Angelo Colagrossi Kartoffeln al dente

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Inhaltsangabe zu „Kartoffeln al dente“ von Angelo Colagrossi

Alleine als Italiener in Krefeld-Süd - kann es schlimmeres geben? Ja! Deutsche Grammatik. Andrea will beides: Deutsch als Fremdsprache in Krefeld-Süd. Das ist aber nicht der einzige Grund, der ihn nach Deutschland lockt. Andrea möchte Deutschlands neuer Sterne-Superkoch werden.

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    Kartoffeln al dente

    MissStrawberry

    28. June 2013 um 10:20

    Angelo Colagrossi hat mit "Kartoffeln al Dente" ein witziges Büchlein geschrieben, das sich an einem faulen Urlaubstag ohne große Anstrengung lesen lässt. Es haut nicht vom Hocker, aber es langweilt auch nicht. Witzige Komponenten gibt es zahlreich: Deutschland sucht ausnahmsweise mal nicht den Superstar, sondern den 5-Sterne-Koch. Macht ja nichts, dass es nicht mehr als drei Sterne von Michelin gibt! Colafrossi nimmt nicht nur Castingshows, sondern auch Kochshows auf die Schippe. Die großen "Stars" von Moderation und Juri kennt nur, wer sich intensiv mit C- und D-Promis beschäftigt. Außerdem beginnt jedes Kapitel mit einer Grammatik-Lektion, die für Ausländer gedacht ist, aber kaum ein Muttersprachler versteht! Geschwollener geht nicht mehr. Dabei ist das kein Gag von Colagrossi, nein, es sind tatsächlich Auszüge existierender Lehrbücher für Ausländer! Erschreckend! Es scheint fast so, als wolle Deutschland gar nicht, dass Ausländer Deutsch lernen und die Grammatik verstehen ...! Zum krönenden Abschluss serviert und Colagrossi eine kleine Rezeptsammlung. Was Andrea kocht und was er serviert bekommt kann der geneigte Leser nun nachkochen. Witzig und schön geschrieben! Der Stil ist locker-flockig und Langenscheidt hat fast perfekt lektoriert (ausgerechnet das/dass wurde einmal falsch angewendet - die anderen "Fehler" sind gewollt, um Andrea's Redeweise besser darzustellen). Kurz: ein Bestseller ist "Kartoffeln al dente" nun wirklich nicht, aber man hat ein paar nette Lesestunden!

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  • Rezension zu "Kartoffeln al dente" von Angelo Colagrossi

    Kartoffeln al dente

    Jetztkochtsie

    13. May 2012 um 15:53

    Ganz witzig bleibt mir als Fazit zu diesem Buch, mehr aber auch nicht. Keine Ahnung was genau ich erwartete, aber irgendwie vermutlich mehr Jan Weiler und weniger Banalität. Zwar gelingt es Herrn Colagrossi durchaus streckenweise zum Schmunzeln zu reizen und zu unterhalten, aber letztlich ist das Buch doch einfach nur Fastfoodlektüre, schnell gelesen, schnell gelacht, schnell vergessen. Eigentlich schade, denn die Idee des Buches hätte da durchaus mehr Potential geboten. Für den Urlaub den Strand oder das schnelle witzige Buch zwischendurch, sicher nicht verkehrt, wer sich gesellschaftskritischen, intelligenten Humor verspricht, wird eher enttäuscht sein.

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  • Rezension zu "Kartoffeln al dente" von Angelo Colagrossi

    Kartoffeln al dente

    Anchesenamun

    30. March 2012 um 21:04

    Zuerst mal zur Aufmachung: Das Buch ist schön in den Farben grün-weiß-rot gehalten. Der Grund liegt auf der Hand (Falls doch nicht: Italien...). Prinzipiell ist es ansprechend gestaltet, aber das 1. Manko fiel mir schon beim Durchblättern auf: Die Schrift ist meines Erachtens etwas klein geraten. Für mich als Jungspund mit besten Augen nicht so das Problem, wobei es dann doch anstrengend ist, wenn man im schummerigen Licht im Bett gemütlich schmökern will. Für jemanden wie z. B. meinen 66jährigen Vater wäre die Schriftgröße bereits ein absolutes K.O.-Kriterium. Das nur am Rande. Die Geschichte handelt von dem 25jährigen Sizilianer Andrea, der für ein paar Wochen ins wundervolle Krefeld kommt aus zweierlei Gründen: 1. Seine Oma ist eine nach Sizilien ausgewanderte Krefelderin, und um das elterliche Restaurant, in dem viele deutsche Touristen einkehren, ordentlich führen zu können, soll er gefälligst in ihrer Heimatstadt Deutsch lernen in einem Intensiv-Kurs an der VHS. 2. Andrea hat sich erfolgreich für die Casting-Show „DSD5SK“ (Deutschland sucht den 5-Sterne-Koch) beworben und reist nun mit einem Koffer voller italienischer Lebensmittel an, um im deutschen TV mit speziellen Gerichten wie „Stockfisch mit Kartoffeln“ oder „Pansen auf römische Art“ zu glänzen. Andrea wohnt während seines Aufenthaltes bei der ihm vorher unbekannten Krefelder Familie Heilmann. Und da geht diese ganze Stereotypen-Abklapperei schon gleich los. Die Heilmanns sind proletenhaft, ungebildet, und der Vater ist natürlich auf Hartz IV. Immerhin vollzieht diese Familie im Laufe des Buches eine Wandlung im positiven Sinne, was mich wieder etwas versöhnt hat. Die VHS-Lehrerin ist natürlich stocksteif (zumindest anfangs, bevor sie sich Andrea als Objekt ihrer Begierde aussucht) und erklärt die deutsche Sprache so kompliziert als nur möglich. Sogar die anderen VHS-Schüler sind stereotyp – der prollige Türke z. B. oder die selbstbewusste, aufgetakelte Osteuropäerin. Wobei - wenigstens die lesbische Asylantin aus Mosambik ist mal was Neues. Aber die VHS-Schüler bleiben weitestgehend im Hintergrund. Übrigens fängt jedes Kapitel mit einer Lektion aus dem Buch „Übungsgrammatik Deutsch“ an. Prinzipiell ein netter Einfall, aber die Texte sind übelst langweilig und kompliziert und vermutlich nur für Germanisten verständlich. Ich schätze, dass das pure Absicht ist, um aufzuzeigen, wie schwierig und komplex die deutsche Sprache für Ausländer sein mag. Aber irgendwann nervt es, und ich habe diese Zitate einfach übersprungen. Die Szenen im TV-Studio sind leider nicht ganz so spannend, wie man erwartet. Aber nachdem Herr Colagrossi selbst in dem Bereich tätig ist, ist es ja vielleicht einfach so unspektakulär, wie es hier geschildert wird. Und andererseits kann man auch dankbar sein, dass man die Castingshow nicht als Vorlage missbraucht, völlig überzogene, skurrile Szenen zu kreieren. Ich hatte es ja oben schon mit Stereotypen. Nun bin ich weder patriotisch noch empfindlich, aber ein bisschen nervt es mich schon, dass Andrea scheinbar nur auf Langweiler oder Durchgeknallte trifft. Und natürlich sind die Deutschen so ungebildet, dass wirklich niemand mit dem Namen „Andrea“ klarkommt, so dass der Italiener sich ziemlich schnell in „Andreas“ umtauft, um weiteren Problemen aus dem Weg zu gehen. Ich meine, klar, welcher Deutsche weiß denn bitteschön, dass „Andrea“ in Italien ein Männername ist? Ist einem ja noch nie begegnet... (Stichwort: „Andrea Boccelli“, aber wer kennt den schon?...) Deshalb rafft es auch partout keiner der Deutschen, dass Andrea ein Mann ist und keine Frau und will dies selbst nach dieser skandalösen Aufdeckung nicht wahrhaben. In der Presse wird Andrea(s) deshalb sogar angedichtet, er sei eigentlich eine Transe. Schönes Klischee – und total nervig. Hach ja, die dummen Deutschen halt, die so rein gar nichts über Italien wissen... Wobei man fairerweise dazu sagen muss, dass auch der Italiener nicht davon verschont bleibt, als leicht naiver Ausländer charakterisiert zu werden, der auch wirklich alles, was in Deutschland anders als in Italien ist, mit großem Erstaunen oder gar Entsetzen zur Kenntnis nimmt. Dafür, dass seine Oma Deutsche ist und er so viel mit deutschen Touristen zu tun hat in seiner Heimat, weiß er dann doch so gut wie nichts über die deutsche Kultur. Die Story plätschert ein bisschen dahin. Da hätte man sicherlich mehr draus machen können. Immerhin ist einem der Protagonist durchwegs sympathisch und man wünscht ihm nur das Beste. Ein paar lustige Szenen sind auch dabei, nur leider nichts, wo ich wirklich mal richtig lachen konnte. Schade. Auch die Handlung hat nicht wirklich einen Spannungsbogen und dröppelt ein bisschen so vor sich hin. Ich hatte nicht das Bedürfnis, das Buch in einem Rutsch durchzulesen, weil ich die Spannung nicht aushielt... Oh je, das klingt alles so negativ. Nun ja, so negativ will ich das ja gar nicht sehen. Generell ist es immerhin so, dass sich das Buch flüssig liest und kurzweilig für Unterhaltung sorgt. Ist also nicht so, dass ich KEINE Kaufempfehlung aussprechen würde. Aber es ist nicht der Brüller, und man wird es vermutlich ziemlich schnell wieder vergessen haben, wenn man es durch hat und wieder aus der Hand legt. Ich denke auch nicht, dass eine Begeisterung für Italien ausreicht, um das Buch toll zu finden. Wie gesagt spielt die Handlung ja eh in Krefeld und nicht in Bella Italia, und davon abgesehen erfährt man eigentlich ziemlich wenig über Italien. Nette Idee: Im Anhang finden sich noch in sehr knapper Form die entsprechenden Rezepte zu den im Buch erwähnten Gerichten. Müsste ich das Buch so vom Unterhaltungswert nach Schulnoten bewerten, würde ich sagen: 3-. Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass meine Rezension – logischerweise – völlig subjektiv ist. Nur weil ich etwas nicht gut finde, heißt das ja nicht, dass jemand Anderer das ebenso empfindet. Kann ja sein, dass einer von euch sich über dieses Buch beömmeln kann bis zum Umfallen.

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  • Rezension zu "Kartoffeln al dente" von Angelo Colagrossi

    Kartoffeln al dente

    Crazy

    26. March 2012 um 23:30

    Genauso öde wie der Klappentext war auch das Buch. Ich habe es nur zu Ende gelesen, weil es nur 166 Seiten hat und ich wissen wollte, welche Rezepte Andrea in der Kochshow kocht. Ich konnte keine Beziehung zu den Personen entwickeln, weder zu Andrea, noch zu Frau Sommer, der Lehrerin des Sprachkurses oder zu einem der anderen Schüler. Den Humor konnte ich gar nicht nachvollziehen, denn Taxifahrer, die Aliens sehen können und meinen, sie wären die Einzigen, die das Geheimnis kennen , finde ich einfach nicht lustig. Das Einzige, was mir an dem Buch gut gefallen hat, waren die Rezepte am Ende des Buches.

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  • LovelyBooks Adventskalender Türchen 13: "Kartoffeln al dente" von Angelo Colagrossi

    Kartoffeln al dente

    DieBuchkolumnistin

    Wer Essen, Literatur und Humor mag, für den ist "Kartoffeln al dente" von Angelo Colagrossi genau das richtige Buch und wir verlosen es zusammen mit dem Langenscheidt Verlag in Türchen Nr. 13 des LovelyBooks Adventskalenders: ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Die Teilnehmerin der Leserunde "Summer-Green" schreibt über das Buch: "Der junge Italiener Andrea kommt aus seinem Heimatland nach Krefeld, um hier an dem Wettbewerb eines großen Privatsenders, „Deutschland sucht den 5-Sterne-Koch“ mitzumachen. Doch er muss sich sowohl mit der deutschen Mentalität, als auch mit der deutschen Sprache erst vertraut machen. Fern von der Heimat ist ihm vieles fremd. Auch seine Gastfamilie, Familie Heilmann, ist ihm nicht auf Anhieb geheuer. Außerdem muss er neben dem Sprachkurs an der Volkshochschule, auch noch die Kochshow stemmen und regelmäßig nach Köln pendeln. Nichtsdestotrotz geht Andrea seinen Weg, lernt neue Freunde und auch skurile Zeitgenossen kennen. Der Leser begleitet ihn auf den Weg zum 5-Sterne Koch. Ein kleines, handliches Buch für unterwegs, dass man schnell durch hat. Die Aufmachung des Buches ist sehr hochwertig, sodass es von Anfang an „gut in der Hand liegt“, falls man das so nennen darf. Ich fand es amüsant, wie der Autor mit den berühmten Klischees, beider Nationen spielt. Der Stil ist dabei liebevoll und verletzt niemanden. Die Geschichte plätschert ohne viel Tiefgang und für mich auch ohne großes Highlight vor sich hin. Obwohl: Ich denke mein Highlight sind die Rezepte, die hinten im Buch zum Nachkochen abgedruckt sind (in beiden Sprachen!) das fand ich echt klasse. Insgesamt hätte ich mir schon ein paar Seiten gewünscht, auf denen man dann näher auf all die Sachen eingeht, die angedeutet wurden. Vielen, lieben Dank an Lovelybooks, dass ich bei der Leserunde dabei sein durfte." ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Drei Exemplare von "Kartoffeln al dente" gibt es heute und bis einschliesslich 31.12.2011 zu gewinnen. Teilt uns einfach Euer Lieblingsrezept oder aber Euren Lieblingswitz mit - passend zum Buchthema - und schon seid Ihr mit im Lostopf! Die Auslosung findet am 02. Januar 2012 statt.

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    • 105

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. January 2012 um 13:40
  • Rezension zu "Kartoffeln al dente" von Angelo Colagrossi

    Kartoffeln al dente

    Tanzmaus

    15. January 2012 um 12:10

    Andrea besucht seiner deutschen Großmutter zuliebe deren Heimatort Krefeld in Deutschland. Sein erster Eindruck lässt ihn schreckt ihn jedoch ab und eigentlich würde er gleich wieder zurückfahren. Denn Andrea landet pünktlich am 11.11. zum Beginn der Karnevalszeit. Nebst dem Willen, sein Deutsch zu verbessern, um im Restaurant seiner Eltern als Dolmetscher aushelfen zu können, will Andrea noch an der Kochshow DSD5SK (Deutschland sucht den 5-Sterne-Koch) teilnehmen. Andrea nächster Schock ist seine Gastfamilie. Diese als typisch deutsch dargestellte Familie überrascht Andrea nicht nur mit kaltem Abendessen und obligatorischen Gürkchen, sondern auch mit Wasserbett und Daunendecke. Aber Andrea beißt sich durch und meistert den irrwitzigen Spagat zwischen VHS, Kochshow und einer ganz normalen deutschen Familie in Krefeld. Da Buch umfasst gerade mal 166 Seiten, aber durch die kleine Schrift, kommt einem der Inhalt sehr viel mehr vor. Neben der eigentlichen Geschichte, bietet das Buch noch die ein oder andere Lektion in Deutsch. So beginnen die Kapitel immer mit einem Auszug aus einem Grammatikbuch von Helbig und Buscha. Innerhalb der VHS-Passagen finden sich auch stets Hinweise, Anmerkungen oder Tafelmitschriften. Das Buch stellt daher eine interessante Mischung aus spannend-witziger Geschichte und kleinem Grammatikbuch dar. Da es im Langescheidt – Verlag erschienen ist, mag man annehmen, dass es ein halbes Fachbuch sein könnte. Die Geschichte selbst ist spannend und unterhaltsam geschrieben. Die Seiten verfliegen sehr schnell und am Ende ist man traurig, Andrea wieder nach Italien ziehen lassen zu müssen. Abgerundet wird das Buch durch eine kleine Rezeptsammlung. Fazit: Eine witzig-unterhaltsame und dabei lehrreiche Lektüre, die als Stimmungsaufheller wunderbar geeignet ist. Nebst der deutschen Sprache macht diese Lektüre auch Lust, die italienische Sprache zu erlernen.

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  • Rezension zu "Kartoffeln al dente" von Angelo Colagrossi

    Kartoffeln al dente

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    31. December 2011 um 08:55

    Andrea Gabriele Maria Sarto kommt der Bitte seiner Großmutter nach und fährt nach Krefeld, um dort einen 5-wöchigen Deutschkurs zu absolvieren und gleichzeit an der Kochshow "DSD5SK" (Deutschland sucht den 5-Sterne-Koch) teilzunehmen. Er ist gebürtiger Italiener und lebt auf Sizilien, wo seine Familie eine kleine Pension mit Restaurant betreibt . Um sie dort nicht nur als Koch zu unterstützen, sondern auch im Umgang mit den Touristen, will er in der Heimatstadt seiner Oma deutsch lernen und an der Kochshow teilnehmen, für die ihn seine Oma angemeldet hatte. Im Vorfeld hatte er es schon bis unter die letzten 20 Kochkandidaten geschafft. Nach ein paar Anlaufschwierigkeiten mit seinem für Deutsche weiblich klingenden Vornamen Andrea nennt er sich kurzentschlossen in Andreas um. Unterkunft findet er bei der etwas schrägen Familie Heilmann. Einer Familie, die von sich behauptet, hochdeutsch zu sprechen. 5 Wochen lang geht er nun zur Volkshochschule, um deutsch zu lernen. Der Kurs wird geleitet von Frau Sommer für 5 Studenten aus den unterschiedlichsten Ländern. Zwischendurch finden jedoch die Kochshows statt, an denen er teilnimmt. Er schafft es mit seinen ungewöhnlichen Rezepten bis ins Finale ... Angelo Colagrossi hat dem Leser ein amüsantes Buch vorgelegt. Das Buch ist unterteilt in 12 Lektionen für den Deutschunterricht mit praktischen Beispielen. Jede Lektion beginnt mit einem Ausschnitt aus Unterrichtsmaterialien, wie z. B. "Deutsche Grammatik. Eine Handbuch für den Ausländerunterricht". Schon bei diesen Ausschnitten musste ich blöde grinsen, weil ich als Deutsche dieses "Geschwafel" schon nicht verstanden habe, da fragt man sich, wie blöde ein Ausländer gucken muss, wenn er das liest. Amüsant gibt der Autor so einige sprachliche Missverständnisse zum besten, die zwischen der Familie Heilmann und Andrea auftreten. Das, was für uns Deutsche im normalen Sprachgebrauch üblich ist, muss für einen Ausländer nicht 1:1 zu übersetzen sein. Auch die Anordnung, pünktlich um 19:00 Uhr zum Essen da zu sein, irritiert den Italiener schon sehr. Einen sehr guten Einblick erhält der Leser auch hinter die Kulissen einer Fernsehshow. Da dürfte der Autor ja aus dem Vollen geschöpft haben, denn wenn nicht er, wer sollte sonst so einen guten Einblick in diese Szene mit ihren Eigenheiten haben? Als besonderen Bonbon gibt es am Ende des Buches auch noch alle Rezepte, die im Buch vorkamen, sei es von der Kochshow, von der Volkshochschule oder der Familie Heilmann. Ich habe mich mit diesem Buch bestens unterhalten und empfehle es gern weiter.

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  • Rezension zu "Kartoffeln al dente" von Angelo Colagrossi

    Kartoffeln al dente

    leserin

    25. December 2011 um 16:46

    Andrea aus Sizilien fährt zu einem 5 Sterne-Koch-Wettbewerb im Fernsehen und um einen Deutschkurs zu besuchen nach Krefeld. Seine deutsche Großmutter, die in in Sizilien verheiratet ist, meldete ihn dazu an. Die von der VHS vermittelte Unterkunft erweist sich als Kellerwohnung mit Wasserbett bei einem deutschen Ehepaar mit Kind. Die Begrüßung der Gasteltern war schon erstmal "alkoholisch", da gerade am Ankunftstag der Karneval begonnen hat. Andrea war schon sehr erstaunt darüber, was hier so abläuft. Er lernt die deutsche Mentalität bezüglich Küche und Alltag kennen. Als Teilnehmer der Koch-Show sammelt er Erfahrungen, was den Hintergrund im Fernsehen betrifft. Der Deutschkurs mit seinen Mitstudenten und seiner Lehrerin, Frau Sommer, gibt ihm immer wieder Anlaß zum Nachdenken. Besonders interessant fand ich die jeweiligen Auszüge aus der Deutschgrammatik, die mich zum Staunen brachte. Als Ausländer deutsch zu lernen ist wirklich nicht einfach. Das Buch fand ich unterhaltend und flott zu lesen, da immer wieder witzige Anektoden - entstanden durch die deutsch-italienische Kultur - für Aufheiterung sorgten. Das Buch-Cover besticht durch seine erfrischende Aufmachung und die originelle "Kartoffel-Wäsche-Leine". Am Ende des Buches werden die in der Koch-Show, und die im Alltag von Andrea angewandten Kochrezepte zum Nachkochen aufgezeichnet.

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  • Leserunde zu "Kartoffeln al dente" von Angelo Colagrossi

    Kartoffeln al dente

    Daniliesing

    Habt ihr Lust auf richtig schönen, italienischen Humor? Dann seid ihr bei dieser Leserunde genau richtig. Gerade ist das neue Buch "Kartoffeln al dente" von Angelo Colagrossi erschienen und wir suchen zusammen mit dem Langenscheidt Verlag 25 Testleser, die Lust auf eine humorvolle Geschichte über einen Italiener in Deutschland und natürlich über das Kochen haben. Mehr zum Inhalt: Alleine als Italiener in Krefeld - kann es Schlimmeres geben? Ja! Deutsche Grammatik. Andrea will beides: Deutsch lernen und Krefeld pur erleben. Das ist aber nicht der einzige Grund, der ihn nach Deutschland lockt. Andrea möchte Deutschlands neuer Sterne-Superkoch werden. --> Andrea möchte gewinnen!! Und nimmt deshalb am TV-Koch-Wettbewerb: "DSD5SK" - Deutschland sucht den 5-Sterne-Koch" teil. --> Um Deutschland besser kennenzulernen, hat er sich bei den Heilmanns eingemietet: Mutter Heilmann, Vater Heilmann und Sohn Thorsten. --> Ein idyllisches Reihenhaus mit Carport und Vorgarten sind die nächsten Wochen sein zu Hause und jeden Tag gibt es Abendbrot mit lecker Gürkchen. Klingt skurril und lustig? Das ist es auch! Wenn ihr euch hier in einer gemütlichen Leserunde zusammen gesellen, euch über das Gelesene mit anderen Lesern und dem Autor austauschen und abschließend eine Rezension schreiben möchtet, dann bewerbt euch jetzt. Für die Chance auf eines der 25 Testleseexemplare schreibt bitte unter "Bewerbung & Bekanntgabe der Gewinner" welches euer liebstes Kartoffelgericht ist. Wenn ihr möchtet, könnt ihr auch gern das entsprechende Rezept verraten oder ein Bild davon machen - das ist aber kein Muss! Wir sind gespannt auf eure leckersten Kartoffelleibspeisen. Für die Leserunde könnt ihr euch bis einschließlich Mittwoch, 02.11. anmelden. Viel Freude beim Austausch :-) *************************************** Die 25 offiziellen Leserundenteilnehmer sind: Nik75, Solifera, Vimpsy, Cellissima, blessed, evilein, Shorty85, himbeerursel, B_Jones, Summer-green, Buecherwurm1973, leserin, Leiraya, mecedora, zuckerbrini, Herr_Buecherwurm, Amalie, DoKi, Jecke, Annelchen, Ritja, Steffi153, Supergluecksfee, Tinkers, Bücherlaube

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    • 303
  • Rezension zu "Kartoffeln al dente" von Angelo Colagrossi

    Kartoffeln al dente

    blessed

    19. December 2011 um 15:47

    Der junge Italiener Andrea reist für einen Sprachkurs und die Kochshow DSD5SK (Deutschland sucht den 5-Sterne-Koch) nach Krefeld, die Heimat seiner Oma. Dort angekommen sorgt sein Name gleich für Verwirrung, haben doch alle eine Frau erwartet. Also wird aus Andrea zukünftig Andreas. Seine Gastfamilie verkörpert so manches Klischee, aber Andrea(s) hält sich wacker und erlebt so einiges während seines Aufenthalts. „Kartoffeln al dente“ hat mir ganz gut gefallen, aber ich muss gestehen, dass es mich nicht wirklich vom Hocker gerissen hat. Es gab die ein oder andere Stelle, an der ich schmunzeln musste. Lachanfälle sind aber leider ausgeblieben. Viele der im Buch bedienten Klischees fand ich eher peinlich als lustig. So sind Andreas Begegnungen und Erlebnisse auch alle ziemlich extrem. Meistens waren diese Karikaturen aber doch unterhaltsam und recht witzig. Das Buch ist aus Andreas Perspektive geschrieben und so haben sich absichtlich ein paar kleine „Fehler“ eingeschlichen, die ich aber sehr sympathisch fand. Ausdrücke wie „Fehler am Platz“ und „Schlaugummi“ machen einem bewusst, wie Deutsche Redewendungen bei Nicht-Muttersprachlern ankommen. Jedes Kapitel beginnt mit einer kurzen Grammatiklektion. Da sieht man erstmal wie schwer unsere Sprache eigentlich ist. Das Ende fand ich sehr lustig und es war für mich ein schöner und runder Abschluss. Als kleines Bonus findet man am Ende des Buches Rezepte für die Gerichte, die Andrea gekocht hat. Mein Fazit: „Kartoffeln al dente“ ist ein kurzweiliges Buch und ganz nett für zwischendurch. Meinen Humor hat es leider nicht (ganz) getroffen, aber ich musste trotzdem immer mal wieder schmunzeln.

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  • Rezension zu "Kartoffeln al dente" von Angelo Colagrossi

    Kartoffeln al dente

    Vimpsy

    13. December 2011 um 23:23

    Die Hauptperson Andrea kommt von Italien nach Deutschland um an ein Kochshow (DSD5SK) teilzunehmen. In dieser Zeit wohnt er bei einer Gastfamilie in Krefeld. Andrea, nennt sich später Andreas, der Einfachheit halber, besucht mit mehreren Schülern aus anderen Ländern jeden Tag die Volkshochschule um besser Deutsch zu lernen. Ich bin ziemlich gut in das Buch rein gekommen. Recht schnell kommt man ins schmunzeln, auch wegen der deutschen Klischees, wie z.B. "Gürkchen" zu einigen Mahlzeiten. Jedes Kapitel beginnt mit einer neuen Regel der deutschen Grammatik. Ich habe die Teilnehmer des Deutschkurses echt bewundert für ihr Durchhaltevermögen und den Eifer. Ich hatte so das Gefühl, dass das Hauptaugenmerk auf den Kurs gerichtet war. Was ich persönlich etwas schade fand, denn ich hätte gerne ein bißchen mehr von der Kochshow gelesen. Die Einblicke hinter und vor die Kulisse der Kochshow fand ich ziemlich gelungen. Einige Sachen fand ich schon etwas übertrieben, wie der Taxifahrer, die Zwillinge oder die betrunkene Lehrerin. Alles in allem ist es ein leichtes Buch, was einem den Tag schon versüßen kann. So richtig lachen konnte ich zwar nicht, aber schmunzeln musste ich öfter. Die Rezepte am Schluss sind einsame Spitze. Die Idee ist super.

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  • Rezension zu "Kartoffeln al dente" von Angelo Colagrossi

    Kartoffeln al dente

    Leiraya

    08. December 2011 um 22:01

    Andrea kommt nach Deutschland, um an der Kochshow DSD5SK teilzunehmen. Während seines Aufenthalts wohnt er bei einer "typisch" deutschen Familie in Krefeld, den Heilmanns und muss so einiges wie saure Gürkchen und den Karneval über sich ergehen lassen. Nach dem täglichen Deutschkurs an der VHS lernt Andrea ein wenig seine Umgebung und die Wirren und Verwirrungen der deutschen Sprache kennen, muss sich mit Wasserbetten, Ampeln herumschlagen, und kommt doch trotz kleinerer Sprachprobleme gut zu recht. Nebenher nimmt er noch am Kochwettbewerb teil und bekocht die Heilmanns mit leckeren italienischen Gerichten. Ein kurzweiliges Buch über einen Italiener, der bei einer Kochshow mitmacht und sich in der deutschen Kultur zurecht finden muss. Leider sind die Witze oft sehr klischebehaftet und etwas übertrieben, sodass es bei mir meist nur beim Schmunzeln blieb. Schön fand ich, dass man oft über die eigene Sprache nachdenkt, oder über den ein oder anderen Unsinn in unserer täglichen Umgebung. Ein netter Nebeneffekt bei Lesen: man lernt noch ein bisschen was darüber, welche Schwierigkeiten man beim Erlernen der deutschen Sprache hat. Und wie kompliziert Grammaitikregeln sein können!

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  • Rezension zu "Kartoffeln al dente" von Angelo Colagrossi

    Kartoffeln al dente

    Herr_Buecherwurm

    05. December 2011 um 11:57

    Mach mit bei DSD5SK! Italiener Andrea kommt nach Deutschland, um dort sowohl die Sprache zu lernen, als auch um an der Show "DSD5SK" teilzunehmen. Deutschland sucht den 5-Sterne Koch. Doch beides erweist sich als schwieriger als gedacht und so passiert es schon mal, dass Andrea durch die Fußgängsterzone streift... Bei diesem kleinen Büchlein sieht selbst jeder Muttersprachler, dass die deutsche Sprache es in sich hat. Am Anfang jeden Kapitels stehen ein paar grammatikalische Regeln, von denen ich nicht sicher bin, ob ich sie als Nichtmuttersprachler verstehen würde. Colagrossi kombiniert geschickt eine Auslandsgeschichte mit einer Satire auf Casting-Shows und einem Deutschunterricht, der es in sich hat. Sehr amüsant, läd zum Schmunzeln und Nachdenken ein. Unterhält und lehrt zugleich.

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  • Rezension zu "Kartoffeln al dente" von Angelo Colagrossi

    Kartoffeln al dente

    Tinkers

    30. November 2011 um 09:25

    Inhalt: Andrea kommt aus Italien, nimmt in Deutschland an einer Kochshow teil und besucht einen Deutschkurs. Die Aufmachung des Buches ist sehr gut gelungen. Es ist klein und handlich, das Cover passt hervorragend und der Umschlag ist sehr stabil. Bin ich froh, dass ich Deutsch als Muttersprache habe... bei den kurzen Lektionen zum Kapitelbeginn verstand selbst ICH kaum was vor lauter Fremdworten, grausam!!! Respekt vor allen Ausländern, die unsere Sprache lernen müssen!!! Mir gefielen am Besten die sprachlichen Verwechslungen, z.B. „Helle Sau“ oder „Fussgängsterzone“. Die Charaktere fand ich gut gelungen und gerade die teilweise sehr überspitze Darstellung gefiel mir sehr gut. Die Blicke hinter die Kulissen der Fernsehshow oder Boulevardpresse waren sehr witzig und sicherlich nicht nur reine Phantasie, sondern eine wunderbare, wenn auch nicht wirklich versteckte Medienkritik. Schön fand ich auch die Idee mit den landestypischen Essen der Kursteilnehmer und die Rezepte für die Kochshow. Hab schon entdeckt, dass die Rezepte hinten im Buch stehen und ich werde jedes einzelne nachkochen! Ich freu mich drauf. Ich vermisste zwar den großen Lacher, aber einige Schmunzler waren schon dabei. Manche Situationen sind mir zu schnell passiert. Alles in allem fand ich das Buch aber gut, wenn auch nicht hervorragend. Das Buch ist zwar ohne Tiefgang, aber das hab ich ja auch nicht wirklich erwartet. Für mich ist es wie Samstag Nachmittag RTL schauen :) Abschalten, schmunzeln und treiben lassen! Es liest sich sehr gut und leicht. Es ist eine gute Abwechslung vom anstrengenden Alltag, man muss beim Buch nicht viel mitdenken.

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  • Rezension zu "Kartoffeln al dente" von Angelo Colagrossi

    Kartoffeln al dente

    mecedora

    25. November 2011 um 19:12

    Gürkchen, Gürkchen sind ganz wichtig für die deutsche Seele und für das die deutsche Wesensart so gut ausdrückende typisch deutsche Abendbrot. Diese Erkenntnis gewinnt Andrea sehr schnell. Er ist als Sprachschüler und Teilnehmer eine Koch-Castingshow im deutschen Fernsehen Gast bei den Heilmanns und wir begleiten ihn in "Kartoffeln al dente" sowohl durch eine Welt voller Nationalklischees als auch durch den Dschungel der deutschen Sprache. Denn die ist schwierig. Das macht das kleine handliche Büchlein uns mit den jedem Kapitel vorangestellten Auszügen aus deutschen Grammatikbüchern klar, ob derer sich auch der deutsche Muttersprachler verzweifelt an den Kopf fasst. Andrea, der sich der Einfachheit halber und um Missverständnissen bezüglich seines Geschlechts vorzubeugen, Andreas nennt, lernt, beobachtet, kocht und isst sich durch seinen Aufenthalt in Deutschland und erzählt dem Leser auf recht kurzweilige Art von seinen Erlebnissen. Das Buch strotzt vor Klischees und Stereotypen, ist aber nicht diffamierend, sondern meist amüsant und unterhaltsam. Die Handlung ist vorhersehbar und nicht immer (ich denke da an diesen seltsamen Streit und die noch seltsamere Versöhnung in Andreas Gastfamilie) schlüssig, das Buch sicherlich kein Kleinod poetischer Sprache oder philosophischer Gedanken, aber es erfüllt, was es beabsichtigt: es unterhält. Mich hat das Buch gut unterhalten, ich habe es gerne gelesen, auch wenn es sicherlich nicht lange nachwirken wird. Neben der kurzweiligen Schreibe mochte ich Format und Gestaltung sehr, auch die Rezepte im Anhang sind wunderbar und passend. Was mich ein wenig gestört hat, war das an einigen Stellen das nicht sogfältig genug umgesetzte Lektorat. Gerade ein Text, der unter anderem vom korrekten Umgang mit der deutschen Sprache handelt, sollte keine Fehler aufweisen (und damit meine ich ausdrücklich nicht die Stellen, die sozusagen den O-Ton Andreas oder seiner Mitschüler wiedergeben). Alles in allem gibt es von mir aber ein beinah vollständig zufriedenes Fazit und deshalb 4 von 5 Sternen für Andrea und seine Kartoffeln al dente.

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