Angie Thomas The Hate U Give

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Inhaltsangabe zu „The Hate U Give“ von Angie Thomas

»Umwerfend und brillant, ein Klassiker!« Bestsellerautor John Green Die 16-jährige Starr lebt in zwei Welten: in dem verarmten Viertel, in dem sie wohnt, und in der Privatschule, an der sie fast die einzige Schwarze ist. Als Starrs bester Freund Khalil vor ihren Augen von einem Polizisten erschossen wird, rückt sie ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Khalil war unbewaffnet. Bald wird landesweit über seinen Tod berichtet; viele stempeln Khalil als Gangmitglied ab, andere gehen in seinem Namen auf die Straße. Die Polizei und ein Drogenboss setzen Starr und ihre Familie unter Druck. Was geschah an jenem Abend wirklich? Die Einzige, die das beantworten kann, ist Starr. Doch ihre Antwort würde ihr Leben in Gefahr bringen...

Eine unglaublich gute Geschichte über den Mut eines Mädchens, das von jetzt auf gleich erwachsen werden musste.

— MiniMixi
MiniMixi

Ein grandios geschriebenes Buch mit einer ehrlichen, unfassbar fesselnden Story, die einen auch nach dem Lesen nicht loslässt.

— Svenjas_BookChallenges
Svenjas_BookChallenges

Wirklich tolles Buch zu einem brisanten Thema. Sollte man gelesen haben.

— tine16
tine16

Eine Geschichte, die man verschlingt, aber doch realistisch und bewegend ist,dass sie unter die Haut geht. Ein Buch, das gehört werden muss!

— Sarah_Knorr
Sarah_Knorr

Eine Geschichte die unter die Haut geht

— Bucheule1902
Bucheule1902

Tolle Message und klare Leseempfehlung!

— KleineNeNi
KleineNeNi

Ein Buch das gehört werden muss.

— Himmelsblume
Himmelsblume

4,5 Sterne für dieses tolle Buch. Hab es nur so verschlungen

— weinlachgummi
weinlachgummi

Eines der besten Bücher die ich je gelesen habe *-* Ein muss für jeden *-* ♥

— verenaernst
verenaernst

Ein erschreckend realitisches, bewegendes und schockierendes Buch über Rassismus. Große Leseempfehlung.

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CallieWonderwood

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    The Hate U Give
    Svenjas_BookChallenges

    Svenjas_BookChallenges

    17. August 2017 um 18:16

    Angie Thomas' Romandebüt The Hate U Give begegnet einem derzeit überall und auch ich konnte natürlich nicht daran vorbeigehen. Schon der Klappentext versprach ein brisantes, vielleicht hier und da unbequemes und vor allem ehrliches Buch. Und genau das ist es auch. Von der ersten Seite an spielt Thomas mit Vorurteilen und Alltagsrassismus, mit dem die 16-jährige Starr, ihre Familie und Freunde tagtäglich konfrontiert werden. Denn Starr ist eine Farbige und lebt in Garden Heights, einem Ghetto für Schwarze. Hier gilt das Gesetz der Straße: Ihr Vater ist Big Mav, der ehemalige Anführer einer Gang, und noch immer haben die beiden großen Gangs in Garden Heights das Sagen.Gleichzeitig sind Starr und ihre Geschwister aber auch privilegiert, denn sie besuchen eine renommierte Privatschule in einem anderen Viertel. Während sie dafür in Garden Heights belächelt, aufgezogen und teils sogar verachtet werden, haben sie an der Schule, an der überwiegend weiße Schüler sind, jeden Tag mit Vorurteilen zu kämpfen. Die Situation, die Thomas schafft, ist von Anfang an eine heikle und spiegelt zugleich den Alltag von so vielen Jugendlichen (vor allem in den USA) wieder. Die junge Protagonistin Starr ist ständig im Zwiespalt mit sich selbst. Als Teenager ist man sich über die eigene Identität sowieso noch nicht im Klaren, doch Starr ist zusätzlich gezwungen, ständig zwischen zwei Persönlichkeiten zu wechseln. Zuhause gehört sie zur Gemeinde von Garden Heights, in der Schule passt sie ihr Verhalten vollkommen ihren weißen Mitschülern an. Man mag sich gar nicht vorstellen, wie anstrengend und belastend das sein muss.Und dann ist da das Verbrechen, das Starrs ganzes Leben und auch das Viertel Garden Heights für immer verändert. Als Starrs Freund Khalil grundlos von einem Polizisten erschossen wird, kommt es zu Unruhen, Protesten und Diskussionen im ganzen Land. Und mittendrin ist Starr, die das Erlebte einfach nicht verarbeiten kann und nicht weiß, ob sie den Mut hat, auszusagen und ihre Stimme zu erheben. Denn abgesehen von den ungerechten und herablassenden Polizisten, die selbstredend geschlossen hinter ihrem weißen Kollegen stehen, sieht sich Starr auch mit dem Gangsterboss King konfrontiert. Das alles klingt vielleicht nach Thriller, aber es ist so echt, so pur und absolut realitätsnah. Denn Thomas beleuchtet das Geschehen von allen Seiten und stellt nicht einfach nur den Staat oder gar die "Weißen" an den Pranger.Natürlich ist die Handlung voll von Rassismus und spitzen Bemerkungen, die Starr in der Schule über sich ergehen lassen muss. Auch die Reaktion der Polizei und der Presse richtet sich deutlich spürbar gegen die schwarze Minderheit. Und das macht fassungslos und wütend, gerade weil es nicht einfach nur vorstellbar, sondern weil es vielerorts einfach immer noch genauso ist. Nichts, rein gar nichts in diesem Buch wirkt in irgendeiner Weise überzogen. Thomas hält der Gesellschaft einen Spiegel vor. Aber nicht nur uns, sondern auch den Bewohnern von Garden Heights. Diese befinden sich in einem Teufelskreis, sind aufgrund mangelnder Arbeitsplätze und sozialer Ungerechtigkeit gezwungen, auf andere Weise zu überleben, haben aber auch aufgegeben, sich dagegen zu wehren. Die brutalen Ausschreitungen nach Khalils Tod zeigen den verständlichen Unmut der Menschen, aber auch ihre Gewaltbereitschaft. Gleichzeitig gibt es innerhalb von Garden Heights eine ausgeprägte rassistische Haltung gegenüber der Weißen - auch etwas, das Starr hautnah erfährt, denn sie hat einen weißen Freund und verschweigt es ihrem Vater, der dazu eine klare Meinung hat.Ihr seht also: Die Handlung von The Hate U Give ist unglaublich komplex, vielschichtig und aufrüttelnd. Hinter jedem Wort steckt eine Botschaft, die gerade in der heutigen Zeit so wichtig ist. Mit Starr hat Thomas einen starken, zugleich aber auch zerbrechlichen Charakter geschaffen, der quasi zwei Leben führt und verzweifelt versucht, beide miteinander zu verbinden. Starr ist eine starke Identifikationsfigur, was die Geschichte umso emotionaler und bewegender macht. Alles, was rundum den Tod von Khalil passiert, aber auch dieser subtile Alltagsrassismus, den viele von uns gar nicht mehr wahrnehmen, für die Betroffenen aber jedes Mal ein weiterer Stich ins Herz ist, nimmt einen unglaublich mit. Dazu erzählt Thomas auf besonders eindringliche Weise und versteht es meisterhaft, die chaotischen Gedanken eines Teenagers zu all diesen entsetzlichen Geschehnissen, in Worte zu fassen. Diese Worte klingen übrigens unglaublich authentisch, denn wenn Starr mit den Schwarzen aus Garden Heights spricht, verwendet sie Ghetto Slang, um dazuzugehören, während sie sich in der Schule betont gewählt ausdrückt. Das ist ein weiterer Aspekt, der Starrs innere Zerrissenheit deutlich zum Ausdruck bringt.Doch es gibt in Thomas' Buch natürlich auch Dinge, die einem Mut machen. Sei es der starke Zusammenhalt innerhalb Starrs Familie und innerhalb des ganzen Viertels selbst, sei es Starrs fester Freund Chris, der sich von all den Vorurteilen gegenüber seiner Freundin und ihrer Herkunft nicht beeindrucken lässt und für sie Partei ergreift, oder sei es der starke Rückhalt aus der Bevölkerung, den Starr als Zeugin des Mordes an Khalil erfährt. Wie schon gesagt - in The Hate U Give wird nicht nur eine Seite der Medaille gezeigt - es ist nicht alles einfach nur Schwarz oder Weiß. Im wahrsten Sinne des Wortes. Und es ist einfach sensationell, wie es Angie Thomas gelingt, eine zugleich brandaktuelle und politische, aber auch spannende und zutiefst bewegende Geschichte zu erzählen. Dieses Buch zieht einen in einen Sog und lässt einen nicht mehr los. Man kann und will es nicht aus der Hand legen. Ich zumindest bin am Ende tieftraurig, schockiert, entsetzt, aber auch hoffnungsvoll und einfach froh darüber, dass ich diese Geschichte gelesen habe.Mein Fazit:Und wieder ist es ein Jugendbuch, das mich ohne Wenn und Aber begeistert hat. Die Geschichte, die Angie Thomas in The Hate U Give erzählt, ist nicht nur unglaublich wichtig und authentisch, sondern auch von Anfang bis Ende fesselnd, berührend und wahnsinnig echt. Diese Worte können einfach niemanden kalt lassen, genauso wenig wie das Schicksal von Starr, Khalil und all den anderen im Ghetto Vergessenen. Lest dieses Buch! Lest es!

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  • Schonungslos, ehrlich und eine echte Leseempfehlung! Ein Buch das zum Nachdenken anregt.

    The Hate U Give
    booknerd84

    booknerd84

    15. August 2017 um 18:54

    Titel: The Hate U Give Autorin: Angie Thomas Verlag: cbt Verlag Seitenanzahl: 512 Inhalt/Klappentext:Die 16-jährige Starr lebt in zwei Welten: in dem verarmten Viertel, in dem sie wohnt, und in der Privatschule, an der sie fast die einzige Schwarze ist. Als Starrs bester Freund Khalil vor ihren Augen von einem Polizisten erschossen wird, rückt sie ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Khalil war unbewaffnet. Bald wird landesweit über seinen Tod berichtet; viele stempeln Khalil als Gangmitglied ab, andere gehen in seinem Namen auf die Straße. Die Polizei und ein Drogenboss setzen Starr und ihre Familie unter Druck. Was geschah an jenem Abend wirklich? Die Einzige, die das beantworten kann, ist Starr. Doch ihre Antwort würde ihr Leben in Gefahr bringen...Mein Fazit:Mit "The Hate U Give" hat Angie Thomas ein wahres Meisterwerk geschaffen. Die Handlung geht mit realistischen, bewegenden und schockierenden Tatsachen einfach unter die Haut. Wir lernen in dem Buch die sehr sympathische Protagonistin Starr kennen, die in einem verarmten Viertel lebt und auf eine Privatschule mit überwiegend weißen Mitschülern geht. In ihrem Alltag wird Starr oft mit Rassismus und Kriminalität konfrontiert wird. Trotz allem ist sie ein fröhlicher Teenager, bis zu dem Abend, an dem sie mit ansehen muss, wie ihr Freund aus Kindheitstagen, vor ihren Augen von einem Polizisten erschossen wird. Im Verlauf der Geschichte, merkt man wie Starr sich verändert. Sie lernt das man auch anders sein darf, nicht der Mehrheit folgen muss und zu seinen Worten stehen soll.Die Autorin Angie Thomas entführt den Leser in die Welt, die man wahrscheinlich bisher nur aus den Nachrichten kannte. Sie behandelt in diesem Buch aktuelle Themen und regt den Leser zum Nachdenken an. Dabei ist ihr Schreibstil sehr leicht und flüssig zu lesen. Die Geschichte wird außerdem in der Ich-Perspektive und somit aus der Sicht von Starr erzählt. Auch wenn dieses Buch ein Jugendbuch ist, bleibt die Handlung realistisch und schonungslos. Hier wird offen über Themen wie Drogen, Gangs, Waffen, Polizeigewalt und Rassismus gesprochen. Aber natürlich geht es in diesem Buch auch über Familie, Freundschaft, Liebe, Loyalität und Zusammenhalt. Das Buch ist durchweg fesselnd, spannend und ergreifend. Man kann außerdem sehr mit den Charakteren mitfühlen.Mich hat "The Hate U Give" sehr berührt, oft auch schockiert und erschüttert. Daher kann ich dieses grandiose Buch, mit einer wichtigen Botschaft, tollen Charakteren und einer unglaublich spannenden Story wirklich jedem empfehlen! Für mich ist es auf jeden Fall ein Jahreshighlight. 5 von 5 Sterne!!Liebe Grüßeeure Jasmin (booknerd84)

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  • Muss man gelesen haben!

    The Hate U Give
    acityofbooks

    acityofbooks

    15. August 2017 um 14:48

    The Hate U Give von Angie ThomasPreis: 17,99€Erscheinungsdatum: 24.07.2017Verlag: cbtGebundene Ausgabe: 512 SeitenSprache: DeutschISBN: 9783570164822KlappentextDie 16-jährige Starr lebt in zwei Welten: in dem verarmten Viertel, in dem sie wohnt, und in der Privatschule, an der sie fast die einzige Schwarze ist. Als Starrs bester Freund Khalil vor ihren Augen von einem Polizisten erschossen wird, rückt sie ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Khalil war unbewaffnet. Bald wird landesweit über seinen Tod berichtet; viele stempeln Khalil als Gangmitglied ab, andere gehen in seinem Namen auf die Straße. Die Polizei und ein Drogenboss setzen Starr und ihre Familie unter Druck. Was geschah an jenem Abend wirklich? Die Einzige, die das beantworten kann, ist Starr. Doch ihre Antwort würde ihr Leben in Gefahr bringen...Meine MeinungCover: Starr Carter, ein dunkelhäutiges Mädchen mit lockigen Haaren und einem roten Haarband, welches ein Schild mit dem Titel des Buches hält, ist auf dem Cover abgebildet. Der Hintergrund ist weiß und auf der Rückseite ist der Hintergrund schwarz. Das Cover ist schlicht gehalten, aber es passt perfekt zum Buch und regt zudem auch zum Nachdenken.Schreibstil: Geschrieben wurde es aus der Ich-Perspektive bzw. aus Starrs Sicht. Angie Thomas hat in kurzen Sätzen geschrieben, die einfach zu lesen waren und es gab viele Dialoge, dadurch wurde das Buch lebendiger.Was mich allerdings gestört hat waren die ganzen Namen. Am Anfang wurde man regelrecht mit den Namen bombardiert, welche mich ziemlich verwirrten. Es war manchmal gar nicht klar, zu wem die Namen gehörten bzw. wie die Protagonistin zu der Person stand, ob es nun ihre Mom ist oder doch ihre Oma?, ich hoffe das war verständlich.. Erst im Nachhinein wurde es aufgeklärt bzw. ich bin dann selber draufgekommen.Handlung: Die 16-jährige dunkelhäutige Starr muss mitansehen wie ein hellhäutiger Polizist ihren besten Freund Khalil erschießt. Diese Tat bringt ihr Viertel in Aufruhr, landesweit wird darüber berichtet und auch Starr muss vieles durchmachen, aber wie wird sie sich entscheiden? „Wird sie schweigen oder ihre Stimme erheben?“ Wird der Polizist ohne Strafe davonkommen? In dem Buch geht es um Rassismus, welches heutzutage auch in unserer Gesellschaft leider noch oft vorkommt. Diese Geschichte ist schockierender Weise nicht nur erfunden, sowas passiert wirklich auf der Welt. Dafür, dass dies ein Jugendbuch ist, hat Angie Thomas es wirklich hervorragend rübergebracht. Die Handlung wurde verständlich, nachvollziehbar* und realitätsnah gehalten, also es gab keine Stellen wo man meinen könnte das sei doch erfunden, oder besser gesagt realitätsfremd. Ich finde, dass die Leute über das Thema gar nicht so oft sprechen. Vielleicht hört man mal, dass es tragisch sei, aber das war es auch schon. Deshalb ist das Buch so gut, Angie Thomas hat das unausgesprochene Thema in ein Buch verwandelt."Mutig sein bedeutet nicht, dass du keine Angst hast... Es bedeutet, dass du was tust, obwohl du Angst hast..."Meiner Meinung nach sollte das Buch zu einer Pflicht-Schullektüre werden, damit die Leute schon in jungen Jahren besser aufgeklärt sind und sowas hoffentlich später dann nicht mehr passiert, durch die frühe Aufklärung. *Was mich aber in dem Buch noch gestört hat, waren das einige Punkte vollkommen nachvollziehbar sind, aber andere wiederum nicht. Leider kann ich jetzt nicht näher drauf eingehen, da ich sonst spoilern würde. Also ihr Bücherwürmer da draußen, liest das Buch!Die Haupthandlung geht um Rassismus, aber nebenbei werden auch übliche Themen, die man öfters in Büchern liest behandelt. Wie zum Beispiel Familie, Liebe, Freundschaft und weiteres.Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen und falls ihr denkt, solche Bücher lest ihr eigentlich nicht oder entsprecht nicht ganz eurer Genres, dann vergesst es. Les es trotzdem! Ich war anfangs auch sehr skeptisch, da es nicht ganz meinen Genres entsprach, aber ich bin froh das ich es nun gelesen habe. FazitAuch wenn das Buch von mir keine 5 Sterne bekommt, ist The Hate U Give ein Buch, welches man gelesen haben muss! Die Einzigen 2 Punkte die mich gestört haben, waren die vielen Namen, da die mich verwirrten und 1-2 Stellen waren für mich nicht ganz nachvollziehbar.

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  • Schonungslos ehrlich, bewegend und so realitätsnah.

    The Hate U Give
    Sarah_Knorr

    Sarah_Knorr

    15. August 2017 um 00:33

    Zum Cover: Das Cover gefällt mir so wirklich wirklich wirklich sehr. Zusehen ist mittig ein dunkelhäutiges Mädchen. Sie trägt lockiges Haar, das durch ein rosafarbendes Band stabilisiert oder ja, sogar gebändigt werden. Außerdem graue Shorts und weiße Turnschuhe. Zudem hält sie mit beiden Händen ein Schild, ein Plakat mit der Aufschrift: "The Hate U Give".Wenn man sich die erwähnten äußerlichen Schilderungen zu der Protagonisten gemerkt hatte, dann sieht man direkt, dass Mädchen auf dem Cover ist Starr.Was mir an dem Cover so sehr gefällt ist, dass es schlicht gehalten wurde. Es zielt alles auf das in der Mitte stehende Mädchen mit dem Cover ab. Es mag vielleicht schlicht wirken, aber in meinen Augen hat genau dieses schlichte Cover eine große Wirkung. Das Schild/Plakat soll den Betrachter zum Grübeln anreizen, ihn sogar direkt ansprechen. Das Buch handelt hauptsächlich auch darum, den "hate [we] give" offen darzulegen, ihn uns durch geschriebene Wörter vor Augen führen.Zum Inhalt: "The Hate U Give" ist ein erschreckendes, realistisches, bewegendes und schockierendes Buch über Rassismus. Auch über Polizeigewalt, Vorurteile gegenüber Anderen. Themen, die sich in unserer Realität verankert haben und leider immer wieder aufs Neue Menschen treffen, die in der Minderheit sind. Meiner Meinung nach bringt Angie Thomas diese doch so unangesprochenen Themen - Themen vor denen die Meisten Angst bekommen oder nervös werden - in Ihrem Buch sehr gut rüber. Vor allem wenn man beachtet, dass dies ein Jugendbuch ist. Es sind wichtige Themen, die endlich ausgesprochen worden sind, wenn auch nur auf Papier.Weitere Themen werden natürlich auch nebenbei angerissen, wie zum Beispiel Freundschaft, Liebe, Familie, Zusammenhalt, Starksein, Mut, aber auch negative Themen, wie zum Beispiel Kriminalität.Angie Thomas öffnet dem Leser eine Welt, die man selber nicht gekannt hatte und vielleicht auch nicht kennenlernen wollte. Sie hat einem dargestellt, wie es sich in einem solchen Viertel lebt, indem Starr und ihre Familie aufgewachsen sind. Zum Schreibstil: Angie Thomas hat sehr sachlich und in nicht Meter langen Sätzen geschrieben. Sie hat versucht den ganzen Sachverhalt durch eine einfache Sprache näher zu bringen. Das Buch ist in mehrere Kapitel, sogar Teile, geteilt worden, wodurch ich alles besser verfolgen konnte.Es wurden hin und wieder einige Stellen auf Englisch gelassen, was ich nicht als negativ bewerte. Ihr ist es gelungen, dass ich das Gefühl bekommen habe hautnah dabei zu sein.Die Autorin hat außerdem alles beschreiben und erklären können, und wenn es dennoch einem Schwierigkeiten bereitete, dann gibt es ein zusätzliches Glossar gegen Ende des Buches.Mein Fazit:Ich hab das Buch wortwörtlich verschlungen. Ich konnte es nicht aus der Hand legen.Obwohl das Buch eine große Seitenanzahl hat, hat mich dies nicht davon abgehalten, immer mehr zu lesen. Es war viel zu spannend und ich war selber viel zu neugierig, um nicht mal zu pausieren.Diese Geschichte geht dem Leser unter die Haut. Ein Buch, das einfach gehört werden muss.Eine Geschichte, die Mut macht den Mund aufzumachen."The Hate U Give" ist im Moment ein sehr gehyptes Buch - und das auch nur zu recht!!!Dieser umwerfende und herzzereißende Roman gehört jetzt schon zu meinem absoluten Jahreshighlight und hat sich dementsprechend +5 von 5 Sternen verdient. 

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  • Einfach unfassbar

    The Hate U Give
    Bucheule1902

    Bucheule1902

    14. August 2017 um 21:09

    Meine Rezension: In dem Buch "The Hate you Give" von Angie Thomas geht es um die junge Starr, die mit ansehen muss, wie ihr bester Freund vor ihren Augen erschossen wird. Das Cover ist sehr einfach gehalten in schlichtem weiß. Auf dem Cover steht ein Mädchen, dass vermutlich Starr darstellt, und hält ein Schild hoch auf welchem steht The Hate you Give. Der Schreibstil ist durch den Slang zu Beginn sehr gewöhnungsbedürftig, lässt sich aber sehr leicht lesen und man ist durch die Schreibweise und die Erzählung sehr gefesselt. Die Geschichte um Starr beginnt auf einer Party, wo sie mit ihrer Halbschwester ist. Sie trifft dort zufällig und nach langer Zeit wieder auf Khalil, einen ihrer besten Freunde aus der Kindheit. Während einer Schießerei, fliehen die beiden zu Khalils Auto, dieser will sie nach Hause bringen. Unterwegs werden sie von einem Polizisten angehalten und hier geschieht das riesen Unglück. Khalil wird von einem Polizisten erschossen. Während Starr sich nicht traut, etwas zu sagen, weil sie Angst hat, gehen mehrere Menschen des Ortes Garden Heights auf die Straße und wollen mit Protesten dafür sorgen, dass kein Polizist ungestraft einen Schwarzen Jungen ohne jeden Grund erschießen darf. Die Demonstrationen raten schnell aus dem Ruder und so geschieht es, dass einige Läden niedergebrannt werden. Starr will jedoch irgendwann nicht weiter zu sehen und beschließt, mit Hilfe einer Anwältin, ein Interview zu geben. Sie versucht ebenfalls das Geschworenengericht von der wahren Geschichte zu überzeugen und die gerechte Strafe für den Polizisten zu erkämpfen. Starr ist eine sehr Charakterstarke junge Frau, die versucht, sich nicht unterkriegen zu lassen, obwohl sie ihre zwei besten Freunde hat sterben sehen. Sie hat außerdem eine sehr gute Freundin, welche sie unterstützt und auch einen wunderbaren Freund, welchen der Vater zu  Beginn jedoch nicht sehr mag. Außerdem spielt sie super gut Basketball. Neben Starr lernt man auch im Buch ihre Familie kennen lernen, welche eine super liebenswerte und herzliche Familie ist. Mein Fazit: Ich habe richtig viel erwartet, da ich sehr viel schon über das Buch gehört habe, und ich muss sagen, ich wurde definitiv nicht enttäuscht. Während ich das Buch las, habe ich richtig mit der Hauptfigur mitgefühlt und ich muss sagen, ich finde es so toll von der Autorin, dass sie ein so wichtiges Thema auf diese weise angesprochen hat. Ich habe mich teilweise riesig aufgeregt wegen den Geschehnissen so wie die Figuren selbst. Das Buch hat mich echt getroffen und ich muss sagen, dass Buch würde ich definitiv nochmal lesen. Es ist eine klare Kaufempfehlung!!!

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  • Tolle Message und klare Leseempfehlung!

    The Hate U Give
    KleineNeNi

    KleineNeNi

    14. August 2017 um 20:54

    Zum Cover: Das Cover finde ich wirklich sehr gelungen, genauso wie den gesamten Buchumschlag. Vorne weiß, hinten schwarz und in der Mitte Rot. Ich finde das passt definitiv auch zur Geschichte, denn ein „weißer“ Polizist erschießt Khalil, der schwarz ist und die Mitte ist halt Rot wie Blut. 🤔 So interpretiere ich auf jeden Fall das Cover 😅🙈Zum Inhalt: Das Buch ist in 5 Teile mit Überschriften unterteilt, welche mehrere Kapitel enthalten, die aber keine Überschriften tragen. Fangen wir einfach mal mit der Protagonistin namens Starr an. Sie war leider so gar nicht mein Fall. Manchmal fand ich sie echt merkwürdig, besonders da ihr Schuhe unglaublich wichtig waren. Es ging um Jordans und sonstige Sneakers…leider kenne ich mich damit gar nicht aus und Schuhe sind mir – ehrlich gesagt – auch nicht so wichtig. Die Charaktere fand ich generell etwas schwierig, aber dennoch unterhaltsam 😊Der Schreibstil war etwas gewöhnungsbedürftig durch die sehr oft verwendete Umgangssprache und den Slang. Das ist mir zu Anfang wirklich schwer gefallen. 😕    "Thug Life steht für > The Hate U Give Little Infants Fucks Everybody<"Dafür hat die Story einfach alles rausgehauen. 😊 Die Geschichte an sich hat mir sehr gut gefallen. Ich finde es wird eine ganz wichtige Botschaft übermittelt und leider, passieren die Geschehnisse aus der Geschichte auch im wahren Leben. Wie Angie Thomas beschrieben hat, wie Khalil erschossen wird war echt unglaublich. Ich war sowas von schockiert und ich hatte so viele verschiedene Gefühle beim Lesen. Es war einfach unglaublichZwischendurch gab es ziemlich viel Drama zwischen den Freunden und viel „Nebenstory“ was nicht hätte sein müssen. 🙈 Trotzdem war ich ziemlich oft ergriffen von den Ereignissen. Es war ein hin und her der Gefühle!    "Es ist cool, schwarz zu sein, bis es schwer wird, schwarz zu sein."Was mir übrigens wirklich wirklich gut gefallen hat, waren die ganzen Harry Potter Anspielungen in dem Buch. Wie sie darüber geredet haben und was, war wirklich sehr unterhaltsam. 🙂 Alle die dieses Buch bereits gelesen haben, wissen was ich meine! 😉 Das hat die Charaktere wieder sympatisch gemacht… ihr merkt: Das mit den Charaktere ist etwas schwierig! 😅🙈 Ich weiß nicht wie ich sie wirklich finde.Fazit: Ein Buch mit einer tollen Botschaft, aber leider etwas zu viel Drama für meinen Geschmack. Dennoch kann ich es euch nur empfehlen und daher gibt es von mir 4 Sternchen.

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  • Sehr zu empfehlen!

    The Hate U Give
    ozeanly

    ozeanly

    14. August 2017 um 18:48

    Meinung: Ich habe das Buch angefangen auf Deutsch zu lesen, allerdings hat mir der Schreibstil gar nicht zugesagt. Ich hatte das Gefühl im Buch nicht voranzukommen und dadurch konnte ich nicht wirklich in die Geschichte eintauchen. Ich wollte das Buch auch nicht aufgeben, weil so viele Leute von diesem Buch schwärmen und es insgesamt ein sehr wichtiges Thema behandelt, welches mehr Aufmerksamkeit verdient. Daraufhin bin ich auf das englische Hörbuch umgestiegen und es hat mir sehr viel besser gefallen. Meiner Meinung nach kommt der Slang besser zur Geltung und ich konnte Starrs Empfinden und Gefühle besser nachvollziehen. Das Buch ist sehr realitätsgetreu: Das Thema 'Rassismus' wird nicht verschönert dargestellt, sondern genau auf den Punkt gebracht. Allerdings gehandelt das Buch nicht nur das Thema 'Rassismus', sondern auch Polizeigewalt. Kahlil, ein Freund von Starr, wird direkt vor ihren Augen von einem 'weißen' Polizisten erschossen. Aber auch (Un)Gerechtigkeit spielen eine Rolle. Z.B. bekommt der Leser einen Eindruck vom Leben im 'Ghetto' und wie Gangs die Viertel regieren und nicht vor Gewalt zurückschrecken. Das Buch behandelt also viele schwere Themen, die Starr in ihrem Leben verändern. Sie durchlebt eine starke (positive) Veränderung, die der Leser miterlebt. Diese Wandlung hat mir persönlich sehr gut gefallen. Viele Autoren schaffen es nicht einen Charakter vom grauen Mäuschen zur selbstbewussten und unabhängigen Person darzustellen. Dies ist Angie Thomas sehr gut gelungen und es hat ein bisschen Licht in die ganzen düsteren Themen gebracht. Ich denke, dass dieses Buch seinen Hype verdient. Manchmal ist es wichtig Themen wieder und wieder durchzukauen, um eine Änderung zu sehen und ich glaube, dass dieses Buch zu so einer Veränderung bei helfen könnte. (Vielleicht wäre es auch eine gute Schullektüre?) Es ist grauenvoll, dass manche Menschen sich ein Privileg durch die Hautfarbe geben und somit denken, sie hätten mehr Rechte oder wären etwas besseres. Denn das ist einfach nicht wahr. Wir sind alle gleich. Und wir leben (verdammt noch mal) im Jahre 2017, alles (und vieles unwichtige) ist so weit entwickelt... und die Menschheit schafft es trotzdem nicht die grundsätzlichen humanen Rechte zu verwirklichen. Durch dieses Buch kann man wahrscheinlich nichts komplett ändern, allerdings kann und wird es hoffentlich einige Augen öffnen und mehr Aufmerksamkeit zu den Themen: Rassismus, Polizeigewalt, Ungerechtigkeiten gegenüber Minderheiten bringen.

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  • Zu einseitig, zu oberflächlich und zu plakativ

    The Hate U Give
    Paulina95

    Paulina95

    14. August 2017 um 16:24

    Trotz der ganzen Lobeshymnen hat mir "The Hate U Give" leider nicht so gut gefallen, dabei passt es mit seiner problembehafteten Thematik eigentlich gut in mein Bücherbeuteschema. Das Thema und die grundsätzliche Idee und Botschaft hinter der Story, eine Anprangerung von Rassismus und Polizeigewalt und ein Aufruf an alle, ihre Stimme zu erheben, gegen Ungerechtigkeiten und für das, an was man glaubt, einzustehen, finde ich große Klasse, weshalb ich dem Buch natürlich nicht absprechen will, dass es uns allen etwas Wichtiges zu sagen hat. Etwas, das gesagt werden muss und an das man gar nicht oft genug erinnert werden kann, denn die in der Geschichte aufgezeigten Missstände sind traurigerweise real, was allein das Leseerlebnis schon schwer verdaulich und sehr ergreifend macht. Vor allem das Setting ist brillant gezeichnet. Starrs sozial benachteiligtes Armenviertel mit seinen Banden- und Drogenkriegen, der Alltag der dort lebenden Menschen, ihre Kultur … all das wurde mit viel Liebe zum Detail aufgegriffen und hat zumindest mir einen guten Einblick in eine mir doch fremde Welt eröffnet.Ein Großteil der Nebencharaktere wirkte auf mich ebenfalls sehr authentisch und lebensnah dargestellt.Immer wieder musste ich bereits während des Lesens über viele Passagen und Aussagen nachdenken.Allerdings …Starr war für mich ehrlich gesagt eine unerträgliche Protagonistin. Abgesehen von ein paar bewundernswerten Momenten hat sie sich die meiste Zeit über unheimlich kindisch, zickig und arrogant verhalten. Ja, das, was Khalil passiert ist und was vielen Schwarzen in der Realität passiert, ist schlimm und falsch, aber ganz im Ernst? Irgendwann konnte ich ihre Hetze gegen die weiße Bevölkerung nicht mehr ertragen. Sie will nicht verurteilt werden, aber sie selbst tut genau das! Andauernd verurteilt sie irgendjemanden ohne echte Anhaltspunkte und grundsätzlich ist sie natürlich immer im Recht (insbesondere ihrem Freund gegenüber, der SO lieb zu ihr ist und sie behandelt ihn wie Dreck und hält ihm immer wieder vor, dass er weiß ist). Überhaupt verhalten sie und ihre Familie/Freunde sich selbst oft sehr rassistisch gegenüber Weißen und keinen Deut besser als diejenigen, die sie kritisieren. Das ging einfach gar nicht. Auch wenn es auf gewisse Weise verständlich ist, hätte so etwas in einem Roman – wie ich finde – differenzierter behandelt oder zumindest ebenfalls als Problem benannt werden müssen, aber dies geschieht nur mal ganz am Rand. Alle Weißen bis auf Starrs Freund Chris werden außerdem total verallgemeinernd negativ gezeichnet. Überhaupt fand ich die Betrachtung der Situation durch Starrs Perspektive viel zu eindimensional. Die Situation wurde eigentlich nicht betrachtet, es wurde einem immer nur eingehämmert, was man denken soll und wie man das alles jetzt gefälligst zu finden hat. Ich hätte es schon sinnvoll gefunden, wenn noch mal jemand anders zu Wort gekommen wäre. Vor allem zu dem Polizisten, der Khalil erschossen hat, hätte ich mir mehr Hintergründe gewünscht. (Natürlich möchte ich ihn nicht in Schutz nehmen!)Dazu kommt, dass das Buch sich etwas zieht, da es von vielen Wiederholungen lebt.  Fazit: Super wichtiges Thema, gute Ansätze, grundsätzlich glaubhaftes Setting, aber einige Längen und vor allem viel zu einseitig, zu oberflächlich und zu plakativ.  

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    • 2
  • Spannend bis zum Schluss

    The Hate U Give
    Himmelsblume

    Himmelsblume

    14. August 2017 um 11:27

    Von Autorin Angie Thomas hatte ich bislang noch kein Buch gelesen gehabt, aber wie ihr ja wisst, liebe ich es neue Autoren kennenzulernen. Da dieses besonderes bei Buchbloggern derzeit extrem polarisiert, musste auch ich meine Meinung dazu erzählen. Und ihr könnt euch nicht vorstellen, wie viele Berichte ich dazu gelesen habe. Die einen finden es zu realistisch für ein Jugendbuch, die anderen zu langweilig und dann gibt es wieder die, die es nicht weglegen konnten. Selber habe ich keine 3 Tage daran gesehen. Aber um was geht es hier eigentlich? Starr, eine 16-Jährige lebt mit ihrer Familie in einem Armenviertel und hat ihr Leben noch vor sich. Sie erzählt von sich, ihrer Familie und dem Leben im Viertel. Aber auch von ihrer Privatschule, bei der es nur wenige Schwarze gibt. Auf einer Party trifft sie nach langer Zeit ihren besten Freund Kahlil wieder. Eine wunderbare Freundschaft, die auch nach Monaten so fest an sich hält. Plötzlich fallen Schüssen und die beiden fliehen. Kahlil fährt sie nachhause, damit sie sicher ist, doch werden beide von der Polizei angehalten und Kahlil wird von ihnen erschossen. Er hatte keine Waffen bei sich, hat sich nicht gewehrt und dennoch, wird er vor den Augen von Starr einfach erschossen…… Zu gerne würde ich sagen, das hier viel Fantasie mit sich spielt. Aber ihr wisst alle, das auch heute noch viele erschossen werden, nur weil sie eine andere Hautfarbe haben. Es ist noch gar nicht all zulange her, als zwei dunkelhäutige Männer von Polizisten erschossen wurden „ebenso unbewaffnet“ und das Thema über Wochen in den Medien lief. Das Buch ist in einer Ich-Form geschrieben und erzählt schonungslos das Leben von dunkelhäutigen. Ein Buch, das einem so nah geht und ihr unbedingt lesen müsst. Es ist so real, schon fast wie eine Dokumentation, das auf jeden Fall gehört werden muss. Es muss so viel getan werden, das Menschen wegen der Hautfarbe ausgegrenzt werden, wegen ihrer Herkunft beschimpft werden und es muss angefangen werden, gemeinsam zu leben. Es ist traurig, dass im Jahre 2017 dies immer noch nicht möglich ist. Traurig, das es sowas überhaupt gibt/gab.

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  • The Hate U Give

    The Hate U Give
    weinlachgummi

    weinlachgummi

    13. August 2017 um 18:31

    The Hate U Give wurde im englischsprachigen Raum schon sehr gehypt, trotzdem hat es mich auf den ersten Blick nicht angesprochen. Umso mehr war ich überrascht, als ich anfing zu lesen und nicht mehr aufhören konnte / wollte. Die Geschichte an sich gehörte für mich nicht so in mein typisches Beuteschema, trotzdem bin ich sehr froh, sie gelesen zu haben.Zuerst ganz wichtig, am Ende befindet sich ein Glossar. Normal schaue ich immer danach, aber da es sich hier weder um ein Historisches, noch um ein Fantasy Buch handelt, habe ich es dieses Mal nicht gemacht. Was zur Folge hatte, dass ich öfters Google zurate ziehen musste. Das Glossar ist echt Gold wert und auch so sehr informativ. Ach, die Wahrheit kennen wir schon, die wollen wir nicht.Wir wollen Gerechtigkeit.Seite 65Das Cover gefällt mir richtig gut. Es erscheint schlicht, viel weiß, so sticht das dunkelhäutige Mädchen heraus. Sie trägt ein Plakat, als wollte sie demontieren und der Titel des Buches, welcher auch in der Handlung immer wieder aufgegriffen wird, prangt darauf. Ein nettes Detail sind die Schuhe, die immer wieder im Buch erwähnt werden. Und die Rückseite ist ganz in schwarz.So genug vom Cover geschwärmt, aber da hat sich jemand Gedanken gemacht und dies muss positiv erwähnt werden. Kommen wir zum Schreibstil. Dieser ist sehr angenehm zu lesen. Ich habe mit dem Buch begonnen und gut die Hälfte am Stück gelesen. Ich war ganz verblüfft, wie schnell ich durch die Seiten flog. Mit einigen Begriffen konnte ich nicht so viel Anfangen, aber diese werden im Glossar erläutert. Trotzdem stolperte ich immer mal wieder darüber. Erzählt wird aus der Ich-Perspektive von Starr. Dies hat mir gefallen, da man so die Gedanken und Gefühle von ihr sehr gut mitbekommt. Starr muss mit ansehen, wie ein Mensch vor ihren Augen erschossen wird. Nicht das erste Mal. Sie lebt in zwei Welten, Privatschule und White Boyfriend auf der einen Seite und auf der anderen Gangs, Drogen und Gewalt. Diese zwei Welten versucht sie mit aller Macht zu trennen, doch funktioniert dies überhaupt auf Dauer? Nachdem sie Zeugin eines Verbrechens ? wurde, muss sie sich entscheiden. Wird sie schweigen oder ihre Stimme nützen. Denn nicht alle sind sich darin einig, dass es ein Verbrechen war, einen unbewaffneten dunkelhäutigen Jungen zu erschießen. Genau da liegt das Problem. Wir lassen zu, dass Leute solche Dinge sagen, und dann sagen sie die so oft, dass es für sie total okay und für uns normal ist. Wozu hat man eigentlich eine Stimme, wenn man in den entscheidenden Momenten schweigt?Seite 288Ich bin mit diesem Buch in eine andere Welt abgetaucht. Ich habe diese Thematik zwar schon in Filmen mitbekommen, doch durch das Buch und Starr ging es doch noch mal eine Schicht tiefer, als ein Film gehen würde. Alleine schon die Vorstellung, sich bei Schüssen vor dem Haus automatisch auf den Wohnzimmerboden zu werfen, weil man es gewöhnt ist. Ist für mich nicht wirklich greifbar, irgendwie absurd und trotzdem real. Und dieses Buch bringt diese Realität zu einem nach Hause, wenn man sicher auf seinem Sofa liegt. Es zeigt auch sehr schön, wie zwiegespalten Starr ist. Wie sie versucht jeder Version von sich gerecht zu werden. Wie Rassismus immer noch allgegenwärtig ist, Vorurteile aber nicht nur auf der einen Seite bestehen. Aber es erzählt auch von dem Zusammenhalt von Familien und Gemeinschaften. Es werden einige Dinge zum Nachdenken aufgeworfen. Einen kleinen Abzug gab es für das Ende, ich empfand das Buch durchweg als realistisch, sofern ich dies beurteilen kann. Doch gegen Ende verlor ich diese Empfindung, ich möchte aber nicht spoilern, deswegen gehe ich nicht ins Detail. Fazit:Eine klare Leseempfehlung.Den Hype kann ich zwar nicht so nachempfinden, aber ich denke in den USA, wird das Buch auch noch mal anderes wahrgenommen.Aber trotzdem finde ich es wichtig, weil es viele Dinge behandelt.So ist das zentrale Thema zwar Rassismus, aber es geht auch um Freundschaft, Familie, Loyalität, die Macht einer Gemeinschaft.Und wie wichtig eine Stimme ist.4,5 Sterne

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  • Ein fantastisches Buch !

    The Hate U Give
    herzgespenster

    herzgespenster

    13. August 2017 um 15:50

    Meine Meinung Zunächst möchte ich was zu den einzelnen Charakteren sagen. Wir erleben die Geschichte aus der Perspektive der Protagonistin Starr. Starr lebt in zwei komplett unterschiedlichen Welten. Sie wohnt mit ihrer Familie in Golden Heights, das als Ghetto der Stadt gilt. Dort ist die Welt eine andere als in den reicheren Vierteln der Stadt, da Drogenbosse und verschiedene Gangs das Sagen haben. Starr geht jedoch auf eine Schule in einem bessern Viertel, wo überwiegend reiche und weiße Jugendliche leben. Dort ist sie eine andere Starr, weil sie mehr auf ihre Sprache achtet, sich anders kleidet und ihre Herkunft verschleiert. Sie möchtet nämlich nicht als das Mädchen aus dem Ghetto abgestempelt werden. Die Autorin hat es treffend geschafft diese beiden Persönlichkeiten von Starr darzustellen und den Leser mitfühlen zu lassen, wie es sich anfühlen muss nie vollkommen man selbst sein zu können.  Als auf dem Nachhauseweg von einer Party Starrs Kumpel, den sie schon seit ihrer Kindheit kennt, ohne ersichtlichen Grund, von einem Polizisten erschossen wird, stellt sich Starrs Welt auf den Kopf. Sie weiß nicht mehr was sie tun soll, wie sie sich verhalten soll und für welche Welt sie sich entscheiden soll. Doch nicht nur Starrs Persönlichkeit hat mich fasziniert, sondern auch die der anderen Charaktere. Starrs Familie wurde unfassbar authentisch dargestellt und hat mich des Öfteren zum Schmunzeln gebracht. Außerdem war es interessant zu sehen, wie die Erziehung und das Leben von Starrs Familie aussieht, da es sich sehr von dem entscheidet, was ich kenne. Der Schreibstil der Autorin hat es geschafft, dass man das Buch regelrecht verschlungen hat. Ich habe selten ein Buch gelesen, das in mir so viele Gefühle angesprochen hat wie dieses. Ich konnte absolut mit Starr mitfühlen und habe sehr viel über den immer noch vorhandenen Rassismus in der Gesellschaft nachgedacht. Dieses Buch ist aber nicht nur ein sehr gutes Buch, sondern spricht auch eine sehr aktuelle Thematik an. Ich konnte das Buch unmittelbar in die #BlackLivesMatter Bewegung einordnen, sodass es mich nur umso mehr getroffen hat, weil mir bewusst wurde, dass diese Thematik sehr nah an der Realität ist. Ich finde es sehr beeindruckend in welcher Weise es die Autorin geschafft hat eine so wichtige Thematik, vor allem für Jugendliche, zugänglich zu machen. Dadurch wird man angeregt sich mehr mit dem Thema auseinander zu setzten. Außerdem erhält man einen Einblick in das Leben zwischen zwei Welten und kann die Gefühle von Menschen, die Rassismus ausgesetzt sind, umso besser nachvollziehen. Fazit Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass ich jedem empfehlen kann dieses Buch zu lesen. Ich würde mir sehr wünschen, dass das Buch auch zukünftig in Schulen gelesen wird, damit mehr auf dieses wichtige Thema aufmerksam gemacht wird. Dieses Buch vereint nämlich nicht nur tolle Charaktere, eine wichtige Thematik und das Problem des Rassismus, sondern ist ebenso ein spannendes und grandioses Jugendbuch. Für mich ist das Buch eindeutig eines meiner Highlights dieses Jahres, und auch wenn ich es als e-Book schon habe, werde ich es mir sicherlich nochmal als Hardcover kaufen nur um es mir an einen besonderen Platz ins Regal stellen zu können. Somit vergebe ich fünf von fünf Sternen und hoffe sehr, dass ihr das Buch lesen werdet !

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  • T.H.U.G. L.I.F.E. - The Hate U Give

    The Hate U Give
    booksaremybestfriends

    booksaremybestfriends

    13. August 2017 um 11:09

    Hallo Büchermenschen♥Heute möchte ich mit euch über ein Buch sprechen, dass ich so oft wie kaum ein anderes auf Bookstagram gesehen habe. „The Hate U Give“ von Angie Thomas ist ein wirklich besonderes Buch, dass jeder in seinem Leben lesen sollte, es regt einfach zum Nachdenken an.„The Hate U Give“ ist übrigens im Deutschen im cbt Verlag erschienen.„The Hate U Give“ erzählt eine ganz besondere Geschichte, davon wie es ist anders zu sein, seinen Mut und seine Stimme zu finden und dass man für etwas kämpfen/ sich einsetzen soll, was einen bewegt.Starr muss nach einer Party mit ansehen, wie ihr Freund Khalil ohne Grund von einem Polizisten erschossen wird – ein riesiger Aufreger oder?! Was ich noch nicht gesagt habe ist, dass der Polizist weiß, Starr und Khalil schwarz sind. Jetzt erinnern sich wahrscheinlich viele von euch an all die Berichte, die durch die Medien gingen, denn in den USA hört man immer wieder von solchen Fällen, wie dem von Starr und Khalil.Ab diesem Zeitpunkt ist in Starrs Leben nichts mehr wie zuvor..an ihrer Privatschule versucht sie so gut es geht die „Williamson“-Starr zu sein, aber ihre Fassade verrutscht immer mehr. Ihren Freundinnnen Maya und Hailey und ihrem Freund Chris erzählt sie nichts von Khalil.Das Buch erzählt die Geschichte vom Tod Khalils bis hin zu den Gerichtsverhandlungen und dem Urteil in seinem Fall.Starr macht während des Buches eine unglaubliche Wandlung durch, sie lernt zu ihrer Stimme zu stehen, sie zu benutzen und dass es ok ist, anders zu sein und nicht immer der Meinung der Mehrheit zu folgen.Neben Starr machen auch ihre Eltern, ihre Freundinnnen und ihr Freund Chris große Veränderungen durch.Angie Thomas hat es also geschafft wirklich alle Perspektiven in einem solchen Fall mit Figuren zu unterstützen und zu beschreiben.Natürlich wissen wir alle sofort, dass das Thema das Buches Rassismus ist, aber darüber hinaus gibt „The Hate U Give“ mit persönlich sehr viel Mut. Es lehrt uns, dass man seine Stimme nutzen soll, um für wichtige Dinge einzustehen, dass wir alle wichtig sind und eine Meinung haben.Mir fällt es wirklich sehr meine Begeisterung und die Wichtigkeit dieses Buches in Worte zufassen.„The Hate U Give“ hat mich sehr bewegt, ich war teilweise kurz davor in Tränen auszubrechen (vor Wut und Ungerechtigkeit), ich war fuchsteufelswütend, ich habe gelacht, wollte tanzen und feiern, wollte das Buch anschreien vor Ungerechtigkeit. Ich habe ein Bad von Unmengen an Emotionen in den knapp 500 Seiten durchlebt. Ich habe mich teilweise mit Starr, teilweise eher mit Chris identifizieren können. Ich glaube man kann nicht unbedingt verstehen, was in Starr vorgeht, aber wir können es versuchen.Ich habe während ich „The Hate U Give“ gelesen habe viel Musik gehört und auch das ein oder andere Lied in meiner Playlist entdeckt, was zu „The Hate U Give“ passt. Quasi eine mini Playlist zum Buch 😀 „Nur ein Lied“ von Alex Diehl „Superheld“ von Samy Deluxe „They don’t care about us“ von Michael JacksonIhr seht, nichts besonderes aber die Lieder passen einfach.Denkt bitte mal etwas über diese angesprochenen Themen nach!Ich persönlich würde dieses Buch zum Beispiel gerne später mit meinen Schülern lesen.

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  • „The Hate U Give“ von Angie Thomas

    The Hate U Give
    JayLaFleur

    JayLaFleur

    12. August 2017 um 20:02

    http://bookish-jay.blogspot.de/2017/08/the-hate-u-give-von-angie-thomas.htmlInhaltStarr ist 16 Jahre alt und lebt in zwei Welten - die eine ist das Viertel, in dem sie lebt und wo sie sein kann, wer sie wirklich ist. Die andere Welt ist ihre Privatschule, in der sie sich verstellt um dazuzugehören. Doch als Starr dabei ist, als ihr bester Freund Khalil von einem Polizisten erschossen wird, drohen beide Welten miteinander zu vermischen. Und Starr muss sich entscheiden, zum Wohl aller, ob sie zum Mord an ihrem Freund schweigt oder ob sie die komplette Wahrheit sagt.Wird Starr dem Druck standhalten? Wird sie schweigen oder wird sie ihren Mund aufmachen?MeinungDieses Jugendbuch war unglaublich! Unglaublich gut, bewegend, ergreifend, emotional. Die Thematik, die im Buch behandelt wird, ist eine sehr ernste und sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Rassismus, Polizeigewalt in Amerika, die Trennung von „Schwarzen“ und „Weißen“. Starr ist eine tolle, starke und mutige Protagonistin. Sie hat sich selbst und auch den Lesern Stärke und Mut bewiesen. Starr ist eine sehr authentische Erzählerin; mit ihren gerade mal 16 Jahren wirkt sie in manchen Situationen sehr erwachsen, wiederum hat sie auch mit ganz normalen Teenager-Problemen zu kämpfen. Anfangs hat sie sich noch viel gefallen lassen, hat zu vielen Dingen geschwiegen, aber im Verlauf der Geschichte wächst Starr mit ihren Aufgaben. Sie ist definitiv eine der stärksten Protagonisten, von denen ich bislang gelesen habe.„Ich schaue wieder zu den Sternen. Daddy sagte, er habe mich Starr genannt, weil ich sein Licht in der Dunkelheit war. Jetzt gerade brauche ich selbst Licht in meiner eigenen Finsternis.“ (Zitat S. 293)Der Schreibstil von Angie Thomas hat mir sehr gut gefallen! Durch den Slang, den sie hat einfließen lassen, wurde die Geschichte noch authentischer als sie ohnehin gewesen ist. Einige Begriffe waren mir leider unbekannt, zum Glück gab es am Ende des Buchs ein Glossar, in dem alle Begriffe erklärt wurden. Sehr gut mitgedacht! In „The Hate U Give“ geht es viel weniger um den Prozess und die Gerichtsverhandlung. Es geht viel mehr darum, was mit dem Menschen drumherum passiert. Es geht um Gerechtigkeit, Rassismus, Polizeigewalt. Sehr wichtige Punkte sind auch Freundschaft, Familie und der Zusammenhalt von Menschen, die sich lieben. Ich mochte besonders die Tatsache, dass es sich tatsächlich um eine wahre Geschichte handeln könnte: Waffenfreiheit in den USA, Krawalle in Armenvierteln, Drogen und Gangs.FazitEin sehr ergreifendes, bewegendes Jugendbuch! Es hat definitiv mehr zu bieten, als es der Klappentext verspricht: Stärke, Mut, Freundschaft, Familie. Ich vergebe an „The Hate U Give“ volle fünf Sterne und empfehle dieses Buch jedem! Weitere InformationenVerlag: cbt-buecher. deSeiten: 512Erscheinungsdatum: 24. Juli 2017Preis: 17,99€Gebundene AusgabeISBN: 978-3-570-16482-2

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  • The Hate U Give - Wichtige Botschaft!

    The Hate U Give
    catching_words

    catching_words

    12. August 2017 um 12:04

    Der Schreibstil ist wirklich gewöhnungsbedürftig.Es ist wirklich sehr umgangssprachlich und ziemlich viel Jugendsprache.Natürlich ist er auch an die Lebensumstände in den Gebieten angepasst, hat aber an vielen Stellen das Buch einfach etwas zerstört und wirklich anstrengend zum Lesen gemacht.Gegen Ende wurde es etwas besser, aber dennoch hat mir der Schreibstil nicht zugesagt.Die Charaktere waren teilweise wirklich anstrengend. Besonders Starr. Sie wirkt am Anfang wie so ein kleines verzogenes Mädchen. Wie sie redet, wie sie denkt, immer mit ihrem 'Boyfriend'. Das strikte Trennen ihrer zwei Welten.Am meisten hat mich gestört, dass sich sich selber in diese schwarze Opferrolle gedrängt hat. Leider ist es so, dass es viel Rassismus gegen Schwarze gibt, aber hier wirkte es oft so, als würden sie sich mutwillig in diese Rollen drängen.Starr durfte ruhig etwas gegen Schwarze sagen und irgendwelche komischen Kommentare abgeben, aber sobald es einer ihrer weißen Freunde macht, ist sie nur beleidigt.Unsympathisch und nicht überzeugend.Ein wirklich interessantes Buch mit einer wichtigen Botschaft, dass sich aber leider oft in unsympathischen Charakteren und zu vielen Details verliert.Das Buch wurde im englischsprachigen Raum schon so gehypte und diese Welle griff jetzt auch auf Deutschland über. Darum musste ich das Buch unbedingt lesen, denn ich wollte wissen, ob der Hype verdient ist. Ich habe es zusammen mit meiner lieben Marina gelesen. Sie ist auch Bloggerin und ihren Blog findet ihr hier.Ich muss sagen, der Hype ist teilweise verdient.Die Thematik ist ohne Frage wirklich wichtig und es ist schrecklich, dass solche Vorfälle heute noch passieren.Aber die ersten 200 Seiten waren wirklich schrecklich.Am Anfang wird direkt Khalil erschossen, aber dann verliert sich die Geschichte etwas.Es gibt zu viele Details, zu viele Dramen zwischen Freunden, die wirklich nicht hätten sein müssen. Dazu die unsympathische Starr, die immer nur schlecht gelaunt ist und alles als persönlichen Angriff wertet. Nach 200 Seiten wird es dann richtig gut. Starr findet ihre Stimme und sie beginnt etwas zu tun, um Gerechtigkeit für ihren erschossenen Freund Khalil zu bekommen.Man fiebert wirklich mit, ist schockiert und ergriffen.Besonders schockierend sind die geschilderten Szenen am Ende, wo es zu Straßenkämpfen und Randalen kommt.Das ergreifende hier ist, dass es keine fiktiven Szenarien sind, sondern, dass sie so auch heute noch auf den Straßen der Welt stattfinden.T-H-U-G-L-I-F-EThe Hate U Give Little Infants F***s EverybodyAm Ende kommt die Botschaft des Buches richtig gut heraus und bringt einen auch zum Nachdenken.Es sollten so viel weniger Vorurteile und so viel weniger Rassismus auf der Welt herrschen.Die Stimme ist eine Waffe und wir Menschen sollten anfangen sie zu nutzen, anstatt von richtigen Waffen.Fazit:Ein gutes Buch, eine wichtige Botschaft, aber leider viel Drama, wo keins nötig wäre und eine unsympathische Hauptprotagonistin.

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  • Schonungslos ehrlich

    The Hate U Give
    Lovinbooks4ever

    Lovinbooks4ever

    11. August 2017 um 18:12

    Dieses Buch beinhaltet so viel wahres. Es ist erschreckend, schonungslos und völlig ungeblümt. Und dabei ist es so realitätsnah, dass man eigentlich gar nicht darüber nachdenken mag. Aber man MUSS darüber einfach nachdenken! Khalil wird von einem Cop erschossen. Ohne Grund und willkürlich. Doch es steht zur Debatte, ob der Cop tatsächlich strafrechtlich belangt wird. Denn er legt es völlig anders aus und die Menschen verurteilen wahrlos. Khalil war anscheinend Drogendealer und in einer Gang. Die Leute denken: „Irgendwann wäre er eh draufgegangen“ Dieser Gedanke hat mich zutiefst erschüttert. Denken Menschen wirklich so? Verurteilen wir so schnell? Glauben wir nur das, was wir glauben wollen? Angie Thomas hat ein sehr sensibles Thema in ihrem Buch offenbart. Rassentrennung. Warum ist dies immer noch Thema? Aber hier wird nicht nur die „weiße“ Seite dargestellt, die die „schwarze“ Seite schlecht macht. Nein, wir erfahren, was „Schwarze“ über uns „Weiße“ denken. Gehen die Vorurteile etwa in beide Richtungen? Ist der Rassismus beiderseitig? Ich persönlich finde, dass Angie Thomas hier viele Fakten, aber auch viele Fragen aufgeworfen hat und man selber über sich und sein Denken ins Grübeln kommt. Die Protagonistin, Starr, hat sie unglaublich gut dargestellt. Sie ist intelligent, sportlich und dennoch wohnt sie im „Ghetto“. Ist jeden Tag Gefahren ausgesetzt, über die wir „Weißen“ uns keine Gedanken machen brauchen. Und doch spürt man selber die Ungerechtigkeit in diesem Buch. Ich selber wollte während dem Lesen aufspringen und auf die Straße gehen, um gegen solche Ungerechtigkeit zu protestieren. Was mich aber selber über Gerechtigkeit im amerikanischen Rechtssystem zum Denken angeregt hat. Bestand/Besteht die Jury, die Geschworenen eigentlich in solchen Fällen zur Hälfte aus schwarzen? Haben wir Menschen immer Vorurteile über andere „Rassen“? Warum gibt es das Wort „Rasse“ im Zusammenhang auf uns Menschen eigentlich noch? Wie ihr merkt, hat mich dieses Buch sehr aufgewühlt und ich habe es immer noch nicht richtig geschafft meine Gedanken zu sortieren. Dennoch möchte ich gerade diese Flut und dieses Wirrwarr an Gedanken offenbaren. Denn DAS sind die Gefühle, die das Buch während dem Lesen in mir ausgelöst hat. Für mich ist „The hate u give“ ein grandioses Buch und hat mich in meinen Grundfesten erschüttert. Blicken wir tatsächlich immer hinter den Vorhang? Oder sehen wir wirklich nur das, was wir sehen wollen….. Ein unglaublich gutes Buch über die Ungerechtigkeiten der Welt…. Egal ob schwarz oder weiß…

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