Angus Watson

 3.8 Sterne bei 31 Bewertungen
Autor von Age of Iron - Der Krieger, Age of Iron - Der Feldzug und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Angus Watson

Angus Watson ist freischaffender Autor und Journalist. Er hat zahllose Artikel für viele renommierte Zeitschriften geschrieben. Für den Telegraph hat er nach Bigfoot gesucht, für die Financial Times nach Schiffswracks in der Schottischen Scapa Flow getaucht und für die Times ging er auf den Galapagosinseln mit Seelöwen baden. Watson lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in London.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Angus Watson

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Cover des Buches Age of Iron - Der Krieger9783492280495

Age of Iron - Der Krieger

 (13)
Erschienen am 07.12.2015
Cover des Buches Age of Iron - Der Feldzug9783492280846

Age of Iron - Der Feldzug

 (6)
Erschienen am 01.06.2016
Cover des Buches Age of Iron - Die Herrschaft9783492280891

Age of Iron - Die Herrschaft

 (4)
Erschienen am 02.11.2016
Cover des Buches Age of Iron 19783844913552

Age of Iron 1

 (1)
Erschienen am 18.12.2015
Cover des Buches Age of Iron 29783844914580

Age of Iron 2

 (0)
Erschienen am 01.06.2016
Cover des Buches Reign of Iron9780316399814

Reign of Iron

 (1)
Erschienen am 01.09.2015

Neue Rezensionen zu Angus Watson

Neu

Rezension zu "Age of Iron - Die Herrschaft" von Angus Watson

Age of Iron - Die Herrschaft
Buecherverschlingerinvor 3 Jahren

Lowa und Spring haben sich in den letzten zwei Bänden einfach großartig zu den zwei Kriegerinnen entwickelt, die sie jetzt sind. Wird der letzte Kampf gegen die Römer auch ihr Ende sein?


Gemeinsam mit den britannischen Stämmen stellen sie sich den Heerscharen von Rom entgegen, die auch noch über schwarze Magie verfügen. Wie es sich in den letzten Bänden gezeigt hat, geben Lowa und Spring aber selbstverständlich nicht einfach klein bei, sondern kämpfen mit ihrer besten Waffe gegen die Angst vor dem Heer: Witz, Ironie und Sarkasmus sprühen mal wieder aus diesem Buch und macht es so amüsant. 

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Rezension zu "Age of Iron 1" von Angus Watson

One woman show
kornmuhmevor 4 Jahren

Inhalt:

Wir schreiben das Jahr 55 v. Chr. Britanniens Stämme sind tief gespalten, im Südosten herrscht der grausame König Zadar und jedermann wartet angstvoll auf die drohende Ankunft der Römer. Doug Sealskinner ist ein alter Haudegen, der schon viele Schlachten auf dem Buckel hat und eigentlich nicht mehr kämpfen will. So möchte er sich Zadars Heer anschließen, weil er dort hofft, einen ruhigen Posten auf der königlichen Burg zu erhalten. Doch es kommt anders: Er trifft auf die bei Zadar in Ungnade gefallene Bogenschützin Lowa Flynn und hilft ihr aus der Patsche. Von da an begleitet Doug die junge Lowa, die nur eins im Sinn hat: Rache an Zadar.

Meinung:

Ich hatte mich sehr auf einen Roman im Stil von Joe Abercrombie gefreut: Schlachten, Blut, Sarkasmus, Verrat und eine gute Prise schwarzen Humors. In vielen Teilen konnte Angus Watson damit auch punkten. Besonders die Kampf- und Verfolgungsszenen sind sehr temporeich und voller Action, sie haben mir am besten gefallen. Ebenso trifft man als Leser auf diesen trockenen Realismus, gewürzt mit Ironie, die viele Figuren sehr sympathisch machen. Besonders Doug hat mir gut gefallen, vor allem zu Beginn des Buches.

Doch es gibt einfach Dinge, die ich zu weit hergeholt und nicht stimmig fand, und diese haben sich ab der Mitte des Buches sehr gehäuft. Bisweilen habe ich den Eindruck gewonnen, dass der Autor seine Inhaltsschwerpunkte nicht immer glücklich wählt. Oftmals geht es zu sehr um Beziehungsprobleme, die aber nur wenig zum Voranschreiten der story beitragen.

Auch bin ich mit der Ausarbeitung mancher Figuren nicht immer zufrieden. So bleiben mir manche Handlungsmotive von Ragnal und Drustan z.B. einfach unklar, gerade die von Ragnal, wenn man seine Hintergrundgeschichte bedenkt. Leider entwickelt sich der Roman gerade zum Ende hin auch zu einer one woman show: Lowa erweist sich quasi als unbesiegbar und kann immer ihren Feinden entkommen bzw. sie besiegen. Fand ich persönlich einfach too much, zumal dies auf Kosten von Potagonist Doug geht.

Der "Endkampf" ist dann fast schon hollywoodreif und bietet für meinen Geschmack viel zu schnelle und simple Konfliktlösungen, oftmals auch aus heiterem Himmel!

Gewöhnen muss sich der Leser auch an die oftmals sehr moderne Sprache, die so gar nicht in das Eisenzeitalter passen will (wobei ich sowieso stets das Gefühl hatte, die Geschichte können auch in einem alternativen Universum ohne Bezug zur realen Historie Britanniens spielen): Da ist die Rede vom "Chef", von den "Mädels", es ist "alles klar", und geflucht wird, was das Zeug hält. Gestört hat mich dies zwar nicht, aber überzeugend fand ich es auch nicht.

Fazit:

Ein etwas durchwachsener Auftakt zu einer dreibändigen Saga aus dem Zeitalter des 1. Jh. v. Chr. Die Figuren bleiben oberflächlich, besonders Lowa entwickelt sich zu Superwoman, Konflikte werden nicht immer ernst genommen, zu schnell aufgelöst und an m.E. unpassenden Stellen breit getreten. Alles etwas unstimmig. Hier würde ich doch eher zu den Romanen von Joe Abercrombie raten.

3 von 5 Sternen

 

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Rezension zu "Age of Iron - Der Feldzug" von Angus Watson

Feldzug nach historischem Vorbild
Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren

Angus Watson präsentiert hier nun den zweiten Band seiner „Age of Iron“-Trilogie und lässt in diesen die Erkenntnis reifen, dass der Tod eines unbarmherzigen Herrschers doch nicht alle Probleme auf einmal zu lösen scheint. Somit scheint es in dieser Band nahtlos an die Geschehnisse des ersten Teiles anzuknüpfen.

Klappentext:
König Zadar ist besiegt und Burg Maidun eingenommen – doch schon müssen sich Dug und seine Freunde neuen Herausforderungen stellen. Vor allem Lowa schlägt sich mit allerlei Problemen herum – Feinde von außen, Rivalen von innen und unfähige Spione machen der Kriegerin ihren Karrierestart als neue Königin von Maidun nicht gerade leicht. Und während Dug versucht, sich auf einer kleinen Farm doch endlich mal von den Strapazen seines Söldnerlebens zu erholen, hat Spring alle Hände voll damit zu tun, mit ihren magischen Fähigkeiten zurechtzukommen. Dem verrücktesten Kämpfertrio der Eisenzeit wird es auch in diesem Band sicher nicht langweilig…

Inhalt:
Lowa die neues Königin von Maidun, Spring und Dug machen die Erfahrung, dass ihre neue Herausforderung, die Führung eines Königreiches, nicht so einfach erscheint, als man es sich eingeredet hat, als der alte Despot noch geherrscht hat, aber dahin gibt es keinen Weg zurück, schließlich ist dies Vergangenheit und Tote können kein Königreich führen.

Aber dies ist nur der Anfang der Herausforderung. Lowa und ihr neues Königreich stehen sich schnell einer größeren Herausforderung gegenüber. So stehen sich Maidun und Domnonia, durch den Expansionskurs des domnonianischen Kindskönigs schnell auf dem Schlachtfeld gegenüber und die Schlacht scheint schon vor dem ersten Axthieb entschieden zu sein, schließlich ist Lowas Königreich den Gegner, mehr als das zehnfache unterlegen. Die Schlacht verläuft dann allerdings anders als gedacht und so kann sich Lowa anschließend von den Barden besingen lassen und hoffen das damit nun wieder Ruhe einkehrt.

Wie von Lowa und ihren Gefolge erhofft kehrt langsam wieder Ruhe auf der britischen Insel ein und es scheint so, als ob sich die Königreiche zusammenfinden um auf die Große Bedrohung, die Römer zu warten bzw. gewappnet zu sein. Die sich aber im Hintergrund verzweigenden Rankenspielchen breiten sich immer weiter aus und so ist es dann auch kein Wunder das die Briten beschließen, ihren Gegner auszuspionieren. So siedeln Spione über und versuchen den Römern auf die Schliche zu kommen.

Ohne es zu merken steuert Lowa, Spring und Dug ihr Königreich auf eine der größten Schlachten zu, die die Menschheit je gesehen hat.

Meine Meinung:
Angus Watson wirft hier eine Mischung aus Realgeschichte und Phantastik zusammen in einen Topf und rührt diese brodelnde Masse mehr als einmal kräftig durch, so dass man sich schnell in einer Fiktion befindet, die im ersten Augenblick bekannt erscheint, allerdings doch genügend Abstand von der Realität aufweist. Allerdings schafft es Watson nicht seine Blaupause, nämlich Cesar zu dessen Krieg (hier nicht mehr :-)) zu verleugnen. Irgendwie beschleicht sich auch das Gefühl, das Watson eine Abneigung gegen genau dieses Cesar hat und dieses hier ausleben kann bzw. möchte.

Bei den vorkommenden Charakteren schafft es Watson das diese sich schnell im Kopfkino projizieren und Gestalt annehmen, allerdings dann doch zu Klischeehaft und altbekannt.

Was auch auffällig ist, ist das Watson sehr zu Fäkalsprache neigt. So kommen in diesem Buch, mehr als im ersten Teil diese Wörter zum Einsatz und dies ist aus meiner Sicht einfach nur nervig bzw. gekünstelt und kann nicht als Stilmittel betrachtet werden. Es passt auch so gar nicht zum Hintergrund und zu den verwendeten Charakteren.

Weiterhin fiel mir auf, dass das Buch doch nochmals ein Lektorat gebrauchen könnte. Von einem Verlag wie Piper erwarte ich dann doch mehr Sorgfalt und eine niedrigere Fehlerquote. Auffällig sind da Wortdreher und fehlende Buchstaben.

„Age of Iron – Der Feldzug“ muss man aber zu Gute halten, dass Watson kein Autor ist, welcher auf Füllmaterial setzt, sondern den Platz den er zur Verfügung hat, gnadenlos zur Story-Weiterführung nutzt.

Das Buch hinterlässt bei mir aber irgendwie einen gemischten Eindruck, konnte mich aber schlussendlich nicht wirklich einfangen und in seine Kopfkinovorstellung mitnehmen.

Meine Wertung:
3 von 5 Würfel

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