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KleineLeseecke

vor 6 Jahren

Abschnitt II: Seiten 87 - 182
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Ich hoffe es ist kein Problem, dass ich schon den zweiten Abschnitt gelesen habe und meinen Leseeindruck poste. Aber ich bin halt leider eine schnelle Leserin, habe im Moment relativ viel Zeit und das Buch fesselt mich einfach ;).

Die Geburtstagsparty von Miriams Mutter ist ein riesiges Event, zu dem fast ganz Wismar kommt. Deshalb kauft sich Miriam noch ein hübsches Kleid und trifft in einer Boutique auf ihre Feindin aus der Schulzeit, Cora. Auf der Party selbst trifft die dann durch Zufall den hübschen Fremden vom Strand wieder und überredet ihn, ihren Freund zu mimen. Was sie zu dem Zeitpunkt nicht weiß: David ist der Fotograf, den ihre Mutter engagiert hat. Deshalb glauben nun alle, dass sie wirklich mit ihm zusammen ist. Olli bietet ihr einen Job bei der Wismarer Tageszeitung an, aber Miriam möchte schnell wieder zurück nach Hannover. Dennoch bleibt sie wohl erst einmal ein paar Tage in der alten Heimat. Schließlich bäckt sie David noch einen Kuchen und möchte sich bei ihm bedanken.

Miriam gefällt der attraktive David sehr gut und ich bin mir sicher, dass auch er sie anziehend findet. Ich verstehe nur nicht, warum sie auf der Geburtstagsfeier so zickig und kindisch zu ihm war, obwohl er ihr ja freiwillig geholfen und das ganze sehr gut gemacht hat. Irgendwie scheint Miriam tatsächlich noch sehr unreif, unsicher und kindisch zu sein, obwohl sie schon Ende zwanzig ist. Richtig blöd fand ich auch ihre Reaktion auf Ollis Angebot. Sie selbst steckt noch im Studium und mit ihrem Lebenslauf wird sie es später wahrscheinlich eh schwer haben einen guten Job zu finden. Ich weiß echt nicht, warum sie dann so arrogant ist und die Zeitung als provinziell abwertet. Aber naja, ich bin mir irgendwie sicher, dass sie noch länger in Wismar bleiben wird ;).

AnicaSchriever

vor 6 Jahren

Abschnitt II: Seiten 87 - 182
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KleineLeseecke schreibt:
Ich verstehe nur nicht, warum sie auf der Geburtstagsfeier so zickig und kindisch zu ihm war, obwohl er ihr ja freiwillig geholfen und das ganze sehr gut gemacht hat. Irgendwie scheint Miriam tatsächlich noch sehr unreif, unsicher und kindisch zu sein, obwohl sie schon Ende zwanzig ist. Richtig blöd fand ich auch ihre Reaktion auf Ollis Angebot. Sie selbst steckt noch im Studium und mit ihrem Lebenslauf wird sie es später wahrscheinlich eh schwer haben einen guten Job zu finden. Ich weiß echt nicht, warum sie dann so arrogant ist und die Zeitung als provinziell abwertet. Aber naja, ich bin mir irgendwie sicher, dass sie noch länger in Wismar bleiben wird ;).

Hallo KleineLesecke,

hui, du prescht ja richtig durchs Buch. Wo ich doch monatelang dran geschrieben habe...*schnief* Nein, Scherz beseite. Es freut mich natürlich sehr, dass dir das Buch bisher so viel Spaß bereitet! :)

Bzgl. deiner Anmerkung: Muss man, nur weil man Ende 20 ist, wirklich schon so selbstsicher und erwachsen sein? Ich weiß nicht. Gerade auch meine Generation tut sich da oft doch schwer. Vielleicht kenne ich da auch einfach nur zuviele Leute, keine Ahnung, aber ich denke schon, dass das ein recht aktuelles Problem ist. Wir haben alle Möglichkeiten, aber entscheiden können wir uns dann trotzdem nie. Schon gar nicht gleich. Und auf immer?
Aber natürlich hast du recht, denn Miriam ist oft unsicher, verhält sich insbesondere David gegenüber reichlich albern, aber ich finde trotz allem, ist sie doch ein sehr liebenswerter Charakter, der, denke ich, insgeheim schon weiß, was sie will, aber sich noch nicht traut, sich näher damit zu beschäftigen, weils ihr eine Heidenangst einjagt.

Ich glaube auch, dass ihr ihr Lebenslauf sicher nicht solche Probleme bereitet wird. Schon eher die Tatsache, dass sie in ihrem Alter zwar schon einiges gemacht hat, aber nichts richtig. Und irgendwann, klar, da kommt dann auch das Alter dazu. Und klar ist der "Nebenjob" bei Olli dann eine gute Alternative, die ich sicher ergriffen hätte, wenn ich Miriam wäre (wobei, ich wäre in so einer Lage sicher gar nicht erst gelandet ;) ), aber ich denke, man kann nachvollziehen, dass Miriam im Moment andere Sorgen hat, als sich dann noch mit so was zu behängen. Sicher, hat sie selbst Schuld, aber der Zeitungsjob ist da garantiert nicht oberste Priorität, schon gar nicht, wo sie nur ein paar Tage länger bleiben will - gezwungenermaßen.

Dreamworx

vor 6 Jahren

Abschnitt II: Seiten 87 - 182
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Den zweiten Teil habe ich auch schon beendet. Es liest sich immer noch richtig gut.

Die Geburtstagsparty der Mutter war ja wirklich der Hammer. Was für ein Aufstand für einen 55. Geburtstag. Bei 50 hätte ich das verstanden, aber das????

David und Olli werden mir immer sympathischer, während Miriam mehr und mehr meine Sympathien verspielt. Wann wird sie endlich wach und reagiert mal etwas normaler. Anscheinend steht sie ständig auf einem Stromkabel.

Meine Meinung über die Familie konnte ich bis jetzt auch nicht ändern, trotzdem freue ich mich auf die weitere Geschichte.

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AnicaSchriever

vor 6 Jahren

Abschnitt II: Seiten 87 - 182
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Donauland schreibt:
Miriam verhält sich während der Party ziemlich kindisch, aber das passte einfach zu ihr. Sie ist kratzbürstig, aber vielleicht ist sie auch schon in David verliebt? Ihre Mutter ist aber total begeistert von ihm und mag ihn. Noch hält ihr Lügengerüst, aber wie lange noch?

Genau das ist ja die Zwickmühle. Sicherlich hätte sich Miriam da souveräner verhalten können, aber nach dem Kleiderkauf, dem Ausmaß der Party, den Erwartungen der Eltern insbesondere der Mutter und dann auch noch ihre Begeisterung für David, da brennt bei Miriam eben einiges durch. Wie du schon sagst, es passt bei ihr und ist eigentlich auch nachvollziehbar.

Und was du zu Ollis Jobangebot sagst, stimmt 100%. Denn genau so ist es, Job ist ja nett, aber dafür hat sie nun wirklich keine Nerven momentan. Und sicherlich ist sie auch unsicher, ob sie dafür überhaupt geeignet ist.

Miriam ist für Alex einfach der Inbegriff für seine Wut und durch ihre Anwesenheit denkt er eben, dass sein Leben plötzlich auch den Bach runtergeht, obwohl er sich mit der Situation ja arrangiert hat und das nun auch gerne macht. Aber da er weiß, dass der Vater scheinbar lieber Miriam als Nachfolgerin hätte, da diese doch immer gerne im Laden war und Talent in die Wiege gelegt bekommen hat, reagiert er so abweisend und verärgert. Natürlich ist das Unsinn, aber Alex tickt halt so. Da ist er genauso starrköpfig wie sein Vater.

Cappuccino-Mama

vor 6 Jahren

Abschnitt II: Seiten 87 - 182
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Ich liiiiebe dieses Buch! Cora Schneider als Begleitung von Alex! Das ist ja mal eine unangenehme Überraschung. Anhand der versteinerten Gesichter von Cora und Alexander bei der Begegnung mit David, vermute ich mal, dass Cora mit David zusammen war, oder er einfach nur Coras Beuteschema entspricht - oder aber, sie will David um jeden Preis, weil er mit Miriam zusammen ist - wäre ja nichts Neues! Welch Genugtuung, dass er der angebliche Freund von Miriam ist! Also ich denke, ich hätte in einem Laden, in dem meine Erzfeindin arbeitet nichts gekauft!

Ich denke, dass Cora und David ein richtiges Paar werden! Er verursacht bei ihr ja ein Kribbeln, gefällt ihr auch vom Aussehen - doof nur, dass er aus Wismar ist - da wird sie immer wieder unter die Fuchtel der Familie geraten. Den Vater mag ich nicht, die Mutter ist erträglicher, aber auch nicht sympathisch. Der Verlobte der plappernden Cousine - ihhhhh - bääääähhhh - der arbeitet bestimmt beim Finanzamt oder Arbeitsamt.

Also der Schreibstil ist richtig frisch, schwungvoll, herzerfrischend! - Ich bin echt begeistert.

Mein Tipp für die weitere Handlung: da Miriam nun wohl oder übel die Eltern in der Bäckerei vertreten muss, findet sie wieder Gefallen am Backen, wodurch sie sich entschließt, die Bäckerei zu übernehmen, der Bruder kann sein Studium fortsetzen und ist zufrieden, seinen Lebenstraum erfüllen zu können und der Vater hat seinen Willen, ist zumindest erträglicher (mischt sich aber vermutlich weiterhin ein... - mal sehen, ob ich recht habe. Im Übrigen vermute ich mal, dass Eva gar nicht mehr mit ihrem Mann zusammen ist und das Argument mit der beruflichen Verpflichtung nur eine Ausrede war - ich denke, Eva hat auch so ihre kleinen Geheimnisse.

justitia

vor 6 Jahren

Abschnitt II: Seiten 87 - 182
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@AnicaSchriever

Deine Anmerkungen sind sehr viel wohlwollender als meine ersten Gedanken unmittelbar nach dem Lesen waren. Ich war, so glaube ich, etwas empört über ihr Verhalten - ich denke nicht, dass es ihrem Alter angemessen ist.
Mit einigem Abstand muss ich eingestehen, dass ich wohl doch mit Miriam zu hart war. Sicherlich sind es Notlügen - aber ich frage mich immer, warum sie nicht dazu steht, was aus ihr geworden ist? Wieso lässt sie sich nun wieder beeinflussen, wo sie es doch gerade geschafft hatte sich loszureißen von den Zwängen? Sie schadet mit den Notlügen eher sich selbst, okay. Aber sicherlich auch irgendwo den anderen - denn sie zieht in ihr (Not)lügengeflecht auch Leute hinein, die mit alldem nix zu tun haben. Das finde ich nicht richtig. Gut, schwerwiegend sind ihre Lügen nicht, aber toll finde ich sie auch nicht. Lügen verletzen, egal ob schwerwiegend oder nicht.

AnicaSchriever

vor 6 Jahren

Abschnitt II: Seiten 87 - 182
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Cappuccino-Mama schreibt:
Der Verlobte der plappernden Cousine - ihhhhh - bääääähhhh - der arbeitet bestimmt beim Finanzamt oder Arbeitsamt. Also der Schreibstil ist richtig frisch, schwungvoll, herzerfrischend! - Ich bin echt begeistert. Mein Tipp für die weitere Handlung: da Miriam nun wohl oder übel die Eltern in der Bäckerei vertreten muss, findet sie wieder Gefallen am Backen, wodurch sie sich entschließt, die Bäckerei zu übernehmen, der Bruder kann sein Studium fortsetzen und ist zufrieden, seinen Lebenstraum erfüllen zu können und der Vater hat seinen Willen, ist zumindest erträglicher (mischt sich aber vermutlich weiterhin ein... - mal sehen, ob ich recht habe. Im Übrigen vermute ich mal, dass Eva gar nicht mehr mit ihrem Mann zusammen ist und das Argument mit der beruflichen Verpflichtung nur eine Ausrede war - ich denke, Eva hat auch so ihre kleinen Geheimnisse.

Ja, die Gesichter der beiden wären bestimmt sehenswert gewesen. ;) Im Übrigen bin ich total bei dir: Bei Cora hätte ich sicher auch nichts gekauft. Aber ich kann da auch Miriam verstehen, die das einerseits genießt, Cora dadurch zu ärgern und ihr eins "auszuwischen", andererseits war sie wahrscheinlich schon so genervt, dass sie einfach nur noch das Shopping hinter sich bringen wollte, damit Ruhe ist. *lach*

*prust* Über den sagenumwobenen Friedhelm habe ich mir gar nicht so viele Gedanken gemacht, er ist ja eigentlich nur - ähm, da. Aber Finanzamt finde ich köstlich. Und sehr passend. Auch wenn's ein Klischee ist. Egal. :D

Und was deine Spekukationen angeht...wer weiß, wer weiß. ;)

AnicaSchriever

vor 6 Jahren

Abschnitt II: Seiten 87 - 182
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justitia schreibt:
Deine Anmerkungen sind sehr viel wohlwollender als meine ersten Gedanken unmittelbar nach dem Lesen waren. Ich war, so glaube ich, etwas empört über ihr Verhalten - ich denke nicht, dass es ihrem Alter angemessen ist. Mit einigem Abstand muss ich eingestehen, dass ich wohl doch mit Miriam zu hart war. Sicherlich sind es Notlügen - aber ich frage mich immer, warum sie nicht dazu steht, was aus ihr geworden ist? Wieso lässt sie sich nun wieder beeinflussen, wo sie es doch gerade geschafft hatte sich loszureißen von den Zwängen? Sie schadet mit den Notlügen eher sich selbst, okay. Aber sicherlich auch irgendwo den anderen - denn sie zieht in ihr (Not)lügengeflecht auch Leute hinein, die mit alldem nix zu tun haben. Das finde ich nicht richtig. Gut, schwerwiegend sind ihre Lügen nicht, aber toll finde ich sie auch nicht. Lügen verletzen, egal ob schwerwiegend oder nicht.

Wahrscheinlich, weil da einfach jeder anders empfindet bzw. eine andere Auffasung hat. Was auch völlig okay ist. Ich fand Miriam einfach als Figur so spannend und interessant, weil sie so ganz anders ist als ich und dementsprechend auch anders handelt. Das war eine gewisse Herausforderung sich in sie hineinzudenken, denn ich hätte dieses ganze Notlügenkonstrukt auch gar nicht erst entstehen lassen. Dabei darf man nicht vergessen, ich habe auch andere Eltern. Gottseidank. Und das ist, denke ich, auch der Knackpunkt. Natürlich hast du recht, sie hätte damit nicht anfangen müssen, hätte zu sich stehen sollen etc. pp. Völlig richtig. Aber. Ja, nun kommt das aber. Nach der Ausgangslage und den Erwartungen und allen von der Familie...da kommt man ins Grübeln. Und, die erfolgreiche Schwester, der kleine Bruder. Da kann ich schon verstehen, dass sie nicht als schwarzes Schaf dastehen will. Irgendwo. Wie gesagt, ich finde Lügen auch nicht so toll, aber hier dann doch nicht soooo dramatisch. Aber vielleicht empfinde ich es auch so, weil es eben Fiktion ist. Und ich der ANsicht bin, Probleme bekommt sie damit nur selbst. Wie eigentlich immer. Aber manchmal kann oder will man eben nicht anders als ein bisschen zu flunkern. Ist so. Egal aus welchem Grund. Bereuen tut man es meistens dann doch. Aber hinterher ist man dann wie gesagt immer klüger. Frag Miriam. ;)

Blaustern

vor 6 Jahren

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Was für eine Geburtstagsparty. Und das zum 55. Ganz Wismar ist vertreten. Und Miriam trifft ihre Erzfeindin Cora beim Einkaufen. Und siehe da, Miriam trifft den Fremden vom Strand wieder. Auf der Party. Und er soll ihren Freund spielen. Dabei ist er der Fotograf, den ihre Mutter besorgt hat. Aber warum war Miriam wieder so zickig zu ihm. Olli ist doch nett, bietet ihr einen Job bei ner Tageszeitung in Wismar an, aber sie will ja was Besseres. Na, wenn das mal klappt. Aber ich denke, sie wird noch nicht wieder nach Hannover abdüsen.

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AnicaSchriever

vor 6 Jahren

Abschnitt II: Seiten 87 - 182
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Blaustern schreibt:
Was für eine Geburtstagsparty. Und das zum 55. Ganz Wismar ist vertreten. Und Miriam trifft ihre Erzfeindin Cora beim Einkaufen. Und siehe da, Miriam trifft den Fremden vom Strand wieder. Auf der Party. Und er soll ihren Freund spielen. Dabei ist er der Fotograf, den ihre Mutter besorgt hat. Aber warum war Miriam wieder so zickig zu ihm. Olli ist doch nett, bietet ihr einen Job bei ner Tageszeitung in Wismar an, aber sie will ja was Besseres. Na, wenn das mal klappt. Aber ich denke, sie wird noch nicht wieder nach Hannover abdüsen.

Na, wenn ich glauben würde, ich hätte da einen wildfremden Typen, der sich dann urplötzlich als tollster Typ und dann noch Fotograf dieser Party herausstellt, wäre ich auch nicht gerade begeistert. Zumal wenn die Mutter einem da schon wieder sonst was andichtet. ;)

Ich denke nicht, dass Miriam "etwas Besseres" will. Aber nach allem und bei dem Chaos, in das sie sich hineinmanövriert hat, steht ein Job dann sicher nicht gerade an erster Stelle. Auch wenn es sicher nett war, aber darauf hätte ich an ihrer Stelle auch nicht gerade Lust. Sie hat ja genug eigene Baustellen.

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