Ania Ahlborn

 4.2 Sterne bei 13 Bewertungen
Autor von Bruder, Bruder: Ein Thriller und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Ania Ahlborn

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Ania AhlbornBruder
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Bruder
Bruder
 (9)
Erschienen am 14.05.2018
Ania AhlbornBruder: Ein Thriller
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Bruder: Ein Thriller
Bruder: Ein Thriller
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Erschienen am 09.04.2018
Ania AhlbornSaat: Roman
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Saat: Roman
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Erschienen am 09.07.2013
Ania AhlbornThe Bird Eater
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The Bird Eater
The Bird Eater
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Erschienen am 01.04.2014
Ania AhlbornBrother
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Brother
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Erschienen am 08.09.2015
Ania AhlbornWithin These Walls
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Within These Walls
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Erschienen am 21.04.2015
Ania AhlbornThe Devil Crept In: A Novel
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The Devil Crept In: A Novel
The Devil Crept In: A Novel
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Erschienen am 07.02.2017
Ania AhlbornSeed
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Seed
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Erschienen am 28.05.2011

Neue Rezensionen zu Ania Ahlborn

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Janna_KeJasBlogs avatar

Rezension zu "Bruder" von Ania Ahlborn

Brutale Geschichte mit Tiefgang
Janna_KeJasBlogvor 2 Monaten

| © Janna von www.KeJas-BlogBuch.de |

Ein Festa-Buch das es in sich hat, aber nicht gänzlich so, wie man es bei dem Verlag vermutet! Ja, es ist brutal. Ja, es ist detailliert. Aber es ist auch so vielschichtig – erschreckend, einnehmend, überraschend!
Das der Film „Chained“ zu dieser Geschichte inspirierte kann ich mir sehr gut vorstellen und doch dachte ich zunächst direkt an den Film „Haus der 1000 Leichen“, wobei dieser eher im entferntesten Sinne etwas mit dem Buch gemein hat (oder umgekehrt).
Randnotiz: ich kann Euch beide Filme sehr empfehlen!

Eine Familie. Vermisste Frauen. Schreie. Stille. Ein Bruder der in seinen Taten Erfüllung findet. Der andere Bruder, der sich nach einem anderen Leben sehnt. Und dazwischen viele Emotionen und einschneidende Traumata. Eine Geschichte bei der nicht zu viel verraten werden darf, denn es ergeben sich Wendungen die nicht vorhersehbar waren, es entwickelt sich ein Verlauf, bei dem man kaum weiterlesen mag. Ich war inmitten der Küche und des Hofes der Familie Morrow. Zwischen vergangenem und gegenwärtigem.

Besonders die zwei Brüder stehen im Fokus der Geschichte. Die Entwicklung ihrer Beziehung, der Anfang ihres Schicksals. Michael und Ray (Reb genannt) könnten nicht unterschiedlicher sein. Während Ray monströsen Phantasien nachgibt und hinter seiner Fassade sehr gut bei jungen Frauen seines Alters ankommt, so ist Michael zurückhaltend und tut unter Zwang Dinge, die ihn nachts wach halten.

"Der Umgang mit Menschen fiel ihm leichter, wenn sie tot waren."
(Seite 14)

Doch zu seiner Schwester Misty hat Michael ein inniges Verhältnis, so hat Ray ihn gut unter Kontrolle. Doch dann taucht plötzlich Alice auf und Michaels Gedanken beginnen Achterbahn zu fahren. Kann er sich von seiner Familie lösen und Misty zurücklassen? Kann meine seine dunkle Seite so tief vergraben?
Michael lebt zwischen zwei Welten, fast schon bizarr diese zu lesen – zwischen Horror und Verliebtheit. Ein Horror der mir nicht nur in den Morden begegnete, sondern auch in der Beziehung zu den Eltern, dem Leben auf dem Hof.
Misty, die sich ihrem Schicksal fügt und sich zu sehr an Michael klammert.
Eltern die mit Taten statt Worten sprechen und ihre Kinder in einem gewaltvollen Umfeld aufwachsen lassen.
Michaels Liebe die er seiner Schwester gegenüber empfindet, die zarte Entstehung der Verliebtheit zu Alice. Der Kampf zwischen Loyalität und Freiheit.
Und Ray, für den das Morden nicht nur ein Spiel ist, sondern eine Erfüllung auf verschiedenen Ebenen. Mit einem Plan der an Perfidität kaum zu übertreffen ist.

Je mehr Seiten ich las, umso mehr Geheimnisse gaben die Morrows preis. Erlebnisse die zu erahnen waren und Ereignisse die mich überraschten! Besonders die Skizzierung der Kindheit beider Brüder lässt ein erschreckend schauriges Bild entstehen. Man wird gezwungen sich in Ray hineinzuversetzen, ein Horror-Thriller welcher mehr verbirgt als brutale Morde. Eine Beziehung zwischen Brüdern die über Jahre immer mehr Risse bekam und zum Ende hin mit seiner vollen Wut zuschlägt.

Es ist und bleibt ein Festa-Buch! Die Gewaltszenen sind deutlich beschrieben und auch die Vergangenheit schleicht mit Schrecken durch die Zeilen. Einzig in einer Szene wird beschrieben was Leser*innen triggern kann/könnte, alle weitere Erfahrungen die einzelne Protagonistinnen erleben musste werden benannt, aber nicht weiter ausgeführt.

Eine Kleinigkeit fehlte mir, etwas mehr herauszögern am Ende und etwas weniger von Michaels Verständnis, aber grundlegend ein Buch das ich weiter empfehlen kann! Gelungene Überraschungen innerhalb der Geschichte und auch ein Ende, das mich als Leserin überzeugen konnte, da es eben endet, wie es endet! Und dabei ist es völlig nebensächlich, ob der Ausgang im Vorfeld zu erahnen war oder nicht, es geht um die Zeilen dazwischen!

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Oriass avatar

Rezension zu "Bruder" von Ania Ahlborn

Familienidylle vom feinsten Horror
Oriasvor 3 Monaten

Das alte Bauernhaus der Familie Morrow steht fernab von jeder Straße. Und das aus gutem Grund - denn wenn in der Umgebung eine Frau verschwindet, klopft niemand an ihre Tür und stellt neugierige Fragen. Und niemand schaut nach, was sie schon wieder im Hinterhof begraben haben.

Aber der 19-jährige Michael ist nicht wie der Rest der Familie. Er wünscht sich ein Leben weit fort von all dem Grauen.
Als Michael in der nahe gelegenen Stadt die hübsche Alice trifft, vergisst er für einen Moment fast das Ungeheuer, zu dem er selbst geworden ist. Doch sein Bruder Rebel erinnert Michael daran, wohin er gehört.

Dieses Buch war meine erste FESTA Erfahrung. Und ich muss sagen, das war eine Herausforderung. Zum Inhalt will ich gar nicht so viel sagen, denn ich will Euch nicht den Effekt nehmen, mit aufgerissenen Augen ungläubig auf die gelesenen Zeilen zu starren.

Ich durfte "Bruder" im Rahmen einer Wanderrunde lesen und hatte eine Woche Zeit dafür. Sonntag angefangen, Mittwoch fertig. Durch den flüssigen Schreibstil und natürlich auch durch die spannende Handlung konnte man das Buch kaum aus der Hand legen.

Ania Ahlborn hat ein Händchen dafür, eine Geschichte, und sei sie noch so grausam, bildlich vor den Augen entstehen zu lassen. Der Wald, das Farmhaus, der Keller, das Dervish...wie oft musste ich beim Lesen mal hochschauen und überprüfen, wo ich mich gerade befand.

Die Charaktere...alle bis auf einen sehr gut getroffen. Bei Momma hätte ich mehr ein bisschen mehr Hintergrundwissen gewünscht. Was sich die Autorin für Eigenschaften für den jeweiligen Prota ausgedacht hat, Respekt. Das man Wahnsinn, Kaltblütigkeit, Mordlust so einarbeiten kann, krasse Kiste. Meine Lieblingsfigur war ganz klar Michael. Mit ihm habe ich am meisten gelitten.

Ich hatte ziemlich zu Anfang gleich einen Verdacht, der sich aber erst relativ weit hinten im Buch bestätigt hat. Es hatte etwas mit den Mahlzeiten zu tun. Desweiteren haben mir auch Einzelheiten zum Verbleib der Knochen gefehlt.; der Rest war klar ;-) Und hier ist vlt die einzige kleine Schwachstelle des Buches, aber ich denke, das wird jeder anders sehen. Für meine Verhältnisse kam die "richtige Action" erst im letzten Drittel des Buches und zog sich aber dann wirklich bis zur letzten Zeile hin.

Grauen, Horror, Entsetzen, Psycho...dieses Buch hat alles. 
Klare Leseempfehlung

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Emmas_Bookhouses avatar

Rezension zu "Bruder" von Ania Ahlborn

Eine wahnsinnig gute Geschichte
Emmas_Bookhousevor 3 Monaten

Bruder – Ania Ahlborn
Verlag: Festa
Taschenbuch: 13,99 €
Ebook: 4,99 €
ISBN: 978-3-86552-603-8
Erscheinungsdatum: 9. Mai 2018
Genre: Thriller
Seiten: 336
Inhalt:
Das alte Bauernhaus der Familie Morrow steht fernab von jeder Straße. Und das aus guten Grund – denn wenn in der Umgebung eine Frau verschwindet, klopft niemand an ihre Tür und stellt neugierige Fragen. Und niemand schaut nach, was sie schon wieder im Hinterhof begraben haben.
Aber der 19-jährige Michael ist nicht wie der Rest seiner Familie. Er wünscht sich ein Leben weit fort von all dem Grauen.
Als Michael in der nahe gelegenen Stadt die hübsche Alice trifft, vergisst er für einen Moment fast das Ungeheuer, zu dem er selbst geworden ist. Doch sein Bruder Rebel erinnert Michael daran, wohin er gehört ...
Mein Fazit:
Zum Cover:
Hier passt das Cover perfekt zum Buch, gerade das Haus im Hintergrund. Genauso so stellte ich mir das Heim von Reb und Michael vor. Mir gefällt es sehr gut, der rote Titel hebt sich ein wenig im Bild hervor.
Zum Buch:
Michael wurde als Kind entführt und lebt seitdem bei den Morrows, er selber denkt aber es sind seine richtigen Eltern. Doch das was die Familie treibt gefällt Michael nicht, er möchte etwas anders in seinem Leben. Sein einziger halt ist seine Schwester Misty.
Als er eines Tages die liebliche Alice kennen lernt, überdenkt er seine Lage noch einmal ganz genau.
Der Schreibstil ist so flüssig und spannend, dass man das Buch in einem Rutsch durch liest. Die Art und Weise wie hier mit der Psyche gespielt wird ist unglaublich. Hier leidet man mit, man weiß zwar noch nicht genau mit wem, aber wenn ihr es liest wisst ihr was ich meine.
Die Protagonisten sind sehr gut erzählt und herausgearbeitet und man beginnt mitleid zu empfinden, zu mindestens für einige der Protagonisten. Andere hasst man regelrecht und andere mag man einfach nur in den Arm nehmen und sie durch diese Welt führen.
Erzählt wird die Geschichte aus der dritten Person und man fügt sich einfach in das gelesene mit ein. Die bildliche Darstellung ist sehr gut gelungen, wie schon gesagt man ist mittendrin im Geschehen.
Es passiert nicht viel, aber dieses Buch, dieses Geschichte spielt mit unserer Psyche und deshalb kann man nicht aufhören mit dem lesen. Mir ging es jedenfalls so.
Die länge der Kapitel ist perfekt, allerdings hätten hier lange Kapiteel auch nicht gestört. Einfach ein wirklich gutes Buch und ich hatte mein Freude am lesen.
Für mich gibt es hier eine ganz klare Kauf – und Lese – Empfehlung.
Ich gebe 5 von 5 Sternen, weil es ein Buch ist, dass viel Unterhaltung bietet und einfach Spaß macht.
Ich danke dem Festa Verlag für das Buch und hoffe dass noch ganz viele solcher unterhaltsamen Bücher erscheinen werden.

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