr Colagrossi ist voller Vorfreude und sagt sich: DIES IST MEIN TAG! Er beschließt, eben aufgrund der kalten Jahreszeit, auch weil er keine Notlandung mit dem Flugzeug riskieren möchte, mit der Deutschen Bahn zu fahren und erlebt auf dieser Fahrt einige drehbuchreife Szenen. Während der Fahrt im Zug und noch immer ein wenig aufgeregt, erzählt uns der Autor aus seiner Vergangenheit. Von den sonntäglichen Ausflügen und dem gemeinsamen Kochen mit der Familie in der Jugend, über die verschiedenen Deutschkurse in Bologna wie auch in Deutschland, bis zu seinen Anfängen als Autor. Was doch für Ähnlichkeiten zwischen den Kulturen herrschen. Er schreibt von der Schwierigkeit die deutsche Sprache zu sprechen oder vielmehr davon, dass auch verstanden wird was ER sagen möchte. Oder auch von den Vorurteilen, die man sich z. B. hier in punkto der Mitreisenden, macht. Ehe Herr Colagrossi sich versieht können sich Außenstehende, wenn auch erst später, nach der Fahrt, über das Internet ein Vorurteil über ihn bilden. Da im Buch "Herr Colagrossi hat kein Humor" die Bahn als Bühne genommen wird, ist die Geschichte wie eh und je aktuell und wirklich originell geschrieben. Manchmal allerdings mit sehr spitzer Feder. Sicher, dieser heitere Roman bedient sich auch so mancher Klischees, wie z. B. die sture Beamtin am Schalter oder der schlafende Japaner usw., trotzdem ist das Buch ganz und gar nicht mit erhobenem Zeigefinger geschrieben. Meiner Meinung nach schreibt er im Buch viel zu viel über seine Drehbücher. Und das nicht zu kurz, denn die Bahnfahrt ist ja lang! Kleinere Drehbuchsequenzen sind ebenfalls abgedruckt. Allerdings, so ganz nebenbei, erfährt der Leser etwas über die Finanzierung, Herstellung und Vermarktung eines Filmes. Zusammenfassend möchte ich sagen, dass sich das Buch wunderschön leicht und locker, wie ein luftiger Sonnentag lesen lässt. Tatsächlich ideal, als kurzweiliges Buch (192 Seiten) für die Reise, insbesondere z. B. einer Bahnfahrt. Da macht es dem Leser überhaupt nichts, das Herr Colagrossi an einem schneereichen, kalten und dunklen Wintertag im Zug in einer Schneeböe stecken bleibt. Witzig: Kleines Daumenkino am unteren Blattrand.

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  • Rezension zu "Herr Blunagalli hat kein Humor" von Angelo Colagrossi

    Herr Blunagalli hat kein Humor

    sofie

    09. January 2010 um 14:23

    Das kurze Buch „Herr Blunagalli hat kein Humor“ von Angelo Colagrossi beschreibt auf witzige Art und Weise die Erlebnisse des italienischen Drehbuchautors in Deutschland. Die Rahmenhandlung dafür ist eine Reise des Autors nach Hamburg, wo er sich mit einem Produzenten treffen will. Unterwegs gerät der Zug allerdings in ein Schneechaos und bleibt für längere Zeit mitten in der Pampa stehen. Das ist der Anlass für Colagrossi über seine Zeit und Deutschland zu sinnieren. Von seinen ersten Sprachversuchen, über erste Begegnungen mit der deutschen Küche und dem deutschen Humor, bis hin zu ersten Arbeitserfahrungen erzählt er kurze, amüsante Anekdoten. So berichtet er zum Beispiel von seinen anfänglichen Sprachproblemen und Deutschen, die plötzlich anfangen lauter zu sprechen, wenn sie es mit einem Ausländer zu tun haben. Dazwischen finden sich immer wieder Ausschnitte aus Drehbüchern des Autors. Das ist anfangs ganz interessant und auch witzig, mit der Zeit wird es aber einfach zu viel und ist auch ziemlich verwirrend, da man ja immer nur einen Teil der Geschichte erfährt. Ich hatte zum Schluss das Gefühl, der Autor wollte nur zeigen, wie viele tolle Drehbücher er bereits geschrieben hat. Zum Schluss listet er noch ein paar italienische Rezepte auf, die auch während des Buches erwähnt wurden. Das ist eine nette Zugabe. Insgesamt ist das Buch recht amüsant. Man ist schnell damit durch und auf einer längeren Zugfahrt kann man sich damit bestimmt gut die Zeit vertreiben. Allerdings gibt es ja inzwischen viele Bücher darüber, wie sich andere Nationen in Deutschland schlagen und dieses hier sticht nicht unbedingt heraus.

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  • Rezension zu "Herr Blunagalli hat kein Humor" von Angelo Colagrossi

    Herr Blunagalli hat kein Humor

    legolas

    20. December 2009 um 10:29

    Herr Blunagalli hat sein Pulver verschossen... und zwar alles in der Leseprobe.Was ich an und in der Leseprobe noch als extrem witzig empfand das suchte ich nun in dem Buch vergebens.Den Humor des Herren.Und dennoch möchte ich ihm den Humor nicht absprechen,denn als Autor für z.B. Hape Kerkeling wird er Humor haben.Aber lediglich die Leseprobe war witzig. Im Buch "Herr Blunagalli hat kein(en) Humor" geht es um einen italienischen Drehbuchautor,der in Deutschland lebt und während einer Zugfahrt über seine Arbeit und über Deutschland siniert.So....Buch erzählt,denn die Vorfälle im Zug wirken mehr gewollt als gekonnt und ich musste zum Ende hin kämpfen. der Autor sollte wohl eher bei Drehbüchern bleiben,liegt ihm anscheinend mehr

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  • Rezension zu "Herr Blunagalli hat kein Humor" von Angelo Colagrossi

    Herr Blunagalli hat kein Humor

    chaosbaerchen

    13. December 2009 um 11:49

    In "Herr Blunagalli hat kein Humor" geht es um den in Deutschland lebenden Italiener und Drehbuchautor Angelo Colagrossi, der eine Zugfahrt von Düsseldorf nach Hamburg zu einem wichtigen Termin antritt, die von Anfang bis Ende alles andere als planmäßig verläuft. Er nutzt die "gewonnene" Zeit damit, seine Gedanken in die Vergangenheit schweifen zu lassen. So werden immer wieder Drehbuchauszüge aus seinen Werken eingestreut und dem Leser Anekdoten aus Berufs- und Privatleben erzählt. Mir hat das Buch im Großen und Ganzen gut gefallen. Ich fand die Drehbuchauszüge allerdings zum Teil unverständlich, weil mir Colagrossis Werke gänzlich unbekannt sind, und daher etwas nervig. Da ich mich aber sehr gut in seine missliche Lage in dem Zug versetzen konnte und diese Story sich als Hauptstrang durch das ganze Buch zieht, wurde ich problemlos bei der Stange gehalten und habe die lästigen Drehbuchdialoge gut hinnehmen können. Der Humor der Drehbücher blieb mir teilweise verborgen bzw. entsprach nicht meinem, aber die Geschichten, die der Autor aus seinem eigenen Leben erzählt, sind wirklich nett und unterhaltsam. Ich habe nicht vor Lachen auf dem Boden gelegen, aber ein Schmunzeln konnte ich mir des Öfteren kaum verkneifen!

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  • Rezension zu "Herr Blunagalli hat kein Humor" von Angelo Colagrossi

    Herr Blunagalli hat kein Humor

    Amarok

    08. December 2009 um 20:24

    Der Roman "Herr Blunagalli hat kein Humor" von Angelo Colagrossi spielt an einem einzigen Tag, der eigentlich nur dadurch bestimmt wird, dass er in einem ICE der Deutschen Bahn stundenlang "mitten in der Pampa zwischen Osnabrück und Bremen" festsitzt. Der Romanautor hat sich an diesem Tag eigentlich nach Hamburg aufgemacht, um dort sein neuestes Drehbuch mit dem Titel "Amore und so´n Quatsch" vorzustellen und hoffentlich dessen Verfilmung zu erreichen, doch irgendwie scheint sich alles gegen ihn zu wenden. 14.10 Uhr fährt der ICE am Hauptbahnhof Düsseldorf ab und begibt sich damit auf eine Odyssee die erst kurz vor 6 Uhr morgens in Hamburg endet. Auf dieser Fahrt begegnen Colagrossi nicht nur die merkwürdigsten Typen, sondern er erlebt auch, wie es ist, wenn man irgendwo im Winter in der Bahn feststeckt, weil ein Baum umgefallen ist und keinen Handyempfang hat, die Toiletten aus Energiespargründen abgestellt sind und eine Frau ihr Kind spontan im Zug zur Welt bringt. Erst nach stundenlangem Warten und mehreren Umstiegen gelangt der Autor schließlich an sein Ziel und muss dort nur noch eine Auseinandersetzung mit einem widerspenstigen Taxifahrer führen, bevor er das Hotel erreicht. Der Leser erfährt nicht nur, was für lustige und merkwürdige Gestalten sich in dem Abteil des Autors aufhalten, sondern auch, was während der Fahrt und des unfreiwilligen Wartens alles im Zug los ist. Um sich die Zeit des Wartens zu vertreiben erzählt Colagrossi ergänzend zur Schilderung der bloßen Vorkommnisse aus seinem Leben und präsentiert auch einige Ausschnitte aus verschiedenen seiner Drehbücher, was das Lesen sehr interessant und sogar informativ macht. Ich selbst saß während des Lesens des Buches im Zug und konnte mir lebhaft vorstellen, was Colagrossi in seinem Roman beschreibt. Es ist auf jeden Fall eine gute Lektüre für die Zugfahrt, die sich schnell und leicht lesen lässt und noch dazu interessant und sogar informativ ist.

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  • Rezension zu "Herr Blunagalli hat kein Humor" von Angelo Colagrossi

    Herr Blunagalli hat kein Humor

    Solifera

    07. December 2009 um 19:23

    ** Kurzinhalt ** Herr Blunagalli [oder auch Herr Colagrossi] ist mit der deutschen Bahn auf dem Weg nach Hamburg, um dort mit einem Verleger über sein neuestes Drehbuch "Amore und so'n Quatsch" zu sprechen. Allerdings gelingt ihm das nicht ohne die bahn-üblichen "Probleme": Es hat bereits winterliches Wetter angenommen und wegen einem umgestürzten Baum bleibt der Zug mitten in der Landschaft einfach stehn. Und es dauert. Inzwischen wird eine schwangere Frau notdürftig durch einen anwesenden Arzt entbunden, es gibt kostenlose Getränke im Bordbistro und die Zugfahrer machen einen Polonaise. Die Zeit, die Herr Blunagalli im Zug fest sitzend verbringen muss, gibt ihm viel Zeit über alles einmal wieder nachzudenken: Warum er nach Deutschland gekommen ist, über italienische und deutsche Gewohnheiten sowie seine bereits verfassten Drehbücher. ** Stil und Sprache ** Der Roman ist in der 1. Person Singular gehalten, in einer flüssigen lustigen, bisweilen sarkastisch-humorigen Sprache. Der Autor hat als Protagonisten keine ausgedachte Figur, nein es handelt sich hier um autobiografische Betrachtungen. Und da Herr Blunagalli/Colagrossi ja Italiener, genauergenommen Römer [ähm Tschuldigung "Romer"] ist, findest sich auch bisweilen gebrochenes Deutsch mit italienischer Note: ein Original für sich und herzallerliebst! ** Figuren ** Hauptfigur ist natürlich Herr Blunagalli, der die Herlunft seines Names so erklärt: den Namen bekam er von Heinz Schenk. Statt Cola "nahm er einfach die orangefarbene Brause Bluna und ergänzte sie um das italienische Wort für Hähne, also galli. Wahrscheinlich war er der Meinung, mein italienisches Temperament gliche dem eines aufgescheuchten Huhns." [Zitat Seite 29] Und Temperament hat er wirklich! ** Persönliche Meinung ** So ein Buch ist echt eine Seltenheit auf dem deutschen Buchmarkt und eine echt Bereicherung... auch für geschundene Bahnfahrer, aber auch für Italienfans, denen besonders die leckeren Rezepte am Endes des Buches ans Herz gelegt seien. Was mich persönlich ein wenig gestört hat waren die Einstreuungen von Ausschnitten aus den Drehbüchern, das meinen Lesefluss ein wenig gehemmt. Allerdings schienen sie immer genau an der richtigen Stelle platziert gewesen zu sein.

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  • Rezension zu "Herr Blunagalli hat kein Humor" von Angelo Colagrossi

    Herr Blunagalli hat kein Humor

    SmilingKatinka

    07. December 2009 um 03:24

    Herr Blunagalli hat Humor, aber nicht meinen "Herr Blunagalli hat kein Humor" handelt von Angelo Colagrossis Erfahrungen und Erlebnissen in Deutschland. Hauptthema des Buches ist, dass sein Drehbuch " Amore und so n Quatsch" beim Produzenten Endruweit Anklang gefunden hat und er 48 Stunden später einen Termin mit ebendiesem hat. Zu diesem Termin möchte Colagrossi- Blunagalli mit dem Zug fahren. Jeder erprobte Bahnfahrer möchte sofort losschreien: " Nein, tu's nicht! Die Bahn ist nie zuverlässig, wenn es wirklich drauf ankommt!" Es kommt, wie es kommen musste: Schon am Schalter beginnen die Probleme und sie hören auch im Zug nicht auf. Alles gipfelt in einem ungeplanten Aufenthalt auf Grund eines umgestürzten Baumes. Natürlich in einem Funkloch, auch das kennen Bahnfahrer. Ich möchte nicht zu viel von seinen Erlebnissen berichten, denn das Buch lebt von den kurzen Geschichten. Angelo Colagrossi baut immer wieder kleine Rückblenden seines Lebens ein und schildert auch seine probleme mit der deutschen Sprache. Erlebnisse auf seiner Bahnfahrt verknüpft er gekonnt mit Ausschnitten aus seinen bisherigen Drehbüchern. Die Ausschnitte waren auch alle sehr lustig und passten gut in die Story, haben meinen Lesefluss aber doch behindert. ich bin aber allgemein kein Fan von eingeschobenen Auschnitten- seine es Drehbücher, Zeitungsartikel oder sonstiges. Da ich ein großer Fan der italienischen küche bin, habe ich mich riesig gefreut, dass die Rezepte der im Buch angesprochenen Gerichte im PPPS zu finden sind. Da werde ich einiges nachkochen. Alles in allem ist es ein amüsantes Buch, das durchaus auch seine Höhepunkte hat. Dennoch fand ich es nicht überragend. Mein Freund, der es auch gelesen hat, war aber hellauf begeistert. Humor ist eben doch Geschmacksache. Wer kerkeling mag, der mag auch Colagrossi

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