Anica Schriever Zuckerguss

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Inhaltsangabe zu „Zuckerguss“ von Anica Schriever

Miriam ist Ende zwanzig und steckt fest: Das Studium findet kein Ende, ein Freund ist nicht in Sicht und das WG-Leben mit einem Schwerenöter zwar unterhaltsam, aber auch nicht wirklich zukunftsträchtig. Da ist das Letzte, was sie jetzt noch brauchen kann, der 55. Geburtstag ihrer Mutter, bei dem sie mit Anhang erwartet wird. Miriam schnappt sich kurzerhand einen wildfremden Typen von der Straße und ahnt nicht, dass das ziemliche Auswirkungen auf ihr liebesbedürftiges Herz haben könnte.

Bei Miriams Geschichte passt das Motto "Leben ist das was passiert, während du noch Pläne schmiedest!"

— Happines
Happines

Viele Wünsche und Träume kombiniert mit einer Priese Schokolade und viel Liebe. Unterhaltung die Spaß macht.

— DaniRoe
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  • Zuckersüß und Supersexy

    Zuckerguss
    Zisa

    Zisa

    04. September 2014 um 15:28

    Miriam ist Ende zwanzig und steckt fest: Das Studium findet kein Ende, ein Freund ist nicht in Sicht und das WG-Leben mit einem Schwerenöter zwar unterhaltsam, aber auch nicht wirklich zukunftsträchtig. Da ist das Letzte, was sie jetzt noch brauchen kann, der 55. Geburtstag ihrer Mutter, bei dem sie mit Anhang erwartet wird. Miriam schnappt sich kurzerhand einen wildfremden Typen von der Straße und ahnt nicht, dass das ziemliche Auswirkungen auf ihr liebesbedürftiges Herz haben könnte. Was mich als aller erstes an dem Buch angesprochen hat, war ohne Zweifel das zuckersüße Cover. Der knuffige Hamster und der rosa Hintergrund ist einfach ein (Mädchen)-Traum. Die Inhaltsbeschreibung hat dann den Rest getan und es war um mich geschehen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und so ist man schnell im Geschehen. Zum Inhalt braucht man nicht viel sagen. Hierbei handelt es sich um eine lockerleichte, romantische Frauengeschichte für Zwischendurch. Natürlich kann man sich vorstellen, wie das Buch endet. Doch der Charme des fremden Mannes hat nicht nur Auswirkungen auf die Protagonistin, sondern bringt auch das Herz der Leserin ziemlich in Wallungen. Und das ist auch der Grund, warum die Story überzeugt. Das trotz vorhersehbarer Geschichte bei dem Leser oder der Leserin noch Gefühle geweckt werden können. Wer gerne Chick-Lit Romane liest, wird von diesem Buch begeistert sein.

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  • Buchverlosung zu "Zuckerguss" von Anica Schriever

    Zuckerguss
    AnicaSchriever

    AnicaSchriever

    Liebe Lovelybooks-Gemeinde, anlässlich der Aktion "Autoren schenken Lesefreude" auf Lovelybooks zum heutigen Welttag des Buches verschenke auch ich 1 signiertes Exemplar meines Romans "Zuckerguss". Und darum geht es: Miriam ist Ende zwanzig und steckt fest: Das Studium findet kein Ende, ein Freund ist nicht in Sicht und das WG-Leben mit einem Schwerenöter zwar unterhaltsam, aber auch nicht wirklich zukunftsträchtig. Da ist das Letzte, was sie jetzt noch brauchen kann, der 55. Geburtstag ihrer Mutter, bei dem sie mit Anhang erwartet wird. Miriam schnappt sich kurzerhand einen wildfremden Typen von der Straße und ahnt nicht, dass das ziemliche Auswirkungen auf ihr liebesbedürftiges Herz haben könnte ... Alles was ihr dafür tun müsst, ist, hier einen Kommentar zu hinterlassen und schon seid ihr im Lostopf. Der kleine Hamsterkollege freut sich bereits auf den glücklichen Gewinner! Noch ist er ja der alleinige Herr im Haus, aber in gut 3 Monaten muss er sich die Aufmerksamkeit mit zwei lustigen Vögelchen teilen, die sich ständig gegenseitig "Wer ICH sagt, muss auch LIEBE DICH sagen" zuzwitschern. ;) Anmeldeschluss ist Sonntag, 27. April 2014 um 23:59. Auslosung dann am Montag! Ich wünsche viel Glück und drücke die Daumen!

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  • Ein fröhlicher Gute-Laune-Roman für Zwischendurch

    Zuckerguss
    Jasmin88

    Jasmin88

    20. January 2014 um 16:01

    Covergestaltung: Das Cover ist ein typisches „Mädchencover“! Ich liebe es! Es entspricht zu 100 Prozent meinem Geschmack und musste daher selbstverständlich in mein Bücherregal einziehen. Meine Meinung: „Zuckerguss“ musste ich allein schon wegen dem süßen Cover haben! Aber auch die Kurzbeschreibung klang sehr nach meinem favorisierten Beuteschema und somit ist der Roman schon vor einer ganzen Weile auf meiner Wunschliste gelandet. Und dort blieb er leider auch eine ganze Zeit, denn es kamen immer andere Bücher dazwischen, die ich auch unbedingt haben musste ;) „Zuckerguss“ blieb mir aber im Hinterkopf und ist nie in Vergessenheit geraten. Umso erfreuter war ich, als ich mir diesen tollen Frauenroman  ganz spontan und unverhofft ertauschen konnte. Zwar wanderte er aufgrund der vielen tollen Weihnachtsbücher, die ich in den letzten Wochen gelesen habe, vorerst auf meinen SuB, aber gleich zu Beginn diesen Jahres habe ich mich voller Vorfreude darauf gestürzt. Und es war ein tolles Lesevergnügen. Anica Schriever hat mich mit ihrer lockeren und humorvollen Erzählweise wunderbar unterhalten! „Zuckerguss“ ist ein fröhlicher Gute-Laune-Roman für Zwischendurch, mit dem man absolut nichts falsch macht. Die Handlung spielt in Wismar und aufgrund  des Schauplatzes eignet sich das Buch auch super als Sommer-Wohlfühl-Roman! Einziger kleiner Kritikpunkt: die Protagonistin. Diese war mir an einigen Stellen ein wenig zu zickig, aber im Großen und Ganzen hat dieses Buch mir Spaß gemacht! Fazit: „Zuckerguss“  ist ein richtig gelungener deutscher Chick Lit Roman! Ich freue mich schon jetzt auf Anica Schrievers neues Buch „Wer ICH sagt, muss auch LIEBE DICH sagen“, das im August bei Ullstein erscheinen wird.

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  • Romantischer Lese-Spaß

    Zuckerguss
    VeraHoehne

    VeraHoehne

    14. December 2013 um 19:05

    Autorin: Anica Schriever, Jahrgang 1983, geboren und aufgewachsen in Wismar, wollte bereits mit 14 Jahren Autorin werden. Nach dem Abitur studierte sie Germanistik und Geschichte in Hannover und lebt heute wieder in ihrer Heimatstadt Wismar, wo sie an weiteren Romanen arbeitet. Handlung: Miriam, Ende 20, hat 5 Jahre zuvor im Streit mit ihrem Vater, dessen Bäckerei sie nicht übernehmen wollte, ihre Heimatstadt Wismar verlassen und ist zum Studium nach Hannover gezogen. Nach Abbruch einer Ausbildung zur Bäckerin sowie einem abgebrochenem BWL-Studium galt sie immer als das schwarze Schaf der Familie. Ausgerechnet ihre – als Anwältin erfolgreiche – ältere Schwester Eva überredet sie, anlässlich der Feier zum 55. Geburtstag ihrer Mutter nach Wismar zurückzukehren und gleichzeitig die Chance wahrzunehmen, sich mit dem Vater auszusprechen. Da Miriam ihrer Familie fälschlicherweise in dem Glauben gelassen hat, sie habe zwischenzeitlich erfolgreich Karriere gemacht, anstatt – wie in der Realität – weiterhin Germanistik und Soziologie zu studieren – und einen Freund an ihrer Seite zu haben, der sie zur Geburtstagsfeier der Mutter begleitet (den es aber ebenso wenig gibt, wie die erfolgreiche Karriere), gerät sie in Erklärungsnot. Damit sie wenigstens mit einem Freund aufwarten kann, um somit lästigen Fragen der Verwandtschaft zu entgehen, engagiert kurzfristig den attraktiven Fotografen David Vahrenberg, eine Zufallsbekanntschaft, quasi von der Straße weg als ihren vermeintlichen Freund. Dieses Arrangement sorgt somit für eine Menge – natürlich nicht unromantischer – Verwicklungen und stellt Miriam’s Leben vollkommen auf den Kopf und lenkt es in neue Bahnen, was sie aber leider fast zu spät erst einsieht … Fazit: Bei dem Buch handelt es sich um 367 starkes Taschenbuch mit ansprechendem, pinkfarbenem Cover – ein typisches “Mädchen”-Buch eben … Sehr gut an dem Buch hat mir gefallen, dass es mit Wismar endlich mal einen anderen, eher unbekannten Handlungsort hatte, was das Lesen des Buches noch zusätzlich attraktiv und interessant gemacht hat. Meiner Meinung nach spielen ca. 75% aller deutschen Frauen-Romane mittlerweile in Hamburg (übrigens meine zweitliebste Stadt in Deutschland, nach Berlin) und ich habe mich sehr gefreut, auf diese Weise mal etwas über eine Stadt zu lesen, in der ich zudem auch selbst schon mal war. Ich finde sowieso, dass viel zu wenig Bücher in ostdeutschen Städten ihren Handlungsort haben. Der Schreibstil ist angenehm flott und aus dem Leben gegriffen. Die Autorin legt großen Wert auf Sprachwitz, Situationskomik und Rechtschreibung. Die Handlung ist perfekt arrangiert und strukturiert. Ich hatte beim Lesen sehr viel Spaß und habe mich ungern wieder von der Handlung getrennt. Einen kleinen Punktabzug gibt es von mir lediglich, weil sich die Protagonistin mit ihrem Verhalten etwas langatmig im Kreis bewegt hat, was ich gerade zum Ende des Buches hin etwas anstrengend fand. 4 von 5 möglichen Punkten und eine uneingeschränkte Lese-Empfehlung für Alle, die lustige und romantische Frauen-Romane mögen. Anica Schriever hat mit diesem Buch ein wunderbares Debüt vorgelegt, das neugierig macht und Vorfreude weckt auf ihre zukünftigen Romane. Ich freue mich auf jeden Fall, hoffentlich schon bald wieder etwas Neues von ihr zu lesen und danke für so viel Lesespaß bei diesem ersten Buch von ihr.

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  • Amüsante Lektüre

    Zuckerguss
    wirbelwind

    wirbelwind

    25. October 2013 um 19:41

    Dieses Buch habe ich begonnen zu lesen, weil… ich es im Rahmen einer Leserunde mit der Autorin in einem Buchforum gelesen habe. Eigener Leseeindruck: Als Hauptperson dieses Romans lernen wir Miriam kennen. Sie ist Ende zwanzig und studiert schon längere Zeit, ohne dass ein wirkliches Ende in Sicht wäre. Insgesamt hat sie keine wirkliche Perspektive in ihrem Leben und lebt als Single mit einem Frauenheld in einer WG. Doch eines unerfreulichen Tages steht plötzlich der 55. Geburtstag ihrer Mutter ins Haus. Miriam hat wahrlich keine große Lust überhaupt dort aufzukreuzen. Das Verhältnis zur Familie ist ein wenig – sagen wir mal – angespannt und zudem wird auch noch eine männliche Begleitung an ihrer Seite erwartet. Prost Mahlzeit! Trotz allem lässt Miriam sich von ihrer Schwester zwingen – überzeugen – überreden doch vorbeizuschauen. Aus dem Wunsch heraus möglichst wenig negativ aufgrund des fehlenden Freundes aufzufallen engagiert Miriam kurzfristig einen jungen Mann an ihrer Seite, der den Freund spielen soll. Alle sind begeistert. Bis auf Miriam. Denn der junge Herr spielt seine Rolle äußerst überzeugend… Dieses Buch habe ich gerne gelesen. Es liest sich locker und leicht für nebenbei. Natürlich ist es eine leichte Frauenlektüre, die auch dementsprechend vorhersehbar ist. Aber die Einfälle der Autorin machen dies wieder wett. Ich konnte nur den Kopf schütteln – und hätte die Hauptperson Miriam gerne öfters durchgeschüttelt – da man mit Ende 20 doch etwas reifer agieren sollte. Da dies bei Miriam allerdings nicht der Fall ist, hat sie dementsprechend viele Fettnäpfchen, in die sie auch gerne hineintritt und die geneigte Leserin hat einiges zu lachen. Zudem bekommt man bei der Lektüre Lust, schnell mal nach Wismar zu fahren. Die Stadt ist ansprechend beschrieben und man möchte gerne selber ins Meer. Und zwar sofort Zusammenfassend also eine amüsante, leichte Lektüre, die mir die Zeit wunderbar vertrieben hat und die ich gerne allen empfehlen möchte, die mal wieder abschalten möchten. Somit vergebe ich in diesem Fall 4 von 5 Punkten, weil die Naivität von Miriam schon etwas gestört hat.

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  • Kurzweilig, amüsant, teilweise nervtötend und was fürs Herz!

    Zuckerguss
    GlamourGirl80

    GlamourGirl80

    19. October 2013 um 17:49

    Inhalt  Vor 5 Jahren hat Miriam sich mit ihren Eltern überworfen, denn entgegen der Erwartungen ihres Vaters, wollte sie die Familienbäckerei in Wismar nicht übernehmen und stattdessen studieren. Doch nun feiert ihre Mutter ihren 55. Geburtstag und Miriam's Schwester überredet sie, daran teilzunehmen. Blöd nur, dass ihre Familie davon ausgeht, dass sie ihre Studium beendet hat und einen festen Freund hat, den weder das eine, noch das andere trifft zu. Kurzerhand gabelt Miriam, eher zufällig, einen gutaussehenden Typen auf der Straße auf und bittet ihn, sich als ihren festen Freund auszugeben und ahnt dabei nicht, um wen es sich dabei wirklich handelt. Ihr "Freund" kommt bei der Familie äusserst gut an, aber Miriam hat an ihm absolut gar kein Interesse...natürlich... Meine Meinung "Zuckerguss" stand schon ein paar Monate auf meiner Wunschliste und ich gebe zu, dass das hauptsächlich an dem mädchenhaften Cover lag und natürlich auch daran, dass ich einfach liebend gern einen guten Frauenroman lese. Miriam's Leben ist alles andere als geregelt. Alles läuft bei ihr chaotisch ab und so richtig kriegt sie ihren Alltag nicht auf die Reihe. Eigentlich scheint es so, als ob sie ihre Leben aus Trotz so lebt, wie sie es tut. Um ihren starrsinnigen Vater zu ärgern und etwas zu tun, das er missbilligt. Diese reichlich kindische Art von Miriam ist zunächst ein flüchtiger Eindruck, der sich im Lauf des Romans allerdings bestätigt und für den Leser zu einem echten "Nerv-Faktor" wird. Miriam ist zickig, launisch und kindisch und lebt das bis zum Maximum aus. Ich konnte sie stellenweise einfach gar nicht leiden. Aber genausowenig konnte ich mich dieser Story entziehen, denn obwohl man ahnen kann was passieren wird, ist es ein wahres Vergnügen ihr zu folgen. Die Autorin schreibt mit viel Humor und schafft lebendige, interessante Figuren, die dafür sorgen, dass das Gesamtkonzept stimmt. So schafft sie auch einen guten Ausgleich zu der zickigen Miriam und ihrem sturen Vater und gibt von Seite zu Seite einen guten Anlass gespannt weiterzulesen. Mich hat die Story begeistert und ich habe das Buch innerhalb eines Tages durchgelesen. Mir gefällt, was der Roman an Verwirrung und manch skurrilem Moment bereithält und natürlich auch die "Herz-Komponente", die - logisch - hier nicht fehlen darf. Auf den ersten Blick hätte ich nicht vermutet, dass es sich hier um einen Debütroman handelt, da die Story einfach so rund und stimmig ist- absolut toll! Dieser Roman ist kurzweilig, amüsant, teilweise nervtötend, was fürs Herz und dabei immer mit ganz viel Humor. Eine rundum gelungene Mischung, die einen wunderbaren Frauenroman hervorgebracht hat. Und deswegen gibt es von mir 4 von 5 Sternen!

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  • witzig und chaotisch

    Zuckerguss
    Xandrin

    Xandrin

    28. April 2013 um 12:33

    Umschlagtext: Miriam ist Ende zwanzig und steckt fest: Das Studium findet kein Ende, ein Freund ist nicht in Sicht und das WG-Leben mit seinem Schwerenöter zwar unterhaltsam, aber auch nicht wirklich zukunftsträchtig. Da ist das Letzte, was sie jetzt noch brauchen kann, der 55. Geburtstag ihrer Mutter, bei dem sie mit männlichem Anhang erwartet wird. Miriam schnappt sich kurzerhand einen wildfremden Typen von der Straße und ahnt nicht, dass das ziemliche Auswirkungen auf ihr liebesbedürftiges Herz haben könnte..... Meine Meinung: Die Autorin hat mit Miriam eine liebenswert chaotische und ein bisschen an mangelndem Selbstbewusstsein leidende Protagonistin geschaffen. Die Geschichte ist sehr witzig und teils temporeich geschrieben. Die Romantik kommt dabei auch nicht zu kurz, aber auch da geht es turbulent und chaotisch zu. Ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen des Buches obwohl Bücher aus diesem Genre normal nicht zu dem von mir bevorzugten Lesestoff gehören. Das besondere fand ich die Situationskomik die den Roman trägt und die Liebesgeschichte nicht schmalzig wirken lässt, obwohl man sehr früh weis wie das Happy End aussehen wird. Fazit: Ein leichtes, witziges Buch für zwischendurch.

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  • Leserunde zu "Zuckerguss" von Anica Schriever

    Zuckerguss
    AnicaSchriever

    AnicaSchriever

    Liebe Lovelybooks-Gemeinde, was passiert, wenn du glaubst, dein Leben im Griff zu haben, obwohl das alles andere als der Fall ist? Und was passiert, wenn du vor deiner Familie nicht zugeben magst, dass du statt Karriere zu machen immer noch an der Uni herumhängst? Dass du mit einem sexsüchtigen Mitbewohner zusammenlebst, statt vorm Traualtar zu stehen. Was passiert also, wenn du beim Geburtstag deiner Mutter die Wahrheit ein klitzekleines bisschen verschönerst? Richtig, du hast plötzlich einen ganzen Haufen neuer Probleme am Hals. Hätte das Miriam nur vorher einer mal gesagt ... Im Rahmen der Lovelybooks Aktion "Debütautoren 2012" möchte ich euch zu einer Leserunde zu meinem Roman "Zuckerguss" einladen, der am 14. Dezember 2012 bei Ullstein erscheint. Ich bin bereits jetzt gespannt, und zugegebenermaßen ziemlich aufgeregt, wie euch Miriams Geschichte gefallen wird. Kurzbeschreibung: Miriam ist Ende zwanzig und steckt fest: Das Studium findet kein Ende, ein Freund ist nicht in Sicht und das WG-Leben mit einem Schwerenöter zwar unterhaltsam, aber auch nicht wirklich zukunftsträchtig. Da ist das Letzte, was sie jetzt noch brauchen kann, der 55. Geburtstag ihrer Mutter, bei dem sie mit Anhang erwartet wird. Miriam schnappt sich kurzerhand einen wildfremden Typen von der Straße und ahnt nicht, dass das ziemliche Auswirkungen auf ihr liebesbedürftiges Herz haben könnte ... Die Leserunde startet vermutlich am 8. Januar 2013. Daher schickt mir bitte schnellstmöglich eure Adresse, falls ihr zu den glücklichen Gewinnern zählt, damit wir rechtzeitig gemeinsam starten können. Aber natürlich sind auch alle anderen Leser herzlichen willkommen! Ich freue mich über jeden, der mitliest, mitdiskutiert und/oder mich mit Fragen löchert. Und bin selbsterständlich auf eure Rezensionen am Ende gespannt. Mehr über mich gibt es auf meiner Homepage: http://www.anica-schriever.de Oder besucht mich auf meiner Seite bei Facebook.

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  • Rezension zu "Zuckerguss" von Anica Schriever

    Zuckerguss
    tryevery

    tryevery

    14. February 2013 um 17:19

    Miriam ist Ende 20, Single und wohnt mit einem Aufreißer zusammen in einer WG. Vor 5 Jahren hat sie Ihre Heimat Wismar verlassen, da sie die Bäckerei ihres Vaters nicht übernehmen wollte. Aus trotz flüchtete sie nach Hannover und ist seitdem Langzeit-Studentin der Germanistik und Soziologie. Als ihre Schwester Eva bei ihr vor der Tür steht ist Miriam alles andere als begeistert. Eva überredet sie auf die Geburtstagsfeier ihrer Mutter zu kommen und ihren Freund Stephan mitzubringen. Problem ist nur, Stephan ist seit 8 Monaten Geschichte und das wird ihrer Familie nicht gefallen. Schließlich sollte Miriam endlich in ihrem Leben mal etwas erreichen. Wo bekommt sie also so schnell nun einen Freund her? In Wismar trifft sie einen kecken Mann am Strand. Ist er die Lösung des Partner-Problems? Miriam bietet ihm Geld, um ihren Freund zu spielen. Schlecht nur, dass er stadtbekannt ist und dazu noch ein begnadeter Fotograf. Doch auch wenn Miriam es nicht zu geben will, er gefällt ihr und das beschert ihr einige Probleme und böse Überraschungen. ---------------------------------------- Anica Schievers Buch „Zuckerguss“ ist ein typischer Frauenroman, den man gelesen haben muss. Die Protagonisten Miriam ist durch ihre chaotische, imperfekte Lebensart einfach nur sympathisch. Sie verstrickt sich in so einige Lügen und wer kennt es nicht? Irgendwann fliegen Lügen auf. ---------------------------------------- Der größte Teil der Handlung spielt sich in Wismar auf und man bekommt wirklich sofort Lust auf Sommer, Strand und Meer. Die Charaktere sind alle auf wunderbare Weise beschrieben und man kann sich die Personen dazu richtig gut vorstellen. ---------------------------------------- Wer ein einfach zu lesendes Buch für Zwischendurch sucht, ist hier genau richtig. Leider gibt es für mich einen Punktabzug, da ich Miriams Lügengebilde, sowie ihre doch manchmal sehr zickige Art etwas zu dominierend fand.

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  • Rezension zu "Zuckerguss" von Anica Schriever

    Zuckerguss
    Zauberdesregenbogens

    Zauberdesregenbogens

    13. February 2013 um 21:39

    Zuckerguss - mit diesem amüsanten Buch ist Anica Schriever ein tolles Debüt gelungen. Ein Leben wie es chaotischer nicht sein kann. - Zum 55. Geburtstag ihrer Mutter wird Miriam mit männlicher Begleitung erwartet. Da gibt es ein kleines Problem: kürzlich hatte sie sich von ihrem Freund getrennt. Um nicht als Versagerin vor der Familie zu stehen, beschließt Miriam, ihnen einen wildfremden Mann als Freund vorzustellen. Wie es der Zufall will, trifft sie am Ostseestrand ihres Heimatortes Wismar auf David. Im fälschlichen Glauben, er sei ein Tourist, bittet sie ihn, den Freund zu spielen. Nichtwissend dass er beruflich mit dem Geburtstag ihrer Mutter zu tun hat, nimmt die chaotisch lustige Geschichte ihren Lauf ..... Mir hat das Buch supergut gefallen, durch den leichten flüssigen und vor allem unterhaltsamen Schreibstil mochte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Besonders die witzigen Szenen haben mich oft auflachen lassen. Von mir erhält dieses Buch eine glatte Kaufempfehlung. Freue mich auf weitere Bücher von Anica Schriever.

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  • Rezension zu "Zuckerguss" von Anica Schriever

    Zuckerguss
    Cappuccino-Mama

    Cappuccino-Mama

    Humorvolle Frauenromane bieten immer wieder eine tolle Abwechslung zu meinem übrigen Lesestoff. Und wenn dann auch noch das Cover so süß ist... - süß wie ZUCKERGUSS... Das Cover: In meinen Augen ist dies ein typisches „Mädchencover“ - Für „Mädchen“ zwischen 15 und jenseits der Wechseljahre! Pink als Hintergrundfarbe, als Titelbild ein kleiner weißer Hamster mit großen, dunklen Augen, der auf seiner winzigen Schaukel sitzt und sogar der Buchtitel ist im Wahrsten Sinne des Wortes zuckersüß: ZUCKERGUSS. Schön finde ich auch die kleinen unterschiedlich großen Blüten in Weiß, Rosa und Lila, die über das gesamte Cover verstreut sind. Die Handlung: Singlefrau Miriam Behrens ist neunundzwanzig Jahre alt, hat aber bislang in ihrem Leben noch nicht viel erreicht. Ihr Studium hat sie noch immer nicht beendet, die Wohnung in Hannover teilt sie sich mit dem „Weiberhelden“ Moritz. Und dann taucht eines Tages überraschend Miriams ältere Schwester Eva bei ihr auf, die Einladung zur Geburtstagsfeier ihrer Mutter im Gepäck, die fünfundfünfzig Jahre alt wird. Miriam ist alles andere als begeistert, verließ sie doch vor fünf Jahren im Streit ihr Elternhaus in Wismar und ließ ihren Vater mit der Familienbäckerei im Stich, die sie nach Beendigung ihrer Bäckerlehre eigentlich hätte übernehmen sollen. Seither herrscht Funkstille zwischen Vater und Tochter. Doch als Verliererin möchte Miriam auf keinen Fall ins heimische Wismar heimkehren. Also erfindet sie kurzerhand einen tollen Job. Doch auch ein Mann an ihrer Seite muss her – da Ex-Freund Stephan als Vorzeige-“Schwiegersohn“ ausscheidet, entschließt sich Miriam dazu, Mitbewohner Moritz als ihren Freund zu präsentieren. Doch dann hat der einen Sex-Unfall und scheidet aus. Am Strand von Wismar macht Miriam dann die Bekanntschaft des attraktiven David, die aber alles andere als freundlich ist. Und als Miriam den vermeintlichen Touristen David nochmals begegnet, bietet sie ihm Geld dafür, dass er ihren Freund spielt. Doch dann erlebt Miriam eine unangenehme Überraschung, die alles auf den Kopf stellt... Meine Meinung: Lügen haben kurze Beine und lange Nasen. So wie man Miriam kennenlernt, ist eines klar: irgendwann wird alles auffliegen. Und so verfolgt man als Leser amüsiert, wie Miriam versucht, sich bei ihren Verwandten in Wismar durchzumogeln, ohne dabei mit ihren Lügen aufzufliegen. Die Protagonistin Miriam finde ich etwas ziellos, wie sie durchs Leben geht – oder soll ich besser sagen – durchs Leben schleicht!? Mit fast dreißig Jahren hat sie nur wenig vorzuweisen: sie lebt in einer WG, hat ihre Bäckerlehre abgebrochen, ein BWL-Studium brach sie nach nur zwei Semestern ebenfalls ab und ihr Studium der Geisteswissenschaften hat sie noch immer nicht beendet. Vom Wesen her ist Miriam etwas zickig, mitunter wirkt sie etwas unreif und auch sehr impulsiv, wodurch sie oft erst handelt, dann denkt – und danach oft ihr Handeln bereut. Und so lässt sie auch kein Fettnäpfchen aus – nein, sie tritt nicht hinein, sondern landet mit Anlauf darin! Getrost könnte man Miriam als das „schwarze Schaf“ der Familie bezeichnen (was sie genau genommen auch ist). David Vahrenberg fand ich sehr sympathisch, er hat in Beziehung auf Miriam ein dickes Fell, lässt sich allerhand von ihr gefallen. So manch anderer Mann hätte sich da schon längst aus dem Staub gemacht. So einfach möchte David sich nicht von Miriam abservieren lassen. Im Gegensatz zu Miriam ist er beruflich als Fotograf erfolgreich und ist zielstrebig. Er weiß genau was er will und hat sogar den Weg der Selbständigkeit gewählt. Miriams Mutter ist eine starke Persönlichkeit, die immer noch meint, Miriam trotz ihres Alters maßregeln zu müssen, sei es mit Bemerkungen zu Miriams Kleidungsstil oder durch Ratschläge zur Partnerschaft. Ich fürchte, dass Miriam für sie stets das Kind bleibt, das sie einfach belehren MUSS, schließlich hat sie als reife Frau jede Menge Lebenserfahrung... Konrad, Miriams Vater, fand ich sehr dominant. Er ist ein Mann, der stur durchs Leben geht und der gerne der Familienpatriarch ist und dies auch bleiben möchte. Andere Meinungen als seine lässt er nicht gelten. Zwar soll Sohn Alexander den Familienbetrieb übernehmen, doch das Sagen will immer noch der Vater haben. Verständlich, dass Miriam irgendwann das Weite gesucht hatte. Konrad und Miriam sind beides Sturköpfe, das führt dann auch zwangsläufig zu Auseinandersetzungen, weil jeder SEINEN Weg gehen will. Und während Miriams Mutter ihrer Tochter nach Jahren der Funkstille erfreut gegenübertritt, begegnet Konrad seiner Tochter kühl und schnell brechen alte Konflikte wieder auf. Aber auch Konrad ist für so manche Überraschung gut... Alexander, Miriams jüngerer Bruder, tut mir leid. Weil Miriam vor fünf Jahren das Elternhaus verließ, verzichtete er kurzerhand auf das geliebte Medizinstudium, um den Vater mit der Bäckerei nicht im Stich zu lassen. Dass Alexander Miriam gegenüber nicht gerade die beste Laune an den Tag legt, finde ich schon verständlich – zumindest teilweise. Und dann reibt sein Vater ihm, trotz seiner Bemühungen und seinem Können, immer unter die Nase, dass er nur zweite Wahl in Sachen Betriebsübernahme ist und Miriam die geeignetere Kandidatin gewesen wäre. Eva, die ältere Schwester von Miriam ist das krasse Gegenteil von Miriam: Sie ist mit ihrem Mann Fabrizio glücklich, trägt edle Kleidung und kann einen gutbezahlten Job in einer Anwaltskanzlei vorweisen – doch kein Kind, was wiederum die hochnäsige Tante Gloria auf den Plan ruft, denn ihre Tochter Luisa ist ihr „Vorzeigekind“. Als jedoch Luisas Freund präsentiert wurde, fand ich den alles andere als attraktiv, vielmehr fand ich ihn farblos und langweilig – Luisas Messlatte in Sachen Mann schien mir nicht gerade hoch gesteckt – da scheint eher der berufliche Erfolg zu zählen, da kann man auch bei der Attraktivität scheinbar Abstriche machen. Cora Schneider ist in meinen Augen eine überhebliche und arrogante Person, noch dazu missgünstig. Durch ihr perfektes Aussehen meint sie, auf Miriam, die nicht ganz so perfekt aussieht, herabsehen zu können. Und auch nach vielen Jahren bildet sie sich noch immer etwas darauf ein, „Miss Ostseestrand 1999“ gewesen zu sein und träumt noch immer von einem Durchbruch als Model. Leider bleibt hierbei aber Coras Charakter auf der Strecke. Sie gönnt Miriam gar nichts – schon gar nicht einen gutaussehenden Mann wie David. Die Feindschaft fürs Leben scheint den beiden Kampfhennen sicher. Aber zum Glück gibt es da noch Olli und Lissi, Miriams Freunde aus Schulzeiten. Sie stehen Miriam bei – ob in guten, oder auch in schlechten Zeiten und ertragen Miriams Launen beinahe klaglos. Diese beiden Protagonisten sind so sympathisch dargestellt, dass man sich selbst solche Freunde an seiner Seite wünscht. Eine meiner Lieblingsszenen: Miriam muss sich „auf Befehl“ ihrer Mutter „festtagstauglich“ einkleiden. Zu allem Übel trifft sie in der noblen Boutique auf eine Verkäuferin, die ihr nicht gerade wohlwollend gegenübertritt: Cora Schneider, Miriams Erzfeindin seit Schulzeiten – da ist natürlich Zickenkrieg angesagt... Der Schluss war – naja, zumindest für mich – vorhersehbar, was ich allerdings nicht schlimm finde, denn im Vordergrund stand bei mir eindeutig die Lesefreude, die humorvolle und kurzweilige Handlung. Die Kapitel sind relativ kurz – sozusagen Eines-lese-ich-noch-Kapitel – so sind die ca. 367 Seiten Lesevergnügen auf 28 Kapitel verteilt. Und am Ende eines Kapitels findet man dann jeweils noch die kleinen Blümchen, die man bereits vom Buchcover kennt (das Auge liest eben mit – und das nicht nur bei den Buchstaben!). Schön finde ich auch immer, wenn Lokalkolorit in einem Roman enthalten ist – hier wird dem Leser die Ostseestadt Wismar nähergebracht, ohne jedoch zu sehr ins Detail zu gehen, was ja auch nicht Sinn der Sache ist bei einem humorvollen Frauenroman. Die Thematik des Romans ist zwar nicht neu – es gibt Filme, in denen auch den Eltern „falsche“ Schwiegersöhne vorgesetzt werden, aber nichtsdestotrotz bietet dieses Thema jede Menge Potential und ist ein Garant für humorvolle Unterhaltung. Das Cover mit dem Hamster ist zwar zuckersüß, passender wäre aber vielleicht ein Cover gewesen mit Miriams Streuselkuchen mit Zuckerguss. Wobei, das muss ich zugeben, so ein süßes Tierchen natürlich die Augen der potentiellen Leser mit Sicherheit schneller auf sich zieht. Fazit: Ein beschwingter humorvoller Roman mit Schmunzelfaktor und Lokalkolorit und vielen sehr unterschiedlichen Protagonisten. Von mir erhält der kurzweilige Debüt-Roman von Anica Schriever 5 Sterne.

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  • Rezension zu "Zuckerguss" von Anica Schriever

    Zuckerguss
    Blaustern

    Blaustern

    08. February 2013 um 20:59

    Miriam ist Ende Zwanzig, Single, wohnt in Hannover in einer WG mit einem Aufreißer und studiert immer noch. Vor einigen Jahren verließ sie fluchtartig ihre Heimatstadt Wismar, da sie sich mit ihrem Vater überworfen hatte. Sie wollte nicht die Bäckerei ihres Vaters übernehmen, sondern hatte andere berufliche Vorstellungen. Dieser ist jedoch so ein Sturkopf, dass er ihr bis heute nicht verziehen hat. Nun bekommt sie einen Anruf von ihrer Schwester und wird überredet, zur Party des 55. Geburtstages ihrer Mutter zu kommen. Ungern sagt sie zu. Was wird ihr Vater sagen, sie hat noch keinen Studienabschluss und von ihrem festen Freund ist sie wieder getrennt. Mit sich selbst unzufrieden geht sie in ihrer Heimatstadt spazieren. Da läuft ihr ein hübscher junger Mann vor die Füße, der schließlich bereit ist, sich als ihr Freund auszugeben und mit ihr zusammen auf die Party zu gehen. Dieser junge Mann ist nur leider stadtbekannt und der arrangierte Fotograf dieser Party. Oh wie peinlich … Miriam ist eine chaotische oft unentschlossene junge Frau, die einstweilen zickig, aber doch recht sympathisch ist. Man schließt sie ins Herz und fühlt mit ihr. Auch die anderen Charaktere wurden so gut charakterisiert, dass man sie klar vor Augen hat. Diese unterhaltsame Liebeskomödie war mitreißend, mit viel Humor, absolut wirklichkeitsnah und flott zu lesen.

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  • Rezension zu "Zuckerguss" von Anica Schriever

    Zuckerguss
    justitia

    justitia

    08. February 2013 um 15:03

    Mit "Zuckerguss" gelang der Autorin Anica Schriever ein Debüt, dass mich zunächst zum Kopfschütteln gebracht hat, dann schmunzeln ließ und leztlich doch wirklich nachdenklich, aber glücklich gemacht hat. Zum Cover: Das Cover ist toll. Eigentlich ist ja pink nicht so meine Farbe, aber zu dieser herzerfrischenden und nicht allzu ernst zu nehmenden Geschichte passt es allemal. Der kleine schaukelnde Hamster hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Ich war sofort gerührt und gespannt auf die Geschichte. Zum Inhalt: Fünf Jahre ist es nun mittlerweile her seit sich Miriam mit ihrer Familie überworfen hat, weil sie sich weigerte in die Fußstapfen ihres Vaters zu treten und die Bäckerei zu übernehmen. Stattdessen brach sie ihre Bäckerlehre ab und begann ein BWL-Studium, was sie allerdings letztlich auch nicht zufrieden stellte. Und so brach sie auch dieses ab und begann in Hannover, weit weg von ihrer Familie in Wismar, ein Studium der Germanistik und Soziologie. Gerade hat sie ihren letzten Schein bekommen und müsste sich nun nur noch für die Magisterprüfung anmelden. Doch ist es das, was sie will? Und wie soll es danach weitergehen? Als wäre das nicht schon genug, überredet sie auch noch ihre Schwester Eva zum 55. Geburtstag ihrer Muter zu kommen. Völlig überrumpelt, bleibt Miriam nichts anderes übrig - da sie allerdings nicht als Versagerin dastehen will, kann sie dort nicht allein hingehen. Doch wo soll sie einen Mann finden, der bereit ist, ihren Freund zu spielen? Dass damit erst ein wahres Gefühlschaos für sie beginnt, dass ihr ganzes Leben verändern wird, ahnt Miriam zu diesem Zeitpunkt noch nicht... Meine Meinung: Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Sie schafft es auf eindrucksvolle Art und Weise, den Leser in Miriams Geschichte zu integrieren. Dies geschieht ganz automatisch, ohne dass man sich dagegen wehren kann. Zunächst hatte ich allerdings so meine Schwierigkeiten mit dem Wesen von Miriam. Sie entsprach nun so gar nicht meiner Vorstellung von einer Frau Ende zwanzig - für mich war sie zu naiv und viel zu unentschlossen. Auch mit ihren Notlügen gegenüber ihrer Familie kam ich anfangs nicht so ganz klar. Immer wieder wollte ich die Mutterrolle einnehmen und Miriam irgendwie wachrütteln. Doch je länger ich den Roman las, umso mehr wurde mir klar, dass dies gar nicht nötig war - denn das übernahm die Geschichte selbst für mich. Obwohl mir diese Züge bei Miriam nicht so ganz gefielen, entwickelte ich immer mehr Sympathien für mich. Besonders gut gefiel mir, wie die Autorin den Wandel Miriams herausgearbeitet hat. So erkannte Miriam immer mehr, in was für eine ausweglose Situation sie sich das eigentlich hineinmanövriert hat und dass sie nur mit der Wahrheit da wieder herauskam. Miriam wird im Laufe der Geschichte selbstbewusster und lernt, dass sie ihr Leben selbst in die Hand nehmen muss. Und so konnte sie auch am Ende ihr Herz für die Liebe öffnen... Ich kann diese Geschichte nur weiterempfehlen - ein Roman mit Herz, aber auch ein wenig Verstand. ;-)

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  • Rezension zu "Zuckerguss" von Anica Schriever

    Zuckerguss
    schlumeline

    schlumeline

    31. January 2013 um 16:37

    Miriam Behrens hat mit ihrer Familie gebrochen. Seit 5 Jahren ist der Kontakt zu den Eltern dahin, denn Miriam wollte nicht, wie vom Vater gewünscht, die familieneigene Bäckerei übernehmen, sondern etwas anderes aus ihrem Leben machen. Was genau, das scheint sie jedoch auch bis heute, im zarten Alter von Ende zwanzig, nicht zu wissen. Zumindest hat sie, nachdem sich auch das begonnene BWL Studium als Fehltritt herausgestellt hat, mit einem Germanistik und Soziologiestudium begonnen und gerade ihren letzten Schein erhalten. Nun wäre die Anmeldung zur Magisterprüfung an der Reihe, aber was dann? Und jetzt steht auch noch ihre Schwester Eva vor der Tür und will sie anlässlich des fünfundfünfzigsten Geburtstages ihrer Mutter in den Schoß der Familie zurückholen. Dabei aber müsste Miriam zugeben, dass sie mit dem Studium nicht fertig ist, es also mit Karriere nicht weit her ist und sie mittlerweile auch von ihrem langjährigen Freund getrennt ist. Das wird nicht einfach, denn schließlich hat die junge Frau um sich herum ein großes Lügengebilde aufgebaut. Um den Besuch in ihrer Heimatstadt Wismar kommt Miriam dennoch nicht herum, aber der Zufall will es, dass sie einen jungen Mann kennenlernt, der mehr oder weniger begeistert die Rolle des angeblichen Freundes übernimmt. Dumm nur, dass Miriam glaubt es handele sich um einen Touristen, David aber tatsächlich in Wismar lebt und bei den Einheimischen bekannt ist. Da sind Turbulenzen vorprogrammiert. Hinzu kommt noch, dass der junge Mann in Miriam Gefühle auslöst mit denen diese nichts anzufangen weiß und auch nicht umgehen kann. Die Autorin Anica Schriever kann sich gut in die Rolle ihrer Protagonistin hineinversetzten, denn sie ist ungefähr im gleichen Alter und kommt aus eben dieser Stadt, in der die Handlung spielt. So spürt man förmlich auf jeder Seite die Verbundenheit mit dem Handlungsort Wismar, die auch tief im Herzen der Protagonistin Miriam verankert ist. Mir persönlich ist Miriam etwas zu naiv für ihr Alter und viel zu unentschlossen. Über viele Seiten hinweg wollte ich sie einfach nur schütteln und ihr sagen sie solle sich jetzt endlich einmal entscheiden. Auf der anderen Seite konnte ich ihre Aufmüpfigkeit auch wiederum verstehen, denn wer möchte schon gerne von den Eltern den Lebensweg vordiktiert bekommen. Allerdings braucht diese Geschichte genau so eine unentschlossene Persönlichkeit um ihre Wirkung zu entfalten. Miriam schlittert von einer verrückten Situation in die nächste und verstrickt sich immer mehr in ihre Lügengeschichten. Selbst ihr bester Freund Olli und ihre beste Freundin Lissy schaffen es nicht, sie auf den richtigen Weg zu bringen, aber sie versuchen es. Das Buch lebt von Miriams Wesen und auch wenn man mit ihrer Art zu leben nicht konform geht, so ist ihre Geschichte doch einfach herrlich verrückt und genau etwas für solche Leserinnen, die sich einfach nur unterhalten lassen wollen.

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  • Rezension zu "Zuckerguss" von Anica Schriever

    Zuckerguss
    Donauland

    Donauland

    27. January 2013 um 21:58

    Miriam, Ende zwanzig, Single und hat ihr Studium noch nicht beendet. Vor 5 Jahren hat sie Hals über Kopf Wismar verlassen, denn sie wollte die Bäckerei ihres Vaters nicht übernehmen und flüchtete nach Hannover. Dort überrumpelt sie ihre Schwerster und überredet sie nach Hause zu kommen, um an der Geburtstagsparty ihrer Mutter dabei zu sein. Auch ihren Freund soll sie mitbringen. Miriam blieb gar nichts anderes übrig. Doch woher soll sie jetzt einen Freund nehmen? Unglücklich und mit sich selbst unzufrieden reist sie in ihre Heimatstadt, dort läuft ihr ein junger, gutaussehender Mann mit Kamera bewaffnet vor die Füße. Dieser erklärt sich bereit, mit ihr auf die Party zu gehen und gibt sich als ihr Freund aus. Sie ahnt ja nicht, dass dieser stadtbekannt ist und auch noch der Fotograf auf der Party ist. . Der Debütroman von Anica Schriever ist ein wundervoller Frauenroman, der einem unterhält, man fiebert mit den gut beschriebenen Figuren mit, sieht die Charaktere bildlich vor sich. Miriam kommt mir sympathisch und auch ein wenig chaotisch vor. Miriams Vater ist ein richtiger Sturkopf, er kann auch nach 5 Jahren seiner Tochter nicht verzeihen, dass sie andere Berufsvorstellungen hat und nicht den Familienbetrieb übernehmen mag, sondern ihren eigenen Weg gehen mag. Olli steht mit beiden Beinen im Leben, er wiederum ist ein Freund, den jeder mag. Eva ist auch toll beschrieben als eine ehrgeizige Geschäftsfrau, die ihre Schwester ziemlich schnell überzeugen kann, Dinge zu tun, die sie gar nicht wollte. David ist der Traumschwiegersohn, der das Herz aller binnen kürzester Zeit erobert, er mag Miriam mit ihren Macken, nur sie kann es einfach selbst nicht glauben, dass sich ein Starfotograf für sie so einsetzt und interessiert. Der Roman bereitete mir wundervolle Lesestunden, ich kann ihn absolut weiterempfehlen. Ich freue mich schon auf weitere Romane der Autorin.

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