Anika Oeschger

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Anika OeschgerE.J. und das Drachenmal
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E.J. und das Drachenmal
E.J. und das Drachenmal
 (43)
Erschienen am 25.09.2015

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AnnRoseStyles avatar

Rezension zu "E.J. und das Drachenmal" von Anika Oeschger

Kleine Schwächen aber trotzdem gut
AnnRoseStylevor einem Jahr

Inhalt:

Merkwürdige Veränderungen an ihrem Körper werfen die16-jährige Emilia Jane, die sich lieber nur E. J. nennen lässt, aus der Bahn. Nachdem sie mit ihrer Familie von Schottland nach Zürich gezogen ist, hat sie sich gerade erst an das gewöhnt, was die Pubertät mit ihr anstellt. Aber ein blauer Ausfluss, wo keiner sein sollte, und Hitzewallungen, die so heiß werden können, dass ihre Bettdecke Brandflecken bekommt, sind ein ganz anderes Kaliber als Pickel und Mitesser. Als sich dann auch noch ein unerklärlicher Ausschlag über ihren ganzen Körper ausbreitet, landet sie in der Quarantänestation der Stadtklinik. 
Schon bald stellt E. J. fest, dass sie eine Gezeichnete ist, Trägerin des Drachenmals, das ihr einerseits ungeahnte Fähigkeiten und Kräfte verleiht, aber gleichzeitig einen ihr unbekannten Feind aus den Tiefen einer längst vergessenen Epoche auf den Plan ruft. Das dunkle Etwas, das ihr nach dem Leben trachtet, kommt rasend schnell näher und scheint unbesiegbar zu sein ...

Meine Meinung:

Als ich mir das Programm des Riverfield Verlages angesehen habe, ist mir dieses Cover gleich ins Auge gefallen. Es ist schlichter als die anderen Cover des Verlages und das macht es besonders. Wenn man genau hinsieht, kann man auf dem Cover auch Teile der Geschichte wieder finden.
Der Einstieg in die Welt von E.J. ist mir zwar leicht gefallen, allerdings hatte ich nicht erwartet das, das Buch mit einer Liebesgeschichte bzw. mit Liebeskummer anfängt und erst später die Fantasy-Elemente einfließen. Zu Anfang war das Buch dadurch eher langweilig für mich. Erst ab Seite 115 konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen.
Die Charaktere waren größtenteils gut beschrieben, auch wenn ich finde, dass die Nebenfiguren nur angeschnitten wurden und ich mir von ihnen kein richtiges Bild bilden konnte.
E.J. war mir von Anfang an relativ sympathisch, auch weil sie fast so alt ist wie ich, und ich konnte gut mitfühlen, wie sie sich gefühlt hat. Das Einzige, was mich an ihr gestört hat, war das sie manchmal sehr "perfekt" erschien, weil sie Dinge sofort konnte oder nur ganz kurz üben musste, um diese Dinge zu können.
Ein Charakter, der am Anfang erwähnt wurde (Sam) wurde in gewisserweise so vorgestellt, als würde er eine größere Bedeutung in dem Buch haben, die er dann aber leider doch nicht hatte.
Zum Glück hatten allerdings keine der Liebesgeschichten einen zu großen Anteil in der Geschichte und waren nur eine Randhandlung, zumindest war das so nach den ersten 100 Seiten.
Das Buch hat immer noch voller Überraschungen und zum Teil auch unvorhersehbaren Wendungen gesteckt.
Die Idee hinter dem Buch hat mir relativ gut gefallen. Anika Oeschger hat eine etwas andere Geschichte mit Drachen geschrieben, die ich in dieser Weise noch nie irgendwo gelesen habe. Auch die Idee mit den Elementen der Drachen und die Idee mit den Haupt- und Nebenelementen hat mir sehr gut gefallen.
Ab ungefähr Seite 115 war das Buch endlich sehr spannend und packend und ich wollte und konnte es nicht mehr aus der Hand legen.
Der Schreibstil war sehr leicht zu lesen und auch gut für Jugendliche, was daran liegen könnte, dass die Autorin auch eine Jugendliche ist. An manchen Stellen war das Buch allerdings doch noch etwas stockend und "kantig" geschrieben. Mir fällt dafür jetzt gerade kein anderes Wort ein. Das Buch war manchmal nicht so harmonisch und der eine Satz hat sich nicht fließend in den nächsten Satz eingefügt.
Das Buch war sehr detailreich beschrieben, aber es hatte nicht zu viele Details. Die Autorin konnte die meisten Emotionen gut vermitteln und ich habe mit den Charakteren mitgefiebert.
Allerdings hätte das Buch gerne etwas länger sein können.
Manchmal erschien mir das Buch etwas kurz und ich hätte gerne etwas mehr über bestimmte Situationen erfahren. Ich hätte nichts dagegen gehabt, wenn das Buch länger gewesen wäre.
Eine Sache, die ich mir wünsche, ist eine Fortsetzung des Buches, unter anderem auch wegen einen Satz, den die Großmutter gesagt hat.
Meiner Meinung nach ist die beste Person in dem gesamten Buch die Großmutter von E.J. Ich liebe die Frau.

Mein Fazit:

Alles in allem war das Buch gut geschrieben, allerdings hatte es einige kleine Schwächen, weswegen ich dem Buch auch nicht alle Rosen geben kann. Ich wünsche mir auf jeden Fall eine Fortsetzung.
Ich gebe dem Buch "E.J. und das Drachenmal" 4 von 5 Rosen.  

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Beluris avatar

Rezension zu "E.J. und das Drachenmal" von Anika Oeschger

Gute Idee, aber Umsetzung leider fehlgeschlagen
Belurivor einem Jahr

Charaktere:

E.J. ist zumindest am Anfang noch authentisch und hat genau die Probleme, die ein Teenager in diesen Jahren eben hat. Während die Handlung fortschreitet, ist sie zwar immer noch sympathisch, aber leider nicht mehr glaubwürdig. Sie nimmt ihre Fähigkeiten und die dazugehörigen Aufgaben viel zu schnell an, macht sich viel zu wenige Sorgen um ihr Umfeld und ist meiner Meinung nach in zu kurzer Zeit viel zu abgeklärt. Es fehlt der Konflikt, das Hadern, die Angst. Sich mit ihren Fähigkeiten vor ihren Mitschülern zu blamieren, scheint um ein Vielfaches schlimmer zu sein, als in einen Kampf auf Leben und Tod verwickelt zu werden. Dasselbe gilt für die Freunde, die sie unterstützen. Selbstlos und ohne Rücksicht auf das eigene Leben stürzen sie sich in die Gefahr. Klingt zwar ganz nett, ist aber unter den gegebenen Bedingungen einfach nicht glaubwürdig.

Die Handlung:

Die Handlung ist zwar im Grunde ganz nett, aber die Umsetzung ist leider mangelhaft. Gut, man muss dazu sagen, dass die Autorin etwa im Alter ihrer Protagonistin war, als sie das Buch geschrieben hat und dafür war es schon nicht schlecht. Leider muss ich sagen, dass ich vom Verlag bzw. vom Lektor, sollte es einen gegeben haben, ziemlich enttäuscht bin, dass sie so ein Buch veröffentlicht haben. Etliche Logikfehler, falsche Schwerpunkte, unglaubwürdige Begebenheiten, zu viele unnötige Details einerseits, dafür fehlende Tiefe andererseits. Vor allem das Ende hat mich maßlos enttäuscht, da ich mir einfach viel mehr erwartet hatte. Hunderte Seiten lang wurde sich auf den großen Endkampf vorbereitet und bevor er richtig angefangen hat, war er durch eine unglaubwürdige Handlung, die an Kitsch nicht mehr zu überbieten war, schon wieder vorbei. Außerdem sind unzählige Fragen offen geblieben, die mindestens einen weiteren Teil erfordern. Aber ob es diesen je geben wird bleibt abzuwarten. Aktuell sieht es nicht danach aus und da die Autorin auch reift und sich ihr Stil ändern wird, bin ich mir nicht sicher, ob sie sich je wieder in diese Welt einfinden kann.

Der Stil:

Beim Stil war ich angenehm überrascht, da ich das Buch doch recht flüssig lesen konnte. Man merkt aber, dass die Autorin aus der Schweiz kommt, da es einige Formulierungen gibt, die im deutschen Sprachgebrauch nicht verwendet werden. Das hat aber meinem Lesefluss nicht wirklich behindert. Was jedoch etwas nervig war, waren einige Rechtschreibfehler und vor allem die Tatsache, dass man sich bei einem Namen nicht entscheiden konnte, wie man ihn schreiben wollte. Gut, es war nur ein Nebencharakter und auch nur für 3-4 Seiten relevant, aber wenn man den Namen in einer Zeile auf zwei verschiedene Arten schreibt muss man doch den Kopf schütteln, dass sowas nicht gesehen wird.

Fazit:

Interessante Idee, aber schlechte Umsetzung. Bei der Autorin kann man das noch durch ihre Jugend entschuldigen. Ihr Talent ist erkennbar, aber es fehlt noch die professionelle Unterstützung und der Feinschliff. Etwas, das eigentlich vom Verlag bzw. vom Lektor kommen sollte. Leider war das hier nicht der Fall und so leid es mir für die Autorin tut, kann es keine bessere Bewertung geben.

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Nik75s avatar

Rezension zu "E.J. und das Drachenmal" von Anika Oeschger

E.J. und das Drachenmal
Nik75vor 2 Jahren

Meine Meinung:

E.J. ist ein ganz normales Mädchen, das in Zürich zur Schule geht. Sie führt ein schönes Leben, hat gute Freunde und eine tolle Familie. Eines Tages verändert sich alles, als E.J. ein Drachenmal auf ihrem Arm bekommt. Sie bekommt verschiedene Kräfte und plötzlich läuft ihr Leben komplett aus dem Ruder.
Was steckt da dahinter, warum kann E.J. plötzlich Feuerbälle machen und wieso schauen sie jetzt alle so komisch an? Da kann nur mehr ihre Großmutter weiterhelfen. Die kann vielleicht Licht an den Tag bringen.
Tatsächlich weiß die Großmutter über dieses komische Phänomen Bescheid und so sind E.J. und ihre Freunde bald mitten drinnen um die Welt zu retten.
Die junge Autorin Anika Oeschger hat einen sehr spannenden Fantasyroman geschrieben, der mir von Anfang an gut gefallen hat. Ich mochte die Protagonisten besonders E.J. und ihren Freund Marc. Die Großmutter von E.J. ist auch eine ganz besondere Person, die man unbedingt kennenlernen muss.
Das Buch ist schön flüssig und fesselnd geschrieben. Nach ein paar Seiten kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen und taucht in E.J.s Leben ein. Die fantastische Geschichte nimmt von Seite zu Seite mehr an Fahrt auf, bis es zum Schluss zu einem großen Showdown kommt.
Ich fand es toll zu lesen wie E.J. und ihre Freunde mit ihren neuen Kräften umgehen und wie es ihnen in ihrem sogenannten neuen Leben ergeht.
Mich hat die Geschichte fasziniert und ich war von der spannenden Geschichte gefesselt. Die Autorin hat mit ihrem Werk einen gelungen Fantasyroman geschrieben, der für Jugendliche ganz toll zu lesen ist.
Von mir gibt es für diesen Roman 4 Sterne.

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