Gehen, um zu bleiben

von Anika Landsteiner 
4,2 Sterne bei25 Bewertungen
Gehen, um zu bleiben
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Tasmetus avatar

Absolute Empfehlung!

Ein großartiger Reisebericht, aber auch ein Herzensbuch.

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Inhaltsangabe zu "Gehen, um zu bleiben"

Wie weit müssen wir fahren, um irgendwann einmal anzukommen? Die Antwort auf diese Frage muss jeder selbst herausfinden, doch das Wichtigste ist erst einmal das Losfahren. Denn wer nicht wegfährt, kann auch nicht heimkommen. Für Anika Landsteiner ist Reisen eine Herzensangelegenheit, die sie bereits um die ganze Welt geführt hat. Nur wenn man das warme Nest zu Hause verlässt, kann man sich für die Welt öffnen und das entdecken, was man liebt – auch wenn es manchmal mit Strapazen verbunden ist. Mit ihren Beobachtungen und Gedanken zeichnet sie manchmal das große Bild, manchmal spürt sie Zwischentöne auf – ob auf Dschungelpfaden in Kolumbien oder einem staubigen kalifornischen Highway. Der richtige Zeitpunkt zum Losfahren? Immer genau jetzt!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442176724
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:288 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:15.05.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    KerstinThs avatar
    KerstinThvor 3 Monaten
    Mit Anika Landsteiner durch die Welt

    Anika Landsteiner erzählt in ihrem Buch 14 Reisegeschichte. Natürlich alles selbst erlebt. Vom Road Trip durch Kalifornien, über den Jakobsweg bis zur Entdeckungstour durch Afrika ist alles dabei. Beim Lesen fragt man sich, ob die junge Frau überhaupt mal zu Hause war. Sie schreibt selbst, dass sie etwa ein Drittel des Jahres unterwegs ist. Hauptsächlich für ihren Reise-Blog (www.anidenkt.de), denn langweiliger Urlaub ist nichts für Anika Landsteiner. Sie braucht Action. Und vor allem muss sie etwas vom Land und von den Menschen sehen. Das gelingt ihr recht gut. Vor allem der Kontakt zu den Menschen scheint wunderbar zu funktionieren. Anika hat keine Hemmungen sich mit wildfremden Menschen zu unterhalten. Anders wären diese Reisen auch nicht möglich. Gefallen hat mir, dass hier keine perfekte Welt dargestellt wurde, sondern eben auch negative Erlebnisse präsentiert wurden. Denn oft lief es nicht nach Plan und spontan musste alles umgestellt werden. Doch dadurch kam es häufig zu Begegnungen, die sie im Nachhinein nicht hätte missen wollen.

    Anika reist am Liebsten in Begleitung. Die meisten Reise machte sie mit Deniz, einem Freund. Dieser scheint auch viel Reisezeit zu haben.

    Was mir gefehlt hat waren definitiv Bilder. So wirkte das Ganze etwas nackt und fremd.

    Der Schreibstil war ok. Meist war es flüssig zu lesen. Doch manchmal musste ich einen Satz auch zweimal lesen, da die Gedanken etwas gesprungen sind. Die Aufteilung in mehrere Kapitel – jede Reise, Prolog, Epilog – hat mir sehr gut gefallen. Sehr schön fand ich auch, dass man beim Lesen noch etwas über das jeweilige Land lernte. Teilweise entstand auch ein bisschen Kino im Kopf. Das hätte durch Fotos unterstrichen werden können.

    Letztendlich ist dieses Buch eine nette Unterhaltung und weckt ein bisschen die eigene Reiselust. Ich vergebe vier von fünf Sternen.

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    julchen91s avatar
    julchen91vor 9 Monaten
    Eine Reise für dein Leben

    Dieses wunderschöne Exemplar kommt in einem Taschenbuch mit 282 Seiten zu dir nach Hause. Es kostet genau 10€ und ist aus dem Goldmann-Verlag. 


    Inhalt: 
    In erster Linie geht es darum, sich in anderen Ländern wieder zu entdecken und durch neue Eindrücke eine Lösung für Probleme zu finden oder auch Inspiration zu finden. Dabei war die Autorin in verschiedenen Ländern und hat unterschiedliche Schwerpunkte in diese Länder gelegt. Beispielsweise ihre Freiheit mit der Trennung eines lieben Menschen.
    Sie möchte das Reisen jedem Einzelnen von uns schmackhaft machen und sagt, dass der perfekte Start genau jetzt ist. 


    Meinung: 
    Ich mochte unglaublich gerne ihren Schreibstil. In wenigen Stunden war ich schon bei der Hälfte des Buches. Es war eine tolle Inspiration um darüber nachzudenken, selbst einmal reisen zu können. Ich allerdings hätte nicht den Mut und auch nicht das Durchhaltevermögen. 
    Leider hat es mir nicht so gut gefallen, dass in diesem Buch weniger auf die Stille eingegangen wurde. Damit meine ich, dass ich es schön gefunden hätte, wenn das Buch insgesamt etwas tiefgründiger geschrieben gewesen wäre. 
    Dennoch ein Buch was man sich durchaus mal anschauen kann. 

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein großartiger Reisebericht, aber auch ein Herzensbuch.
    Ein großartiger Reisebericht, aber auch ein Herzensbuch.

    Handlung:
    Was mir sehr gut gefallen hat, war Anika's Beweggründe zu erfahren, die sie zum Reisen gebracht haben, dabei lernt man die Person Anika sehr gut kennen und schließt sie ins Herz. Mir hat der Gedanke gefallen, sich von materiellen Dingen zu entfernen und lieber schöne Erlebnisse und Erfahrungen zu sammeln, die einem niemand je nehmen kann. Man begleitet Anika durch viele Länder, auch durch die weniger schönen, die mit den brisanten Krisengebieten. Dabei versucht sie, das Herz des Lesers auch für diese Länder zu öffnen, denn jedes Land hat seine ganz eigenen, unfassbar schönen Plätze und tolle Menschen mit ihren eigenen Kulturen, von denen man eine Menge lernen kann.

    Figuren:
    Anika selbst ist ein sehr ehrlicher, offener und mutiger Mensch, der die Natur sehr schätzt. Solche Menschen liebe ich und es war mir daher ein richtiges Vergnügen, mit Anika durch die Welt zu reisen. Natürlich spielen auch die Menschen eine große Rolle, denen sie auf ihrer Reise begegnet, auch diese Berichte haben mir sehr gut gefallen.

    Schreibstil:
    Die Autorin schreibt auf eine sehr unterhaltsame Art und Weise, die es mir leicht gemacht haben, über die Seiten zu fliegen. Die Reiseabschnitte sind nicht gespickt mit Fakten, sondern beschäftigt sich mit den Eindrücken, Erlebnissen und Begegnungen.

    Fazit:
    Obwohl ich ja eher der Schisser bin und mich lieber zu Hause als draußen aufhalte, hat Anika mein Reisefieber geweckt. Ihre Berichte werden mit noch lange im Gedächtnis bleiben und ich frage mich, ob man reisen muss, um zu sich selbst zu finden.
    Ich vergebe 5 Sterne und empfehle dieses Buch für alle Leser, die gerne Reiseberichte lesen.

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    Annabeth_Books avatar
    Annabeth_Bookvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein gutes Buch, nur gefällt mir teilweise die Sichtweise der Autorin nicht
    Gehen, um zu bleiben

    Klappentext: Wer nicht wegfährt, kann auch nicht heimkommen
    Wie weit müssen wir fahren, um bei uns selbst anzukommen? Die Antwort auf diese Frage muss jeder für sich herausfinden, doch das Wichtigste ist erst einmal das Losfahren. Für Anika Landsteiner ist Reisen eine Herzensangelegenheit, die sie bereits um die ganze Welt geführt hat. Mit ihren Beobachtungen und Gedanken zeichnet sie mal das große Bild, mal spürt sie Zwischentöne auf- ob auf Dschungelpfanden in Kolumbien oder einem staubigen kalifornischen Highway. Der richtige Zeitpunkt zum Losfahren? Immer genau jetzt!
    Autorin:
     Anika Landsteiner wurde 1987 geboren und ist Autorin und Weltbummlerin. Außerdem ist sie die Gründerin des literarischen Reiseblog "Ani denkt"
    Inhalt:
    Teilweise fühlt man sich Zuhause wie eingesperrt, man muss einfach mal weg um wieder heimzukommen. Genau das macht auch Anika Landsteiner.
    Erster Satz:
    Das ist meine Stadt. 
    Die Meinung von meiner Mama:
    Ich habe mich sehr gefreut als ich gehört habe, dass ich das Buch von Goldmann zugeschickt bekomme.  Als erstes aber nun zum Cover: Ich finde das Cover sehr passend zu der ganzen Geschichte und hab daran nichts zu meckern. Das Buch an sich ist wirklich super geschrieben! Jedoch bin ich zeitweise der Überzeugung gewesen, das sie total auf der Flucht ist. Ja wenn für sie München schon ein großes Dorf ist, müsste sie vielleicht wirklich mal eine Zeit in ein richtig kleines Dorf ziehen und merken das da die Uhren wie im Ausland komplett anders ticken. Ihr Spruch wer nicht wegfährt kann auch nicht heimkommen finde ich total klasse und zutreffend. Jedoch finde ich das wegfahren etwas besonderes bleiben sollte.

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    buecherkompasss avatar
    buecherkompassvor einem Jahr
    GEHEN, UM ZU BLEIBEN. ANIKA LANDSTEINER.

    INHALT

    In 15 Geschichten erzählt Anika Landsteiner von Erlebnissen auf Reisen, von anderen Ländern und anderen Sitten. Jedes Land steht für eine bereichernde Erfahrung, für ein zentrales Ereignis oder einen Wendepunkt im Leben der Autorin.

    Denn: Nur wer sich aufmacht, zu anderen Ufern, wird sehen, dass das Gras auf der anderen Seite (nicht) immer grüner ist.

    MEINUNG

    Für mich gibt es (abgesehen vom Reisen) kaum etwas schöneres als Reiseberichte zu lesen und mich in andere Länder zu träumen oder das nächste (Reise-)Abenteuer zu planen. Somit kamen auch die Geschichten von Anika Landsteiner wie gerufen, sobald ersichtlich wurde, dass es dieses Jahr mit dem Urlaub wohl nicht klappen würde. Ich entschied mich auf eine mentale Reise zu gehen – mit der wohl angenehmsten Urlaubsbegleitung die man sich vorstellen kann.

    Schließlich lernt man im Verlauf der 15 Kapitel nicht nur die unterschiedlichsten Länder und Landsleute, sondern auch die Autorin näher kennen. Durch ihre sympathische Art ist es ein Leichtes, ihren Ausführungen und Erfahrungen zu folgen.

    Anika Landsteiners Schilderungen öffneten mir Türen, zu Ländern, die mir (aus den unterschiedlichsten Gründen) bislang verwehrt geblieben waren. Sodass sich beim Lesen, wie von unsichtbarer Hand, die Liste der Länder, die ich gerne in Zukunft bereisen würde zunehmend füllte.

    Umso schöner, dass die Autorin in ihren Berichten nicht nur bei den schönen Seiten des Reisens verharrt. Auch auf Missstände und Probleme innerhalb der Länder macht sie aufmerksam, ebenso wie auf Probleme, die beim Reisen entstehen können und regt so zur (Selbst-)Reflexion an.

    Die Geschichten sind kurzweilig und häufig hätte ich mir gewünscht, das Kapitel möge an dieser Stelle noch nicht enden. Vermutlich war es aber auch gut so wie es war – schließlich heißt es nicht umsonst man solle aufhören, wenn es am schönsten ist.

    Besonders gut gefiel mir die Unterteilung in die unterschiedlichen Erfahrungswerte. Nur allzu deutlich geht aus den Schilderungen hervor, wie wichtig es für die eigene (Weiter-)Entwicklung ist, nicht nur positive Erfahrungen (auf Reisen) zu machen.

    Ein Buch, das ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann.

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    weinlachgummis avatar
    weinlachgummivor einem Jahr
    Gehen, um zu bleiben

    Nachdem ich das Buch Solotrip gelesen habe, hatte ich total Lust auf ein weiteres Buch, das sich mit dem Thema Reisen beschäftigt. An sich lese ich solche Ratgeber eher ungern bzw. bin immer etwas unsicher, weil ich befürchte das Buch könnte mich langweilen. Langweile kam hier beim Lesen keine auf, aber völlig begeistern konnte mich das Buch aber trotzdem leider nicht.

    Vielleicht waren meine Erwartungen auch falsch. Vor allem habe ich mir Inspiration erhofft. Ich wollte mitgerissen werden, nachdem Lesen das verlangen haben sofort meinen Koffer zu packen und raus in die Welt zu gehen. Doch dies bleibt leider aus. Auch habe ich mir ein paar Tipps und Tricks erhofft, nicht unbedingt als solche gekennzeichnet, aber doch zwischen den Zeilen zu finden. Diese habe ich für mich persönlich nur selten gefunden. Dafür war wohl die Art des Reisens von Anika und mir zu unterschiedlich, sie reist fast ausschließlich mit ihrem Partner oder einer Freundin, ich eher alleine. Und ich weiß nicht wieso, aber irgendwie dachte ich, es würde in dem Buch auch mehr um das alleine Reisen, Eigenständigkeit und zu sich selbst finden gehen.

    Immer mal wieder ging es für mich in dem Buch darum, die Missstände in der Welt zu beschreiben. Was natürlich wichtig ist und auch durchaus etwas in einem Buch über das Thema Reisen zu suchen hat. Ich verstehe total, dass die Autorin über das schreiben wollte, was sie in den einzelnen Ländern erlebt hat. Nur dachte ich einfach, der Fokus des Buches würde anders liegen. Für mich kam das Thema Reisen manchmal einfach zu kurz und die politischen Ansichten nahmen zu viel Raum ein. Dann gab es aber auch so tolle Erlebnisse, wie dieses welches sie im Amazonas beschrieben hat.

    Wobei mir ihre Reiseberichte am Anfang noch sehr gefallen haben. Dort berichtet sie von LA, dem Jakobsweg und Paris. Der Fokus veränderte sich dann erst im Verlauf des Buches etwas. Ich dachte, man würde als Leser mehr darüber erfahren, wie sie durch ihre Reisen gereift ist. Wenn man die Worte aus dem Titel aufgreift, wie sie bei sich selbst ankam und sich selbst fand. Doch wenn es schwierige Situationen im Buch gab, dann war da immer ihr Partner zur Stelle, der sich darum gekümmert hat. Was natürlich völlig in Ordnung ist. Nur habe ich da aufgrund des Titels und des Klappentextes etwas anderes erwartet. Nichtsdestotrotz war das Buch unterhaltsam zu lesen.


    Fazit:
    Leider konnte mich Gehen, um zu bleiben nicht völlig überzeugen.
    Aufgrund des Titels und des Klappentextes habe ich etwas anderes erwartet.
    Ich erhoffte mir Inspiration und Reiselust nach dem beenden.
    Trotzdem fand ich das Buch durchaus schön zu lesen und lesenswert.
    Die politische Komponente habe ich zwar nicht erwartet, finde diese aber nichtsdestotrotz wichtig.
    Ich denke, meine Erwartungen an das Buch waren einfach falsch.
    Wer gerne ein lockeres Buch mit unterhaltsamen Reiseberichten und einigen Denkanstößen möchte, wird sich mit dem Buch sicherlich mehr anfreunden können.


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    IvyBooknerds avatar
    IvyBooknerdvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eines dieser Bücher, die etwas bedeuten; so viel, dass man bereits während des Lesens weiß, dass sie alles verändern. Dich selbst.Das Leben.
    Fernweh garantiert!

    Es gibt Bücher die liest man, weil man sich gut unterhalten fühlt, weil sie Spaß machen und dann gibt es Bücher, die machen nicht nur Spaß, die bedeuten auch was; die bedeuten so viel, dass man bereits während des Lesens weiß, dass sie alles verändern. Dich selbst. Das ganze Leben.

    Gehen, um zu bleiben von Anika Landsteiner, besser bekannt als Ani durch ihren Reiseblog anidenkt gehört zu eben diesen Büchern, die nicht nur das Herz berühren, das Gemüt emotional aufmischen und einem Gänsehaut bescheren, nein, es ist auch eines der Bücher, die dich nicht mehr los lassen, egal ob du gerade auf dem Weg zur Arbeit bist, im Fitnesstudio beim Sport und dir der Schweiß in die Augen läuft oder zu Hause auf dem Balkon mit einem Glas Wein in der Hand. Du schaust in das wunderschöne weite Blau des Himmels und das Fernweh trifft dich so hart, dass dein Herz plötzlich zu schmerzen anfingt, deine Wangen feucht werden, weil du unbemerkt angefangen hast zu weinen und dein Blut wie heiße Lava durch deine Adern schießt. Wenn dich ein Buch so mit nimmt, wenn du mit zitternden Händen da sitzt, voller Adrenalin, voller Aufregung und Neugierde und vor allen Dingen Vorfreude auf das, was noch kommt, dann weißt du, dass es ein gutes Buch ist; ein hervorragendes Buch; ein Buch, dass wahrscheinlich sogar gerade zu deinem absoluten Herzensbuch wurde.

    In Gehen, um zu bleiben erzählt Anika Landsteiner in 15 Geschichten aus 15 Ländern, was sie auf ihren Reisen besonders geprägt hat. Sie nimmt uns mit auf 15 abenteuerliche Reisen in die verschiedensten Länder; weit entfernte Länder wie China und Kolumbien aber auch Länder, die gleich um die Ecke liegen, wie zum Beispiel das wunderschöne Italien.

    Bevor ich nun mit meiner Lobeshymne loslege, möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei Anika Landsteiner und dem Goldmann Verlag bedanken für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. Ich muss zugegeben, ich kannte die liebe Ani vorher nicht und das obwohl ich selbst für mein Leben gerne reise und auch einige Reiseblogs verfolge – shame on me -, als ich allerdings die Anfrage erhielt, ob ich nicht Lust und Interesse daran hätte, ihr Buch zu lesen und zu rezensieren, war ich Feuer und Flamme. Ein Buch über das Reisen? I’M IN!

    Selten kommt es vor, dass ich mir während des Lesens eines Buches so viele Notizen mache, wie bei diesem. Meine Reiseliste ist bis ins Unermessliche gewachsen. Ich habe jeden Ort, den ich nicht kannte bzw. zu dem ich keine Bilder vor Augen hatte, gegoogelt und erst einmal Stunden damit verbracht, mir die Landschaften, Städte, Sehenswürdigkeiten etc. anzuschauen, was mit unter Grund dafür ist, weshalb ich das Buch nicht in einem Stück durchgelesen habe, was ich auf jeden Fall hätte tun können. Es sind nicht nur die Reisen, die einen fesseln und nicht mehr los lassen, es ist auch dieser wunderbar poetische Schreibstil, der einen vollkommen mit reißt und natürlich die unglaublich symphytische Protagonistin, mit der ich so viel mehr gemeinsam habe, als ich anfangs geglaubt hätte und das nicht nur, was ein paar der Erlebnisse angeht, sondern auch Einstellungen die wir gegenüber dem Leben, der Welt, der Natur, den Tieren und vor allen Dingen auch gegenüber der Menschheit haben.

    Ich brauchte nur die ersten paar Seiten zu lesen um zu wissen, dass dies MEIN Buch werden würde; mein Lieblingsbuch; mein Begleiter im Leben sowie auf Reisen. Bereits auf den ersten Seiten berichtet Ani begeistert von ihrer Liebe zu New York, auch wenn es mittlerweile Orte gibt, die ihr Herz ein bisschen mehr liebt, habe ich mich ihr gleich verbunden gefühlt – wie wahrscheinlich so ziemlich jeder andere Mensch, der schon einmal in seinem Leben in New York war. Diese Stadt ist atemberaubend schön und so aufregend, dass es mir jedes Mal aufs Neue die Sprache verschlägt. Nicht nur, weil ich fast über ein Jahr in dieser Stadt gelebt habe, sondern auch, weil ich dieses Gefühl kenne – dieses wunderbare Gefühl, das New York in einem auslöst, sobald man aus dem Flieger steigt und den amerikanischen Boden unter den Füßen spürt und (je nach dem auf welchem Flughafen man landet) die New York Skyline bereits sieht – kann ich ihre Liebe zu dieser Stadt nachvollziehen. Im Gegensatz zu ihr habe ich bisher noch keinen anderen Ort gefunden, der meine Liebe zu dieser Stadt übertroffen hat; aber wer weiß, ich habe noch einiges vor und vielleicht wird es irgendwann auch in meinem Leben eine neue Nummer Eins geben.

    Als ich dann weiter las und in die Erzählungen über ihren Roadtrip im Sommer 2010 eintauchte, mit einem gebrochenen Herzen von Los Angeles nach San Francisco, blieb mir für einen Augenblick lang der Atem weg. Sommer 2010? Roadtrip? Von Los Angeles nach San Francisco? Kennen wir uns? Im Sommer 2010 bin ich ebenfalls mit einer Freundin von New York nach Los Angeles gereist. Bevor es für uns zurück nach Deutschlang ging, wollten wir noch einen Roadtrip durch den Westen der USA machen. Ebenfalls mit gebrochenem Herzen machten wir uns also von Los Angeles auf die zehnstündige Fahrt nach San Francisco, vorbei am Atlantik – wäre es nicht unfassbar toll gewesen, wären wir uns dort begegnet? Auch wenn dieses Kapitel nicht das Aufregendste war, hat mich dieses emotional teilweise fast am meisten berührt. Ich hatte das ganze Kapitel über Tränen in den Augen, weil ich so stark erinnert wurde an die Zeit damals, den Liebeskummer, das Heimweh aber auch die Angst, wieder zurück nach Deutschland zurückzumüssen nach einer 14-monatigen Abwesenheit, nachdem alle meine Freunde bereits ihren neuen Lebensabschnitt begonnen und neue Jobs gefunden hatten. Ich fühlte mich fast schon wie ein Außenseiter und wäre am liebsten dort geblieben, an der kalifornischen Küste, irgendwo im Nirgendwo. Dieses Kapitel hat meine Gefühlswelt ziemlich durcheinander gewirbelt und mehr als einmal habe ich mich dabei erwischt mir zu wünschen, wieder dort zu sein; zurück im Jahre 2010 mit nichts als meiner Freundin im Gepäck, einem weißen Toyota und der fast leeren Straße vor uns, neben uns das Meer, über uns die heiße kalifornische Sonne mit nur diesem einen Gefühl: Freiheit. Was mir das Kapitel auch klar gemacht hat? Dass es Zeit wird, noch mal nach Kalifornien zu fliegen.

    Sämtliche ihrer Geschichten, Erlebnisse und Abenteuer beschreibt sie mit so viel Spannung und Spaß, dass Ani mir während des Lesens immer symphytischer wurde und ich irgendwann das Gefühl hatte, sie ein Stück weg zu kennen oder zumindest, dass wir uns auf jeden Fall gut verstehen würden. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund, schreibt ihre Gedanken gerade heraus aufs Papier und ist so ehrlich und dabei so wunderbar erfrischend, dass sich mein Herz nie richtig entscheiden konnte, ob es mich nun zum Lachen oder Weinen bringen sollte. Bei jedem Wort, jedem Satz spürt man regelrecht, wie viel Liebe nicht nur in diesem Buch, sondern auch in den Reisen steckt, die sie erlebt hat und in Zukunft noch erleben wird. Sie strotz vor Leidenschaft und Abenteuerlust und das hat mich nicht nur beeindruckt; mich teilweise auch sehr an mich selbst erinnert und mir wieder ins Gedächtnis gerufen, wie wichtig es ist, seine Träume zu leben und nicht nur davon zu reden.

    Sie erzählt in ihren Geschichten auch über Missstände, die in den verschiedenen Ländern herrschen, Dinge, die ihr komisch aufgestoßen sind; erzählt von Leuten, die sie nicht mochte und die ihr Probleme bereiteten, berichtet von Situationen, die mir absolute Gänsehaut bescherten und dem Leser zeigen, dass wir als Menschen noch immer nicht dort angelangt sind, wo wir eigentlich im Jahre 2017 schon sein sollten. Vorurteile, Rassismus etc. pp. all das existiert noch immer und zwar überall auf der Welt; überall, auch hier in Deutschland und Ani schafft es in ihrem Roman so deutlich auf diese Themen aufmerksam zu machen, dass ich bereits aus diesem Grund jedem Menschen dieses Buch nur empfehlen kann und werde.

    Vor einiger Zeit hat mich mal jemand gefragt, wenn ich für den Rest meines Lebens nur noch ein einziges Buch empfehlen könnte, welches das wäre. Damals wusste ich keine richtige Antwort darauf, konnte mich nicht entscheiden, da ich so viele wichtige und inspirierende Bücher zu diesem Zeitpunkt gelesen hatte. Jetzt wüsste ich eine Antwort auf diese Frage: Gehen, um zu bleiben von Anika Landsteiner.

    Nachdem ich das Buch nun beendet habe, kann ich eines mit Sicherheit sagen: Anika Landsteiner ist eine der am meisten inspirierenden Personen, mit denen ich jemals zu tun hatte, ganz gleich, ob ich sie nun persönlich kenne oder nicht, denn ein Stück weg lernt man sie durch ihren Roman kennen und das reicht völlig um sich bewusst zu werden, dass Anika Landsteiner eine bewundernswerte, bemerkenswerte und eindrucksvolle Persönlichkeit ist, mit dem Herz auf dem rechten Fleck.

    Auch die Thematik des Alleinreisens, mit oder ohne Partner, in einer Gruppe oder auch das Heimkommen behandelt sie in ihrem Buch; Themen, die mich selbst immer wieder sehr beschäftigen.

    Dieses Buch wird, da bin ich mir ziemlich sicher, für eine ganze Weile nun mein Wegbegleiter sein. Es fühlt sich einfach gut an, das Buch dabei zu haben, sei es nun im Auto oder in der Tasche oder einfach zu Hause auf dem Nachttisch. Es erinnert mich daran, wie wichtig es ist, seine Träume zu leben; sie wahrwerden zu lassen, denn dafür sind Träume da – um sie zu leben!

    Im Geiste bin ich bereits einige neue Reiseziele durchgegangen. Nächste woche gehts nach München, in drei Wochen dann erst einmal auf einen Roadtrip durch Italien, Verona, Venedig, Florenz, Rom und Mailand stehen auf dem Programm und alles das, was dazwischen liegt. Für den Hebst habe ich mal Paris angesetzt, im Februar nächsten Jahres geht es endlich mal wieder nach London und auch für die Zeit um Weihnachten rum habe ich mir schon einige Gedanken gemacht, wo es hingehen könnte. Ich wollte schon immer mal nach Wien oder Prag, zwei Städte, die ich unbedingt bald mal besuchen möchte und dann steht da natürlich auch New York immer ganz weit oben auf meiner Liste aber auch Afrika (wo genau, das weiß ich noch nicht) und Island, Irland, Schottland – es gibt einfach so viele Länder, die ich noch bereisten möchte. Danke Ani, dass du deine Liebe zum Reisen mit uns allen in Form dieses Buches und deines Blogs teilst. Es ermutigt nicht nur, sondern schafft auch Vorfreude und absolutes Fernweh.

    Würde ich dieses Buch empfehlen? JA! Tausend Mal JA und zwar jedem. Gehen, um zu bleiben ist eines der wenigen Bücher, die mein Herz berührt haben und einen bleibenden Eindruck genau dort hinterlassen haben.

    „Im Endeffekt ist Reisen wie Leben im Schnelldurchlauf. Alles, was man erlebt, ist konzentrierter und intensiver. Ein Schatz an Erfahrungen, der bleibt.“

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    wortkulisses avatar
    wortkulissevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Authentisch, humorvoll und tiefgründig nimmt uns Anika Landsteiner mit um die Welt. Fernweh ist garantiert!
    Gehen, um zu bleiben - Anika Landsteiner

    Das Prinzip ist einfach: Wer ankommen möchte, muss erst einmal losfahren. Doch oftmals ist das Losfahren gar nicht so einfach. Kein Geld, keine Zeit, keine Freunde, die mitfahren. Gründe, um zu bleiben, sind schnell gefunden. Die Gründe, um zu gehen, sind aber häufig die besseren. Das zeigt uns Annika Landsteiner in ihrem Buch „Gehen, um zu bleiben“.

    Anika Landsteiner hat drei Passionen: Schauspiel, Reisen und Schreiben. Während sie das Schauspielern nach einer abgeschlossenen Ausbildung aber an den Nagel gehangen hat, hat sie das Reisen und Schreiben zu ihrem Beruf gemacht. Sie war Chefredakteurin von MUCBOOK, schreibt für verschiedene Print- und Onlinemagazine und führt ihren tollen und inspirierenden Reiseblog Ani denkt. Wenn ihr ihn noch nicht kennt, müsst ihr unbedingt vorbeischauen! Ani denkt unterscheidet sich in so vielen Dingen von anderen Reiseblogs: literarische Texte vermitteln ihre Gedanken über Kulturen, Menschen und Erlebnisse. Authentizität und Reflexion stehen im Mittelpunkt. Umso gespannter war ich auf Anika Landsteiners erstes Buch „Gehen, um zu bleiben“, das dieses Jahr erschien – ein Buch, das in mir sofort mein Fernweh geweckt hat.

    DAS SCHLIMMSTE, WAS PASSIEREN KANN, IST, WENN MENSCHEN, DIE REISEN WOLLEN UND SPASS DARAN HABEN, IN ANDERE KULTUREN EINZUTAUCHEN, SICH VON IHREN ÄNGSTEN ABHALTEN LASSEN. […] STATT ZU HAUSE ZU BLEIBEN, SOLLTEN WIR GENAU DAS GEGENTEIL TUN. – S. 11

    Fernab von Pauschaltourismus und dem neusten Trendhobby „Reisen“, nimmt uns Anika Landsteiner in ihren Texten mit rund um die Welt: Sie nimmt uns mit auf einen eintätigen Raodtrip durch Kalifornien, in die vielfältige Natur Malawis und in die Unterwasserwelt bei Mauritius, nach Sansibar, Kolumbien, China, Indien, Frankreich, Italien und Benin. Mit jeder Reise verbindet sie Erfahrungen und mit jeder Erfahrung eine Emotion: Freiheit, Angst, Sehnsucht, Trägheit, Vorurteile, Grenzen und viele mehr. Neben positive Geschichten und lustige Anekdoten reihen sich somit auch nachdenkliche und kritische Gedanken. Im Mittelpunkt stehen nämlich nicht so sehr die einzelnen Orte, sondern vielmehr die Erlebnisse, die sie dort gemacht, und die Erkenntnisse, die sie dort gewonnen hat. Man könnte meinen, dass Anika Landsteiner ihr ganzes Leben reisend verbringt. Stattdessen kehrt sie jedoch immer wieder nach München in ihre Dachgeschosswohnung zurück – solange bis ihr Fernweh sie wieder packt, sie die nächste Reise bucht und erneut loszieht – dem Kreislauf des Reisens folgend.

    AUS DER LUST AUF DAS ABENTEUER WURDE DER WUNSCH, MEHR ALS DAS OFFENSICHTLICHE ZU SEHEN, UM ZU VERSTEHEN, WAS NICHT GLEICH VERSTÄNDLICH WAR. HAKEN AUF DER BUCKETLIST SIND EINE SACHE, ABER ERFAHRUNGEN, DIE EINEM NIEMAND MEHR NEHMEN KANN UND EINDRÜCKE, DIE GEFESTIGTE ÜBERZEUGUNGEN ERSCHÜTTERN KÖNNEN, EINE GANZ ANDERE. – S. 274

    „Gehen, um zu bleiben“ lebt von Anika Landsteiners Authentizität, ihre Weltoffenheit und ihre natürliche Art haben mich von der ersten Seite an angezogen. Die Autorin schreibt ihre Erlebnisse und Gefühle in einer so melodischen und eindrücklichen Sprache nieder, dass ich das ganze Buch lang das Gefühl hatte, die Reisen miterlebt zu haben. Es geht ihr nicht darum, die heißesten Spots der Welt zu bereisen oder die gefährlichsten und aufregendsten Abenteuer zu erleben. Vielmehr spricht sie über das, was sie auf den Reisen gelernt hat, über Dinge, die nicht so gelaufen sind, wie sie laufen sollten, und über ihre eigenen Grenzen, an die sie während der Reisen gestoßen ist. Und nicht zuletzt hatte ich das Gefühl, mit ihr auf einer Wellenlänge zu sein: Nachhaltigkeit ist ihr wichtig, Konsum sieht sie kritisch, sie plädiert für Weltoffenheit und gegen Vorurteile, dafür, dass wir Menschen mehr gemeinsam haben als uns unterscheidet, und dass Glücklichsein nicht das Ziel, sondern der Weg ist.

    Anika Landsteiner nimmt uns in „Gehen, um zu bleiben“ mit auf die Reise und lässt uns an ihren ganz persönlichen Erfahrungen und Gedanken teilhaben. Das Buch besticht nicht nur durch den klaren Schreibstil, sondern vor allem durch die Authentizität der Autorin. Es gibt Bücher, die etwas in einem verändern, wenn man sie liest – dieses ist eines davon.



    Weitere Rezensionen von mir findest du auf Wortkulisse.net

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    S
    Sally_Fieldvor einem Jahr
    Lass dich ein auf diesen einmaligen Schreibstil

    Ein wundervolles Buch. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, ich war selbst mittendrin in den Erlebnissen und Emotionen und konnte es nicht aus der Hand legen, bevor ich es zu Ende gelesen hatte. Empfehlenswert für alle, die ein authentisches Buch lesen wollen. Hier geht es um 15 Geschichten, die die Autorin selbst in den unterschiedlichsten Ländern erlebt hat. Und nein, es ist nicht immer alles rosarot, aber es ist auch wichtig, über manches einfach auch wieder mal nachzudenken, zu hinterfragen und auch zu lachen. Solche Bücher sind für mich lesenswert. 

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    PaulaAbigails avatar
    PaulaAbigailvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wundertoller Reisebericht! Hat unglaublichen Spass gemacht, das Buch zu lesen, aber auch zum Nachdenken angeregt...
    Liebster Reisebericht EVER ;)

    Um wieder nachhause zu kommen, muss man erst mal gehen. Das und vieles mehr, kann man aus Anika Landsteiners Reisebericht Gehen, um zu bleiben entnehmen. Anika reiste erstmals mit dreizehn nach New York und verliebte sich sofort in die Stadt - vielleicht wurde auch dort ihr Reisefieber, die Lust, neue Seiten und andere Kulturen kennenzulernen, geweckt.

    In insgesamt fünfzehn Kapiteln erzählt die junge Frau von vierzehn Destinationen und beschäftigt sich immer wieder mit der Frage: Was ist eigentlich Heimat? Wieso gehen wir weg und was finden wir in der Ferne, was uns hier scheinbar so oft verwehrt ist: das Glück

    Interessant erschien mir auch die Namensgebung der Kapitel, in dem jeweils ein "Gemütszustand", ein Titel und das jeweilig bereiste Land genannt wird.
    Gerne möchte ich euch einige aufführen, damit ihr euch eine Vorstellung machen könnt - und vielleicht gleich Lust bekommt, das Buch selbst zu lesen.

    Freiheit oder Warum ein Roadtrip ein gebrochenes Herz heilen kann Amerika
    Scheitern oder Warum ich nicht weglaufe, sondern einfach laufe Frankreich
    (Ent-)Täuschung oder Warum Paris ein launischer, arroganter Lover ist Paris
    Sehnsucht oder Warum die Welt gut ist und ihre Menschen auch Indien

    Anika Landsteiner ist nicht um die Welt gereist und vor allen Dingen hat sie das nicht allein getan - für mich ein tröstlicher Gedanke.
    Das Buch hat mir Mut gemacht; dass es okay ist, nicht alleine loszuziehen, dass es nicht immer gleich Indien, Australien, die ganze Welt sein muss. Dass das Glück manchmal um die Ecke wartet und man Kultur ebenso in Frankreich kennenlernen und geniessen kann wie in Malawi.

    Während der Lektüre habe ich mich richtig verbunden gefühlt mit der Autorin; so viele schöne Dinge, die mir hoffentlich alle noch bevorstehen.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    hallolisas avatar

    Fragefreitag mit Anika Landsteiner

    Etwas neues entdecken, die Welt erkunden, Abenteuer erleben ... wer träumt denn nicht davon, einfach einmal den Alltag hinter sich zu lassen und schlichtweg loszufahren? Anika Landsteiner hat es gewagt und Indien, Kolumbien, Malawi sowie viele weitere spannende Länder bereist. In "Gehen, um zu bleiben" erzählt sie euch ihre Geschichte ...

    Ihr seid neugierig, welche außergewöhnlichen Erlebnisse Anika Landsteiner auf ihren Reisen erlebt hat? Dann stellt der Autorin im Rahmen dieses Fragefreitags einfach eure Fragen und gewinnt eines von 3 Exemplaren von "Gehen, um zu bleiben"!

    Mehr über das Buch:

    Wie weit müssen wir fahren, um irgendwann einmal anzukommen? Die Antwort auf diese Frage muss jeder selbst herausfinden, doch das Wichtigste ist erst einmal das Losfahren. Denn wer nicht wegfährt, kann auch nicht heimkommen. Für Anika Landsteiner ist Reisen eine Herzensangelegenheit, die sie bereits um die ganze Welt geführt hat. Nur wenn man das warme Nest zu Hause verlässt, kann man sich für die Welt öffnen und das entdecken, was man liebt – auch wenn es manchmal mit Strapazen verbunden ist. Mit ihren Beobachtungen und Gedanken zeichnet sie manchmal das große Bild, manchmal spürt sie Zwischentöne auf – ob auf Dschungelpfaden in Kolumbien oder einem staubigen kalifornischen Highway. Der richtige Zeitpunkt zum Losfahren? Immer genau jetzt!

    >> Hier geht's zur Leseprobe!


    Mehr über die Autorin:

    Anika Landsteiner wurde 1987 geboren und arbeitete nach einer Ausbildung zur Schauspielerin auch vier Jahre in diesem Bereich. Danach wechselte sie in den Beruf der Journalistin und schrieb für zahlreiche Magazine, darunter Flow, Jolie, The Fernweh Collective. Zwei Jahre lang leitete sie außerdem das Münchner Stadtmagazin MUCBOOK sowohl im Online- als auch im Printbereich. Landsteiner führt außerdem den Blog "anidenkt", in dem sie ihre beiden Leidenschaften Reisen und Schreiben miteinander verbindet. Ihre Heimat ist München, wenn sie nicht gerade in der Weltgeschichte herumreist. Im Mai 2017 erschien ihr erstes Buch "Gehen, um zu bleiben".

    Gemeinsam mit dem GOLDMANN Verlag vergeben wir unter allen Fragestellern 3x "Gehen, um zu bleiben" von Anika Landsteiner. Stellt der Autorin einfach am 23.06.2017 direkt unter diesem Beitrag eure Fragen über ihr Leben & Schreiben.

    Ich wünsche euch viel Spaß und Glück!
    V
    Letzter Beitrag von  violetteRosevor einem Jahr
    Dankeschön!:)
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