Wer ICH sagt, muss auch LIEBE DICH sagen

von Anica Schriever 
3,9 Sterne bei32 Bewertungen
Wer ICH sagt, muss auch LIEBE DICH sagen
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laraundlucas avatar

Eine nette Geschichte, aber mehr leider nicht.

T

Ein gelungenes Buch für zwischendurch

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Inhaltsangabe zu "Wer ICH sagt, muss auch LIEBE DICH sagen"

Wetten, dass ... sich Mr. Right nur verspätet hat?

Freund weg, Wohnung weg, Job weg. Das hatte Mia sich kurz vor ihrem 30. Geburtstag anders vorgestellt. Zähneknirschend kriecht sie für ein paar Tage bei ihrem besten Freund Gunnar unter. Dummerweise erinnert der sich noch an eine unsägliche Wette aus ihren Jugendtagen: Sollte Mia bis zu ihrem 30. Geburtstag nicht verheiratet sein, darf ihr bester Freund einen Mann für sie aussuchen. Mia ahnt Schlimmes, denn so sehr sie Gunnar auch mag, seinem Männergeschmack ist nicht unbedingt zu trauen ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548286044
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:08.08.2014

Rezensionen und Bewertungen

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    PMelittaMs avatar
    PMelittaMvor 2 Jahren
    Zu wenig Humor und eine zunehmend nervende Protagonistin

    Kurz vor ihrem 30. Geburtstag stürzt Mia in eine Krise: Ihr Freund, von dem sie eigentlich einen Heiratsantrag erhoffte, trennt sich von ihr und bittet sie, aus seiner Wohnung auszuziehen, fast zeitgleich verliert sie auch noch ihren zwar ungeliebten, aber dennoch notwendigen Job, freund-, job- und obdachlos versinkt sie in Selbstmitleid. Nicht nur Mias Mutter, sondern auch ihr bester Freund Gunnar, mit dem sie einst wettete, dass, wäre sie an ihrem 30. Geburtstag noch nicht verheiratet, er ihr einen Mann aussuchen dürfe, wollen das Ganze nun in die Hand nehmen, und machen Mias Leben damit kein bisschen einfacher.


    Liebesromane sind nicht unbedingt mein Genre, Chick-lit schon eher, denn wenn, dann bitte mit Humor. Humorvoll soll er wohl sein, Anica Schrievers Roman, doch kam das bei mir nicht so ganz an, auch wenn das Grundmotiv recht witzig klingt. Aus der Masse sticht der Roman leider nicht hervor, dafür ist das Geschehen zu klischeehaft und zu vorhersehbar. Sicher gibt es einige Szenen, die den Leser zum Schmunzeln bringen könnten, meiner Meinung nach sind die aber eher rar gesät und wirklich zum Kichern oder gar laut Lachen haben sie mich nicht gebracht, eher zu der Frage, warum Mia sich auf etwas einlässt, obwohl sie gar nicht will. Wahre Situationskomik konnte ich keine finden.

    Auch die Charaktere wirken auf mich wie Klischees – und nicht mehr, tiefgründig wird keiner dargestellt, wirklich sympathisch sind nur wenige, eigentlich nur Jana und Tom. Mia nervt im Verlauf des Romans immer mehr, selbstmitleidig, antriebslos, ichbezogen und voller Vorurteile, dazu kaum über den Tellerrand blickend und nicht bereit, auch einmal über etwas nachzudenken oder gar anzusprechen. 100 Seiten vor Ende hätte ich den Roman am liebsten in die Ecke geworfen, da hätte nur ein klärendes Gespräch gefehlt, aber nein, Mia steigert sich einmal mehr in etwas hinein, lässt niemanden aussprechen und geht mit Scheuklappen durchs Leben – und das zieht sich dann bis zum Ende des Romans hin. Ich finde es einfach schrecklich, wenn Menschen allzu dumm handeln und wenn sie einfach nicht miteinander reden, obwohl das in der Situation am angebrachtesten wäre, gut in der akuten Situation geht es einem oft so, aber eben nicht über Tage. Das ist nicht das, was ich lesen will, zumal einem doch schon lange klar ist, wie die Geschichte enden wird.

    Sicher gibt es ausreichend Leserinnen, die solche Romane mögen, ich gehöre nicht dazu und hatte am Ende den Roman nur bis zum Schluss gelesen, weil ich ihn für eine Challenge eingeplant hatte. Von mir gibt es deshalb nur 2 Sterne und keine Leseempfehlung.

    Kommentare: 5
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    laraundlucas avatar
    laraundlucavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine nette Geschichte, aber mehr leider nicht.
    Wer ICH sagt, muss auch LIEBE DICH sagen

    Inhalt:

    Wetten, dass ... sich Mr. Right nur verspätet hat? Freund weg, Wohnung weg, Job weg. Das hatte Mia sich kurz vor ihrem 30. Geburtstag anders vorgestellt. Zähneknirschend kriecht sie für ein paar Tage bei ihrem besten Freund Gunnar unter. Dummerweise erinnert der sich noch an eine unsägliche Wette aus ihren Jugendtagen: Sollte Mia bis zu ihrem 30. Geburtstag nicht verheiratet sein, darf ihr bester Freund einen Mann für sie aussuchen. Mia ahnt Schlimmes, denn so sehr sie Gunnar auch mag, seinem Männergeschmack ist nicht unbedingt zu trauen ...

    Meine Meinung:

    Der Schreibstil ist locker, leicht und einfach zu lesen. Trotzdem hatte ich ein paar Startschwierigkeiten. Ich bin nicht gleich in die Geschichte hineingekommen. Es hat eine Zeitlang gedauert, vor allem da die Geschichte nicht gleich gestartet ist, sondern sich etwas gezogen hat und so keine Neugier und Spannung aufkam. Das gewisse Etwas hat mir gefehlt - und das blieb leider bis zum Schluss so. Die Geschichte plätscherte dahin, hat sich teilweise ziemlich in die Länge gezogen.

    Es spielen ziemlich viele Personen eine Rolle, fast schon zu viele. Dadurch hatte ich das Gefühl, keine wirklich kennenzulernen.
    Mia ist mit ihren 30 Jahren noch sehr naiv, weltfremd, kindisch und hat keinerlei Antrieb ihr Leben zu ändern, obwohl sie nicht wirklich glücklich und zufrieden ist. Deshalb wurde ich auch nicht so richtig warm mit ihr. Das war für mich das größte Manko.
    Mias Mutter war ganz schön nervtötend. Sie traut ihrer Tochter so gar nichts zu. Aber leider muss ich zugeben, dass sie sehr authentisch gezeichnet war - ich kenne solche Mütter tatsächlich.
    Tom ist mir etwas zu blass geblieben, sehr geheimnisvoll. Ihn habe ich nicht wirklich zu fassen bekommen.
    Gunnar und Jana sind einfach nur klasse und haben mir am besten gefallen. Richtig gute Freunde, auf die man sich verlassen kann, die da sind, lieb und humorvoll und ein bisschen außergewöhnlich.


    Viele Irrungen, Wirrungen und Überraschungen muss Mia bestehen, bis sie am Ende endlich das findet, was sie gesucht hat.

    Leider konnte mich die Geschichte nicht ganz überzeugen, obwohl sie zum Ende hin etwas besser wurde. Ich hatte eine humorvolle Liebesgeschichte voller Esprit und spritziger Dialoge erwartetet und wurde in dieser Hinsicht enttäuscht.

    Fazit:

    Eine nette Geschichte, aber mehr leider nicht.

     

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    Topolina92vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein gelungenes Buch für zwischendurch
    Fast 30 - und nun?

    Joblos, freundlos und obdachlos. Mia steht kurz vor ihrem 30. Geburtstag vor den Scherben ihres Lebens. Gerade vom Freund verlassen und aus der gemeinsamen Wohnung geworfen, wird ihr zu allem Überfluss auch noch gekündigt, da sie nicht mehr gebraucht wird. Frustriert und von den neuerlichen Verkupplungsversuchen ihrer Mutter genervt fährt sie zu ihrem besten Freund, um bei ihm ihr chaotisches Leben zu sortieren. Gerade als sie denkt, es könne nicht mehr schlimmer werden, kommt eine gemeinsame Wette ins Gespräch, verkompliziert Mias Leben und das Chaos nimmt ungeahnte Ausmaße an… Das kann ja heiter werden!

    Das Buch ist in einem sehr schönen Stil geschrieben und lässt sich schnell und einfach lesen – die perfekte Lektüre für zwischendurch. Man fühlt mit der Protagonistin mit und kann manchmal dennoch über ihr Verhalten und besonders das ihrer Freunde und Familie schmunzeln. Es enthält sowohl romantisch-schmachtende Aspekte, als auch eine gewisse Moral für das eigene Leben. Meiner Meinung nach werden einige Klischees angeschnitten und dementiert, was ich persönlich sehr gelungen finde.

    Es macht Spaß auf mehr und auch wenn man gerade aus zeittechnischen Gründen nicht weiterlesen kann, findet man dennoch schnell wieder den Bezug zur Handlung. Eine sehr gelungene Story.

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    mimimaus01s avatar
    mimimaus01vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Unterhaltung garantiert
    Wie das Leben manchmal so spielt...

    In dem Buch von Anica Schriever „Wer ich sagt, muss auch liebe dich sagen“ dreht es sich, wie der Titel natürlich stark vermuten lässt, um die große Liebe und das Chaos drum herum.
    Protagonistin ist Mia, fast 30 Jahr alt, jetzt leider ohne Freund, ohne Job und obendrauf noch ohne Wohnung. Und dabei hatte sie an diesem Tag doch auf den Heiratsantrag gewartet. Aber, wie das Leben so spielt, nichts ist so, wie es scheint oder sein soll.

    Damit sie die Fragen und Liebesüberschüttungen ihrer Eltern aus dem Weg geht, zieht sie kurzerhand nach Wismar, zu ihrem guten alten Freund Gunnar. Gunnar ist ein wirklich liebeswerter Mensch, mit dem Herz am rechten Fleck. Doch Gunnar macht Mia auch einen kleinen Strich durch ihre Rechnung, dass sie zunächst einmal erst keine Männer mehr in ihre Nähe lassen will. Er will nämlich den einzig richtigen Mann für sie finden.

    Und so kommt langsam aber sicher Leben in Mia. Sie versucht sich am Arbeitsmarkt, findet in der Freundin von Gunnar eine Seelenverwandte, und lernt den ein und andern Mann kennen.

    Anica Schriever hat es verstanden, gut zu unterhalten. Mal leidet man mit Mia mit, mal ärgert man sich über sie, weil sie nicht aus den Puschen kommt. Aber im Großen und ganzen ist dieses eine feine Frauengeschichte.

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    schafswolkes avatar
    schafswolkevor 4 Jahren
    Mia und die Suche nach Mr. Right

    Mia ist ganz aufgeregt, denn sie erwartet einen Heiratsantrag von ihrem Freund. Doch was dann passert, haut sie von den Füßen - er möchte eine Auszeit! Als sie dann auch noch ihren Job verliert, flüchtet sie zu ihrem besten Freund Gunnar nach Wismar. Und Gunnar erweist sich als wahrer Freund, er sucht für Mia einen Mann! Aber auch Mias Mutter hat Ambitionen ihrer Tochter auf den rechten Weh zu verhelfen. Für die chaotische Mia wird das ein unvergessliches Erlebnis.

    Mir hat der flüssige und humorvolle Schreibstil von Anica Schriever sehr gut gefallen. "Wer ICH sagt, muss auch LIEBE DICH sagen" ist ein turbulenter Liebesroman mit Pleiten, Pech und Pannen, der mich von der ersten Seite an wunderbar unterhalten hat.
    Die Figuren waren mir allesamt sympathisch, selbst die nervigen waren amüsant und irgendwie gehören die ja auch dazu.

    5 Sterne von mir für "Wer ICH sagt, muss auch LIEBE DICH sagen". Wer leicht chaotische Figuren mag und Lust auf einen flotten Roman hat, sollte hier vielleicht mal einen Blick riskieren.

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    ejtnajvor 4 Jahren
    Wer Freunde hat braucht keine Feinde

     Mia arbeitet bei „Hallo Berlin“ als Journalistin. Zuerst wird sie von ihrem Freund verlassen und praktischer Weise auch gleich der Wohnung verwiesen. Dann wird Mia auch noch der Job gekündigt und sie weiß nicht was sie machen soll.
    Aber dann kommt ihr die Idee für ein paar Tage zu ihrem besten Freund Gunnar nach Wismar zu fahren um Abstand zugewinnen.
    Gunnar freut sich auch riesig sie zu sehen, aber ganz schnell fällt ihm eine alte Wette ein, sollte Mia bis zum 30 Geburtstag nicht verheiratet sein, darf er einen Mann für sie suchen. Mia ist darüber überhaupt nicht begeistert, denn ihr schwan schlimmes und eigentlich hat sie auch gerade sowas von genug von Männern.
    Die Autorin Anica Schriever hat nun schon ihr zweites Buch veröffentlicht.
    Natürlich musste ich auch dieses Buch wieder lesen und dies nicht nur weil ein Großteil des Buches in Wismar spielt.
    Der Einstieg in die Handlung ist mir sehr gut gelungen und ich konnte das Buch auch fast nicht mehr aus der Hand legen.
    Mir war ja auch von Anfang an klar um welches Genre sich der Roman handelt und dadurch weiß man auch wie es ausgeht, hier reizt mich eben was dazwischen passieren wird.
    Den Erzählstil fand ich auch sehr ansprechend.
    Auch der Spannungsbogen war sehr lange erhalten, dies gefällt mir ja immer wieder aufs Neue und man hat so auch länger Zeit seine Vermutungen anzustellen.
    Die Handlungsorte waren alle sehr gut beschrieben, gerade bei Wismar hat man gemerkt das die Autorin ihre Heimatstadt beschrieben hat, ich jedenfalls habe mich sehr gut zurecht gefunden.
    Auch alle handelnden Figuren waren sehr detailreich beschrieben und man konnte sie sich während des Lesens sehr gut vorstellen.
    Mia war nicht nur die Hauptfigur, man kann sie auch als meine Lieblingsfigur bezeichnen. Aber auch Jana fand ich auf ihre Art erfrischend und hat mir auch gut gefallen.
    Schade fand ich nur, dass ein paar Figuren aus dem letzten Roman nicht hier wieder aufgetaucht sind, dies hätte mir persönlich einfach gut gefallen.
    Alles in allem hat mir das Buch wieder sehr gut gefallen und ich habe auch einige sehr schöne Lesestunden mit dem Buch verbracht.
    Auf ein neues Buch der Autorin freue ich mich jetzt schon und ich werde es bestimmt wieder lesen.
    Für das Buch vergebe ich fünf von fünf Sternen.            

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    hoonilis avatar
    hoonilivor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Witzig und charmant!
    Mia's neues Leben

    Mia ist fast dreißig und eigentlich glücklich mit ihrem Freund. Dachte sie... denn ihr Freund verlässt sie, anstatt wie erwartet ihr einen Heiratsantrag zu machen. Als sie dann auch noch ihren Job verliert ist das Chaos perfekt. Ihr ehemaliger Studienfreund Gunnar erinnert sie an die Wette, die sie damals geschlossen hatten. Er darf Mia einen Mann aussuchen wenn sie bis zu ihrem 30. Geburtstag noch nicht unter der Haube ist. Oh, oh, oh... ob er das wahr macht?
    Die Autorin hat es geschafft, mich mit dieser witzigen und abwechslungsreichen Story zu amüsieren. Mia ist eine chaotische Protagonistin, die man am liebsten immer etwas anschieben möchte. Mit ihren fast 30 Jahren geht nicht so wirklich etwas voran, sie ist etwas unsicher und noch nicht so recht erwachsen. Dennoch ist sie eine sehr liebenswerte Person!
    Mir hat der flüssige Schreibstil sehr gefallen, so dass ich das Buch sehr schnell gelesen hatte. Das Cover ist witzig und fällt ins Auge! Wer Chick-lit mag wird das Buch lieben!

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    Lesemaus_im_Schafspelzs avatar
    Lesemaus_im_Schafspelzvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Nette, kurzweilige Unterhaltung, der Spaß macht
    Nette Unterhaltung für Zwischendurch

    Mia wird bald 30 und kann es kaum erwarten, endlich den heiß ersehnten Heiratsantrag von ihrem Freund zu bekommen. Doch als sie nach Hause kommt, erwartet sie statt dessen eine ganz andere Überraschung, die Nick mit den Worten „Wir müssen reden…“ einleitet – was nicht gut klingt, endet auch ziemlich fies. Nun steht Mia nicht nur ohne Freund da, sondern auch noch ohne ein Dach über dem Kopf, da der freundliche Nick sie aus der Wohnung wirft. Als dann auch noch ihr Posten bei „Hallo Berlin“ wegrationalisiert wird, sieht sich die junge Frau vor der Trümmern ihres jungen Lebens…

    Sehr vielversprechend liest sich der Klappentext, der mich einen tollen Chick lit Roman erwarten ließ.
    Auch begann er wirklich toll:
    Mia, die knapp 30jährige Protagonistin verliert innerhalb nur einer Woche alles, was sie hat – dafür hat sie eine überfürsorgliche Mutter an der Backe, die sie dringend an den Mann bringen möchte, koste es, was es wolle.
    Mir war sie mit ihrer sehr naiven Art sehr sympathisch, ich freute mich die ganze Zeit auf ihre Entwicklung und die Neuerungen in ihrem Leben. Als Mia zu ihrem besten Freund Gunnar flieht, sah ich das Ende kommen – dachte ich zumindest…

    Anica Schriever beschreibt in einem lockeren und humorvollen Stil die Irrungen und Wirrungen um Mia und ihre Freunde, es hat Spaß gemacht, den Wortspielchen zu folgen und nicht selten musste ich schmunzeln. Ich war total begeistert!
    Doch leider kippte meine gute Stimmung irgendwann, als ich merken musste, dass sie sich anders entwickelt, als ich es vermutet hatte, es gab in meinen Augen keine grundlegenden Änderungen, auch wenn man sich darüber wohl streiten könnte.

    Die kurzen Kapitelchen haben mir sehr gut gefallen, da man so immer wieder kleine Päuschen einlegen kann, ohne das Gefühl zu haben, etwas zu verpassen.

    Vom Cover bin ich persönlich weniger begeistert, da es meines Erachtens nicht soo toll zum chaotischen Inhalt passt.

    Lange habe ich nun gegrübelt, wie ich dieses Buch abschließend bewerten soll und kam auf 3,5 Sterne.
    Warum? Nun, die Story gefällt mir, der Schreibstil ist richtig klasse, aber am Ende hat mir doch an Mia das entscheidende Etwas gefehlt.
    Dennoch runde ich hier auf, da ich insgesamt wirklich gut unterhalten wurde – und darauf kommt es doch schließlich an, oder? :-)

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    katze267s avatar
    katze267vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Mia mausert sich, heiterer ChickLit Roman
    Mia macht was durch

    Mia ist fast 30 und erwartet eigentlich einen Heiratsantrag ihres Freundes Nick. Doch am liebevoll romantisch dekorierten Tisch  hört sie statt "Willst du mich heiraten?" die verhängnisvollen Worte "wir müssen reden,,,,". Nick will eine "Auszeit" und da Mia bei ihm wohnt, verliert sie auch ihre Bleibe. Frustriert übernachtet sie bei Freundin Kerstin, doch am nächste Tag kommt es dann noch schlimmer : sie verliert ihren Job  als "Herzblatt" Redakteurin bei der Zeitschrift "Hallo, berlin". Um  ihr Leben zu überdenken und neu zu planen ,allerdings voresrt mal ohne Mann, fährt sie zu ihrem Freund Gunnar aus Studententagen. Doch da hat sie eine längst vergessene Wette am Hals : falls sie bs 30 keinen Ehemann gefunden hat, darf Gunnar für sie suchen. Und der lässt sich da einiges einfallen.
    Die folgenden Verwicklungen sind heiter-chaotisch, einiges ist aber durchaus realistisch : der Frust durch viele erfolglose Bewerbungen, die besorgten Eltern, die "nur das Beste" wollen und sich einmischen, das sind Situationen, die im wirklichen Leben sehr wohl auftauchen. Doch Mia und Gunnar schaffen viele witzig-amusante Situationen (herrlich die "Märchentante" und das "Klinkenputzen", beides will ich hier nicht näher erläutern) , auch die LIebe spielt, wie nicht anders zu erwarten, wieder eine Rolle in Mias Leben und bringt ebenso natürlich einige Verwicklungen mit sich, Langeweile kommt in diesem Roman nicht auf.
    Mir hat der heitere Schreibstil sehr gut gefallen, auch die leicht chaotische Mia ist mir ans Herz geachsen und ich überlege noch, ob ich einen Freund wie Gunnar haben möchte oder lieber doch nicht???
    Insgesamt ein wundervoll unterhaltsamer (chick-Lit) Roman mit vielen originellen Elementen und sympathischen Charakteren, der leider viel zu schnell zu Ende war.
     

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    Die-weins avatar
    Die-weinvor 4 Jahren
    Hier passte einfach alles ...

    Besitze ich einen Mindesthaltbarkeitsaufkleber, oder warum sind sowohl meine Mutter als auch Gunnar so versessen darauf, mich lieber gestern als heute an den Mann zu bringen. Schimmele ich sonst? (Seite 144)

    Kurz vor ihrem dreißigsten Geburtstag wird Mia zuerst von ihrem Freund Nick, von dem sie eigentlich einen Heiratsantrag erwartet hatte, eiskalt abserviert und dann auch noch vor die Tür gesetzt. Sie war ja ohnehin mehr Gast in der gemeinsamen Wohnung. Wenige Tage später verliert sie dann auch noch ihren Job beim Berliner Magazin "Hallo Berlin" und wird ersetzt durch die attraktive Nichte des Chefs. Mia beschließt, bei einem Besuch ihres ehemaligen Studienfreunds Gunnar, endlich ihr Leben in den Griff zu kriegen und sich völlig auf ihre Karriere zu konzentrieren. Wenn da nur nicht diese Wette von damals wäre, an die sie Gunnar täglich aufs Neue erinnert: Wenn Mia bis zu ihrem 30. Geburtstag nicht verheiratet ist, darf Gunnar für sie einen passenden Ehemann aussuchen.

    Die Geschichte wird erzählt aus der Sicht von Amalia, die jedoch von allen nur Mia genannt wird. Mia ist schrecklich chaotisch, hitzköpfig und stur, aber gleichzeitig wirkt sie auch in vielen Dingen sehr unsicher und unbeholfen. Dennoch fand ich sie absolut liebenswürdig und habe mich einige Male auch selbst in diesem Charakter wiedergefunden. Auch ihre Freunde Kerstin, Yvonne, Gunnar und dessen Freundin Jana waren mir auf Anhieb sympathisch. Sehr originell fand ich auch Mias Mutter dargestellt, die mit allen Mitteln versuchte, einen passenden Ehemann für ihre Tochter zu finden. Oftmals brachte sie Mia dadurch unbewusst in dermaßen peinliche Situationen, dass ich Tränen gelacht habe.

    Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen und enthält dabei unglaublich viel Situationskomik. Mia, die sich mit ihrer impulsiven Art immer wieder in die peinlichsten Momente manövriert, verleiht der Geschichte sehr viel Humor. Die enthaltene Liebesgeschichte ist in meinen Augen unglaublich romantisch dargestellt und kommt dabei völlig ohne Kitsch aus. 

    Ich finde, bei diesem Buch passte einfach alles: es war spannend bis zum Schluss, die Charaktere wirkten sehr authentisch sowie originell inszeniert und die Suche nach dem Richtigen war unglaublich unterhaltsam. Ein Muss für Chick-Lit Fans!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    AnicaSchrievers avatar
    Liebe Lovelybooks-Gemeinde,

    wie heißt es so schön: Wenn es kommt, dann kommt es richtig dicke! Davon könnt wahrscheinlich nicht nur ihr, sondern auch Mia, die Protagonistin meines zweiten Romans "Wer ICH sagt, muss auch LIEBE DICH sagen" ein Lied singen. Denn aus dem ersehnten Heiratsantrag ihres Freundes wird nichts – stattdessen steht sie plötzlich ohne Freund und ohne Wohnung da. Und als ob das nicht schon alles schlimm genug wäre, wird ihr Job bei einem trashigen Magazin über Nacht kurzerhand wegrationalisiert.
    Tja, und nun?
    Mia beschließt, für ein paar Tage zu ihrem Freund Gunnar zu fahren. Doch wenn sie geglaubt hat, dort in Ruhe über ihre weitere Zukunft nachdenken zu können, wird sie bald eines besseren belehrt. Denn es gibt da noch eine alte Wette. Eine, die Mia am liebsten für immer verdrängt hätte ...


    Klappentext:

    Wetten, dass ... sich Mr. Right nur verspätet hat?

    Freund weg, Wohnung weg, Job weg. Das hatte Mia sich kurz vor ihrem 30. Geburtstag anders vorgestellt. Zähneknirschend kriecht sie für ein paar Tage bei ihrem besten Freund Gunnar unter. Dummerweise erinnert der sich noch an diese unsägliche Wette aus ihren Jugendtagen: Sollte Mia bis zu ihrem 30. Geburtstag nicht verheiratet sein, darf ihr bester Freund einen Mann für sie aussuchen. Mia ahnt Schlimmes, denn sosehr sie Gunnar auch mag, seinem Männergeschmack ist nicht unbedingt zu trauen ...


    Hier geht es zur Leseprobe!


    Über die Autorin:

    Anica Schriever, geboren 1983, hat sich bereits zu Schulzeiten Geschichten ausgedacht und diese aufs Papier gebracht. Nach dem Abitur studierte sie in Hannover Geschichte und Germanistik und schrieb nebenbei an ihrem ersten Roman "Zuckerguss", der 2012 erschien. 2014 folgte "Wer ICH sagt, muss auch LIEBE DICH sagen". Sie lebt in Wismar und arbeitet bereits an weiteren Romanen.

    Mehr über mich findet ihr auf meiner Homepage: http://www.anica-schriever.de oder auf Facebook.


    Na, neugierig geworden, wie sich Mia aus diesem ganzen Schlamassel wieder herauswinden kann? Und ob sie Mr. Right wirklich findet?
    Dann bewerbt euch bis einschließlich 6. September (23:59 Uhr) für eines von 15 Freiexemplaren*, die mir der Ullstein Verlag für diese Leserunde freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.


    Was ihr dafür tun müsst?

    Erzählt mir von eurer verrücktesten Wette!
    Worauf habt ihr euch leichtsinnigerweise schon mal eingelassen, weil ihr evt. den Mund zu voll genommen habt? Wie ist es überhaupt dazu gekommen? Vielleicht so wie bei Mia, dass ein bisschen zu viel Alkohol im Spiel war? Und habt ihr am Ende die Wette gewonnen oder endete es in einem total peinlichen Desaster?


    Am Sonntag, den 7. September werde ich dann die Gewinner auslosen und verkünden.


    Jetzt bin ich aber auf eure Geschichten gespannt und kann nur sagen, ich freue mich schon auf die Leserunde mit euch allen, denn die zu meinem Debüt "Zuckerguss" hat mir schon soviel Spaß gemacht!


    ACHTUNG!

    Nur der Form halber, denn ich denke, das ergibt sich von selbst:

    *Durch den Gewinn eines Rezensionsexemplares verpflichtet ihr euch zur Teilnahme an der Leserunde - was sowohl das Posten in den einzelnen Abschnitten, als auch eine abschließende Rezension des Buches beinhaltet!
    schafswolkes avatar
    Letzter Beitrag von  schafswolkevor 4 Jahren
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