Angus Konstam

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Alle Bücher von Angus Konstam

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Schätze auf dem Meeresgrund

Schätze auf dem Meeresgrund

 (1)
Erschienen am 30.01.2009
Die Kelten

Die Kelten

 (1)
Erschienen am 01.01.2005
Schlachtschiff Bismarck

Schlachtschiff Bismarck

 (0)
Erschienen am 30.03.2017
Die Wikinger

Die Wikinger

 (4)
Erschienen am 01.08.2005
Confederate Blockade Runner 1861-65

Confederate Blockade Runner 1861-65

 (1)
Erschienen am 01.02.2004
Tudor Warships

Tudor Warships

 (1)
Erschienen am 22.04.2008

Neue Rezensionen zu Angus Konstam

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uschs avatar

Rezension zu "Die Wikinger" von Angus Konstam

Rezension zu "Die Wikinger" von Angus Konstam
uschvor 7 Jahren

Tolles Buch! Der Inhalt des Buches ist sehr informativ, anschaulich und verständlich beschrieben. Zudem wird das Thema Wikinger sehr ausführlich behandelt.

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wolfschwerdts avatar

Rezension zu "Tudor Warships" von Angus Konstam

Rezension zu "Tudor Warships" von Angus Konstam
wolfschwerdtvor 9 Jahren

Mit dem Band 142 der Osprey- Serie New Vanguard „Tudor Warships (1) – Henry VIII´s Navy, ist eine weitere hochinteressante Publikation des britischen Marine- und Militärhistorikers Angus Konstam erschienen.
Detailliert beschreibt der ehemalige Kurator am Londoner Tower und am Mel Fisher Maritime Museum in Florida die Entwicklung der nordwesteuropäischen Kriegsmarinen von mit Soldaten bemannten Handelsschiffen des Mittelalters über umgerüstete Handelsschiffe des Spätmittelalters bis zum Umbau von Handles- zu Kriegsschiffen oder zum speziellen Kriegsschiffsbau. Die Tudors, allen voran Heinrich VIII waren für England maßgeblich an diesem Prozess beteiligt. Und mit der mächtigen Mary Rose, dem Flaggschiff Heinrich VIII war schließlich der erste Abschnitt der Entwicklung zu einer ständigen, spezialisierten Kriegsmarine der beginnenden Neuzeit dokumentiert.
Konstam beschreibt konzentriert und illustriert durch zahlreiche historische Abbildungen, die Entwicklung der Marine Heinrich VIII. Steckbriefe der wichtigsten Schiffe der Tudorflotte und deren detaillierte, ganzseitige farbige Abbildungen, gezeichnet vom erfahrenen Illustrator Tony Bryan ergänzen die ausführlichen Informationen des Autors. Durch die Flottenlisten und Bestückungstabellen ist diese Publikation ebenso eine Fundgrube für den interessierten Leser, wie durch die Kapitel, die sich mit der Entwicklung der Feuerwaffen und deren Einfluss auf den Schiffbau und die Seekriegstaktik befassen. Und ganz besonders erfreulich auch der Literaturhinweis im Anhang. Hier hat Angus Konstam bewusst darauf geachtet, dass die empfohlene weiterführende Literatur in guten Buchläden oder Büchereien auch tatsächlich verfügbar ist.
Ein Aspekt, der in keiner Abhandlung über die Tudor-Navies fehlen darf, ist natürlich die Mary Rose. Das Flaggschiff Heinrich VIII, das in einem Treffen mit der französischen Flotte 1546 vor dem Hafen Portsmouth gesunken und 1982 wieder gehoben wurde, ist immerhin das einzige umfassende archäologische Dokument der Flotte Heinrich VIII und eine Art Zeitkapsel der Tudorzeit. Konstam erläutert an der gut dokumentierten Bauweise des Wracks den Stand der Schiffbautechnik Mitte des 16. Jahrhunderts und damit die Ausgangssituation für die Weiterentwicklung der Tudor-Navy unter Elisabeth I, der übrigens der Band 149 der New Vanguard- Serie mit dem Titel „Tudor Warships (2) – Elisabeth I´s Navy“ gewidmet ist.
Trotz des unglückseeligen Untergangs der Mary Rose, über dessen Ursachen immer noch spekuliert wird, folgt das Schiff mit dem mit modernen Bronzekanonen schwer bestückten Artilleriedeck, kurz oberhalb der Wasserlinie und den in den Rumpf geschnittenen Geschützpforten bereits einem modernen Konzept. Das immer noch im Vergleich zum Achterkastell hohe Vorderkastell, zeigt aber auch die Schiffbauliche und taktische Schnittstelle zwischen Vergangenheit und Zukunft. Und genau diese Schnittstelle ist es, so wird bei der Lektüre des Buches deutlich, was die Marine Heinrich VIII so anschaulich verkörpert.

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wolfschwerdts avatar

Rezension zu "Tudor Warships 2" von Angus Konstam

Rezension zu "Tudor Warships 2" von Angus Konstam
wolfschwerdtvor 9 Jahren

Es waren der Seefahrer Hawkins und die genialen Schiffbaumeister Mathew Baker und Richard Chapman, die aus den Erfahrungen der elisabethanischen Staatspiraten wie Drake und Raleigh und dem taktischen Konzept Heinrich VIII, das sich in der Mary Rose verkörperte, einen neuen, revolutionären Schiffstyp entwickelten.
Angus Konstam beschreibt in seinem Buch Tudor Warships (2) die Entwicklung der Tudor-Schiffe unter Elisabeth I zu einem eigenständigen englischen Typus, der sich schließlich in der sogenannten elisabethanischen Galeone ausdrückte, die zur konzeptionellen Basis der mächtigen britischen Flotten des Empires der folgenden Jahrhunderte werden sollte.
Bereits Heinrich VIII hatte auf die Schiffsartillerie gesetzt. Während die Spanier ihre hochbordigen Armada- Galeonen noch 1588 mit an Bord schwer zu handhabenden Feldgeschützen bestückt hatten waren bereits die unglücklich untergegangene Mary Rose und ihre Schwesterschiffe mit speziell entwickelten bronzenen Schiffsgeschützen ausgestattet.
Die Taktik des Enterkampfes war es, die den Galeonen der Spanier mit ihren hohen Vorder- und Achterkastellen und den gut ausgebildeten und disziplinierten Soldaten an Bord, die Vorherrschaft auf den Meeren gesichert hatte. Auch die Artillerie diente hier letztendlich ausschließlich dem Nahkampf, also der Dezimierung der Besatzung des gegnerischen Schiffes. Daher reichte es völlig aus, die Kanonen nur einmal, direkt vor dem Entern, Bord an Bord mit dem feindlichen Schiff abzufeuern. Die Engländer hatten mangels Masse und professionell ausgebildeter Soldaten im Nahkampf keine Chance.
Konstam stellt aber auch klar, dass das neue taktische Konzept, mit schnellen, gut armierten Schiffen, den Nahkampf zu vermeiden und den übermächtigen Gegner auf Distanz zu zermürben, zumindest 1588 bei dem Versuch, die spanische Armada von einer Landung abzuhalten, nicht aufgegangen war. Es waren andere Faktoren, die am Ende zum Scheitern der spanischen Invasion führten.
Und trotzdem, so zeigt Konstam auf, war das taktische Konzept zusammen mit den Innovationen im Schiffbau zukunftsweisend. Die Rümpfe der elisabethanischen Galeonen wurden schlanker, die Unterwasserschiffe schärfer und die Kastelle niedriger. Alles zusammen erhöhte die Stabilität und Manövrierfähigkeit erheblich. Der neu durchdachte Querschnitt des Rumpfes bot nun der Schiffartillerie nicht nur mehr Platz, sondern trug durch den niedrigeren Schwerpunkt noch zur Stabilität des Schiffes bei. Die Folge: die Galeonen konnten mehr Artillerie mit längerer Reichweite tragen und zudem fast gänzlich auf Feuerwaffen für den Nahkampf, wie Hakenbüchsen oder Drehbassen verzichten.
Aus den detaillierten Beschreibungen der Flottenbau- und Umbauprogramme im „Tudor Warships (2)“ geht aber auch hervor, das die Navy Elisabeth I noch weit entfernt war von der stehenden Flotte des späteren Empire. Immerhin, relativ wenigen Neubauten standen zahlreiche Umbauten und Modernisierungen von Schiffen gegenüber, die bereits in der Flotte Heinrich VIII gedient hatten. Und im Konfliktfall wurden nach wie vor zusätzliche Schiffe angemietet.
Wie bei Ospreys Serien üblich, ist das Buch hervorragend bebildert und mit sehr aussagekräftigen Illustrationen von Tony Brian ausgestattet. Tabellen mit den Schiffen und ihrer Bewaffnung sowie Steckbriefe exemplarischer Schiffe runden das Buch über Elisabeths Navy ab.

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